DE1221673B - Hochfrequenz-Dekaden-Zaehleinrichtung - Google Patents
Hochfrequenz-Dekaden-ZaehleinrichtungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03k
Deutsche KL: 21 al-36/22
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
G 36609 VIII a/21 al
11. Dezember 1962
28. Juli 1966
11. Dezember 1962
28. Juli 1966
Die Erfindung betrifft eine Hochfrequenz-Dekaden-Zähleinrichtung mit drei reihengeschalteten Schaltstufen
und einer weiteren Schaltstufe, der die zu zählenden Signale zugeführt werden, sowie mit mindestens
einem an die letztere angeschlossenen Gatter, über das die drei reihengeschalteten Schaltstufen ausgelöst
werden können, indem das Gatter auf aus einer der drei reihengeschalteten Schaltstufen an es angelegte
Ausgangssignale anspricht.
Außer Zählschaltungen der vorerwähnten Art sind auch solche bekannt, bei denen aus den Ausgängen
mehrerer reihengeschalteter Zählstufen durch Mehrfachkoinzidenzbildung ein Signal zum Betätigen eines
Gatters abgeleitet wird, das seinerseits wieder an die Stufen der Zählkette ein Signal abgibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zählgeschwindigkeit der bekannten Schaltungen so zu
erhöhen, daß Zählfrequenzen bis zu etwa 50 MHz ermöglicht werden.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer Dekaden-Zähleinrichtung
der eingangs angegebenen Art dadurch erreicht, daß das Gatter über einen Koinzidenzschaltkreis
an die Ausgänge der reihengeschalteten Schaltstufen so angeschlossen ist, daß es durch Signale von
zwei der hintereinandergeschalteten Schaltstufen betätigt wird, wobei die Betätigungszeit des Gatters unmittelbar
durch einen von dem Gatter zur Betätigung einer bestimmten der drei reihengeschalteten Schaltstufen
gelieferten Impuls gesteuert wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Zähleinrichtung mit einem ersten zwischen
der weiteren Schaltstufe und der ersten der reihengeschalteten Schaltstufen zwischengeschalteten Gatter,
das sich bei einem Ausgangssignal aus einer der reihengeschalteten Schaltstufen schließt, und mit einem
zweiten zwischen der weiteren Schaltstufe und der letzten der reihengeschalteten Schaltstufen zwischengeschalteten
Gatter versehen, das sich öffnet, wenn sich das erste Gatter schließt, und sich schließt, wenn
sich dieses öffnet.
Die Anordnung und Ausbildung des Koinzidenzschaltkreises lassen sich in der Weise gestalten, daß
mindestens eines der Gatter von einem an die reihengeschalteten Schaltstufen angeschlossenen »UND«-Kreis
oder von einem an sie angeschlossenen »ODER«-Kreis gesteuert wird.
Die Zähleinrichtung wird ferner bevorzugt so ausgebildet, daß die Anschlüsse der Gatter an die reihengeschalteten
Schaltstufen jeweils an deren komplementären Ausgängen liegen.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung, die beispielsweise, jedoch nicht beschränkend, eine Aus-Hochfrequenz-Dekaden-Zähleinrichtung
Anmelder:
General Radio Company,
West Concord, Mass. (V. St. A.)
West Concord, Mass. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Müller-Börner
und Dipl.-Ing. H. H. Wey, Patentanwälte,
Berlin 33, Podbielskiallee 68
Als Erfinder benannt:
David S. Nixon jun., Bedford, Mass. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 25. Juni 1962 (204 943)
führungsform der Erfindung in Form eines schematischen Block-Schaltungsdiagramms darstellt, näher
erläutert. In dieser Zeichnung ist eine Dekaden-Zähleinrichtung veranschaulicht, die vier jeweils mit I, II,
III und IV bezeichnete Schaltstufen umfaßt, die zum Bilden beispielsweise einer Hochfrequenz-Zähleinrichtung
in Reihe geschaltet sind. Durch das Symbol/0
dargestellte und bei 1' an den Eingang der ersten Schaltstufe I angelegte Signalimpulse können mit einer
Frequenz bis zu etwa 50 MHz gezählt werden. Die Schaltstufen können Flip-Flop-Schaltstufen, wie sie
beispielsweise in der Zeitschrift »General Radio Experimenter«, Mai 1961, Bd. 35, Nr. 5, beschrieben sind,
oder beliebige andere bistabile Schaltstufen sein.
