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DE1218741B - Automatisches Registriergeraet fuer Radar-Panoramabilder - Google Patents

Automatisches Registriergeraet fuer Radar-Panoramabilder

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Publication number
DE1218741B
DE1218741B DER30565A DER0030565A DE1218741B DE 1218741 B DE1218741 B DE 1218741B DE R30565 A DER30565 A DE R30565A DE R0030565 A DER0030565 A DE R0030565A DE 1218741 B DE1218741 B DE 1218741B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
turntable
rotation
driver
pen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER30565A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert A Fryklund
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raytheon Co
Original Assignee
Raytheon Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Raytheon Co filed Critical Raytheon Co
Priority to DER30565A priority Critical patent/DE1218741B/de
Publication of DE1218741B publication Critical patent/DE1218741B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/02Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S13/00
    • G01S7/04Display arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Automatisches Registriergerät für Radar-Panoramabilder Die Erfindung betrifft ein automatisches Registriergerät zur Aufzeichnung von Radarbildern, die auf dem Leuchtschirm der Kathodenstrahlröhre eines Panoramagerätes dargestellt werden. Dabei soll die Übertragung der Radarbilder an der Weise erfolgen, daß feststehende Objekte auch in einer festen Lage aufgezeichnet werden, während die aufeinanderfolgenden Positionen sich bewegender Objekte der Bahn der betreffenden Objekte entsprechen, so daß die aufeinanderfolgenden Stellungen der einzelnen Objekte sichtbar dargestellt werden und so eine Entwicklung der Lage in dem Beobachtungsfeld auf dem Registrierstreifen festgehalten werden kann.
  • Für Navigationszwecke benutzt man meist Panoramageräte, welche das Beobachtungsfeld in Polarkoordinaten, Entfernung und Azimut, abbilden.
  • Heutzutage kennt man Panoramegeräte für nautische Zwecke einerseits zur Darstellung der relativen Lage und andererseites zur Darstellung der absoluten Lage.
  • Wenn ein Gerät die relative Lage anzeigt, erscheint das mit dem Gerät ausgerüstete Schiff im Zentrum des Bildschirms der Kathodenstrahlröhre, wobei der Bug des Schiffes immer in Richtung einer auf dem Leuchtschirmumfang eingetragenen Bezugsmarke weist. Diese Bezugsmarke befindet sich normalerweise am oberen Rand des Leuchtschirmes. Das Azimut eines Objektes wird jeweils in bezug auf die Schiffslängsachse angezeigt. Solche Anzeigegeräte sind als Standard-Panoramegeräte zur Anzeige der relativen Lage bekannt und sollen in Verbindung mit Registriergeräten nach der vorliegenden Erfindung Verwendung finden.
  • Bei den bekannten nautischen Radargeräten einerseits zur Anzeige der absoluten Lage, andererseits zur Anzeige der relativen Lage kann der Beobachter jeweils nur zwei Informationen aus einem auf dem Leuchtschirm auftretenden Lichtfleck entnehmen, nämlich die lineare Entfernung und die Winkelentfernung desbetreffenden Objektes im B eobachtungsfeld. Nur wenn innerhalb eines Zeitabschnitts mehrere Beobachtungen gemacht werden, kann man weitere Informationen erhalten. Man kann dann beispielsweise die Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit eines erfaßten Objektes aus den Beobachtungen ableiten. Allerdings kann man bei keiner der beiden obengenannten Panoramadarstellungen unmittelbar erkennen, ob ein Objekt feststeht oder sich bewegt.
  • Da das Zentrum des Leuchtschirmes der Anzeigeröhre dem betreffenden Schiff entspricht und dieses in Fahrt ist, scheinen feststehende Objekte sich über das Gesichtsfeld der Anzeigeröhre zu bewegen, und man kann sie daher nicht von sich bewegenden Objekten unterscheiden. Ein Schiffsoffizier könnte besser beurteilen, welche Maßnahmen jeweils zu treffen sind, wenn er auf dem Radarschirm unmittelbar feststehende Objekte von bewegten Objekten unterscheiden könnte und wenn er sich schnell über die Geschwindigkeit und den Kurs eines jeden Zielobjektes vergewissern könnte.
