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DE1220890B - Generator fuer symmetrische dreieckfoermige Spannungen - Google Patents

Generator fuer symmetrische dreieckfoermige Spannungen

Info

Publication number
DE1220890B
DE1220890B DEV27311A DEV0027311A DE1220890B DE 1220890 B DE1220890 B DE 1220890B DE V27311 A DEV27311 A DE V27311A DE V0027311 A DEV0027311 A DE V0027311A DE 1220890 B DE1220890 B DE 1220890B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
generator
capacitor
square
triangular
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV27311A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Egon Brueckner
Dr Oskar Vierling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEV27311A priority Critical patent/DE1220890B/de
Publication of DE1220890B publication Critical patent/DE1220890B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Generator für symmetrische dreieckförmige Spannungen Die Erfindung betrifft einen Generator für symmetrische dreieckförmige Spannungen, derenPeriodendauer durch einen Rechteckgenerator bestimmt ist. Der Generator der Erfindung erzeugt die linear ansteigenden und abfallenden Flanken der Dreieckspannung mit Hilfe zweier Integrierglieder, die sich aus je einem Widerstand und einem gemeinsamen Kondensator zusammensetzen.
  • Spannungen mit zeitlich linearem Anstieg und Abfall lassen sich vorteilhaft für Meß-, Regel- und Steuerzwecke verwenden, beispielsweise zur Steuerung der Horizontalablenkung von Katodenstrahloszillografen, Pegelbildgeräten und ähnlichen Meßgeräten, um in Spannungen oder Ströme umsetzbare Größen in Abhängigkeit von der Zeit darzustellen. Verwendet man Spannungen dreieckiger Kurvenform zur Steuerung von Kapazitätsdioden mit in Abhängigkeit von der angelenkten Spannung veränderlicher Kapazität, erhält man linear ansteigende und wieder abfallende Kapazitätswerte, ähnlich wie bei stetigem Durchdrehen eines Drehkondensators. In Zusammenhang mit einem Oszülator lassen sich auf diese Weise Spannungen mit sich stetig von einem niedrigsten zu einem höchsten Wert und umgekehrt verändernder Frequenz erzeugen. Der Generator für Spannungen dreieckförmiger Kurvenforin ergibt somit zusammen mit einem Wechselspannungsgenerator, der als frequenzbestimmendes Glied eine Kapazitätsdiode enthält, einen elektronisch gesteuerten Ablaufgenerator, der während einer Schwingungsdauer der Dreieckschwingung seinen Frequenzbereich zweimal - von der höchsten zur niedrigsten Frequenz und umgekehrt - durchläuft. Die exakte Zeitabhängigkeit der Frequenz der von diesem Generator jeweils abgegebenen Spannungen ermöglicht eine entsprechend genaue Synchronisation von mit dem Generator zusammenwirkenden Meßgeräten und damit auf einfache Weise eine spektrale Auflösung der Meßergebnisse. Gegenüber einer sägezahnförmigen Steuerspannung hat die Dreieckform den Vorteil, daß sie eventuell vorhandene Unterschiede im Verhalten der angeschlossenen Systeme in bezug auf die Änderungsrichtung von Spannung oder Frequenz zu kleineren oder größeren Werten hin erfaßbar macht.
  • Die Grundschaltung zum Erzeugen dreieckförmiger Spannungen besteht im allgemeinen aus zwei Widerständen und einem Kondensator, der abwechselnd über den einen Widerstand aufgeladen und über den anderen entladen wird. In einer bekannten Anordnung sind die beiden Widerstände einseitig mit je einem Pol einer Spannungsquelle verbunden, und der Kondensator liegt mit einem Belag ebenfalls an einem Pol der Spannungsquelle (Bezugspotential), während sein zweiter Belag - üBerg einen Umschalter wechselweise mit je einem der freien Anschlüsse der Widerstände verbindbar ist. In der einen Stellung des Umschalters lädt sich der Kondensator somit auf eine vom Bezugspotential abweichende Spannung auf, und in der anderen Schalterstellung entlädt er sich gegen das Bezugspotential. Diese Anordnung wird in bekannter Weise so dimensioniert, daß der Ladewiderstand groß gegen den Entladewiderstand ist, da die treibende Spannung in beiden Fällen unterschiedlich ist. Die Dreieckspannungen werden dabei aber unsymmetrisch. Gleich große Widerstände lassen sich hinwieder nicht einsetzen, weil sie einen unverhältnismäßig langen Einschwingvorgang hervorrufen würden, bei dem die Ausgangsspannung ebenfalls unsymmetrisch wäre.
