DE1218790B - Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh - Google Patents
Fressgitter fuer Stall- und WeideviehInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIk
Deutsche Kl.: 45 h-1/10
Nummer: 1218 790
Aktenzeichen: W 39580III/45 h
Anmeldetag: 19. Mi 1965
Auslegetag: 8. Juni 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Freßgitter für Stall- und Weidevieh, bei dem jeweils zwischen zwei
verhältnismäßig weit voneinander entfernten, durch obere und untere Querstreben verbundenen vertikalen
Gitterstäben zwei in vertikaler Ebene symmetrisch zueinander verschwenkbare, in Fangstellung verriegelbare
Klemmstäbe angeordnet sind, wobei deren Schwenkachsen etwa im Abstand der Halsbreite eines
Durchschnittstieres voneinander angeordnet sind und wobei die Klemmstäbe an ihren unteren Enden je
mit einem sich seitlich nach außen erstreckenden, die Klemmstäbe in Spreizstellung schwenkenden
Hebelglied versehen sind.
Es ist bereits ein derartiges Freßgitter bekannt, bei dem die Klemmstäbe jeweils über einen Lenker
und ein vertikal geführtes Führungsstück derart miteinander verbunden sind, daß sich das Führungsstück
in der oberen Endlage befindet, wenn die oberen Arme der Klemmstäbe gespreizt sind, und bei der
sich das Führungsstück, durch den Hals des Tieres heruntergedrückt, in der unteren Endstellung befindet,
wenn die Klemmstäbe ihre Fangstellung einnehmen. Die Lenker bilden zusammen mit den
Klemmstäben ein Kniegelenk, das in unterer Endstellung des Führungsstücks selbsttätig arretiert ist.
Dieses bekannte Freßgitter weist für seine Betätigung durch das Tier einen verhältnismäßig komplizierten
Hebelmechanismus auf und ist in seiner Herstellung teuer. Die große Zahl von Gelenken bedürfen
einer regelmäßigen Wartung, damit das Freßgitter nicht durch Witterungseinflüsse, z.B. Rostansatz,
funktionsunfähig wird. Insbesondere aber bietet dieses bekannte Freßgitter keine Möglichkeit,
den Zugang der Tiere zum Futter vollständig zu verwehren oder einen Zugang für die Tiere zum Futter
zu schaffen, ohne daß damit die Fangvorrichtung betätigt wird.
Das Freßgitter nach der Erfindung schafft hier Abhilfe und ist, ausgehend von einem Freßgitter der
eingangs genannten Art, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei der zusammenwirkenden Klemmstäbe
oberhalb ihrer Schwenkachse durch eine Kette verbunden sind, ein bei seiner Betätigung auf sämtliche
Hebelglieder einwirkendes, die Klemmstäbe in Schließstellung schwenkedes Stellglied und eine
die Klemmstäbe in Spreiz- und Schließstellung arretierende Verriegelung vorgesehen ist und die
Schwenkachsen der Klemmstäbe zu den ihnen benachbarten vertikalen Gitterstäben in einem die
Kopfbreite eines Durchschnittstieres unterschreitenden Abstand angeordnet sind.
Das Freßgitter nach der Erfindung ist baulich Freßgitter für Stall- und Weidevieh
Anmelder:
Joseph Wenners,
Saerbeck über Greven (Westf.),
Ibbenbürener Str. 4
Als Erfinder benannt:
Joseph Wenners, Saerbeck über Greven (West.)
außerordentlich einfach und in der Herstellung billig, bedarf keinerlei Wartung und ist auch nach langer
Betriebszeit im Freien oder in Stallungen störungsfrei funktionsfähig. Das Freßgitter kann sowohl als
Sperrgitter jeglichen Zugang der Tiere zum Futter ausschließen oder aber andererseits einen Zugang
ermöglichen, ohne daß die Fangfunktion des Freßgitters ausgelöst wird. Dies ermöglicht eine Steuerung
der Futteraufnahmezeiten und eine Futteraufnahme durch die Tiere mit oder ohne Fangwirkung.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung schematisch
dargestellt ist. Es zeigt
F i g. 1 eine Teilansicht des Freßgitters nach der Erfindung im Aufriß,
Fig.2 eine Draufsicht auf das Freßgitter nach Fig.l,
Fig. 3 eine Einzelheit III aus Fig. 1 in Vergrößerung.