  • In der Vergangenheit ergaben sich oft Schwierigkeiten, wenn der wirkliche Verlauf eines Schiffsunglücks rekonstruiert werden sollte, beispielsweise, wenn zwei Schiffe zusammenstießen. Dabei war es nachteilig, daß Registriergeräte fehlten, mit denen man die Aufzeichnungen über die Ausgangslage des Schiffes und die folgenden Manöver registrieren konnte. Wenn auch die Schiffe mit Radar ausgerüstet sind, so werden die Bilder auf dem Radarschirm doch nicht für längere Zeit festgehalten, so daß es wünschenswert ist, die Radarbilder auf einem festen Schreibstreifen zu übertragen, welcher jederzeit, beispielsweise nach einem Unglück, überprüft werden kann.
  • An sich ist bereits ein automatisches Registriergerät bekannt, welches zur fortlaufenden Darstellung einer auf einem Fahrzeug gewonnenen, auf die jeweilige Position des Fahrzeugs bezogene Panoramainformation auf einem elektrisch empfindlichen Speicherband dient. Dieses bekannte Gerät dient zur unmittelbaren Aufzeichnung der Radarsignale ohne Zwischenschaltung einer Kathodenstrahlanzeigeröhre.
  • Hierin liegt für die Praxis durchaus ein Mangel, der einer generellen Vefweridung tdieses Gerätes entgegensteht. Will man das bekannte Registriergerät an ein vorhandenes Panoramagerät anschließen, so ist ein elektrischer Eingriff in das Panoramageräü otwendig, der bei elektronischen Geräten allgemein höchst unerwünscht ist.
  • Nach dem Grundgedanken der Erfindung wird die ser Mangel dadurch behoben, daß eine optische Abtastung des in üblicher Weise auf einer Kathodenstrahlanzeigeröhre dargestellten Panoramabildes erfolgt. Dazu wird auch berücksichtigt, daß die Registrierung zweckentsprechend in absoluter, kursorientierter Lage erfolgt,-und zwar auf der-Grundlage eines Panoramabildes, welches auf der Kathodenstrahlanzeigeröhre in relativer, kursorientierter Lage dargestellt ist.
  • Ausgehend von dem- bekannten Grundprinzip der fortlaufenden automatischen Registrierung einer auf einem Fahrzeug gewonnenen Panoramainformation auf einem elektrisch empfindlichen Speicherband, sind zur Erzielung der vorgenannten Speicherbilddarstellung erfindungsgemäß folgende Merkmale vorgesehen: a) Konzentrisch zur Achse der Kathodenstrahlröhre ist ein synchron mit dem Schreib stahl der Kathodenstrahlröhre rotierender Drehtisch angeordnet, b) der Drehtisch trägt einen exzentrisch gelagerten, rotierenden Mitnehmer, auf dem ein optisches Umlenksystem angeordnet ist, dessen auf den Bildschirm gerichtete Eingangsachse von der Drehachse des Mitnehmers denselben Abstand hat wie die Drehachse des Mitnehmers von der Drehachse des Drehtisches und dessen Ausgangsachse mit der Drehachse des Mitnehmers fluchtet; c) der Drehtisch trägt ferner einen lichtelektrischen Empfänger, dessen Achse mit der Ausgangsachse des optischen Umlenksystems fluchtet; d) der Drehtisch trägt schließlich einen exzentrisch gelagerten, rotierenden, das mit einer der Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechenden Eigengeschwindigkeit bewegte Speicherband überstreichenden, von dem lichtelektrischen Empfänger aus erregbaren Schreibstift, dessen Drehachse mit der Achse des lichtelektrischen Empfängers fluchtet und der von seiner Drehachse denselben Abstand hat wie die Achse des lichtelektrischen Empfängers von der Achse der Kathodenstrahlröhre.
