DE1218589B - Thermoelektrischer Schalter, insbesondere Blinkgeber - Google Patents
Thermoelektrischer Schalter, insbesondere BlinkgeberInfo
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
HOIh
Deutsche Kl.: 21c-40/05
Nummer: 1218 589
Aktenzeichen: L 45360 VIII d/21 c
Anmeldetag: 16. Juli 1963
Auslegetag: 8. Juni 1966
Die Erfindung betrifft einen thermoelektrischen Schalter, der insbesondere als Blinkgeber dienen soll.
Solche Blinkgeber werden im allgemeinen in Kraftfahrzeugen verwendet, um Signalleuchten, z. B. die
Fahrtrichtung anzeigende Leuchten, zum Blinken zu bringen. Die thermoelektrischen Blinkgeber werden
dabei entweder in Serie mit den Lampen geschaltet und somit durch den Arbeitsstrom gesteuert, oder sie
werden parallel zu den Lampen geschaltet und durch die an den Lampen liegende Spannung betätigt.
Obwohl die thermoelektrischen Blinkgeber für Kraftfahrzeuge einfacher und billiger sind als Blinkgeber
von anderer Bauart, z. B. ein von einem Motor angetriebener Unterbrecher, haben sie den Nachteil,
daß sie gegen Änderungen der Betriebsspannung und der Umgebungstemperatur sehr empfindlich
sind. Diese Änderungen wirken auf die Schaltperiode des Blinkgebers und in manchen Fällen auch auf das
Verhältnis der Zeiten ein, in denen der Blinkgeber geschlossen bzw. geöffnet ist.
Bekanntlich ändert sich die Speisespannung der elektrischen Anlagen in Kraftfahrzeugen recht erheblich.
Diese elektrischen Anlagen bestehen im wesentlichen aus der Fahrzeugbatterie und einem mit
ihr parallelgeschalteten Stromerzeuger, wobei die Spannung in beträchtlichen Grenzen schwankt, selbst
wenn eine Spannungsregelung für den Stromerzeuger vorgesehen ist. So kann z. B. eine Spannung, die
einen Nennwert von 12 V hat, von 11 bis 15 V schwanken. Diese verhältnismäßig große prozentuale
Änderung der Spannung gegenüber der Nennspannung hat zur Folge, daß eine entsprechend starke
Änderung der Betriebs-Charakteristik des thermoelektrischen Blinkgebers eintritt.
Die Änderung der Arbeitsweise eines thermoelektrischen Blinkgebers in Abhängigkeit von der Betriebsspannung
und der Umgebungstemperatur ist eine Folge der Tatsache, daß das Betätigungsglied
des Blinkgebers ein elektrisch leitender Bauteil mit einem Widerstand ist, dessen Temperatur durch den
Arbeitsstrom erhöht wird und der sich entsprechend seinem Temperaturkoeffizienten ausdehnt. Deshalb
ist seine Erwärmung und damit seine Ausdehnung von der angelegten Spannung abhängig. Ändert sich
diese, dann ändert sich auch die Zeit, die das Betätigungsglied zur Ausführung des Schaltvorgangs
benötigt.
Außerdem ändert sich aber die für die Ausdehnung und Zusammenziehung des Betätigungsgliedes erforderliche
Zeit mit der Umgebungstemperatur. Da zwischen der für eine bestimmte Ausdehnung des
Betätigungsgliedes erforderlichen Wärmeenergie W, Thermoelektrischer Schalter, insbesondere
Blinkgeber
Blinkgeber
Anmelder:
Lehigh Valley Industries, Inc.,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. G. W. Lotterhos
und Dr.-Ing. H. W. Lotterhos, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Annastr. 19
Als Erfinder benannt:
Arthur F. Bleiweiss, Great Neck, N. Y.;
George Colombo, Far Rockaway, N. Y.;
John B. Dickson, Kew Gardens, N. Y.;
Boris Orlov, Richmond Hill, N. Y. (V. St. A.)
Arthur F. Bleiweiss, Great Neck, N. Y.;
George Colombo, Far Rockaway, N. Y.;
John B. Dickson, Kew Gardens, N. Y.;
Boris Orlov, Richmond Hill, N. Y. (V. St. A.)
a5 dem Spannungsabfall im Betätigungselement E, dem
hindurchfließenden Strom/ und der für die Durchführung des Schaltvorgangs erforderlichen Zeit T die
Beziehung W=E · I · T besteht, ändert sich bei vorgegebenem konstantem Wert W die Zeit umgekehrt
proportional mit jeder Änderung von E oder /.
Die zur Verwendung kommenden Signalleuchten sind Glühlampen. Die Glühfäden dieser Lampen
haben einen sehr hohen Temperaturkoeffizienten des Widerstandes. Dies hat zur Folge, daß auch wenn
der Widerstand der Signallampen sich beträchtlich mit den sie durchfließenden Strom ändert, der
Widerstand im Blinkgeber praktisch konstant ist. Es ändert sich jedoch sowohl der Spannungsabfall
im Blinkgeber als auch die Stromstärke mit der angelegten Spannung, und bei konstant bleibendem
Wert W ändert sich die Betätigungszeit T umgekehrt proportional zur angelegten Spannung. Das bedeutet,
daß die Periode des Blinkgebers sich mit der Betriebsspannung erhöht und mit deren Abfall verringert.
