[go: up one dir, main page]

DE1218790B - Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh - Google Patents

Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh

Info

Publication number
DE1218790B
DE1218790B DEW39580A DEW0039580A DE1218790B DE 1218790 B DE1218790 B DE 1218790B DE W39580 A DEW39580 A DE W39580A DE W0039580 A DEW0039580 A DE W0039580A DE 1218790 B DE1218790 B DE 1218790B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
clamping rods
feeding fence
clamping
fence according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW39580A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Wenners
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH WENNERS
Original Assignee
JOSEPH WENNERS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEPH WENNERS filed Critical JOSEPH WENNERS
Priority to DEW39580A priority Critical patent/DE1218790B/de
Publication of DE1218790B publication Critical patent/DE1218790B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/0606Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings by means of grids with or without movable locking bars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIk
Deutsche Kl.: 45 h-1/10
Nummer: 1218 790
Aktenzeichen: W 39580III/45 h
Anmeldetag: 19. Mi 1965
Auslegetag: 8. Juni 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Freßgitter für Stall- und Weidevieh, bei dem jeweils zwischen zwei verhältnismäßig weit voneinander entfernten, durch obere und untere Querstreben verbundenen vertikalen Gitterstäben zwei in vertikaler Ebene symmetrisch zueinander verschwenkbare, in Fangstellung verriegelbare Klemmstäbe angeordnet sind, wobei deren Schwenkachsen etwa im Abstand der Halsbreite eines Durchschnittstieres voneinander angeordnet sind und wobei die Klemmstäbe an ihren unteren Enden je mit einem sich seitlich nach außen erstreckenden, die Klemmstäbe in Spreizstellung schwenkenden Hebelglied versehen sind.
Es ist bereits ein derartiges Freßgitter bekannt, bei dem die Klemmstäbe jeweils über einen Lenker und ein vertikal geführtes Führungsstück derart miteinander verbunden sind, daß sich das Führungsstück in der oberen Endlage befindet, wenn die oberen Arme der Klemmstäbe gespreizt sind, und bei der sich das Führungsstück, durch den Hals des Tieres heruntergedrückt, in der unteren Endstellung befindet, wenn die Klemmstäbe ihre Fangstellung einnehmen. Die Lenker bilden zusammen mit den Klemmstäben ein Kniegelenk, das in unterer Endstellung des Führungsstücks selbsttätig arretiert ist.
Dieses bekannte Freßgitter weist für seine Betätigung durch das Tier einen verhältnismäßig komplizierten Hebelmechanismus auf und ist in seiner Herstellung teuer. Die große Zahl von Gelenken bedürfen einer regelmäßigen Wartung, damit das Freßgitter nicht durch Witterungseinflüsse, z.B. Rostansatz, funktionsunfähig wird. Insbesondere aber bietet dieses bekannte Freßgitter keine Möglichkeit, den Zugang der Tiere zum Futter vollständig zu verwehren oder einen Zugang für die Tiere zum Futter zu schaffen, ohne daß damit die Fangvorrichtung betätigt wird.
Das Freßgitter nach der Erfindung schafft hier Abhilfe und ist, ausgehend von einem Freßgitter der eingangs genannten Art, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei der zusammenwirkenden Klemmstäbe oberhalb ihrer Schwenkachse durch eine Kette verbunden sind, ein bei seiner Betätigung auf sämtliche Hebelglieder einwirkendes, die Klemmstäbe in Schließstellung schwenkedes Stellglied und eine die Klemmstäbe in Spreiz- und Schließstellung arretierende Verriegelung vorgesehen ist und die Schwenkachsen der Klemmstäbe zu den ihnen benachbarten vertikalen Gitterstäben in einem die Kopfbreite eines Durchschnittstieres unterschreitenden Abstand angeordnet sind.