Das Freßgitter besteht im einzelnen aus oberen und unteren Gitterquerstreben 1, 2, die durch feste,
vertikale Gitterstäbe 3,4,5 verbunden sind. Die Querstreben 1, 2 bestehen jeweils aus zwei Winkelprofileisen
6, 7, deren Länge der Länge des Freßgitters entspricht. Die Winkelprofileisen 6, 7 sind parallel
zueinander und im festen gegenseitigen horizontalen Abstand angeordnet und belassen zwischen sich
einen Spalt 8.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel greifen die vertikalen Gitterstäbe 3, 4, 5 jeweils mit ihren
oberen bzw. unteren Enden in die Spalte 8 zwischen den Winkelprofilen 6,7 der oberen und unteren
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Querstreben 1, 2 ein, zwischen denen sie befestigt Entlang der oberen Querstrebe 1 und seitlich beidsind.
Die Gitterstäbe 3, 4 sind in einem gegenseitigen seits der Riegellaschen erstrecken sich gemeinsam
Abstand angeordnet, der etwa der durchschnittlichen gegenläufig verschieblich gelagerte Stangen 29, 30,
Körperbreite eines Tieres entspricht, und bilden so die in Lagerbüchsen 31 an den Winkelprofilen 6,7
einen Freßstand, von denen eine Vielzahl neben- 5 gelagert sind. An diesen Stangen 29,30 sind sich
einander in einem Freßgitter vereinigt sind. Die Zahl unter die Riegellaschen 19, 20 erstreckende Zapfen
der Freßstände richtet sich nach den jeweiligen Ver- 32, 33 befestigt, und zwar je ein Zapfen 32 bzw. 33
hältnissen des einzelnen landwirtschaftlichen Be- für je eine Riegellasche 19 bzw. 20, die mit den
triebes. Der zwischen den Gitterstäben 3, 4 angeord- Stangen eine Verschiebebewegung ausführen könnete
Gitterstab 5 ist mit dem Gitterstab 4 über Quer- io nen. Zur Aufnahme dieser Zapfen weisen die Riegelstäbe
9 verbunden, die mit den Stäben 4, 5 einen laschen 19, 20 je eine Ausdrückung 34 auf, die im
starren, für das Tier nicht durchdringlichen Freß- vertikalen Querschnitt im wesentlichen die Form
gitterteil je Stand bilden. Dieser feste Gitterteil jedes eines V mit sich nach unten spreizenden Schenkeln
Standes dient dazu, den Abstand der Tiere beim und einen abgerundeten Übergang zwischen den
Fressen sicherzustellen. 15 Schenkeln aufweist. Wie insbesondere aus F i g. 3 er-
Zwischen den immer noch verhältnismäßig weit sichtlich, erstrecken sich die Zapfen 32 bzw. 33 in die
voneinander entfernten vertikalen Gitterstäben 3, 5 von der Ausdrückung 34 gebildete Ausnehmung hinsind
zwei in vertikaler Ebene symmetrisch zueinander ein. Die Spreizung der Schenkel der Ausdrückung 34
verschwenkbare Klemmstäbe 10,11 angeordnet, die ermöglicht es dabei, bei Verschieben des Zapfens
an der unteren Gitterquerstrebe 2 um Achsen 12 bzw. 20 in der Zeichnung nach rechts oder links die Riegel-13
schwenkbar gelagert sind, deren Abstand im laschen gleichzeitig mehr oder weniger hochwesentlichen der Halsbreite eines Durchschnittstieres zuschwenken.
entspricht. Die Klemmstäbe 12,13, die vorzugsweise Beide Stangen 29, 30 greifen an einem gemein-
als gerade Rundstabprofile ausgebildet sind, weisen samen, um eine vertikale Achse 35 in Richtung der
an ihren unteren Enden je ein Hebelglied 14 bzw. 25 Pfeile 36,37 schwenkbaren Stellhebel 38 an, mittel des-
15 auf, das sich jeweils seitlich nach außen erstreckt. sen sie gemeinsam gegenläufig verschieblich sind.
