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DE1219773B - Backenbrecher mit hydraulischem Antrieb - Google Patents

Backenbrecher mit hydraulischem Antrieb

Info

Publication number
DE1219773B
DE1219773B DEM50721A DEM0050721A DE1219773B DE 1219773 B DE1219773 B DE 1219773B DE M50721 A DEM50721 A DE M50721A DE M0050721 A DEM0050721 A DE M0050721A DE 1219773 B DE1219773 B DE 1219773B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crusher
frame
drive
jaw crusher
jaw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM50721A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Gauldie
Heinrich August Moelling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Koeppern GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik Koeppern GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Koeppern GmbH and Co KG filed Critical Maschinenfabrik Koeppern GmbH and Co KG
Priority to DEM50721A priority Critical patent/DE1219773B/de
Publication of DE1219773B publication Critical patent/DE1219773B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/005Crushing or disintegrating by reciprocating members hydraulically or pneumatically operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Backenbrecher mit hydraulischem Antrieb Die Erfindung betrifft Backenbrecher mit hydraulischem Antrieb, die ein Abtriebsglied aufweisen, das sich über ein hydrostatisches Lager gegen die Brechschwinge abstützt.
  • Bei mechanischen Brechern ist es üblich, sämtliche Antriebsteile, wie Exzenter- und Antriebswellen, Kniehebel-Mechanismen, Druckstücke, Exzenterbüchsen usw., direkt iii den Brecherrahmen einzubauen. Bei eventuelxeü@ Reparaturen an den Maschinenteilen, müssen die Brecher an Ort und Stelle auseinändergenommeh.,werden, um Ersatzteile einzubauen.
  • Bei Backenbrechem":mit hydraulischem Antrieb werden solche keparätüren noch komplizierter, da einsmal der Antrieb n4Hydräulköl gefüllt ist und zum anderen die Einzelteile des Antriebs einen hohen Bearbeitungsgrad aufwdisen, der selbst in hohem Maße anfällig gegen den .am Einsatzort des Backenbrechers reichlich vorl%ändenen Staub. und Schmutz macht. . .
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Konstruktion eines Brechers mit hydraufisehem Antrieb zu schaffen, die es ermöglicht, bei einem- Ausfall des Antriebs den Brecher in sehr kurzer Zeit wieder in Betrieb zu nehmen, ohne hierbei : auf aufwendige Reparaturen am Einsatzort angewiesen zu sein. Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung ...dadurch erreicht, daß die für den Antrieb selbst. und:: für die Steuerung dos. Antriebs erforderlichen Feile .einschließlich des hydrostatischen Lagers zu einem.Block . zusammengefaßt sind, der lösbar im Rähinen des Brechers befestigt ist.
  • Bei einem gemäß der Erfindung ausgebildeten Backenbrecher kann der gesamte Antrieb mit seinen Steuermitteln somit. nach Lösen weniger Befestigungsschrauben aus der n,- herausgenommen und gegebenenfalls durch einen Austauschmotor ersetzt werden. Die notwendigen Reparaturen können dann--unter wesentlich günstigeren Bedingungen als am. Einsatzort des Brechers in der Werkstatt durchgeführt werden.
  • Zweckmäßig ist der bxechschwingenseitige Teil des hydrostatischen Lagers lösbar an der Schwinge befestigt und mit Stehbolzen versehen, die durch einen auf dem Abtriabsglied angeordneten Flansch durchgehen und sich #- über Federn gegen diesen Flansch abstützen. Auf diese Weise wird erreicht, daß auch das hydrostatische Lager selbst nicht auseinandergenommen zu werden braucht, sondern gemeinsam mit dem gesamten Antrieb aus dem Brecher herausgenommen werden kann.
  • Bei einer Brecher-Konstruktion. bei der der Rahmen des Brechers in an sich bekannter Weise als Ringrahmen ausgebildet .ist, wird der Antriebsblock zweckmäßig an der Innenseite des hinteren Querjoches angeschraubt.
  • Gemäß der Lehre der Erfindung ist es aber auch möglich, den Brecherrahmen U-förmig auszubilden und .den Motorblock zwischen den Enden der Schenkel einzusetzen. Auf diese Weise dient der Motorblock selbst als Hinterquerjoch, wodurch das gesamte Gewicht des Brechers verringert werden kann.