Das Freßgitter nach der Erfindung ist baulich Freßgitter für Stall- und Weidevieh
Anmelder:
Joseph Wenners,
Saerbeck über Greven (Westf.),
Ibbenbürener Str. 4
Als Erfinder benannt:
Joseph Wenners, Saerbeck über Greven (West.)
außerordentlich einfach und in der Herstellung billig, bedarf keinerlei Wartung und ist auch nach langer Betriebszeit im Freien oder in Stallungen störungsfrei funktionsfähig. Das Freßgitter kann sowohl als Sperrgitter jeglichen Zugang der Tiere zum Futter ausschließen oder aber andererseits einen Zugang ermöglichen, ohne daß die Fangfunktion des Freßgitters ausgelöst wird. Dies ermöglicht eine Steuerung der Futteraufnahmezeiten und eine Futteraufnahme durch die Tiere mit oder ohne Fangwirkung.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung schematisch dargestellt ist. Es zeigt
F i g. 1 eine Teilansicht des Freßgitters nach der Erfindung im Aufriß,
Fig.2 eine Draufsicht auf das Freßgitter nach Fig.l,
Fig. 3 eine Einzelheit III aus Fig. 1 in Vergrößerung.
Das Freßgitter besteht im einzelnen aus oberen und unteren Gitterquerstreben 1, 2, die durch feste, vertikale Gitterstäbe 3,4,5 verbunden sind. Die Querstreben 1, 2 bestehen jeweils aus zwei Winkelprofileisen 6, 7, deren Länge der Länge des Freßgitters entspricht. Die Winkelprofileisen 6, 7 sind parallel zueinander und im festen gegenseitigen horizontalen Abstand angeordnet und belassen zwischen sich einen Spalt 8.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel greifen die vertikalen Gitterstäbe 3, 4, 5 jeweils mit ihren oberen bzw. unteren Enden in die Spalte 8 zwischen den Winkelprofilen 6,7 der oberen und unteren
609 578/38
3 4
Querstreben 1, 2 ein, zwischen denen sie befestigt Entlang der oberen Querstrebe 1 und seitlich beidsind. Die Gitterstäbe 3, 4 sind in einem gegenseitigen seits der Riegellaschen erstrecken sich gemeinsam Abstand angeordnet, der etwa der durchschnittlichen gegenläufig verschieblich gelagerte Stangen 29, 30, Körperbreite eines Tieres entspricht, und bilden so die in Lagerbüchsen 31 an den Winkelprofilen 6,7 einen Freßstand, von denen eine Vielzahl neben- 5 gelagert sind. An diesen Stangen 29,30 sind sich einander in einem Freßgitter vereinigt sind. Die Zahl unter die Riegellaschen 19, 20 erstreckende Zapfen der Freßstände richtet sich nach den jeweiligen Ver- 32, 33 befestigt, und zwar je ein Zapfen 32 bzw. 33 hältnissen des einzelnen landwirtschaftlichen Be- für je eine Riegellasche 19 bzw. 20, die mit den triebes. Der zwischen den Gitterstäben 3, 4 angeord- Stangen eine Verschiebebewegung ausführen könnete Gitterstab 5 ist mit dem Gitterstab 4 über Quer- io nen. Zur Aufnahme dieser Zapfen weisen die Riegelstäbe 9 verbunden, die mit den Stäben 4, 5 einen laschen 19, 20 je eine Ausdrückung 34 auf, die im starren, für das Tier nicht durchdringlichen Freß- vertikalen Querschnitt im wesentlichen die Form gitterteil je Stand bilden. Dieser feste Gitterteil jedes eines V mit sich nach unten spreizenden Schenkeln Standes dient dazu, den Abstand der Tiere beim und einen abgerundeten Übergang zwischen den Fressen sicherzustellen. 15 Schenkeln aufweist. Wie insbesondere aus F i g. 3 er-
Zwischen den immer noch verhältnismäßig weit sichtlich, erstrecken sich die Zapfen 32 bzw. 33 in die voneinander entfernten vertikalen Gitterstäben 3, 5 von der Ausdrückung 34 gebildete Ausnehmung hinsind zwei in vertikaler Ebene symmetrisch zueinander ein. Die Spreizung der Schenkel der Ausdrückung 34 verschwenkbare Klemmstäbe 10,11 angeordnet, die ermöglicht es dabei, bei Verschieben des Zapfens an der unteren Gitterquerstrebe 2 um Achsen 12 bzw. 20 in der Zeichnung nach rechts oder links die Riegel-13 schwenkbar gelagert sind, deren Abstand im laschen gleichzeitig mehr oder weniger hochwesentlichen der Halsbreite eines Durchschnittstieres zuschwenken.
