DE1221671B - Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter Zeitteilungsmultiplex-Signale - Google Patents
Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter Zeitteilungsmultiplex-SignaleInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
H03k
Deutsche KL: 21 al-36/12
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T 28727 VIII a/21 al
4. Juni 1965
28. JuU 1966
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter Zeitteilungsmultiplex-Signale,
die von einem Reihen-Parallel-Umformer zu einem Pufferspeicher in einer Zeitstellung übertragen
werden, welche durch das empfangene Signal bestimmt wird, und von dem Pufferspeicher in einer
Zeitstellung abgelesen werden, welche durch den eigenen Zeittakt der Empfangsvermittlung bestimmt
wird, und bei der die empfangenen Signale eine Phasenverschiebung besitzen, welche durch die Leitung
hervorgerufen wird und welche sich in bezug auf den Zeittakt verändert, jedoch die gleiche Frequenz
wie dieser Zeittakt haben. Die Aufgabe der Erfindung ist es, zu verhindern, daß die genannte
Zeitstellung der Übertragung zum Pufferspeicher mit der Zeitstellung zusammenfällt oder in deren Nähe
kommt, in der die Ablesung geschieht.
Bei einem System zur Übertragung von pulscodemodulierten Zeitteilungsmultiplex-Signalen zwischen
einer Anzahl von Empfängern und Sendern in einer Zwischenvermittlung, welche einen erforderlichen
ankommenden Kanal (Zeitstellung) mit einem erforderlichen abgehenden Kanal verbindet, müssen
die Signale sowohl synchron miteinander sein als auch zueinander in einer stabilen Phasenbeziehung
stehen. Zur Steuerung der Signale mit Hilfe einer zentralen Zeiteinheit, damit sie miteinander synchron
sind, gibt es eine Reihe von Lösungen. Die Angleichung der Phasenverschiebung oder der Differenz
der Phasenverschiebung, die zwischen den durch die verschiedenen Verbindungen übertragenen Signale
auf Grund der verschiedenen Fortpflanzungszeiten der Signale in den Verbindungen entsteht, enthält
jedoch Schwierigkeiten. Es wurde vorgeschlagen, daß jede Verbindung in ihrer eigenen Phase arbeiten
sollte, ohne daß irgendeine Phasenkompensation auf den Leitungen durchgeführt wird, und daß die Signale
in einem Zentralspeicher in der Zwischenvermittlung in codierter Form gemäß der Zeitteilungsmultiplex-Stellung
gespeichert werden. Ein zentrales Zeitgerät in der Zwischenvermittlung steuert die
Aussendung aller in dem Speicher gespeicherten codierten Signale, so daß sie miteinander synchron und
in Phase sind. Auf diese Weise hat die Phasenverschiebung zwischen den Signalen in verschiedenen
ankommenden Verbindungen keinen Einfluß auf die ausgesendeten Signale.
In Empfängern dieser Type gehört zu jeder ankommenden Verbindung ein Reihen-Parallel-Umformer,
von dem die Signale zu einem Pufferregister übertragen werden, und von diesem letztgenannten
Register wird die Ablesung und Übertragung zum
Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter
Zeitteilungsmultiplex-Signale
Zeitteilungsmultiplex-Signale
Anmelder:
Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockhohn
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke und Dipl.-Ing. H. Agular,
Patentanwälte, München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Nils Herbert Edström, Skärholmen;
Sture Emil Ingvar Fjordland, Hagersten;
Walter Emil Wilhelm Jacob, Stuvsta;
Alvar Kurt Jons Olsson, Tullinge (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 9. Juni 1964 (7017)
Schweden vom 9. Juni 1964 (7017)
Zentralspeicher durchgeführt. Die Übertragung vom Reihen-Parallel-Umformer zum Pufferregister geschieht
z. B. während der letzten Bitstellung in dem pulscodemodulierten Signal. Das Ablesen vom
Pufferregister wird während einer Zeitstellung durchgeführt, die vom eigenen Zeittakt der Zwischenvermittlung
abhängig ist. Angesichts der Tatsache, daß die Zeitstellung der Ubertragungsimpulse sich auf
Grund der sich verändernden Signalfortpflanzungszeit in der Leitung verändert, besteht die Gefahr, daß
der Übertragungsimpuls und der Ableseimpuls einander zu nahe kommen oder zusammenfallen, so daß
das Signal nicht zum Speicher übertragen werden kann. Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer
sicheren Zeitspanne zwischen dem Übertragungsimpuls und dem Ableseimpuls unabhängig von der
Phasenverschiebung in der entsprechenden Verbindung oder von den Änderungen in der Phasenverschiebung.