  • Ein Registriergerät nach der Erfindung tastet demnach den Radarschirm eines Panoramagerätes zur Anzeige der relativen Lage ab und überträgt die Informationen auf einen Schreib streifen, welcher mit einer die Schiffsgeschwindigkeit proportionalen Geschwindigkeit bewegt wird. Der Radarschirm wird mit Hilfe eines optischen Systems abgetastet, welches dem Bereich des Schreibstrahls der Kathodenstrahlröhre nachgeführt wird. Die Intensität des in das optische System gelangenden Lichtes wird in ein elektrisches Signal umgewandelt, sodann verstärkt und an einen Schreibstift weitergegeben, welcher synchron mit dem optischen System umläuft. Das optische System tastet den Radarschirm mit einer hohen Geschwindigkeit ab, wobei das System gleichzeitig synchron mit der Rotation der Radarantenne über den Umfang des Radarschirmes verschoben wird. Jedes- mal, wenn-ein elektrischer Impuls zu dem Schreibstift gelangt, wird eine Markierung auf dem Schreibstreifen angebracht. Der Schreibstreifen besteht aus einem Papier, welches für einen elektrischen Stromdurchgang empfindlich ist.
  • Der Aufbau, die Konstruktion und die Arbeitsweise eines Registriergerätes nach der Erfindung sollen nunmehr an Hand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben werden. Es stellt dar Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, Fig. 2 Objekte, wie sie auf dem Leuchtschirm einer Kathodenstrahlröhre mit mittlerer Nachleuchtdauer erscheinen, und F i g. 3 das Verfahren, nach dem das optische System gemäß der Erfindung den Radarschirm abtastet.
  • Fig. 1 zeigt eine Kathodenstrahlröhrel, welche als Radarschirm für ein Schiffsradar mit einer über das .Azimut gedrehten Antenne dient. Es wird ein bekanntes Radargerät verwendet, welches eine Panoramadarstellung der relativen Lage von Objekten im Beobachtungsfeld gibt. Der Fluoreszenzbelag des Leuchtschirmes der Röhrel hat vorzugsweise eine kurze bis mittlere Nachleuchtdauer, wenn durch einen auftretenden Elektronenstrahl eine Fluoreszenz erregt wird. Der Ort des Schiffes liegt im Zentrum 0 des Leuchtschirmes. Von diesem Zentrum geht auch der Schreibstrahl aus, welcher sich in radialer Richtung auf den Rand des Leuchtschirmes zubewegt. Die Lichtintensität in jedem Punkt des Leuchtschirmes hängt von dem in entsprechenden Punkten des Beobachtungsfeldes vorhandenen Objekten ab, da der Schreibstrahl entsprechend der Intensität der Radarechos moduliert wird und auch in entsprechendem Maße den Fluoreszenzbelag erregt. Der erregte Fluoreszenzbelag leuchtet für eine gewisse Zeit nach dem Vorübergang des Schreibstrahles nach. Die Linie O-B entspricht der momentanen Bahn des Schreibstrahls.
  • Der helle Lichtpunkt C stellt ein Radarecho von einem Objekt dar, welches gerade von der Radarantenne erfaßt wird. Der Lichtpunkt D von geringerer Intensität entspricht dem Radarecho eines Objektes, welches unmittelbar zuvor von der Antenne erfaßt wurde. Der Lichtpunkt E ist nur noch bedeutend schwächer wahrnehmbar und entspricht dem Radarecho eines Objektes, welches zu einem früheren Zeitpunkt erfaßt wurde. Der schließlich kaum noch erkennbare LichtpunktF entspricht dem Radarecho eines Objektes, welches zu einem noch früheren Zeitpunkt des Abtastzyklus erfaßt war. Wenn das Schiff bewegungslos verharren würde und auch die Lichtpunkte C, D, E und F feststehenden Objekten entsprechen würden, würden die Lichtpunkte wiederum an derselben Stelle aufleuchten, wenn der Abtaststrahl in der nächsten Abtastperiode die Objekte erfaßt, wobei jeder Lichtpunkt wieder vollständig verschwinden würde, bevor der Abtaststrahl das betreffende Objekt wieder erfaßt.
  • Es sei nun angenommen, daß das Schiff sich mit konstanter Geschwindigkeit bewege und daß eine Boje innerhalb des Beobachtungsfeldes verankert sei.
