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DE1219140B - Einrichtung zum Beschleunigen von geladenen Teilchen - Google Patents

Einrichtung zum Beschleunigen von geladenen Teilchen

Info

Publication number
DE1219140B
DE1219140B DEH42864A DEH0042864A DE1219140B DE 1219140 B DE1219140 B DE 1219140B DE H42864 A DEH42864 A DE H42864A DE H0042864 A DEH0042864 A DE H0042864A DE 1219140 B DE1219140 B DE 1219140B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
particles
voltage
charge
changing
insulator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH42864A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Jemison Van De Graaff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
High Voltage Engineering Corp
Original Assignee
High Voltage Engineering Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by High Voltage Engineering Corp filed Critical High Voltage Engineering Corp
Priority to DEH42864A priority Critical patent/DE1219140B/de
Publication of DE1219140B publication Critical patent/DE1219140B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02NELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H02N1/00Electrostatic generators or motors using a solid moving electrostatic charge carrier
    • H02N1/06Influence generators
    • H02N1/10Influence generators with non-conductive charge carrier
    • H02N1/12Influence generators with non-conductive charge carrier in the form of a conveyor belt, e.g. van de Graaff machine

Landscapes

  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Beschleunigen von geladenen Teilchen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Beschleunigen von geladenen Teilchen mit einer in einem Druckbehälter angeordneten Isolatorsäule mit mindestens zwei in der Laufrichtung der Teilchen hintereinander angeordneten und durch eine Band-Hochspannungsgeneratoreinrichtung gespeisten Hochspannungspolen abwechselnder Polarität und mit einem innerhalb der Isolatorsäule angeordneten evakuierbaren Beschleunigungskanal, der mindestens in einem der Hochspannungspole eine Einrichtung zur Änderung der Ladung der sie durchlaufenden Teilchen enthält.
  • Ein bekannter elektrostatischer Tandembeschleuniger des obenerwähnten Typs umfaßt zwei Druckbehälter, die jeweils eine Isoiatorsäule und einen durch eine Band-Hochspannungsgeneratoreinrichtung gespeisten Hochspannungspol enthalten. In den ersten Hochspannungspol, der negativ geladen ist, wird ein Strahl von neutralen Teilchen eingeschossen, der durch Neutralisation eines Strahles von positiven Ionen erzeugt wird. Im negativen Hochspannungspol befindet sich eine Einrichtung, durch die an die eingeschlossenen neutralen Teilchen Elektronen angelagert werden, und der dabei entstehende negative Teilchenstrahl wird dann vom negativen Hochspannungspol zu denn zweiten, positiven Hochspannungspol beschleunigt. Im zweiten Hochspannungspol befindet sich eine Einrichtung, durch die von den eingeschossenen negativen Teilchen Elektronen abgespalten werden, um einen positiven Teilchenstrahl zu erzeugen. Die positiven Teilchen werden schließlich vom positiven Hochspannungspol zu einem auf Masse liegenden Target beschleunigt. Dieser bekannte Beschleuniger kann als dreistufiger Tandembeschleuniger bezeichnet werden, da die Teilchen auf eine Energie beschleunigt werden, die dem dreifachen Betrag der Potentialdifferenz zwischen Masse und den (dem Betrag nach gleichen) Potentialen der Hochspannungspole entspricht.
  • Der obenerwähnte bekannte Tandembeschluniger kann noch mit einer vierten Stufe versehen werden, indem der vom positiven Hochspannungspol nach Masse beschleunigte Teilchenstrahl durch Umlenkmagneten umgelenkt und parallel zum ursprünglichen neutralen Teilchenstrahl in den ersten, negativen Hochspannungspol eingeschossen wird. Der positive Strahl erfährt dabei dann eine weitere Beschleunigung zwischen Masse und dem negativen Potential. Das Target muß in diesem Fall jedoch im negativen Hochspannungspol angeordnet werden (»Nuclear Instruments and Methodsc<, Bd. 8, 1960, S. 195 bis 202).
  • Es ist ferner ein elektrostatischer Bandgenerator mit einem über Umlenkrollen laufenden Band bekannt, dessen parallel verlaufende Stücke durch zusätzliche, bei den Umlenkrollen angeordnete Leitrollen in einen nahen Abstand voneinander gebracht werden, der kleiner ist als der Durchmesser der Umlenkrollen, so daß also die beiden parallelen Bandstücke in einem sehr nahen Abstand voneinander liegen (USA.-Patentschrift 2 791705).
