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DE1218254B - Vorrichtung zum Beschicken einer Rohrbiegemaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Beschicken einer Rohrbiegemaschine

Info

Publication number
DE1218254B
DE1218254B DEH40399A DEH0040399A DE1218254B DE 1218254 B DE1218254 B DE 1218254B DE H40399 A DEH40399 A DE H40399A DE H0040399 A DEH0040399 A DE H0040399A DE 1218254 B DE1218254 B DE 1218254B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubes
guide track
container
slide
push
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH40399A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Van Harten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hilgers Masch & App Bauanstalt
Original Assignee
Hilgers Masch & App Bauanstalt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hilgers Masch & App Bauanstalt filed Critical Hilgers Masch & App Bauanstalt
Priority to DEH40399A priority Critical patent/DE1218254B/de
Priority to GB3237261A priority patent/GB964256A/en
Publication of DE1218254B publication Critical patent/DE1218254B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/006Feeding elongated articles, such as tubes, bars, or profiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Beschicken einer Rohrbiegemaschine Zusatz zum Zusatzpatent: 1072 865 Das Patent 1072 865 betrifft eine Vorrichtung zum BeschiCken. eitler Rohrbiegemaschine, bei. welcher das eibzuführOnde Rohr zunächst der Länge nach Über einen Dörn geschoben und nach, erfolgtem Einspannen durch Verschwenken der Biegewerkzeuge verformt wird und bei welcher die Einstoßvorrichtung zwischen einem feststehend angeordneten Aufgabebehälter und ihrer Einstoßstellung hin- und herschiebbar ist, wobei sie durch eine unter dem offenen Boden des Aufgabebehälteis quer bewegliche Füllvorrichtung jeweils mit einem oder einem Satz von mehreren Rohren beschickt wird, indem die Füllvorrichtung einen Schieber zum satzweisen Vordrücken der jeweils unteren Lage der im Aufgabebehälter befindlichen Rohre über eine Führungsbahn. in Richtung auf die Einstoßvorrichtung aufweist.
  • Wenn man eine ununterbrochene Nachfüllung des Aufgabebehälters bei der Vorrichtung gemäß dem Patent 1072 865 vermeiden will, muß dieser Aufgabebehälter ein ausreichend großes Fassungsvermögen haben. Aus Platzgründen ist eine Vergrößerung des Aufgabebehälters in waagerechter Richtung unerwünscht. Erhöht man jedoch den Aufgabebehälter, um eine größere Anzahl vorf Rohren in ihm unterbringen zu können, so steigen damit zugleich die Schwierigkeiten, die sich bei der Beschickung des Aufgabebehälters ergeben. Je tiefer die Oberkante des Aufgabebehälters liegt, um so einfacher und bequemer ist das Einbringen der zu biegenden Rohre. Auch erleichtert eine niedrige Anordnung der Oberkante des Aufgabebehälters die überwachung des Inhaltes dieses Behälters.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung zum überführen von Massenteilen von einer Arbeitsmaschine zur anderen Arbeitsmaschine bekannt, bei der die in der eisten Arbeitsmaschine bearbeiteten Gegenstände in einen ansteigenden Kanal gedrängt werden, von dessen höchstem Punkt aus die Gegenstände über eine Rutsche zur nächsten Arbeitsmaschine gelangen. Am unteren Ende des ansteigenden Kanals ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, die beim - Einschieben eines Gegenstandes in den ansteigenden Kanal federnd ausweichen kann und die Gegenstände im ansteigenden Kanal hält.
