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DE1218168B - Mechanisches Messgeraet fuer Laengenmessung - Google Patents

Mechanisches Messgeraet fuer Laengenmessung

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Publication number
DE1218168B
DE1218168B DEG37211A DEG0037211A DE1218168B DE 1218168 B DE1218168 B DE 1218168B DE G37211 A DEG37211 A DE G37211A DE G0037211 A DEG0037211 A DE G0037211A DE 1218168 B DE1218168 B DE 1218168B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring device
dial gauge
scale
leaf spring
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG37211A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Graef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG37211A priority Critical patent/DE1218168B/de
Publication of DE1218168B publication Critical patent/DE1218168B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/20Slide gauges
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/02Rulers with scales or marks for direct reading
    • G01B3/04Rulers with scales or marks for direct reading rigid
    • G01B3/08Rulers with scales or marks for direct reading rigid extensible
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/08Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Mechanisches Meßgerät für Längenmessung Die Erfindung betrifft ein mechanisches Meßgerät, vorzugsweise für Innenmessungen, bei dem ein aus vollem Material oder aus einem Rohr gebildeter Maßstab seinerseits in einem Rohr teleskopartig verschiebbar und in der zu messenden Länge stufenlos verriegelbar ist.
  • Maßstäbe dieser Art sind bekannt, sie weisen jedoch alle hinsichtlich ihrer Verriegelung Nachteile auf, die entweder ein leichtes und weiches Anpassen des Meßstabes in die Meßstrecke verhindern oder zwar ein weiches Anpassen zulassen, dafür aber sehr empfindlich gegenüber unbeabsichtigtem Verstellen sind. Diese Nachteile können insbesondere bei schlecht zugänglichen Meßstrecken eine genaue Messung in Frage stellen.
  • Es sind andererseits von den Stativen her zahlreiche Lösungen für die Verriegelung teleskopartig ineinandergleitender Rohre bekannt, jedoch sind diese Lösungen zum Teil sehr kompliziert, außerdem ist ihre Übertragung auf ein Meßgerät der oben aufgeführten Art zufolge der anders gestalteten Aufgabe nicht ohne weiteres möglich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben aufgeführten Nachteile zu beseitigen und ein Meßgerät zu schaffen, das einerseits ein leichtes und weiches Anpassen in die zu messende Strecke ermöglicht, andererseits nach erfolgter Messung, ohne daß der Bedienende irgendwie umgreifen muß, eine einfache und sichere Verriegelung besitzt, die sicherstellt, daß sich das eingestellte Maß, auch wenn die Meßstrecke sehr unzugänglich ist, nicht verstellt, das ferner auf einfache Weise eine Erweiterung des Meßbereiches ermöglicht und sich im übrigen dadurch auszeichnet, daß es durch auf einfachste Weise bearbeitbare Teile preiswert hergestellt werden kann und jederzeit leicht und sofort nachjustierbar vielseitig anwendbar ist.
  • Bei einem Meßgerät der eingangs aufgeführten Art geschieht dies erfindungsgemäß dadurch, daß der Maßstab an seinem auch im ausgezogenen Zustand im Führungsrohr verbleibende Ende eine sich ganz oder teilweise um seinen Umfang erstreckende exzenterförmige Ausnehmung aufweist und in diese Ausnehmung eine in ihrer Längsrichtung gewölbte Blattfeder, deren Länge etwa der axialen Abmessung entspricht, lose so eingelegt wird, daß sie teilweise an der Innenwandung des Führungsrohres anliegt.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann das Meßgerät mit zusätzlichen Feinanzeigen ausgestattet werden. Soll dabei ein Noniusschieber verwendet werden, so ist dieser, um die durch dieErfindung erzielte Handlichkeit des Gerätes voll auszunutzen, auf dem Maßstab durch eine in eine Nut eingelegte Feder selbsthaltend frei verschieb- und verdrehbar zu lagern und soll in seiner Meßlage am Führungsrohr anliegen.