Dies wird mit Hilfe der Anordnung gemäß der Erfindung erzielt, welche eine Zählkette, die durch den eigenen Zeittakt der Vermittlung betrieben wird und an ihren entsprechenden Ausgängen einen Impuls in jeder der Bitstellungen des pulscodemodulierten Signals erzeugt, eine erste logische Schaltung, die an zwei alternativen Ausgängen in Abhängigkeit davon aktiviert wird, daß das Übertragungssignal gleichzeitig mit dem einen oder dem anderen der
Dies wird mit Hilfe der Anordnung gemäß der Erfindung erzielt, welche eine Zählkette, die durch den eigenen Zeittakt der Vermittlung betrieben wird und an ihren entsprechenden Ausgängen einen Impuls in jeder der Bitstellungen des pulscodemodulierten Signals erzeugt, eine erste logische Schaltung, die an zwei alternativen Ausgängen in Abhängigkeit davon aktiviert wird, daß das Übertragungssignal gleichzeitig mit dem einen oder dem anderen der
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beiden Zeitstellungsbereiche auftritt, die sich über eine Anzahl der vom Ausgang der Zählkette erhaltenen
Impulse erstrecken, und eine zweite logische Schaltung enthält, welche den Durchgang von zwei
alternativen Ableseimpulsen erlaubt, die aus den Ausgangsimpulsen der Zählkette auf solche Weise
ausgewählt sind, daß sie jeweils in ihrem eigenen Zeitstellungsbereich der beiden Zeitstellungsbereiche
liegen, wobei die Bedingung für den Durchgang irgendeines der beiden Ableseimpulse darin besteht,
daß das Übertragungssignal in dem Zeitstellungsbereich auftritt, der zu dem anderen Ableseimpuls
gehört.
Die Erfindung wird genauer unten an Hand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung
beschrieben, in der
F i g. 1 ein Blockdiagramm einer Anordnung gemäß der Erfindung ist und die
Fig. 2a bis 2k erklärende Diagramme sind, die
die Zeitstellungen der Impulse zeigen.
In Fig. 1, die nur diejenigen Teile eines Empfängers für pulscodemodulierte Signale zeigt, welche
zum Verständnis der Grundidee der Erfindung notwendig sind, gehört ein Reihen-Parallel-Umformer
SKA zu einer bestimmten Übertragungsverbindung. Auf diesen Umformer werden Signale von der Leitung
über eine PCM-Einrichtung gegeben, die nicht in den Einzelheiten gezeigt wird. Die Signale bestehen
aus 8 Bits, von denen 7 für die Information selbst verwendet werden, und die achte Bitstellung
wird zur Übertragung des Signals von dem Reihen-Parallel-Umformer SKA zu einem Pufferregister SKB
verwendet. Das Ablesen des Signals vom Pufferregister SKB zur weiteren Übertragung zu einem
Zentralspeicher geschieht mit Hilfe eines Ableseimpulses, der von dem eigenen Zeittaktgeber der
Vermittlung erhalten wird. Es ist leicht zu sehen, daß dieser Ableseimpuls in einem solchen Moment
auftreten muß, daß er nicht zu dicht zum Zeitpunkt der Übertragung des Signals vom Reihen-Parallel-Umformer
zum Pufferregister liegt oder damit zusammenfällt, da andererseits das Signal verlorenginge
oder ausgeschaltet wird, bevor es zum Speicher übertragen wurde. Mit anderen Worten muß der
Moment der Übertragung vom Reihen-Parallel-Umformer zum Pufferregister so gewählt werden, daß
der Übertragungsimpuls mit Gewißheit daran gehindert wird, mit dem Ableseimpuls zusammenzufallen,
trotz der Tatsache, daß sich die Phasenverschiebung durch die verschiedenen Verbindungen verändert
und der Übertragungsimpuls eine willkürliche Stellung haben kann. Demnach ist es notwendig, daß
der Moment des Ableseimpulses veränderlich und von der Phasenverschiebung der Verbindung abhängig
gemacht wird, d. h. mit anderen Worten, von der Zeitstellung des Übertragungsimpulses abhängig gemacht
wird. Die Zeitperiode des Ablesen« soll auch die Zeit eines Nullstellungsvorganges während oder
unmittelbar nach dem Ablesen mit Hilfe eines in F i g. 1 nicht gezeigten Gerätes umfassen.
