DE3328423A1 - Negative ionenquelle - Google Patents
Negative ionenquelleInfo
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Description
R-6038
Negative Ionenquelle
Eine wichtige Anwendung von Ionenquellen tritt bei Neutral-Strahlinjektionssystemen
für Fusionsenergieexperimente und Reaktoren auf. Ionen aus diesen Quellen werden elektrostatisch auf hohe Energie beschleunigt
und darauffolgend neutralisiert, um einen Strahl hoher Energie mit neutralen Atomen vorzusehen. Die Neutralstrahlinjektionssysteme
liefern Energie im Megawattbereich zur Erhitzung von Plasmen in magnetischen Umschließungs-Fusionsenergievorrichtungen,
wie beispielsweise Tokamaks und Spiegelfusionsvorrichtungen. Die anfangs
kalten oder eine niedrige Energie aufweisenden Plasmaionen innerhalb dieser Fusionsenergievorrichtungen
werden auf hohe Energien erhitzt, und zwar durdi die Bombardierung
mit Hochenergieteilchen aus den Neutralstrahlquellen. Die außerordentlich hohen Magnetfelder der Fusionsenergievorrichtungen
der magnetischen Umschließungsbauarten umschließen das Plasma nicht nur in effektiver
Weise, sondern sie verhindern auch,daß geladene Teilchen in das Plasma eindringen. Da die neutralen Teilchen
durch die starken Magnetfelder nicht beeinflußt
werden, sind eine hohe Energie aufweisende neutrale Teilchen eine gute Wahl für die Erhitzung dieser Fusionsplasmen.
Wenn die energetisch neutralen Teilchen oder Atome in das Fusionsplasma eintreten, so werden sie
durch die Plasmaelektronen reionisiert. Diese energetischen oder heißen Ionen werden sodann durch die Reaktormagnetfelder
umschlossen.
Positive Ionen werden in großem Ausmaß in den heute üblichen Neutralstrahlsystemen verwendet, da positive
Ionen relativ leicht unter Verwendung einer Elektronenentladung von beispielsweise 80 eV Elektronen erzeugt
werden können. Eine typische Quelle zur Erzeugung positiv geladener Wasserstoffionen ist in US-PS 4 140 943 beschrieben.
Wasserstoff wird in ein Plasmageneratorgefäß injiziert, wo es durch eine Hochstromelektronenentladung
ionisiert wird, und zwar vorgesehen durch eine Vielzahl von Wolframfäden. Die Extraktorgitter für diese
positiven Ionenquellen liegen bezüglich des ionisierten Plasmas auf einem negativen Potential. Das Auftreten
von Elektronen im Ausgangsfluß wird unterdrückt, weil die negativ geladenen Elektronen durch das negative
Potential der Extraktorgitter abgestoßen werden. Zur Umwandlung in Hochenergieneutralteilchen werden die positiven
Ionen aus der Ionenquelle elektrostatisch auf hohe Energien beschleunigt und darauffolgend dadurch
neutralisiert, daß man sie durch eine Niederdruckgaszelle leitet, wo die Ladungsaustauschneutralisierung erfolgt.
Ein Problem bei der Verwendung positiver Ionen in Neutralstrahlsystemen
besteht darin, daß bei Erhöhung des-Beschleunigungspotentials für die positiven Ionen es
zunehmend schwieriger wird, die positiven Ionen zu neutralisieren.
Wenn die Ionenbeschleunigungspotentiale er-
höht werden, so können größer und größer werdende Prozentsätze der ionisierten Teilchen nicht mehr in Neutralteilchen
umgewandelt werden. Die nicht neutralisierten positiv geladenen Teilchen werden entweder abgestoßen oder
vom Eintritt in das Plasma abgelenkt, und infolgedessen liefern sie keinen Beitrag zur Erhöhung der Plasmaenergie.
Wenn die Ionenenergien abnehmen, so haben die positiven lonenquellen infolgedessen abnehmend niedrigere Wirkungsgrade
hinsichtlich der Erhitzung des Plasmas. Ein typisches Erfordernis für die Neutralstrahlleistung zur Erhitzung
eines Plasmas in einer magnetisch umschlossenen Fusionsvorrichtung liegt in der Größenordnung Megawatt;
es sollte ferner darauf hingewiesen werden, daß eine Abnahme des Wirkungsgrades ein beträchtlicher Nachteil dann
ist, wenn positive-Ionenneutralstrahlquellen für eine höhere Energie aufweisende Neutralstrahlquellen ins Auge gefaßt
werden.
Es wird davon ausgegangen, daß zukünftige Fusionsenergievorrichtungen
noch mehr Energiezuführung benötigen, um den fortlaufenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Neutralstrahlen
werden für diesen Zweck ins Auge gefaßt. Wenn sich die Notwendigkeit für höhere und höhere Energieneutralstrahlsysteme
weiter entwickelt, so ist die Verwendung negativer Ionen anstelle positiver Ionen in Neutralstrahlsystemen
eine attraktive Alternative, weil die Neutralisierung negativer Ionen beträchtlich effizienter für Hochenergienegativionen
ist als für positive Ionen. Im Falle negativer Wasserstoff- oder Deuteriumionen ist ein Elektron an das
neutrale Atom angefügt, und zwar durch eine schwache Op7 eV Bindung, so daß die Neutralisierung beispielsweise
durch Laserstrahlen relativ leicht zu erreichen ist. Neutralisationswirkungsgrade
von mehr als 60% sind für negative Wasserstoff- und Deuteriumionen mit Energien größer
als 150 keV möglich.