Nach der Zeichnung ist der Ausgang der ersten Schaltstufe I über einen Leiter 3, einen mit AMP bezeichneten,
hinsichtlich des logischen Aufbaus der Einrichtung entbehrlichen Verstärker und über einen
weiteren Leiter 5 an einen Eingang einer ersten Torschaltung G1 angeschlossen, die beispielsweise von der
in G r e i η e r, »Semiconductor Devices and Appli-
609 607/352
cations«, S. 373 bis 384, R. A. McGraw-Hill Book Company, Inc., und R. F. S c h e a, »Transistor Engineering«,
S. 318 bis 320, John Wiley & Sons, beschriebenen Bauart sein kann. Der Ausgang der Torschaltung
G1 ist nach der Zeichnung über den Leiter 7 mit dem Eingang der zweiten Schaltstufe II verbunden, so
daß zwischen dem Ausgang 3 der Stufe I und dem Eingang der Stufe II über die Torschaltung G1, sofern
diese geöffnet ist, eine Reihenschaltung besteht. Der Ausgang der Schaltstufe II ist seinerseits über die
Leitung 9 mit dem Eingang der Schaltstufe III in Reihe geschaltet, wobei der Ausgang der Schaltstufe III
über den Leiter 11 in Reihe an dem Eingang der Schaltstufe IV hegt. Der Ausgang der Schaltstufe IV
liefert bei 13 einen geteilten Gesamtzählerausgang, der für einen Teilungsfaktor 10 durch das Symbol /„/10
dargestellt ist.
Erfindungsgemäß wird die Torschaltung G1 durch
einen in Form eines »UND«-Kreises A veranschaulichten Koinzidenzkreis gesteuert, dessen Ausgang über
einen Leiter 15 an die Torschaltung angeschlossen ist und dessen Eingang das Vorhandensein bestimmter
spezifizierter Ausgänge aus jeder der Schaltstufen II, III und rV erforderlich macht. Einer der beiden Flip-Flop-Schaltstufen-Ausgänge,
und zwar der mit »1« bezeichnete jeder der Schaltstufen II und III, ist über den jeweiligen Leiter 17 bzw. 19 an den »Und«-Kreis A
angeschlossen, der von bekannter Bauart sein kann. Das für den Betrieb des »Und«-Kreises A erforderliche
Koinzidenzsignal entsteht durch das Anschließen des »O«-Ausgangs der vierten Schaltstufe IV über einen
Leiter 21 an den Koinzidenzkreis A. Wenn diese vorbestimmte Gruppe von Ausgängen aus den Schaltkreisen
in der Reihenfolge IV, III und dann II dem »Und«-Kreis A zugeführt wird, bewirkt dieser Kreis,
wie nachstehend näher beschrieben, das Schließen der Torschaltung G1. In gleicher Weise führt der Ausgang
der Schaltstufe I von dem Verstärker AMP aus über die Torschaltung G2 und den Leiter 23 zu dem »!«-Eingang
der vierten Schaltstufe IV. Die Torschaltung G2 wird durch das über den Leiter 15' aus einem in Form
eines beispielsweise in den vorstehend erörterten Aufsätzen von G r e i η e r und Shea beschriebenen
»Oder«-Kreises veranschaulichten weiteren Koinzidenzkreis O zugeführten Ausgangssignal gesteuert. Nach
der Zeichnung wird der »Odere-Koinzidenzkreis O
durch eine Gruppe von Ausgangssignalen aus jeder der Schaltstufen II, III und IV betätigt, die den dem
»Und«-Kreis A zugeführten Ausgängen »1«, »1«, »0« komplementär sind. Im einzelnen ist nach der Darstellung
der »0«-Ausgang der Stufe II über den Leiter 17' an den Eingang des Koinzidenzkreises O, der »0«-Ausgang
der Schaltstufe III in gleicher Weise über den Leiter 19' an den Eingang des Kreises O und der
»1 «-Ausgang der Schaltstufe IV über den Leiter 21' an den Eingang des Koinzidenzkreises O angelegt. Es sei
also nochmals bemerkt, daß nach dem veranschaulichten Beispiel die Eingänge in den Koinzidenzkreis O
den Eingängen in den Koinzidenzkreis A komplementär sind, so daß das Öffnen der Torschaltung G1 automatisch
das Schließen der Torschaltung G2 bewirkt, während das Schließen der Torschaltung G1 aus nachstehend
näher zu erläuternden Gründen das Öffnen der Torschaltung G2 bewirkt.
