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DE1218295B - Bremseinrichtung fuer Ackerschlepper - Google Patents

Bremseinrichtung fuer Ackerschlepper

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Publication number
DE1218295B
DE1218295B DEK49746A DEK0049746A DE1218295B DE 1218295 B DE1218295 B DE 1218295B DE K49746 A DEK49746 A DE K49746A DE K0049746 A DEK0049746 A DE K0049746A DE 1218295 B DE1218295 B DE 1218295B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
brake
shaft
gear
braking device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK49746A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz Keienburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK49746A priority Critical patent/DE1218295B/de
Priority to GB1952764A priority patent/GB1070273A/en
Priority to FR974189A priority patent/FR1393889A/fr
Publication of DE1218295B publication Critical patent/DE1218295B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D63/00Brakes not otherwise provided for; Brakes combining more than one of the types of groups F16D49/00 - F16D61/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/043Transmission unit disposed in on near the vehicle wheel, or between the differential gear unit and the wheel
    • B60K17/046Transmission unit disposed in on near the vehicle wheel, or between the differential gear unit and the wheel with planetary gearing having orbital motion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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    • B60T1/02Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels
    • B60T1/06Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels acting otherwise than on tread, e.g. employing rim, drum, disc, or transmission or on double wheels
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Bremseinrichtung für Ackerschlepper Die Erfindung betrifft eine Bremseinrichtung für Ackerschlepper mit je zwei unmittelbar zu beiden Seiten des Getriebegehäuses auf den Antriebshalbwellen angeordneten Bremstrommeln, von denen eine als Teil einer Fahr- und die andere als Teil einer Feststellbremse dient.
  • Es ist bereits eine Bremseinrichtung vorgenannter Gattung für einen Ackerschlepper mit je einem zwischen dessen Antriebswellen angeordneten Planetengetriebe bekannt, bei der die beiderseits des Getriebegehäuses auf den Antriebshalbwellen angeordneten Bremstrommeln einen T-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei die Bremsbacken für die Feststellbremse in dem dem Getriebegehäuse zugekehrten Bremstrommelraum und in dem den Fahrzeugrädern zugekehrten Bremstrommelraum die Bremsbacken für die Fahrbremse angeordnet sind. Hierbei sind ferner die Lagerungen für die Antriebswellen der Spreizelemente der Fahrbremse in ihrem Lagerschild bis ins Getriebegehäuse hinein durchgeführt. Dagegen lagern die Betätigungsorgane für die Bremsbacken der Fahrbremse in einer Zwischenwand der zur Aufnahme des Planetengetriebes unterteilt ausgeführten Halbwellengehäuse, die wiederum mit dem Getriebegehäuse verspannt sind. Zwischen dem getriebegehäuseseitigen und dem treibradseitigen Halbwellengehäuseteil ist gleichfalls das deren Zentrierung dienende äußere Sonnenrad des Planetengetriebes eingespannt.
  • Nachteilig bei dieser Bremseinrichtung ist, daß durch die Verwendung einer T-förmigen Doppelbremstrommel die axiale Erstreckung der Bremsen erheblich vergrößert ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Bremsbacken und Spreizelemente der beiden Bremsen an zwei durch die Bremstrommel getrennten Bauteilen angeordnet sind. Die Bremsbacken und die Spreizelemente für die Fahrbremse sind daher schlecht zugänglich, da sie bei einer Demontage der Bremseinrichtung innerhalb des Halbwellengehäuses verbleiben. Ferner erfordert die Inspektion der Fahrbremse ein Trennen des getriebegehäuseseitigen Halbwellengehäüseteiles vom äußeren Sonnenrad des Planetengetriebes und das Abnehmen der Bremstrommel von der Halbwelle, was ein Ablassen des Schmiermittels des Planetengetriebes vor der Inspektion und nach dieser ein Wiederabdichten des äußeren Sonnenrades gegenüber dem Halbwellenteil notwendig macht. Darüber hinaus sind bei der Feststellbremse zum Abdichten der Antriebswellen der Spreizelemente gegenüber dem Getriebegehäuse aufwendige spezielle Dichtelemente erforderlich. Diese Dichtelemente bedeuten außerdem für die gesamte Bremseinrichtung insofern eine Gefahr, als sie innerhalb der größten wärmeabstrahlenden Zone der Doppelbremstrommel liegen und somit zum Ausfall der Bremseinrichtung führen können. Weiterhin ist durch die Verwendung einer T-förmigen Bremstrommel der Nachteil vorhanden, daß sich bei starkem Bremsen mit der Fahrbremse durch Erwärmung ein Verringern des Durchmessers der Feststellbremse ergibt, was bei einem darauffolgenden Stillsetzen des Schleppers mit der Feststellbremse ein Lockern derselben zur Folge hat, da der Durchmesser der Feststellbremstrommel sich beim Abkühlen der Fahrbremstrommel wieder vergrößert.
