DE1217414B - Vorrichtung zum Ausbessern der Zustellung von Schmelzoefen, Giesspfannen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Ausbessern der Zustellung von Schmelzoefen, Giesspfannen u. dgl.Info
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- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
- F27D1/16—Making or repairing linings ; Increasing the durability of linings; Breaking away linings
- F27D1/1636—Repairing linings by projecting or spraying refractory materials on the lining
- F27D1/1673—Repairing linings by projecting or spraying refractory materials on the lining applied centrifugally
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
- C21C5/28—Manufacture of steel in the converter
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Description
- Vorrichtung zum Ausbessern der Zustellung von Schmelzöfen, Gießpfannen u. dgl. Die Erfindung bezieht -sich auf eine Vorrichtung zum Ausbessern der Zustellung, und zwar sowohl der Innenwände als auch der Böden von Schmelzöfen, Gießpfannen, Stahlwerkskonvertern od. dgl., in warmem oder kaltem Zustand mittels Dolomit, Teerdolomit oder Stampfmasse.
- Die Dauer der Benutzbarkeit von Schmelzöfen hängt überwiegend von der Haltbarkeit der Ofenwände ab. Die Wände eines Elektrostahl-Schmelzofens beispielsweise halten dem Angriff der Schmelze und der Schlacke nur 3 bis 6 Wochen stand, während die Böden erst nach vielen Monaten schadhaft und unbrauchbar werden. In Stahlwerken ergibt sich hiernach die Schwierigkeit, daß die im Betrieb befindlichen Öfen zum Zweck der Ausbesserung der Wände häufig stillgesetzt werden müssen. Reparaturen lassen sich während des Betriebes infolge der Hitze und auch infolge der Kleinheit der Türen kaum durchführen, ganz abgesehen davon, daß die Ausbesserung senkrechter Wände naturgemäß auf Schwierigkeiten stößt. Hinzu kommt, daß der Grad der Abnutzung der Wände eines Schmelzbehälters sehr unterschiedlich ist. Bei Elektrostahlöfen beispielsweise nutzen sich die den Elektroden nahe liegenden Stellen schneller ab als die entfernt liegenden.
- Es sind schon die verschiedenartigsten Vorrichtungen entwickelt worden, um die Ofenmannschaft von der anstrengenden Flickarbeit, wie sie bei Stahlschmelzöfen laufend anfällt, zu entlasten. Die bekanntesten Vorrichtungen dieser Art sind mit rotierenden Schaufeln versehene Dolomit-Schleudermaschinen, wie ,sie zum Flicken insbesondere der Rückwände und des Herdes von Siemens-Martin-Öfen verwendet werden. Derartige, außerhalb des Ofens aufzustellende Schleudermaschinen besitzen eine Schleudertrommel oder ein Schleuderrad, das die Flickmasse in gezieltem Wurf durch eine Öffnung des Ofens auf eine schadhafte Stelle aufschleudert. Es sind auch Wurfvorrichtungen bekanntgeworden, die nicht mit einem Schleuderrad arbeiten, sondern die Flickmasse von einer Auswurfbahn unter explosionsartigem Druck auf die auszubessernden Stellen der Zustellung von Elektro- oder Siemens-Martinöfen aufwerfen, damit die Flickmasse tief in die schadhaften Stellen eindringt. Auch in diesem .Falle wird die Flickmasse von außen durch eine .Ofenöffnung in das Ofeninnere geschleudert. Mit diesen bekannten Maßnahmen und Vorrichtungen lassen sich im gezielten Wurf immer nur einzelne bestimmte schadhafte Stellen bewerfen, die durch die Ofenöffnung hindurch meist kaum erreichbar sind.
- Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß innerhalb des Ofens oder der Pfanne ein drehbar gelagertes, in horizontaler Ebene rotierendes Schleuderrad heb- und senkbar angeordnet ist, welches mit strahlenförmigen Rippen und mit Schutzeinrichtungen versehen ist, welche nicht ausbesserungsbedürftige Stellen der Ofen- oder Pfannen-. wandung gegen das Ausschleudern der Zustell- oder Flickmasse schützen. Mit dieser Vorrichtung kann die ganze Peripherie der inneren Ofenwandung in allen Höhenlagen gleichmäßig mit der Auskleidungsmasse in trockenem, angefeuchtetem oder halbflüssigem Zustand während des Betriebes, also in heißem Zustande des Schmelzofens, bestrichen werden, und es sind in weiterer Ausbildung der Erfindung Vorkehrungen getroffen, die es ermöglichen, auch den inneren Ofenboden auszubessern. -Inder Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. , Die Maschine gemäß F i g. 1 besteht aus einem Rahmen 1, an welchem der Motor 2 angeordnet ist, dessen Welle 3 von einem Schutzrohr 4 umgeben ist. Am unteren Teil des Rahmens 1 ist der kegelstumpfförmige Trichter 5 befestigt. Auf dem unteren Ende der Welle 3, die sich über den Rand des Schutzrohres 4 erstreckt, ist die Scheibe 6 befestigt, die mit strahlenförmigen Rippen 7 versehen ist.
- Die Vorrichtung kann am Rahmen 1 mit Hilfe eines Laufkrans in den Ofen eingebracht und dort in vorbestimmten Höhenstellungen festgehaltenwerden. Der Trichter 5 wird mit dem zur Ausbesserung des Ofens dienenden Stoff gefüllt und der Motor 2 angelassen. Das auf den Mittelteil der Scheibe 6 fallende Material wird von den Rippen 7 gleichmäßig auf die Scheibe 6 verteilt-- Unter der Einwirkung der Fliehkraft wird das Material auf die- Ofenwand geschleudert. Unterhalb des Rahmens 1 ist das Gehäuse 8 befestigt, welches den Trichter 5 und- die Scheibe 6 umgibt und in der: Höhe der. Scheibe-6 mit den Öffnungen 9 versehen ist. Diese ffnungen sind derart angeordnet, daß das von der Scheibe 6 abgeschleuderte Material ausschließlich die schadhaften Stellen der Ofenwände trifft. Die Öffnungen können ganz oder teilweise verschließbar gestaltet sein, um sie der Größe der auszubessernden Wandstellen anzupassen.. .
- Zum gleichen Zweck ist bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 und 3 der mittlere Teil- der Scheibe 6 mit einer kegelstumpfförmigen Haube 10 bedeckt, welche auf den strahlenförmigen Rippen 7 aufliegt und somit das aus dem Trichter 5 austretende Material daran hindert, auf den mittleren Teil der Scheibe 6 zu gelangen. Mittels des Flansches 11 und der Schraubenverbindung 12 ist entlang dem nicht ausbesserungsbedürftigen Teil der Ofenwand am unteren kreisförmigen Rand des Trichters 5 der zylinderförmige Schirm 13 und in gleicher Weise der weitere gegenüberliegende- Schirm 14 befestigt. Längs dieser Schirme 13,14 sind die Ofenwände gegen das Schleudergut geschützt.
- F i g. 4 zeigt eine Draufsicht auf die Schleuderscheibe 6, welche gegenüber der Ofenwand 15 durch die drei .Schirme 16,17 und 18 abgedeckt ist. Das von der Scheibe abgeschleuderte Material wird also nur in den Bereichen A, B und C auf die schadhaften Wandteile A1, Bi und C1 auftreffen.
- In F i g. 5 ist am Trichter 5 die winkelförmige Leitvorrichtung 19 angeordnet, welche verhindert, daß das von der Scheibe 6 abgeschleuderte Material in den Bereich D der Ofenwand 15 gelangt. Auf diese Weise kann. beispielsweise das Abstichloch eines Ofens geschützt werden.