In dem dargestellten Beispiel wird der nachstehende Schlüssel mit den Akzentuierungsfaktoren 1,2,4 und 2,
wie bekannt, bevorzugt, denen die nachfolgenden bevorzugten Operationsfolgen zugeordnet sind:
| I | Dekaden-Schalteinheit | m | 4 | IV | |
| Signalimpuls Nr. | Π | Akzentuierungsfaktor | 0 | ||
| 1 | 2 | 0 | 2 | ||
| O | 0 | 0 | 0 | ||
| O | 1 | 0 | 0 | 0 | |
| 1 | O | 1 | 1 | 0 | |
| 2 | 1 | 1 | 1 | 0 | |
| 3 | O | 0 | 1 | 0 | |
| 4 | 1 | 0 | 1 | 0 | |
| 5 | O | 1 | 1 | 0 | |
| 6 | 1 | τ-Ι | 1 | 0 | |
| 7 | O | τ-Ι | 1 | ||
| 8 | 1 | 1 | 1 | ||
| 9 | |||||
Aus der vorstehenden Tabelle ist klar, daß das Anlegen des ersten Impulses an den Eingang 1' der ersten
Schaltstufe I die erste Stufe I auf die erste Komplementärstellung
»1« schaltet, während sich die Stufen II, III und IV in dem »0«-Zustand befinden. Da die erste
Spalte einen Akzentuierungsfaktor 1 hat, entspricht dies der ersten Impulszählung. Der nächste Impuls
bewirkt das Umschalten der Schaltstufe I auf den »0«-Zustand, so daß über die geöffnete Torschaltung
G1, über den Verstärker AMP und die Leiter 5 und 7
ein Auslösesignal für die Schaltstufe II zugeführt wird, das ihr Umschalten auf den »1«-Zustand bewirkt,
während die Stufen III und IV in dem »0«-Zustand bleiben. Da die zweite Spalte einen Akzentuierungsfaktor 2 hat, entspricht das Bestehen des »1«-Zustandes
an der Schaltstufe II einer Zahl 2 in der Zählung. Beim Ankommen des dritten Impulses wird die erste Schaltstufe
I wieder umgeschaltet, so daß sie den »1 «-Zustand einnimmt, während die Schaltstufe II in ihrem »!«-Zustand
bleibt. In Anbetracht der zugehörigen Akzentuierungsfaktoren 1 und 2 der Stufen I bzw. II entsteht
eine dem dritten Impuls entsprechende Gesamtzahl 3.
Der nächste Impuls bewirkt das Umschalten der Stufen I und II auf den »0«-Zustand und über den
reihengeschalteten Leiter 9 das Umschalten der Schaltstufe III auf den »!«-Zustand. Da der Stufe III ein
Akzentuierungsfaktor 4 zugeordnet ist, bedeutet dies, daß eine Einerzählung von 4 durchgeführt worden ist.
Der nächste Impuls bewirkt wieder das Umschalten der Schaltstufe I aus ihrem »0«-Zustand auf ihren
»1«-Zustand, was in Kombination mit ihrem Akzentuierungsfaktor 1 und dem"Akzentuierungsfaktor 4 für
den »1 «-Zustand der Schaltstufe III eine Zahl 5 bewirkt.
Der nächste Impuls bewirkt das Umschalten der ersten Schaltstufe I auf den »0«-Zustand, wobei über
die Torschaltung G1 die Schaltstufe II in den »!«-Zustand
umgeschaltet wird und somit mit Hilfe der Akzentuierungsfaktoren 2 und 4 der betreffenden
Stufe II bzw. III eine Zahl 6 entsteht.