  • Bei einer Feinanzeige mittels Meßuhr ist diese aus den gleichen Gründen vorteilhafterweise so auszubilden, daß die Meßuhr achsparallel zum Meßstab gegenüber diesem drehbar unter einer radial wirkenden federnden Spannung angeordnet ist und daß der mit dem Meßuhrschaft verbundene Taster radial auf die Teilung des Maßstabes zeigend diese normalerweise nicht berührt, jedoch von ihr einen solchen Abstand hat, daß er in erster Funktion als Index für die Grobanzeige ganzer Maßeinheiten auf der Teilung dient und in zweiter Funktion als Meßuhrtaste, indem er durch axiales Verschieben entgegen der Federspannung in der Meßuhr sowie durch Überwinden der ihn senkrecht von der Teilung abdrükkenden federnden Spannung in die nächstfolgende Teilung des Maßstabes formschlüssig eingedrückt wird.
  • Weiter Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen in Verbindung mit den Ausführungsbeispielen, die and Hand der Zeichnungen beschrieben sind. Es stellt dar F i g. 1 eine teilweise geschnittene Längsansicht mit aufgesetzter Meßlupe und Feinanzeige mittels Nonius, F i g. 2 bis 7 Einzelheiten der stufenlosen Verriegelungseinrichtung, F i g. 8 und 9 einen Noniusschieber teilweise im Schnitt, F i g. 10 die Befestigungsmöglichkeit der Meßlupe, Fig. 11 eine teilweise geschnittene Längsansicht mit Meßuhranzeige während des Messens, Fig. 11a Schnitt nach E-F, F i g. 12 eine teilweise geschnittene Längsansicht mit Meßuhranzeige in Ruhelage, Fig. 12a Schnitt nach G-H, Fig. 13 und 13 a vergrößerte Ansicht des Meßtasters für die Meßuhr, Fig. 14 Längsansicht eines Verlängerungsstückes zur Meßbereichserweiterung.
  • F i g. 15 bis 19 Einzelheiten des Meßvorganges bei einer Meßuhranzeige.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel F i g. 1 ist der mit einer Skalierung 4 versehene Maßstab 3 in dem Außenrohr 2 konzentrisch, dreh- und längsaxial verschiebbar gelagert. Das Außenrohr 2 ist mit seinem die Skalierung 4 berührenden Rohrende eingezogen und bildet dadurch ein Führungslager. In vorzugsweise zwei Ringnuten 5 an dem in das Außenrohr 2 hineinragenden Ende des Maßstabes 3 sind weiterhin offene federnde Führungsringe 6, 7 lose eingesprengt. Der Führungsring 7 sichert in Verbindung mit dem durch den Einzug des außenrohres 2 konushülsenartig entstandenen Anschlag 8 gleichzeitig den Maßstab 3 gegen Ablösung von dem Außenrohr 2.
  • Um durch gegenseitiges wahlweise links- oder rechtsseitiges Verdrehen des Maßstabes 3 gegenüber dem Außenrohr 2 diesen gegenüber dem Rohr stufenlos zu verriegeln, ist an dem im Rohr 2 gleitenden Ende des Maßstabes 3 eine Exzenternut 9 angebracht, in die eine auf verschiedene Art und Weise ausgebildete Blattfeder 10 lose so eingelegt ist, daß sie gegen die Innenwandung des Außenrohres 2 infolge einer über ihren Längsverlauf geeigneten Durchwölbung und Federwirkung teilweise anliegt.
  • Es kann auch ein zwischen dieser Blaftfeder 10 und der Exzenternut 9 eingelegtes nicht federndes prismatisches Widerlager 11 als in seinen Bestandteilen ein- oder mehrteiliges Klemmelement vorgesehen sein.
  • Durch das Auflaufen des exzenterförmigen Teiles 12 beim gegenseitigen Verdrehen des Maßstabes 3 gegenüber dem Außenrohr 2 wird die Blattfeder 10 und, soweit vorhanden, auch das nicht federnde Widerlager 11 unter der Auswirkung eines stufenlos geschmeidigen Verriegelungsvorganges gegen die Innenwandung des Außenrohres 2 angepreßt und unter darauffolgendem Rückverdrehen in Gegenrich tung wieder frei, d. h., die ursprünglich eingeleitete Verriegelung wird sonach wieder aufgehoben.
  • Sofern entsprechend F i g. 5 die Blattfeder 10 gegenüber dem exzenterförmigen Teil 12 in geeigneten Dimensionen, insbesondere bezüglich der Dicke des Federmaterials, abgestimmt ist, wird beim Verriegelungsvorgang die Blattfeder 10 über ihre ganze Länge vorübergehend gerade gedrückt und zusätzlich über ihren ganzen Längenabschnitt auch in betrachteter Querschnittzone vorübergehend auch noch durchgewölbt.
