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DE1218699B - Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Falzlinien in Folien aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Falzlinien in Folien aus thermoplastischem Kunststoff

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Publication number
DE1218699B
DE1218699B DEW35608A DEW0035608A DE1218699B DE 1218699 B DE1218699 B DE 1218699B DE W35608 A DEW35608 A DE W35608A DE W0035608 A DEW0035608 A DE W0035608A DE 1218699 B DE1218699 B DE 1218699B
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DE
Germany
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fold lines
heating
area
plastic
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Pending
Application number
DEW35608A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
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Publication of DE1218699B publication Critical patent/DE1218699B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C53/00Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
    • B29C53/02Bending or folding
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    • B29C53/06Forming folding lines by pressing or scoring
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
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    • B31B70/84Forming or attaching means for filling or dispensing contents, e.g. valves or spouts
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    • B31F1/10Creasing by rotary tools
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    • B31B50/256Surface scoring using tools mounted on a drum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Falzlinien in Folien aus thermoplastischem Kunststoff Es ist bereits bekannt, zum Bilden der Bodenfalzlinien bei der Herstellung von Säcken aus thermo plastischem Kunststoff die üblichen und aus der Papiersackherstellung bekannten Nutwerkzeuge mit Heizeinrichtungen zu versehen, um die Kunststofffolie während der Einarbeitung der Falzlinien in plastifizierten Zustand zu versetzen. Es hatte sich nämlich gezeigt, daß die bei der Papiersackherstellung ausreichenden Nutwerkzeuge bei der Herstellung von Kunststoffsäcken nicht zu einer hinreichenden Falzlinienbildung führten, weil die in den Nutwerkzeugen verformten Folien eine gegenüber Papier wesentlich größere Elastizität und Flexibilität besitzen und deshalb die beim Durchlaufen der Nutwerkzeuge erfolgte Formänderung vollständig rückgebildet wurde. Wird dagegen nach dem bereits bekannten Vorschlag durch Beheizung der Nutwerkzeuge eine gewisse Plastifizierung des Kunststoffes herbeigeführt, ohne daß dessen Schmelzpunkt erreicht wird, so tritt eine Gefügeänderung des Materials ein, die die Fixierung der gebildeten Falzlinie begünstigt.
  • Die Beheizung der rotierenden Nutwerkzeuge erfordert aber einen verhältnismäßig großen konstruktiven Aufwand, wodurch die Bodenlegemaschine nicht unerheblich verteuert wird. Außerdem ließ die Qualität der gebildeten Falzlinien doch noch manchmal zu wünschen übrig, weil die Folien nach dem Durchlaufen der Nutwerkzeuge wieder etwa in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren, in dieser Lage langsam auskühlen und in ungünstigen Fällen keine Sollfalzlinie mehr zurückbehalten, an welcher dann später eine saubere Faltung erfolgen würde. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese beiden Nachteile zu vermeiden, also bei verringertem konstruktivem Aufwand bessere Falzlinien als bisher zu erzeugen.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren zur Bildung von Falzlinien in Folien aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere zur Bildung der Bodenfalzlinien bei der Herstellung von Kunststoffsäcken, bei welchem die Folie im Bereich der Falzlinien durch Erhitzen plastifiziert und im plastischen Zustand gefalzt wird, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Erhitzung im Falzlinienbereich unmittelbar vor dem Falzvorgang erfolgt und während des Falzvorganges dieser Bereich abgeschreckt wird. Die durch die Abschreckung erzielte Fixierung der beim Nutvorgang vorgenommenen Formänderung erfolgt zum Zeitpunkt der stärksten Verformung und bewirkt, daß die Folie nach dem gleichzeitigen Falzen und Abschrekken das Bestreben hat, in die Falzstellung zurückzukehren. Wird sie nach dem Falzvorgang wieder flachgelegt, so gelangt sie gerade durch das dabei erfolgende Auffalten in einen Zustand gespannter Elastizität, so daß beim späteren Umlegen beispielsweise der Bodenseitenumschläge um die gebildeten Bodenfalzlinien mit Sicherheit damit zu rechnen ist, daß sich die Falzkanten an den vorbereiteten und durch Abschrecken fixierten Sollfalzlinien bilden.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des soeben beschriebenen Verfahrens kann erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet sein, daß jedem Nutwerkzeug eine vorzugsweise nur in einem punkt oder linienförmigen Bereich auf die Folie einwirkende Heizvorrichtung vorgeschaltet ist, während die Nutwerkzeuge unbeheizt sind. Die Folie wird also unmittelbar vor dem jeweiligen Nutwerkzeug auf Plastifizierungstemperatur gebracht und dann durch das kältere Nutwerkzeug, das plötzlich die in der Folie gespeicherte Wärme ableitet, abgeschreckt. Um mit Sicherheit zu erreichen, daß auch bei längerem Betrieb die Nutwerkzeuge durch den plastifizierten Kunststoff nicht oder jedenfalls nicht wesentlich erwärmt werden, können die Nutwerkzeuge mit je einer Kühleinrichtung versehen sein. Es ist möglich, zu diesem Zweck Kühlluft gegen die Nutwerkzeuge zu blasen, die Nutwerkzeuge können aber auch, insbesondere wenn es sich bei ihnen nicht um kreisförmige, rotierende Werkzeuge handelt, von einem Kühlmittel durchströmt werden.
