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DE1222025B - Elektrischer Lichtbogenofen zur Herstellung von Karbiden - Google Patents

Elektrischer Lichtbogenofen zur Herstellung von Karbiden

Info

Publication number
DE1222025B
DE1222025B DEM59090A DEM0059090A DE1222025B DE 1222025 B DE1222025 B DE 1222025B DE M59090 A DEM59090 A DE M59090A DE M0059090 A DEM0059090 A DE M0059090A DE 1222025 B DE1222025 B DE 1222025B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
arc
graphite
housing
electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM59090A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugenio Lubatti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montedison SpA
Original Assignee
Montedison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montedison SpA filed Critical Montedison SpA
Publication of DE1222025B publication Critical patent/DE1222025B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/18Heating by arc discharge

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Elektrischer Lichtbogenofen zur Herstellung von Karbiden Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Lichtbogenofen zur Herstellung von als Schleifmittel verwendeten Karbiden wie Titan-, Zirkonium-, Silicium- und insbesondere Borkarbid.
  • Es ist bekannt, daß die obengenannten Karbide hergestellt werden, indem man von einer Mischung ausgeht, die aus dem jeweiligen Metalloxid und einem Reduktionsmittel, gewöhnlich reiner Kohle, besteht.
  • Die Mischung wird in einen geeigneten Widerstands- oder Lichtbogenofen eingeführt, der eine Temperatur von mehr als 2000° C erreichen kann und der geeignet ist, die Reaktion des Metalloxids mit der Kohle und die Bildung des entsprechenden Metallkarbids hervorzurufen.
  • Es sind verschiedene Arten von Lichtbogenöfen bekannt, die gewöhnlich zur Herstellung von Bor-, Titan-, Siliciumkarbid u. dgl. dienen.
  • Diese sind gewöhnlich einphasig und besitzen zwei senkrechte Elektroden, die entweder einander parallel oder in bezug auf den Ofenboden (Grundplatte) geneigt angeordnet sind und in denen die Wärme durch einen Lichtbogen, der durch eine Elektrode, die leitende Reaktionsmischung und die zweite Elektrode gezündet wird, erzeugt wird.
  • Für diese Öfen sind besondere Betriebsverfahren erforderlich, die stets etwas aufwendig sind, und die darauf zielen, Oxydationen und/oder übermäßige Verdampfungen und/oder ein Ausstoßen der Reaktionsmischung zu vermeiden, das auf die Heftigkeit des Lichtbogens zurückzuführen wäre.
  • Bei Öfen mit einander gegenüberliegend angeordneten senkrechten Elektroden (senkrechter Bogen) und besonders bei Öfen des Typs Elektrode-Ofenboden wurde außer den erwähnten Nachteilen noch bemerkt, daß der Stromdurchgang in der Beschickung unter merklicher Verringerung der Ofenleistung sinkt.
  • Außerdem weisen die bekannten Lichtbogenöfen den Nachteil auf, daß sie die Beschickung nur teil, weise zu dem Endprodukt, d. h. zu Karbid, umsetzen.
  • Ziel der Erfindung ist demnach, ein Lichtbogenofen, der es ermöglicht, einfach und schnell Karbid in pulverisierter oder geschmolzener Form herzustellen und hierbei die in den Ofen eingeführte Mischung vollständig zu Karbid umzusetzen, damit kein Rückstand an nicht oder nur teilweise umgesetzten Stoffen zurückbleibt. Diese Rückstände müssen nämlich wieder zurückgeführt oder als Nebenprodukte angesehen werden. Nachteilig war hierbei das .Sortieren oder Trennen des nach der Reaktion erhaltenen Produktes. Erreicht wird dieses Ziel nach der Erfindung mit einem einphasigen oder dreiphasigen Lichtbogenofen, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er aus einem metallischen, vorzugsweise zylindrischen Gehäuse 5 besteht, am Boden eine isolierte Schicht 8 aus feuerfestem Material aufweist, auf der ein zylindrischer Block 7 aus leitendem Material, vorzugsweise aus Graphit, angeordnet ist, der einen der elektrischen Pole bildet und als Ofenboden wirkt, auf dem ein Rohr 3 aus Kohlenstoff ruht, das die Reaktionskammer des Ofens bildet, in dessen senkrechter Achse eine oder drei den Lichtbogen führende Elektroden 2 aus leitendem Material, vorzugsweise aus Graphit, vorgesehen sind, die vollständig in die zu Karbid umzusetzende Beschickung 12 eintauchen, und daß oben als zweiter Pol die beweglichen äußeren Elektroden 1 angeordnet sind, die mit dem Stromnetz und dem Regelsystem des Ofens verbunden sind, wobei der Durchmesser der den Lichtbogen führenden Elektrode 2 nicht mehr als 601/o des Durchmessers der entsprechenden äußeren Elektrode 1 beträgt. In weiterer vorteilhafter Ausbildung des Lichtbogenofens nach der Erfindung ist noch folgendes vorzusehen: Zwischen dem zylindrischen Block und dem Ofengehäuse ist eine isolierende Schicht, besonders aus Asbest, angeordnet. Der Graphitblock enthält eine wassergekühlte, mit dem Block verschraubte Stromzuführung. Zwischen dem Graphitrohr und dem Ofengehäuse ist ein Ringspalt vorgesehen, der mit hochtemperaturbeständigem Isolierungsmaterial, vorzugsweise mit kleinstückigem Koks oder amorphen Kohlestücken, gefüllt ist. Das metallische Gehäuse ist über seine gesamte Länge von einem System, das aus einem Wassermantel mit starker Zirkulation besteht, umgeben.