  • In diesem Fall erübrigt sich zur Aufhebung des Verriegelungsvorganges die vorerwähnte Rückverdrehung des Maßstabes 3 gegenüber dem Außenrohr 2.
  • Hieraus ergibt sich die Folgerung, daß unter wahlweise links- oder rechtsseitigem Gegenverdrehen, dagegen aber auch unter einer in stets beibehaltener gleicher Verdrehungsrichtung und ohne jegliche Richtungsänderung des dadurch gegen das Außenrohr 2 verdrehbaren Maßstabes 3, also sozusagen in Kettenfolge fortlaufend wahlweise Ver- und Entriegelungsvorgänge stattfinden.
  • Zu einer in diesem Fall sicheren Führung der Blattfeder 10 wird die Exzenternut 9 zu einer soli chen den ganzen Umfang des Maßstabes 3 umgebenden Exzenternut 9' ausgebildet.
  • Das Außenrohr 2 und der Maßstab 3 schließen an ihren äußeren Enden mit je einem auf diese aufgepreßt oder eingeschraubten, nach Form und Zweck verschiedenartig gestalteten Meßfühler 13 und 14 oder Schraubenmuttern 16, 16' zur Aufnahme von einschraub- und auswechselbaren Meßfühlern 15 bzw. der der Erweiterung des Meßbereiches dienenden Meßfühler 38 und 40 ab.
  • Die mit Gewinden versehenen Meßfühler 13' und 14' sowie Schraubenmuttern 16 dienen der zentralen Justierung des Gerätes gegenüber den allen Abnützungen unterliegenden Teilen und sind in ihrer Einstellage mittels der Gegenmutter 17 sicherbar.
  • Auf dem Maßstab 3 ist ein mit einer in einer Nut 18 eingelegten Feder 19 selbsthaltender längsaxial-und drehbeweglicher NoniusschieberaO derart gelagert, daß dieser zum Zweck des Meßvorganges stirnseitig gegen das innere eingezogene Ende des Außenrohres 2 angelegt und mit der Skalierung4' an die auf dem Maßstab 3 angeordnete Skalierung 4 zur Ablesung von Maßbruchteilen leicht angestellt werden kann.
  • Der Noniusschieber 20 kann außer seiner im vorliegenden Fall der Ermittlung von Maßteilen dienenden Skalierung 4', zusätzlich noch mit einer Skalierung 4" für die Feinstablesung von Maßteilen, gleichfalls auch mit einer Noniusteilung von verschiedenen Maß systemen versehen sein, wobei zum Zweck rascherer Auswertung die Skalierung 4' gegenüber einer solchen 4" der Vorermittlung zur darauffolgenden Feinstablesung dient.
  • Eine an sich bekannte Optik 21 wird als Ableselupe von einem zum Zweck ihrer Selbstzentrierung zu gegeneinander parallel verlaufenden Prismen 22 ausgebildeten Magnetgestell 23 gehalten.
  • Als zweiter Anschlag gegenüber dem Maßstab 3 ist ersatz- oder unterstützungsweise der gleichzeitig auch als Anschlag dienen könnenden Meßfühler 13 und 14 oder Schraubenmuttern 16' am äußeren Ende des Außenrohres 2, eine in das Außenrohr 2 eingedrückte, einen Anschlag bildende Ringwulst 24 oder ein dieser vorgelagerter, die gleiche Funktionsaufgabe erfüllender oder in einer Nut plazierter lösbar eingesprengter Federring vorgesehen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zur raschen und insbesondere genauesten Ermittlung der sich aus den jeweiligen Meßstellungen des Maßstabes 3 ergebenden Maßbruchteile, die innerhalb der Skalierung 4 jedoch nicht mehr angezeigt werden können, zum Zweck deren Ablesung an Stelle des Noniusschiebers 20 eine an sich bekannte Meßuhr 25 vorgesehen. Ein mit ihrer Achse 26 und der Taste 27 in Verbindung stehender Taster 28 ist so angeordnet und funktioniert in der Weise, daß er unmittelbar und direkt in die Gravierung der Skalierung 4 oder in ein andersartiges, dieMeßabgrenzung kennzeichnendes teilstrich-, gleichfalls auch in ein lochreihen-, gewinde-, ringnuten- oder zahnstangenartiges, der Teilung des angewendeten Maß systems gleichkommendes, dem Maßstab 3 bestandseigenes oder in ein ähnlichartiges Element oder Teilungssystem funktionssicher eingreift. Der auf diese Weise zustande kommende Meßausschlag wird, wie in der späteren Erklärung des Meßvorganges noch ausgeführt wird, über Direkt- oder Differenzmessung abgegriffene Bruchteile von Maßeinheiten eines Maßsystems auf der Meßuhr genau, sofort und jeweils direkt ablesbar anzeigt.