  • Ein Anhaften des Kunststoffes an den Nutwerkzeugen läßt sich in an sich bekannter Weise vermeiden, indem die Nutwerkzeuge mit einem Trennmittel versehen werden. Die Wirldlächen können mit einem bekannten solchen Mittel bestrichen oder beschichtet werden oder auch aus einem solchen Material bestehen.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit rotierenden zusammenwirkenden Nutscheiben und Gegenscheiben für aus Kunststoffolie bestehende mehrlagige Werkstücke mit quer zur Transportrichtung verlaufenden Falzkanten, insbesondere also für Sackwerkstücke, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch noch verbessert werden, daß sich die Wirkfläche jeweils einer der Scheiben nur über einen Kreisbogenabschnitt erstreckt, der so bemessen ist, daß die durch die Nutwerkzeuge gebildeten Falzlinien sich nicht bis zu den quer zur Transportrichtung verlaufenden Falzkanten erstrecken. Dadurch wird einmal ein Einschneiden des Materials im Bereich der querlaufenden Falzkanten vermieden, und zum anderen werden auch Verschweißungen der aufeinanderliegenden Lagen verhindert.
  • Die Erwärmung der Kunststoffolien vor dem Falzvorgang kann zweckmäßig mittels Heißluft geschehen. Die vorstehend beschriebene Vorrichtung kann deshalb erfindunggemäß durch je eine jedem Nutwerkzeug vorgeschaltete Düse für ein gasförmiges Heizmedium weiterentwickelt sein, welche vorzugsweise mit linienförmiger, sich in Transportrichtung erstreckender Austrittsöffnung versehen ist. Durch die linienförmige, sich in Transportrichtung erstrekkende Austrittsöffnung, die beispielsweise an einem unmittelbar über der Transportebene liegenden, unten geschlitzten Rohr ausgebildet sein kann, wird eine zu große Erwärmung der Folien quer zur Transportrichtung verhindert und die Plastifizierung auf den unmittelbaren Bereich der zu bildenden Falzlinien beschränkt.
  • Bei nicht zu schnell transportierten und auch bei relativ dünnen Folien besteht auch die Möglichkeit, die Plastifizierung des Materials im Bereich der zu bildenden Falzlinien durch Strahlungswärme einer sich vorzugsweise linienförmig in Transportrichtung erstreckenden Strahlungswärmequelle zu erreichen, die insbesondere aus einem elektrischen Heizelement bestehen kann. Eine derartige Strahlungswärmequelle kann gegebenenfalls auch neben der Beheizung durch ein gasförmiges Heizmedium zur Anwendung gelangen.
  • Insbesondere bei mehrlagigen Werkstücken und wenn alle Lagen mit Falzlinien versehen sein sollen, kann es von Vorteil sein, wenn von beiden Seiten aus eine Erwärmung der Werkstücke im Bereich der zu bildenden Falzlinien erfolgt, wozu dann in der Vorrichtung beiderseits der Transportebene Einrichtungen zum Erwärmen der Werkstücke angeordnet sind.