Es sei bemerkt, daß sich die Schaltstufe IV bei den Zahlen 0 bis 6 in ihrem »0«-Zustand befindet, woraus
sich einer der Eingänge in den Koinzidenzkreis A ergibt. Bei der Zählung der 4 wird die Schaltstufe III in
ihren »1 «-Zustand gebracht, woraus sich ein zweiter Eingang in den Koinzidenzkreis A ergibt. Bei der
Zählung der 6 wird der Schaltkreis II in seinen »1 «-Zustand gebracht, woraus sich der dritte Eingang in den
Koinzidenzkreis A ergibt, der ein Signal erzeugt, das über eine Leitung 15 der Torschaltung G1 zugeführt
wird, so daß G1 geschlossen wird. Dadurch wird außer-
dem der dritte Eingang von dem Koinzidenzkreis O
aufgehoben, so daß kein an G2 anzulegendes Signal erzeugt wird und G2 sich öffnen kann. Diese Reihe von
Vorgängen hebt die Eingänge von dem Koinzidenzkreis O nacheinander auf, wobei diese Vorgangsfolge
das Öffnen und Schließen der Torschaltungen mit einem Mindestmaß an Verzögerung bewirkt.
Beim Ankommen des nächsten oder siebenten Impulses an der Schaltstufe I, durch den diese umgeschaltet
wird, wie es aus der Zeile gegenüber dem siebenten Signalimpuls in der vorstehenden Tabelle
ersichtlich ist, bleiben die Schaltstufen II, III und IV in ihrem ieweils bestehenden Zustand »1«, »1« bzw. »0«.
Der achte Impuls schaltet die erste Stufe I wieder auf den »O«-Zustand zurück, die jedoch nunmehr ihren *5
Impuls über die geöffnete Torschaltung G2 sowie über den Leiter 23 der Schaltstufe IV zuführt, so daß diese
in den »1 «-Zustand umgeschaltet wird. Wenn sich die Schaltstufe IV in ihrem »1 «-Zustand befindet, wird der
Eingang zu dem Koinzidenzkreis A über den Leiter 21 a°
aufgehoben, so daß sich die Torschaltung G1 öffnen kann. Somit wird G2 durch Anlegen eines Signals an
den Koinzidenzkreis O über den Leiter 21' geschlossen.
Der neunte Impuls schaltet die erste Stufe wieder auf ihren »!.«-Zustand zurück, wobei die Schaltstufen H,
III und IV jeweils in dem »1«-, »1«-, »!.«-Zustand
bleiben.
Der zehnte Impuls schaltet die erste Stufe I auf den »O«-Zustand zurück, so daß ein Impuls entsteht, der
über G1 der Schaltstufe II zugeführt wird, die somit auf
den »O«-Zustand umschaltet. Das Umschalten der Stufe II in den »O«-Zustand läßt einen die Stufe III in
den »O«-Zustand umschaltenden Impuls entstehen, was wiederum einen Ausgangsimpuls entstehen läßt, der
der Stufe IV zugeführt wird, die dadurch in den »O«-Zustand umgeschaltet wird. Das Umschalten der Stufe IV
in den »O«-Zustand läßt den Ausgangsimpuls aus dem Dekadenzähler entstehen.
Es sei bemerkt, daß jede der die Vorrichtungen G1
und G2 enthaltenden und dem Koinzidenzkreisv4 oder O
zugeordneten Torschaltungen komplementär betätigt wird, so daß, wenn eine geöffnet ist, die andere geschlossen
oder, wenn die eine geschlossen ist, die andere geöffnet ist. Ein Hochleistungsbetrieb wird
jedoch erreicht mit Hilfe der Betätigung jeder der Torschaltungen in Auswirkung eines Signals, das aus der
unmittelbaren Zufuhr eines Impulses aus der ersten Schaltstufe I in die Schaltstufe, die unmittelbar mit
dem Ausgang der Torschaltung G1 oder G2 verbunden
ist, resultiert. Somit wird, während die Torschaltung G1
in Auswirkung der aus den Schaltstufen III und IV über die Leiter 19 und 21 zugeführten Signale betätigt
wird, die Schließzeit beim Anlegen des »!.«-Ausgangs
aus der Schaltstufe II über den Leiter 17, was sich aus dem Zuführen eines Eingangssignals unmittelbar aus
der Torschaltung G1 an den Eingang 7 der Schaltstufe II ergibt, unmittelbar gesteuert. Ein entsprechender
Betrieb mit einem Mindestmaß an Verzögerung findet hinsichtlich der Torschaltung G2 statt, die, obwohl
ein Einstellimpuls der »0«- und »!.«-Signale aus
den Schaltstufen III und IV über die Leiter 19' und 21' stattfindet, zu der Zeit betätigt wird, da der »!«-Ausgangsimpuls
aus der Schaltstufe IV als Ergebnis der Impulszuführung aus der Torschaltung G2 zum unmittelbaren
Betätigen der Schaltstufe IV auftritt. Durch diese Einrichtung wird eine wesentliche Steigerung
der Zählgeschwindigkeit erreicht. Diese unterliegt also nicht den Verzögerungen und Einstellerfordernissen
der bisher bekannten Zähleinrichtungen dieser Art. Die arteigene, geringe Schaltzeit für die Torschaltung
ist auch für andere Arten ähnlicher Kreise und bei anderen Schlüsselfolgen als die vorstehend
angegebene bevorzugte Folge zweckmäßig.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt.