entspricht. Die Klemmstäbe 12,13, die vorzugsweise Beide Stangen 29, 30 greifen an einem gemein-
als gerade Rundstabprofile ausgebildet sind, weisen samen, um eine vertikale Achse 35 in Richtung der
an ihren unteren Enden je ein Hebelglied 14 bzw. 25 Pfeile 36,37 schwenkbaren Stellhebel 38 an, mittel des-
15 auf, das sich jeweils seitlich nach außen erstreckt. sen sie gemeinsam gegenläufig verschieblich sind.
Diese Hebelglieder 14,15 sind in ihrem Gewicht der- Der Hebel 38 ist zur Anlenkung der Stange 29, 30
art bemessen, daß sie die Klemmstäbe 10,11 in die mit Langlöchern 39 versehen, in die sich Zapfen an
in F i g. 1 veranschaulichte Spreizstellung schwenken, den Enden der Stangen 29, 30 hineinerstrecken,
wenn deren Schwenkbewegung ausschließlich von 30 Unterhalb und entlang der unteren Querstrebe 2
der Schwerkraft bestimmt wird. Die Hebelglieder 14, ist als Stellglied eine bei dem dargestellten Ausfüh-
15 verlaufen unterhalb der Querstrebe 2. Im Abstand rungsbeispiel über Parallellenker 40 parallel zu sich
oberhalb der Schwenkachsen 12,13 sind die Klemm- selbst anheb- und absenkbare Querleiste 41 angeord-
stäbe 10,11 durch eine Kette 16 verbunden, die, net, die bei Anheben mit den Hebelgliedern 14,15
wenn sie in Berührung mit dem Hals eines Tieres 35 der Klemmstäbe 10,11 in Eingriff gelangt und diese
gelangt, eine Schließbewegung der Klemmstäbe 10, in Schließstellung schwenkt.
11 in Richtung der Pfeile 17,18 bewirkt. Die auf F i g. 1 zeigt die Leiste 41 in ihrer Ausgangs-
diese Weise herbeigeführte Schließstellung der stellung, aus der sie bei Bewegen in Richtung des
Klemmstäbe 10,11 ist in F i g. 1 gestrichelt ver- Pfeiles 42 ein Schwenken der Klemmstäbe 10,11 in
anschaulicht. In dieser Stellung halten sie ein Tier, 40 Schließstellung bewirkt. Die Bewegung der Leiste 41,
das zuvor seinen Kopf zwischen den gespreizten die in einer der Schließstellung der Stäbe 10,11 ent-
Klemmstäben hindurchgestreckt hat, um an das sprechenden angehobenen Stellung arretierbar sein
Futter zu gelangen, am Freßgitter gefangen, so daß kann, kann über einen nicht dargestellten Stellhebel
das Tier, während es mit Fressen beschäftigt ist, herbeigeführt werden. Die Bewegung der Leiste 41
gemolken oder in sonstiger Weise behandelt bzw. 45 kann jedoch auch in sonst geeigneter Weise, z.B.
besichtigt werden kann. In Schließstellung der über Exzenter od. dgl., durchgeführt werden.