  • Zum Ausführungsbeispiel des Meßgerätes mit einer Meßuhr 25 sind aus dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel außer dem Noniusschieber 20 und der Leselupe 21/22/23 alle mit dem Maßstab 3 und dem Außenrohr 2 zusammenhängenden Bestandteile über nommen.
  • Das den Maßstab 3 führende Außenrohr 2 ist innerhalb dem auf diesem festsitzenden Handgriff 29 mit einem Lagerbund 30 unlösbar fest verbunden.
  • Um das Außenrohr 2 ist ein Pendelrohr 1 angeordnet, welches gegenüber dem Außenrohr 2 zum Zweck seiner in betrachtetem Abschnitt y-y vornehmlich radialen - und bezüglich des Lagerbundes 39 längsaxial spurähnlichen Lagerung an seinem innenliegenden Ende, sowie zu anderem Zweck auch an seinem gegenüberliegend äußeren Ende unterschiedlich eingezogen und der letztgemeinte Einzug 1', gemäß Stirnansicht der SchnitteE-F und G-H, stirnseits mit einem Langloch 31 versehen ist, dessen Ausnehmung mit seinen in den Abschnitt x-x verlagerten beiden Berührungspunkten gegenüber dem Maßstab 3 schwenkbeweglich geführt ist.
  • Die auf dem Pendelrohr 1 festsitzende Halterung 32 dient im wesentlichen zur Aufnahme der Meßuhr 25, die unter der gleichzeitig dem Justiervorgang dienenden Feststellschraube 33 in achsparalleler Halterung gegenüber der Achse des Pendelrohres 1 mit diesem fest verbunden ist.
  • Unter dem Einfluß einer Druckfeder 34, geführt in einer die Halterung 32 und das Pendelrohrl durchbrechenden, in zentripedaler Richtung zur Achse des Maßstabes 3 verlaufenden Bohrung, wird eine Arretierkugel 35 gegen die in das Außenrohr 2 eingearbeitete Rille 35 gedrückt. Infolge der dadurch wirksam werdenden Kräftekomponente wird das Pendelrohr 1 im Lagerbund 30 spielfrei verschwenkt, wodurch gleichzeitig der Taster 28 mit allen damit in Verbindung stehenden, um die Achse des Maßstabes 3 und des Außenrohres 2 dreh- und schwenkbeweglichen Aufbauteilen gegenüber dem Maßstab 3 von diesem und dessen Skalierung 4 schwenkbeweglich abhebt.
  • Im übrigen wird durch die von der Druckfeder 34 über die Arretierungskugel 36 und die Rille 35 über das Außenrohr 2 ausgeübte Reibung das gesamte aus den Hauptteilen, dem Pendelrohr 1, Halterung 32, Meßuhr 25, Taste 27 und Taster 28 dreh- und schwenkbewegliche System gegenüber selbständiger Eigenverdrehung gehemmt.
  • Durch eine Abstimmung der Druckfeder34 auf ihre bei Zusammenschaltung des Tasters 28 mit der Skalierung 4 sich ergebenden minimalen Längenbegrenzung oder durch Einlage eines nicht gezeichneten in der Arretierungsfeder 34 lose plazierten Sperrbolzens, dessen Länge an Stelle und gleich einer minimalen Längenbegrenzung der Druckfeder 34 sein müßte, wird einer unerwünschten Zerlegung des Meßgerätes -vorgebeugt.
  • Das Meßgerät ist entsprechend seinen sowohl mit einem Noniusschieber 20 als auch mit einer Meßuhr 25 ausgestatteten zweifachen Ausführungsformen im Hinblick auf dessen Meßbereich durch einseitiges, beider- oder wechselseitig wahlweises Auswechseln anschraubbarer Meßfühler 14', 15, 37/38, 39/40 auf eine sehr präzise, rasche und billige Weise ganz enorm und lückenlos erweiterbar.