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Tandembeschleuniger der obenerwähnten Art konstruktiv zu vereinfachen.
  • Eine Einrichtung zum Beschleunigen von geladenen Teilchen mit einer in einem Druckbehälter angeordneten Isolatorsäule mit mindestens zwei in Laufrichtung der Teilchen hintereinander angeordneten und durch eine Band-Hochspannungsgeneratoreinrichtung gespeisten Hochspannungspolen abwechselnder Polarität und mit einem innerhalb der Isolatorsäule angeordneten evakuierbaren Beschleunigungskanal, der mindestens in einem der Hochspannungspole eine Einrichtung zur Änderung der Ladung der sie durchlaufenden Teilchen enthält, ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Band-Hochspannungsgeneratoreinrichtung ein einziges Band aufweist, das über eine erste auf Massepotential liegende Umlenkrolle, dann geradlinig durch die Hochspannungspole und schließlich über eine zweite auf Massepotential liegende Umlenkrolle geführt ist, wobei dem Band mindestens an einem der auf Massepotential liegenden Enden sowie in jedem der Hochspannungspole Einrichtungen zum Zuführen und/oder Abnehmen elektrischer Ladungen zugeordnet sind. Eine solche Einrichtung hat nicht nur den Vorteil, daß alle Umlenkrollen auf Massepotential liegen, sondern auch, daß man ohne Schwierigkeiten einen einzigen durchgehenden Druckbehälter mit einer einzigen Isolatorsäule verwenden kann.
  • Bezüglich der Weiterbildungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche verwiesen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von zwei Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, es zeigt F i g. 1 eine teilweise geschnittene, schematische Seitenansicht eines vierstufigen Tandembeschleunigers gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine Querschnittsansicht der Isolatorsäule des in F i g.1 dargestellten Beschleunigers und F i g. 3 eine schematische Darstellung eines dreistufigen Tandembeschleunigers gemäß der Erfindung. Bei dem in F i g. 1 dargestellten Beschleuniger wird die zur Verfügung stehende Potentialdifferenz von den zu beschleunigenden geladenen Teilchen viermal durchlaufen. Die verfügbare Potentialdifferenz ist bekanntlich durch die Durchbruchsfeldstärke zwischen den Hochspannungspolen und dem diese einschließenden Druckbehälter beschränkt. Der in F i g. 1 dargestellte Beschleuniger ist etwa sechsmal so lang wie ein einstufiger Beschleuniger, der für eine Beschleunigung der Teilchen auf die verfügbare Potentialdifferenz ausgelegt ist, der Durchmesser ist jedoch gleich. Man erreicht also hier eine vierfache Beschleunigung mit einer nicht ganz sechsfachen Volumenvergrößerung, während die Behältergröße bei einem einstufigen Beschleuniger mit der dritten Potenz der Spannung wachsen würde, also bei der vierfachen Spannung das 64fache betragen müßte.
  • Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Beschleuniger enthält einen Druckbehälter 1, der mit einem unter Druck stehenden, isolierenden Gas gefüllt ist. In diesem Behälter ist eine Isolatorsäule 2 angeordnet, längs deren drei Hochspannungspole 3, 4, 5 angeordnet sind. Der mittlere Hochspannungspol o wird im Betrieb auf einer hohen positiven Spannung und die beiden anderen Hochspannungspole 3, 5 auf einer hohen negativen Spannung gehalten. Zur Aufladung der Hochspannungspole dient ein einziges isolierendes Band 6, dessen Enden jeweils um zwei Rollen 7, 8 bzw. 9,10 geführt sind, die auf Massepotential liegen und so angeordnet sind, daß die beiden Bahnen des Bandes einander so nahe wie möglich verlaufen. Die übertragung von Ladungen auf das Band erfolgt in bekannter Weise, z. B. durch Coronaentladungseinrichtungen. Gewünschtenfalls können beide Bahnen des Bandes zum Ladungstransport herangezogen werden. Wenn z. B. die untere Bahn des Bandes von links nach rechts läuft, werden auf Massepotential negative Ladungsträger aufgebracht, und im ersten Hochspannungspol 3 kann dann eine Ladungsübertragungseinrichtung angeordnet sein, die nicht nur die negativen Ladungen vom Band 6 abnimmt, sondern auch positive Ladungen auf das Band aufsprüht, so daß das Band auf seinem Weg vom ersten Hochspannungspol 3 zum zweiten Hochspannungspol o positive Ladungen transportiert. Im zweiten Hochspannungspol 4- werden die positiven Ladungen abgenommen; und das Band wird mit negativen Ladungen beladen, die vom Band zum dritten Hochspannungspol transportiert werden, wo gewünschtenfalls nach Abnahme der negativen Ladungen wieder positive Ladungen aufgebracht werden können. Diese positiven Ladungen können dann an einer geerdeten Umlenkrolle abgenommen werden. Entsprechende Einrichtungen können auch bei der rückläufigen Bahn des Bandes vorgesehen sein.