  • Ein anderes Schiff soll dem erstgenannten Schiff auf demselben Kurs und mit gleicher Geschwindigkeit nachfahren. Dann würde sich eine Panoramadarstellung nach Fig.3 ergeben, wobei das erstgenannte Schiff in Punkt 0 erscheint, die Boje in Punkt G und das nachfahrende Schiff in Punkt H. Im Laufe der Zeit wird das erstgenannte Schiff die Boje weit hinter sich lassen, so daß der Lichtpunkt G jedesmal, wenn er aufleuchtet, in einem größeren Abstand erscheint und sich auf der Bahn 2 verschiebt, bis ler den Rand des Beobachtungsschirmes erreicht und dann verschwindet. Der Lichtpunkt H des nachfahrenden Schiffes wird indessen jedesmal an derselben Stelle des Beobachtungsschirmes aufleuchten, da der Abstand und die gegenseitige Lage der beiden Schiffe sich nicht verändern. Unter diesen Verhältnissen würde das in F i g. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung die Informationen von dem Leuchtschirm der Kathodenstrahlröhre in Fig. 3 derart auf einen Registrierstreifen übertragen, daß die Boje dort als ein feststehendes Objekt erscheint, während das eigene und das nachfahrende Schiff als bewegte Objekte zu erkennen sind.
  • Nach F i g. 1 ist ein kreisförmiger Drehtisch 5 auf einer Welle 6 angeordnet, welche ihrerseits in einer Muffe 7 an einem Träger 8 gelagert ist, der wiederum in einem nicht dargestellten Rahmen eingelassen ist.
  • Der Drehtisch wird synchron mit der Azimutalbewegung der Radarantenne von einem Servomotor 9 gedreht. Der Antrieb erfolgt über eine Welle 11, eine Riemenscheibe 10 und einen am Umfang des Drehtisches 5 angreifenden Riemen 12. Das untere Ende der Welle 6 trägt einen Ausleger 13 mit einem Elektromotor 14. Der Ausleger 13 dreht sich synchron mit dem Drehtisch 5, da beide auf Derselben Welle verkeilt sind. Eine Spindel 15 liegt in einer Bohrung der Welle 6 und wird von einem Drucklager 16 getragen, so daß sie frei drehbar ist. An jedem Ende der Spindel 15 ist eine- Riemenscheibe 17 bzw. 18 befestigt.
  • Die untere Riemenscheibe 17 wird über einen Riemein 19 von einer auf der Welle 21 des Motors 17 sitzenden Riemenscheibe 20 angetrieben. Die Welle 21 trägt außerdem einen Arm 22 mit -einem Schreibstift 23. Die obere Riemenscheibe 18 treibt über einen Riemen 25 eine Riemenscheibe 24 an. Die Riemenscheibe 24 ist auf einer Welle 26 festgekeilt, deren unteres Ende im Drehtisch 5 gelagert ist und deren oberes Ende einen zylinderförmigen Mitnehmer 27 trägt. In demselben ist ein optisches System, bestehend aus einem Prisma 28, einem Linsensystem 29 und einem zweiten Prisma 30, angeordnet. Die obere Fläche des zylinderförmigen Mitnehmers 27 weist eine kleine kreisförmige Blende 31 auf, durch welche von dem Prisma 30 herkommendes Licht zu einem fotoelektrischen Empfänger 32 hindurchtreten kann.