Diese Hebelglieder 14,15 sind in ihrem Gewicht der- Der Hebel 38 ist zur Anlenkung der Stange 29, 30
art bemessen, daß sie die Klemmstäbe 10,11 in die mit Langlöchern 39 versehen, in die sich Zapfen an
in F i g. 1 veranschaulichte Spreizstellung schwenken, den Enden der Stangen 29, 30 hineinerstrecken,
wenn deren Schwenkbewegung ausschließlich von 30 Unterhalb und entlang der unteren Querstrebe 2
der Schwerkraft bestimmt wird. Die Hebelglieder 14, ist als Stellglied eine bei dem dargestellten Ausfüh-
15 verlaufen unterhalb der Querstrebe 2. Im Abstand rungsbeispiel über Parallellenker 40 parallel zu sich
oberhalb der Schwenkachsen 12,13 sind die Klemm- selbst anheb- und absenkbare Querleiste 41 angeord-
stäbe 10,11 durch eine Kette 16 verbunden, die, net, die bei Anheben mit den Hebelgliedern 14,15
wenn sie in Berührung mit dem Hals eines Tieres 35 der Klemmstäbe 10,11 in Eingriff gelangt und diese
gelangt, eine Schließbewegung der Klemmstäbe 10, in Schließstellung schwenkt.
11 in Richtung der Pfeile 17,18 bewirkt. Die auf F i g. 1 zeigt die Leiste 41 in ihrer Ausgangs-
diese Weise herbeigeführte Schließstellung der stellung, aus der sie bei Bewegen in Richtung des
Klemmstäbe 10,11 ist in F i g. 1 gestrichelt ver- Pfeiles 42 ein Schwenken der Klemmstäbe 10,11 in
anschaulicht. In dieser Stellung halten sie ein Tier, 40 Schließstellung bewirkt. Die Bewegung der Leiste 41,
das zuvor seinen Kopf zwischen den gespreizten die in einer der Schließstellung der Stäbe 10,11 ent-
Klemmstäben hindurchgestreckt hat, um an das sprechenden angehobenen Stellung arretierbar sein
Futter zu gelangen, am Freßgitter gefangen, so daß kann, kann über einen nicht dargestellten Stellhebel
das Tier, während es mit Fressen beschäftigt ist, herbeigeführt werden. Die Bewegung der Leiste 41
gemolken oder in sonstiger Weise behandelt bzw. 45 kann jedoch auch in sonst geeigneter Weise, z.B.
besichtigt werden kann. In Schließstellung der über Exzenter od. dgl., durchgeführt werden.
Klemmstäbe 10,11 bilden sie zusammen mit den In der Zeichnung sind die Klemmstäbe 10,11 in
Gitterstäben 3, 4, 5 gleichzeitig ein undurchdring- Spreizstellung dargestellt, in der sie mit ihren oberen
liches Gitter, durch das ein Tier seinen Kopf nicht Enden in den Riegelöffnungen 25 bzw. 27 der La-
mehr hindurchstrecken kann. 50 sehen 19, 20 eingerastet sind. In dieser Stellung ist
Die oberen Enden der Klemmstäbe 10,11 er- die Leiste 41 außer Eingriff mit den Hebelgliedern
strecken sich frei beweglich durch den oberen Spalt 8 14,15. Der Stellhebel 38 befindet sich in der in
zwischen den Winkelprofilen 6, 7 der oberen Quer- Fig. 2 dargestellten Lage, in der die Zapfen 32, 33,
strebe 1 hindurch und stehen ein Stück nach oben wie das insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich ist, sich
vor. Auf der Oberseite der Querstrebe 1 sind zwei 55 in die Ausdrückungen 34 der Laschen 19, 20 hinein-
Riegellaschen 19, 20 angeordnet, die an oder nahe erstrecken, ohne auf die Laschen eine diese aus ihrer
einer zwischen den Klemmstabschwenkachsen 12,13 Riegelstellung verschwenkende Wirkung auszuüben,
verlaufenden gedachten vertikalen Mittelebene 21 Bei dieser Gitterstellung mit in Spreizstellung durch
um parallele Schwenkachsen 22, 23 an der Querstrebe die Laschen 19, 20 arretierten Klemmstäben 10,11
schwenkbar gelagert sind. Die Riegellaschen erstrek- 60 können- die Tiere mit ihren Köpfen zwischen den
ken sich von ihren Schwenkachsen 22, 23 in Quer- Stäben 10,11 hindurch zum Futter gelangen, ohne
richtung entgegengesetzt nach außen und weisen je eine Veränderung der Gitterstellung herbeizuführen
zwei in Querrichtung im Abstand voneinander an- und eingefangen zu werden. Durch Schwenken des
geordnete Öffnungen 24, 25 bzw. 26, 27 auf. Auf der Stellhebels 38 in Richtung des Pfeiles 36 in die durch