Trotz der Attraktivität der Verwendung negativer Ionen besteht jedoch bei den derzeitigen Hochstromquellen negativer
Ionen das Problem, daß die negativen Ionen,extrahiert aus solchen Quellen, von beträchtlichen Zahlen unerwünschter
Elektronen begleitet sind, so daß eine beträchtliche Menge an Leistung für die Beschleunigung dieser
großen Zahl von Elektronen verschwendet wird. Diese Hochenergieelektronen wurden auch beträchtliche Mengen an
unerwünschten Röntgenstrahlen erzeugen. Diese große Anzahl von Elektronen wird normalerweise von einem negativen
Wasserstoffionenstrahl dadurch getrennt, daß man einen ExB Elektronenextraktor verwendet, der dise zu Kollektorelektroden
ableitet. Die Schaffung und Auffangung großer Zahlen von Elektronen aus dem Ausgang einer negativen
Ionenquelle macht eine beträchtliche Leistungsmenge erforderlich und bedeutet einen beträchtlichen Leistungsabfluß
für das System. Es ist daher zweckmäßig, soviele Elektronen wie möglich aus dem Ausgangsfluß einer Hochstromnegativenionenquelle
zu unterdrücken.
Eine Möglichkeit zur Erzeugung negativer Wasserstoffionen ist in der folgenden Schrift erläutert: "A Self-extraction
Negative Ion Source", Review of Scientific Instrumentation 53, Juni 1982, Seite 30, von Leung und Ehlers. Die dort
beschriebene Möglichkeit sieht vor, daß die positiv ionisierten Wasserstoff- und Cäsiumteilchen durch ein positives
Potential von annähernd 200 V beschleunigt werden, um auf eine Kupferumwandleroberfläche aufzutreffen. Negative
Ionen werden an der Umwandleroberfläche ausgebildet und
durch das gleiche positive Potential wegbeschleunigt. Cäsium ist eine sehr aktive Substanz, die gefährlich und
schwer zu handhaben ist. Ein weiteres Problem dieses Verfahrens besteht im Wegsprühen oder Zerstäuben von der Konverter-
oder Umwandleroberfläche.
Zusammenfassung der ERfindung. Die Erfindung bezweckt eine volumenmäßige Quelle für negative Ionen anzugeben,
bei der Elektronen im Ausgang unterdrückt sind. Weiterhin bewzeckt die Erfindung eine negative Ionenquelle anzugeben,
die in effektiver Weise einen großen Fluß negativ ionisierter Teilchen erzeugt. Um die genannten sowie weitere
Ziele zu erreichen, wird eine negative Ionenquelle vorgesehen, wobei die Erfindung insbesondere brauchbar
ist, um große Volumina negativer Ionen zu erzeugen, die elektrostatisch auf hohe Energien beschleunigt und
darauffolgend neutralisiert werden, um so einen Hochenergieneutralstrahl
zu erzeugen, der sodann zur Erhitzung eines magnetisch umschlossenen Plasmas verwendet wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist eine Quelle für negative
Ionen, erzeugt aus neutralen Molekülen und Atomen. Die Quelle umfaßt ein Gefäß mit einer darinnen ausgebildeten
Kammer zum Enthalten von ionisierten Teilchen durch Hochenergieionisationselektronen. Das Gefäß besitzt einen
Anodenteil mit einem Entladungsmittel, welches die neutralen Moleküle und Atome ionisiert. In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung bilden die Gefäßwände die Entladungsanode.
Magnetische Filtermittel zum Reflektieren von Hochenergieelektronen erstrecken sich durch die'Kammer und
unterteilen diese in zwei Zonen, wobei die eine Zone eine Ionisationszone und die andere eine Extraktionszone ist.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung werden die Filtermittel durch ein Magnetfeld gebildet, welches in einem
speziellen Ausführungsbeispiel der Erfindung durch Permanentmagnete geliefert wird. Eine positiv vorgespannte
Extraktoranordnung sieht Mittel, d.h. ein elektrisches Feld, vor, um einen Fluß negativer Ionen aus der Extrak- tionszone
herauszuziehen. Ein Plasmagitter ist benachbart zur Extraktionszone des Ionisationsgefäßes angeordnet und
ist leicht positiv bezüglich der Anode vorgespannt, um das
jf/10.
Plasmapotential in der Extraktions2one zu erhöhen, und
zwar zur Unterdrückung der Elektronen vom negativen Ionenausgangsfluß.