  • Man verwendet beispielsweise eine Fotozelle oder einen Fotomultiplier, der an einem auf dem Drehtisch 5 ruhenden Träger 33 befestigt ist. Die einzelnen Teile sind so angeordnet, daß die Zentralachse34 durch den Mittelpunkt der Röhre 1, des Prisma 30, die Spindel 15 und den Schreibstift 23 geht. Die Welle des Motors 14, die Welle 26, das Prisma 30 und der fotoelektrische Empfänger 32 liegen ebenfalls in einer gemeinsamen Achsrichtung 35. Die Achse 35 verläuft parallel zu der Zentralachse 34 mit einem Abstand zu derselben, welcher größer ist als der Halbmesser des Leuchtschirmes der Elektronenstrahlröhre 1. Der Ausgang des fotoelektrischen Empfängers 32 führt über einen Leiter 36 zu einem Verstärker 37, welcher auf dem Drehtisch 5 montiert ist. Die Ausgangsspannung des Verstärkers 37 beeinflußt über eine Leitung 38 den Schreibstift 23. Auf der Welle 21 ist ein Schleifring 39 angebracht, welcher mit Hilfe einer Schleifbürste die Leitung 38 mit einer Leitung 40 verbindet, welche zwischen dem Schleifring und dem Schreibstift angeordnet ist. Der Schreib stift bewegt sich über einen Schreib streifen 41, welcher mit Hilfe eines Zahnrades 43 über eine ebene Unterlage 42 bewegt wird. Der Antrieb des Zahnrades 43 erfolgt über ein Multiplikationsgetriebe 45 durch einen Motor 44. Auf der Ausgangswelle 46 des Multiplikationsgetriebes sitzt eine Scheibe 47, welche ein Band 48 zum Antrieb einer auf der Welle des Zahnrades 43 sitzenden Scheibe 49 antreibt. Das Multiplikationsgetriebe trägt einen Zeiger 50,:der über einer die Schiffsgeschwindigkeit markierenden Skala eingestellt werden kann. Der Schreibstreifen wird mit einer Geschwindigkeit angetrieben, welche der Einstellung des Zeigers entspricht. Durch den Zeiger 50 wird der Multiplikationsfaktor des Getriebes 45 geändert. Wenn das Schiff mit automatischen Einrichtungen zur Bestimmung der Schif£sgeschwindigkeit ausgerüstet ist, kann die Einstellung der Schiffsgeschwindigkeit an dem Multiplikationsgetriebe ebenfalls durch eine automatische Einrichtung erfolgen.
  • Das Prisma 28 wird unmittelbar nach dem Vorbeilauf des Schreib strahls über die Fläche des Leuchtschirmes bewegt. Hierzu wird der Mitnehmer 27 mit hoher Geschwindigkeit gedreht, wobei das Prisma 28 einer gekrümmten Abtastbahn folgt, zu welcher die radiale Schreibspur eine Sehne ist. In F i g. 3 bezeichnet der Kreis 51 eine Abtastbahn des Prismas 28.
  • Der konzentrische Kreis um den Mittelpunkt deutet die Welle 26 an, und die Linie 52 entspricht einer radialen Schreibspur, welche den Kreis 51 als Sehne schneidet. Da die Welle 26 auf einem synchron mit der Radarantenne umlaufenden Drehtisch 5 angeordnet ist, wird die Welle 26 auf einer Bahn längs des Umfangs der Röhre 1 in derselben Drehrichtung geführt, in welcher die radiale Ablenkung der Schreibspur fortschreitet, so daß die radiale Schreibspur in jedem Fall eine Sehne zu der Abtastbahn des rotierenden Prismas 28 .darstellt. Wenn die radiale Ablenkung, wie in F i g. 3 durch einen Pfeil angedeutet, im Uhrzeigersinn um einen Winkel ç fortschreitet, wird sich auch die Welle 26 in derselben Richtung um denselben Winkel Q> weiterbewegen. Daher tastet das Prisma 28 während einer jeden radialen Ablenkperiode die Fläche des Leuchtschirmes vollständig ab. Das Prisma 28 muß mit möglichst hoher Geschwindigkeit gedreht werden, damit auch das Auflösungsvermögen möglichst groß wird. Wenn der Mitnehmer 27 beispielsweise 1800 Umdrehungen pro Minute macht und die Antenne zwanzigmal pro Minute gedreht wird, ergibt sich folgende azimutale Auflösung: Wenn der Mitnehmer 27 jedoch doppelt so schnell, also 3600mal in der Minute gedreht wird, erhält man eine azimutale Auflösung von 20.
