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DE1219321B - Anordnung zum Temperieren von Schokoladenmassen - Google Patents

Anordnung zum Temperieren von Schokoladenmassen

Info

Publication number
DE1219321B
DE1219321B DES87989A DES0087989A DE1219321B DE 1219321 B DE1219321 B DE 1219321B DE S87989 A DES87989 A DE S87989A DE S0087989 A DES0087989 A DE S0087989A DE 1219321 B DE1219321 B DE 1219321B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature control
temperature
arrangement
control device
evaporator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES87989A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Sollich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES87989A priority Critical patent/DE1219321B/de
Publication of DE1219321B publication Critical patent/DE1219321B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/18Apparatus for conditioning chocolate masses for moulding

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Anordnung zum Temperieren von Schokoladenmassen Zusatz zum Patent: 1202 117 Im Hauptpatent wurde eine Anordnung zum Temperieren von Schokoladenmassen sowie zur Aufrechterhaltung des Temperierungszustandes in temperierten Schokoladenmassen beschrieben, deren Besgude,rh,eit darin besteht> daß einer an sich bekannten Temperiervorrichtung eine an sich ebenfalls bekannte, Kältemaschine in der Weise zugeordnet ist, daß dem Kälteteil der Temperiervorrichtung vom Verdampfer der Kältemaschine Wärme entzogen und dem Wärmeteil der Temperiervorrichtung vom Kondensator der Kältemaschine Wärme zugeführt wird. M. einer bevorzugten Ausführungsform der Anordnung nach dem Hauptpatent ist die Leistung der Kältemaschine größer, als zur Abkühlung der die Temperierschnecke pro Zeiteinheit passierenden Schokoladenmassenmenge auf die gewünschte Temperierungstemperatur erforderlich ist, und es ist eine auf die Schokoladenmasse in der Temperierschnecke wirkende Wännequelle vorgesehen, mit deren Hilfe der Temperierungszustand in der Schokoladenmasse in der Weise hergestellt wird, daß der Kälteüberschuß, der Kältemaschine automatisch durch Gegensteuerung kompensiert wird. Nach einem weiteren Vorschlag des Hauptpatents ist die erwähnte Wärmequelle ein I-Ieizdraht, dessen Wärmeentwicklung von einem die Temperatur der Schokoladenmasse am Ausgang der Temperierschnecke messenden Schaltthermometer gesteuert wird.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die Anlage nach dem Hauptpatent noch wesentlicher günstiger gestalten und die gestellte Aufgabe noch viel besser und einfacher lösen kann, wenn man in der Anordnung des Hauptpatents zusätzlich eine Verbindung vom Kondensatorteil zum Verdampferteil der Kältemaschine herstellt und jeweils eine solche Menge des Arbeitsmediums der Kältemaschine vom Kondensatorteil in den Verdampferteil übertreten läßt, daß der Kälteüberschuß kompensiert wird. Man benötigt dann den erwähnten Heizdraht für die Einregulierung der gewünschten Temperierungstemperatur nicht mehr. Man kann auf diesen Heizdraht sogar ganz verzichten, wenn man den im Hauptpatent beschriebenen Temperierzylinder zusätzlich mit einem an sich bekannten Wasserbad umgibt.
  • Demnach wird erfindungsgemäß eine Anordnung zum Temperieren von Schokoladenmassen sowie zur Aufrechterhaltung des Temperierungszustandes in temperierten Schokoladenmassen vorgeschlagen, bei der einer an sich bekannten Temperiervorrichtung eine an sich ebenfalls bekannte Kältemaschine in der Weise zugeordnet ist, daß dem Kälteteil der Temperiervorrichtung vom Verdampfer der Kältemaschine Wärme entzogen und dem Wärmeteil der Temperiervorrichtung vom Kondensator der Kältemaschine Wärme zugeführt wird, wobei die Leistung der Kältemaschine größer ist, als zur Abkühlung der die Temperierschnecke pro Zeiteinheit passierenden Schokoladenmassenmenge erforderlich, wobei das Besondere dieser Anordnung darin besteht, daß zum Einstellen des Temperierungszustandes in der Schokoladenmasse der Kälteüberschuß der Kältemaschine in der Weise kompensiert wird, daß regelbare Mengen des Arbeitsmediums der Kältemaschine aus dem Hochdruckteil in den Verdampferteil geleitet werden. Insbesondere soll nach dem Vorschlag der Erfindung zwischen der Heißgasleitung und der Flüssigkeitsleitung eine Verbindung vorgesehen werden, in die ein Ventil eingelassen ist, das von einem Schaltthermometer am Ausgang der Temperierschnecke gesteuert wird.