  • Eine andere bekannte Lösung ordnet den Kondensator zwischen den Katoden zweier kreuzweise gekoppelter Röhren an und sieht zwei Spannungsquellen vor, deren positive Pole mit je einer Anode und deren negative Pole einmal direkt mit dem Gitter und zum anderen über einen Widerstand mit der Katode der jeweils anderen Röhre verbunden sind. Diese Schaltung verbietet die Einführung eines Bezugspotentials. Die am Kondensator auftretende Wechselspannung, die im übrigen nicht exakt dreieckförmig ist, sondern einen Rechteckanteil enthält, muß daher über Differentialverstärker abgenommen werden.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, für die Kennlinienaufnahme von zu prüfenden Bauelementen oder Geräten Dreieckgeneratoren einzusetzen, um damit eine zeitlich proportionale Änderung der Eingangsgröße unter Berücksichtigung von Irreversibilitäten des zu untersuchenden Systems zu erzielen. Ein bekannter Generator für Spannungen dreieckförmiger Kurvenforin besteht aus einem Miller-Integrator mit einer selbsttätigen Schalteinrichtung zum zeitgerechten Umpolen von dem Integrator eingangsseitig zugeführten Spannungen rechteckiger Kurvenform. Der Miller-Integrator-besteht in der vorgeschlagenen Ausführung aus einem dreistufigen Differenzverstärker mit vier Röhren, dessen Ausgangsspannung über einen Kondensator auf den Eingang zurückgeführt wird. Die Schalteinrichtung arbeitet ün wesentlichen mit einer Thyratron-Trigger-Schaltung und einem bistabilen Multivibrator.
  • Die Erfindung bietet eine andere Lösung einer Anordnung zum Erzeugen symmetrischer dreieckförmiger Spannungen an, die einfacher aufgebaut ist und erheblich niedrigere Betriebsspannungen erfordert als die bekannten, auf den Einsatz von Röhren angewiesenen Dreieckgeneratoren. Sie arbeitet gleichfalls mit einem Rechteckgenerator und zwei Integriergliedem, die aus je einem Widerstand und einem gemeinsamen Kondensator bestehen. Das wesentliche Merkmal dieser neuen Anordnung ist aber, daß der Kondensator einseitig auf einem Punkt festen Potentials liegt und über Schaltmittel während je einer Halbperiode der vom Rechteckgenerator erzeugten Rechteckwellen abwechselnd mit je einem der etwa gleich großen Widerstände, von denen einer an einer gegenüber dem Bezugspotential positiven Spannung und der andere an einer gegenüber dem Bezugspotential negativen Spannung angeschlossen ist, verbunden ist, so daß die Spannung am Kondensator in einer Halbperiode näherungsweise linear änsteigend und in der anderen mit guter Näherung linear abfallend verläuft, und daß der über Schaltmittel zu den Widerständen führende Anschluß des Kondensators mit dem Eingang eines Impedanzwandlers verbunden ist, der eingangsseitig hochohmig und ausgangsseitig niederohmig ist und an dessen Ausgang die dreieckförmige Wechselspannung abnehmbar ist.
