DE1220237B - Prallmuehle - Google Patents
PrallmuehleInfo
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- DE1220237B DE1220237B DEH53716A DEH0053716A DE1220237B DE 1220237 B DE1220237 B DE 1220237B DE H53716 A DEH53716 A DE H53716A DE H0053716 A DEH0053716 A DE H0053716A DE 1220237 B DE1220237 B DE 1220237B
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- Germany
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- impact
- elastic support
- impact mill
- rubber
- mill
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- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/02—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
- B02C13/06—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor
- B02C13/09—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate
- B02C13/095—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate with an adjustable anvil or impact plate
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
- Prallmühle Die Erfindung bezieht sich auf Prallmühlen, deren hochtouriger Rotor mit harten Schlagflächen versehen und zumindest teilweise von im Mühlengehäuse angeordneten Prallplatten umgeben ist. Mühlen dieser Art, in denen die Zerkleinerung durch Hin- und Herschleudern des Mahlgutes zwischen dem Rotor und den Prallflächen erfolgt, neigen dazu, sich beim Verarbeiten von feuchtem, klebrigem oder sonstwie zum Zusammenbacken neigendem Gut zu verstopfen. Dieser übelstand läßt sich auch nicht durch Erhöhung der Drehzahl des Rotors beheben. Der Rotor dreht sich dann wirkungslos innerhalb eines festsitzenden, also ruhend-en Materialkuchens mit einem entsprechenden Loch. Auchein Bewegen der Prallplatten schafft keine Abl-dlfe; eine solche Maßnahme würde einen hohen Kraftaufwand erfordem, wenn erst ein Festbacken von Mahlgut eingetreten ist. Gleiches trifft auch fürdie Verwendung von Preßluft zu, die man durch Düsen einzublasen versucht hat.
- Aufgabe der Erfindung ist es, dem Nachteil der bekannten Einrichtungen wirkungsvoll bei möglichst geringem Aufwand an Bau- und Betriebsmitteln abzuhelfen. Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Prallplatten mit einem elastisch-en Werkstoff mit glatter Oberfläche, wie Gummi od. dgl., belegt sind, der im Bereich der Prallflächen einen oder mehrere Hohlräume überspannt.
- Zweckmäßige Ergänzungen dieser Maßnahme, insbesondere für die Verarbeitung von hartfestem Gut aus scharfkantigen Körnern, bestehen darin, daß die elastische Auflage aus mehreren Schichten besteht, und zwar aus einer die Aufprallfläche bildenden Schichtaus hochverschleißfestem Gummistoff od. dgl. mit sehr glatter Oberfläche, einer darunter befindlichen Schicht aus weichem Stoff, wie Moos- oder Schaumgummi, und einer dritten Schicht aus solchem von höherer Festigkeit.
- Weitere die Erfindung ergänzende Maßnahmen besteh-en in der besonderen Art der Verbindung der Schichten dieser Auflage miteinander und in der besonderen Art der Anordnung und Befestigung der elastischen Auflagean den Prallplatten.
- Bei Prallbrechern zum selektiven Zerkleinern von verwachsenen Mineralien mit Bestandteilen unterschiedlicher Härte und/oder Festigkeit ist es bereits bekannt sowohl die umlaufenden Schlagorgane als auch die im Brechergehäuse fest angeordneten Prallplatten mit einer Umhüllung aus einem Kunststoff zu versehen, der in verhältnismäßig geringem Maße elastisch und sehr abriabfest ist. Solche Geräte sind jedoch zum Zerkleinern von klebrigem, zum Zusammenbacken neigendem Gut nicht geeignet und daher den Prallmühlen gemäß der Erfindung weder ihrer konstruktiven. Gestaltung noch ihrer Wirkungsweise nach vergleichbar.
- Nach einem älteren Patent ist es Überdies bei,einer Strahlmühle, deren Mahikammer aus elastischen Wänden besteht, die normal zu einer Oberfläche rhythmisch bewegt werden, vorgeschlagen worden, die Innenfläche der Mühlenwände mit elastischen Kunststoffschichten dergestalt zu belegen, daß zwischen Mahlkammerwand und Kunststoffschicht Hohlräume entstehen, die mit Zu- und Abfährorganen für rhythmische Preßluftbeaufschlagungen versehen sind. Es handelt sich hier im Gegensatz zu der Erfindung, die eine Prallmühl-e mit hochtourigem Rotor zur Verarbeitung von grobem, vorwiegend feuchtem und klebrigem Gut betrifft, um eine Strahlmühle mit rhythmischer Preßluftbeaufschlagung, in der körniges oder grobkömiges Gut, dessen Teilchen durch einen vorangegangenen Trocknungsprozeß zusammengesintert sind, durch eine pneumatische Mahlung in feines und feinstes Pulver aufgelöst werden sollen, also um eine Zerkleinerungseinrichtung, die weder hinsichtlich ihres Aufbaues noch bezüglich ihrer Wirkungsweise mit der Erfindung vergleichbar ist.
- Die Zeichnung stellt als Ausführungsbeispiel der Erfindung einen #senkrechten Schnitt durch eine Prallmühle dar.