Wenn jedoch die Spannung konstant bleibt, aber die Umgebungstemperatur ansteigt, verringert sich
die für die Ausdehnung des Betätigungsgliedes um einen bestimmten Betrag erforderliche Arbeit um den
Anteil, der sich aus der Erwärmung infolge der erhöhten Umgebungstemperatur ergibt. Infolgedessen
verkürzt sich die Erwärmungszeit T, und die Zahl
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der Wechselschaltungen pro Zeiteinheit wird erhöht. Anders ausgedrückt, die erforderliche elektrische
Arbeit W ändert sich im umgekehrten Verhältnis zur Umgebungstemperatur, so daß bei konstanter
Spannung E und konstantem Strom / die Erwärmungszeit abnimmt und die Schaltfrequenz zunimmt.
Es wurde bereits versucht, die Blinkfrequenz eines Knickspannungsblinkgebers auch bei sich ändernder
Spannung in gewissem Umfange dadurch konstant zu halten, daß der als Betätigungsglied dienende Hitzdraht
in einen elektrisch voneinander getrennten strombeeinflußten und spannungsbeeinflußten Leiterteil
aufgeteilt wird. Die wirksame Länge der Teilleiter wird dabei in einem solchen Verhältnis festgelegt,
und die erforderlichen Ausgleichswiderstände sind derart bemessen, daß die Zeitspanne der Längenänderung
die Unterschiede der Stromstärke in gewissen vorgegebenen Grenzen ausgleicht. Die
Stromabhängigkeit des Hitzdrahtes wird somit durch eine solche Abstimmung in einem gewissen Bereich
so weit unterdrückt, daß die Blinkfrequenz sich nur unerheblich ändert.
Diese bekannte Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß Änderungen der Umgebungstemperatur
nicht berücksichtigt werden. Die Verwendung temperaturabhängiger Widerstände soll wegen deren
Kosten, Trägheit und Spannungsabfall vermieden werden. Die vorliegende Erfindung vermeidet diese
Nachteile und schafft eine einfach und billig herzustellende und zuverlässig arbeitende Vorrichtung,
deren Abstimmung ohne Schwierigkeit vorgenommen werden kann. Sie geht dabei ebenfalls von einemthermoelektrischen
Schalter aus mit einem ein Schaltglied stromabhängig steuernden Widerstand, z. B. einem Dehnband, dessen Lastkontakte auch
den Heizstrom für den steuernden Widerstand ein- und ausschalten, sowie mit einem spannungsabhängig
steuernden Widerstand, der über ein thermisches. Zusatzglied Schwankungen des Spannungsabfalls im
Schalter in gewissen Grenzen ausgleichen kann. Gemäß der Erfindung weist der Schalter ein Zusatzglied
auf, dessen eines Ende orstfest angebracht und leitend mit dem Eingang des steuernden Widerstandes
verbunden ist und dessen anderes Ende thermisch ausbiegbar ist, sowie einen etwa streifenförmigen
elastischen Ausgleichwiderstand, dessen eines Ende leitend mit dem Ausgang des steuernden
Widerstandes verbunden ist und der ein freies Ende mit einem Kontakt im Bewegungsweg des freien
Endes des Zusatzgliedes hat und ferner eine das Zusatzglied beeinflussende Heizwicklung als spannungsabhängigen
steuernden Widerstand, die bei geschlossenen Lastkontakten dem steuernden Widerstand
parallel geschaltet ist und stets dem Spannungsabfall im Schalter ausgesetzt ist, so daß das
Zusatzglied bei Überschreiten eines ersten vorbestimmten Spannungswertes mit seinem freien
Ende durch Kontaktgabe den Ausgleichswiderstand und den Zusatzgliedwiderstand im Nebenschluß zum
steuernden Widerstand einschaltet.
Das erfindungsgemäße Zusatzglied wird durch die anliegende Spannung und die Umgebungstemperatur
so beeinflußt, daß beide Faktoren zur Vergleichmäßigung der Schaltfrequenz beitragen. Zweckmäßig
ist der Schalter so ausgebildet, daß das Zusatzglied bei einem weiteren Anstieg der Spannung auf einen
zweiten vorbestimmten Wert das freie Ende des Ausgleichwiderstandes so weit abbiegt, daß es einen
Gegenkontakt am Schaltglied berührt und dadurch den Zusatzgliedwiderstand kurzschließt, also nur den
Ausgleichwiderstand im Nebenschluß zum steuernden Widerstand einschaltet.