Klemmstäbe 10,11 bilden sie zusammen mit den In der Zeichnung sind die Klemmstäbe 10,11 in
Gitterstäben 3, 4, 5 gleichzeitig ein undurchdring- Spreizstellung dargestellt, in der sie mit ihren oberen
liches Gitter, durch das ein Tier seinen Kopf nicht Enden in den Riegelöffnungen 25 bzw. 27 der La-
mehr hindurchstrecken kann. 50 sehen 19, 20 eingerastet sind. In dieser Stellung ist
Die oberen Enden der Klemmstäbe 10,11 er- die Leiste 41 außer Eingriff mit den Hebelgliedern
strecken sich frei beweglich durch den oberen Spalt 8 14,15. Der Stellhebel 38 befindet sich in der in
zwischen den Winkelprofilen 6, 7 der oberen Quer- Fig. 2 dargestellten Lage, in der die Zapfen 32, 33,
strebe 1 hindurch und stehen ein Stück nach oben wie das insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich ist, sich
vor. Auf der Oberseite der Querstrebe 1 sind zwei 55 in die Ausdrückungen 34 der Laschen 19, 20 hinein-
Riegellaschen 19, 20 angeordnet, die an oder nahe erstrecken, ohne auf die Laschen eine diese aus ihrer
einer zwischen den Klemmstabschwenkachsen 12,13 Riegelstellung verschwenkende Wirkung auszuüben,
verlaufenden gedachten vertikalen Mittelebene 21 Bei dieser Gitterstellung mit in Spreizstellung durch
um parallele Schwenkachsen 22, 23 an der Querstrebe die Laschen 19, 20 arretierten Klemmstäben 10,11
schwenkbar gelagert sind. Die Riegellaschen erstrek- 60 können- die Tiere mit ihren Köpfen zwischen den
ken sich von ihren Schwenkachsen 22, 23 in Quer- Stäben 10,11 hindurch zum Futter gelangen, ohne
richtung entgegengesetzt nach außen und weisen je eine Veränderung der Gitterstellung herbeizuführen
zwei in Querrichtung im Abstand voneinander an- und eingefangen zu werden. Durch Schwenken des
geordnete Öffnungen 24, 25 bzw. 26, 27 auf. Auf der Stellhebels 38 in Richtung des Pfeiles 36 in die durch
jeweils der Schwenkachse 22, 23 zugekehrten Seite 65 die strichpunktierte und mit 43 bezeichnete Linie
der Riegelöffnungen 24, 26 ist je ein Anschlag 28 veranschaulichte Stellung werden die Zapfen 32 in
vorgesehen, der die Einschwenkbewegung der der Zeichnung in Richtung nach links und die Zapfen
Klemmstäbe 10 bzw. 11 in Schließstellung begrenzt. 33 entgegengesetzt nach rechts verschoben, wodurch
die Riegellasche 19 in Richtung des Pfeiles 44 in F i g. 3 und in entgegengesetzter Schwenkrichtung die Riegellasche 20 so weit hoch geschwenkt werden, daß die Arretierung der Enden der Stäbe 10,11 in den Riegelöffnungen 25 bzw. 27 aufgehoben wird. Der Stellhebel 38 ist in der Stellung 43 durch geeignete, nicht dargestellte Mittel arretierbar. Durch diese Aufhebung der Verriegelung der Stäbe 10,11 in ihrer Spreizstellung ist nunmehr ein Zustand geschaffen, bei dem durch die Tiere beim Passieren mit dem Kopf zwischen den Stäben 10,11 und Ineingriffgelangen der Kette 16 mit dem Hals der Tiere die Stäbe 10,11 in Richtung der Pfeile 17 bzw. 18 in Schließstellung verschwenkt werden und das Tier einfangen. Die Leiste 41 befindet sich hierbei noch immer in Außereingriffsstellung mit den Hebelgliedern 14,15, wie das in F i g. 1 veranschaulicht ist. Bei ihrer Schließbewegung gelangen die Enden der Stäbe 10,11 in Eingriff mit den leicht angehobenen Riegellaschen 19, 20 und gleiten schließlich unter zunächst weiterem Hochschwenken dieser Riegellaschen in die Riegelöffnungen 24 bzw. 26 ein und werden in Schließstellung von den Riegellaschen arretiert. Es sei darauf hingewiesen, daß zum Auslösen der Verriegelung der Stäbe in Spreizstellung die Riegellaschen durch Verschwenken des Stellhebels 38 in seine Stellung 43 nur so weit hochgeschwenkt werden, daß die Enden der Stäbe 10,11 in den Riegelöffnungen 24 bzw. 26 noch verriegelt werden.