Dies steht im Gegensatz dazu, was man erwarten könnte, aber die positive Vorspannung des Plasmagitters
vermindert in der Tat die Anzahl der eine niedrige Energie aufweisenden Elektronen im Ausgangsfluß der negativen
Ionen, obwohl normalerweise zu erwarten wäre, daß eine positive Vorspannung am Plasmagitter Elektronen in
den Ionenquellenausgang anziehen würde, der durch das positive
Potential des Extraktorflußes herausgezogen wird. Elektronen mit niedriger Energie gelangen in die Extraktionszone
dadurch, daß sie mit den positiven Ionen mitgezogen werden, die ihren Ursprung in der Ionisationszone
haben, und sie laufen durch das magnetische Filter,welches sich über die Kammer hinweg erstreckt. In diesem Falle
jedoch, d.h. mit einer geringen positiven Vorspannung am Plasmagitter, werden die positiven Ionen gegenüber einem
Eintritt in die Extraktionszone zurückgestoßen, weil das
Plasmapotential der Extraktionszone durch die positive Vorspannung am Plasmagitter positiver gemacht ist. Da niedrige
Energie aufweisende Elektronen in der Extraktionszone
nicht vorhanden sind, ergibt sich, daß sie daraus nicht durch das elektrische Feld des Extraktors herausgezogen
werden können. Weitere Aspekte der Erfindung sehen zusätzliche Mittel vor, um Elektronen aus dem Ausgang zu unterdrücken,
und zwar ist beispielsweise ein Mittel vorgesehen, um ein Magnetfeld zu erzeugen, welches bezüglich des
elektrischen Feldes des Extraktors ausgerichtet ist, um für die Elektronen eine ExB-Drift vorzusehen.
Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der Zeichnung und der fol-.
genden Beschreibung von Ausfführungsbeispielen anhand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:
/1 11.
Fig. 1 einen partiellen Längsschnitt einer
erfindungsgemäßen Ionenquelle;
Fig. 2 einen Schnitt eines Ionisationsge
fäßes längs Linien 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt längs Schnittli
nie 3-3 der Fig. 2, wobei ein Teil eines Permanentmagneten und ein Rohr
zur Positionierung und Kühlung des Magneten dargestellt sind;
Fig. 4 eine graphische Darstellung der Ab
hängigkeit der magnetischen Feldstärke vom Abstand gegenüber dem
filternden Magnetfeld bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie
5-5 in Fig. 1, wobei Einzelheiten der Plasma- und Extraktor-Gitter dargestellt
sind;
Fig. 6 einen Schnitt längs der Schnittlinie
6-6 der Fig. 1, wobei eine Mskierplatte und das Plasmagitter dargestellt
sind;
Fig. 7a eine Schnittansicht eines Plasmagit
ters längs Schnittlinie 7a-7a der Fig. 6, wobei ein Extraktorgitterelement
und ein Plasmagitterelement mit einem darin positionierten permanenten Magneten dargestellt sind;
Fig. 7b eine Ansicht wie in Fig. 4a, wobei
ein alternatives Plasmagitterelement dargestellt ist, und zwar ausgebildet
aus einem leitenden Permanentmagnetmaterial ;
Fig. 8a und 8b graphische Darstellungen von Lang-
muir-Proben oder Sondeneigenschaften, erhalten in den Ionisations- bzw. Extraktionszonen
für ein starkes Samariumkobaltmagnetfilter ;
Fig. 9a,9b,9c graphische Darstellungen des extrahierten
negativen Wasserstoffionenstroms bzw. des extrahierten Elektronenstroms bzw. des positiven Ionenstroms,
und zwar für ein starkes magnetisches Filter als Funktion der Plasmagitterspannung;
Fig. 10 eine graphische Darstellung eines
extrahierten negativen Ionen-und extrahierten Elektronenstroms als Funktion
der Plasmagitterspannung für ein starkes magnetisches Filter und eine Elektronensuppressions- oder Unterdrückungsvorrichtung.
Im folgenden sei das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Die im folgenden beschriebene Ionenquelle für negative Ionen ist im wesentlichen so aufgebaut, wie die Ionenquelle
gemäß US-Patentanmeldung Serial No.374 847 vom 4.Mai
1982, die im Namen der gleichen Erfinder und des gleichen
Anmelders eingereicht wurde»
Pig« 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer negativen Ionenquelle
10. Das hohle Innere eines zylindrischen, aus rostfreiem Stahl bestehenden Gefäßes 12 besitzt einen Durchmesser
von 20 cm und eine Länge längs einer Achse 13 von 24 cm, wobei darinnen eine Kammer 14 zum Enthalt ionisierten
Wasserstoffs gebildet ist. Ein Ende des Gefäßes 12 ist durch ein Endflanschglied 15 verschlossen, und zwar mit
einer daran befestigten Kupferendplatte 16. Wasserstoffgasmoleküle
werden in die Kammer 14 durch einen Durchlaß 18, ausgebildet in der Endplatte, injiziert oder eingegeben.
Ein gepulstes Gasventil 20 wird betätigt, um Wasserstoffgas aus einer nicht gezeigten Quelle in die Kammer
freizugeben, und zwar unmittelbar vor der Ionisation des Gases. In diesem Ausführungsbeispiel werden die Wasserstoffmoleküle
und Atome durch eine Entladung von Hochenergieelektronen ionisiert, d.h. Elektronen mit Energien von
annähernd 80 eV. Eine Vielzahl von wassergekühlten Wolframfadenanordnungen
30 dienen als Mittel zur Entladung oder Emission dieser Hochenergie 80 eV Elektronen zur Ionisierung
der Wasserstoffmoleküle und Atome. Die Heizvorrichtungen für die Wolframfäden 32 werden von einer 8 V, 1000 A
Fadenheizversorgung 34 beliefert. Eine 80 V, 700 A Elektronenentladungsleistungsversorgung
36 ist mit ihrer negativen Klemme mit jeder der Fadenanordnungen 30 verbunden,
und die positive Klemme liegt an dem leitenden Kupfergefäß 12. Die Fäden 32 sind die Kathoden, und das Gefäß 12 ist
die Anode für dieElektronenentladung.
