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DE1221671B - Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter Zeitteilungsmultiplex-Signale - Google Patents

Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter Zeitteilungsmultiplex-Signale

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Publication number
DE1221671B
DE1221671B DET28727A DET0028727A DE1221671B DE 1221671 B DE1221671 B DE 1221671B DE T28727 A DET28727 A DE T28727A DE T0028727 A DET0028727 A DE T0028727A DE 1221671 B DE1221671 B DE 1221671B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
timing
logic circuit
reading
ranges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET28727A
Other languages
English (en)
Inventor
Nils Herbert Edstroem
Sture Emil Ingvar Fjordland
Walter Emil Wilhelm Jacob
Alvar Kurt Joens Olsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB filed Critical Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Publication of DE1221671B publication Critical patent/DE1221671B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
    • HELECTRICITY
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    • H04J3/0626Synchronisation of signals having the same nominal but fluctuating bit rates, e.g. using buffers plesiochronous multiplexing systems, e.g. plesiochronous digital hierarchy [PDH], jitter attenuators
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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03k
Deutsche KL: 21 al-36/12
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
T 28727 VIII a/21 al
4. Juni 1965
28. JuU 1966
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter Zeitteilungsmultiplex-Signale, die von einem Reihen-Parallel-Umformer zu einem Pufferspeicher in einer Zeitstellung übertragen werden, welche durch das empfangene Signal bestimmt wird, und von dem Pufferspeicher in einer Zeitstellung abgelesen werden, welche durch den eigenen Zeittakt der Empfangsvermittlung bestimmt wird, und bei der die empfangenen Signale eine Phasenverschiebung besitzen, welche durch die Leitung hervorgerufen wird und welche sich in bezug auf den Zeittakt verändert, jedoch die gleiche Frequenz wie dieser Zeittakt haben. Die Aufgabe der Erfindung ist es, zu verhindern, daß die genannte Zeitstellung der Übertragung zum Pufferspeicher mit der Zeitstellung zusammenfällt oder in deren Nähe kommt, in der die Ablesung geschieht.
Bei einem System zur Übertragung von pulscodemodulierten Zeitteilungsmultiplex-Signalen zwischen einer Anzahl von Empfängern und Sendern in einer Zwischenvermittlung, welche einen erforderlichen ankommenden Kanal (Zeitstellung) mit einem erforderlichen abgehenden Kanal verbindet, müssen die Signale sowohl synchron miteinander sein als auch zueinander in einer stabilen Phasenbeziehung stehen. Zur Steuerung der Signale mit Hilfe einer zentralen Zeiteinheit, damit sie miteinander synchron sind, gibt es eine Reihe von Lösungen. Die Angleichung der Phasenverschiebung oder der Differenz der Phasenverschiebung, die zwischen den durch die verschiedenen Verbindungen übertragenen Signale auf Grund der verschiedenen Fortpflanzungszeiten der Signale in den Verbindungen entsteht, enthält jedoch Schwierigkeiten. Es wurde vorgeschlagen, daß jede Verbindung in ihrer eigenen Phase arbeiten sollte, ohne daß irgendeine Phasenkompensation auf den Leitungen durchgeführt wird, und daß die Signale in einem Zentralspeicher in der Zwischenvermittlung in codierter Form gemäß der Zeitteilungsmultiplex-Stellung gespeichert werden. Ein zentrales Zeitgerät in der Zwischenvermittlung steuert die Aussendung aller in dem Speicher gespeicherten codierten Signale, so daß sie miteinander synchron und in Phase sind. Auf diese Weise hat die Phasenverschiebung zwischen den Signalen in verschiedenen ankommenden Verbindungen keinen Einfluß auf die ausgesendeten Signale.