  • In der nachstehenden Beschreibung ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 ein quer zur Scihlauchrichtung mit Falzlinien zu versehendes Schlauchstück aus thermoplastischem Kunststoff, das zu einem Ventilsack weiterverarbeitet werden soll, in Draufsicht, F i g. 2 die Draufsicht auf Nutwerkzeuge zur Herstellung der Bodenmittelfalzungen, F i g. 3 die Seitenansicht zu F i g. 2, Fig. 4 das Schlauchstück nach Fig. 1 mit zu Bodenquadraten aufgezogenen Enden, F i g. 5 die Draufsicht auf Nutwerkzeuge zur Herstellung der Bodenseitenfalzungen, F i g. 6 die Seitenansicht zu F i g. 5 und F i g. 7 einen fertigen Kunststoffventilsack.
  • Die zur Verarbeitung gelangenden Werkstücke 1, nämlich Schlauchabschnitte aus thermoplastischem Kunststoff, die zu einem Kreuzbodenventilsack verarbeitet werden sollen, werden quer zur Schlauchrichtung an die Maschine angelegt und einzeln in Pfeilrichtung 2 von den Transportmitteln der Maschine durch die einzelnen Bearbeitungsstationen transportiert.
  • Die erste Bearbeitungsstation in der Maschine, die in den F i g. 2 und 3 schematisch dargestellt ist, dient zum Herstellen der Bodenmittelfalzungen längs den in F i g. 1 strichpunktiert dargestellten Falzlinien 3, 4. Sie wird aus zwei Nuteinrichtungen 5,6 gebildet, die je aus einer Nutscheibe7 und einer Gegensdheibe 8 bestehen. Die Nutscheibe 7 besteht aus einem Tragkörper 9 und einem Segment 10. Die Bogenlänge des Segments ist nicht ganz so groß wie die Breite des Werkstücks 1. Die Transporteinrichtung und die Nuteinrichtungen sind so aufeinander abgestimmt, daß die Kante 11 des Segments der sich in Pfeilrichtung 12 drehenden Nutscheibe sich direkt hinter der in Transportrichtung gesehen vorderen Längskante des Werkstücks 1 durch das Werkstückmaterial in die Ringnut 12 der Gegenscheibe 8 eindrückt. Die hintere Längskante des Werkstücks wird nicht mehr vom Segment 10 erfaßt. Zur Einstellung auf eine andere Werkstückbreite sind die Segmente 10 gegen andere Segmente mit der der neuen Werkstückbreite entsprechenden Bogenlänge austauschbar.
  • Gemäß der Erfindung wird das Kunststoffschlauchstück 1 unmittelbar vor dem Einlaufen in die Nuteinrichtungen im Bereich der Falzlinien 3, 4 so stark erwärmt, daß eine gewisse Plastifizierung des Kunststoffs eintritt. Die Erwärmung geschieht mittels eines gasförmigen Heizmediums, insbesondere mittels heißer Luft, die durch eine Leitung 13 herangeführt wird. Am Ende der Leitung 13 über der Transportebene 14 befindet sich eine Düse 15, die einen sich in Richtung der Falzlinie 3,4 erstreckenden Austrittsschlitz 16 aufweist (s. Fig. 2). Die kalten Segmente 10 der Nutscheiben 7 drücken sich also beim Einlaufen der Kunststoffschiauchstücke 1 in die Nuteinrichtungen in das plastifizierte Material ein, wodurch dieses abgeschreckt wird. Hierdurch ergibt sich eine verhältnismäßig große bleibende Formänderung des Kunststoffs und damit gut eingearbeitete Falzlinien.
  • Nach dem Einarbeiten der Bodenmittelfalzungen werden die beiden Schlauchstückenden, wie in F i g. 4 dargestellt ist, zu Bodenquadraten aufgezogen.
  • Zum Schließen der Böden durch Umlegen derBodenseitenumschläge 17 bis 20 sind zunächst noch die die einzelnen Bodenseitenumschläge festlegenden Falzlinien 21 bis 24 einzuarbeiten. Dieses geschieht in den Nuteinrichtungen 25 bis 28, die in den F i g. 5 und 6 dargestellt sind. Diese Nuteinrichtungen entsprechen im wesentlichen den Nuteinrichtungen5,6, so daß für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen Verwendung finden. Lediglich sind die hier mit 30 bezeichneten Segmente kürzer als die Segmente 10, da die Bodenseitenfalzungen, wie beim Vergleich der F i g. 1 und 4 ersichtlich, kürzer sind als die Bodenmittelfalzungen.