  • Außerdem ist es bereits bekannt, bei einer Radnabe eines Kraftfahrzeugs als Bremseinrichtung zwei einander zugeordnete und mittels Bremsbändern abbremsbare Bremstrommeln zu verwenden, die konzentrisch ineinanderliegend angeordnet sind, wobei die beiden Scheiben der Bremstrommeln gemeinsam mit der Radnabe verspannt sind. Im Zusammenhang mit dieser bekannten Bremseinrichtung ist jedoch kein Hinweis auf die spezielle Anwendung der konzentrisch ineinanderliegend angeordneten Bremstrommeln in einem Halbwellengehäuse gegeben.
  • Ferner ist bereits für die Bremseinrichtung der Räder eines Kraftfahrzeuges vorgeschlagen worden, die jeweils mit deren Radnaben verbundene Fahr-und Feststellbremse zu vereinigen und deren beide Bremstrommeln mit einer gemeinsamen Scheibe zu versehen, wobei eine der Bremstrommeln einen größeren Durchmesser als die andere aufweist. Hierbei fehlt gleichfalls der Hinweis auf die spezielle Anwendung einer Doppelbremstrommel in einem Halbwellengehäuse.
  • Schließlich ist auch bereits eine Bremseinrichtung für einen Ackerschlepper mit je einer unmittelbar zu beiden Seiten des Triebwerkgehäuses auf den Antriebshalbwellen angeordneten Bremstrommel bekanntgeworden, die als Fahrbremse dienen. Dabei sind die Bremstrommeln mit ihrer offenen Seite dem Getriebegehäuse abgewandt. Eine solche Bremseinrichtung bedarf jedoch aus Gründender Verkehrssicherheit noch einer zusätzlichen Feststellbremse, die in den meisten Fällen auf einer aus dem Triebwerkgehäuse herausgeführten Welle sitzt. Diese Teilung der Bremseinrichtung hat den Nachteil, daß zur Betätigung ein kostenaufwendiges und in seiner Führung ungünstiges Bremsgestänge notwendig ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß bei Anordnung der Feststellbremse auf einer vor dem Achsantrieb herausgeführten Welle des Getriebes dieses mit Rücksicht auf das zu übertragende Bremsmoment der Feststellbremse verhältnismäßig groß ausgelegt werden muß, da dieses Bremsmoment größer als das zu übertragende Antriebsmoment ist.
  • Zur Behebung der zu vorerwähnter Bremseinrichtung genannten Nachteile hat man daher bereits vorgeschlagen, die Bremstrommeln der Fahrbremse ebenfalls zu beiden Seiten des Getriebegehäuses anzuordnen, wobei diese mit ihrer offenen Seite dem Gehäuse zugewandt sind. Die aus Gründen der Verkehrssicherheit erforderliche Feststellbremse hat man dabei auf einer unmittelbar die Halbwellen antreibenden Getriebewelle innerhalb des Triebwerkgehäuses angeordnet. Des weiteren sind bei der Fahrbremse die Antriebswellen für die Spreizelemente der Bremsbecken in das Getriebegehäuse hineingeführt. Dabei erfordert lediglich die das Ausgleichsgetriebe antreibende Welle eine gegenüber den anderen Getriebeteilen größere Auslegung. Eine solche Lösung weist jedoch den Nachteil auf, daß bei der Fahrbremse zum Abdichten der Antriebswellen der Spreizelemente für die Bremsbacken spezielle Dichtelemente erforderlich sind. Darüber hinaus liegt der Nachteil vor, daß die Bremsgestänge für beide Bremsen innerhalb des Getriebegehäuses angeordnet sind und die zur Betätigung erforderlichen Pedal- oder Hebelwellen eine besondere Abdichtung erfordern, da die Wellen nach außen zur Anlenkung der Bremspedale bzw. Hebel herausgeführt sein müssen.