Es wird also beim ersten Schaltschritt ein relativ großer Widerstand von einem bestimmten Wert im
Nebenschluß zu dem steuernden Widerstand (Dehnband) des Schaltgliedes eingeschaltet, und zwar bei
einem ersten, etwas höheren Wert der Betriebsspannung. Bei einem noch höheren Wert der Betriebsspannung
wird im Nebenschluß ein kleinerer Widerstand eingeschaltet, der den Widerstand des Schaltgliedes
noch mehr vom Laststrom und dessen Spannungsabfall entlastet.
Da der steuernde, hohe Widerstand des Schaltgliedes so mehr oder weniger in Abhängigkeit von
der Erhöhung der Betriebsspannung kurzgeschlossen wird, arbeitet das Glied so, als ob eine entsprechend
niedrigere Spannung an es angelegt wäre.
Bei geeigneter Wahl der elektrischen Konstanten kann die Zahl der Schaltungen pro Zeiteinheit, also
die Frequenz, und das Verhältnis zwischen der Zeit, in welcher die Arbeitskontakte geschlossen, und der
Zeit, in der sie geöffnet sind, im wesentlichen konstant gehalten werden. Wenn z. B. die Betriebsspannung
12 V beträgt, kann die erste Nebenschlußschaltung bei einer Spannung von 12 bis 13 V stattfinden.
Wenn die am Blinkgeber anliegende Spannung auf einen noch wesentlich höheren Wert, z. B. zwischen
14 und 15 V ansteigt, findet eine weitere Nebenschlußschaltung
statt, so daß ein noch größerer Anteil des Stromes, der sonst durch den steuernden
Widerstand (Betätigungsglied) fließen würde, parallel zu diesem geführt ist. Am Betätigungsglied
(z. B. Dehnband) liegt also wieder eine niedrigere Spannung, z.B. von nur 12V, die der Nennspannung
entspricht.
Wie leicht zu erkennen ist, ergibt sich bei dieser Anordnung auch, daß das thermoelektrische Ausgleichsglied
auf die Umgebungstemperatur und deren Änderungen anspricht, so daß die Nebenschlußschaltung
durch Änderungen der Betriebsspannung und der Umgebungstemperatur gesteuert wird.
Die Erfindung ist bei allen Arten thermoelektrischer Blinkgeber anwendbar, welche ein Betätigungsglied enthalten, das sich durch elektrische Erwärmung ausdehnt und die Öffnung und Schließung der Kontakte bewirkt. Insbesondere jedoch ist die Erfindung anwendbar bei thermoelektrischen Blinkgebern, die eine Schnapp-Platte und ein Zugelement bzw. ein Zugband haben. Solche Blinkgeber sind z. B. in der USA.-Patentschrift 2 756 304 beschrieben.
Die Erfindung ist bei allen Arten thermoelektrischer Blinkgeber anwendbar, welche ein Betätigungsglied enthalten, das sich durch elektrische Erwärmung ausdehnt und die Öffnung und Schließung der Kontakte bewirkt. Insbesondere jedoch ist die Erfindung anwendbar bei thermoelektrischen Blinkgebern, die eine Schnapp-Platte und ein Zugelement bzw. ein Zugband haben. Solche Blinkgeber sind z. B. in der USA.-Patentschrift 2 756 304 beschrieben.
Wenn die Erfindung mit diesen thermoelektrischen Blinkgebern benutzt wird, dienen die geschilderten
Nebenschlußelemente dazu, einen Nebenschluß zum Zugband herzustellen, welches das unter dem Einfluß
von Wärme sich ausdehnende Betätigungsglied dieser Blinkgeberbauart darstellt. Das im Zusammenhang
mit den Zeichnungen erläuterte Ausführungsbeispiel ist ein Anwendungsfall auf den erwähnten
besonderen thermoelektrischen Blinkgeber; jedoch ist zu betonen, daß die Erfindung nicht auf diese
Blinkgeberbauart beschränkt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen thermoelektrischen Blinkgeber gemäß der Erfindung, ohne Gehäuse,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Blinkgebers,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Blinkgebers,
F i g. 3 den Blinkgeber von einer Schmalseite,
Fig. 4 eine Ansicht des Blinkgebers von der rechten Seite,
F i g. 5 eine Draufsicht auf die Schnapp-Platte und
mit ihr verbundene Einzelteile,
F i g. 6 und 7 den Blinkgeber in einer der F i g. 2 entsprechenden Weise, aber in anderen Stellungen
des Ausgleichschaltgliedes,
F i g. 2 bis 4 sowie 6 und 7 sind Schnitte durch das Gehäuse und
F i g. 8 ein Schaltbild zur Veranschaulichung des Prinzips der Erfindung.
Die wesentlichen wirksamen Teile des Blinkgebers sind eine Schnapp-Platte 10, die vorzugsweise
aus elektrisch leitendem Material, z. B. Metall, besteht, und an der ein Zugband 20 befestigt ist. Dieses
besteht aus einem Metall, das elektrisch leitend ist und sich unter Erwärmung ausdehnt. Der Widerstand
des Zugbandes ist so gewählt, daß der Arbeitsstrom seine Temperatur beträchtlich anheben kann.