Mit RN wird eine Zähleinheit bezeichnet, die durch einen zentralen Zeittaktgeber KL der Vermittlung
betrieben wird und die über ihre acht Ausgänge zyklisch wiederholte Impulse (F i g. 2 a) in Abhängigkeit
von den entsprechenden Bitstellungen eines Signals abgibt, welches in Phase und synchron mit
dem zentralen Zeittakt ist. Mit HVl und HV2 werden zwei bistabile Schaltungen oder Hilfs-Flip-Flops
bezeichnet, deren erste in den 1-Zustand durch die vierte Bitstellung gebracht wird und wieder in den
O-Zustand durch die siebente Bitstellung gebracht wird, während die zweite Schaltung durch die achte
Bitstellung in den 1-Zustand und durch die dritte Bitstellung in den O-Zustand gebracht wird. Die Zustandsänderung
der Hilfs-Flip-Flops als Funktion der Zeit geht aus den Fig. 2b und 2c hervor. Das
Signal vom 1-Ausgang der Hilfs-Flip-Flops wird auf
ίο den Eingang von zwei Und-Schaltungen 0X4-7 und
OK 8-3 gegeben, deren zweiter Eingang den durch die Phasenverschiebung der PCM-Verbindung beeinflußten
Übertragungsimpuls erhält. Wenn demnach dieser Ubertragungsimpuls zwischen dem vierten und
dem siebenten Impuls der Zähleinheit auftreten sollte, wird die Und-Schaltung OK 4-7 aktiviert.
Wenn andererseits der Ubertragungsimpuls zwischen dem achten und dem dritten Impuls der Zähleinheit
auftritt, dann wird die Und-Schaltung 0X8-3 aktiviert.
Mit ST wird eine bistabile Schaltung bezeichnet, die ein Signal alternativ von dem Ausgang der
Und-Schaltung OK 4-7 oder von dem Ausgang der Und-Schaltung OK 8-3 erhalten kann und die, wenn
sie das Signal von dem erstgenannten Ausgang eras hält, in den 1-Zustand gesetzt wird und, wenn sie
das Signal von dem letztgenannten Ausgang erhalten hat, in den O-Zustand gesetzt wird. Die Ausgänge,
die dem 1-Zustand bzw. dem O-Zustand der bistabilen Schaltung ST entsprechen, sind mit den Eingangen
zweier Und-Schaltungen OKI und OKS verbunden, deren anderer Eingang mit dem ersten bzw.
dem fünften Ausgang der Zähleinheit RN verbunden ist. Die Ausgänge der Und-Schaltungen sind zusammen
mit dem Pufferspeicher SKB verbunden, um einen Ableseimpuls zu ergeben. Es ist offensichtlich,
daß nur eine der Impulsstellungen 1 bzw. 5 in der Stellung des Ableseimpulses in Abhängigkeit davon
auftreten kann, welche der Schaltungen OKI bzw. OK 5 aktiviert ist und ob die bistabile Schaltung ST
sich im 1- oder O-Zustand befindet. Wenn die Übertragungsimpulsstelhing
der PCM-Verbindung z. B. in die Zeitperiode zwischen den Impulsstellungen .4
und 7 fällt, wird sich die bistabile Schaltung ST im 1-Zustand befinden, und infolgedessen wird der Impuls
Nr. 1 am Ausgang der Und-Schaltung OKI als Ableseimpuls erscheinen. Der Ableseimpuls wird
mit anderen Worten um eine gute Spanne außerhalb des Bereiches liegen, innerhalb dessen der
Übertragungsimpuls angeordnet ist. Dies geht aus den Fig. 2d, 2e und 2f hervor. Wenn andererseits
der Übertragungsimpuls zwischen der achten und der dritten Impulsstellung der Zählvorrichtung erscheint,
dann wird die bistabile Schaltung ST in den O-Zustand schalten, so daß die Und-Schaltung 0K5 aktiviert
wird und der Impuls Nr. 5 von der Zähleinheit RN als Ableseimpuls erscheint? Der Ableseimpuls
wird demnach wiederum mit einer zufriedenstellenden Zeitspanne vom Übertragungsimpuls getrennt
erscheinen. Dieser Fall geht aus den Fig. 2g, 2h und 2 j hervor.