  • Entsprechend einem weiteren Ausführungsbeispiel des mit einer Meßuhr 25 versehenen Meßgerätes ist gemäß einer Konstruküonsvariante in nicht gezeichneter Darstellung, an Stelle des Pendelrohres 1, ein ähnliches Rohr mit allen damit in Verbindung stehenden erläuterten Aufbauteilen gegenüber dem Außenrohr 2 in fixierter oder auf einstellbare Weise mehr oder minder stark hemmend drehbar, doch nicht schwenkbeweglich geartet.
  • In diesem Fall ist zum Zweck des Einrastens des Tasters 28 in die Skalierung 4 ein in radialer Richtung zur Achse des Maßstabes 3 geeignetes federndes Zwischenelement vorgesehen, wozu auch die Taste 27 dazu ausgebildet ist.
  • Im Weg zentraler Justierung aller verschleißbaren Teile des nach den Ausführungsbeispielen mit einer Meßuhr 25 ausgestatteten Meßgerätes wird die Meßuhr 25 in der diese in der Hafterung 32 festhaltenden Bohrung mit dem gegenüber der Meßuhr 25 in Verbindung stehenden Taster 28 lediglich längsaxial ihrer Lagerung verschiebbar eingestellt und ihre Einstelllage mittels der Feststellschraube 33 gesichert.
  • Die Messung bei einer Nonlusablesung wird wie folgt durchgeführt: In seiner Verwendung als Innenmeßgerät wird der Maßstab 3 in Verlängerung des Außenrohres 2 aus diesem ausgezogen und in eine mit beiden Enden des Gerätes gegenüberliegend sich beiderseits gegen den zu messenden Gegenstand abstützenden Lage gebracht und in dieser durch Verdrehen des Maßstabes 3 gegen das Außenrohr 2, infolge dadurch sodann stufenlos wirksam werdender Verriegelungseinrichtung festgestellt.
  • Sodann wird der Noniusschieber 20 in Anschlagstellung gegen das Außenrohr 2 verschoben und als zusätzlich drehbar, mit der Skalierung 4' gegen die Skalierung 4 des Maßstabes 3 in Ableseposition angestellt.
  • Die Ablesung des Meßwertes erfolgt gleichbedeutend der einer bekannten Schieblehre.
  • Eine jederzeit äußerst leicht durchführbare, vorteilhaft, absolut zentral beherrschbare Justierung und Nachjustierung des Gerätes (mit Noniusschieber) gegenüber allen einem Verschleiß unterliegenden Teile erfolgt lediglich durch Veränderung der z. B. mittels einer Gegenmutter 17 sicherbaren bzw. verschraubbaren Meßfühler 13', 14' und Schraubmuttern 16.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel mit Meßuhr wird das Gerät gegenüber dem zu messenden Gegenstand stets an dem Handgriff 29 gehalten und zunächst gleichfalls gehandhabt wie vorbeschrieben.
  • Durch Verdrehen der Halterung 32 wird der Taster 28 der Skalierung 4 deckungsähnlich zugewendet.
  • Gegenüber der Skalierung 4 wird der Taster 28 als Nullindex betrachtet und bis bzw. vor diesem die von den Skalierrissen begrenzten, nur vollen Meßwerte an der Skalierung 4 abgelesen.
  • Sodann wird in Reihenfolge a, b der aus F i g. 12 erkennbaren Pfeilrichtung die Taste27 zunächst in radialer Richtung gegen die Skalierung 4 angedrückt, damit nach weiterem Drücken der Taste 27 in zusätzlicher Richtung gegen die Meßuhr 25, entsprechend der sich aus beiden Richtungen und in diese ausgeübten Kräfteeinfluß ergebenden resultierenden I(räfteverlagerung R, der Taster 28 in den der Meßuhr 25 zugewendet nächstliegenden Riß der Skalierung 4 (s. F i g. 13) selbstarretierend einrastet.
  • Dadurch entsteht an der Meßuhr 25 ein Meßausschlag, welcher an sich nicht dem dem vorher in ganzen Maßeinheiten abgelesenen Meßwert hinzuzurechnenden Bruchteil, sondern einem zwischen diesem und gegenüber einer ganzen Maßeinheit differierenden (neutralen) Ergänzungswert entspricht.
