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DE1217451B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen mit Anpassungsuebertragungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen mit Anpassungsuebertragungen

Info

Publication number
DE1217451B
DE1217451B DES94862A DES0094862A DE1217451B DE 1217451 B DE1217451 B DE 1217451B DE S94862 A DES94862 A DE S94862A DE S0094862 A DES0094862 A DE S0094862A DE 1217451 B DE1217451 B DE 1217451B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potential
test
free
wire
occupancy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES94862A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Oberarzbacher
Johann Rozehnal
Hans-Guenter Kempf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES94862A priority Critical patent/DE1217451B/de
Publication of DE1217451B publication Critical patent/DE1217451B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwählanlagen mit Anpassungsübertragungen Die Erfindung bezieht sich auf -eine Schaltungsanordnung für Fernmeldevennittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwählanlagen, in welchen für den durchgehenden Verbindungsaufbau über Schaltglieder mit unterschiedlichen, untereinander unvereinbaren Prüfbedingungen. der Prüf- und Belegungsstronikreise Anpassungsübertragungen vorgesehen sind, die eine jeweils durch ein Freipotential. als frei oder durch ein Besetztpotential als besetzt bezeichnete eingangsseitige. Belegungsader zur Belegung seitens vorgeordneter Schaltglieder und eine ausgangsseitige Prüf ader zum Prüfen und Belegen nachgeordneter Schaltglieder aufweisen.
  • Eine bekannte derartige Schaltungsanordnung für Anpassungsübertragungen weist an der ausgangsseitigen Prüfader ein hochohmiges überwachungsrelais auf, welches anspricht, wenn der nachfolgende Wähler frei ist. Hierbei fließt ein so geringer Strom, daß eine Belegung des nachfolgenden Wählers mit Sicherheit verhindert ist. Ein Kontakt dieses überwachungsrelais schaltet in dessen angesprochenem Zustand Freipotential an die eingangsseitige Belegungsader, so daß vorgeordnete Wähler auf die betreffende Anpassungsübertragung aufprüfen können. Ferner ist in der eingangsseitigen Belegungsader ein Belegungsrelais vorgesehen, das bei einer Belegung seitenseines vorgeordneten Wählers anspricht und eine- Belegung des nachgeordneten Wählers veranlaßt, so daß er für andere Wähler gesperrt ist (Besetztpotential auf der Belegungsader). Die Präfader und die Belegungsader sind galvanisch getrennt, so daß mit Hilfe einer solchen Anpassungsübertragung Wähler mit an sich unvereinbaren Prüf- und Sperrbedingungen in durchgehendem Wählverkehr zäsammenarbeiten können.
  • Wird die ausgangsseitige Präfader der Anpassungsübertragung stromlos, indem der nachfolgende Wähler von anderer Seite her, z. B. von einem anderen Wähler, der auf den zuerst genannten Wähler unmittelbar aufprüfen kann, belegt, so fällt das überwachungsrelals ab und trennt das Freipotential von der eingangsseitigen Belegungsader ab. Es kann nun vorkommen, daß ein der Anpassungsübertragung vorgeordneter Wähler während der Abfallzeit des überwachungsrelais aufprüft und daß infolgedessen Doppelverbindungen zustande kommen, indem ein Ab- fallen desselben verhindert wird. Die Gefahr des Doppelprüfens wurde darum durch eine bekannte Schaltungsanordnung vermieden, in welcher ein Umschaltekontakt des genannten Belegungsrelais in der ausgangsseitigen Prüfader vorgesehen ist, welcher eine Belegung des nachfolgenden Wählers nur entweder von dem der Anpassungsübertragung vorgeordneten Wähler über diese oder von einem anderen Wähler mit dem nachgeordneten Wähler entsprechenden Prüfbedingungen. mit alternativer Sicherheit gewährleistet. Ferner kann hierbei auch der Fall eintreten, daß der prüfende Wähler infolge Abfallens des überwachungsrelais wieder abgeworfen wird. Ein Nachteil hiervon besteht darin, daß Wähler aufprüfen und wieder abgeworfen werden können. Das führt neben einem erhöhten Verschleiß zu Fehlfunktionen des Wählers, z. B. Aufschleudern, Rückauslösung der bisher aufgebauten Verbindung u. dgl.