Die bistabile Schaltung ST ändert ihren Zustand nicht, bis sie einen Impuls erhält, der sie in den entgegengesetzten
Zustand setzt. Sie wird in den 1-Zustand geschaltet, wenn sie den ersten Impuls von
der Und-Schaltung OK 4-7 erhalt, und sie wird in diesem Zustand gehalten, bis sie vom 1-Zustand zum
O-Zustand geschaltet wird, wenn sie den ersten Impuls von der Und-Schaltung OK8-3 erhält usw.
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Die Tatsache, daß die bistabilen Schaltungen HVl und HV 2 ihre aktiven Zeitstellungsbereiche nur
während drei Impulsstellungen (4, 5, 6 bzw. 8, 1, 2) haben, wird gemäß der Erfindung dazu verwendet,
zu verhindern, daß der Ableseimpuls sich unnötiger- ■ weise von der Impulsstellung 1 nach 5 oder umgekehrt
bewegt, wenn die Zeitstellung des Übertragungsimpulses in dem Grenzbereich zwischen den
zwei Zeitstellungsbereichen auftreten oder sich darin verändern sollte. Mit Hilfe dieser Zeitzwischenräume
zwischen den aktiven Zeitperioden von HVl und HV2 wird erzielt, daß in den kritischen Grenzstellungen
3 und 7 die Stellung des Ableseimpulses immer der Stellung entspricht, die zu dem zuletzt eingenommenen
Zustand der bistabilen Schaltung ST gehört. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß, wenn die
bistabile Schaltung ST in den dem Ableseimpuls 1 entsprechenden Zustand gesetzt wurde und wenn·
durch eine Abnahme der Phasenverschiebung der Verbindung der Übertragungsimpuls zur dritten
Impulsstellung der Zeiteinheit verschoben ist, der Ableseimpuls unverändert in der Impulsstellung 1
der Zeiteinheit beibehalten wird, wie es in Fig. 2k gezeigt ist. Wenn der Übertragungsimpuls mit dem
von der bistabilen Schaltung HV2 erhaltenen Signal zusammenzufallen beginnt, wird die bistabile Schaltung
in den O-Zustand schalten, und die Impulsstellung 5 wird als Ableseimpuls auftreten. Wenn
jetzt die Phasenverschiebung der Verbindung wieder steigen sollte, so daß die Koinzidenz mit der bistabilen
Schaltung HV2 verschwindet, dann wird die bistabile Schaltung ST in der eingenommenen Stellung
verbleiben, bis der Übertragungsimpuls mit dem von der bistabilen Schaltung HVl erhaltenen Signal
zusammenfällt, welches in der Bitstellung 4 beginnt. Die bistabile Schaltung ST wird umgeschaltet, und
die Bitstellung 1 tritt als Ableseimpuls auf.
Die gleichen Betrachtungen gelten in den Fällen, in denen sich der Übertragungsimpuls mit verändernder
Phasenverschiebung in dem Grenzbereich zwisehen den Bitstellungen 7 und 8 bewegt. Es ist wesentlich,
daß das Schalten der bistabilen Schaltung ST und demnach die Zeitstellung des Ableseimpulses
nicht nur von der Phasenstellung des Ubertragungsimpulses relativ zur zentralen Zeiteinheit, sondern
auch von der Richtung der Verschiebung der Phase abhängig ist, wie es in F i g. 2 k angezeigt ist.
