DE802508C - Dynamometrischer Schraubenzieher - Google Patents
Dynamometrischer SchraubenzieherInfo
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- DE802508C DE802508C DEP29603A DEP0029603A DE802508C DE 802508 C DE802508 C DE 802508C DE P29603 A DEP29603 A DE P29603A DE P0029603 A DEP0029603 A DE P0029603A DE 802508 C DE802508 C DE 802508C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B23/00—Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
- B25B23/14—Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers
- B25B23/142—Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers specially adapted for hand operated wrenches or screwdrivers
- B25B23/1422—Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers specially adapted for hand operated wrenches or screwdrivers torque indicators or adjustable torque limiters
- B25B23/1427—Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers specially adapted for hand operated wrenches or screwdrivers torque indicators or adjustable torque limiters by mechanical means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Dynamometrischer Schraubenzieher Es gibt Schraubenzieher, mit denen bei der Montage von Geräten und -.%-Iaschinen das Anzugsdrehmoment von Schrauben festgestellt wird, um zu verhindern, daß dieselben zu stark angezogen werden und abbrechen, aber doch mit einer für ihren Sitz erforderlichen Kraft dem gegebenen Zxveck Rechnung tragen. Die bekannten Einrichtungen dieser Art sind in ihrer Konstruktion meist sehr kompliziert und schwer, so daß sie zwar für Versuchszwecke Verwendung finden können, aber bei einer laufenden Fertigung zu umständlich sind und die letztere sehr verteuern.
- Durch den Gegenstand der Erfindung wird ein praktisches und handliches Gerät geschaffen, das sowohl äußerst einfach ist, als auch in der laufenden Fertigung nicht zeitraubend wirkt, was die Fabrikation erschwert und die Gestehungspreise bei der Montage erhöht.
- Er besteht in einem Schraubenzieher der bekannten Art, bei dem in einer Erweiterung des vorderen Heftteiles ein zylindrischer Körper gelagert ist, der unter dem Einfluß einer Schelle steht, die das federnd ausgebildete, den zylindrischen Körper aufnehmende Heftteil (vorderes Ende des Heftes) umfaßt und diesen mit einer gewissen Kraft festhält, bzw. einer Verdrehung desselben einen bestimmten Widerstand entgegensetzt. In dem zylindrischen Körper ist der eigentliche Schraubenzieher in Form eines Stabes auswechselbar eingesetzt, damit das Gerät für verschieden große Schrauben gleich gut verwendet werden kann. Um eine gleichmäßige Bremswirkung auf den zylindrischen Körper zu erreichen, ist der Stab des Schraubenziehers an dem seiner Arbeitsspitze entgegengesetzten Ende durch eine Kugel abgestützt.
- Die das vordere, federnd ausgebildete Ende des Schraubenzieherheftes umfassende, den zylindrischen Körper festhaltende bzw. bremsende Schelle wird durch eine Schraube so angespannt, daß die Kraft, mit welcher sie den zylindrischen Körper hält, beliebig geändert werden kann. Durch eine nach Graden eingeteilte und geeichte Skala auf der Schelle, der eine Marke auf der Schraube gegenübersteht, läßt sich das jeweils erzielte Drehmoment leicht feststellen. Um die Bremswirkung der Schelle noch zu erhöhen, ist zwischen dieser und dem Schraubenzieherheft eine elastische Schicht (z. B. aus Gummi) angeordnet, die seitlich in einer Rille des Heftes geführt wird. Soll der Schraubenzieher in besonderen Fällen nur zum einfachen Anziehen von Schrauben benutzt werden, so kann der jeweils eingesetzte Stab durch einen denselben durchdringenden Stift oder durch dessen Eingriff in den zylindrischen Körper festgesetzt werden.
- In der Abb. i ist der neuartige Schraubenzieher im Längsschnitt dargestellt. Die Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht auf denselben.
