DE1217801B - Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Fahrgestellrahmen fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE1217801B DE1217801B DEM49090A DEM0049090A DE1217801B DE 1217801 B DE1217801 B DE 1217801B DE M49090 A DEM49090 A DE M49090A DE M0049090 A DEM0049090 A DE M0049090A DE 1217801 B DE1217801 B DE 1217801B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D21/00—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
- B62D21/02—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted comprising longitudinally or transversely arranged frame members
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
- Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT Int. α.:
B62d
B 60g
Deutsche Kl.: 63 c - 37
AUSLEGESCHRIFT
EHSLtSIHEK
DPS DEUTSCHS«
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1 217 801
M4909011/63c
■17. Mai 1961
26. Mai 1966
M4909011/63c
■17. Mai 1961
26. Mai 1966
Die Erfindung betrifft ein Fahrgestell für Kraftfahrzeuge,
insbesondere mit Heckmotor. Es ist bekannt, das Fahrgestell als einen Rahmen aus zwei
Längsträgern mit tiefliegendem Mittelteil und hochgezogenen Kröpfungen an beiden Enden auszubil-
den, an denen längsgerichtete, die Räder tragende Blattfedern angeordnet sind. Fahrzeuge mit derartigen
Rahmen haben keine Geländegängigkeit, wegen des geringen Federweges. Außerdem muß der Rahmen
über seine ganze Länge sehr kräftig gebaut sein, um verwindungssteif zu sein.
Es ist auch bereits bekannt, die Räder einzeln an Längslenkern anzuordnen, die an Querträgern des
Rahmens angelenkt sind. Die durch Drehstäbe abgefederten Längslenker lassen nur eine verhältnismäßig
geringe Einfederungsbewegung der Räder zu, so daß auch mit solchen Fahrgestellen ausgestattete
Fahrzeuge nicht geländegängig sind. <
Die Erfindung hat zur Aufgabe, ein Fahrgestell zu schaffen, das bei geringem Rahmengewicht eine aus- ao
gezeichnete Geländegängigkeit ergibt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Vereinigung folgender
Merkmale erfüllt:
a) der Rahmen besteht aus zwei Längsträgern mit tiefliegendem Mittelteil und nach oben gekröpften
Auslegern an beiden Enden;
b) an beiden Enden des Mittelteils der Längsträger sind Querträger vorgesehen;
c) die Querträger tragen Lagerungen für Längslenker der Radaufhängung, wobei die vorderen
Räder an geschobenen, die hinteren an gezogenen Längslenkern angeordnet sind;
d) die Ausleger der Längsträger sind als Widerlager für die Radfedern ausgebildet.
Durch diese Vereinigung entsteht ein Fahrgestell mit großem Einfederungsvermögen der Räder und
einem torsionssteifen und trotzdem leicht zu bauendem Rahmenmittelteil.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind an jedem Querträger zwei Bockpaare
für die Längslenker vorgesehen.
Mittels der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. 1 ein Fahrgestell nach der Erfindung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und
Fig. 2 das Fahrgestell nach Fig. 1 im Grundriß.
Der Fahrgestellrahmen besteht aus zwei Längsträgern 1 und 2, die ein Unförmiges Stahlblechprofil
oder jedes andere Profil genügender Stärke haben können. Auf die Vorwärtsfahrt in Richtung des
Pfeiles 3 bezogen sind die Längsträger 1 und 2 an ihrem vorderen Ende durch einen Querträger 4 starr
Fahrgestellrahmen für Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Maschinenfabrik Fahr, Aktiengesellschaft,
Gottmadingen (Bad.)
Gottmadingen (Bad.)
Als Erfinder benannt:
Bernhard Flerlage, Gottmadingen (Bad.)
miteinander verbunden. Der Querträger ist an seiner Vorderseite mit Bockpaaren 5 und 6 für nicht
dargestellte Längslenker versehen, an denen die Vorderräder gelagert sind. An dem Querträger 4
kann ein sich nach vorn erstreckender Mittelträger 7 kastenförmigen Profils starr befestigt sein.
An den Enden des Querträgers ist in Verlängerung der Längsträger je ein sich nach vorn erstreckender
Ausleger 8 und 9 befestigt. Die Ausleger sind gegenüber den Längsträgern 1 bzw. 2 nach oben gekröpft.