  • Die Erwärmung des Kunststoffschlauchstticks im Bereich der Falzlinien 21 bis 24 geschieht ebenfalls mittels heißer Luft. Im Gegensatz zur Ausführung nach F i g. 2 ist hier ein unmittelbar über dem Werkstück liegendes Kanalstück 31 für jede Falzlinie vorgesehen, das auf seiner Unterseite einen ausreichend breiten Längsschlitz 32 besitzt. An den Enden der Kanalstücke31 mündet je eine Leitung 33 bzw. 34. Durch die Leitung 33 wird beispielsweise die heiße Luft dem Kanalstück zugeführt und, soweit sie aus diesem nicht entweichen kann, durch die Leitung 34 wieder abgeführt. Um zu erreichen, daß sich die Segmente während des Betriebes durch ihre Berührung mit dem heißen Kunststoff nicht aufheizen, wird durch Düsen 35 Kühlluft gegen sie geblasen. In gleicher Weise läßt sich auch, wenn es sich als notwendig erweisen sollte, Kühlluft gegen die Segmente 10 der Nuteinrichtungen 5, 6 blasen. Die Düsen 15 und Kanalstücke 31 sind nur als beispielsweise Mittel zum Heranführen von Heißluft an die Werkstücke gewählt.
  • Nach dem Einarbeiten der Bodenseitenfalzungen wird beispielsweise, wie von der Papiersackherstellung bekannt, Klebstoff aufgetragen, in einen offenen Kreuzboden ein Ventilschlauchstück36 (s. Fig.7) eingelegt, und anschließend werden in bekannter Weise die Bodenseitenumschläge jedes Bodens nacheinander umgelegt.
  • Im Gegensatz zu den beheizten Nuteinrichtungen lassen sich die hier erforderlichen Nuteinrichtungen leichter und billiger herstellen. Zum Teil lassen sich sogar Werkzeuge verwenden, die auch in Maschinen zum Herstellen von Papiersäcken benutzt werden. Die Luft zum Erwärmen der Kunststoffschlauchstücke kann schon als Heißluft in die Leitungen 13, 33 gefördert werden. Ebensogut ist es aber auch denkbar, daß die Luft erst in den Leitungen 13, 33 erwärmt wird. Dies kann beispielsweise mittels um die Leitungen herumgelegter elektrischer Heizspiralen geschehen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Bildung von Falzlinien in Folien aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere zur Bildung der Bodenfalzlinien bei der Herstellung von Kunststoffsäcken, bei welchem die Folie im Bereich der Falzlinien durch Erhitzen plastifiziert und im plastischen Zustand gefalztwird, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung im Falzlinienbereich unmittelbar vor dem Falzvorgang erfolgt und während des Falzvorganges dieser Bereich abgeschreckt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Nutwerkzeug (S, 6, 25 bis 28) eine voriugsweise nur in einem punkt- oder linienförmigen Bereich auf die Folie (1) einwirkende Heizvorrichtung (15, 31) vorgeschaltet ist, während die Nutwerkzeuge unbeheizt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutwerkzeuge (5, 6, 25 bis 28) mit je einer Kühleinrichtung (z. B. 35) versehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, da- -durch gekennzeichnet, daß die Nutwerkzeuge (5, 6, 25 bis 28) in an sich bekannter Weise mit einem Trennmittel versehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4 mit rotierenden zusammenwirkenden Nutscheiben und Gegenscheiben für aus Kunststofffolie bestehende mehrlagige Werkstücke mit quer zur Transportrichtung verlaufenden Falzkanten, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Wirkfläche jeweils einer der Scheiben (z. B. 7) nur über einen Kreisbogenabschnitt (10, 30) erstreckt, der so bemessen ist, daß die durch die Nutwerkzeuge gebildeten Falzlinien (3, 4, 21 bis 24) sich nicht bis zu den quer zur Transportrichtung verlaufenden Falzkanten erstrecken.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, gekennzeichnet durch je eine jedem Nutwerkzeug (5, 6, 25 bis 28) vorgeschaltete Düse (15, 31) für ein gasförmiges Heizmedium, vorzugsweise mit linienförmiger, sich in Transportrichtung erstreckender Austrittsöffnung(16, 32).
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekennzeichnet durch je eine jedem Nutwerkzeug (5, 6, 25 bis 28) vorgeschaltete, sich vorzugsweise linienförmig in Transportrichtung erstreckende Strahlungswärmequelle.
DEW35608A 1963-11-12 1963-11-12 Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Falzlinien in Folien aus thermoplastischem Kunststoff Pending DE1218699B (de)

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