Die Schnapp-Platte 10 hat in Diagonalrichtung Verformungen bzw. Vertiefungen 15, die voneinander
Abstand haben und eine Biegelinie darstellen, um welche die Schnapp-Platte in ihrer »entspannten«
Stellung gebogen ist. An den Enden dieser Diagonalen sind die Ecken 11 der Schnapp-Platte 10 aus
deren Ebene herausgebogen. Die Enden des Zugbandes 20 sind fest mit diesen Ecken z.B. durch
Schweißen verbunden. Diese Verbindung geschieht, wenn das Zugband kalt ist und wenn die Schnapp-Platte
um eine andere Biegelinie gebogen ist, die im Winkel zu den Vertiefungen 15 verläuft. Wenn das
Zugband 20 angebracht ist, ist die Schnapp-Platte in anderer Richtung unter Anwendung von Kraft
verformt. Die Biegung der Schnapp-Platte 10 in diese Lage speichert Energie in ihr, so daß die
Schnapp-Platte die Tendenz hat, in die entspannte Lage zurückzuschnappen, sobald die Spannung,
welche sie in der verformten Lage hält, nachläßt.
Sobald die Temperatur des Zugbandes infolge des Stromdurchgangs ansteigt, dehnt es sich aus, und
nach einer bestimmten Ausdehnung überwiegt die in der Schnapp-Platte 10 gespeicherte Kraft die Kraft
des Zugbandes, und die Platte 10 schnappt in ihre entspannte Lage zurück, in der sie um die Vertiefungen
15, 15 gebogen ist. Wenn das Zugband 20 sich abkühlt und zusammenzieht, bewegt es die
Platte 10 zurück in die verformte Lage, in der sie um eine Gerade gebogen ist, die im Winkel zu den
Vertiefungen 15, 15 verläuft.
Wenn die Platte 10 in einer Zone oder an einem Punkt fest eingespannt ist, der seitlichen Abstand
von der Biegelinie 15, 15 hat, hat ein beweglicher Teil der Platte eine verhältnismäßig große Bewegungsamplitude,
sobald die Platte abwechselnd Schnappbewegungen zwischen der entspannten und der gespannten Lage ausführt.
Die beweglichen Teile des Schalters sind auf einer Isolierplatte 12 angeordnet, die rechteckig ist und
abgerundete Ecken hat. Der umlaufende Flansch 13 dient als Sitz für das Gehäuse 14. Oben auf der
Isolierplatte 12 liegt die Metallplatte 30, die mit der Isolierplatte durch Niete 16 und 17 verbunden ist.
Mittels des Niets 16 ist auch die Klemme 18 mit der Grundplatte 12 und elektrisch leitend mit der Platte
30 verbunden. Ein erster Arm 31 ist von einer Kante der Platte 30 nach oben und dann nach außen
gebogen.
Der Arm 31 ist durch Niete oder Schweißen mit der Platte 10 an einem Punkt verbunden, der einen
gewissen Abstand von den Vertiefungen 15, 15 hat. Der Befestigungspunkt des Armes 31 an der Platte
10 stellt den Festpunkt dar, um welchen diese Platte während der Schnappbewegungen schwenkt. Ein
zweiter Arm 32, der zu einem später noch zu erörternden Zweck dient, geht von einem Ende der
Platte 30 nach außen ab und ist dann nach oben ge-
ίο bogen. Ein dritter Arm 33 ist von einer äußeren
Kante der Platte 30 nach oben gebogen und dann nach innen parallel zur Platte.
Eine zweite Klemme 21 geht von der Grundplatte 12 ab und ist mit dieser mittels des Teils 22 verbunden,
dessen unteres Ende mit einem umgebogenen Teil der Klemme 21 vernietet ist. Das obere
Ende des Teils 22 ist bei 23 verbreitert. Dieses Ende hat einen gewissen Abstand von der Oberfläche der
Metallplatte 30. Die Klemme 21 hat keine Berührung mit der Platte 30 und ist infolgedessen von ihr
elektrisch isoliert. Die obere Fläche der Verbreiterung 23 liegt nahe dem Zugband 20, welches einen
in der Mitte angeordneten Kontakt 25 hat, der mit dem festen Kontakt 35 auf dem Kopf 23 zusammenwirkt.
Die Kontakte 25 und 35 berühren sich, wenn keine Spannung an die Klemmen 18 und 21 angelegt ist.
Der Blinkgeber wird, wenn er benutzt wird, in üblicher Weise mittels einer Steckverbindung oder einer
anderen Verbindung mit einem Signalstromkreis in Serie verbunden. Der Anschluß des Blinkgebers
kann z. B. in Serie mit dem Schalter eines Fahrtrichtungsanzeigers und den Fahrtrichtungsleuchten
liegen. Wenn in einem solchen Anwendungsfall der Schalter des Fahrtrichtungsanzeigers in der einen
oder in der anderen Richtung geschlossen wird, fließt der Strom von der Klemme 21, Teil 22, Kontakte 35
und 25 zum Zugband 20. Der Strom verzweigt sich in Zugband 20, so daß je eine Hälfte zu einem Ende
des Zugbandes und damit zur Platte 10 fließt. Von der Platte 10 verläuft der Strom zum Tragearm 31
und zur Platte 30, die leitend mit der Klemme 18 verbunden ist.