  • Die Erfindung bezweckt eine Weiterentwicklung der Vorrichtung gemäß dem Patent 1072 865, durch die erreicht werden soll, daß der Aufgabebehälter einerseits ein großes Fassungsvermögen haben kann und andererseits leicht zu beschicken ist, wozu die Oberkante des Aufgabebehälters, niedrig liegen soll, so daß auch die überwachung seines Inhaltes erleichtert wird. . Hierzu sieht die Erfindung vor,' daß die Führungsbahn nach einem in Vordrückrichtung des Schiebers verlaufenden. Abschnitt eine nach oben gerichtete Biegung aufweist und dann einen nahezu vertikalen Verlauf bis zur übergabeöffnung an die Einstoßvorrichtung nimmt.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Rohre, die auf Grund ihrer Form und Sperrigkeit ohnehin beim Transport häufig Schwierigkeiten bereiten, durch den Schieber nach oben gefördert werden und durch die hochliegende übergabeöffnung an die - Einstoßvorrichtung abgegeben werden, so daß der Aufgabebehälter wesentlich - tiefer angeordnet werden kann, als das bei der im wesentlichen geradlinigen Förderung gemäß dem Hauptpatent der Fall'ist. Durch die, an sich erforderliche Hilfseinrichtung zur Entnahme der Rohre aus dem Aufgabebehälter und die Zuführung derselben zur seitlich verschiebbaren Einstoßvorrichtung wird bei der erfindungsgemäßen Ausführang ohne nennenswerten -baulichen Mehraufwand der zusätzliche Vorteil erzielt, daß- die Rohre zugleich auf ein höheres Niveau angehoben werden. .
  • Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Führungsbahn aus von den Seitenwänden des Behälters getragenen Führungsleisten. gebildet ist.
  • Dies hat den Vorteil, daß die gleichen Führungen Anwendung finden können, unabhängig von der Länge der zu biegenden Rohre und also auch unabhängig von der Breite des Aufgabebehälters, der auf die Länge der jeweils verarbeiteten Rohre einstellbar ist. Es war ' deSereits erwähnt, daß bei einem schräg nach oben verlaufenden Förderkanal dieAnordnung einer Sperrvorrichtung am unteren Ende des Kanals bekannt ist. Bei der obenerwähnten, bekannten Vorrichtung ist am unteren Ende des Kanals ein solches Sperrorgan'in Form einer quer zum Kanaleingang angeordneten federnden Rolle vorgesehen. Derartige Rückrollsperren sind auch in anderem Zusammenhang bekannt, um zu vermeiden, daß Werkstücke aus einer schräg ansteigenden Bahn zurückgleiten, wenn die Schiebekraft weggenommen wird.
  • Um ein Zurückgleiten der in der Führungsbahn enthaltenen Rohre beim Zurückziehen des Schiebers und leerem oder nahezu leerem Aufgabebehälter zu verhüten, ist daher.in* zweckmäßiger Ausgestältung der Erfindung vorgesehen, daß am unteren Ende der nach oben gerichteten Biegung,.der Führungsbahn eine vorzugsweige entgegen der Kraft einer Feder in Vorschubrichtung der Rohre in eine unwirksame Stellung verstellbare Sperrklinke' in dieselbe hineinragt.-. Um durch die übergabeöffnung jeweils nur die ge--wollte Anzahl von Rohren austreten zu lassen, sieht man in zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung ferüer vor, daß an der oberseitigen übergabeöffnung der Führungsbahn Rückhalteklinken, vorgesehen sind, die vorzugsweise entgegen der Kraft einer Feder in Vorschubrichtung der Rohre in eine unwirksame Lage verstellbar sind.
  • In der« Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung'dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf eine erlmdungsgemäße Vorrichtung und F i g, 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in F i g. 1. Die Beschickungsvorrichtung weist einen Aufgabebehälter 17 für die Rohre 16, einen über ' einen Zylinder 37 betätigbaren Füllschieber 19 sowie eine Einstoßvorrichtung 21 mit einem Einstoßmittel 22 auf. Die zu biegenden Rohre 16 liegen zunächst in dem Behälter 17, aus dem sie durch den Füllschieber 19 in eine Führungsbahn 40 gestoßen werden können. Es wird jeweils die untere Lage 16 dg der Rohre 16 in die Führungsbahn 40 eingestoßen. Die Führungsbahn 40- wird von zwei Führungsleisten 42, 43 begrenzt, die in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der etwas größer -als der Durchmesser der Rohre 16 ist.