Man kann daran zahlreiche dem Fachmann entsprechend der beabsichtigten Anwendung naheliegende
Abänderungen vornehmen, ohne daß man dadurch den Bereich der Erfindung verläßt.
Claims (5)
1. Hochfrequenz-Dekaden-Zähleinrichtung mit drei reihengeschalteten Schaltstufen und einer
weiteren Schaltstufe, der die zu zählenden Signale zugeführt werden, sowie mit mindestens einem an
die letztere angeschlossenen Gatter, über das die drei reihengeschalteten Schaltstufen ausgelöst werden
können, indem das Gatter auf aus einer der drei reihengeschalteten Schaltstufen an es angelegte
Ausgangssignale anspricht, dadurch gekennzeichnet, daß das Gatter (G1 oder G2)
über einen Koinzidenzschaltkreis (A oder O) an die Ausgänge der reihengeschalteten Schaltstufen (II,
III, IV) so angeschlossen ist, daß es durch Signale von zwei der hintereinandergeschalteten Schaltstufen
(G1 von III und IV, G2 von III und IV) betätigt
wird, wobei die Betätigungszeit des Gatters unmittelbar durch einen von dem Gatter (G1 oder G2)
zur Betätigung einer bestimmten (II bzw. IV) der drei reihengeschalteten Schaltstufen (II, III, IV) gelieferten
Impuls gesteuert wird.
2. Zähleinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein erstes zwischen der weiteren
Schaltstufe (I) und der ersten (II) der reihengeschalteten Schaltstufen (II, III, IV) zwischengeschaltetes
Gatter (G1), das sich bei einem Ausgangssignal aus einer der reihengeschalteten Schaltstufen
(II, III, IV) schließt, und durch ein zweites zwischen der weiteren Schaltstufe (I) und der
letzten (IV) der reihengeschalteten Schaltstufen (II, III, IV) zwischengeschaltetes Gatter (G2), das
sich öffnet, wenn sich das erste Gatter (G1) schließt, und sich schließt, wenn sich dieses öffnet.
3. Zähleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines (G1)
der Gatter (G1, G2) von einem an die reihengeschalteten
Schaltstufen (II, III, IV) angeschlossenen »Und«-Kreis (A) gesteuert wird.
4. Zähleinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines (G2)
der Gatter (G1, G2) von einem an die reihengeschalteten
Schaltstufen (II, III, IV) angeschlossenen »Oder«-Kreis (O) gesteuert wird.
5. Zähleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse (7, 15; 23, 15')
der Gatter (G1, G2) an die reihengeschalteten
Schaltstufen (II, III, IV) jeweils an deren komplementären Ausgängen liegen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1066 229, 1100 084.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1066 229, 1100 084.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 607/352 7.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US204943A US3156870A (en) | 1962-06-25 | 1962-06-25 | High-frequency decade counting system employing gating network responsive to all counting stages |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1221673B true DE1221673B (de) | 1966-07-28 |
Family
ID=22760116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG36609A Pending DE1221673B (de) | 1962-06-25 | 1962-12-11 | Hochfrequenz-Dekaden-Zaehleinrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| US (1) | US3156870A (de) |
| DE (1) | DE1221673B (de) |
| GB (1) | GB990303A (de) |
| NL (1) | NL289174A (de) |
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