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DE1218342B - Auswechselbare Lagerungsanordnung fuer Foerderbandtragrollen - Google Patents

Auswechselbare Lagerungsanordnung fuer Foerderbandtragrollen

Info

Publication number
DE1218342B
DE1218342B DEV28244A DEV0028244A DE1218342B DE 1218342 B DE1218342 B DE 1218342B DE V28244 A DEV28244 A DE V28244A DE V0028244 A DEV0028244 A DE V0028244A DE 1218342 B DE1218342 B DE 1218342B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
roller
bearing
support roller
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV28244A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Bretschneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHWARZE PUMPE VEB K
Original Assignee
SCHWARZE PUMPE VEB K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHWARZE PUMPE VEB K filed Critical SCHWARZE PUMPE VEB K
Priority to DEV28244A priority Critical patent/DE1218342B/de
Publication of DE1218342B publication Critical patent/DE1218342B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/02Adaptations of individual rollers and supports therefor
    • B65G39/09Arrangements of bearing or sealing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Auswechselbare Lagerungsanordnung für Förderbandtragrollen Die Erfindung geht aus von einer auswechselbaren Lagerungsanordnung für Förderbandtragrollen mit beiderseitig am Tragrollenboden angeordneten Lagerzapfen, wobei der Lagerzapfen mit einer Lageraufnahme, einem am Tragrollenboden anliegenden Bund und einem durch den Tragrollenboden geführten Zapfen versehen ist.
  • Die gebräuchlichste Förderbandtragrolle besteht aus einem auf einem Lagerzapfen aufgezogenen Wälzlager mit Labyrinthdichtringen und einem glockenförmigen Gehäuse, welches das Lager und die Abdichtringe umschließt. Diese Gehäuse werden mittels zwei seitlich angeordneter Schildzapfen auf der Förderbandtragrollenkonstruktion befestigt, und zwar so, daß sie in einer Gabel aufgenommen werden können. Diese Lagerung zeichnet sich durch ihren einfachen sowie robusten Aufbau und einer großen Wirtschaftlichkeit bei einer hohen Lebensdauer aus.
  • Auf Grund dieser Vorteile wird diese Förderbandtragrollenlagerung für Förderbandanlagen mit einer hohen Leistungsfähigkeit und für hohe Fördergeschwindigkeiten verwendet. Die von Zeit zu Zeit notwendigen Schmierungen der Lager sowie die auftretenden Störungen im Wälzlager, die durch eindringenden Staub, Wasser oder durch überhöhte Beanspruchungen entstehen können, machen einen Ausbau der Förderbandtragrollen und ein Überholen der Lagerung in gewissen Zeitabständen dennoch notwendig. Um hierbei den Transport der Tragrollen zu der Reparaturwerkstatt und weiterhin einen größeren Stillstand der gesamten Förderbandanlage zu vermeiden, ist es bereits bekannt, die komplette Lagerung der Förderbandtragrolle in einem Gehäuse unterzubringen, welches in einem Tragrollenstück, z. B. einem dementsprechend ausgebildeten Rollenboden, eingesetzt ist, so daß eine Auswechselung nach Bedarf vorgenommen werden kann. Die Befestigung geschieht dabei mittels eines den Abdichtring tragenden Abschlußflansches, der an der Stirnfläche der Förderbandtragrolle angeschraubt ist. Damit hierbei das Gehäuse innerhalb der Tragrolle einen festen Halt bekommt, ist es notwendig, eine große Auflagefläche zu schaffen. Diese Ausführung ist aber aufwendig und nur geeignet für Förderbandanlagen, die unter extremen Betriebsbedingungen arbeiten. Außerdem vermögen die Schrauben nicht die Umfangkräfte dann wirkungsvoll aufzunehmen, wenn eine obere beanspruchung des Lagerzapfens auftritt z. B. beim Festlaufen des Wälzlagers. Gerade das Festlaufen tritt bei den Wälzlagern, die in den Förderbandtragrollen eingebaut sind, sehr häufig auf, wobei die Ursache hauptsächlich in der Verunreinigung des Schmierstoffes durch Eindringen von Flugsand, Wasser und anderen Fremdstoffen liegt. Gerade diese Verunreinigungen führen in den meisten Fällen bei den Förderbandtragrollen zu Betriebsstörungen, die für den Transport von Abraummassen und Rohbraunkohle im Braunkohlenbergbau eingesetzt sind.
