DE1220587B - Verfahren zum Herstellen eines dreidimensionalen hohlen Gegenstandes aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines dreidimensionalen hohlen Gegenstandes aus thermoplastischem KunststoffInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C51/00—Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
- B29C51/10—Forming by pressure difference, e.g. vacuum
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Description
- Verfahren zum Herstellen eines dreidimensionalen hohlen Gegenstandes aus thermoplastischem Kunststoff Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines dreidimensionalen hohlen Gegenstandes aus thermoplastischem Kunststoff, bei dem eine Folie aus diesem Werkstoff auf eine Form aufgelegt wird, die die zu bildenden Hohlräume als Vertiefungen aufweist, woraufhin die Folie erhitzt und durch Evakuieren des Raumes zwischen ihr und der Formwand verformt wird.
- Bei einem bekannten Verfahren dieser Gattung werden beide Hälften geformt und dann miteinander verschweißt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren für die Herstellung von Handschuhen in einer Weise abzuwandeln, die eine wesentliche Verbilligung des Verfahrens und Verbesserung des dadurch hergestellten Erzeugnisses ermöglicht.
- Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß zum Herstellen eines Handschuhes die Verformung der Folie entsprechend der Gestalt einer Handfläche erfolgt, die offene Seite des so erhaltenen Hohlkörpers mit einer ebenen Folie, ebenfalls aus thermoplastischem Kunststoff, belegt und beide Folien entsprechend der Kontur einer Hand miteinander verschweißt werden. Durch diese Maßnahme ist es möglich, daß von jedem Handschuh nur eine Hälfte geformt zu werden braucht, wodurch ca. 50°/o der Formkosten eingespart werden können.
- Es ist zwar auch bekannt, Handschuhe aus thermoplastischem Kunststoff herzustellen, indem zwei ebene Folien aufeinandergelegt werden und entsprechend dem Umriß einer Hand miteinander verschweißt werden.. Bei diesem Verfahren erhält man jedoch nicht dreidimensionale, sondern ebene Handschuhe. Dreidimensionale Handschuhe haben aber gegenüber ebenen Handschuhen den Vorteil, daß sie der Form der Hand angepaßt sind und daher nicht, wie ebene Handschuhe, erst beim Anziehen in diese Gestalt aufgeweitet zu werden brauchen.
- Darüber hinaus haben aber nach dem Verfahren gemäß der Anmeldung hergestellte Handschuhe den Vorteil, daß die Schweißnaht nicht in der Mittelebene der Hand angeordnet zu werden braucht, wie dies der Fall ist, wenn der Handschuh aus zwei symmetrisch geformten dreidimensionalen Hälften zusatz mengesetzt ist. Es ist vielmehr möglich, die Naht, die den am meisten gefährdeten Teil des Handschuhes bildet, aus dem Bereich der höchsten Beanspruchungen, nämlich aus der Mittelebene des Handschuhes, herauszunicken. Die Naht eines nach der Erfindung hergestellten Handschuhes kann in die Ebene der Handfläche verlegt werden, wo mit wesentlichen Beanspruchungen nicht zu rechnen ist. Gemäß der Er- windung hergestellte Handschuhe zeichnen sich daher durch eine lange Lebensdauer aus.
- Nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung kann die ebene Folie auch während des Heißverschweißens in ebener Lage gehalten werden. Dies hat den Vorteil, daß die Naht mit bestmöglicher Präzision aufgeführt werden kann, und ein unter Anwendung dieser Maßnahme hergestellter Handschuh zeichnet sich durch erhöhte Formbeständigkeit aus.
- Gemäß der Erfindung kann vorteilhafterweise der über die Schweißnaht vorspringende Rand des Handschuhes abgeschnitten werden. Da dabei die klaffenden Ränder des Handschuhes entfallen, zeichnet sich der Handschuh durch ein besseres Aussehen aus, und die Gefahr, daß die Naht an Teilen der klaffenden Ränder auseinandergerissen wird, ist ausgeschaltet.
- Wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Handschuh gewendet wird, ist die auswärts vorspringende Schweißnaht verdeckt, und der Handschuh erhält ein gefälligeres Aussehen. Die Ausbildung einer Vorrichtung zur Durchführung der Erfindung unterscheidet sich von bekannten Vorrichtungen für ähnliche Zwecke vor allem dadurch, daß nur die eine Formhälfte mit evakuierbaren Formhohlräumen versehen zu sein braucht, während die andere Formhälfte aus einer ebenen Platte besteht. Normalerweise liegen die beiden Formhälften horizontal, und vorzugsweise ist die untere Formhälfte die ebene, während die obere Formhälfte die Formhohlräurne enthält.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen eines dreidimensionalen hohlen Gegenstandes aus thermoplastischem Kunststoff, bei dem eine Folie aus diesem Werkstoff auf eine Form aufgelegt wird, die die zu bildenden - Hohlräume als Vertiefungen aufweist, woraufhin die Folie erhitzt und durch Evakuieren des Raumes zwischen ihr und der Formwand verformt wird, dadurch gekennz ei c h ne t, daß zum Herstellen eines Handschuhes die Verformung der Folie entsprechend der Gestalt einer Handfläche erfolgt, die offene Seite des so erhaltenen Hohlkörpers mit einer ebenen Folie, ebenfalls aus thermoplastischem Kunststoff, belegt und beide Folien entsprechend der Kontur einer Hand miteinander verschweißt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Folie auch während des Heißverschweißens in ebener Lage gehalten wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Schweißnaht vorspringende Rand des Handschuhes abgeschnitten wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handschuh gewendet wird.In Betracht gezogene- Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1 226208, 1 230 436.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1220587XA | 1962-01-19 | 1962-01-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1220587B true DE1220587B (de) | 1966-07-07 |
Family
ID=22400360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA42087A Pending DE1220587B (de) | 1962-01-19 | 1963-01-15 | Verfahren zum Herstellen eines dreidimensionalen hohlen Gegenstandes aus thermoplastischem Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1220587B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1226208A (fr) * | 1958-06-02 | 1960-07-08 | Procédé et machine pour la fabrication de gants en matière plastique mince, ainsique les gants conformes à ceux obtenus | |
| FR1230436A (fr) * | 1956-10-01 | 1960-09-15 | Procédé et appareil pour fabriquer un article mis en forme à partir d'une suspension liquide |
-
1963
- 1963-01-15 DE DEA42087A patent/DE1220587B/de active Pending
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| FR1230436A (fr) * | 1956-10-01 | 1960-09-15 | Procédé et appareil pour fabriquer un article mis en forme à partir d'une suspension liquide | |
| FR1226208A (fr) * | 1958-06-02 | 1960-07-08 | Procédé et machine pour la fabrication de gants en matière plastique mince, ainsique les gants conformes à ceux obtenus |
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