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DE134062C - - Google Patents

Info

Publication number
DE134062C
DE134062C DENDAT134062D DE134062DA DE134062C DE 134062 C DE134062 C DE 134062C DE NDAT134062 D DENDAT134062 D DE NDAT134062D DE 134062D A DE134062D A DE 134062DA DE 134062 C DE134062 C DE 134062C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
triangle
shaft
axis
hatching
relevant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT134062D
Other languages
English (en)
Publication of DE134062C publication Critical patent/DE134062C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/24Devices for generating stepwise movements of drawing equipment, e.g. for hatching

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Apparat zum Ziehen paralleler Linien in jeder beliebigen Lage und gewünschten Entfernung von einander, ohne dafs die Auswechslung von einzelnen Theilen erforderlich ist. Derselbe beruht auf dem Princip, dafs eine am Zeichenlineal angebrachte Vorschubwelle mittelst Zahngesperres oder dergl. eine stets gleich grofse, ruckweise Drehung um ihre Längsachse erhält und hierbei, auf der Zeichenfiäche rollend, das Lineal weiterschaltet.
Dieses Princip ist bereits zur Construction von Schraffirapparaten benutzt. Neu ist demgegenüber bei dem Gegenstand der Erfindung die Einrichtung, dafs die Achse der Vorschubwelle gegenüber dem Lineal nicht fest, sondern in dessen Ebene drehbar ist, z. B. durch Lagerung in einer Kreisscheibe, die drehbar gegenüber den Seiten eines Dreiecks oder auch Vielecks angeordnet ist. Durch die ruckweise Drehung der Vorschubwelle um ihre Längsachse werden die Seiten des Drei- oder Vielecks um gewisse Strecken verschoben, die um so gröfser sind, je mehr die Lage der Welle sich der Parallelen zu der als Zeichenlineal benutzten Seite des Drei- oder Vielecks nähert. Steht die Vorschubwelle z. B. genau parallel zur Hypotenuse des Dreiecks und wird sie ruckweise um ihre Längsachse gedreht, so erfolgt die gröfste Querverschiebung der Hypotenuse; steht dagegen die betreffende Welle senkrecht zur Hypotenuse, so erfolgt, wie leicht ersichtlich, gar keine Querverschiebung der Hypotenuse, d. h., in letzterem Falle sind die Entfernungen der parallelen Linien von einander gleich Null. Wird dagegen die Vorschubwelle g in irgend eine andere Stellung zwischen diesen beiden angeführten gebracht und in ruckweise Drehung versetzt, so ist die Querverschiebung, welche die Hypotenuse des Dreiecks zurücklegt, um so gröfser, je mehr sich die Lage der Vorschubwelle der Parallelen zur Hypotenuse des Dreiecks nähert, und um so kleiner, je mehr sich die Lage der Vorschubwelle der Senkrechten zur Hypotenuse nähert. Die ruckweise Drehung der Welle erfolgt in einfacher Weise durch ein fest auf der Welle sitzendes Zahnrad, in das eine Feder greift, wobei das Zahnrad durch leichten Fingerdruck gegen die Welle in Bewegung versetzt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Oberansicht auf den Schraffirapparat, Fig. 2 stellt einen Schnitt durch A-A der Fig. 1 dar, Fig. 3 ist ein Querschnitt durch B-B der Fig. i, Fig. 4 ist eine Sonderansicht der Drehplatte bei abgehobener Welle.
In der Zeichnung ist durch α beispielsweise ein gewöhnliches Dreieck dargestellt. In diesem Dreieck ist ein kreisrunder Ausschnitt vorgesehen, in welchem eine Drehplatte b von unten in einer Vensenkung an dem Ausschnitt eingelegt und von oben durch Federn c, die von der Platte abgebogen sind, festgehalten wird. Die Federn gestatten eine gleitende Drehung der Platte in dem Ausschnitt des Dreiecks. Auf dieser Platte sind zwei einander gegenüber-