  • Ferner ist bereits eine mit vorgenannter Bremseinrichtung vergleichbare Bremseinrichtung bekanntgeworden, bei der unmittelbar zu beiden Seiten des Getriebegehäuses auf den Antriebshalbwellen je eine Bremstrommel einer Feststellbremse angeordnet ist und wobei die Bremstrommeln für die Fahrbremse auf den äußeren Enden der Halbwellen innerhalb der Antriebsräder angeordnet sind. Dabei sind sowohl die Antriebswellen der Spreizelemente für die Bremsbacken der Feststellbremse als auch die der Fahrbremse im Halbwellengehäuse gelagert. Nachteilig bei dieser Bremseinrichtung ist, daß zur Wartung der Fahr- und der Feststellbremse eine vollständige Demontage der Achshälften erforderlich ist, was mit erheblichem Zeitaufwand verbunden ist. Darüber hinaus weist eine solche Bremseinrichtung einen erheblichen baulichen Aufwand auf, da beide Bremsen getrennt voneinander angeordnet sind.
  • Schließlich ist bereits ein Achsantrieb für ein Fahrzeug bekanntgeworden, bei dem die Antriebsräder von den Halbwellen aus über je ein Planetengetriebe angetrieben werden und bei dem die Bremsung der Antriebsräder über eine zwischen den beiden Planetengetrieben angeordneteDoppelscheibenbremse erfolgt. Ferner ist das Differentialgetriebe für den Achsantrieb zwischen einem der beiden Planetengetriebe und der Doppelscheibenbremse angeordnet. Die Halbwellengehäuse sind dabei mit einem innerhalb des Differentialgehäuses gelagerten Zwischenring unter gleichzeitiger Verspannung des äußeren Sonnenrades der Planetengetriebe verspannt, wobei das äußere Sonnenrad gleichzeitig der Zentrierung des Halbwellengehäuses gegenüber dem Differentialgehäuse dient. Nachteilig bei dieser Bremseinrichtung ist, daß die Scheibenbremsen innerhalb des Differentialgehäuses angeordnet sind und deren Abtrieb eine gewisse Gefahr für die Zahnräder des Differentialgetriebes und der Planetengetriebe bedeutet. Darüber hinaus liegt der Nachteil vor, daß die Betätigungswellen für die Spreizelemente der Scheibenbremse aufwendiger Dichtelemente zur Herausführung bedürfen.
  • Ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Bremseinrichtung der eingangs vorausgesetzten Gattung dahingehend zu verbessern, daß sich neben einer baulich und herstellungstechnisch einfacheren Bauweise eine raumsparende Bremsordnung ergibt. Des weiteren soll zur einfachen Wartung die Möglichkeit gegeben sein, die gesamte Bremseinrichtung mitsamt dem Differentialgetriebe durch Lösen von wenigen Schrauben zu demontieren. Gleichfalls soll die Abdichtung der Bremseinrichtung gegenüber benachbarten Baugruppen lediglich über Radialdichtringe erfolgen können.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Bremseinrichtung der vorausgesetzten Gattung erfindungsgemäß im wesentlichen durch die Vereinigung folgender Merkmale gelöst: a) daß je zwei der einander zugeordneten Bremstrommeln in bei Radnaben bekannter Weise konzentrisch ineinanderliegen und mit einer fest auf der Halbwelle sitzenden Scheibe verbunden sind, b) daß die Bremstrommeln dem Getriebegehäuse zugewandt sind, c) daß die Antriebswellen der Spreizelemente für die Bremsbacken in den Stirnwänden oder einer der Stirnwände eines H-förmig ausgebildeten, am Getriebegehäuse angeflanschten Zwischengehäuses gelagert sind, d) daß die Betätigungshebel für die Spreizelemente zwischen den Stirnwänden des Getriebegehäuses durch Ausnehmungen im Halbwellengehäuse hindurch nach außen geführt sind, e) daß die für die Bremsbetätigungshebel im Halbwellengehäuse vorgesehenen Ausnehmungen bis zum getriebeseitigen Ende des Halbwellengehäuses verlaufen und letzteres einschließlich Halbwelle und Doppelbremstrommel in vom Getriebegehäuse abgewandter Richtung abnehmbar ist.
  • Durch das Zusammenwirken der genannten Elemente ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung der Wartung, und vor allem eine raumsparende Bremsanordnung.
  • Dabei ist es weiterhin von Vorteil, daß die Antriebswellen zur Betätigung der Bremsbacken der äußeren Bremstrommeln in beiden Stirnwänden des Zwischengehäuses gelagert sind, so daß eine Inspektion der Bremsen ohne vorheriges Ablassen des Schmiermittels aus dem Zwischengetriebe und Lösen der Bremsgestänge durchgeführt werden kann.