Eine Vielzahl von mit Abstand angeordneten Samariumkobalt-Permanentmagneten
40 mit einer Feldstärke von 3.6 kG sind in Nuten an der Außenseite des aus rostfreiem Stahl bestehenden
Gefäßes 12 und der Kupferendplatte 16 befestigt. Die
Magnete sind in Anordnungen vorgesehen, in denen die Pole
abwechselnd und innerhalb der Ionisationskammer 14 ein mehrere
Kuppen aufweisendes Magnetfeld erzeugen.
Die Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten für eine Vielzahl von magnetischen Filteranordnungen 50, die ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel von magnetischen Filtermitteln zeigen, welche sich über die Kammer 14 hinweg erstrecken, um Hochenergieelektronen
zu reflektieren. Eine Vielzahl von hohlen, 6 mm Durchmesser aufweisenden Kupferrohren 52 mit einem
Abstand von 4 -cm angeordnet, erstrecken sich über das Innere des Gefäßes 12. Wie in Fig. 2 gezeigt, erstrecken
sich die Rohre 52 durch in der Wand des Gefäßes 12 ausgebildete öffnungen und sind damit hart verlötet, um eine
Vakuumdichtung zu bilden. Wie in Fig. 3 gezeigt, sind die Innenwände der hohlen Kupferrohre 52 geräumt, um eine Reihe
von gleichen Abstand aufweisenden, sich längs er.-streckenden Ausrichtungsnuten 54 zu bilden, die zur Aufnahme
und Befestigung einer Reine von Samariumkobalt-Permanentmagneten 56 an ihrem Platz dienen. Die Permanentmagnete
sind jeweils mehrere cm lang und haben quadratischen Querschnitt mit einer Seitenlänge von 3»5 nun. Die
Ecken jedes der Permanentmagnete stehen mit den Ausrichtungsnuten 54 in Eingriff und lassen sich längs erstreckende
Kühlkanäle 58, benachbart zu jeder Seite eines Permanentmagneten 56, übrig. Ein Kühlströmungsmittel, wie
beispielsweise Wasser, wird durch die Kanäle 58 gepumpt, um die Magnete zu kühlen, die dann erhitzt werden, wenn
die Plasmateilchen innerhalb des Gefäßes 12 mit den Kupferrohren 52 kollidieren, welche die Permanentmagnete 56
in ihrer Position innerhalb der Ionisationskammer 14 halten.
Die Permanentmagnete 56 in jeder der Anordnungen 50 liefern
ein Magnetfeld von 75 Gaus und sind innerhalb der hohlen Kupferrohre 52 derart orientiert, daß benachbarte
Anordnungen entgegengesetzte magnetische Pole aufeinandersuweisend
besitzen, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Figo 4 zeigt eine Darstellung des magnetischen Feldes B
als Funktion des Abstands gegenüber der Ebene, in der die magnetischen FiIteranordnungen liegen.
Das durch die magnetischen Filteranordnungen 50 erzeugte
Magnetfeld wird derart gewählt, daß es ein starkes magnetisches Feld liefert, und zwar stärker als für eine positive
Ionenquelle erforderlich, weil die Elektronen in einer positiven Ionenquelle von Natur aus durch das negative Extraktorpotential abgestoßen werden. Das magnetische
Feld unterteilt die Kammer 14 innerhalb des Ionisationsgefäßes 12 in zwei Zonen. Die erste Zone ist eine zwischen
Endplatte 16 und den Magnetfilteranordnungen 50 gebildete
lonisationszone 60. Die zweite Zone ist eine Extraktionszone 70, und zwar gebildet innerhalb des Gefäßes 12 auf
der anderen Seite der magnetischen FiIteranordnungen, und
diese Zone enthält Ionen und relativ wenige Hochenergieelektronen.
Die 80 eV Hochenergieelektronen mit relativ hohen Geschwindigkeiten
werden innerhalb der Ionisationszone eingeschlossen, weil sie durch das relativ starke Magnetfeld,
erzeugt durch die Magnetfeldanordnungen 50, abgelenkt werden. Die eine niedrigere Geschwindigkeit aufweisenden
Teilchen jedochs wie beispielsweise Ionen und Niederenergielektronen,
können durch das Magnetfilter laufen. Es ist nicht vollständig geklärt, warum die eine niedrigere Energie
aufweisenden Elektronen hindurchlaufen, es wird aber angenommen, daß die positiven Ionen sie durchziehen, wenn
die positiven Ionen durch das Magnetfeld driften. Man erkennt somit, daß die Hinderung der positiven Ionen am Hindurchgang
durch das Magnetfeld auch verhindert, daß die eine niedrige Energie aufweisenden Elektroden dasselbe tun.
Wie in Fig. 1 gezeigt, erstreckt sich die Extraktionszone
zwischen dem Magnetfeld, vorgesehen durch die Magnetfilteranordnungen 50, und einem Ionenextraktionssystem 72.
