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DE1218683B - Flaschenzug - Google Patents

Flaschenzug

Info

Publication number
DE1218683B
DE1218683B DER33257A DER0033257A DE1218683B DE 1218683 B DE1218683 B DE 1218683B DE R33257 A DER33257 A DE R33257A DE R0033257 A DER0033257 A DE R0033257A DE 1218683 B DE1218683 B DE 1218683B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulley
housing
attached
tensile stress
pull rope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER33257A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Roehrl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER33257A priority Critical patent/DE1218683B/de
Publication of DE1218683B publication Critical patent/DE1218683B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/04Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage
    • B66D3/06Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage with more than one pulley
    • B66D3/08Arrangements of sheaves
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/04Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring tension in flexible members, e.g. ropes, cables, wires, threads, belts or bands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B66d
Deutsche Kl.: 35 c-2/01
Nummer: i 218 683
Aktenzeichen: R33257Xl/35c
Anffieldetag: 2. August 1962
Auslegetag: 8. Juni 1966
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flasöhenzug mit mehreren Laufrollen, deren eine das Ende eines Zugseils aufnimmt.
Drähte und Seile von Telefonleitungen, elektrischen Leitungen od, dgl. müssen zwischen den Leitungsmasten Oder anderen Trägern entsprechend ihrem Materialquersehnitt und der Materialart mit einer bestimmten Zugspannung aufgehängt werden, damit sie einerseits bei einer zusätzlichen Belastung, z. B. durch Sturm öder Rauhreif- und Eisbehang, nicht reißen und damit andererseits der Durchhang nicht zu groß wird.
Zum Messen der Zugbeanspruchung verwendete man bisher Kraftmeßeinrichtungen öder Dynamometer, die eine nicht unerhebliche Länge haben und unhandlich sind. Dabei wurde die Kraftmeßemrich-"tung in Reihe mit einem Flaschenzug und einer Froschklemme zum Befestigen an dem vorher nur vorläufig verlegten Draht geschaltet. Diese aus drei Einheiten bestehende Spannvorrichtung hat aber eine solche Länge, daß ein Arbeiten damit auf einem Leitungsmast oder Dachständer, insbesondere wegen der unsicheren Standmöglichkeit und der begrenzten Bewegungsmöglichkek praktisch unmöglich ist.
Man giilg deshalb dazu übet, ohne Messen der Zugspannung nach dem Durchhang zu spannen. Dieses Verfahren war aber zu Unsicher, da der Durchhang nur durch Visieren eingestellt werden kann und darüber hinaus die Streckenlängen ungleich sind.
Es sind auch bereits Einrichtungen zum Anzeigen des Gewichtes einer durch ein Hubwerk angehobenen Last, insbesondere Wagenheber, bekanntgeworden, bei denen die Anzeige über eine mechanische oder hydraulische Meßvorrichtung erfolgt. Bei diesen Einrichtungen werden ausschließlich Druckkräfte gemessen.
Durch die Erfindung wird eine Zugkraftmessung mit Hilfe einer Meßvorrichtung unter gleichzeitiger Verkürzung der Spannvorrichtung möglich, so daß ein Spannen ohne jede Schwierigkeit unter Feststellung der Zugspannung auch bei unsicherem Stand erfolgen kann. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß in den einen Flaschenzugteil eine Zugspannungsmeßeinrichtung eingebaut ist, deren eines Ende am Gehäuse des einen Flaschenzugteiles und deren anderes Ende an der das Ende des Zugseils aufnehmenden Laufrolle befestigt ist, und daß die gemessene Zugspannung auf einer am Gehäuse angebrachten Anzeigevorrichtung ablesbar ist.
Zweckmäßigerweise ist die Zugspannungsmeßeinrichtung als Drehstab ausgebildet, der eine der Lage-Flaschenzüg
Anmelder:
Josef Röhrl, Schierling (Ndb.), Am Anger 3
Als Erfinder benannt:
Josef Röhrl, Schierling (Ndb.)
rung der Laufrollen dienende, mit dem Gehäuse des einen Fläsehenaigteiles fest verbundene Hohlwelle durchsetzt,- wobei der Drehstab sowohl mit der das Ende des Zugseils aufnehmenden Laufrolle als auch mit dem Ende der Hohlwelle in Verbindung steht. Auf diese Weise Wird der Drehstab entsprechend der am Seilende auftretenden Zugspannung verdreht, so daß die Größe der Verdrehung ein Maß für die Zugspannung ergibt. Verbindet man nun noch den Drehstab oder die mit ihm verbundenen Teile mit einer Anzeigevorrichtung, so kann man unmittelbar an dem einen Flaschenzugteil die Zugspannung ablesen. Durch diese Unmittelbare Verbindung eines Flaschenzugteilfes mit der KraftmeßVörrichtung wird beim Messen gäriz· erheblich an Platz gespart, so daß die ganze Spannvorrichtung nur noch aus dem Flaschenzug und der Froschklemme besteht. Der in der Hohlwelle angeordnete Drehstab erhält zweckmäßig eine solche Länge, daß er über die Breite des Flaschenzugteiles hervorsteht. Dadurch kann der überstehende Teil als Handgriff verwendet werden, so daß eine Handhabung des Flaschenzugteiles und der Ablesevorrichtung dadurch weiterhin sehr erleichtert und vereinfacht wird.
In der hohlen Welle der Laufrollen können ferner statt eines Drehstabes eine Vielzahl von Tellerfedern angeordnet werden, die über eine mit dem Seilende verbundene Hebelanordnung durch die Zugspannung zusammengedrückt werden, wobei ebenfalls das Maß der Zusammendrückung ein Maß für die Zugspannung ergibt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