  • Es handelt sich also zunächst um eine innerhalb kleinster Maßeinheit von z. B. 1 mm zustande kommende Differenzmessung.
  • Gemäß Fig. 15 bis 19 entspricht im Weg einer solchen Differenzmessung, also jeweils stets innerhalb einer Maßeinheit von z. B. 1 mm, die von dem Taster 28 zurückgelegte Bewegungsstrecke V gleich dem an der Meßuhr angezeigten sogenannten Ergänzungswert V'.
  • Der effektive Meßwert M, angesehen als Bruchteile einer Maßeinheit von z. B. 1 mm, welcher dem vorbestimmten bis zu dem noch nicht bewegten Taster 28 als betrachteten Nullindex zunächst noch an der Skalierung 4 ablesbar gewesenen Meßwert ganzer Maßeinheiten hinzuzurechnen ist, ist nunmehr an der Meßuhr in direkter Ablesung mit gleichem Wert M', und zwar in Richtung A, entgegen der von dem Uhrzeiger beschriebenen Laufrichtung Z, ablesbar.
  • Wenn für die Teilung der Skalierung 4 gleich t gesetzt wird, so errechnet sich der den vorbestimmten ganzen Maßeinheiten hinzuzurechnende Bruchteil M einer z. B. 1 mm großen Maßeinheit, wie folgt: M=t-V, und analog der Anzeige an der Meßuhr wird M' = t' - V'.
  • Graphisch wird dies nach F i g. 15 bis 19 und aus paralleler Betrachtung verschiedener Meßsituationen und Stellungen des Tasters 28 und den den jeweiligen Anzeigen der Meßuhr entsprechenden Positionen I und II ersichtlich.
  • Es liegt dabei zugrunde, daß der Taster 28 in seinen durchlaufenden Nullstellungen, als Ausgangsstellungen, zugleich als Nullindex angesehen, durch die Anschlagbegrenzung innerhalb der Meßuhr 25 sich daher nie in Richtung S fortbewegen kann und seitens der Meßuhr 25 im Anzeigebereich auch der Nullstellung entspricht.
  • Hieraus ergibt sich, daß die Meßposition I in F i g. 15 im Vergleichsfall gegenüber der Meßposition I in F i g. 16 zweideutig erscheint, da in beiden Fällen die Meßuhr in beiden Anzeigestellungen 1 Nullwerte anzeigt.
  • Da in beiden Meßpositionen, Fig. 15, Pos. I, und F i g. 16, Pos. 1, Grenzfälle vorliegen, deren zweideutige Meßergebnisse von der Meßuhr jeweils mit »Null« angezeigt werden und deshalb auf eine Mißweisung zu schließen ist, so wird jeweils eine Kontrollmessung erforderlich.
  • Zur Durchführung jeder Kontrollmessung wird der Taster 28 in Richtung gegen die Meßuhr 25 in den nächstliegenden Riß der Skalierung 4 eingesetzt.
  • Nachdem t= t' entspricht, ergibt die Kontrollmessung nach F i g. 15, Pos. II, an der Meßuhr gleiche Werte, in diesem Fall also zweimal Nullwert Sonach war also die ursprüngliche Anzeige richtig.
  • Die Kontrollmessung nach Fig. 16, Pos. II, weist den von der ursprünglichen Messung abweichenden richtigen Wert M' aus, da von der Meßuhr 25 zweideutig auslegbare Meßausschläge nur in Nullstellung, also bei Anzeige ganzer Maßeinheiten zu vermuten sind.
  • Die vorliegende Beweisführung läßt für die Meßbeispiele nach F i g. 17, Pos. I und II, F i g. 18, Pos. 1 und II, nur eindeutig richtige Meßergebnisse erkennen.
  • Sofern diesen Meßergebnissen gegenüber auf vorbeschriebene Weise Kontrollmessungen durchgeführt würden, die jedoch nicht erforderlich wären, ergäben sich jeweils die gleichen Meßwerte M'.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Mechanisches Meßgerät, vorzugsweise für Innenmessung, bei dem ein aus vollem Material oder aus einem Rohr gebildeter Stab seinerseits in einem Rohr teleskopartig verschiebbar und in der zu messenden Länge stufenlos verriegelbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Maßstab (3) an seinem auch im angezogenen Zustand im Führungsrohr (2) verbleibenden Ende eine sich ganz oder teilweise um seinen Umfang erstreckende exzenterförmige Ausnehmung (9) aufweist und in diese Ausnehmung eine in ihrer Längsrichtung gewölbte Blattfeder (10), deren Länge etwa der axialen Abmessung der Ausnehmung (9) entspricht, lose so eingelegt wird, daß sie teilweise an der Innenwandung des Führungsrohres (2) anliegt.