Eine Plasmagitteranordnung 74 ist an dem Ende des Gefäßes 12 befestigt und elektrisch demgegenüber mit dem Isolator
75 isoliert. Die Plasmagitteranordnung weist eine Vielzahl von mit Abstand angeordneten leitenden Gittergliedern 76
auf, und zwar positioniert benachbart zur Ionenextraktionszone 70. Die Extraktorgitteranordnung 80 des Ionenextraktiongssystems
72 weist eine Vielzahl von mit Abstand angeordneten leitenden Extraktorgittergliedern 82 auf, und
zwar positioniert entgegengesetzt zur Ionenextraktionszone des Gefäßes 12, wie in Fig. 1 gezeigt.
Eine Öffnungs- oder Aperturmaskierplatte 90 ist, wie in Fig. 5 gezeigt, am Ende des Gefäßes 12 benachbart zur Extraktionszone
70 angeordnet. Die Maskierplatte 90 besitzt eine hindurch ausgebildete Öffnung 92, welche die Querschnittsfläche
des Ionenausgangsstrahls von der Ionenquelle 10 steuert.
Fig. 6 zeigt die Öffnungsmaskierplatte 90 und die Plasmagitterelemente
76 elektrisch miteinander verbunden. Die Plasmagitterelemente 76 sind wassergekühlt, und zwar über
die Sammelleitungen 77, verbunden mit dem Einlaßrohr 78 in der gezeigten Weise. In ähnlicher Weise ist das Extraktorgitterglied
82 wassergekühlt, und zwar unter Verwendung der mit Einlaßrohr 84 verbundenen Sammelleitungen 83. Die
Plasmagitteranordnung 74 und die Extraktorgitteranordnung 80 sind elektrisch voneinander durch Isolator 96 isoliert.
Die Plasmagitteranordnung 74 ist etwas positiver als das Gefäß 12 vorgespannt, d.h. auf annähernd 4 V, und zwar
durch eine Plasmagittervorspannungsversorgung 102, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist. Diese geringe positive Spannung am
Ay-
Plasmagitter spannt das Plasma in der Extraktionszone 70 positiver vor,als die Plasmapotentiale zwischen der Ionisationszone
60 und der Extraktionszone 70 abnehmen. Infolge
dieser Verminderung des Plasmapotentialdifferentials werden positive Ionen daran gehindert, die Ionisationszone 60 zu verlassen und das Magnetfeld zu kreuzen, welches
durch die Magnetfilteranordnungen 50 vorgesehen ist, um so in die Extraktionsζone 70 zu gelangen. Das Magnetfilter
verhindert den Durchgang der Hochenergieelektronen von der Ionisationszone zur Extraktionszone. Das Magnetfilter
verhindert jedoch nicht den Durchgang der eine niedrige Energie aufweisenden Elektronen von der Ionisationszone
60 in die Extraktionszone 70. Da die Elektronen eine negative Ladung besitzen, und da das Extraktionspotential,
vorgesehen durch die Extraktorgitteranordnung 80 in der Größenordnung von tausenden von Volt positiv bezüglich
der Extraktionszone 70 ist, werden jedwede Elektronen in der Extraktionsζone 70 in den Ausgangsfluß gezogen,
was, wie zuvor erwähnt, einen schwerwiegenden Leistungsabfluß schafft und große Mengen an Röntgenstrahlen
erzeugt, und zwar für große Zahlen an Elektronen, die in das Ionenbeschleunigungssystem gezogen werden. Obwohl
es noch nicht vollständig erklärt ist, wie die eine niedrige Energie aufweisenden Elektronen das Magnetfilter
durchdringen, wurde festgestellt, daß die Dichte der Elektronen in der Extraktionszone 70,und infolgedessen die Anzahl
der extrahierten Ionen eng in Beziehung steht mit der Anzahl der positiven Ionen9 die durch das Magnetfilter
laufen.
Fig. 8a zeigt eine graphische Darstellung der Langmuir-Sondenmessungen
für Wasserstoff bei einer 80V, 1 A - Entladung und einem tatsächlichen Druck von 1,5 x 10 ^Torr;
die Messungen wurden mit der Langmuir-Sonde, angeordnet in der Mitte der Ionisationszone 60, vorgenommen. Die
graphische Darstellung zeigt Sondenstrom und Spannungen für feste Vorspannungen V^ zwischen Plasmagitter 74 und
Gefäß 12. Der obere Bruchpunkt jeder Kurve gibt das Plasmapotential an, welches ersichtlich zwischen annähernd
4 bis 5 V für V^ zwischen 0 und 10 V liegt. Fig. 8b zeigt die Langmuir-Sondenmessungen für die gleiche Anordnung
wie in Fig. 8a, wobei die Messungen for dem Plasmagitter 74 innerhalb der Extraktionszone 80 für den gleichen
Bereich von V, vorgenommen wurden. Wenn keine Vorspannung am Plasmagitter liegt, d.h. dann, wenn V^
gleich Null ist, so ist das Potential der Ionisationszone 60 annähernd 1,5V positiver als das Potential der
Extraktionszone 70. Dieser Potentialgradient hat die Tendenz,
positive Ionen von der Ionisationszone 60 weg in die Extraktionsζone 70 zu treiben, wobei Elektronen von
diesen mitgenommen werden. Der Potentialgradient hindert auch negative Ionen am Hineinlaufen in die Extraktionszone 70 und beschleunigt sogar negative Ionen, die in
der Extraktionszone durch Prozesse erzeugt werden, wie beispielsweise die dissoziative Anlagerung schwingungsmäßig
angeregter Wasserstoffmoleküle zurück in die Ionisationszone 60.
