Naßsetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder anderen Mineralien
Die Erfindung bezieht sich auf eine Naßsetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder
anderen Mineralien, bei der unterhalb des Setzsiebes quer zur Förderrichtung des
Gutes nach unten offene, mit Druckluft beaufschlagte Pulskammern angeordnet sind.
Bei den bekannten Setzmaschinen dieser Art ist die Setzkammer einteilig ausgebildet,
und die Pulskammern sind zwischen die Seitenwände des Unterfasses eingesetzt und
mit diesen verbunden, wobei .die Seitenwände im Bereich der Pulskammer nach außen
führende Öffnungen besitzen. An der Außenseite der Seitenwände sind Kopfkanäle vorgesehen,
in die die Pulskammern einmünden (Deutsche Patentschrift 1019 261). Zwecks Beaufschlagung
der Pulskammern mit Druckluft ist der eine der Kopfkanäle über ein Steuerventil
mit einer Druckluftquelle, z. B. einem Windkessel, verbunden. Eine solche Bauart
hat einerseits den Nachteil, daß jede Setzmaschine eine Einzelanfertigung für die
gewünschte Leistung darstellt. Andererseits ist die Druckverteilung in der Pulskammer
infolge der einseitigen Beaufschlagung unbefriedigend.Wet setting machine for processing coal or other minerals
The invention relates to a wet setting machine for processing coal or
other minerals, in the case of which underneath the setting sieve transversely to the conveying direction of the
Good downwardly open pulse chambers acted upon by compressed air are arranged.
In the known setting machines of this type, the setting chamber is designed in one piece,
and the pulse chambers are inserted between the side walls of the lower barrel and
connected to these, the side walls facing outwards in the area of the pulse chamber
have leading openings. Head channels are provided on the outside of the side walls,
into which the pulse chambers open (German patent specification 1019 261). For the purpose of charging
of the pulse chambers with compressed air is one of the head channels via a control valve
with a source of compressed air, e.g. B. an air chamber connected. Such a design
has the disadvantage on the one hand that each setting machine is a custom-made for the
represents desired performance. On the other hand, there is the pressure distribution in the pulse chamber
unsatisfactory as a result of the unilateral loading.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, Setzmaschinen dieser
Art so auszubilden, daß sie serienmäßig für verschiedene Leistungen hergestellt
werden können und dabei die Luftzuführung zur Pulskammer zu verbessern. Diese Aufgabe
wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jede Pulskammer in einer nach unten
trichterförmig ausgebildeten, für sich am Setzmaschinenoberteil befestigten Unterfaßkammer
untergebracht ist. Dadurch, daß dabei gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung
die Seitenwände der Pulskammer und die ihnen zugeordneten Seitenwände der Unterfaßkammer
spiegelbildlich unter gleichem Winkel gegenüber der Senkrechten geneigt sind, entsteht
um das obere Ende der Pulskammer - herum ein Ringkanal, der mit der Druckluftzuführung
in Verbindung steht. Auf diese Weise wird die Druckluft gleichmäßig um die Pulskammer
herum verteilt und beaufschlagt diese somit auch auf allen Seiten gleichmäßig. Der
Ringkanal kann dabei zur weiteren Aufteilung der Druckluft noch durch ein oder mehrere
Querkanäle verbunden sein. Der sich bei einer solchen Bauart seitlich der Pulskammer
ergebende Druckwasserraum erweitert sich diffusorartig nach oben, woraus sich eine
sehr gleichmäßige Verteilung des Wasserdruckes in der Setzmaschine ergibt und somit
eine gleichmäßige Beaufschlagung des Setzbettes.The invention has set itself the task of setting machines this
Art to train so that they are mass-produced for different services
can be and thereby improve the air supply to the pulse chamber. This task
is achieved according to the invention in that each pulse chamber in a down
funnel-shaped, for itself attached to the jig upper part under barrel chamber
is housed. By doing this according to a further proposal of the invention
the side walls of the pulse chamber and the associated side walls of the lower barrel chamber
are inclined mirror-inverted at the same angle to the vertical, arises
around the upper end of the pulse chamber - an annular channel that connects to the compressed air supply
communicates. In this way, the compressed air is evenly distributed around the pulse chamber
distributed around and thus applied evenly on all sides. Of the
Ring channel can be used for further dividing the compressed air by one or more
Cross channels be connected. With such a design, the one on the side of the pulse chamber
The resulting pressurized water space expands like a diffuser upwards, from which a
very even distribution of the water pressure in the jig results and thus
an even loading of the bed.
