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DE1219079B - Schaltungsanordnung zum Vorwaerts- und Rueckwaertszaehlen von Impulsen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Vorwaerts- und Rueckwaertszaehlen von Impulsen

Info

Publication number
DE1219079B
DE1219079B DES83952A DES0083952A DE1219079B DE 1219079 B DE1219079 B DE 1219079B DE S83952 A DES83952 A DE S83952A DE S0083952 A DES0083952 A DE S0083952A DE 1219079 B DE1219079 B DE 1219079B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
circuit arrangement
flip
magnetic cores
cores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DES83952A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1219079C2 (de
Inventor
Dipl-Ing Swan Bing Han
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES83952A priority Critical patent/DE1219079B/de
Publication of DE1219079B publication Critical patent/DE1219079B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1219079C2 publication Critical patent/DE1219079C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/76Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using magnetic cores or ferro-electric capacitors
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/22Modifications for ensuring a predetermined initial state when the supply voltage has been applied
    • H03K17/24Storing the actual state when the supply voltage fails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Vorwärts- und Rückwärtszählen von Impulsen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Zählen und im besonderen zum Vorwärts- und Rückwärtszählen von Impulsen. Schaltungsanordnungen, die diese Aufgabe lösen, sind seit langem bekannt und bestehen im allgemeinen aus Kettenschaltungen von bistabilen Kippstufen. Die in solchen Kettenschaltungen verwendeten Kippstufen sind in der Regel aus zwei gegenseitig rückgekoppelten Verstärkerelementen, beispielsweise aus Transistoren, gebildet. Dabei ist entweder das eine oder das andere der beiden Verstärkerlemente leitend, während sich das jeweils andere im gesperrten Zustand befindet. Ein Nachteil derartiger bistabiler Kippstufen bzw. der aus ihnen bestehenden Anordnungen zum Vorwärts- und Rückwärtszählen von Impulsen ist, daß bei Ausfall der Versorgungsspannung für die Verstärkerlemente die in der Schaltungsanordnung gespeicherte Information verlorengeht.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum Vorwärts- und Rückwärtszählen zu schaffen, bei der die in der Anordnung gespeicherte Information, d. h. das Zählergebnis, auch bei Wegfall der Versorgungsspannung erhalten bleibt. Magnetkerne mit rechteckiger Hystereseschleife haben bekanntlich die Eigenschaft, eine einmal in Form remanenter Magnetisierung gespeicherte Information so lange zu speichern, bis der magnetische Zustand durch Einwirkung eines magnetischen Feldes geändert wird. Kettenschaltungen aus bistabilen Kippstufen, die aus solchen Magnetkernen aufgebaut sind, haben deshalb die Eigenschaft, gespeicherte Informationen auch dann zu erhalten, wenn die Versorgungsspannung ausfällt, da ja zur Erhaltung der Information keine Ströme oder Spannungen erforderlich sind. Die in einem normalen Magnetkern gespeicherte Information kann aber andererseits nur gelesen werden, indem sein magnetischer Zustand geändert, d. h. die Information zerstört wird. Da es aber für viele Aufgaben erforderlich ist, den Inhalt eines Zählers so zu lesen, daß dabei die Information nicht verlorengeht, soll gemäß der Erfindung außerdem eine Möglichkeit geschaffen werden, die gespeicherte Information zerstörungsfrei aus der Anordnung zu lesen. Es ist bereits ein Vorwärts-Rückwärts-Zähler bekanntgeworden, der mit Magnetkernen aufgebaut ist und »nicht zerstörend« betrieben wird. Sein Aufwand ist jedoch sehr groß.