  • Der den beiden Integriergliedem gemeinsame Kondensator wird also während einer Halbperiode der Rechteckspannung über einen Widerstand an eine gegenüber der Spannung am Fußpunkt der Integrierglieder negative Spannung angeschlossen und während der anderen Halbperiode der Rechteckspannung über einen weiteren Widerstand an eine gegenüber der Spannung am Fußpunkt positive Spannung gelegt. Nach einer Fortbildung der erfindungsgemäßen Anordnung sind dazu nicht zwei Gleichspannungsquellen entgegengesetzter Polarität erforderlich, vielmehr ist diese Ausführung des Generators für zeitlich linear verlaufende Spannungen dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Gleichspannungsquelle vorgesehen ist und der Fußpunkt der Integrierglieder an den Mittelabgriff eines aus Widerständen, vorzugsweise im Verhältnis 1: 1, gebildeten Spannungsteilers angeschlossen ist.
  • Die so gewonnene Dreieckspannung ist von einer Gleichspannung in der Höhe der sich am Mittelabgriff des Spannungsteilers einstellenden Spannung, bei einem Widerstandsverhältnis von 1: 1 der Spannungsteilerwiderstände, also der halben Betriebsspannung, überlagert. In manchen Anwendungsfällen ist es erforderlich oder zweckmäßig, daß der Gleichspannungsanteil herauf- oder herabgesetzt wird, z. B. auf einen Wert, der der Amplitude der Dreieckschwingungen entspricht. Zu diesem Zweck sieht eine weitere Ausbildung der Erfindung vor, daß die mittlere Potentiallage der Dreieckspannung durch Zenerdioden als Koppelglieder im Impedanzwandler verschoben wird.
  • Die Periodendauer der Dreieckschwingungen wird durch einen Rechteckgenerator bestimmt. In einer Ausführung der erfindungsgemäßen Anordnung ist als Rechteckgenerator ein astabiler Multivibrator bekannter Bauart vorgesehen.
  • Da die Rechteckspannungen, um symmetrische Dreieckspannungen zu gewinnen, ebenfalls symmetrische Halbperioden, also Impuls- und Pausenzeiten im Verhältnis 1: 1 aufweisen müssen, ist in einer Fortbüdung der erfirtdungsgemäßen Anordnung vorgesehen, daß zur Erzeugung von Halbperioden genau gleicher Dauer dem Rechteckgenerator ein bistabiler Multivibrator nachgeschaltet ist.
  • Als Umschaltmittel für die beiden Integrierglieder; das während der einen Halbperiode der Rechteckspannung jeweils das eine und während der zweiten Halbperiode jeweils das zweite Integrierglied einschaltet, ist in einer Ausführungsforin der Anor& nung nach der Erfindung ein Relais, und zwar vorzugsweise ein Trockenzungenrelais mit quecksilberbenetzten Kontakten eingesetzt, das, eventuell unter Zwischenschaltung eines Verstärkers, durch den Rechteckgenerator erregt wird.
  • Der erfindungsgemäße Generator für Spannungen dreieckiger Kurvenforin wird im folgenden -an Hand eines in der F i g. 1 dargestellten Beispiels näher beschrieben und nach der Darstellung in F i g. 2 in seiner Wirkungsweise erläutert.