  • Das Prisma 28 erhält während der Rotation über die Leuchtschirmfläche Fluoreszenzlicht und reflektiert dasselbe zu dem Linsensystem 29. Das Linsensystem 29 bildet den erfaßten Teil der Leuchtschirmfläche auf das zweite Prisma 30 ab, so daß das Licht nach oben auf die Blende 31 gerichtet wird. Die Bildebene liegt unmittelbar unterhalb der Ausgangsfläche des Prismas 30. Die Blende 31 läßt nur einen Teil des Lichtes hindurchtreten. Das durch die Blende hindurchtretende Licht wird mittels des fotoelektrischen Empfängers 31 in elektrische Signale umgewandelt. Diese Signale werden in dem Verstärker 37 auf den erforderlichen Wert verstärkt. Die verstärkten Signale erzeugen mit Hilfe des Schreib stiftes 23 auf dem Schreibstreifen Markierungen. Der Mitnehmer 27 und der Arm 22 werden synchron zueinander von dem Motor 14 angetrieben. Da der Mitnehmer 27 mit hoher Frequenz rotiert, muß er ausgewuchtet sein. Hierzu dienen Gegengewichte 56, welche über den Umfang des Mitnehmers verteilt sind und welche unerwünschte Schwingungen ,unterdrücken. Der Arm 22 ist in ähnlicher Weise ausgewuchtet. Der Gleichlauf des Mitnehmers 27 und des Armes 22 würde durch einen Schlupf der Riemen 19 bzw. 25 gestört.
  • Um ein Schlüpfen zu vermeiden, kann man vorzugsweise Riemen mit Zähnen verwenden, welche mit Zähnen oder Einlassungen in den zugehörigen Treibscheiben zusammenwirken. Es ist bereits bekannt, solche Riemen und Scheiben bei Einrichtungen mit genauer Zeltaurzeichnung zu verwenden. An Stelle einer Riemenübertragung kann man auch ein Getriebe vorsehen, wodurch sich allerdings die Kosten etwas erhöhen.
  • Die Vorschubgeschwindigkeit des Schreib streifens 41 ist proportional zu der Pahrgeschwindigkeit des Schiffes. Es können also die Bahnen bewegter Objekte auf dem Schreibstreifen aufgezeichnet werden, während feststehende Objekte keine Bewegungsbahn ergeben. Wenn das Beobachtungsfeld nach Fig. 3 fortlaufend auf den Schrelbstreifen 41 in F i g. 1 übertragen wird, erhält man für die feststehende Boje G eine punktförmige Aufzeichnung 53, während das zweite Schiff H eine Bewegungsbahn 54 ergibt. Die Bahn des beobachtenden Schiffes selbst erscheint als Spur 55 auf der Mittellinie des Schreibstreifens. Unbewegliche Objekte werden dunkler als sich bewegende Objekte erscheinen, da der Schreibstift am Ort eines sich bewegenden Objektes jedesmal eine Markierung anbringt, wenn das optische System über den betreffenden Ausschnitt der Leuchtfläche hinwegstreicht. Die Schwärzung einer Bahnspur gibt unmittelbar ein Maß für die Geschwindigkeit des sich bewegenden Objektes. Sich langsam bewegende Objekte ergeben dunkle Spuren, während sich schnell bewegende Objekte als hellere Spuren auf dem Schreib-'streifen aufgezeichnet werden.
  • Eine genauere Geschwindigkeitsmessung der sich bewegenden Objekte kann man dadurch erhalten, daß man den Verstärker 37 mit einem Zeitzeichengeber verbindet, welcher den Stromfluß durch den Schreibstift jeweils nach Ablauf einer festgelegten Zeitperiode kurzzeitig unterbricht. Der Zeitzeichengeber kann beispielsweise jeweils nach Ablauf von 10 Minuten den Stromdurchgang durch Iden Schreibstift für 1 Minute unterbrechen. Dadurch erhält man für sich bewegende Objekte gestrichelte Bahnspuren und kann durch Ausmessung der einzelnen Strichlängen die Geschwindigkeit des betreffenden Objektes bestimmen. In Fig. 1 sind die einzelnen Strichlängen der Bahuspuren des eigenen Schiffes und des zweiten Schiffes H jeweils gleich lang, da sich beide Schiffe mit derselben Geschwindigkeit bewegen. Wenn sich das zweite Schiff mit einer größeren Geschwindigkeit bewegen würde, würden auch cdie zugehörigen Strichlängen größer ausfallen. Bei kleinerer Geschwindig- keit des Schiffes würde sich eine kleinere Strichlänge ergeben.