jeweils der Schwenkachse 22, 23 zugekehrten Seite 65 die strichpunktierte und mit 43 bezeichnete Linie
der Riegelöffnungen 24, 26 ist je ein Anschlag 28 veranschaulichte Stellung werden die Zapfen 32 in
vorgesehen, der die Einschwenkbewegung der der Zeichnung in Richtung nach links und die Zapfen
Klemmstäbe 10 bzw. 11 in Schließstellung begrenzt. 33 entgegengesetzt nach rechts verschoben, wodurch
die Riegellasche 19 in Richtung des Pfeiles 44 in F i g. 3 und in entgegengesetzter Schwenkrichtung die
Riegellasche 20 so weit hoch geschwenkt werden, daß die Arretierung der Enden der Stäbe 10,11 in
den Riegelöffnungen 25 bzw. 27 aufgehoben wird. Der Stellhebel 38 ist in der Stellung 43 durch geeignete,
nicht dargestellte Mittel arretierbar. Durch diese Aufhebung der Verriegelung der Stäbe 10,11
in ihrer Spreizstellung ist nunmehr ein Zustand geschaffen, bei dem durch die Tiere beim Passieren
mit dem Kopf zwischen den Stäben 10,11 und Ineingriffgelangen der Kette 16 mit dem Hals der Tiere
die Stäbe 10,11 in Richtung der Pfeile 17 bzw. 18 in Schließstellung verschwenkt werden und das Tier
einfangen. Die Leiste 41 befindet sich hierbei noch immer in Außereingriffsstellung mit den Hebelgliedern
14,15, wie das in F i g. 1 veranschaulicht ist. Bei ihrer Schließbewegung gelangen die Enden
der Stäbe 10,11 in Eingriff mit den leicht angehobenen Riegellaschen 19, 20 und gleiten schließlich unter
zunächst weiterem Hochschwenken dieser Riegellaschen in die Riegelöffnungen 24 bzw. 26 ein und
werden in Schließstellung von den Riegellaschen arretiert. Es sei darauf hingewiesen, daß zum Auslösen
der Verriegelung der Stäbe in Spreizstellung die Riegellaschen durch Verschwenken des Stellhebels
38 in seine Stellung 43 nur so weit hochgeschwenkt werden, daß die Enden der Stäbe 10,11
in den Riegelöffnungen 24 bzw. 26 noch verriegelt werden.
Nach erfolgter Futteraufnahme durch die auf diese Weise am Freßgitter eingefangenen Tiere werden
diese aus ihrer Fangstellung durch Verschwenken des Stellhebels 38 in eine durch die strichpunktierte
Linie 44 veranschaulichte Stellung befreit. Das Verschwenken des Stellhebels 38 in seine Stellung 44 bewirkt
ein Verschieben der Zapfen 32 in der Zeichnung nach rechts und der Zapfen 33 in entgegengesetzter
Richtung, bei der sie die Ausdrückungen 34 unterlaufen und in Eingriff mit den jeweils innen gelegenen
Schenkeln dieser Ausdrückungen 34 gelangen und die Riegellaschen 19 bzw. 20 in eine Stellung
hochschwenken, in der die Enden der Stäbe 10,11 von den Riegelöffnungen 24 bzw. 26 freikommen.
Die Stäbe 10,11 mit ihren Hebelgliedern 14 bzw. 15 öffnen daraufhin unter freiem Nachaußenverschwenken
infolge der Schwerkraft bzw. Gewichtsverteilung zu den Schwenkachsen 12,13. Durch Zurückschwenken
des Stellhebels 38 in die in F i g. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung kann der Ausgangszustand
des Gitters wiederhergestellt werden.
Zum Sperren jeglicher Futteraufnahme durch die Tiere können die Klemmstäbe 10,11 auch unabhängig
von einer Betätigung durch die Tiere in Schließstellung geschwenkt werden, zu welchem Zweck der
Stellhebel 38 entweder in die Lage 43 oder 44 verschwenkt wird, um die Verriegelung der Klemmstäbe
10,11 an ihren oberen Enden aufzuheben. Durch Bewegen der Leiste 41 in Richtung des Pfeiles 42
und damit verbundenes Anheben der Leiste können die Klemmstäbe 10,11 in die in F i g. 1 gestrichelte
Schließstellung geschwenkt werden. Die Arretierung der Klemmstäbe in Schließstellung kann durch Arretierung
der Leiste 41 in angehobener Stellung erfolgen. Bei vorhergehendem Verschwenken des Stellhebeis
38 in seine Stellung 43 kann jedoch die Verriegelung der Stäbe in Schließstellung auch durch
die Riegellaschen 19, 20 in der Weise erfolgen, wie sie auch bei Verschwenken der Klemmstäbe 10,11
durch die Tiere selbst vorgenommen wird. Im letzteren Fall ist eine Arretierung der Leiste 41 nicht erforderlich.