  • Als Taktgeber und frequenzbestimmende Steuerstufe enthält der Generator einen Relaxationsschwinger 1, beispielsweise einen astabilen Multivibrator bekannter Bauart, der Rechteckschwingungen mit gegenüber der gewünschten Dreieckschwingung doppelter Frequenz, also halber Periodendauer erzeugt. Dem astabilen Multivibrator 1 ist ein bistabiler Multivibrator 2 nachgeschaltet, der durch einen ersten positiven Eingangsünpuls von der Ruhelage in die Arbeitslage und durch einen zweiten positiven Eingangsimpuls von der Arbeitslage zurück in die Ruhelage gebracht wird. Der bistabile Multivibrator 2 wird also immer nur nach einer vollen Periode der Rechteckschwingungen umgeschaltet und gibt somit Rechteckschwingungen mit gegenüber denen des astabilen Multivibrators 1 halber Frequenz und doppelter Periodendauer ab. Das Nachschalten eines bistabilen Multivibrators an einen astabilen Multivibrator ist insofern von Vorteil, als sich die Periodendauer eines astabflen Multivibrators einfach konstant halten läßt, während sich das Verhältnis seiner Impulszeit zu seiner Pausenzeit wegen der Verschiedenheit der Bauelemente, die die beiden Zeiten bestimmen, stets etwas verschiebt und nur mit sehr aufwendigen Mitteln stabilisieren läßt. Durch die Frequenzuntersetzung, die der bistabile Multivibrator bewerkstelligt, bleiben die Unsymmetrien im Verhältnis der Impulszeit zur Pausenzeit des astabilen Multivibrators ohne Einfluß auf den Arbeitstakt der nachgeschalteten Anordnung und- damit auch auf die Kurvenform der Dreieckschwingungen.
  • An den bistabilen Multivibrator 2 ist ausgangsseitig eine Verstärkerstufe 3 angeschlossen, die ein Relais 4 enthält. Solange sich der BM 2 in der Ruhelage befindet, bleibt das Relais unerregt, sobald BM 2 in die Arbeitslage übergeht, wird das Relais erregt und verharrt in seiner Lage, bis der BM wieder in die Ruhelage zurückgestellt wird. Die Verstärkerstufe enthält in der dargestellten Form zwei Transistoren, in dessen einen Kollektorkreis das Relais 4 eingeschaltet ist. Der zweite Transistor dient lediglich dazu, die jeweils an einem der beiden Transistoren zwischen Kollektor und Emitter auftretende Spannung auf die Hälfte der Betriebsspannung, für die ün Beispiel der F i g. 1 60 V gewählt wurden, herabzusetzen. Wenn nämlich der rechte Transistor gesperrt ist, ist der an den gegenphasigen Ausgang von BM2 angeschlossene linke Transistor übersteuert und hält durch die Spannungsteilung zwischen seinem Kollektorwiderstand und dem etwa gleich großen gemeinsamen Emitterwiderstand den Emitter des rechten Transistors auf einem der halben Betriebsspannung entsprechenden Potential, so daß am gesperrten rechten Transistor nur die halbe Betriebsspannung liegt. Entsprechend ist, wenn der linke Transistor sperrt, der rechte übersteuert und bewirkt, daß zwischen Kollektor und Emitter des linken Transistors ebenfalls nur die halbe Betriebsspannung auftritt. Dem gleichen Zweck dienen auch die Emitterwiderstände im astabilen Multivibrator 1 und bistabilen Multivibrator 2.
  • Das Relais 4 muß möglichst prellfrei arbeiten; als besonders vorteilhaft hat sich an dieser Stelle ein handelsübliches Trockenzungenrelais mit quecksilberbenetzten Kontakten erwiesen. Die Kontakte von Trockenzungenrelais sind in eine Schutzgasatmosphäre eingeschlossen und arbeiten deshalb innerhalb eines langen Zeitraums wartungsfrei ohne wesentliche Veränderung ihrer Schalteigenschaften. Eine zusätzliche Benetzung der Kontakte mit Quecksilber unterbindet Kontaktprellungen beim Umschalten.