  • Weitere Besonderheiten und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
  • Im Vergleich mit dem Ausführungsbeispiel des Hauptpatents besteht die wesentlichste Änderung darin, daß zwischen der zum Kondensator 5 führenden Heißgasleitung 21 der Kältemaschine 7, und der zum Verdampfer 10 führenden Flüssigkeitsleitung 23 der Kältemaschine 7, eine Verbindungsleitung 20 vorgesehen ist, in welche ein Ventil, vorzugsweise ein Magnetventil 22, eingeschaltet ist. Die Verbindungsleitung 20 ist zwischen dem Einspritzventil 9 und dem Verdampferraum 10 angeschlossen, und das Ventil 22 wird von dem Schaltthermometer 14 gesteuert, welches die Tempdiätur äni Ausgang der Temperierschnecke 12 mißt.
  • Eine weitere Änderung gegenüber dem Hauptpatent besteht darin, daß di& dort mit den Bezugszeichen 15, 16 und, 19 bezeichnete Heizdrafitanordnung ganz weggelassen ist und der Kühlzylinder 11 der Temperierschnecke12 voir einem -Wa##serb-ad 24 umgeben ist, das über ein Ventil 25 inirdeni Wasserbad 1 für den Behälter 2verbunden ist' Sobald beim Betrieb der Anlage die jeweils gewünschte, am Schaltthermometer 14 einstellbare Temperierungstemperatur infolge der absichtlich zu groß #gewählten Kühlleistung der-- Kältemaschine 7 unterschritten wird, öffnet sich das Steuerventil 22. Infolgedessen strömt Heißg#s in die Flüssigkeitsleitung 23, so daß das verflüssigte Arbeifsmedium der Kältemaschine teilweise verdampft. Dementsprechend sinkt die Kühlleistung, so daß die Temperatur der Schokoladenmasse in der Temperierschnecke 12 ansteigt. Auf diese Weise'pendelt sich, durch öffnen und Schließen des Steuerventils 22, die Temperatur der Schokoladenmasse am Ausgang der Temperierschnecke auf den gewollten Temperaturbereich ein. Dabei dient das Wasserbad 24 als Isoliermantel und bei abgeschalteter Kältemaschine 7 zum Erwärmen der Temperierschnecke.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zum Temperieren von Schokoladenmassen sowie zur Aufrechterhaltung des Temperierungszustandes in -temperierten Schokoladenmassen, bei der einer Temperiervorrichtung eine Kältemaschine in der Weise zugeordnet ist, daß dem Kälteteil der Temperiervoriiehtung vom Verdampfer der Xältemaschine Wärme entzogen und dem Wärmeteil der Temperierverrichtung vom Kondensator der Kältemaschine Wärme zu-,geführt wird, wobei die Leistung der Kältemaschine größer ist, .als zur Abkühlung der die Temperaturschnecke-pro- Zeiteinheit passierenden Schokoladenmassenm e auf die gewünschte Temp#rierungstemperatur erforderlich, nach Patent 1202117, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des Temperierungszustandes in der Schokoladenmasse der Kälteüberschuß der Kältemaschine in der Weise kompensiert wird, daß regelbare Mengen des Arbeitsmediums der Kältemaschine aus-d6ni-Hochdruckteil in den Verdampferteil geleitet werden.
  2. 2. Anordnung 41ach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Verbinduiigsleitung (20) zwischen der -Heißgäsleitung (21)' und der Flüssigkeitsleitung (23), und durch ein vom Schaltthermometer (14) am Ausgang -der Temperierschnecke (12) gesteuertes Ventil (12) in der Verbindungsleitung (20). 3. Anordnung nach Ansp-ruch#2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung(20) zwischen dem Einspritzventil(9) und dem Verdampferraum (10) angeschlossen ist. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Wasserbad (24) für den Kühlzylinder (11), das über ein Ventil (25) mit dem Wasserbad (1) für den Massebehälter (2) in Verbindung steht. - In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 928 953, 952 717, 1031326.
DES87989A 1963-10-23 1963-10-23 Anordnung zum Temperieren von Schokoladenmassen Pending DE1219321B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0795274A3 (de) * 1996-02-13 2000-03-15 SOLLICH GmbH & Co. KG Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Temperieren von zu verarbeitenden kakaobutter-haltigen oder ähnlichen fett-haltigen Massen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928953C (de) * 1952-03-14 1955-06-16 Suerth Zweigniederlassung Der Verfahren zum Betrieb einer gleichzeitig als Waermepumpe dienenden Kaeltemaschine
DE952717C (de) * 1953-04-22 1956-11-22 Colora G M B H Fluessigkeitsumlaufthermostat
DE1031326B (de) 1955-07-23 1958-06-04 Suerth Zweigniederlassung Der Gleichzeitig als Waermepumpe dienende Kaeltemaschine

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