- In einer Erweiterung des an sich hohl ausgebildeten Schraubenzieherheftes i (Abb. i) befindet sich ein zylindrischer Körper 2, in dem der Stab 3 des Schraubenziehers, z. B. durch die Schrauben 4, gehalten wird. Statt der Schrauben 4 können auch andere Mittel, wie Stifte oder eine Klemmvorrichtung benutzt werden. Der Schraubenzieherstab 3 ist an dem seiner Arbeitsspitze gegenüberliegenden Ende durch die Kugel 5 abgestützt, damit durch den Druck in Richtung des Stabes 3 keine übermäßigen Reibungsverluste entstehen, die die einwandfreie Messung des Anzugsdrehmomentes beeinflussen können. Das vordere, den zylindrischen Körper 2 umfassende Ende 6 des Heftes i ist mit Schlitzen 7 (Abb. 2) versehen, damit es den Körper 2 federnd umschließt. Es ist von der Schelle 8 (Abb. i und 2) umgeben, die als Schlaufe ausgebildet ist und die durch die -Schraube 9 zusammengezogen werden kann, wobei sie das vordere Ende 6 des Heftes allseitig gegen den Körper 2 (Abb. 2) preßt und dessen Drehung abbremst. Zur besseren Abstufung des Einflusses der Schelle 8 auf den zylindrischen Körper 2 befindet sich zwischen ihr und dem vorderen Ende 6 des Heftes i (Abb. i und 2) eine elastische Schicht io, die z. B. aus Gummi bestehen kann. Die elastische Schicht 9 ist in einer Rille (Abb. i) des vorderen Heftendes 6 geführt.
- Um den Schraubenzieher für höhere Anzugsmomente in besonderen Fällen, in denen keine Messung derselben stattfindet, benutzen zu können, kann der Stab 3 desselben durdh den Querstift i i festgesetzt werden. Der Stift i i durchdringt gleichzeitig das Heft und den Stab 3 bzw. den zylindrischen Körper 2. An der Schelle 8 ist eine nach Graden eingeteilte Skala 12 (Abb. i) vorhanden, der auf der Schraube i eine Marke 13 (Abb. i) gegenübersteht. Durch besondere Eichung wird das Drehmoment in cm/kg festgestellt.
- Der neuartige Schraubenzieher ist ein äußersthandliches Gerät und kann ebenso wie ein gewöhnlicher Schraubenzieher gehandhabt werden, ohne daß er bei dem Zusammenbau von Geräteteilen, infolge der übergroßen eigenen Schwere die Fertigung in irgendeiner Weise behindert. Auch läßt er sich erfindungsgemäß in Verbindung von mechanischen Montageeinrichtungen benutzen, deren praktische Verwendbarkeit dadurch sehr wesentlich gesteigert wird.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schraubenzieher mit einer Einrichtung zur Feststellung des Anzugsdrehmomentes von Schrauben, insbesondere durch eine schleifende Kupplung, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Vorderende des Heftes in einer Erweiterung desselben ein zylindrischer Körper gelagert ist, der unter dem Druck einer schlaufenförmigen Schelle steht, die das federnd ausgebildete Vorderende des Heftes umfaßt und den zylindrischen Körper mit einem gewissen Druck in dem Heft festhält.
- 2. Schraubenzieher nach Anspruch i, dadurch gekenzeichnet, daß der Schraubenzieherstab in dem zylindrischen Körper auswechselbar eingesetzt ist.
- 3. Schraubenzieher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenzieherstab an dem der Arbeitsspitze gegenüberliegenden Ende durch eine Kugel in seiner Längsrichtung abgestützt ist.
- 4. Schraubenzieher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere, den zylindrischen Körper federnd umfassende Ende des Heftes mit Längsschlitzen versehen ist und die dasselbe umgebende schlaufenförmige Schelle in einer Rille seiner Mantelfläche geführt ist.
- 5. Schraubenzieher nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der schlaufenförmigen Schelle und dem federnd ausgebildeten vorderen Ende des Heftes eine elastische Schicht, z. B. aus Gummi, angeordnet und gegebenenfalls in der gleichen Rille wie die Schelle geführt ist.
- 6. Schraubenzieher nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schelle eine nach Graden eingeteilte Skala vorhanden ist, die mit einer Marke auf der Anzugsschraube zusammenarbeitet.
- 7. Schraubenzieher nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenzieherstab bzw. der zylindrische Körper von einem das Heft durchdringenden Querstift an der Drehung gegenüber dem Heft gehindert werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP29603A DE802508C (de) | 1949-01-01 | 1949-01-01 | Dynamometrischer Schraubenzieher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP29603A DE802508C (de) | 1949-01-01 | 1949-01-01 | Dynamometrischer Schraubenzieher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE802508C true DE802508C (de) | 1951-02-12 |
Family
ID=7371594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP29603A Expired DE802508C (de) | 1949-01-01 | 1949-01-01 | Dynamometrischer Schraubenzieher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE802508C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110580B (de) * | 1958-08-25 | 1961-07-06 | Karl Gerlach | Freilaufschraubenschluessel mit Drehmomentbegrenzung |
-
1949
- 1949-01-01 DE DEP29603A patent/DE802508C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110580B (de) * | 1958-08-25 | 1961-07-06 | Karl Gerlach | Freilaufschraubenschluessel mit Drehmomentbegrenzung |
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