- Im Gehäuse 10 läuft mit hoher Drehzahl der mit Schlagleisten 11 besetzte Rotor 12 im Sinne des Pfeiles X um und wirft das ihm durch den Einlauf 13 aufgegebene Gut gegen die oberhalb des Rotors 12 und hinter diesem angeordneten Prallplatten 14, 15 und 16. über den hohl gewölbten Mittelteil ihrer Aufprallflächen sind Lagen aus elastischem Material, wie Gummi od. dgl., derart gespannt, daß sie Hohlräume 14 a, 15 a, 16 a überdecken. . Das elastische Material besteht aus je einer oberen Lage 17 aus verschleißfestem Gummi oder ähnlichem Stoff mit glatter Oberfläche, einer darunterliegenden Weich,-ammischicht 18 und einer als Auflage dienenden Gummischicht 19. Diese Schichten sind am unter-en Ende der Prallplatten 14, 15 und 16 mittels Spannschienen 20 festgespannt. Am oberen Ende der Prallplatterr sind die unteren Schichten 19 um das Ende der Prallplatten herumgelegt und mittels einer Spannschiene 21 festgehalten. Die aus den Schichten 17, 18 und 19 bestehenden Gummilagen können durch ein Druckstück 22 mit Hilfe einer Schraube 23 gespannt werden. Ein Auswechseln von Gummiteilen 17,18 und 19 ist bei nur kurzer Unterbrechung leicht auszuführen.
- Die Pralhnühle gemäß der Erfindung ist vorzugs-.weise für Mahlgut bestimmt, das bereits auf gewisse Komgröße vorzerkleinert ist. Um aber Betriebsstörung gen durch unzerkleinerbare Teile, Fremdkörper u. ä. zu verhüten, sind die Prallplatten 14 und 15 oberhalb ödes Rotors 12 auf zur Rotorachse parallelen Achsen 24 derart in bekannt-er Weise aufgehängt, daß sie in solchen Fällen infolge der überlastung weit zurückschwenken und ebenso rasch wieder in ihre Betriebslage zurückkehren können.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Prallmühle, deren hochtouriger Rotor mit harten Schlagflächen versehen und zumindest teilweise von im Mühlengehäuse angeordneten Prallplatten umgeben ist, d a d u r c h ge k c n n -z e i c h n e t, daß die PraUplatten (14, 15, 16) mit einem elastischen Werkstoff (17, 18, 19) mit glatter Oberfläche, wie Gum'mi od. dgl., belegt sind, der im Bereich der Prallflächen einen oder mehrere Hohlräume (14 a, 15 a, 16 a) überspannt.
- 2. Pralhnühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Auflage aus mehreren Schichten (17, 18, 19) besteht, und zwar aus einer die Aufprallfläche bilden-den aus hochverschleißfestem Gummistoff od. dgl. mit glatter Oberfläche (17), einer darunter- befindlichen aus weicherem Stoff (18), wie Moos- oder Schaumgummi, und einer dritten (19) aus solchem von hoher Zugfestigkeit. 3. Prallmühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Lagen (17,18, 19) der elastischen Auflage miteinander durch Vulkanisation oder in ähnlich-er Weise verbunden sind. 4. Prallmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Auflage (17, 18, 19) frei iiber eine hohlgewölbte Stelle der Prallplatten (14.,15, 16) gespannt ist. 5. Prallmühle nach -einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieelastische Auflage (17, 18, 19) oder eine ihrer Schicht-en um das Lagerauge der Schwenkachse (24). der Prallplatten (14, 15) h--rumgeführt ist und auf der-en Rückseite derart befestigt ist, daß sie hier einen weiteren Hohlraum überspannt, in dessen Bereich eine Spannvorrichtung, (22; 23) auf sie einwirkt. 6. Prallmühle. nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Auflage (17, 18, 19) in dern,dem Rotor (12) am nächsten gelegenen Bereich Ader Prallplatte durch eine Leiste (20) aus hartem, verschleißf estem Material festgeklemmt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1022 082. In Betracht gezogene ältere Patente, Deutsches Patent Nr. 1196 945.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH53716A DE1220237B (de) | 1964-09-05 | 1964-09-05 | Prallmuehle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH53716A DE1220237B (de) | 1964-09-05 | 1964-09-05 | Prallmuehle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1220237B true DE1220237B (de) | 1966-06-30 |
Family
ID=7158435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH53716A Pending DE1220237B (de) | 1964-09-05 | 1964-09-05 | Prallmuehle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1220237B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1296941B (de) * | 1966-03-11 | 1969-06-04 | Hazemag Hartzerkleinerung | Schlaegermuehle zum Zerkleinern von zum Anbacken neigendem Gut |
| DE1607590B1 (de) * | 1966-08-01 | 1970-09-03 | Fives Lille Cail | Hammermuehle |
| DE1507464B1 (de) * | 1966-04-06 | 1970-09-17 | Alpine Ag | Weichelastische Auskleidung fuer die Innenwaende von verfahrenstechnischen Einrichtungen |
| FR2323444A1 (fr) * | 1975-09-15 | 1977-04-08 | Hazemag Andreas Kg | Broyeur a impact a usage multiple |
| WO1994002248A1 (de) * | 1992-07-20 | 1994-02-03 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Verfaren zum zerkleinern weicher bis mittelharter stoffe sowie eine dazu geeignete prallmühle |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022082B (de) | 1954-10-26 | 1958-01-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Prallbrecher zum selektiven Zerkleinern von verwachsenen Mineralien |
| DE1196945B (de) | 1961-10-20 | 1965-07-15 | Hoechst Ag | Strahlmuehle mit Mahlkammer aus elastischen Waenden |
-
1964
- 1964-09-05 DE DEH53716A patent/DE1220237B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022082B (de) | 1954-10-26 | 1958-01-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Prallbrecher zum selektiven Zerkleinern von verwachsenen Mineralien |
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