In Empfängern dieser Type gehört zu jeder ankommenden Verbindung ein Reihen-Parallel-Umformer, von dem die Signale zu einem Pufferregister übertragen werden, und von diesem letztgenannten Register wird die Ablesung und Übertragung zum
Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter
Zeitteilungsmultiplex-Signale
Anmelder:
Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockhohn
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke und Dipl.-Ing. H. Agular,
Patentanwälte, München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Nils Herbert Edström, Skärholmen;
Sture Emil Ingvar Fjordland, Hagersten;
Walter Emil Wilhelm Jacob, Stuvsta;
Alvar Kurt Jons Olsson, Tullinge (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 9. Juni 1964 (7017)
Zentralspeicher durchgeführt. Die Übertragung vom Reihen-Parallel-Umformer zum Pufferregister geschieht z. B. während der letzten Bitstellung in dem pulscodemodulierten Signal. Das Ablesen vom Pufferregister wird während einer Zeitstellung durchgeführt, die vom eigenen Zeittakt der Zwischenvermittlung abhängig ist. Angesichts der Tatsache, daß die Zeitstellung der Ubertragungsimpulse sich auf Grund der sich verändernden Signalfortpflanzungszeit in der Leitung verändert, besteht die Gefahr, daß der Übertragungsimpuls und der Ableseimpuls einander zu nahe kommen oder zusammenfallen, so daß das Signal nicht zum Speicher übertragen werden kann. Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer sicheren Zeitspanne zwischen dem Übertragungsimpuls und dem Ableseimpuls unabhängig von der Phasenverschiebung in der entsprechenden Verbindung oder von den Änderungen in der Phasenverschiebung.
Dies wird mit Hilfe der Anordnung gemäß der Erfindung erzielt, welche eine Zählkette, die durch den eigenen Zeittakt der Vermittlung betrieben wird und an ihren entsprechenden Ausgängen einen Impuls in jeder der Bitstellungen des pulscodemodulierten Signals erzeugt, eine erste logische Schaltung, die an zwei alternativen Ausgängen in Abhängigkeit davon aktiviert wird, daß das Übertragungssignal gleichzeitig mit dem einen oder dem anderen der
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beiden Zeitstellungsbereiche auftritt, die sich über eine Anzahl der vom Ausgang der Zählkette erhaltenen Impulse erstrecken, und eine zweite logische Schaltung enthält, welche den Durchgang von zwei alternativen Ableseimpulsen erlaubt, die aus den Ausgangsimpulsen der Zählkette auf solche Weise ausgewählt sind, daß sie jeweils in ihrem eigenen Zeitstellungsbereich der beiden Zeitstellungsbereiche liegen, wobei die Bedingung für den Durchgang irgendeines der beiden Ableseimpulse darin besteht, daß das Übertragungssignal in dem Zeitstellungsbereich auftritt, der zu dem anderen Ableseimpuls gehört.
Die Erfindung wird genauer unten an Hand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in der
F i g. 1 ein Blockdiagramm einer Anordnung gemäß der Erfindung ist und die
Fig. 2a bis 2k erklärende Diagramme sind, die die Zeitstellungen der Impulse zeigen.
In Fig. 1, die nur diejenigen Teile eines Empfängers für pulscodemodulierte Signale zeigt, welche zum Verständnis der Grundidee der Erfindung notwendig sind, gehört ein Reihen-Parallel-Umformer SKA zu einer bestimmten Übertragungsverbindung. Auf diesen Umformer werden Signale von der Leitung über eine PCM-Einrichtung gegeben, die nicht in den Einzelheiten gezeigt wird. Die Signale bestehen aus 8 Bits, von denen 7 für die Information selbst verwendet werden, und die achte Bitstellung wird zur Übertragung des Signals von dem Reihen-Parallel-Umformer SKA zu einem Pufferregister SKB verwendet. Das Ablesen des Signals vom Pufferregister SKB zur weiteren Übertragung zu einem Zentralspeicher geschieht mit Hilfe eines Ableseimpulses, der von dem eigenen Zeittaktgeber der Vermittlung erhalten wird. Es ist leicht zu sehen, daß dieser Ableseimpuls in einem solchen Moment auftreten muß, daß er nicht zu dicht zum Zeitpunkt der Übertragung des Signals vom Reihen-Parallel-Umformer zum Pufferregister liegt oder damit zusammenfällt, da andererseits das Signal verlorenginge oder ausgeschaltet wird, bevor es zum Speicher übertragen wurde. Mit anderen Worten muß der Moment der Übertragung vom Reihen-Parallel-Umformer zum Pufferregister so gewählt werden, daß der Übertragungsimpuls mit Gewißheit daran gehindert wird, mit dem Ableseimpuls zusammenzufallen, trotz der Tatsache, daß sich die Phasenverschiebung durch die verschiedenen Verbindungen verändert und der Übertragungsimpuls eine willkürliche Stellung haben kann. Demnach ist es notwendig, daß der Moment des Ableseimpulses veränderlich und von der Phasenverschiebung der Verbindung abhängig gemacht wird, d. h. mit anderen Worten, von der Zeitstellung des Übertragungsimpulses abhängig gemacht wird. Die Zeitperiode des Ablesen« soll auch die Zeit eines Nullstellungsvorganges während oder unmittelbar nach dem Ablesen mit Hilfe eines in F i g. 1 nicht gezeigten Gerätes umfassen.