  • Die Isolatorsäule 2 ist bei dem in F i g.1 dargestellten Beschleuniger nicht nur an den Enden, sondern auch an zwei Masseebenen 11,12 abgestützt, die in der Mitte zwischen den Hochspannungspolen 3 und 4 bzw. 4 und 5 liegen.
  • Es ist theoretisch möglich, von Masse aus positive Ionen einzuschließen und zum ersten, negativen Hochspannungspo13 zu beschleunigen und die beschleunigten Ionen dort in negative Ionen umzuladen und dann weiterzubeschleunigen. Der Wirkungsquerschnitt für die Erzeugung von negativen Ionen nimmt jedoch rasch ab, wenn die Energie der positiven Ionen 100 kV übersteigt, und die Anordnung würde daher einen sehr schlechten Wirkungsgrad ergeben.
  • Man kann dies vermeiden, indem man eine Quelle für negative Ionen im negativen Pol 3 anordnet. Bei den hier dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung wird jedoch eine auf Massepotential liegende Strahlquelle verwendet, was ohne Verschlechterung des Wirkungsgrades möglich ist, wenn man den Elektronenanlagerungsprozeß in zwei Stufen durchführt. Die Quelle 13 (F i g. 3) für die positiven Ionen liegt also auf Massepotential, vor dem Einschuß in den Beschleuniger werden die positiven Ionen jedoch möglichst vollständig durch Anlagerung jeweils einen Elektrons neutralisiert. Dies wird in einem Neutralisationskana114 durchgeführt, in den zur Ladungsübertragung oder Umladung ein geeignetes Gas eingeführt wird. Der aus dem Neutralisationskanal austretende neutrale Strahl hat zwar keine Ladung, er besitzt jedoch immer noch die Energie des positiven Ionenstrahls, der nach Extraktion aus der Ionenquelle 13 beschleunigt worden war. Der Neutralstrahl läuft also mit konstanter Geschwindigkeit durch das Beschleunigungsrohr zum negativen Hochspannungspol 3, in dem sich ein Elektronenanlagerungskana115 befindet. Der Ladungsübertragungsprozeß, der im Kanal 15 stattfindet, entspricht den Vorgängen im Neutralisationskana114 mit der Ausnahme, daß die eintretenden Teilchen neutral sind und daher ein Teil der austretenden Teilchen durch die Anlagerung eines zusätzlichen Elektrons negativ geladen, ist. Diese negativen Teilchen werden dann vom negativen Hochspannungspol 3 durch die Masseebene 11 zum positiven Hochspannungspol 4 beschleunigt. Im Hochspannungspol 4 befindet sich eine Elektronenabspaltvorrichtung 16, die die eintretenden negativen Ionen in austretende positive Ionen verwandelt. Das Abspalten von Elektronen ist verhältnismäßig einfach, es kann entweder mittels eines ein Gas enthaltenden Abspaltungskanals, mittels einer Metallfolie oder auf andere bekannte Weise erfolgen. Da das Abspalten von Elektronen verhältnismäßig einfach ist, können hier bei bestimmten Ionen mehrere Elektronen abgespalten werden, so daß mehrfach geladene- Ionen entstehen. Bei mehrfach geladenen Teilchen ist die Beschleunigung für eine gegebene Potentialdifferenz bekanntlich entsprechend größer. Die im positiven Pol 4 erzeugten Ionen werden dann durch die zweite Masseebene 12 zum zweiten negativen Hochspannungspol 5 beschleunigt.