Der durch das Zugband 20 fließende Strom erwärmt dieses, so daß es sich ausdehnt. Nach einer
vorbestimmten Ausdehnung des Zugbandes 20 schnappt die Platte 10 in ihre entspannte Lage um,
wobei sie um ihre Verbindung mit dem Arm 31 schwenkt. Diejenigen Teile der Platte, an welchen
das Zugband 20 befestigt ist, haben eine verhältnismäßig große Bewegungsamplitude, und zwar in
Richtung vom Teil 22 fort, so daß die Kontakte 25 und 35 auseinanderschnappen und der Arbeits-Stromkreis
geöffnet wird. Sobald der Stromdurchgang durch das Zugband 20 aufhört, kühlt sich dieses
ab und zieht sich zusammen. Nach einer vorbestimmten Zusammenziehung bewirkt das Zugband die
Schnappbewegung der Platte aus ihrer entspannten Lage in die kraftverformte Lage, so daß durch die
Schnappbewegung die Kontakte 25 und 35 wieder geschlossen werden. Dadurch wird der Arbeitsstromkreis
durch den Blinkgeber über die Kontakte 25 und 35 wiederhergestellt, so daß das Zugband 20
wiederum infolge des Stromdurchgangs erwärmt wird. Dieser periodische Vorgang findet so lange statt,
als Spannung an den Klemmen 18 und 21 liegt.
Der Blinkgeber und seine Wirkungsweise sind, soweit die Schnapp-Platte in Betracht kommt, bekannt.
Die Schaltfrequeiiz des Blinkgebers ändert sich mit
der an die Klemmen 18 und 21 angelegten Spannung (ζ. B. 0,4 V) und mit den Änderungen der Umgebungstemperatur.
Wenn z. B. die Spannung an den Klemmen 18 und 21 abfällt, dauert die Erwärmung
und die Ausdehnung des Zugbandes 20, die ausreicht, um die Schnappbewegung der Platte 10 zur
Öffnung der Kontakte 25 und 35 zu erlauben, länger. Diese Zeit verkürzt sich, wenn die Spannung an den
Klemmen 18 und 21 größer wird. Dadurch wird auch in dem einen Fall die Zeit, in welcher durch
den Blinkgeber der Stromkreis eingeschaltet ist, länger werden und im anderen Fall verkürzt. Wenn die
Umgebungstemperatur verhältnismäßig hoch ist, dauert die Abkühlung des Zugbandes 20 länger, und
die Erwärmungszeit verkürzt sich. Dies ist eine weitere Ursache für eine Änderung der Schaltfrequenz
des Blinkgebers und für eine Änderung des Verhältnisses der Zeit, in der der Stromkreis eingeschaltet
ist und in der er ausgeschaltet ist. Wenn aber die Umgebungstemperatur verhältnismäßig niedrig
ist, nimmt die Abkühlungszeit ab, und die Erwärmungszeit nimmt zu. Wie im nachstehenden
näher beschrieben wird, hat der Blinkgeber gemäß der Erfindung eine Einrichtung zur selbsttätigen
Herstellung eines Nebenschlusses für den durch das Zugband 20 fließenden Strom; der Widerstand dieses
Nebenschlusses wird in Abhängigkeit von der angelegten Betriebsspannung geändert. Auf diese
Weise wird die Schaltfrequenz und das Verhältnis der Zeit, in der der Blinkgeber eingeschaltet ist, zur
Schaltperiode im wesentlichen konstant gehalten, ohne Rücksicht auf Änderungen der Spannung und
der Umgebungstemperatur.
Ein thermoelektrischer Schaltann 40, der Vorzugsweise
als Bimetallstreifen ausgebildet ist, hat einen verhältnismäßig schmalen inneren Abschnitt 41, der
mit seinem Ende an dem nach oben stehenden Arm 32 befestigt ist. Der äußere freie Abschnitt 42 des
Armes 40 ist etwas länger als der schmale innere Abschnitt und hat Kanalquerschnitt oder eine ähnliche
Gestaltung, mit welcher eine erhöhte Steifigkeit des äußeren Abschnitts 42 erhalten wird. Der
Arm 40 erstreckt sich ungefähr ganz über die Platte 10, so daß sein äußeres Ende in der Nähe der
äußeren Kante der Platte 10 liegt. Eine Heizwicklung 45 ist um den Bimetallarm 40 so nahe als möglich
an seinem am Arm 32 befestigten Ende angeordnet, damit man eine möglichst große Abbiegung
des äußeren Endes des Armes 40 bei einer gegebenen Heizleistung erreicht. Das eine Ende der
Heizwicklung 45 ist an dem elektrisch leitenden und vorzugsweise flexibel ausgebildeten Streifen 26 aus
Metall befestigt, dessen gegenüberliegendes Ende in elektrischem und mechanischem Kontakt mit dem
Teil 22 ist. Das andere Ende der Heizwicklung 45 ist elektrisch und mechanisch mit dem Bimetallarm 40
verbunden, der ebenfalls elektrisch leitend ist. Die Heizwicklung 45 liegt also im Nebenschluß zu den
Arbeitsstromkontakten25 und 35, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist. Das äußerste Ende des Armes 40 ist
bei 43 rund abgebogen für einen noch zu beschreibenden Zweck.