  • Die Führungsbahn 40 schließt sich in Vordrückrichtung 41 des Schiebers 19 an den unteren Bereich des Behälters 17 an. Die Führungsleisten 42, 43 und damit auch die Führungsbahn 40 selbst weisen eine nach oben gerichtete Biegung 44 auf und nehmen auf dem anschließenden Abschnitt bis zur obe«rseitigen übergabeöffnung 45 einen nahezu vertikalen Verlauf.
  • Beim Vordrücken- des Schiebers 19 in Richtung des Pfeiles 41 wird die untere Lage 16 a der Rohre 16 in die Führungsbahn 40 eingedrückt, wodurch die bereits in der Bahn 40 befindlichen Rohre weitergeschoben werden, so daß schließlich die oberen Rohre 16 b aus der Führungsbahn 40 durch die öffnung 45 herausfallen. Durch das Gewicht der auf der unteren -Rohrlage 16a liegenden Rohre 16 wird verhindert, daß die Rohre 16a durch das Vordrücken des Füllschiebers i9 nach oben verschoben werden. Der Füllschieber 19 muß jeweils um einen Weg vorgeschoben werden, der dem Außendurchmesser eines Rohres oder einem Vielfachen davon entspricht. Von dem Ausmaß der Bewegung des Schiebers 19 ist die Zahl der oberen Rohre 16 b abhängig, die durch die Öffnung 45 aus der Führung 40 herausgedrückt werden.
  • Etwa am unteren Ende der Biegung 44 der Führungsbahn 40 ist eine Sperrklinke 46 angebrach4 die bei 47 drehbar gelagert ist und deren vorderes Ende 48 zwischen die in der Führungsbahn 40 befindlichen .Rohre 16 a hineinragt. Diese Sperrklinke 46 wird durch die in'Richtung des Pfeiles 41 vorgeschobenen Rohre 16a in Richtung des Pfeiles 49 verschwenkt, .so daß sie den Vorschub der in der Führungsbahn 40 befindlichen Rohre 16a in Richtung des Pfeiles 41 nicht behindert. Entgegen der Richtung des Pfeiles 49 ist die Klinke 46 jedoch nicht über die in F i g..i der Zeichnungen dargestellte Lage hinaus zurückschwenkbar. -Das heißt, daß die vor der Sperrklinke 46 in dem vertikalen, Bereich -der Führungsbahn 40 befindlichen. Rohre 16b nicht zurückratschen können, wenn beim Zurückgehen des Schiebers 19 in seine in F i g. 2 dargestellte Lage keine Rohre aus dem oberen Teil des Behälters 17 nach unten nachrutschen würden. Die Sperrklinke 46 kann 'etwa in der Mitte der Rohre 16a an diesen angreifen. In diesem iii der Zeichnung dargestellten Fall wird die Anordnung einer einzigen Sperrklinke 46 genügen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die Klinken seitlich in der Führungsbahn 40 anzuordnen. In diesem Fall würde es -zweckmäßig sein, zwei Sperrklinken 46 vorzusehen.