  • Zweckmäßig sind an den Enden der Rahmenschenkel Schwalbenschwanzleisten vorgesehen, gegen die sich der Motorblock mit entsprechenden Schwalbenschwanzleisten anlegt. Auf diese Weise wird eine besonders kräftige Verbindung zwischen Rahmen und Motorblock hergestellt. Der Motorblock stützt sich hierbei direkt auf den . Rahmenblock auf, und es brauchen keine Schwerkräfte über die Verbindungsschrauben aufgenommen zu werden.
  • Die Erfindung ist in verschiedenen Ausführungsbeispielen veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen hydraulisch betriebenen Backenbrecher mit geschlossenem Rahmen; F i g. 2 gibt eine Draufsicht auf den Backenbfecher nach F .i g.1 wieder; F i g. 3 ist eine Seitenansicht des Brechers nach F i g.1; F i g. 4 gibt ein Detail eines Antriebsblockes eines hydraulisch betriebenen Brechers wieder; F i g. 5 ist ein Längsschnitt durch einen Backenbrecher mit U-förmigem Rahmen; F 1 g. 6 zeigt eine Draufsicht auf den Brecher nach Fig.5.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 1 bis 3 ist der Rahmen 1 des Brechers mit den beiden Querjochen 2 und 3 ringförmig ausgebildet. Das vordere Querjoch 2 trägt in bekannter Weise eine Backe des Brechmaules. In dem Rahmen 1 ist die Schwinge 4 auf der Achse 5 schwenkbar gelagert. Zwischen dem hinteren Querjoch 3 und der Rückseite der Schwinge ist ein Antriebsblock 6 angeordnet, der gegen die Innenseite des Querjoches 3 anliegt und an diesem lösbar befestigt ist, beispielsweise durch Schrauben 7, die durch seitliche Flansche 8 an der Rückseite des Antriebsblockes angeordnet sind. Zur Durchführung der Antriebswelle 9 durch die Seitenwangen des Rahmens ist in diesem ein Ausschnitt 10 vorgesehen, wie aus F i g. 2 ersichtlich. Der Rahmen selbst kann, wie aus F i g. 3 ersichtlich, unterhalb des Einschnittes mit waagerechten Stegen 14 versehen sein, so däß der Einschnitt selbst die Festigkeit [[es Brecherrahmens nicht gefährdet. Die vornehmlich in der üfttereri ,Zone - des Brechermauls auftretenden Zerkleinerungskräfte werden durch diese durchgehenden, nahtlos aus einer Blechtafel ausgeschnit= tenen Stege übertragen. Hierdurch sind die bei jeder Brecherkonstruktion gefährdeten Rahmenecken ohne tragende Schweißnähte, sind sehr biegungssteif und verkantungssicher und bieten darüber hinaus einen guten Schutz gegen Fertigungsfehler, insbesondere Schweißfehler.
  • Der Antriebsblock 6 schließt in sich alle zur Erzeügung,der- .pulsierender< Zerkleinerungskräfte notwendige, Maschinenteile ein, und zwar von dem Antriebsrad 11, das über einen Riemenantrieb 12 von einem Motor 13 angetrieben wird, bis zu dem Abtriebsglied 15, 16.
  • = `In deii dargestellten Ausführungsbeispiel ist -ein hydtäulischet Antrieb vorgesehen. Der Abtrieb erfolgt - dabei - wie-in F i g. 4 dargestellt - über Einen Arbeitskolben 15; der übst ein DtüCkstück 16 auf die Sehwoge 4 -wirkt ZWecktriä:ßig wird zwischen `Arbeitskölbeii ürid 'BrechschWinge -jeweils ein liydro= statisches Lüget vötgesehdn. IJih den Antriebsblock ü.@yüj gä6en Zsheberi -zu köüheft, ist das 'Gegenstück `l l-- des brddhsch«'ingenseitigen-' hydröstätisdheü Lagers des Dtuekstüökds 1616sbat an der Sehiviiige 4 befestigt: An dem Gegenstück 17 können Stehbolzen 25 ärigebraclt werden, die durch einen Flansch 18 aü dein Druckstrick 16 geführt sind und sich über Federn 19 gegen diesen Flansch 'abstützen. Diese Federn müssen so beiriesseii sein, däß sie in der Lage sind,. die Massenkräfte beim Zurückgehen der Schwinge voll arufzuii'dhmen.
  • Nach Lösen der Befestigungsschtaüben für das Druckstück 17 Und der Befestigüngsschräuben 7 so-Wie .Aushängen- der SchWingenrückzugstange 24. kann der gesäte Aiitriebsblöok ohne weitere Demontage des Brechers .ausgehoben werden.