Aus den Fig. 8a und 8b erkennt man, daß dann, wenn V^ erhöht
wird, daß Differentialplasmapotential (Differenzplasmapotential) zwischen den Ionisations- und Extraktionszonen
abnimmt. Infolgedessen wird es schwieriger für die positiven Ionen,und infolgedessen für die eine niedrige
Energie aufweisenden Elektronen,in die Extraktionsζone
70 einzutreten. Demzufolge werden der extrahierte positive Ionenstrom I+ und der extrahierte Elektronenstrom I
vermindert.
Die Ergebnisse der Experimente sind in den Fig. 9a, 9b und 9c gezeigt. In diesem Falle war die Öffnung 92 in der
Maskierplatte 90 auf einen kleinen 0,15 cm χ 1,3 cm Recht-
eck-Extraktionsschlitz für genaue Messungen herabmaskiert.
Fig. 9a ist eine Darstellung des extrahierten Wasserstoff-negativen Ionenstroms I~ als Funktion von V- der
Vorspannung am Plasmagitter 74. Fig. 9b stellt den extrahierten Elektronenstrom I dar. Fig. 9c zeigt den ex-
e .
tränierten positiven Ionenstrom I , wenn die Polarität
tränierten positiven Ionenstrom I , wenn die Polarität
der Extraktorleistungsversorgung 102 umgekehrt ist.
Ein negatives 1000 V Potential wurde an das Gefäß 12 bezüglich Erde angelegt. Der dadurch extrahierte Strahl wurde
durch zwei diagnostische Verfahren analysiert. Das erste verwendete daignostische Verfahren benutzte ein
kompaktes magnetisches Deflektionsmassenspektrometer, welches unmittelbar außerhalb des Extraktors angeordnet
war. Diese Diagnose wurde zur relativen Messung des extrahierten H"Ions und auch für die Analyse der extrahierten
Ionenspecies oder Ionenarten. Dieses diagnostische Verfahren liefert jedoch relative Messungen und kann nicht
die exakten Werte von H~ oder dem Elektronenstrom im extrahierten Strahl liefern. Das zweite verwendete diagnostische
Verfahren ist ein Permanentmagnetmassenseparator,der unmittelbar hinter Extraktor und Anordnung 80 angeordnet
war. Dieses Verfahren verwendet eine Faraday1sehe Schale,
um den extrahierten negativen Ionenstrom I" und den Elektronenstrom
I zu messen. Elektronen wurden auf einen Graphitkollektor durch das schwache Magnetfeld, erzeugt
durch ein Paar dünner Keramikmagnete abgelenkt. Die negativen Ionen, die nur leicht durch das schwache Magnetfeld
beeinflußt wurden, liefern in die Faraday'sehe Schale. Ein
kleines positives Vorspannungspotential an der Schale wurde dazu verwendet, um die Sekundärelektronen zu unterdrücken.
Mit dieser Anordnung war es möglich, daß Verhältnis des extrahierten H~ Ionenstroms zum Elektronenstrom
und auch die extrahierte Ef Ionenstromdichte für verschiedene Betriebsbedingungen zu messen. Für einen ionisieren-
Elektronenentaldestrom von 1 A wird die Dichte des extrahierten
negativen Ionenstroms für die negative Quelle 10 auf 0,12 mA/cm geschätzt, wobei weitere Anstiege
durch die Optimierung der Magnetfeldergeometrie und des ExtraktionsSpannungspegels erhältlich sind.
Fig. 9a zeigt, daß bei Verwendung des Magnetfilters 50
mit Samariumkobaltmagneten 56 für V, = 0 ein extrahierter negativer negativer Ionenstrom von 12 y-k erhalten wurde.
Fig. 9a zeigt, daß dann, wenn V^ erhöht wird, negativere
Ionen I" extrahiert werden können, weil in der Ionisationszone 60 gebildete negative Ionen das Magnetfilter kreuzen
können,und weil diese in der Extraktionszone 70 erzeugten negativen Ionen nicht nach hinten in die Ionisationszone
60 beschleunigt werden. Anstiege hinsichtlich V^ über ungefähr
4 V zeigen eine Abnahme des negativen Ionenstroms.
Die Fig. 9b und 9c zeigen, daß dann, wenn V^ über 4 V erhöht
wird, keine weiteren Verminderungen bei den Elektronenströmen oder positiven Ionen beobachtet werden. Für
V, = 0 ist der extrahierte Elektronenstrom Iß ungefähr
11,5 mA und für ansteigendes V^ fällt Ie auf ungefähr
2,8 mA bei V, = 2,5 V ab. Demgemäß wird durch Verwendung
relativ starker Samariumkobaltmagnete 52 und Einstellung von Vb = 0 V das Verhältnis I"/Ie auf 1/120 verbessert.