  • Der Lichtbogenofen wird durch die Zeichnungen näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen Einphasenofen in senkrechtem und waagerechtem Schnitt, F i g. 2 und 3 zeigen Ausführungsformen desselben Ofens- mit Dreiphasenstrom.
  • Die Bezugsziffern der verschiedenen Figuren beziehen sich auf funktionell analoge Elemente.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Ofen besteht aus einem starken Metallgehäuse 5, das zylindrisch ausgebildet ist und über die ganze Länge ein Kühlsystem trägt, das in F i g. 2 als Wassermantel mit starker Zirkulation 6 dargestellt ist und in dem der Wassereintritt 13 unten gelegen ist, während der Wasseraustritt 14 am gegenüberliegenden oberen Ende angeordnet ist.
  • Der Wassermantel 6 ist nicht unbedingt erforderlich, da er durch jedes andere Kühlsystem ersetzt werden kann, beispielsweise kann Wasser über das Gehäuse 5 rieseln..
  • Das, wie oben erwähnt, gekühlte Ofengehäuse 5 trägt in dem nach unten gehenden Hohlraum eine Schicht isolierenden, feuerfesten Materials 8, das dazu dient, die untere Wand des inneren Ofens zu isolieren.
  • Ein zylindrischer Block 7 aus leitendem Material und vorzugsweise aus Graphit liegt auf der Schicht aus feuerfestem Material 8, wobei die Stärke der Graphitschicht zwischen 10 und 50 cm in Abhängigkeit vom Durchmesser und Durchsatz des Ofens beträgt.
  • Der den Ofenboden bildende zylindrische Block besitzt einen um 1 bis 3 cm kleineren Durchmesser als der Innendurchmesser des metallischen Ofengehäuses.
  • Die elektrische Isolation des Ofenbodens 7 vom metallischen Gehäuse 5 erfolgt durch eine Asbesttafel oder -schickt 15, die erforderlichenfalls durch pulverförmiges nichtleitendes Material wie beispielsweise Zirkonoxid, Aluminiumoxid usw. ersetzt werden kann.
  • Der Ofenboden 7 enthält- die Stromzuführung 9, die von dem metallischen Gehäuse 5 isoliert ist und sich an den Bodenblock 7 anfügt.
  • In F i g. 1 ist die wassergekühlte Stromzuführung 9 aus Kupfer oder Messing in den Bodenblock 7 eingeschraubt, so daß ein ausgezeichneter elektrischer Kontakt besteht.
  • Die erwähnte senkrechte Anordnung weist den Vorteil auf, daß der Bodenblock leicht aus dem Inneren des Ofengehäuses 5 entfernt werden kann.
  • Die Stromzuführung 9 weist eine Metallplatte 10 auf, an der die elektrischen Zuleitungskabel befestigt . sind.
  • Am oberen-Ende des Bodenblockes 7 befmdet sich ein, Rohr 3 aus Kohlenstoff, wie z. B. Graphit oder amorphen Kohlenstoff.
  • Das die innere Kammer des -Ofens bildende Rohr k Farm auch aus mehreren Teilen bestehen, die jedoch zusammen angeordnet eine zylindrische Kammer ergeben.
  • Der äußere Durchmesser dieses die Reaktionskammer des Ofens bildenden Zylinders ist geringer als der innere Durchmesser des Ofengehäuses, und zwar bis zu etwa 5 bis 40 cm in Abhängigkeit von der Leistung und dem Durchmesser des Ofens.
  • Der sich aus dem Unterschied des Innendurchmessers des Gehäuses 5 und dem Außendurchmesser der Ofenkammer ergebende Ringspalt 4 bildet einen isolierenden Zwischenraum.
  • Dieser Ringspalt ist gewöhnlich ohne Druck mit Koksstücken geringer Größe oder amorphem Kohlenstoff oder mit einem anderen Material gefüllt, das . die hohen Temperaturen verträgt und gleichzeitig als thermisches Isolierungsmaterial wirksam ist.