  • ,-An dem oberen Ende der Führungsbahn 40 sind Rückhalteklinken 50 in Richtung des Pfeiles 51 schwenkbar angebracht. Bei. diesen Rückhalteklinken 50 kann ebenfalls eine Feder vorgesehen sein, deren Kraft das obere Rohr 16b zu überwinden hat, wenn es die Rückhalteklinke, 50 in Richtung des Pfeiles 51 verschwenkt, um durch die Übergabeöffnung 45 auf die Einstoßvorrichtung 21 zu gelangen. Die Klinke 50 schwenkt nach dem Passieren eines Rohres 16 b selbsttätig in ihre in F i g. 2 der Zeichnung dargestellte Lage zurück. Es wird dadurch verhindert, daß ein weiteres Rohr 16 b durch die Öffnung 45 mit ausgestoßen wird, falls das nicht erwünscht ist. Selbstverständlich werden z. B. drei Rohre durch die öffnung 45 ausgestoßen, wenn der Schieber 19 um einen entsprechenden Weg vorgeschoben wird. Es kann aber durchaus seine daß auf Grund der dem ganzen System erteilten kinetischen Energie durch das Vorschieben des Schiebers 19 das folgende Rohr auch noch bis an die öffnung 45 der Führungsbahn 40 gelangt, obwohl der Schieber 19 so weit nicht vorgedrückt worden war.
  • Aus der Öffnung 45 der Führungsbahn 40 fallen die Rohre 16 c Nacht unten auf die Halterung 55, die auf der Einstoßvorrichttuig 21 befestigt und im Querschnitt dem Proßl der Rohre 16 angepaßt ist.
  • Nach der Aufgabe eines Rohres 16 c auf die Einstoßvorrichtung 21 wird diese aus ihrer Lage 21a neben dem Behälter 17 in die Stellung 21 b vor dem Dom der Biegemaschine 54 gefahren, wie dies aus F i g. 1 zu ersehen ist. Alsdann erfolgt über das Einstoßmittel 22, das als hydraulischer Zylinder ausgebildet ist, -das -Einstoßen. des auf dem Einstoßmittel 21 liegenden Rohres 16 c.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Beschicken einer Rohrbiegemaschine, bei welcher das einzuführende Rohr zunächst der Länge nach über einen Dom geschoben und nach erfolgtem Einspannen durch Verschwenken der Biegewerkzeuge verformt wird sowie die Einstoßvorrichtung zwischen einem feststehend angeordneten Aufgabebehälter und ihrer Einstoßstellung hin- und herschiebbar ist, wobei sie durch eine unter dem offenen Boden des Aufgabebehälters querbewegliche Füllvorrichtung jeweils mit einem oder einem Satz von mehreren Rohren beschickt wird, indem die Füllvorrichtung einen Schieber zum satzweisen Vordrücken der jeweils unteren Lage der im Aufgabebehälter befindlichen Rohre über eine Führungsbahn in Richtung auf die Einstoßvorrichtung aufweis4 nach Patent 1072 865, d a d ü r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Führungsbahn (40) nach einem in Vordräckrichtung (41) des Schiebers (19) verlaufenden Abschnitt eine nach oben gerichtete Biegung (44) aufweist und dann einen nahezu vertikalen Verlauf bis zur übergabeöffnung (45) , an die Einstoßvorrichtung (21) nimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (40) aus von den Seitenwänden des Behälters (17) getragenen Führungsleisten (42, 43) gebildet ist. 3. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberseitigen übergabeöffnung (45) der Führungsbahn (40) Rückhaltekliiiken (50) vorgesehen sind, die entgegen der Kraft einer Feder in Vorschubrichtung der Rohre (16b) in eine unwirksame Lage verstellbar sind. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der nach oben gerichteten Biegung (44) eine vorzugsweise entgegen der Kraft einer Feder in Vorschubrichtung der Rohre (16 a) in eine unwirksame Stellung verstellbare Sperrklinke (46) in dieselbe hineinragt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche%Patentschriften Nr. 905 351, 1049 199, 1072 865; britische Patentschrift Nr. 794 648; USA.-Patentschrift Nr.' 2 870 663; Schaumjan, »Automaten«, 2.Auflage, 1956, S. 322 bis 335.
DEH40399A 1960-09-10 1960-09-10 Vorrichtung zum Beschicken einer Rohrbiegemaschine Pending DE1218254B (de)

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GB964256A (en) 1964-07-22

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