  • Das gesamte in Fig. 1 dargestellte Registriergerät ist in einem lichtdichten Gehäuse untergebracht, um Streulicht auszuschalten und um Verletzungen von Personen durch die mit hoher Frequenz umlaufenden Teile zu verhindern. Der Schreibstreifen ist durch ein transparentes Fenster sichtbar, so daß er fortwährend während des Registriervorganges abgelesen werden kann.
  • Der Schreib stift 23 bewegt sich bei jeder Umdrehung über den Schreibstreifen 41, wo er jeweils mit der Fläche des Schreibstreifens Kontakt haben soll.
  • Da der Arm 22 sehr schnell rotiert, könnte der Schreibstift unter Umständen den Schreibstreifen zerreißen, wenn der Schreibstift die Fläche des Schreibstreifens bei Beginn des Aufsetzens auf denselben zusammenschiebt. Man kann die Welle 21 um einen kleinen Winkel von 1 oder 20 gegen die Längsachse 35 kippen, so daß der Schreibstift bei jedem Umlauf allmählich auf die Fläche des Schreibstreifens aufsetzt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Automatisches Registriergerät zur fortlaufenden Darstellung einer auf einem Fahrzeug gewonnenen, auf die jeweilige Position des Fahrzeugs bezogenen Panoramainformation auf einem elektrisch empfindlichen Speicherband, gekennzeichnet durch folgende Merkmale zur Ableitung eines Speicherbandblldes in absoluter, kursorientierter Lage aus der auf dem Schirmbild einer Kathodenstrahlröhre in relativer, kursorientierter Lage wiedergegebenen Panoramainformation: a) Konzentrisch zur Achse (34) der Kathodenstrahlröhre ist ein synchron mit dem Schreibstrahl der Kathodenröhre rotierender Drehtisch (5) angeordnet; b) der Drehtisch (5) trägt einen exzentrisch gelagerten, rotierenden Mitnehmer (27), auf dem- ein optisches Umlenksystem (28 bis 30) angeordnet ist, dessen auf den Bildschirm gerichtete Eingangs achse von der Drehachse (35) des Mitnehmers denselben Abstand hat wie die Drehachse des Mitnehmers von der Drehachse des Drehtisches und dessen Ausgangsachse mit der Drehachse des Mitnehmers fluchtet; c) der Drehtisch (5) trägt ferner einen lichtelektrischen Empfänger (32), dessen Achse mit -der Ausgangsachse des optischen Umienksystems fluchtet; d) der Drehtisch (5) trägt schließlich einen exzentrisch gelagerten, rotierenden, das mit einer der Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechenden Eigengeschwindigkeit bewegte Speicherband (41) überstreichenden, von dem lichtelektrischen Empfänger aus erregbaren Schreibstift (23), dessen Drehachse mit der Achse des lichtelektrischen Empfängers (32) fluchtet und der von seiner Drehachse denselben Abstand hat wie die Achse des lichtelektrischen Empfängers von der Achse (34) der Kathodenstrahlröhre.
  2. 2. Registriergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch(5) an einer in einem Träger (8) gelagerten Hohlwelle (6) befestigt ist, die auch einen zur Lagerung des Schreibstiftes (23) und seines Antriebsmotors (14) dienenden Ausleger (13) trägt und durch welche hindurch sich eine Spindel (15) erstreckt, die ebenfalls von dem Schreibstiftantriebsmotor antreibbar ist und die ihrerseits den auf dem Dreh- tisch gelagerten Mitnehmer synchron zum Schreibstift (27) antreibt In Betracht gezogene Druckschriften: USk-Patentschriften Nr. 2 402 688, 2528 142, 2 759 783.
DER30565A 1961-06-19 1961-06-19 Automatisches Registriergeraet fuer Radar-Panoramabilder Pending DE1218741B (de)

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