  • Zur Vertingerüng des Rahmengewichtes kann der Abtriebsbloek 6 selbst .als Teil des Rahmens ausgebildet werdeli. Eine solche Ausführung ist in den F i g. 5 und 6 dargestellt. Bei -dieser Ausführung ist d'dr'Rährilen än seiner Rückseite offen. An den freien Enden der- Seitenwangen sind senkrechte Schwalbenschwanzleisten 20 vorgesehen, gegen die sich der Antriebsblock mit entsprechend ausgebildeten Schwalbeh'schwänzleisteh 21 anlegt. Durch die Anordnung eines im ganzen aus dem Brecher herausnehmbaren Antriebsblockes ist es möglich, die Leistung dieses Antriebsblockes so zu bemessen, daß er gleichzeitig für verschiedene Brechergrößen verwendet werden kann. Auf diese Weise werden größere Stückzahlen für den Antriebsblock möglich, wodurch sich die, Kosten der Fertigung und der Vorratshaltung verringern.
  • In F i g. 6 ist gezeigt, wie ein solcher Antriebsblock in einem Rahmen mit größerer Weite verwendet werden kann. Zu diesem Zweck werden Toleranzstücke 22 vorgesehen, die jeweils fest mit dem Rahmen verbunden sind. Die Befestigung erfolgt bei der Ausführung nach den F i g. 3 und 6 mittels Schrauben 23, die den Antriebsblock, die Toleranzstücke und den Rahmen gemeinsam verschrauben.
  • Durch die Schwälbenschwänzverbindnng wird das offene Rahmenende hei Belastung fest angezogen, so daß eine höhe Xä'hmenstäbilität erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Backenbrecher int hydraulischem Antrieb, der ein Abtriebsgled° aufweist, das sich über ein hydrostatisches Läger gegen die Brechschwinge abstützt, dädutch .gekennzeichnet, daß die für den Antrieb selbst und für die Steuerung des Antriebs erforderlichen Teile einschließlich des hydrostatischen Lagers zu einem Block (6) zu'sainmerlgefaßt sind, der lösbar im Rahmen (1, 2) des Brechers befestigt ist.. z. Backenbrecher nach Aüsprüch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der btechsch*ngenseitige Lagerteil (1T) lösbar an der SchWinge (4) befestigt ist und Stehbolzen (2S) trägt, die durch einen -auf dein Abtriebsglied'(15, 16') aügeötdtietdn Flansch (18) -hindurchgehen und sich über Federn (19) gegen diesen Flansch äbstützeü. 3. Backenbrecher nach Atispilich 1 öder 2, dadüreh gdkenrlzetchnet; daß der Rahmen (1, Z) des Brechers als Riiigrahnien ausgebildet ist und der Ahtrebsblöck (6) an der Innenseite des hinteren Querjoches '(3) angeschräübt ist. 4.. $äck'ehlbrecher nurh Anspruch 1 öder 2, dadurch gekennzeichnet, dag der Brecherrähmen (l., 2) U-förmig ausgebildet ist, wobei der Motorblock (6) , zwischen den Enden der Schenkel eingesetzt i§t. . 5. Backenbrecher nach Anspruch 4, dadurch ekeiinzeichüet, däß an den Enden der Rähmerischenkel Schwalbeiischwanzleisten (20) vorgesehen sind, gegen die sich der Motorblock (6) mit entsprechenden Schwalbenschwanzleisten (21) anlegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. $10 099; deutsche -Aüslegdschriften Nr. 1109 986, 1100 431; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1725 654; französische Patentschrift Nx. 1056 095; LJSA.-Patentsehrlft Nr. 2 620 629.
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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE810099C (de) * 1948-10-12 1951-08-06 Ernst Guenter Loesche Backenbrecher
US2620629A (en) * 1948-11-17 1952-12-09 Gauldie Kenneth Hydraulically-operated crusher of reciprocating type
FR1056095A (fr) * 1951-11-29 1954-02-24 Bochumer Eisenhu Tte Broyeur relié à un transporteur charriant du charbon, du minerai ou autres
DE1725654U (de) * 1954-09-11 1956-07-05 Siteg Siebtech Gmbh Backenbrecher.
DE1100431B (de) * 1957-08-26 1961-02-23 Gewerk Eisenhuette Westfalia Brecheinrichtung fuer Streb- und/oder Streckenfoerderer
DE1109986B (de) * 1958-12-24 1961-06-29 Gewerk Eisenhuette Westfalia Brecheinrichtung

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