- Die Maschine -gemäß der Erfindung kann auf einfache Weise mit einer Vorrichtung zum Glätten des ausgeschleuderten Materials versehen werden. Wie aus F i g. 6 ersichtlich ist, besteht diese Vorrichtung aus mehreren an der .Scheibe 6 angelenkten Armen 20, die an ihren freien Enden mit einem Glättungsblech 21 versehen sind; welche durch Fliehkraftwirkung gegen die Ofenwand 15 gedrückt werden.
- Eine, weitere Ausbildung der Maschine zum Ausbessern des Bodens zeigt F i g. 7. Zu diesem Zweck ist um denTrichtei 5 ein kegelstumpfförmigerSchirm 22 gelegt, welcher die -Scheibe 6 umgibt und sich unterhalb derselben -nach unten ausweitet. Das von der Scheibe 6- ausgeschleuderte Material wird in diesem Falle durch den Schirm 22 dem Boden des Ofens zugeführt. Im Falle der Verwendung vor< stark angefeuchtetem Schleudermaterial - wird das zur Ausbesserung der Wände oder Böden dienende Gut dem Trichter 5 pneumatisch unter Druck zugeführt. Hierdurch läßt sich das Austrocknen end`- die -Eihärtung flüssiger oder halbflüssiger --Stoffe: wähiend des- Einbaues-.der Maschine in sehr heißen Öfen verhindern.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Ausbessern der Zustellung von Schmelzöfen, Gießpfannen u. dgl. durch Aufschleudern von Dolomit, Teerdolomit oder Flickmasse auf die ausbesserungsbedürftigen Stellen in gezieltem Wurf, gekennzeichnet durch ein im Ofen- oder PfaAneninnern heb- und senkbar angeordnetes, drehbar gelagertes, in horizontaler Ebene rotierendes Schleuderrad- (6), welches mit strahlenförmigen Rippen (7) und mit. Schutzeinrichtungen versehen ist, welche nicht ausbesserungsbedürftige Stellen der Ofen- oder Pfannenwandung gegen das Ausschleudern der Zustell- oder Flickmassen schützen: 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrad (6) von einem Gehäuse (8) umgeben ist, welches -in der Höhe der Scheibe mit Öffnungen (9) versehen ist, die den schadhaften Stellen der Schmelzbehälterzustellung gegenüberliegen. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (9) im Gehäuse (8) ganz oder teilweise verschließbar sind. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schleuderrad (6) ortsfest angeordnete zylinderförmige Schirme (13, 14, 16 bis 18) vorgelagert sind. - 5: Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß . dem Schleuderrad . (6) eine ortsfest angeordnete winkelförmige Leitvorrichtung (19) vorgelagert ist. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 biss;: .dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schleuderrad (6) Arme (20) angelenkt sind, die an ihren freien Enden mit Glättungsblechen (21) versehen sind: 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrad (6) von einem kegelstumpfförmigen Schirm (22) umgeben ist,. welcher sich unterhalb der Scheibe in - Richtung zum Boden des Ofens oder der Pfanne ausweitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 539 651, 816 996, 898 596,-895 160; deutsche Patentanmeldung p 22415 V1 a/ 18-b D, (bekanntgemacht am 26.7.1951); Patentschrift Nr.1783 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR778367 | 1958-11-05 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1217414B true DE1217414B (de) | 1966-05-26 |
| DE1217414C2 DE1217414C2 (de) | 1966-12-22 |
Family
ID=8707999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB55387A Granted DE1217414B (de) | 1958-11-05 | 1959-11-03 | Vorrichtung zum Ausbessern der Zustellung von Schmelzoefen, Giesspfannen u. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1217414B (de) |
| GB (1) | GB907007A (de) |
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1959
- 1959-11-03 DE DEB55387A patent/DE1217414B/de active Granted
- 1959-11-03 GB GB3732759A patent/GB907007A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB907007A (en) | 1962-09-26 |
| DE1217414C2 (de) | 1966-12-22 |
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