Dadurch wird eine »Hysterese« geschaffen, die einen unnötigen Wechsel des Ableseimpulses bei
kleinen und schnellen Phasenänderungen in der Zeitstellung des Übertragungsimpulses in den Grenzbereichen
zwischen der dritten und der vierten bzw. der siebenten und der achten Bitstellung verhindert.
Claims (3)
1. Anordnung zum Empfang pulscodemodulierter Zeitteilungsmultiplex-Signale, die von
einem Reihen-Parallel-Umformer zu einem Pufferspeicher in einer Zeitstellung übertragen werden,
welche durch das empfangene Signal bestimmt wird, und von dem Pufferspeicher in einer
durch den eigenen Zeittakt der Empfangsvermittlung bestimmten Zeitstellung abgelesen werden
und bei der die empfangenen Signale eine Phasenverschiebung besitzen, die durch, die Leitung
hervorgerufen ist und sich in bezug auf den genannten Zeittakt verändert, jedoch die gleiche
Frequenz wie dieser Zeittakt haben, mit einer Vorrichtung, um zu verhindern, daß die Zeitstellung
der Übertragung mit der Zeitstellung der Ablesung zusammenfällt oder dieser nahekommt,,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung eine Zählkette (RN), welche durch den
eigenen Zeittaktgeber (KL) der Vermittlung betrieben wird und an ihren entsprechenden Ausgängen
einen Impuls in jeder der Bitstellungen des pulscodemodulierten Signals erzeugt, eine
erste logische Schaltung (Ll), deren zwei alternative Ausgänge in Abhängigkeit davon aktiviert
werden, daß das Übertragungssignal gleichzeitig mit dem einen oder dem anderen von zwei Zeitstellungsbereichen
auftritt, die sich über eine Anzahl der vom Ausgang der Zählkette erhaltenen Impulse erstrecken, und eine zweite logische
Schaltung (L 2) enthält, die in Abhängigkeit von der Aktivierung der beiden alternativen Ausgänge
der ersten logischen Schaltung (Ll) den Durchgang zweier alternativer Ableseimpulse erlaubt,
welche aus den Ausgangsimpulsen der Zählkette auf solche Weise ausgewählt sind, daß
jeder der Ableseimpulse in seinem eigenen Zeitstellungsbereich der beiden Zeitstellungsbereiche
angeordnet ist, wobei die Bedingung für das Durchlassen irgendeines der beiden Ableseimpulse
die ist, daß das Übertragungssignal in dem Zeitstellungsbereich auftritt, der zu dem anderen
Ableseimpuls gehört.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitstellungsbereiche so
gewählt sind, daß sie durch einen Zwischenraum von mindestens einer Impulsdauer getrennt sind,
wobei während dieses Zwischenraumes keine Zustandsänderung an den Ausgängen der ersten
logischen Schaltung (Ll) auftreten kann, wobei ferner die zweite logische Schaltung (L 2) ihren
Zustand beibehält, wenn die Zeitstellung der Übertragung sich in diesem Zwischenraum bewegen
sollte, so daß ein unnötiger Wechsel zwischen den beiden möglichen Ablesestellungen vermieden
wird, wenn der Übertragungsimpuls seine Stellung in der Nachbarschaft der Grenze zwischen
den beiden Impulsstellungsbereichen verändert.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite logische Schaltung
(L 2) die alternativen Ausgangssignale von der ersten logischen Schaltung (Ll) und auch Impulse
von der Kette (RN) entsprechend mindestens einer Impulsstellung in jedem der beiden aufeinanderfolgenden
Impulsstellungsbereiche erhält, wobei die zweite logische Schaltung einen Ausgang aufweist,
der einen Ableseimpuls erzeugt und wobei die von der ersten logischen Schaltung erhaltenen
Eingänge und die von der Kette erhaltenen Eingänge auf solche Weise kombiniert werden, daß
die Aktivierung des Ausganges der zweiten logischen Schaltung nur möglich ist, wenn der Eingang
von der ersten logischen Schaltung entsprechend dem einen der Impulsstellungsbereiche und
der Eingang von der Kette, der zu einer Impulsstellung in dem anderen der Impulsstellungsbereiche
gehört, gleichzeitig auftreten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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