  • Der Kontakt 5 des Relais 4 verbindet während einer Halbperiode der vom bistabilenMultivibrator2 abgegebenen Rechteckschwingungen den gemeinsamen Kondensator 6 der beiden Integrierglieder 6, 7 und 6, 8 über den Widerstand 7 mit dem einen Pol UB der Betriebsspannung und während der zweiten Halbperiode über denWiderstand8 mit dem anderen Pol 0 der Betriebsspannung. Die andere Seite des Kondensators, die dem Fußpunkt der Integrierglieder entspricht, liegt am Mittelabgriff eines Spannungsteilers, der aus zwei gleich großen Widerständen 9 und 10 besteht. Am Punkt 16 liegt demnach eine mittlere Spannung Um in Höhe der halben Betriebsspannung. Die Widerstände 9 und 10 des Spannungsteilers sind verhältnismäßig niederohmig, so daß im Einschaltmoment der rechte Belag des Kondensators 6 auf die gleiche Spannung Um aufgeladen wird, die an seinem linken Belag 16 liegt. Wird gleichzeitig das Relais 4 erregt, verbindet der Kontakt 5 den Kondensator 6 rechtsseitig mit dem Widerstand 8, und der Kondensator entlädt sich nach einer Exponentialfunktion über den Widerstand 8 gegen die gegenüber Um als positiv angenommene Spannung 0. Nach einer Halbperiode der Rechteckspannung fällt das Relais 4 ab, und sein Kontakt 5 schließt nun den rechten Belag des Kondensators 6 über den Widerstand 7 an die gegenüber der Spannung Um als negativ angenommene Spannung UB an. Der Kondensator lädt sich nun, von der vorher erreichten positiven Spannung U, (F i g. 2) ausgehend, zu negativen Werten hin auf. Da die Spannungsdifferenz UB - U,. größer ist als die vorher herrschende Differenz Um - 0, und zwar um den Betrag der Spannungsdifferenz Ul- Um, geht die Aufladung schneller vonstatten, und der nach der Halbperiode erreichte Wert U, liegt jenseits von Um im negativen Bereich. Während der nächsten Halbperiode tritt wieder eine Entladung gegen 0 ein, bei deren Ende die Spannung U, zwischen Um und 0 erreicht wird. Diese Entladung geht langsamer vor sich als die vorhergehendeAufladung, da die zeitbestimmende Spannungsdifferenz U2-0 wieder kleiner ist; deshalb ist der Endwert U3 etwas weniger positiv als der bei der ersten Halbperiode erreichte Endwert Ul. Auf diese Weise pendelt sich die Dreieckspannung am Kondensator 6 während der ersten Perioden auf ein mittleres Potential ein, das der Spannung Um am Fußpunkt 16 der Integrierglieder entspricht. Ist beim Einschalten des Generators das Relais 4 nicht erregt, gilt das entsprechende mit umgekehrten Polaritäten. In der Darstellung nach F i g. 2 sind also nur UB und 0 miteinander zu vertauschen, um den Spannungsverlauf am Kondensator 6 in diesem Fall zu erhalten. An den Kondensator 6 ist ein Impedanzwandler angeschlossen, der einen gegenüber denWerten. derWiderstände 7 und 8 hohen Eingangswiderstand aufweist. Im Beispiel nach Fig.,1 besteht dieser Impedanzwandler aus zwei Transistoren12 und 13 in Kollektorschaltung, mit denen sich ohne weiteres ein Verhältnis von Eingangswiderstand zu Ausgangswiderstand von 2500: 1 und darüber erzielen läßt. Die Dreieckspannung steht also am Ausgang des Impedanzwandlers niederohmig zur Verfügung.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Schaltung ist ausgelegt auf eine Betriebsspannung UB von - 60 V. Am Fußpunkt16 derIntegrierglieder liegen dementsprechend -30 V, und der Kondensator 6 lädt sich abwechselnd während jeder zweiten Halbperiodenzeit gegen - 60 V auf und entlädt sich während jeder dazwischenliegenden Halbperiodenzeit gegen 0. Die Zeitkonstanten der Integrierglieder sind gleich groß und etwa fünfmal größer als die Halbperiodendauer der Rechteckschwingungen, die das Relais umschalten. Beispielsweise arbeitet der astabile Multivibrator mit einer Frequenz von 1 Hz, entsprechend einer Halbperiodendauer von 1/2 Sekunde. Die vom bistabilen Multivibrator abgegebenen Schwingungen weisen dann eine Frequenz von 1/2 Hz und eine Halbperiodendauer von 1 Sekunde auf. Das Relais 4 wird also jeweils 1 Sekunde erregt und bleibt 1 Sekunde in Ruhestellung. Sein Kontakt 5 verbindet dann den Kondensator 6 ebenfalls je 1 Sekunde lang über den Widerstand 8 mit 0 der Betriebsspannung und 1 Sekunde lang über den Widerstand 7 mit dem Minuspol der Betriebsspannung. Setzt man einen Kondensator 6 mit einer Kapazität von 10 RF ein und mißt man den Widerständen 7 und 8 je 470 k9 zu, liegt die Zeitkonstante beider Integrierglieder bei 4,7 Sekunden, also dem 4,7fachen der jeweiligen Lade-und Entladezeit. Nach der bekannten Funktion ändert sich die Spannung am Kondensator nach dem erwähnten Einpendeln in die mittlere Betriebslage während jeder Halbperiode der steuernden Rechteckschwingung dann um etwa 6 V, die sich symmetrisch zur Spannung Um am Fußpunkt der Integrier-. glieder verhalten. Mit Um = - 30 V werden somit Schwingungen zwischen etwa -33 V und -27 V erreicht.