Die Fig. 9a und 9b zeigen, daß ohne die Magnetfelder 50 und bei V, = 0 ein negativer Ionenstrom von annähernd
2 uA aus der Quelle mit einem Entladestrom von 1 A, wie
in Fig. 9a gezeigt, extrahiert wurde. Diese negative Ionenextraktion war jedoch von einem ungefähr 17 mA betragenden
Elektronenstrom, wie in Fig. 9b gezeigt, be- * gleitet. Somit ist das Verhältnis aus dem extrahierten
negativen Ionenstrom zum Elektronenstrom 1/9000. Wenn die Polarität der Extraktionsleistungsversorgung umgekehrt
wurde, so wurden 245 Uk an positivem Wasserstoffionenstrom
für den gleichen Entladungsstrom und die gleiche
Extraktionsspannung ohne Magnetfilter 50 gemessen, wie
dies in Fig. 9c dargestellt ist. Daher beträgt das Verhältnis von 1"/I+ annähernd 1/120.
Um negative Ionen aus der Quelle 10 zu extrahieren, ist das Extraktorgitter 80 positiv "bezüglich des Gefäßes 12
vorgespannt. Im Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Fig. 1 wird diese positive Vorspannung durch Erdung des
Extraktionsgitters 80 erreicht und durch Anlegen einer großen negativen Extraktorspannung zwischen dem Gefäß
und Erde unter Verwendung der Extraktorvorspannungsversorgung 106, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Für die
obigen Messungen betrug die Extraktorspannung annähernd 1000 V, aber die Extraktorspannung kann im Bereich von
1 bis 10 000 V liegen. Zusätzliche (nicht gezeigte) Beschleunigungsstufen beschleunigen dann die aus der
Ionenquelle extrahierten negativen Ionen auf Spannungen bis hinauf zu 1 MV. Wenn Laserstrahlen zur Neutralisierung
der negativen Wasserstoffionen verwendet werden, so
kann das Extraktorgitter 80 mit einer hohen positiven Spannung verbunden werden,und das Gefäß 12 wird geerdet.
Fig. 7a zeigt einen Querschnitt durch ein Plasmagitterglied
76, welches ein hohles dreieckiges Rohr mit einem darinnen angeordneten Permanentmagneten 110 ist. Der Permanentmagnet
ist ein Teil von zusätzlichen Mitteln zur Unterdrückung der Elektronen aus dem Fluß negativer
Ionen, erzeugt durch den Extraktor. Die Permanentmagnete 110 sind keramischer Natur und besitzen Seitenabmessungen
von 0,2 und 0,25 cm und Längen von 3»0 cm. Eine Reihe von
Permanentmagneten 110 ist innerhalb der leitenden rohrförmigen Plasmagitterglieder 76 positioniert, wobei die
Abstände zwischen den Stirnflächen der Magnete und den.
Innenoberflächen der dreieckigen Gitterglieder 76 Durchlässe 112 für Kühlwasser bilden. Fig. 7b zeigt eine alternative
Konfiguration für das Gitterglied 76. Ein Plasmagitterglied 116 wird aus leitendem Alnico-5-Material hergestellt
und permanent magnetisiert. Die Plasmagitterglieder 76 und die Extraktorgitterglieder 82 sind hohl,
um Durchlässe für Wasser vorzusehen, um so diese Glieder zu kühlen, wenn sie mit geladenen Teilchen bombardiert
werden, die aus der Quelle extrahiert werden.
Das maximale B-Feld,erzeugt durch die Keramikmagnete 110,
beträgt ungefähr 350 G, und zwar schnell abfallend innerhalb von 0,5 cm. Für eine Extraktionsspannung von 1000 V
nimmt ein das Plasmagitter erreichendes Elektron eine Energie von 500 eV an. Das elektrische Feld des Extraktors
und das B-Feld der Keramikmagnete 110 bewirkt eine ExB-Drift dieser 500 eV Elektronen von dem Extraktor weg,
und zwar in einer zykloidalen Bewegung. Die wesentlich schwereren negativen Wasserstoffionen laufen mit geringem
Effekt hindurch.
Fig, <i.eigt die extrahierten negativen Ionen und Elektronensträme
als eine Funktion von V-, unter Verwendung der ExB-Elektronenunterdrückungsmittel. Fig. 10 zeigt, daß es
keine signifikante Änderung beim negativen Ionenstrom dann gibt, wenn das Plasmagitter 74 mit 2,5 V vorgespannt ist.
Vervendet man jedoch die ExB-Unterdrückungsmittel, so
iäilt der "" ,.troneustrom durch einen Faktor von nahezu
fO ab. "Vr? zusätzliche Elektronenunterdrückung wird da-
»urci =.. xalxen, daß man einen kleinen Draht bezüglich des
Plasmagi.tters anordnet, und zwar am einen Ende der Extraktionsöffnung
„ um die driftenden Elektronen zu sammeln. Ein Verhältnis aus negativen Ionen zu Elektronen
von nahezu eins wird dadurch erhalten.
Die vorstehende Beschreibung von Ausführungsbeispielen ist nicht einschränkend zu verstehen. Zusammenfassend
sieht die Erfindung folgendes vor:
Ein Ionisationsgefäß ist in eine Ionisationszone und eine Extraktionszone durch ein magnetisches Filter unterteilt.
Das magnetische Filter verhindert, daß Hochenergieelektronen aus der Ionisationszone in die Extraktionszone überwechseln. Eine kleine positive Spannung, aufgeprägt
einem Plasmagitter, angeordnet benachbart zu einem Extraktionsgitter, spannt das Plasma in der Extraktionszone positiv vor, um dadurch zu verhindern, daß positive
Ionen von der Ionisationszone in die Extraktionszone wandern.