  • Die Aufgabe der Erfindung, Nachteile bekannter Schaltungsanordnungen zu beheben, wird dadurch gelöst, daß mit der Prüfader verbundene Prüfschaltmittel durch mit der Belegungsader verbundene, hochohmig messen-de Spannungsprüfschaltmittel wirksam schaltbar sind, indem diese die Prüfschaltmittel bei Anschaltung eines ersten Prüfpotentials seitens vorgeordneter Schaltglieder an die Belegungsader mit einem zweiten Prüfpotential verbinden, und daß an die Belegungsader, die im unbelegten und ungeprüften Zustand hochohmig ist und von prüfenden, vorgeordneten Schaltgliedem als frei nicht erkennbar ist, durch die Prüfschaltmittel ein Freipotential in Ab hängigkeit davon angeschaltet wird, daß diese in wirksam geschaltetem Zustand über die Prüfader mit einem freien nachgeordnet-en Schaltglied verbunden sind.
  • Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Prüfen eines der Anpassungsübertragung vorgeordneten Schaltgliedes in einer unbedingt-en Abhängigkeit von einem von der Anpassungsübertragung vorgenommenen Prüfvorgang hinsichtlich des Zustandes (ob frei oder besetzt) des nachgeordneten Schaltgliedes steht, indem die Absicht eines vorgeordneten Schaltgliedes, zu prüfen, zunächst aufgenommen wird, ohne daß dieses schon Freipotential auf der Belegungsader vorfindet und indem die genannte Absicht, dargestellt durch das Kriterium Präfpotential auf der Belegungsader, zu einer,ausgangsseitigen Prüfung über die Prüfader führt, und indem nach einer erfolgreichen Prüfung in der Anpassungsübertragung Freipotential an die eingangsseitige Belegungsader angeschaltet wird, wodurch der Prüfvorgang des vorgeordnet-en Schaltgliedes eingeleitet wird.
  • In der Zeichnung ist nur in wesentlich zum Verständnis der Erfindung beitragenden Bestandteilen ein Ausführungsbeispiel von ihr gezeigt, auf welches sie jedoch keineswegs beschränkt ist.
  • Von einer AnpassungsübertragungA ist eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung für Prüfstromkreise dargestellt. Nicht gezeigt sind Signaladern, z. B. Sprechadern od. dgl. Die Anpa5sungsübertra-# gungA weist eine eingangsseitige Belegungsaderbe, über welche die Anpassungsübertragung von vorgeordneten Wählern, z. B. Wl, erreichbar ist, und eine ausgangsseitige Prüfaderpa auf, über welche von ihr ein nachgeordneter Wähler W2 erreichbar ist. Der vorgeordnete Wähler WI prüft mit Minusspannung auf Vorhandensein von Erdpotential im nachfolgenden Schaltglied. Der der Anpassungsübertragung A nachgeordnete Wähler W 2 führt an seiner eingangsseitigen Belegungsader (über Relais C) Minusspannung als Freipotential. Die Wähler Wl und W2 könnten also in unmittelbarer Hintereinanderschaltung nicht aufeinander aufprüfen. Dagegen ist aber der Wähler W3 mit seiner ausgangsseitigen Prufader so eingerichtet, daß er auf die Belegungsader des Wählers W2 galvanisch unmittelbar aufprüfen kann.
  • Wie ferner aus der Zeichnung hervorgeht, können die beiden Wähler Wl und W3 den Wähler W2 erreichen. Es kann vorkommen, daß der Wähler W2 durch den Wähler W3 belegt ist, so daß der Wähler WI den Wähler W2 über die Anpassungsübertragung A nicht erreichen darf.
  • Wird nun auf bekannte und deshalb nicht näher erläuterte Weise die Freiwahl des Wählers Wl eingeleitet, so erreicht er hierbei die -eingangsseitige Belegungsader be der Anpassungsübertragung. Während seines Laufes erreicht sein Prüfpotential (Minusspannung über das Relais P) den im Ruhezustand durch an seiner Basis liegendes Pluspotential gesperrten Transistor T der hochohmigen Spannungsprüfschaltung Sp. Die Widerstände R 1 und R 2 sind in bekannter Weise so bemessen, daß hierbei der Transistor durch das PrUfpotential zwar durchlässig geschaltet wird, daß aber da-, Prüfrelais P des Wählers Wl nicht wirksam erregt wird. über den Transistor T gelangt nun das an seinen Emitter angeschaltete Erdpotential über das Präfrelais D zum Wähler W2, von welchem aus - sofern dieser Wähler frei ist - Minuspotential als Freipotential über dessen Belegungsrelais C an der ausgangsseitigen Prüfader pa der Anpassungsübertragung A anliegt. Die Relais D und C sprechen an. Durch Schließen des Kontaktes d 1 und öffnen des Kontaktes c wird das Potential auf der Präfader pa soweit herabgesetzt, daß es für andere Wähler, z. B. W3, als Besetztpotential erscheint. Durch, Ansprechen des Relais D wird über dessen Kontakt d3 Freipotential für den vorgeordneten, prüfenden Wähler Wl angeschaltet, so daß #dessen PräfrelaisP ansprechen und das Laufwerk L 1 :des Wählers W 1 stillsetzen kann. Die Reaktionszeit des Präfrelais D ist durch Auswahl einer hierfür besonders geeigneten Relaistype so kurz, daß sie zusammen mit der ohnehin sehr kleinen Reaktionszeit des Transistors T nicht zu einer wirksamen Beeinflussung des Prüfvorganges des vorgeordneten Wählers Wl führen kann.