  • Da der Kondensator jeweils nur auf einen Bruchteil der treibenden Spannung aufgeladen wird, im, Dimensionierungsbeispiel etwa ein Zehntel, ergibt sich -mit guter Näherung eine lineare Zeitabhängigkeit der jeweils am Kondensator 6 anstehenden Spannung. An seinem rechten Belag stehen infolgedessen Dreieckschwingungen mit einer Frequenz von 1 Hz und einer Amplitude von 3 V, überlagert von einer Gleichspannung von -30 V, zur Verfügung.
  • An der rechten Seite des Kondensators 6 ist - wie erwähnt - ein Impedanzwandler angeschlossen, der im Beispiel der F i g. 1 aus zwei npn-Transistoren. 12 und 13 in Kollektorschaltung besteht. Ordnet man dem ersten Transistor 12 einen Emitterwiderstand. von 220 kQ zu, beträgt der Eingangswiderstand . der Impedanzwandlerstufe bei einem Stromverstärkungsfaktor des Transistors 12 von 50 etwa 10 MQ; er ist.somit groß gegenüber den Widerständen 7 und 8 der Integrierglieder und bleibt ohne Einfluß auf die Lade- und Entladekurve des Kondensators 6. Die Transistoren 12 und 13 sind zwischen Um = - 30 V und UB = - 60 V angeschlos-.sen, se daß ihre Betriebsspannung 30 V beträgt. Damit-die Dreieckspannungen nicht verzerrt werden,-wenn die Spannung am Kondensator unter -30V absinkt, ist zur Ankopplung des Impedanzwandlers eine Zenerdiode 11 mit einer Zenerspannung von etwa 15 V vorgesehen, die die mittlere Potentiallage der Dreieckspannung um 15 V nach negativen Werten hin verschiebt. Am Emitter von Transistor 12 stehen jetzt Dreieckspannungen mit ebenfalls 3 V Amplitude, überlagert von einer Gleichspannung von etwa -45 V an, desgleichen am Emitter von Transistor 13. Wird als Emitterwiderstand von Transistor 13 ein Widerstand von 4,7 kQ vorgesehen, beträgt der Ausgangswiderstand des Impedanzwandlers und damit auch der Innenwiderstand der dort abgegriffenen Dreieckschwingungen etwa 100 Q bei einem Stromverstärkungsfaktor des Transistors von 50.