Mit RN wird eine Zähleinheit bezeichnet, die durch einen zentralen Zeittaktgeber KL der Vermittlung betrieben wird und die über ihre acht Ausgänge zyklisch wiederholte Impulse (F i g. 2 a) in Abhängigkeit von den entsprechenden Bitstellungen eines Signals abgibt, welches in Phase und synchron mit dem zentralen Zeittakt ist. Mit HVl und HV2 werden zwei bistabile Schaltungen oder Hilfs-Flip-Flops bezeichnet, deren erste in den 1-Zustand durch die vierte Bitstellung gebracht wird und wieder in den O-Zustand durch die siebente Bitstellung gebracht wird, während die zweite Schaltung durch die achte Bitstellung in den 1-Zustand und durch die dritte Bitstellung in den O-Zustand gebracht wird. Die Zustandsänderung der Hilfs-Flip-Flops als Funktion der Zeit geht aus den Fig. 2b und 2c hervor. Das Signal vom 1-Ausgang der Hilfs-Flip-Flops wird auf
ίο den Eingang von zwei Und-Schaltungen 0X4-7 und OK 8-3 gegeben, deren zweiter Eingang den durch die Phasenverschiebung der PCM-Verbindung beeinflußten Übertragungsimpuls erhält. Wenn demnach dieser Ubertragungsimpuls zwischen dem vierten und dem siebenten Impuls der Zähleinheit auftreten sollte, wird die Und-Schaltung OK 4-7 aktiviert. Wenn andererseits der Ubertragungsimpuls zwischen dem achten und dem dritten Impuls der Zähleinheit auftritt, dann wird die Und-Schaltung 0X8-3 aktiviert. Mit ST wird eine bistabile Schaltung bezeichnet, die ein Signal alternativ von dem Ausgang der Und-Schaltung OK 4-7 oder von dem Ausgang der Und-Schaltung OK 8-3 erhalten kann und die, wenn sie das Signal von dem erstgenannten Ausgang eras hält, in den 1-Zustand gesetzt wird und, wenn sie das Signal von dem letztgenannten Ausgang erhalten hat, in den O-Zustand gesetzt wird. Die Ausgänge, die dem 1-Zustand bzw. dem O-Zustand der bistabilen Schaltung ST entsprechen, sind mit den Eingangen zweier Und-Schaltungen OKI und OKS verbunden, deren anderer Eingang mit dem ersten bzw. dem fünften Ausgang der Zähleinheit RN verbunden ist. Die Ausgänge der Und-Schaltungen sind zusammen mit dem Pufferspeicher SKB verbunden, um einen Ableseimpuls zu ergeben. Es ist offensichtlich, daß nur eine der Impulsstellungen 1 bzw. 5 in der Stellung des Ableseimpulses in Abhängigkeit davon auftreten kann, welche der Schaltungen OKI bzw. OK 5 aktiviert ist und ob die bistabile Schaltung ST sich im 1- oder O-Zustand befindet. Wenn die Übertragungsimpulsstelhing der PCM-Verbindung z. B. in die Zeitperiode zwischen den Impulsstellungen .4 und 7 fällt, wird sich die bistabile Schaltung ST im 1-Zustand befinden, und infolgedessen wird der Impuls Nr. 1 am Ausgang der Und-Schaltung OKI als Ableseimpuls erscheinen. Der Ableseimpuls wird mit anderen Worten um eine gute Spanne außerhalb des Bereiches liegen, innerhalb dessen der Übertragungsimpuls angeordnet ist. Dies geht aus den Fig. 2d, 2e und 2f hervor. Wenn andererseits der Übertragungsimpuls zwischen der achten und der dritten Impulsstellung der Zählvorrichtung erscheint, dann wird die bistabile Schaltung ST in den O-Zustand schalten, so daß die Und-Schaltung 0K5 aktiviert wird und der Impuls Nr. 5 von der Zähleinheit RN als Ableseimpuls erscheint? Der Ableseimpuls wird demnach wiederum mit einer zufriedenstellenden Zeitspanne vom Übertragungsimpuls getrennt erscheinen. Dieser Fall geht aus den Fig. 2g, 2h und 2 j hervor.