F i g. 1 zeigt den einen Flaschenzugteil im Längsschnitt;
F i g. 2 ist eine Seitenansicht von rechts auf die igl.
Der eine Flaschenzugteil enthält drei Laufrollen 1 für das Zugseil, die auf einer als Hohlwelle ausgebildeten Welle 2 drehbar angeordnet sind. Die Welle 2 ist an dem Gehäuse 3 des Flaschenzugteiles befestigt.
609 578/123
Eine Verlängerung der Welle 2 nach rechts (s. F i g. 1) trägt über ein Kugellager 4 — zur Ausschaltung jeglicher Lagerreibung — eine weitere Laufrolle 5, an der das Ende des Zugseils 6 befestigt ist.
Die Welle 2 ist gemäß Fi g. 1 nach links über das Gehäuse 3 hinaus mit einer Verlängerung 2' versehen, die gleichzeitig als Handgriff zur besseren Handhabung des Flaschenzugteiles dient. In der hohlen Welle 2 ist ein Dreh- oder Torsionsstab 7 angeordnet, der aus einem massiven Stab oder einer Vielzahl von bündelweise zusammengefaßten Torsionsstäben besteht. Dieser Torsionsstab 7 ist an seinem linken Ende bei 8 an der Hohlwellenverlängerung 2' und damit an dem Gehäuse 3 befestigt. Das andere Ende des Torsionsstabes 7 ist bei 9 an der weiteren Laufrolle 5 befestigt. Somit wird der Torsionsstab 7 entsprechend der sich auf die Laufrolle 5 durch das Zugseil 6 auswirkenden Zugkraft verdreht und der Drehwinkel :. dieses Stabes ist ein Maß für die Größe der Zugkraft. Da diese Zugkraft der Zugspannung in den aufzuhängenden Drähten oder Seilen entspricht, ist also die Verdrehung des Torsionsstabes ein Maß für die Größe der Zugspannung.
Zur Messung und Feststellung der Größe der Zugspannung ist an dem Gehäuse 3 eine Skala 10 be- ag. festigt. Die Welle 11 eines Zeigers 12 für diese Skala wird von einer Feder 13 getragen, die an dem Gehäuse bei 14 befestigt ist. Auf der Welle 11 ist eine HülselS aus weicherem Material, beispielsweise Kunststoff befestigt, die durch die Kraft der Feder 13 gegen den aufgerauhten Umfang 16 eines Ansatzes 17 der Laufrolle 5 gedrückt und dadurch mit dieser Laufrolle in Triebverbindung gehalten wird. Bei einer Drehung der Laufrolle 5 dreht sich also der Zeiger 12 und zeigt auf der Skala 10 den Wert für die ausgeübte Zugspannung an.
Das Fenster in dem Gehäuse 3 ist durch eine Scheibe 18 flüssigkeitsdicht abgeschlossen.
Das Ende des Zugseils 6 ist als biegsames Stahlseil ausgebildet und kurz nach Verlassen des Gehäuses 3 mit einer Öse 19 zum Einhängen des Flaschenzugseils versehen. Das Zugseil 6 ist flüssigkeitsdicht durch das Gehäuse 3 hindurchgeführt, so daß also der ganze Innenraum des Gehäuses 3 gegen das Eindringen von Flüssigkeit geschützt ist.
An Stelle einer Torsionsfeder 7 kann man Tellerfedern in der Hohlwelle 2 anordnen, die über einen Winkelhebel von dem Ende des Seils 6 zusammengedrückt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Flaschenzug mit mehreren Laufrollen, deren eine das Ende eines Zugseils aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß in den einen Flaschenzugteil eine Zugspannungsmeßeinrichtung eingebaut ist, deren-eines Ende am Gehäuse (3) des einen Flaschenzugteiles und deren anderes Ende (bei 9) an der das Ende des Zugseils (6) aufnehmenden Laufrolle'^) befestigt ist, und daß die gemessene Zugspannung auf einer am Gehäuse (3) angebrachten Anzeigevorrichtung ablesbar ist.
2. Flaschenzug nach 'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugspannungsmeßeinrichtung als Drehstab (7) ausgebildet ist, der eine dei Lagerung der Laufrollen (I5 5) dienende, mit dem Gehäuse (3) des einen Flaschenzugteiles fest verbundene Hohlwelle (2) durchsetzt, wobei dei Drehstab sowohl mit der das Ende des Zugseils (6) aufnehmenden Laufrolle (5) als auch mit den: Ende der Hohlwelle in Verbindung steht.
3. Flaschenzug nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß ein Umfangsteil dei das Seilende aufnehmenden Laufrolle (5) mil einem Zeiger (12) der Anzeigevorrichtung in Antriebsverbindung steht.
4. Flaschenzug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang eines Ansatzes (IT der Laufrolle (5) aufgerauht ist und mit einer au: der Zeigerwelle (11) befestigten Hülse (15) federnd in Reibverbindung steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 129 256;
französische Patentschrift Nr. 457 558;
britische Patentschrift Nr. 596 577.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 578/123 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
DER33257A 1962-08-02 1962-08-02 Flaschenzug Pending DE1218683B (de)

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DER33257A DE1218683B (de) 1962-08-02 1962-08-02 Flaschenzug

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DE1218683B true DE1218683B (de) 1966-06-08

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2096667A1 (de) * 1970-05-14 1972-02-25 Haulotte Georges

Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR457558A (fr) * 1912-07-13 1913-09-20 Ernest Cuenod Cric à peson
AT129256B (de) * 1930-03-07 1932-07-25 Michelin & Cie Vorrichtung zur Anzeige des Gewichtes einer durch eine Wagenwinde oder ein sonstiges Hubwerk angehobenen Last.
GB596577A (en) * 1943-09-11 1948-01-07 Edward Peter Grime Improvements in or relating to weight indicating lifting jacks

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