Die Ausleger bilden die Widerlager für die Abfederung der Vorderräder.
Etwa in der Mitte ihrer Länge sind die beiden Längsträger 1 und 2 durch einen hinteren Querträger
10 starr miteinander verbunden. Der Querträger 10 trägt an seiner Rückseite Bockpaare 11 und 12 für
die Hinterräder tragende Längslenker. Im Bereich des Querträgers 10 sind die Längsträger nach oben
gekröpft. An diesen sich nach hinten erstreckenden Auslegern 13 und 14 und zwischen ihnen ist in bekannter
Weise der nicht dargestellte Heckmotor angebracht. Außerdem sind die Ausleger 13, 14 mit je
einem Widerlager 15 und 16 für die Hinterradfederung versehen.
Der Querträger 10 ist in der Mitte mit einem Auflager 17 für den Motorgetriebeblock ausgerüstet.
Claims (2)
1. Fahrgestell für Kraftfahrzeuge, insbesondere mit Heckmotor, gekennzeichnet durch
die Vereinigung folgender Merkmale:
a) Der Rahmen besteht aus zwei Längsträgern (1, 2) mit tiefliegendem Mittelteil und nach
oben gekröpften Auslegern (8, 9, 13, 14) an beiden Enden;
b) an beiden Enden des Mittelteils der Längsträger^,
2) sind Querträger (4, 10) vorgesehen;
609 570/327
c) die Querträger (4,10) tragen Lagerungen für Längslenker der Radaufhängung, wobei die
vorderen Räder an geschobenen, die hinteren an gezogenen Längslenkern angeordnet
sind;
d) die Ausleger (8, 9, 13, 14) der Längsträger (1, 2) sind als Widerlager für die Radfedern
ausgebildet.
2. Fahrgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Querträger (4, 10)
zwei Bockpaare (5, 6,11,12) für die Längslenker
vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 823 698, 899 907;
deutsche Patentanmeldung B10082II/63c (bekanntgemacht am 18.12.1952);
deutsches Gebrauchsmuster Nr. -1829 662;
österreichische Patentschrift Nn 166 983; schweizerische Patentschrift Nr/200500.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM49090A DE1217801B (de) | 1961-05-17 | 1961-05-17 | Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge |
| SE553562A SE218313C1 (sv) | 1961-05-17 | 1962-05-17 | Chassiram för motorfordon |
| GB19055/62A GB932415A (en) | 1961-05-17 | 1962-05-17 | Improvements in and relating to chassis frames for motor vehicles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM49090A DE1217801B (de) | 1961-05-17 | 1961-05-17 | Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1217801B true DE1217801B (de) | 1966-05-26 |
Family
ID=7306417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM49090A Pending DE1217801B (de) | 1961-05-17 | 1961-05-17 | Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1217801B (de) |
| GB (1) | GB932415A (de) |
| SE (1) | SE218313C1 (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE3525251A1 (de) * | 1985-07-15 | 1987-03-12 | Ingbuero Andreas Treugut | Selbsttragende fahrgestellplattform fuer kraftfahrzeuge |
| US5741026A (en) * | 1996-05-31 | 1998-04-21 | Dana Corporation | Connecting and supporting structure for vehicle frame assembly |
Citations (5)
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| DE823698C (de) * | 1949-02-20 | 1951-12-06 | Bela Barenyi | Fahrgestell fuer Kraftfahrzeuge |
| DE899907C (de) * | 1943-11-23 | 1953-12-17 | Daimler Benz Ag | Achsaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1829662U (de) * | 1958-07-09 | 1961-04-13 | Elmasch Bau Fulda G M B H | Kleinwagenfahrgestell mit hinterer triebsatzschwinge. |
-
1961
- 1961-05-17 DE DEM49090A patent/DE1217801B/de active Pending
-
1962
- 1962-05-17 GB GB19055/62A patent/GB932415A/en not_active Expired
- 1962-05-17 SE SE553562A patent/SE218313C1/sv unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE218313C1 (sv) | 1968-01-16 |
| GB932415A (en) | 1963-07-24 |
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