  • In manchen Anwendungsfällen ist eine andere mittlere Potentiallage der Dreieckspannungen erwünscht, z. B. eine der Schwingungsamplitude entsprechende mittlere Potentiallage, mit der die Minima gerade Nullpotential erreichen. Im beschriebenen Beispiel entspricht das einer Mittellage von -3 V. Zur Verschiebung der mittleren Potentiallage ist im Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 eine weitere Zenerdiode 14 am Ausgang des Impedanzwandlers vorgesehen, die eine Eiurchbruchspannung von 42 V aufweist und gegebenenfalls auch durch mehrere Zenerdioden mit entsprechend niedrigeren Zenerspannungen ersetzt werden kann. Dieser Zenerdiode kann im Bedarfsfall eine Verstärkerstufe 15 nachgeschaltet werden, um den Innenwiderstand des Generators noch weiter herabzusetzen. Am Ausgang der Verstärkerstufe 15 stehen dann sehr niederohmig Dreieckspannungen mit einer Amplitude von 3 V und einer mittleren Potentiallage von - 3 V an.
  • Die angegebene Dimensionierung ist ebensowenig bindend wie die Schaltung von Impedanzwandler und Verstärker, die je nach Anwendungsfall durch andere bekannte Schaltungsarten ersetzt werden können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Generator für symmetrische dreieckförmige Spannungen, deren Periodendauer durch einen Rechteckgenerator bestimmt ist, mit zwei aus je einem Widerstand und einem gemeinsamen Kondensator zusammengesetzten Integriergliedern, die über Umschaltmittel abwechselnd einschaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (6) einseitig auf einem Punkt festen Potentials (UM) Iiegt und über Schaltmittel (5) während je einerHalbperiode der vomRechteckgenerator erzeugten Rechteckwellen abwechselnd mit je einem der etwa gleich großen Widerstände(7 und 8), von denen einer (8) an einer gegenüber dem Bezugspotential (Um) positiven Spannung und der andere (7) an einer gegenüber dem Bezugspotential negativen Spannung angeschlossen ist, verbunden ist, so daß die Spannung am Kondensator in einer Halbperiode näherungsweise linear ansteigend und in der anderen mit guter Näherung linear abfallend verläuft, und daß der über Schaltmittel (5) zu den Widerständen (7, 8) führende Anschluß des Kondensators (6) mit dem Eingang eines Impedanzwandlers (12, 13) verbunden ist, der eingangsseitig hochohmig und ausgangsseitig niederohmig ist und an dessen Ausgang die dreieckförmige Wechselspannung abnehmbar ist.
  2. 2. Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Gleichspannungsquelle (UB, 0) vorgesehen ist und der Fußpunkt (16) der Integrierglieder an den Mittelabgriff eines aus Widerständen, vorzugsweise im Verhältnis 1: 1, gebildeten Spannungsteilers (9, 10) angeschlossen ist. 3. Generator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Potentiallage der Dreieckspannung durch Zenerdioden (11, 14) als Koppelglieder im Impedanzwandler verschoben wird. 4. Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Rechteckgenerator ein astabiler Multivibrator (1) vorgesehen ist. 5. Generator nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung von Halbperioden genau gleicher Dauer dem Rechteckgenerator (1) ein bistabiler Multivibrator (2) nachgeschaltet ist. 6. Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Umschaltmittel ein Relais (4), vorzugsweise ein Trockenzungenrelais mit quecksilberbenetzten Kontakten, eingesetzt ist, das, eventuell unter Zwischenschaltung eines Verstärkers (3), durch den Rechteckgenerator erregt wird. In Betracht gez ogene Druckschriften: Puckle, 0. S., »Time-Bases«, Verlag Chapman and Hall Ltd., London, 1951, S. 36; Strauß, L., »Wave Generating and Shaping«, McGraw-Hill, New York, 1960, S. 148.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290581B (de) * 1967-05-31 1969-03-13 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung zur Erzeugung dreieckfoermiger Spannungen
RU2234802C2 (ru) * 2002-07-09 2004-08-20 Южно-Российский государственный технический университет (Новочеркасский политехнический институт) Формирователь пилообразного напряжения
RU2239280C2 (ru) * 2002-07-02 2004-10-27 Южно-Российский государственный технический университет (Новочеркасский политехнический институт) Формирователь импульсов линейно изменяющегося напряжения

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