Wie am besten aus denFig. 2, 4 und 5 ersichtlich,
ist ein Streifen 50 vorgesehen, der aus einem Material von verhältnismäßig hohem Widerstand besteht,
z.B. »Chromnickel«. Ein Ende dieses Streifens ist an das Zugband 20 in der Nähe des Kontaktes 25
angeschweißt, vorzugsweise an der dem Kontakt abgekehrten Seite des Zugbandes. Der Streifen 50 verläuft
nach außen unterhalb der Schnapp-Platte 10, aber ohne Kontakt mit dieser, ist dann nach oben
umgebogen und verdreht (vgl. bei 51) und verläuft dann nach innen gebogen über die Platte 10 im Abstand
von dieser (vgl. bei 52). Dieser Streifen ist biegsam und elastisch. Das freie Ende 52 des Streifens
50 wird von den Kontaktstreifen 55 umfaßt. Das Ende 52 und der Kontaktstreifen 55 liegen etwa
senkrecht unter dem umgebogenen Ende 43 des Bimetallstreifens 40, also in dessen= B&wegungsweg.
Weiterhin hat die Schnapp-Platte 10 einen Kontakt 60, der senkrecht unter dem Ende 52 und dem Kontaktstreifen
55 angeschweißt ist und ebenfalls im Bewegungsweg des abbiegbaren Endes 43 des Bimetallstreifens
40 liegt.
Die Funktion des Blinkgebers gemäß der Erfindung ist am besten unter Bezugnahme auf die
F i g. 2, 6, 7 und 8 zu erläutern. In dem schematischen Schaltplan F i g. 8 ist die Stromquelle B mit
einer Klemme geerdet und mit der anderen Klemme mit dem Blinkgeber verbunden. Diese Batterie ist
z. B. eine für Kraftfahrzeuge übliche 12-V-Batterie, zu der ein Stromerzeuger gehört. Der Kontakt 35 ist
über den Schalter SW mit einer Klemme der Lampe SL verbunden, während die andere Klemme geerdet
ist. Für das bessere Verständnis der zugrunde liegenden elektrischen Theorie ist der Bimetallstreifen
40 so dargestellt, daß er den Widerstand 40^4
einschließt, und in entsprechender Weise der Streifen 50 mit dem Widerstand 50^4. Auch die beiden
Hälften des Zugbandes 20 sind mit den Widerständen 20.4 und 205 veranschaulicht.
Bei oder unterhalb der Nenn-Betriebsspannung von etwa 12 V nehmen die Teile des Blinkgebers,
die in den Fig. 2 und 8 dargestellte Lage ein, Sobald der Schalter SW geschlossen wird, fließt ein
Strom durch den Blinkgeber, und dieser führt Schnappbewegungen zwischen der offenen und der
geschlossenen Lage in der weiter oben geschilderten Weise aus, so daß die Kontakte 25 und 35 sich
periodisch trennen und wieder schließen. Wenn die Betriebsspannung sich über den Nennwert erhöht,
beginnt der Bimetallstreifen 40, der normalerweise mit dem Arm 33 in Berührung steht und auf diese
Weise in einem vorbestimmten Abstand vom Kontakt 55 gehalten ist, sich abzubiegen, und zwar infolge
der Erwärmung durch die Heizwicklung 45. Diese Heizwicklung liegt praktisch an der vollen
Betriebsspannung, wenn die Arbeitsstromkontakte 25 und 35 getrennt sind. Zwischen 12 und 13 V ist
die Abbiegung des Bimetallstreifens 40 so groß, daß sein Ende 43 den Kontakt 55 erreicht, der auf dem
Widerstandsstreif en 50 sitzt (vgl. Fig. 6). Dadurch
wird ein Stromkreis geschlossen, in welchem in Serie die Widerstände 4OA und 50 ^4 geschaltet sind,
parallel mit den parallelliegenden Widerständen 20.4 und 202? des Zugbandes 20. Es ist also ein Nebenschlußweg
für den Strom vorhanden, der normalerweise durch die beiden Häuten des Zugbandes fließt,
und die Tatsache, daß jetzt dort ein geringerer Strom fließt, verursacht eine Herabsetzung der Schaltfrequenz
gegenüber derjenigen, die zu der 13-V-Betriebsspannung gehört auf einen Wert, der nahezu
der 12-V-Betriebsspannung entspricht.