Nach erfolgter Futteraufnahme durch die auf diese Weise am Freßgitter eingefangenen Tiere werden diese aus ihrer Fangstellung durch Verschwenken des Stellhebels 38 in eine durch die strichpunktierte Linie 44 veranschaulichte Stellung befreit. Das Verschwenken des Stellhebels 38 in seine Stellung 44 bewirkt ein Verschieben der Zapfen 32 in der Zeichnung nach rechts und der Zapfen 33 in entgegengesetzter Richtung, bei der sie die Ausdrückungen 34 unterlaufen und in Eingriff mit den jeweils innen gelegenen Schenkeln dieser Ausdrückungen 34 gelangen und die Riegellaschen 19 bzw. 20 in eine Stellung hochschwenken, in der die Enden der Stäbe 10,11 von den Riegelöffnungen 24 bzw. 26 freikommen. Die Stäbe 10,11 mit ihren Hebelgliedern 14 bzw. 15 öffnen daraufhin unter freiem Nachaußenverschwenken infolge der Schwerkraft bzw. Gewichtsverteilung zu den Schwenkachsen 12,13. Durch Zurückschwenken des Stellhebels 38 in die in F i g. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung kann der Ausgangszustand des Gitters wiederhergestellt werden.
Zum Sperren jeglicher Futteraufnahme durch die Tiere können die Klemmstäbe 10,11 auch unabhängig von einer Betätigung durch die Tiere in Schließstellung geschwenkt werden, zu welchem Zweck der Stellhebel 38 entweder in die Lage 43 oder 44 verschwenkt wird, um die Verriegelung der Klemmstäbe 10,11 an ihren oberen Enden aufzuheben. Durch Bewegen der Leiste 41 in Richtung des Pfeiles 42 und damit verbundenes Anheben der Leiste können die Klemmstäbe 10,11 in die in F i g. 1 gestrichelte Schließstellung geschwenkt werden. Die Arretierung der Klemmstäbe in Schließstellung kann durch Arretierung der Leiste 41 in angehobener Stellung erfolgen. Bei vorhergehendem Verschwenken des Stellhebeis 38 in seine Stellung 43 kann jedoch die Verriegelung der Stäbe in Schließstellung auch durch die Riegellaschen 19, 20 in der Weise erfolgen, wie sie auch bei Verschwenken der Klemmstäbe 10,11 durch die Tiere selbst vorgenommen wird. Im letzteren Fall ist eine Arretierung der Leiste 41 nicht erforderlich. Es versteht sich, daß der Stellhebel 38 sowohl in seiner in F i g. 2 dargestellten wie auch in seinen mit 43 und 44 bezeichneten Stellungen arretierbar ist, wofür geeignete, dem Fachmann geläufige Mittel verwendet werden können.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Freßgitter für Stall- und Weidevieh, bei dem jeweils zwischen zwei verhältnismäßig weit voneinander entfernten, durch obere und untere Querstreben verbundenen vertikalen Gitterstäben zwei in vertikaler Ebene symmetrisch zueinander verschwenkbare, in Fangstellung verriegelbare Klemmstäbe angeordnet sind, wobei deren Schwenkachsen etwa im Abstand der Halsbreite eines Durchschnittstieres voneinander angeordnet sind und wobei die Klemmstäbe an ihren unteren Enden je mit einem sich seitlich nach außen erstreckenden, die Klemmstäbe in Spreizstellung schwenkenden Hebelglied versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei der zusammenwirkenden Klemmstäbe (10,11) oberhalb ihrer Schwenkachsen (12 bzw. 13) durch eine Kette 16 verbunden sind, ein bei seiner Betätigung auf sämtliche Hebelglieder (14,15) einwirkendes, die Klemmstäbe (10,11) in Schließbzw. Fangstellung schwenkendes Stellglied (41) und eine die Klemmstäbe (10,11) in Spreiz- und Schließstellung arretierende Verriegelung vorgesehen ist und daß die Schwenkachsen (12,13) der Klemmstäbe (10 bzw. 11) zu den ihnen benachbarten vertikalen Gitterstäben (5 bzw. 3) in einem die Kopfbreite eines Durchschnittstieres unterschreitenden Abstand angeordnet sind.
2. Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei der zusammenwirkenden Klemmstäbe (10,11) an ihren oberen, sich durch die obere Querstrebe (1) frei beweglich hindurcherstreckenden Enden mittels an der Querstrebe (1) angeordneter Riegellaschen (19, 20) in Spreiz- und/oder Schließstellung verriegelbar sind, die nahe einer zwischen den Klemmstab-■ schwenkachsen (12,13) verlaufenden vertikalen Mittelebene (21) frei schwenkbar gelagert sind, sich entgegengesetzt in Querrichtung erstrecken und Riegelöffnungen (24, 25 bzw. 26, 27) aufweisen, in die jeweils ein Klemmstabende einrasten kann.
3. Freßgitter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Schwenkachse (22, 23) zugekehrten Seite jeder Riegelöffnung (24 bzw. 26) ein Anschlag (28) vorgesehen ist.
4. Freßgitter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich entlang der oberen Querstrebe (1) und beidseits der Riegellaschen (19, 20) gemeinsam mittels eines Stellhebels (38) gegenläufig verschieblich gelagerte Stangen (29, 30) erstrecken, von denen jede mit Zapfen (32 bzw. 33) besetzt ist, die sich je unter die mit einer Ausdrückung (34) mit doppelseitigen Auflaufflächen versehene Riegellasche (19 bzw. 20) erstrecken.
5. Freßgitter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellhebel (38) in seinen Arbeitsstellungen arretierbar ist.
6. Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Stellglied eine parallel zu sich selbst anheb- und absenkbare Querleiste (41)
vorgesehen ist, die bei Anheben mit den Hebelgliedern (14,15) der Klemmstäbe (10,11) in Eingriff gelangt.
7. Freßgitter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querleiste (41) in angehobener Stellung arretierbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 578/38 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEW39580A 1965-07-19 1965-07-19 Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh Pending DE1218790B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW39580A DE1218790B (de) 1965-07-19 1965-07-19 Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW39580A DE1218790B (de) 1965-07-19 1965-07-19 Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1218790B true DE1218790B (de) 1966-06-08

Family

ID=7602160

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW39580A Pending DE1218790B (de) 1965-07-19 1965-07-19 Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1218790B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2911431A1 (de) * 1979-03-23 1980-09-25 Hoermann Geb Schimpfle Kreszen Selbstfanggitter fuer rinder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2911431A1 (de) * 1979-03-23 1980-09-25 Hoermann Geb Schimpfle Kreszen Selbstfanggitter fuer rinder

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2525947C2 (de) Einsperrgitter für Lockmittel darbietende Melkstandsanlagen
DE69209733T2 (de) Einsperrgitter
DE1218790B (de) Fressgitter fuer Stall- und Weidevieh
DE2153863C3 (de) Freßgitter für Viehställe
DE3146008C2 (de) Einsperrgitter für Kurzstand-Rinderställe
DE3603300C2 (de)
DE3416688C2 (de) Selbstfanggitter für Rinder
DE2939245C2 (de) Selbstfangvorrichtung für Tiere
DE2541368C2 (de) Tierstall
DE2205887C2 (de) Vorrichtung zum Anbinden von Großvieh im Viehstand oder dgl.
DE179064C (de)
DE1916966C3 (de) Stallbox, insbesondere für Schweine
DE2702296C2 (de) Selbstfangende Halsrahmenanbindevorrichtung für Rinder
DE29507278U1 (de) Selbstfanggatter für Rinder
DE69301988T2 (de) Fressgitter
AT360797B (de) Vorrichtung zur platzanweisung beim betreten eines melkstandes
DE7019385U (de) Stall-anbindevorrichtung fuer rindvieh.
DE8101865U1 (de) Futtergitter fuer viehstaelle
DE2051600A1 (de) Freßgitter
DE2903472A1 (de) Fanggitter
CH419709A (de) Halsrahmen-Anbindevorrichtung zum einzelnen oder gruppenweisen Anbinden von Vieh
DE2554231A1 (de) Selbstfangende halsrahmenanbindevorrichtung fuer rinder
DE202005011969U1 (de) Fanggitter
DE8133487U1 (de) "selbstfanggitter"
DE1157837B (de) Fressgitter mit Ein- und Aussperrung fuer Rinder im Mittellangstand