Es versteht sich, daß der Stellhebel 38 sowohl in seiner in F i g. 2 dargestellten wie auch in
seinen mit 43 und 44 bezeichneten Stellungen arretierbar ist, wofür geeignete, dem Fachmann geläufige
Mittel verwendet werden können.
Claims (7)
1. Freßgitter für Stall- und Weidevieh, bei dem jeweils zwischen zwei verhältnismäßig weit voneinander
entfernten, durch obere und untere Querstreben verbundenen vertikalen Gitterstäben
zwei in vertikaler Ebene symmetrisch zueinander verschwenkbare, in Fangstellung verriegelbare
Klemmstäbe angeordnet sind, wobei deren Schwenkachsen etwa im Abstand der Halsbreite
eines Durchschnittstieres voneinander angeordnet sind und wobei die Klemmstäbe an ihren unteren
Enden je mit einem sich seitlich nach außen erstreckenden, die Klemmstäbe in Spreizstellung
schwenkenden Hebelglied versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei
der zusammenwirkenden Klemmstäbe (10,11) oberhalb ihrer Schwenkachsen (12 bzw. 13) durch
eine Kette 16 verbunden sind, ein bei seiner Betätigung auf sämtliche Hebelglieder (14,15) einwirkendes,
die Klemmstäbe (10,11) in Schließbzw. Fangstellung schwenkendes Stellglied (41)
und eine die Klemmstäbe (10,11) in Spreiz- und Schließstellung arretierende Verriegelung vorgesehen
ist und daß die Schwenkachsen (12,13) der Klemmstäbe (10 bzw. 11) zu den ihnen benachbarten
vertikalen Gitterstäben (5 bzw. 3) in einem die Kopfbreite eines Durchschnittstieres
unterschreitenden Abstand angeordnet sind.
2. Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei der zusammenwirkenden
Klemmstäbe (10,11) an ihren oberen, sich durch die obere Querstrebe (1) frei beweglich hindurcherstreckenden
Enden mittels an der Querstrebe (1) angeordneter Riegellaschen (19, 20) in Spreiz- und/oder Schließstellung verriegelbar
sind, die nahe einer zwischen den Klemmstab-■ schwenkachsen (12,13) verlaufenden vertikalen
Mittelebene (21) frei schwenkbar gelagert sind, sich entgegengesetzt in Querrichtung erstrecken
und Riegelöffnungen (24, 25 bzw. 26, 27) aufweisen, in die jeweils ein Klemmstabende einrasten
kann.
3. Freßgitter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Schwenkachse (22,
23) zugekehrten Seite jeder Riegelöffnung (24 bzw. 26) ein Anschlag (28) vorgesehen ist.
4. Freßgitter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß sich entlang der oberen Querstrebe (1) und beidseits der Riegellaschen (19, 20) gemeinsam mittels eines Stellhebels (38)
gegenläufig verschieblich gelagerte Stangen (29, 30) erstrecken, von denen jede mit Zapfen (32
bzw. 33) besetzt ist, die sich je unter die mit einer Ausdrückung (34) mit doppelseitigen Auflaufflächen
versehene Riegellasche (19 bzw. 20) erstrecken.
5. Freßgitter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellhebel (38) in seinen
Arbeitsstellungen arretierbar ist.
6. Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Stellglied eine parallel zu sich selbst anheb- und absenkbare Querleiste (41)
vorgesehen ist, die bei Anheben mit den Hebelgliedern (14,15) der Klemmstäbe (10,11) in Eingriff
gelangt.
7. Freßgitter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querleiste (41) in angehobener
Stellung arretierbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 578/38 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW39580A DE1218790B (de) | 1965-07-19 | 1965-07-19 | Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEW39580A DE1218790B (de) | 1965-07-19 | 1965-07-19 | Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1218790B true DE1218790B (de) | 1966-06-08 |
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| DEW39580A Pending DE1218790B (de) | 1965-07-19 | 1965-07-19 | Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1218790B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2911431A1 (de) * | 1979-03-23 | 1980-09-25 | Hoermann Geb Schimpfle Kreszen | Selbstfanggitter fuer rinder |
-
1965
- 1965-07-19 DE DEW39580A patent/DE1218790B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2911431A1 (de) * | 1979-03-23 | 1980-09-25 | Hoermann Geb Schimpfle Kreszen | Selbstfanggitter fuer rinder |
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