Sollte die Betriebsspannung weiter ansteigen, so biegt sich auch der Bimetallstreifen 40 weiter ab und
berührt den Kontakt 55 mit größerem Druck, wobei der Widerstand 50 im Verhältnis zur Platte 10 nach
unten gedrückt wird. Der erhöhte Kontaktdruck hat einen erhöhten Stromfluß durch den Nebenschluß
zur Folge, wodurch die Erwärmung des Zugbandes weiter verzögert und die Schaltfrequenz sowie das
Verhältnis der Zeit, in welcher der Blinkgeber eingeschaltet ist, zu der Zeit, in der eine Schaltperiode
abläuft, verringert wird. Bei einer Spannung zwischen 14 und 15 V, die hier als Beispiel gewählt ist, be- ίο
rührt der Kontakt 55 den Kontakt 60 auf der Schnapp-Platte 10 (vgl. Fig. 7). Jetzt ist der Widerstand
40^t kurzgeschlossen, und es liegt nur der
Widerstand 50^4 in dem Nebenschluß zu den parallelliegenden
Widerständen 20^4 und 2OB des Zugbandes
20. Wenn die Spannung weiter ansteigt, erhöht sich der Kontaktdruck mit den oben beschriebenen
Folgen. Zusätzlich wirkt der direkte Druck auf die Schnapp-Platte über den Kontakt 60 mechanisch,
derart, daß die Schaltfrequenz des Blinkgebers herabgesetzt wird. Infolgedessen wird ein
größerer Teil des Stromes durch den Nebenschluß geleitet, und es tritt eine entsprechende Verminderung
der durch die beiden Hälften des Zugbandes 20 fließenden Ströme ein. Dadurch wird die Stromstärke
im Zugband auf einen Wert gehalten, der ungefähr der Stromstärke im Zugband entspricht, die
beim Betrieb mit der Nenn-Spannung erhalten wird, also z. B. 12 V. Die Schaltfrequenz wird so praktisch
über den Bereich von 12 bis 15 V konstant gehalten, ohne Rücksicht auf die Tatsache, daß die Betriebsspannung
erhöht ist.
Es ist ersichtlich, daß die beschriebene Anordnung bzw. Schaltung auch Änderungen in der Umgebungstemperatur
ausgleicht. Bei einer Erhöhung der Umgebungstemperatur wird der Bimetallstreifen
40 zum Kontakt 50 hin abgebogen, so daß der Spannungsanstieg, der erforderlich wäre, um den Streifen
40 mit dem Kontakt 55 in Berührung zu bringen, vermindert wird. Die umgekehrte Wirkung tritt bei
einer Abnahme der Umgebungstemperatur ein.
In der Praxis hat es sich gezeigt, daß der Blinkgeber gemäß, der Erfindung bei verhältnismäßig starken
Schwankungen der Betriebsspannung und bei beträchtlichen Änderungen der Umgebungstemperatür
die Schaltfrequenz und das Verhältnis der Zeit, in der der Blinkgeber eingeschaltet ist, zu der Zeit
einer Periode in verhältnismäßig engen Grenzen gehalten werden kann.
Der Erfindungsgegenstand kann auch abweichend von dem vorstehenden Ausführungsbeispiel verwirklicht
werden.
Claims (5)
1. Thermoelektrischer Schalter, insbesondere Blinkgeber, mit einem ein Schaltglied stromabhängig
steuernden Widerstand, z. B. einem Dehnband, dessen Lastkontakte auch den Heizstrom
für den steuernden Widerstand ein- und ausschalten, sowie mit einem spannungsabhängig
steuernden Widerstand, der über ein thermisches Zusatzglied Schwankungen des Spannungsabfalls
im Schalter in gewissen Grenzen ausgleichen kann, gekennzeichnet durch ein Zusatzglied
(40), dessen eines Ende ortsfest angebracht und leitend mit dem Eingang des steuernden
Widerstandes (20 Λ, 20, 20 B) verbunden ist und dessen anderes Ende (43) thermisch ausbiegbar
ist, und durch einen etwa streifenförmigen, elastischen Ausgleichwiderstand (50, 50^4), dessen
eines Ende leitend mit dem Ausgang des steuernden Widerstandes (20) verbunden ist und
ein freies Ende (52) mit einem Kontakt (55) im Bewegungsweg des freien Endes (43) des Zusatzgliedes
(40) hat, und durch eine das Zusatzglied beeinflussende Heizwicklung (45) als spannungsabhängig
steuernden Widerstand, die bei geschlossenen Lastkontakten (25, 35) dem steuernden
Widerstand (20) parallel geschaltet ist und stets dem Spannungsabfall im Schalter ausgesetzt
ist, so daß das Zusatzglied (40) bei Überschreitung eines ersten vorbestimmten Spannungswertes
mit seinem freien Ende (43) durch Kontaktgabe bei (52) den Ausgleichwiderstand (50, 50^4) und
den Zusatzgliedwiderstand (40, 40^4) im Nebenschluß zum steuernden Widerstand (20, 2OA,
205) einschaltet.
2. Thermoelektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzglied
(40) bei einem weiteren Anstieg der Spannung auf einen zweiten vorbestimmten Wert
das freie Ende (52) des Ausgleichwiderstandes (50, 50.4) so weit abbiegt, daß es einen Gegenkontakt
(60) am Schaltglied (10) berührt und dadurch den Zusatzgliedwiderstand (40, 40^4)
kurzschließt, also nur den Ausgleichwiderstand (50, 50^4) im Nebenschluß zum steuernden
Widerstand einschaltet.
3. Thermoelektrischer Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
hochohmige Heizwicklung (45) des Zusatzgliedes in an sich bekannter Weise um das Zusatzglied
(40) gewickelt und mit ihm an ihrem Eingang leitend verbunden ist.
4. Thermoelektrischer Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schaltglied in an sich bekannter Weise aus einer Schnapp-Platte (10) und einem Zugband (20) als
steuerndem Widerstand besteht, das mit der Schnapp-Platte (10) an beiden Enden verbunden
ist und dieses, wenn es kalt ist, in eine verformte Lage zwingt, so daß die Schnapp-Platte
in ihre ursprüngliche Lage bei einer vorbestimmten Ausdehnung des Zugbandes umschnappt, so
daß die Lastkontakte (25, 35) in der einen Lage der Schnapp-Platte geöffnet und in der anderen
Lage geschlossen sind.
,
5. Thermoelektrischer Schalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ausgleichwiderstand (50^4) aus einem elastischen Streifen (50) besteht, welcher vom beweglichen
Kontakt (25) des Zugbandes (20) ausgeht, über die Kante der Platte hinausragt und mit
einem etwa U-förmigen Ende (51, 52), das durch das Zusatzglied (40) bewegbar ist, die Platte (10)
umfaßt, wobei sein Kontakt (55) mit dem Gegenkontakt (60) an einer Ecke der Platte in Wirkverbindung
treten kann.
6. Thermoelektrischer Schalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Anschlag (33) zur Begrenzung der vom freien Ende des Ausgleichwiderstandes (50) wegführenden
Bewegung des Zusatzgliedes (40) vorgesehen ist.
7. Theromelektrischer Schalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
" ' : Λ 609 578/409
Zusatzglied (40) als Bimetallstreifen ausgebildet ist, der an seinem freien Ende mit Versteifungen
(42) und einer abgebogenen Druckfläche (43) versehen ist.
8. Thermoelektrischer Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die
Vergrößerung des Kontaktdruckes zwischen dem freien Ende des Zusatzgliedes (40) und dem
Ausgleichwiderstand (50) die Stromstärke im ersten Nebenschluß erhöht wird und daß durch xo
die Vergrößerung des Kontaktdruckes zwischen
dem freien Kontaktende (55) des Ausgleichwiderstandes
und dem Gegenkontakt (60) des Schaltgliedes bei einer weiteren Erhöhung der Spannung
die Stromstärke im zweiten Nebenschluß erhöht wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 888 818;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1150 001;
USA.-Patentschriften Nr. 2756304, 2978 665.
Deutsche Patentschrift Nr. 888 818;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1150 001;
USA.-Patentschriften Nr. 2756304, 2978 665.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 578/409 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL45360A DE1218589B (de) | 1963-07-16 | 1963-07-16 | Thermoelektrischer Schalter, insbesondere Blinkgeber |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL45360A DE1218589B (de) | 1963-07-16 | 1963-07-16 | Thermoelektrischer Schalter, insbesondere Blinkgeber |
| FR941527A FR1367085A (fr) | 1963-07-16 | 1963-07-16 | Interrupteur de circuit ou clignotant |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1218589B true DE1218589B (de) | 1966-06-08 |
Family
ID=25985707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL45360A Pending DE1218589B (de) | 1963-07-16 | 1963-07-16 | Thermoelektrischer Schalter, insbesondere Blinkgeber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1218589B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888818C (de) * | 1942-01-23 | 1953-09-03 | Patra Patent Treuhand | Einrichtung zur Erzielung periodischer Stromstoesse, insbesondere fuer Blink- und Signalzwecke |
| US2756304A (en) * | 1953-08-18 | 1956-07-24 | Signal Stat Corp | Snap-action device |
| US2978665A (en) * | 1956-07-11 | 1961-04-04 | Antioch College | Regulator device for electric current |
| DE1150001B (de) * | 1960-05-06 | 1963-06-06 | Westfaelische Metall Ind K G H | Blinkgeber fuer die Fahrtrichtungsanzeige bei Kraftfahrzeugen |
-
1963
- 1963-07-16 DE DEL45360A patent/DE1218589B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888818C (de) * | 1942-01-23 | 1953-09-03 | Patra Patent Treuhand | Einrichtung zur Erzielung periodischer Stromstoesse, insbesondere fuer Blink- und Signalzwecke |
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