Die bistabile Schaltung ST ändert ihren Zustand nicht, bis sie einen Impuls erhält, der sie in den entgegengesetzten Zustand setzt. Sie wird in den 1-Zustand geschaltet, wenn sie den ersten Impuls von der Und-Schaltung OK 4-7 erhalt, und sie wird in diesem Zustand gehalten, bis sie vom 1-Zustand zum O-Zustand geschaltet wird, wenn sie den ersten Impuls von der Und-Schaltung OK8-3 erhält usw.
i 221
Die Tatsache, daß die bistabilen Schaltungen HVl und HV 2 ihre aktiven Zeitstellungsbereiche nur während drei Impulsstellungen (4, 5, 6 bzw. 8, 1, 2) haben, wird gemäß der Erfindung dazu verwendet, zu verhindern, daß der Ableseimpuls sich unnötiger- ■ weise von der Impulsstellung 1 nach 5 oder umgekehrt bewegt, wenn die Zeitstellung des Übertragungsimpulses in dem Grenzbereich zwischen den zwei Zeitstellungsbereichen auftreten oder sich darin verändern sollte. Mit Hilfe dieser Zeitzwischenräume zwischen den aktiven Zeitperioden von HVl und HV2 wird erzielt, daß in den kritischen Grenzstellungen 3 und 7 die Stellung des Ableseimpulses immer der Stellung entspricht, die zu dem zuletzt eingenommenen Zustand der bistabilen Schaltung ST gehört. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß, wenn die bistabile Schaltung ST in den dem Ableseimpuls 1 entsprechenden Zustand gesetzt wurde und wenn· durch eine Abnahme der Phasenverschiebung der Verbindung der Übertragungsimpuls zur dritten Impulsstellung der Zeiteinheit verschoben ist, der Ableseimpuls unverändert in der Impulsstellung 1 der Zeiteinheit beibehalten wird, wie es in Fig. 2k gezeigt ist. Wenn der Übertragungsimpuls mit dem von der bistabilen Schaltung HV2 erhaltenen Signal zusammenzufallen beginnt, wird die bistabile Schaltung in den O-Zustand schalten, und die Impulsstellung 5 wird als Ableseimpuls auftreten. Wenn jetzt die Phasenverschiebung der Verbindung wieder steigen sollte, so daß die Koinzidenz mit der bistabilen Schaltung HV2 verschwindet, dann wird die bistabile Schaltung ST in der eingenommenen Stellung verbleiben, bis der Übertragungsimpuls mit dem von der bistabilen Schaltung HVl erhaltenen Signal zusammenfällt, welches in der Bitstellung 4 beginnt. Die bistabile Schaltung ST wird umgeschaltet, und die Bitstellung 1 tritt als Ableseimpuls auf.
Die gleichen Betrachtungen gelten in den Fällen, in denen sich der Übertragungsimpuls mit verändernder Phasenverschiebung in dem Grenzbereich zwisehen den Bitstellungen 7 und 8 bewegt. Es ist wesentlich, daß das Schalten der bistabilen Schaltung ST und demnach die Zeitstellung des Ableseimpulses nicht nur von der Phasenstellung des Ubertragungsimpulses relativ zur zentralen Zeiteinheit, sondern auch von der Richtung der Verschiebung der Phase abhängig ist, wie es in F i g. 2 k angezeigt ist.