  • In der Vertikalachse des Ofens ist eine Graphitelektrode 2 angeordnet, die bei 11 mit dem Bodenblock 7 des Ofens leitend verbunden ist.
  • Die Ofenkammer 12 wird mit der Mischung gefüllt, die zu Karbid umgesetzt werden soll, wobei die Füllung bis zur Ausmündung und besonders bis zur oberen Begrenzung der den Lichtbogen gebenden Graphitelektrode 2 erfolgt.
  • Der Betrieb des Ofens erfolgt in bestimmten Abständen, und beispielsweise beim Borkarbid wird die Betriebszeit durch die gesamte Umwandlung der Beschickung zu Karbid, die vorher in den kalten Ofen eingeführt wurde, bestimmt.
  • Zur Herstellung anderer Karbide wie Siliciumkarbid, Zirkoniumkarbid usw. und in Dreiphasenöfen kann die Beschickung auch während des Arbeitsganges erfolgen; dies ist jedoch im allgemeinen nicht ratsam.
  • Die Inbetriebnahme erfolgt durch Zündung des Lichtbogens zwischen der eigentlichen Elektrode 1 und der den Lichtbogen führenden Elektrode 2, die in der die gesamte Ofenkammer 12 füllenden Beschickung eintaucht.
  • Die vom Lichtbogen abgegebene Hitze leitet. die Reaktion zwischen dem Boroxid und der Kohle, welche die Beschickung bilden, ein. Anfänglich erfolgt die Reaktion nur in der unmittelbaren Umgebung des elektrischen Lichtbogens.
  • Da die den Lichtbogen führende Elektrode 2 einen geringeren Querschnitt als die Elektrode 1 aufweist und in jedem Fall einen Durchmesser von nicht mehr als 60% des Durchmessers der Elektrode 1 aufweist, wärmt sie sich durch ihren Eigenwiderstand über ihre gesamte Länge bis auf eine Temperatur von 1500 bis 1800° C auf, so daß die gesamte Beschickungsmasse vorerwärmt und auf eine Temperatur gebracht wird, bei der die Reaktion eintritt; dabei wandelt sich die Beschickung in eine pastöse, halbfeste Masse um und bleibt nicht mehr pulverförmig, wie sie am Anfang zugeführt wurde.
  • Da, wie vorher erwähnt, die den Lichtbogen führende Elektrode 2 einen geringeren Querschnitt als eine der Außenelektroden 1 besitzt, verbraucht sie sich im Vergleich zu der Elektrode 1 schneller, wodurch der Lichtbogen zwischen den Enden der beiden Elektroden in das Innere des Ofens nach und nach eindringt und die den Lichtbogen führende Elektrode 2 völlig verbraucht wird, bis sie den Ofenboden 7 erreicht.
  • Die Vorschubgeschwindigkeit des mit dem Verbrauch der Elektrode 2 übereinstimmenden Lichtbogens steht in direktem Verhältnis zum Durchmesser der Elektrode 2, dem inneren Durchmesser des Graphitrohres 3 und der Menge und Art der Beschickung.
  • Während seiner Abwärtsbewegung bringt der Lichtbogen außerdem die Masse in einer Reihe von Zonen zur Reaktion, die die erforderliche Temperatur über den gesamten horizontalen Querschnitt der Beschickung selbst erreichen.
  • Da die Umsetzung die Bildung von CO mit sich bringt, schützt dieses kontinuierlich mit dem Verbrauch der allmählich in die Beschickung sinkenden Elektrode 2 erzeugte Gas das gebildete Karbid vor Oxydationen beim Abkühlen in den oberen Teilen der Ofenkammer.
  • Die Umsetzung der Beschickung zu Karbid erfolgt in der Weise, daß sich die Karbidmasse teilweise geschmolzen an der Wand der Röhre 3 absetzt und eine Schicht bildet.
  • Diese Schicht bildet sich auch auf Grund der Heftigkeit des Lichtbogens, der die Beschickung gegen die Wände drückt. Um eine konstante CO-Atmosphäre in der Ofenkammer 12 aufrechtzuerhalten, ist ein beweglicher Verschlußdeckel an der oberen Ofenöffnung vorgesehen (nicht dargestellt), der ähnlich den bekannten Verschlußvorrichtungen gemäß dem H6roult-Lichtbogenofen ausgebildet ist. Der Verschlußdeckel ist mit konventionellen Entlüftungsöffnungen versehen, die den Austritt des CO unter einen gewissen Höchstdruck gestatten; der Deckel ist zweckmäßigerweise so gebaut, daß die Einführung der Elektrode 1 ohne .Schwierigkeiten durchgeführt werden kann, wobei auch eine optimale Lichtbogenentfernung zwischen den Elektroden 1 und 2 aufrechterhalten werden kann.
  • Die Elektrode 1 wird durch einen bekannten Servosteuermechanismus wie bei jedem Lichtbogenofen betätigt.