  • Es ist deshalb eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zu schaffen, die wesentlich weniger Aufwand erfordert. Erfindungsgemäß wird dies unter Verwendung von bistabilen Kippstufen aus je zwei über Kopplungswicklungen und Verzögerungsglieder miteinander gekoppelten Magnetkernen mit rechteckiger Hystereseschleife, die eine gemeinsame. Eingangszählimpulswicklung besitzen, dadurch erreicht, daß jeder Magnetkern außerdem eine Übertragungswicklung besitzt; an deren eines Ende eine Steuerspannung angelegt werden kann und an deren anderes Ende ein Richtleiter angeschlossen ist, und dadurch, daß die: anderen Anschlüsse der Richtleiter miteinander sowie mit der Steuerelektrode eines Verstärkerelements, z. B. der Basis eines Transistors, verbunden sind.. Versieht man die beiden Magnetkerne einer jeden Kippstufe so mit einer gemeinamen Leseimpulswicklung, daß der Wicklungssinn dieser Wicklung auf den beiden Kernen entgegengesetzt ist, dann hat man in Verbindung mit den auf den beiden Magnetkernen angeordneten Übertragungswicklungen die Mögliehlichkeit, die in der Schaltungsanordnung gespeicherte Information, also das Ergebnis einer Vorwärts- oder Rückwärtszählung, zerstörungsfrei zu lesen. Dies erfolgt dadurch, daß erstens an die beiden freien Enden der übertragswicklungen Steuerspannungen angelegt werden, die eine Weitergabe eines übertragsimpulses von einer bistabilen Kippstufe auf die benachbarte verhindern, und zweitens der Leseimpulswicklung nacheinander zwei Impulse zugeführt werden. Die in den bistabilen Kippstufen gespeicherten Informationen können dabei an Ausgangswicklungen der Magnetkerne abgenommen werden.
  • Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der F i g. 1 und 2 erläutert. F i g. 1 zeigt eine aus zwei Magnetkernen K 1 und K2 bestehende bistabile Kippstufe, wie sie in der Schaltungsanordnung gemäß. der Erfindung zum Vorwärts- und Rückwärtszählen von Impulsen Verwendung findet. Die beiden Magnetkerne K1 und K2 besitzen zunächst eine Eingangswicklung E mit den beiden Klemmen 1 und 2 sowie zwei 'an sich bekannte KoppelschleifenKol und Kot, von denen jede außer einer Wicklung auf jedem Kern noch einen Richtleiter sowie ein RC-Glied besitzt. Dieser Teil der Kippschaltung sowie seine Wicklungsweise ist an sich bekannt und soll daher nicht näher erläutert werden. Darüber hinaus ist gemäß der Erfindung auf jedem der beiden Magnetkerne eine übertragswicklung Vo und Rü angeordnet, - an deren eines Ende 3, 4 eine Steuerspannung angelegt werden kann und an deren anderes Ende ein Richtleiter D 1, D 2 angeschlossen ist. Die anderen Anschlüsse dieser beiden Richtleiter D 1 und D 2 sind miteinander sowie mit der Steuerelektrode eines Verstärkerelements, im dargestellten Fall der Basis eines Transistors T, verbunden. Je nachdem, ob mit der Schaltungsanordnung, in der diese Kippstufe verwendet wird, vorwärts oder rückwärts gezählt werden soll, wird zu der Zeit, in der der Zählimpuls gegeben wird, entweder an die Klemme 4 oder an -die Klemme 3 ein bestimmtes Potential gelegt. Bei Vorwärtszählung wird im dargestellten Beispiel an die Klemme 4 Erdpotential gelegt. Dadurch wird erreicht, daß der Transistor T durchlässig gesteuert wird, wenn der Magnetkern K1 unter der Einwirkung eines an der Eingangswicklung E zugeführten Impulses von der »1«-Lage in die »0«-Lage ummagnetisiert wird. Der übertrag für die nächste bistabile Kippstufe des Zählers wird am Kollektor 5 des Transistors T abgegeben. Soll dagegen ein an der Eingangsklemme E zugeführter Impuls eine Rückwärtszählung bewirken, dann wird nicht am Punkt 4, sondern am Punkt 3 Erdpotential angelegt. Die Abgabe eines Übertrags am Kollektor 5 des Transistors T findet in diesem Fall dann statt, wenn die bistabile Kippstufe und im besonderen der Magnetkern K2 von der »0«-Lage in die »1«-Lage umkippt. Die Umsteuerung der Schaltungsanordnung von Vorwärts- auf Rückwärtszählung erfolgt also einfach durch Anlegen eines bestimmten Potentials zu einer bestimmten Zeit an eine der beiden Klemmen 3 bzw. 4 der bistabilen Kippschaltung.
  • Ein wesentliches Merkmal der Anordnung gemäß der Erfindung ist, daß der Inhalt jeder bistabilen Kippstufe abgefragt werden kann, ohne daß der Inhalt dabei verlorengeht. Dies wird dadurch erreicht, daß die beiden Magnetkerne K1 und K2 außerdem noch mit einer Lesewicklung L so verbunden sind, daß der Wicklungssinn dieser Wicklung auf den beiden Kernen entgegengesetzt ist. Führt man dieser Lesewicklung L einen ersten Impuls zu, dann geht die bistabile Kippstufe entweder von der »0«-Lage in die »1«-Lage oder von der »1«-Lage in die »0«-Lage über. Dabei muß jedoch verhindert werden, daß ein Übertrag an die nachfolgende bistabile Kippstufe weitergegeben wird. Die Weitergabe eines Übertrags wird dadurch verhindert, daß an den beiden Klemmen 3 und 4 der übertragswicklungen solche Potentiale liegen, daß der Transistor T durch die bei der Ummagnetisierung der Magnetkerne induzierte Spannung nicht durchlässig gesteuert werden kann. Im dargestellten Fall liegt dabei an den Klemmen 