Dadurch wird eine »Hysterese« geschaffen, die einen unnötigen Wechsel des Ableseimpulses bei kleinen und schnellen Phasenänderungen in der Zeitstellung des Übertragungsimpulses in den Grenzbereichen zwischen der dritten und der vierten bzw. der siebenten und der achten Bitstellung verhindert.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter Zeitteilungsmultiplex-Signale, die von einem Reihen-Parallel-Umformer zu einem Pufferspeicher in einer Zeitstellung übertragen werden, welche durch das empfangene Signal bestimmt wird, und von dem Pufferspeicher in einer durch den eigenen Zeittakt der Empfangsvermittlung bestimmten Zeitstellung abgelesen werden und bei der die empfangenen Signale eine Phasenverschiebung besitzen, die durch, die Leitung hervorgerufen ist und sich in bezug auf den genannten Zeittakt verändert, jedoch die gleiche Frequenz wie dieser Zeittakt haben, mit einer Vorrichtung, um zu verhindern, daß die Zeitstellung der Übertragung mit der Zeitstellung der Ablesung zusammenfällt oder dieser nahekommt,, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung eine Zählkette (RN), welche durch den eigenen Zeittaktgeber (KL) der Vermittlung betrieben wird und an ihren entsprechenden Ausgängen einen Impuls in jeder der Bitstellungen des pulscodemodulierten Signals erzeugt, eine erste logische Schaltung (Ll), deren zwei alternative Ausgänge in Abhängigkeit davon aktiviert werden, daß das Übertragungssignal gleichzeitig mit dem einen oder dem anderen von zwei Zeitstellungsbereichen auftritt, die sich über eine Anzahl der vom Ausgang der Zählkette erhaltenen Impulse erstrecken, und eine zweite logische Schaltung (L 2) enthält, die in Abhängigkeit von der Aktivierung der beiden alternativen Ausgänge der ersten logischen Schaltung (Ll) den Durchgang zweier alternativer Ableseimpulse erlaubt, welche aus den Ausgangsimpulsen der Zählkette auf solche Weise ausgewählt sind, daß jeder der Ableseimpulse in seinem eigenen Zeitstellungsbereich der beiden Zeitstellungsbereiche angeordnet ist, wobei die Bedingung für das Durchlassen irgendeines der beiden Ableseimpulse die ist, daß das Übertragungssignal in dem Zeitstellungsbereich auftritt, der zu dem anderen Ableseimpuls gehört.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitstellungsbereiche so gewählt sind, daß sie durch einen Zwischenraum von mindestens einer Impulsdauer getrennt sind, wobei während dieses Zwischenraumes keine Zustandsänderung an den Ausgängen der ersten logischen Schaltung (Ll) auftreten kann, wobei ferner die zweite logische Schaltung (L 2) ihren Zustand beibehält, wenn die Zeitstellung der Übertragung sich in diesem Zwischenraum bewegen sollte, so daß ein unnötiger Wechsel zwischen den beiden möglichen Ablesestellungen vermieden wird, wenn der Übertragungsimpuls seine Stellung in der Nachbarschaft der Grenze zwischen den beiden Impulsstellungsbereichen verändert.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite logische Schaltung (L 2) die alternativen Ausgangssignale von der ersten logischen Schaltung (Ll) und auch Impulse von der Kette (RN) entsprechend mindestens einer Impulsstellung in jedem der beiden aufeinanderfolgenden Impulsstellungsbereiche erhält, wobei die zweite logische Schaltung einen Ausgang aufweist, der einen Ableseimpuls erzeugt und wobei die von der ersten logischen Schaltung erhaltenen Eingänge und die von der Kette erhaltenen Eingänge auf solche Weise kombiniert werden, daß die Aktivierung des Ausganges der zweiten logischen Schaltung nur möglich ist, wenn der Eingang von der ersten logischen Schaltung entsprechend dem einen der Impulsstellungsbereiche und der Eingang von der Kette, der zu einer Impulsstellung in dem anderen der Impulsstellungsbereiche gehört, gleichzeitig auftreten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 607/350 7.66 © Bundesdruckerei Berlin
DET28727A 1964-06-09 1965-06-04 Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter Zeitteilungsmultiplex-Signale Pending DE1221671B (de)

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