  • Sobald die Elektrode 2 ganz verbraucht ist, ist die Umsetzung zu Ende, und der Ofen kann, geschlossen gehalten, abkühlen.
  • Die Entfernung des gebildeten Karbids wird in folgender Weise vorgenommen: Die Elektrode 1 ist entfernt, das Ofengehäuse 5, 6 wird vom Boden 7 weggezogen, wobei zuerst die Stromzuführung 9 entfernt wird, falls diese stört.
  • Die Isolierung im Ringspalt 4 fällt wegen ihrer stückigen Art heraus oder wird mit der Hand entfernt.
  • Das Rohr 3 kann leicht entfernt werden, da es einfach auf dem Boden ruht oder nur leicht befestigt ist.
  • Die innere Kruste wird leicht entfernt und das gebildete Karbid erhalten.
  • Der Ofen wird nun wieder zusammengesetzt und ist wieder einsatzbereit.
  • Beispiel Ein Einphasenofen gemäß F i g. 1, der zur Herstellung von Borkarbid geeignet ist und eine Leistung von 150 kW besitzt, wird mit einem Schmelzrohr von 1,30 m Tiefe und 300 mm Innendurchmesser, einer äußeren Elektrode von 100 mm Durchmesser und mit einer den Lichtbogen führenden Elektrode von 35 mm Durchmesser versehen.
  • Es wurde gefunden, daß auf Grund von Versuchen, die zur Herstellung von Borkarbid durchgeführt wurden, praktisch die gesamte zugeführte Mischung am Ende der Reaktion als hochwertiges Karbid vorlag.
  • Der vorstehend beschriebene Ofen eignet sich auch für Dreiphasenstrom nach einigen Umstellungen, wie dies aus der F i g. 2 und 3 beispielsweise hervorgeht. Dabei werden jeweils die drei äußeren Elektroden 1 mit Dreiphasenstrom versorgt.
  • In dem Ofen wird die Schmelzherdfläche durch die Zone des stärksten Lichtbogens bestimmt, der sich bei der Reaktionstemperatur über die gesamte Fläche erstrecken soll.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrischer Ein- oder Dreiphasen-Lichtbogenofen zur Herstellung von Karbiden, d adurch gekennzeichnet, daß dieser aus einem metallischen, vorzugsweise zylindrischen Gehäuse (5) besteht, am Boden eine isolierende Schicht (8) aus feuerfestem Material aufweist, auf der ein zylindrischer Block (7) aus leitendem Material, vorzugsweise aus Graphit, angeordnet ist, der einen der elektrischen Pole bildet und als Ofenboden wirkt, auf dem ein Rohr (3) aus Kohlenstoff ruht, das die Reaktionskammer des Ofens bildet, in dessen senkrechter Achse eine oder drei den Lichtbogen führende Elektroden (2) aus leitendem Material, vorzugsweise aus Graphit, vorgesehen sind, die vollständig in die zu Karbid umzusetzende Beschickung (12) eintauchen und daß oben als zweiter Pol die beweglichen äußeren Elektroden (1) angeordnet sind, die mit dem Stromnetz und dem Regelsystem des Ofens verbunden sind, wobei der Durchmesser der den Lichtbogen führenden Elektrode (2) nicht mehr als 60% des Durchmessers der entsprechenden äußeren Elektrode (1) beträgt.
  2. 2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zylindrischen Block (7) und dem Ofengehäuse (5) eine isolierende Schicht (15), besonders aus Asbest, angeordnet ist.
  3. 3. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Graphitblock (7) eine wassergekühlte, mit dem Block verschraubte Stromzuführung (9) enthält.
  4. 4. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Graphitrohr (3) und dem Ofengehäuse (5) ein Ringspalt (4) vorgesehen ist, der mit hochtemperaturbeständigem Isolierungsmaterial, vorzugsweise mit kleinstückigem Koks oder amorphen Kohlestücken, gefüllt ist.
  5. 5. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Gehäuse (5) über seine gesamte Länge von aus einem Wassermantel mit starker Zirkulation bestehenden Kühlsystem umgeben ist.
DEM59090A 1962-12-04 1963-11-29 Elektrischer Lichtbogenofen zur Herstellung von Karbiden Pending DE1222025B (de)

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DE (1) DE1222025B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2944352A1 (de) * 1979-05-23 1980-11-27 Yoshinori Ando Verfahren und vorrichtung zur gewinnung von ultrafeinem karbidstaub
DE2922870C2 (de) * 1979-06-06 1981-11-26 Prieur, Hans-Jürgen, 2400 Lübeck Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Siliciumcarbid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2944352A1 (de) * 1979-05-23 1980-11-27 Yoshinori Ando Verfahren und vorrichtung zur gewinnung von ultrafeinem karbidstaub
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