3 und 4 positives Potential. Infolge der Ummagnetisierung der beiden Magnetkerne K1 und K2 wird aber auch in der Ausgangswicklung A 1 bzw. A 2 eine Spannung induziert. Diese Spannung dient als Kriterium dafür, welche Information in der bistabilen Kippstufe gespeichert war. Damit sich nun jede bistabile Kippstufe nach Beendigung der Abfrage der gespeicherten Information wieder in ihrer alten Lage befindet, wird der Leseimpulswicklung noch ein zweiter Impuls zugeführt, der bewirkt, daß die Magnetkerne K1 und K2 wieder in die »1«-Lage bzw. »0«-Lage zurückkehren, je nachdem, welche Lage sie vorher innehatten. Die Information, die in einer bistabilen Kippstufe gespeichert war, ist also auf diese Weise gelesen, aber dennoch nicht zerstört worden, sondern befindet sich nach dem Abfragevorgang wieder unverändert in einer jenen Kippstufe. Ein wesentlicher Vorteil der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung ist also das zerstörungsfreie Lesen der gespeicherten Informationen, obwohl die einzelnen Kippstufen der Schaltungsanordnung aus Magnetkernen bestehen, bei denen an sich eine gespeicherte Information nur dadurch gelesen werden kann, daß diese Information zerstört wird.
  • F i g. 2 zeigt schließlich noch ein Blockschaltbild für eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung zum Vorwärts- und Rückwärtszählen von Impulsen. Sie besteht aus drei bistabilen MppstufenFl. F2 und F3. Die Bezeichnung der Klemmen stimmt mit der Bezeichnung der Klemmen in F i g.1 überein. Im besonderen sieht man aus F i g. 2, daß sowohl die Leseimpulswicklungen als auch die Rückstellwicklungen aller bistabiler Kippstufen in Reihe geschaltet sind. Parallel geschaltet sind dagegen alle Klemmen 3 zur Zuführung der Steuerpotentiale bei Rückwärtszählung und die Klemmen 4 aller Kippstufen zur Zuführung eines Steuerpotentials bei Vorwärtszählung. Die Wirkungsweise der in F i g. 2 dargestellten Anordnung entspricht bis auf die bereits erläuterten Besonderheiten des zerstörungsfreien Lesens der Wirkungsweise bekannter Vorwärts-Rückwärts-Zähler und braucht deshalb nicht im einzelnen erläutert zu werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum Vorwärts- und Rückwärtszählen von Impulsen unter Verwendung von bistabilen Kippstufen aus je zwei über Kopplungswicklungen und Verzögerungsglieder miteinander gekoppelten Magnetkernen mit rechteckiger Hystereseschleife, die eine gemeinsame Eingangszählimpulswicklung besitzen, d a d u r c h gekennzeichnet, daß jeder Magnetkern außerdem eine übertragswicklung besitzt, an deren eines Ende eine Steuerspannung angelegt werden kann und an deren anderes Ende ein Richtleiter angeschlossen ist, und daß die anderen Anschlüsse der Richtleiter miteinander sowie mit der Steuerelektrode eines Verstärkerelementes, vorzugsweise der Basis eines Transistors, verbunden sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Magnetkerne jeder Kippstufe mit einer gemeinsamen Rückstellwicklung so verbunden ist, daß der Wicklungssinn dieser Wicklung auf beiden Kernen gleich ist. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Magnetkerne jeder Kippstufe mit einer gemeinsamen Leseimpulswicklung so verbunden ist, daß der Wicklungssinn dieser Wicklung auf den beiden Kernen entgegengesetzt ist. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt jeder bistabilen Kippstufe dadurch zerstörungsfrei gelesen wird, daß bei gleichzeitiger Sperrung der Abgabe eines übertragsimpulses der Lesewicklung jeder Kippstufe zwei aufeinanderfolgende Impulse zugeführt werden. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Magnetkerne mit einer Ausgangswicklung verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Archiv für elektrische übertragung (A. E. ü.), Bd.16, 1962, H. 4, S. 189 bis 192.
DES83952A 1963-02-28 1963-02-28 Schaltungsanordnung zum Vorwaerts- und Rueckwaertszaehlen von Impulsen Granted DE1219079B (de)

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DE1219079B true DE1219079B (de) 1966-06-16
DE1219079C2 DE1219079C2 (de) 1966-12-22

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ID=7511368

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DES83952A Granted DE1219079B (de) 1963-02-28 1963-02-28 Schaltungsanordnung zum Vorwaerts- und Rueckwaertszaehlen von Impulsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1219079C2 (de) 1966-12-22

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