Claims (2)

liegende Ausschnitte d ausgestanzt, wobei das ausgestanzte Material senkrecht nach oben abgebogen ist und die Lager f bilden, welche durch die Achse k fest verbunden sind. Auf dieser Achse k drehbar angeordnet ist die Hohlwelle g mit den Bewegungsrädern e. Die Lager y sind im Verhaltnifs zu den unter 1200 versetzten Federn c so angeordnet, dafs eine Feder c stets senkrecht zu der Welle g steht. Diese Feder c ist mit einem Merkausschnitt c1 versehen, an dem die Verschiebung der Welle gegen die Senkrechte zu einer Dreieckseite mittelst einer Scala, die an dem Umfang der Platte auf dem Dreieck angeordnet ist, abgelesen werden kann. Nach der Verschiebung der Welle in die Schräglage richtet sich aber die durch die Rückschaltung der Welle erzielte Rückwärtsbewegung des Dreiecks, so dafs die durch Linienziehen an der betreffenden Dreieckseite erzielte Schraffur genau eingestellt werden kann. In der Mitte der Welle g ist ein Zahnrad h fest angeordnet. , In dieses Zahnrad greift eine ebenfalls aus der Drehplatte b ausgestanzte und aufgebogene Feder ζ mit einer Abbiegung il ein und bewirkt bei der durch Fingerdruck auf die W'elle hervorgerufenen Rückwärtsbewegung der Welle g eine ruckweise Schaltung der betreffenden Dreieckseite. Je mehr die Welle von der Senkrechten zu der betreffenden Dreieckseite verschoben wird, desto gröfser ist der durch die Schaltung des Zahnrades erzielte Rückgang der betreffenden Dreieckseite, und desto weiter ist infolge dessen die Schraffur. Steht jedoch die Welle g senkrecht zu einer Dreieckseite, und wird sie geschaltet, so bewegt sich die betreffende Dreieckseite in gerader Linie vorwärts, und es entsteht eine gerade Linie. Statt des Zahnrades h mit gleicher Theilung können auch Räder mit derart gestalteten Zähnen genommen werden, dafs der ruckweise Vorschub zuerst langsam, dann immer schneller erfolgt, um statt einer Schraffur eine Schattirung zu erzielen. Ferner kann statt eines Dreiecks auch jede andere beliebige Figur, gegebenenfalls auch mit gebogenen Linien, verwendet werden. Patent-A ν Sprüche:
1. Schraffirapparat mit Fortschaltung des Zeichenlineals durch eine auf der Zeichenfläche rollende Vorschubwalze, dadurch gekennzeichnet, dafs die Achse der Vorschubwalze zur Einstellung auf verschiedene Schraffurweiten um eine auf ihr und der Ebene des Zeichenlineals senkrechte Achse drehbar ist.
2. Schraffirapparat der unter 1. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die Achse (k) der Vorschubwalze (g) in Böcken (f) einer in einem Zeichendreieck oder -vieleck (a) drehbaren Kreisscheibe (b) gelagert und mit einem zur Schaltung dienenden Zahnrad (h) versehen ist, das mit einem ebenfalls in der Kreisscheibe (b) gelagerten Sperrzahn (i) in Eingriff steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT134062D Active DE134062C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE134062C true DE134062C (de)

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ID=402214

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT134062D Active DE134062C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE134062C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004970B (de) * 1955-09-06 1957-03-21 Svend Helge Kristiansen Parallelfuehrungsvorrichtung fuer Zeichengeraete
DE1032125B (de) * 1956-03-16 1958-06-12 Chi Liang Cho Zeichengeraet

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004970B (de) * 1955-09-06 1957-03-21 Svend Helge Kristiansen Parallelfuehrungsvorrichtung fuer Zeichengeraete
DE1032125B (de) * 1956-03-16 1958-06-12 Chi Liang Cho Zeichengeraet

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