  • Zur weiteren baulichen Vereinfachung ist vorgesehen, daß das Zwischengehäuse auf seiner dem Getriebegehäuse zugewandten Seite eine Aufnahme zur Lagerung des Differentialgehäuses aufweist. Dabei soll zur Vermeidung von Fluchtungsfehlern sowie zur Vereinfachung der Abdichtung des als Planetengetriebe ausgebildeten Untersetzungsgetriebes das als feststehender Ring ausgebildete äußere Sonnenrad des Planetengetriebes in eine Zentrieraufnahme des Halbwellengehäuses eingesetzt sein, welcher auf der dem Antriebsrad zugewandten Seite liegt. Ebenfalls soll das als Planetengetriebe ausgebildete Untersetzungsgetriebe durch einen Deckel, der in die gleiche Zentrierung eingesetzt ist wie das äußere Sonnenrad, gegen die Doppelbremstrommel unter Zuhilfenahme einer Wellendichtung abgedichtet sein. Um bei einer Inspektion der Bremsen einen möglichst einfachen Ausbau des Achsstummels mit aufsitzender Bremsglocke zu erreichen, soll fernerhin die Halbwelle einen mit geringem axialem Abstand von der Innenseite des Deckels umlaufenden Kragen aufweisen, dessen Außendurchmesser größer als der Innendurchmesser des Deckels ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert.
  • Im Getriebegehäuse 1 des nicht näher gezeigten Schleppers ist das von dessen Brennkraftmaschine angetriebene Differentialgetriebe 2 angeordnet, dessen Kegelräder 3 und Ausgleichräder 4 im Differentialgehäuse 5 lagern. Das Differentialgehäuse 5 wiederum lagert zu beiden Seiten in Kegelrollenlagern 6, die von je einem Zwischengehäuse 7 aufgenommen wird, deren linkes nicht gezeigt ist und die beide im Getriebegehäuse 1 zentriert und mit diesem mittels Schrauben 8 dicht verspannt sind. Auf dem äußeren Durchmesser 9 der Zwischengehäuse 7 ist das der Lagerung der als Planetengetriebe 10 ausgebildeten Zwischengetriebe und der Wellenstummel 11 der nicht gezeigten Treibräder dienende Halbwellengehäuse 12 zentriert, das gleichfalls mittels nicht gezeigter Schrauben mit dem Getriebegehäuse 1 verspannt ist. Die in den beidseitigen Halbwellengehäusen 12, deren linkes nicht dargestellt ist, gelagerten Planetengetriebe 10 werden vom Differentialgetriebe 2 über dessen Kegelräder 3 mittels in diesen mit ihrem Keilwellenprofil13 gelagerten Halbwellen 14 angetrieben. Die Halbwellen 14 sind jeweils durch einen in einer zentrischen Aufnahme 15 der Zwischengehäuse 7 angeordneten Wellendichtring 16 zum Getriebegehäuse 1 abgedichtet und mit ihrem noch freien, das innere Sonnenzahnrad 17 des Planetengetriebes 10 aufweisenden Ende in den Wellenstummeln 11 angeordneten Nadellagern 18 gelagert. Zwischen dem Zwischengehäuse 7 und dem Planetengetriebe 10 ist auf den Halbwellen 14 je eine mittels einer Paßfeder 19 der Übertragung des Bremsdrehmomentes dienende Scheibe 20 fest aufgesetzt, die eine kleine Bremstrommel 21 und eine diese umhüllende größere Bremstrommel 22 trägt, die mit ihrer offenen Seite dem Zwischenghäuse 7 zugewandt sind. Innerhalb der beiden Bremstrommeln 21, 22 sind je ein Paar Bremsbacken 23 bzw. 24 angeordnet, die sich auf den im Zwischengehäuse 7 gelagerten, mit Spreiznocken versehenen Antriebswellen 25 bzw. 26 und nicht dargestellten Bolzen abstützen. Die Antriebswellen 25 bzw. 26, von denen die der Betriebsbremstrommel 22 zugeordnete wegen ihrer größeren Belastung vorzugsweise beidseitig gelagert ist, tragen je einen Betätigungshebel 27 bzw. 28, an denen die ebenfalls nicht gezeigten und voneinander unabhängigen Bremsgestänge angreifen.