  • Es ist möglich, im Hochspannungspol 5 ein Target 17 anzuordnen, das durch die positiven Ionen .beschossen wird. Der Beschleuniger kann dann beispielsweise zur Erzeugung künstlicher Radioaktivität oder zu anderen Zwecken verwendet werden, bei dem der Raum in dem das Target umgebenen Hochspannungspol für die erforderlichen Detektoreinrichtungen u. dgl. ausreicht.
  • In F i g. 2 ist der Aufbau der Isolatorsäule 2 genauer dargestellt. Bei der dargestellten Konstruktion sind benachbarte Äquipotentialkörper 19 durch ein einziges Glaszwischenstück 20 abgestützt, während bei den bekannten Beschleunigern fünf solcher Abstützisolatoren vorhanden sind. Die Verwendung eines einzigen Glasstückes 20 oder eines anderen entsprechenden Isolierkörpers bringt den Vorteil mit sich, daß der Raumbedarf verringert und die Konstruktion von Säule und Pol vereinfacht und verbilligt werden.
  • Bei dem Aufbau der Isolatorsäule nach der F i g. 2 bilden die miteinander fluchtenden Durchbrechungen der Äquipotentialkörper 19 und der Isolatorringe 20 einen evakuierbaren Beschleunigungskanal 21.
  • Die ganzen Abmessungsverhältnisse werden durch die Erfindung günstiger. Durch die Verwendung eines einzigen Bandes in der Band-Hochspannungserzeugungseinrichtung können die üblicherweise im Hochspannungspol vorhandenen Umlenkrollen entfallen. Außerdem können die einzelnen Säulenabschnitte kürzer gemacht werden und kleineren Durchmesser aufweisen, da die Gesamtspannung geringer ist als bei der entsprechend einstufigen Beschleunigung und dementsprechend höhere Spannungsgradienten zulässig sind. Da die Säulen kürzer sind, können sie auch aus mechanischen Gründen einen kleineren Durchmesser besitzen. Bei der an Hand von F i g. 2 erläuterten bevorzugten Konstruktion der Säule geht nur ein kleinerer Teil der für einen gegebenen Druckbehälter verfügbaren radialen Isolatorabmessungen verloren. Man kann also für einen gegebenen Innendurchmesser des Druckbehälters einen bestimmten Pol- und Säulendurchmesser verwenden, der die maximale Spannungsisolation im Isolationszwischenraum ergibt. Man kann sogar in der Praxis den Poldurchmesser noch kleiner machen, als dem Optimum der Durchbruchspannung entspricht, wenn man Zwischenschalen zwischen Pol und Behälter verwendet.
  • F i g. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, für gleiche Teile wurden gleiche Bezugszeichen verwendet. Der in F i g. 3 dargestellte Beschleuniger hat gegenüber dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel den Vorteil, daß sich das Target 17 auf Massepotential befindet. Im übrigen entspricht der in F i g. 3 dargestellte Beschleuniger dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel mit der Ausnahme, daß nur zwei Hochspannungspole 3, 4 vorhanden sind, der zweite negative Hochspannungspol fehlt also. Auch hier wird wie bei F i g. 1 ein einziges Band 6 verwendet.
  • Die Injektion der Teilchen in den negativen Hochspannungspol 3 erfolgt auf die gleiche Weise, wie an Hand von F i g. 1 erläutert wurde. Die im negativen Hochspannungspol 3 beim Durchgang durch den Elektronenanlagerungskana115 erzeugten negativen Ionen werden dann durch die Masseebene 11 zum positiven Hochspannungspol o hin beschleunigt, wo sich eine Elektronenabspaltvorrichtung 16 befindet, durch die die negativen Ionen in positive Ionen verwandelt werden. Auch hier ist die Erzeugung mehrfach geladener Ionen möglich. Die auf diese Weise gebildeten positiven Ionen werden nach Massepotential beschleunigt und gelangen dort über einen Strahlanalysator 25 zum Target 17. Die in F i g. 3 dargestellte Ausführungsform umfaßt drei Beschleunigungsstufen und kann daher als dreistufiger Tandembeschleuniger bezeichnet werden.