Eine niedrige Energie aufweisende Elektronen, die üblicherweise durch die positiven Ionen in die Extraktionszone
gezogen würden, werden dadurch daran gehindert, in der Extraktionszone vorhanden zu sein,und sie werden
zusammen mit den negativen Ionen durch das Extraktionsgitter extrahiert. Zusätzliche Elektronen werden aus dem
Ausgangsfluß heraus unterdrückt, und zwar durch Verwendung einer ExB-Drift, vorgesehen durch Permanentmagnete und
das elektrische Extraktorgitterfeld.
Leerseite
Claims (10)
- AnsprücheEine negative Ionenquelle zur Ionisierung neutraler Moleküle und Atome,gekennzeichnet durchein Gefäß mit einer darinnen ausgebildeten Kammer, wobei ein Teil des Gefäßes eine Anode für eine Elektronenentladung bildet,Entladungsmittel zur Emission von eine hohe Energie besitzenden Ionisationselektronen, die die neutralen Moleküle und Atome ionisieren,Magnetfiltermittel, die sich über die Kammer erstrecken, um eine hohe Energie aufweisende Elektronen zu reflektieren, während sie gestatten, daß Ionen hindurchlaufen, wobei die Magnetfiltermittel die Kammer in eine Ionisationszone und eine Extraktionszone unterteilen, wobei die Ionisationszone ionisierte Teilchen, gebildet durch die Ionisationsmittel, und Elektronen enthält, während die Extraktionsζone Ionen und relativ wenige Hochenergieelektronen enthält,Extraktormittel, gekoppelt mit der Extraktionszone und positiv vorgespannt, um ein elektrisches Feld zu erzeugen zum Herausziehen negativer Ionen aus der Kammer, und ein benachbart zur Extraktionszone angeordnetes Plasmagitter, welches etwas positiv bezüglich der Anode vorgespannt ist, um das Plasmapotential in der Extraktionszone zu erhöhen und die positiven Ionen von der Extraktionszone zurückzustoßen, um auf diese Weise die Anzahl der eine niedrige Energie aufweisende Elektronen, vorhanden in der Extrakt ions ζ one, zu vermindern mit dem -Er-gebnis, daß Elektronen aus dem Ausgangsfluß der negativen Ionen von der Ionenquelle unterdrückt werden.
- 2. Ionenquelle nach Anspruch 1, mit Mitteln, angeordnet benachbart zur Extraktionszone zur Ablenkung der Elektronen aus dem Fluß negativer Ionen erzeugt durch die Extraktormittel.
- 3. Ionenquelle nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Mittel zur Ablenkung der Elektronen Mittel aufweisen, um ein Magnetfeld vorzusehen, welches bezüglich des elektrischen, durch die Extraktormittel vorgesehenen Feldes ausgerichtet ist, um für die Elektronen eine ExB-Drift vorzusehen.
- 4. Ionenquelle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 3, wobei die Mittel zur Erzeugung eines Magnetfeldes Permanentmagnete aufweisen, die benachbart zu den Extraktormitteln angeordnet sind.
- 5. Ionenquelle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetfiltermittel Mittel aufweisen, um ein Magnetfeld quer zur Richtung der von der Ionisationszone zur Extraktionszone laufenden Ionen zu erzeugen.
- 6. Ionenquelle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erzeugung eines transversalen Magnetfeldes Permanentmagnete, angeordnet innerhalb der Kammer, aufweisen.
- 7. Ionenquelle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Permanentmagneten um das Äußere des Gefäßes herum mit einer darinnen ausgebildeten Kammer angeordnet sind, um so mehrere Kuppen aufweisende Magnetfelder innerhalb der Kammer zu erzeugen, um so die Ionen von der Kontaktierung des Gefäßes abzustoßen.
- 8. Ionenquelle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Moleküle und Atome Wasserstoff sind»
- 9. Negative Ionenquelle nach einem' oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefäßwand die Anode für die Elektronenentladung bildet.
- 10. Verfahren zur Verminderung unerwünschter Elektronen in einem negativen Ionenquellenausgangsfluß, gekennzeichnet durch folgende Schritte: Ionisierung neutraler Teilchen durch Entladung von Hochenergieelektronen in einer Ionisationszone einer Ionisationskammer, gebildet in einem Gefäß, Reflektion der Hochenergieelektronen mit einem Magnetfilter zur Verhinderung,daß diese Elektronen in eine Extraktionszone der Kammer eintreten, Extraktion der negativen Ionen aus der Extraktionszone mit einer Extraktorspannung zur Erzeugung eines negativen Ionenausgangsflußes, und Vorsehen einer geringen positiven Vorspannung an einer Plasmaelektrode, angeordnet nahe der Extraktionszone, so daß die Extraktionszone ein erhöhtes Plasmapotential besitzt, welches verhindert, daß diepositiven Ionen und die begleitenden, eine niedrige Energie aufweisenden Elektronen in der Extraktionszone vorhanden sind, und wobei dadurch verhindert wird, daß diese eine niedrige Energie aufweisenden Elektronen in dem Ionenquellenausgangsfluß vorhanden sind.
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