  • Ist der Wähler W2 im Gegensatz hierzu besetzt, so kann das PrüfrelaisD nicht, wie zuvor beschrieben, ansprechen. Der Wähler W 1 erhält über die eingangsseitige Belegungsader be der Anpassungsübertragung A kein Freipotential (Erde), so daß diese ihm als besetzt erscheint.
  • Die Prüfrelais D in der Anpassungsübertragung A und N in dem Wähler W3 sind untereinander gleich und den Prüfbedingungen des Belegungsrelais C des Wählers W2 angepaßt. Es ist sichergestellt, daß von den beiden genannten Prüfrelais immer nur -eines ansprechen kann. Hierzu wurde außerdem noch der Kontakt d2 vorgesehen, durch den sichergestellt wird, daß das Relais D nicht durch das Relais N mehr abgeworfen werden kann bei gleichzeitigem Prüfen beider Präfrelais, wenn das Relais D bereits seine Kontakte betätigt hat.
  • Es ist möglich, auch auf andere Weise zu verhindem, daß von den beiden Prüfrelais D und N eines wieder abgeworfen werden muß, indem z. B. durch Verwendung eines Präfrelaispaares, wie es hei Edelmetall-Motor-Drehwählern gebräuchlich ist, das Ansprechen eines Präfrelais mit Sicherheit unterbunden wird, wenn zugleich ein zweites über denselben Belegungsstromkreis anspricht.
  • Ferner ist die Erfindung auch anwendbar in Fällen, in welchen die Potentialverhältnisse umgekehrt liegen. Prüft z. B. der Wähler Wl anstatt mit Minuspotential mit Erdpotential und benötigt er anstatt Erdpotential Minusspannungspotential als Freipotential und bietet der Wähler W2 als Freipotential Erdpotential, so sind jegliche Potentiale zu vertauschen und als Transistor ist ein npn-Transistor zu verwenden.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesändere Fernsprechwählanlagen, in welchen für den durchgehenden Verbindungsaufbau -über Schaltglieder mit unterschiedlichen, untereinander unvereinbaren Prüfbedingungen der Prüf- und Belegungsstromkreise Anpassungsübertragungen vorgesehen sind, die eine jeweils durch ein Freipotential als frei oder durch ein Besetztpotential als besetzt bezeichnete eingangsseitige Belegungsader zur Belegung seitens vorgeordneter Schaltglieder und eine ausgangsseitige Präfader zum Prüfen und Belegen nachgeordneter Schaltglieder aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Präfader(pa) verbundene Prüfschaltmittel (D) durch mit der Belegungsad,er (be) verbundene, hochohmig messende Spannungspräfschaltmittel (Sp) wirksam schaltbar sind, indem diese die Präfschaltmittel (D) bei Anschaltung eines ersten Prüfpotentials (minus) seitens vorgeordneter Schaltglieder (W1) an die Belegungsader (be) mit einem zweiten Präfpotential (Erde) verbinden, und daß an die Belegungsader (be), die ün unbelegten und ungeprüften Zustand hochohmig ist (über Rl) und von prüfenden vorgeordneten Schaltgliedem (W1) als frei nicht erkennbar ist, durch die Prüfschaltmittel (D) ein Freipotential (Erde) in Abhängigkeit davon angeschaltet wird, daß diese in wirksam geschaltetem Zustand über die Präfader (pa) mit einem freien nachgeordneten Schaltglied (W2) verbunden sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ' daß als Spannungsprüfschaltmittel Transistoren verwendet sind.
DES94862A 1964-12-29 1964-12-29 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen mit Anpassungsuebertragungen Pending DE1217451B (de)

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DES94862A DE1217451B (de) 1964-12-29 1964-12-29 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen mit Anpassungsuebertragungen

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Publications (1)

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DE1217451B true DE1217451B (de) 1966-05-26

Family

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DES94862A Pending DE1217451B (de) 1964-12-29 1964-12-29 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen mit Anpassungsuebertragungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280979B (de) * 1967-03-11 1968-10-24 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Teilnehmerschaltungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280979B (de) * 1967-03-11 1968-10-24 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Teilnehmerschaltungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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