  • Des weiteren ist bekannt, den Innenring des Wälzlagers mittels eines Schiebesitzes auf Abflachungen des Lagerzapfens derart aufzubringen, daß das Lager als Ganzes ohne Werkzeug auf die Tragrolle aufgezogen und von dieser abgenommen werden kann.
  • Bei dieser Anordnung ist der Lagerzapfen unlösbar mit dem Tragrollenboden verbunden. Treten hierbei auch die genannten Störungen auf, d. h., das Lager läuft ebenfalls auf dem Lagerzapfen fest, läßt sich das Lager nur äußerst schwer abziehen bzw. der Lagerzapfen erhält eine derartige Deformierung, daß er überarbeitet bzw. erneuert werden muß. Hierbei muß der unlösbar angeordnete Lagerzapfen in der Werkstatt abgedreht oder abgebohrt werden. Als weiterer Mangel ist auch das Anbringen ein oder mehrerer Flächen am Innenring des Wälzlagers anzusehen, weil eine Veränderung des Innenringes gegenüber dem genormten Wälzlager eine weitere Erhöhung der Kosten mit sich bringt.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine auswechselbare Lagerungsanordnung für Förderbandtragrollen zu schaffen, die ein schnelles und leichtes Auswechseln des Lagers und der Lagerzapfen unmittelbar an der Förderbandanlage ermöglicht und den Anforderungen des Bergbaues entspricht, ohne daß die angeführten Mängel auftreten. Außerdem soll es weiterhin die Aufgabe der Erfindung sein, den reparaturbedürftigen Förderbandtragrollen mit Hilfe wirtschaftlich vertretbarer Mittel, ohne größere Stillstandszeiten der gesamten Förderbandanlage, wieder ihre volle Funktionsfähigkeit zu geben.
  • Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß der Zapfen einen nach innen aus dem Boden der Förderbandtragrolle herausragenden kegelförmigen Ansatz mit einer in diesen eingearbeiteten Öffnung aufweist, die einen durch Montagebohrungen am Tragrollenmantel eingeführten Treibkeil aufnimmt.
  • Nach dem Einsetzen des Lagerzapfens wird durch die im kegelförmigen Ansatz befindliche öffnung der Treibkeil hindurchgeschlagen, der am Tragrollenboden anliegt. Zwei am Förderbandtragrollenumfang angeordnete Montagebohrungen dienen zum Einführen und zum Herausschlagen des Treibkeiles.
  • Durch diese einfache und robuste Anordnung läßt sich der Lagerzapfen mit dem darauf befindlichen Wälzlager und den Abdichtringen mühelos auswechseln, ohne die Förderbandtragrollen in eine Werkstatt zu transportieren. Durch die Treibkeilbefestigung wird ein fester Sitz des Lagerzapfens in der Bohrung des Tragrollenbodens erreicht, und die Verbindung erhält außerdem einen erhöhten Reibschluß durch den von außen am Tragrollenboden anliegenden Bund. Der kegelförmige Zapfen weist am Bund einen zylindrischen Teil auf, der mit leichtem Preßsitz in der Bohrung des Tragrollenbodens sitzt.
  • Das Herausdrücken des Lagerzapfens aus der Bohrung des Bodens der Förderbandtragrolle geschieht mittels Hebel, die in die am Umfang der Förderbandtragrolle eingearbeiteten Montagebohrungen eingeführt werden und gegen die Stirnfläche des kegelförmigen Ansatzes drücken.
  • Die Lagerzapfen werden zusammen mit dem Wälzlager, den Abdichtringen und dem Gehäuse in einer Werkstatt montiert und sind nur noch gegen die reparaturbedürftigen Lagerzapfen auszuwechseln.
  • Die Bohrungen am Umfang der Förderbandtragrolle können mittels geeigneter Verschlüsse, z. B. mittels Kunststoffeinsätzen, abgedeckt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt.