  • Das zwischen den Wellenstummeln 11 und der Scheibe 20 angeordnete Planetengetriebe 10 besteht aus dem einstückig mit der Halbwelle 14 verbundenen inneren Sonnenzahnrad 17 und den von diesem wiederum angetriebenen Trabantenrädern 29, die sich in der Verzahnung des äußeren Sonnenzahnrades 30 abwälzen. Die Trabantenräder 29 sind mittels eines Nadellagers 31 auf je einem Bolzen 32 gelagert, die wiederum in einem käfigartigen, mittels eines Keilwellenprofils 33 auf dem Wellenstummel 11 gelagerten Gehäuse 34 angeordnet sind. Das äußere Sonnenzahnrad 30 sitzt in einer Zentrierung 35 des Halbwellengehäuses 12 und ist gleich einem das Planetengetriebe 10 abdeckenden und mittels eines Wellendichtringes 36 die Halbwelle 14 abdichtenden Deckels 37 mittels Schrauben 38 mit dem Halbwellengehäuse 12 verspannt. Weiterhin ist zwecks Vereinfachung von Inspektionen der Bremsen die Halbwelle 14 innerhalb des Planetengetriebes 10 mit einem umlaufenden Kragen 39 versehen, der beim Abziehen des kompletten Halbwellengehäuses 12 ein Ausspuren der Halbwelle 14 aus ihrer treibradseitigen Lagerung verhindert.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Bremseinrichtung für Ackerschlepper mit je zwei unmittelbar zu beiden Seiten des Getriebegehäuses auf den Antriebshalbwellen angeordneten Bremstrommeln, von denen eine als Teil einer Fahr- und die andere als Teil einer Feststellbremse dient, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) daß je zwei der einander zugeordneten Bremstrommeln (21, 22) in bei Radnaben bekannter Weise konzentrisch ineinanderliegend mit einer fest auf der Halbwelle (14) sitzenden Scheibe (20) verbunden sind, b) daß die Bremstrommeln (21, 22) dem Getriebegehäuse (1) zugewandt sind, c) daß die Antriebswellen (25, 26) der Spreizelemente für die Bremsbacken (25, 26) in den Stirnwänden oder einer der Stirnwände eines H-förmig ausgebildeten, am Getriebegehäuse (1) angeflanschten Zwischengehäuses (7) gelagert sind, d) daß die Betätigungshebel (27, 28) für die Spreizelemente zwischen den Stirnwänden des Zwischengehäuses (7) durch Ausnehmungen im Halbwellengehäuse (12) hindurch nach außen geführt sind, e) daß die für die Bremsbetätigungshebel (27, 28) im Halbwellengehäuse (12) vorgesehenen Ausnehmungen bis zum getriebeseitigen Ende des Halbwellengehäuses verlaufen und letzteres einschließlich Halbwelle (14) und Doppelbremstrommel (21, 22) in vom Getriebegehäuse (1) abgewandter Richtung abnehmbar ist. z. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle zur Betätigung der Bremsbacken (24) der äußeren Bremstrommel (22) in beiden Stirnwänden des Zwischengehäuses (7) gelagert ist. 3. Bremseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengehäuse (7) auf seiner dem Getriebegehäuse (1) zugewandten Seite eine Aufnahme zur Lagerung des Differentialgetriebes aufweist. 4. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Bremsung der Antriebsräder über je ein vom Differentialgetriebe aus über die Halbwellen antreibbares Planetenuntersetzungsgetriebe erfolgt, die in den Halbwellengehäusen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das als feststehender Ring ausgebildete äußere Sonnenzahnrad (30) des Planetengetriebes (10) in eine Zentrieraufnahme (35) des Halbwellengehäuses (12) eingesetzt ist, welche auf der dem Antriebsrad zugewandten Seite liegt. 5. Bremseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das als Planetengetriebe ausgebildete Untersetzungsgetriebe durch einen Deckel (37), der in die gleiche Zentrierung (35) eingesetzt ist wie das äußere Sonnenzahnrad (30), gegen die Doppelbremstrommel (21, 22) unter Zuhilfenahme einer Wellendichtung (36) abgedichtet ist. 6. Bremseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbwelle (14) einen mit geringem axialem Abstand von der Innenseite des Deckels (37) umlaufenden Kragen aufweist, dessen Außendurchmesser größer als der Innendurchmesser des Deckels (37) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1747 315, 1842 647; französische Patentschriften Nr.1053 240, 1115 147, 1125 872; USA.-Patentschriften Nr. 1482 816, 2 682 319.
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