  2. 2. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (10) so dimensioniert wird, daß die Verriegelung und Entriegelung durch entgegengesetztes Verdrehen erfolgt.
  3. 3. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (10) so dimensioniert ist, daß die Verriegelung und Entriegelung durch gleichgerichtetes Verdrehen erfolgt.
  4. 4. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Blattfeder (10) und der exzenterförmigen Ausnehmung (9) ein prismatisches stabähnliches Widerlager (11) angeordnet ist, in dessen nutenartige Vertiefung die Blattfeder eingelegt wird oder mit dem die Blattfeder fest verbunden sein kann.
  5. 5. Meßgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßstab (3) mit Ringnuten (5) für einen oder mehrere einsprengbare Führungsringe (6) bzw. ein mit dem Führungsende (8) des Führungsrohres (2) zusammenwirkender Anschlagring (7) versehen ist.
  6. 6. Meßgerät, insbesonders nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Verwendung einer zusätzlichen Feinanzeige mittels eines Noniusschiebers, jedoch in einer solchen Anordnung, daß der Noniusschieber (20) auf dem Meßstab (3) durch eine in eine Nut (18) eingelegte Feder (19) selbsthaltend frei verschieb- und verdrehbar gelagert ist und in seiner Meßlage am Führungsrohr (2) anliegt.
  7. 7. Meßgerät, insbesonders nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Verwendung einer zusätzlichen Feinanzeige des Meßwertes mittels einer Meßuhr, doch in einer solchen Ausbildung, daß die Meßuhr (25) achsparallel zum Meßstab (3) gegenüber diesem drehbar unter einer radial wirkenden federnden Spannung angeordnet ist und daß der mit dem Meßuhrschaft (26) verbundene Taster (28) radial auf die Teilung (4) des Meßstabes (3) zeigend diese normalerweise nicht berührt, jedoch von ihr einen solchen Abstand hat, daß er in erster Funktion als Index für die Grob anzeige ganzer Maßeinheiten auf der Teilung (4) dient und in zweiter Funktion als Meßuhrtaste, indem er durch axiales Verschieben entgegen der Federspannung in der Meßuhr sowie unter Überwinden der ihn senkrecht von der Teilung abdrückenden federnden Spannung in den nächstfolgenden Teilstrich der Teilung (4) oder einer ihr entsprechenden Teilung des Maßstabes (3) formschlüssig eingedrückt wird.
  8. 8. Meßgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßuhr in Ihrer Halterung axial verschiebbar gelagert und durch eine Feststellschraube gesichert ist.
  9. 9. Meßgerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl am Maßstab (3) als auch am Führungsrohr (2) besondere Schraubmuttern (16, 16') vorgesehen sind, in welche ihrerseits auswechselbare Meßfühler (13, 13', 14, 14', 39/40) oder Klemmschrauben (37) für Verlängerungsstücke eingeschraubt werden können.
  10. 10. Meßgerät nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Einstellung der Meßfühler (13', 14', 15, 39/40) sowie der Schraubenmutter (16) und durch längsachsiales Ver- schieben der Meßuhr (25) gegenüber der Halterung (32) als verstellbare Justierelemente das Gerät gegenüber allen Abnutzungen zentral justiert werden kann und die Einstellage durch eine Gegenmutter (17) und die Feststellschraube (33) sicherbar ist.
  11. 11. Meßgerät nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet durch die zusätzliche Verwendung einer Lupe mit Magnethalterung.
  12. 12. M[eßgerät nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es ganz oder teilweise aus Stahl, nicht eisenhaltigen Metallen, Leicht- oder Buntmetallen, Kunststoff oder Glas besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 197 087, 913 252, 960931; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 100 300; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 681 946, 1743402; schweizerische Patentschriften Nr. 5410, 39 945; französische Patentschrift Nr. 1 209 617; USA.-Patentschriften Nr. 2 526 415, 2591 333.
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