  • Die Förderbandtragrolle 1 weist am Boden 2 eine zentrische Bohrung auf, in die ein Lagerzapfen 3 eingesetzt ist. Der Lagerzapfen 3 besteht aus einer Lageraufnahme 4, einem Bund 5 und aus einem mit einen kegelförmigen Ansatz versehenen Zapfen 6, wobei in dem Ansatz eine annähernd rechteckige Öffnung an geordnet ist. Zum Aufnehmen der Abdichtringe 7 sind außerdem zwei Ansätze 8, 9 am Lagerzapfen 3 angeordnet. Durch einen Treibkeil 10, der durch Montagebohrungen 11,12 in der Förderbandtragrolle 1 in die Öffnung des kegelförmigen Zapfens 6 eingeführt wird, erhält der Lagerzapfen 3 einen genügend festen Sitz, wobei die in das Förderbandtragrolleninnere weisende Stirnseite der Öffnung die gleiche Steigung wie die des Treibkeils 10 aufweist.
  • Durch den Treibkeil 10 wird der Bund 5 am Lagerzapfen 3 mit dem Boden 2 derart verspannt, daß selbst bei einer Deformation der Lageraufnahme 4, z. B. bei einem Festlaufen des Wälzlagers, ein Verdrehen des Lagerzapfens 3 im Boden 2 nicht auftreten kann. Die Bohrungen sind im Boden 2 sowie der analoge Teil des Zapfens 6 mit einem leichten Preßsitz versehen. Durch Scheiben 13 aus Kunststoff werden die Montagebohrungen 11, 12 verschlossen, so daß eine Verunreinigung des Innenraumes der Förderbandtragrolle 1 vermieden wird.
  • Durch eine am Boden2 angebrachte Arretierung 14, die in den Bund S eingreift, ist eine Sicherung gegen die Verdrehung des Lagerzapfens 3 vorhanden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Auswechselbare Lagerungsanordnung für Förderbandtragrollen mit beiderseitig am Tragrollenboden angeordneten Lagerzapfen, wobei der Lagerzapfen mit einer Lageraufnahme, einem am Tragrollenboden anliegenden Bund und einem durch den Tragrollenboden geführten Zapfen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen(6) einen nach innen aus dem Boden (2) der Förderbandtragrolle herausragenden kegelförmigen Ansatz mit einer in diesen eingearbeiteten Öffnung aufweist, die einen durch Montagebohrungen (11, 12) am Tragrollenmantel (1) eingeführten Treibkeil (10) aufnimmt.
  2. 2. Langerungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagebohrungen (1L 12) am Umfang der Förderbandtragrolle (1) mittels geeigneter Scheiben (13) verschlossen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 920 479; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 869 363, 1830780.
DEV28244A 1965-04-10 1965-04-10 Auswechselbare Lagerungsanordnung fuer Foerderbandtragrollen Pending DE1218342B (de)

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DE1218342B true DE1218342B (de) 1966-06-02

Family

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Family Applications (1)

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DEV28244A Pending DE1218342B (de) 1965-04-10 1965-04-10 Auswechselbare Lagerungsanordnung fuer Foerderbandtragrollen

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DE (1) DE1218342B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3146011A1 (de) * 1981-11-20 1983-06-01 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf "foerderbahn-tragrolle"
US5044491A (en) * 1988-09-27 1991-09-03 Austria Metall Aktiengesellschaft Support roll for belt conveyors, processing conveyors and presses, especially double-belt presses

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920479C (de) * 1953-01-16 1954-11-22 Brueninghaus Gmbh Stahlwerke Befestigung der Lagerzapfen fuer die Laufrollen von Plattenfoerderbaendern
DE1830780U (de) * 1961-03-01 1961-05-04 Schaeffler Ohg Industriewerk Bandtragrolle fuer transportanlagen.
DE1869363U (de) * 1962-12-12 1963-03-21 Harry Riechelmann Achslose tragrolle mit konuslagern.

Patent Citations (3)

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