  • Es war bereits erwähnt worden, daß man mit einer gegebenen Potentialdifferenz eine höhere Beschleunigung erreichen kann, wenn man bei der Abspaltung der Elektronen mehrfach geladene positiven Ionen erzeugt. Die Anzahl der bei der Abspaltung entfernten Elektronen nimmt mit der Energie der.zu ionisierenden Teilchen zu. Da sich bei den hier beschriebenen Beschleunigern hohe Teilchenenergien erreichen lassen, ist also ein guter Wirkungsgrad für die Mehrfachionisierung gewährleistet. Wenn die im positiven Hochspannungspol angeordnete Abspaltvorrichtung die durchlaufenden Teilchen nur teilweise ionisieren kann, kann man gemäß einer Weiterbildung der Erfindung noch eine andere Abspaltungsvorrichtung in der Bahn des Teilchenstrahles anordnen, die von den Teilchen durchlaufen wird, nachdem sie zusätzliche Energie aufgenommen haben.
  • Die im negativen Pol 3 erforderlichen negativen Ionen können auf folgende Weise erzeugt werden: 1. durch direkte Extraktion von negativen Ionen aus einer Entladung, die in diesem Pol aufrechterhalten wird, 2. durch Erzeugung positiver Ionen im Pol 3 und anschließende Umwandlung in negative Ionen oder 3. durch Erzeugung eines neutralen Strahles außerhalb des Poles und Umwandlung des neutralen Strahles in negative Ionen innerhalb des Poles, wie oben beschrieben wurde.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern läßt sich auch auf Beschleuniger anwenden, die eine größere Anzahl von Stufen umfassen als die beschriebenen Ausführungsbeispiele.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Beschleunigen von geladenen Teilchen mit einer in einem Druckbehälter angeordneten Isolatorsäule mit mindestens zwei in der Laufrichtung der Teilchen hintereinander angeordneten und durch eine Band-Hochspannungsgeneratoreinrichtung gespeisten Hochspannungspolen abwechselnder Polarität und mit einem innerhalb der Isolatorsäule angeordneten evakuierbaren Beschleunigungskanal, der mindestens in einem der Hochspannungspole eine Einrichtung zur Änderung der Ladung der sie durchlaufenden Teilchen enthält, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Band-Hochspannungsgeneratoreinrichtung ein einziges Band (6) aufweist, das über eine erste auf Massepotential liegende Umlenkrolle (7), dann geradlinig durch die Hochspannungspole (3, 4, 5) und schließlich über eine zweite auf Massepotential liegende Umlenkrolle (10) geführt ist, wobei dem Band mindestens an einem der auf Massepotential liegenden Enden sowie in jedem der Hochspannungspole Einrichtungen zum Zuführen und/oder Abnehmen elektrischer Ladungen zugeordnet sind. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Isolatorsäule (2) zwei Hochspannungspole (3, 4) angeordnet sind (F i g. 3). 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Isolatorsäule (2) drei Hochspannungspole (3, 4, 5) abwechselnder Polarität vorgesehen sind, von denen mindestens der mittlere (4) eine Einrichtung (16) zur Änderung der Ladung der sie durchlaufenden Teilchen enthält. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (13,14) zum Erzeugen eines Strahles von ungeladenen Teilchen und zum Einschießen dieser Teilchen in den ersten Hochspannungspol (3), der eine Einrichtung (15) zur Änderung der Ladung der eingeschlossenen Teilchen enthält. 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolatorsäule (2) außer an ihren Enden auch an zwischen den Hochspannungspolen (3, 4, 5) liegenden Masseebenen (11, 12) abgestützt ist. 6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolatorsäule (2) abwechselnd aus in Laufrichtung der Teilchen durchbrochenen Äquipotentialkörpern (19) und in gleicher Weise durchbrochenen Isolatorringen (20) frei tragend aufgebaut ist. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen der Äquipotentialkörper (19) und der Isolatorringe (20) miteinander fluchten und einen evakuierbaren Beschleunigungskanal (21) bilden. B. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ladungsänderung der Teilchen zwei hintereinander angeordnete, durch eine Beschleunigungsstrecke getrennte Elektronenabspaltvorrichtungen vorgesehen sind. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Einrichtungen zur Ladungsänderung der Teilchen so ausgebildet und angeordnet ist, daß sie von einem Teilchen mehr als ein Elektron abspaltet. In Betracht gezogene Druckschriften: »Nuclear Instruments and Methods«, Bd. 8, 1960, S. 195 bis 202.
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