In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsvorschlages kann nunmehr das
Unterfaß einer Setzmaschine aus mehreren hinter- und/oder nebeneinander angeordneten
Unterfaßkammern zusammengesetzt werden. Das hat den Vorteil, daß zur Erstellung
einer Setzmaschine bestimmter Leistung das Unterfaß aus den vorgefertigten Unterfaßkammern
hinsichtlich Breite und Länge zusammengestellt werden kann und nur das dazu passende
Setzmaschinenoberteil anzufertigen ist, an das dann die erforderliche Anzahl Unterfaßkammern
angesetzt wird. Das Ergebnis ist eine rationellere Fertigung der Setzmaschine. Außerdem
ergibt sich eine wesentlich niedrigere Bauhöhe der Setzmaschine.In a further embodiment of the proposed invention, the
Undercut of a jig made up of several arranged one behind the other and / or next to one another
Unterfaßkammern are assembled. This has the advantage of being used to create
a jig of a certain performance the lower barrel from the prefabricated lower barrel chambers
can be put together in terms of width and length and only the appropriate
The upper part of the jig is to be made, to which the required number of lower barrel chambers is then to be made
is set. The result is a more efficient production of the setting machine. aside from that
the result is a significantly lower overall height of the setting machine.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.In the drawing, the invention is shown in one embodiment.
A b b. 1 ist ein Längsschnitt durch die Setzmaschine; A b b. 2 ein
Querschnitt und A b b. 3 (obere Hälfte) ein Schnitt nach Linie b-b bzw. a-a der
A b b. 1; untere Hälfte mit Querkanälen. Die Setzmaschine setzt sich zusammen aus
dem Setzmaschinenoberteil 1 mit dem Setzsieb 2. Das Unterfaß der Setzmaschine besteht
aus den nach unten trichterförmig ausgebildeten Unterfaßkammein 3, die, wie A b
b. 3 zeigt, in der erforderlichen Anzahl hinter- und nebeneinander angeordnet werden.
In jeder Unterfaßkammer 3 befindet sich quer zur Förderrichtung des Gutes auf dem
Setzsieb 2 eine Pulskammer 4, deren schräge Seitenwände zusammen mit den Seitenwänden
der Kammer 3 Setzwasserkammern 5 bilden, die sich nach oben diffusorartig erweitern.
Jede Pulskammer 4 steht in ihrem oberen Teil mit einem Ringraum 6 in Verbindung,
der den oberen Teil der Unterfaßkammer 3 umgibt und durch die senkrechten Wände
7 und den Boden 8 begrenzt wird. Der Ringraum 6 mündet seinerseits in einen Luftzuführungsraum
9 ein, der seitwärts an der Setzmaschine angeordnet ist. Jedem LuftzufÜhrungsraum
ist eine Verbindungskammer 10 zugeordnet, die den Luftzuführungsraum 9 mit dem gemeinsamen
Windkessel
11 verbindet. Der Lufteintritt vom Windkessel in die Verbindungskammer 10 wird jeweils
durch ein Lufteintrittsventil12 gesteuert. Die Luftaustrittsventile 13 befinden
sich unterhalb des Windkessels 11 in den Seitenwänden der Verbindungskammer 10.
Die zur Bewegung des Setzwassers benutzte Druckluft tritt also aus dem Windkessel
11
über das Einlaßventi112 in die Verbindungskammer 10 und über den Luftzuführungsraum
9 in den Ringkanal 6, der die Luft an den beiden Schmalseiten in die Pulskammer
4 eintreten läßt. Durch die in die Pulskammern eingedrückte Luft wird, wie bei den
bekannten Setzmaschinen dieser Art, das Setzwasser in die Pulskammer 4 herabgedrückt,
so daß es in den Kammern 5 aufsteigt und das Setzgut auf dem Setzsieb 2 anhebt.
Durch Schließen des Lufteinlaßventils 12 und öffnen der Auslaßventile 13 wird beim
Rückhub des Setzwassers die Luft nach außen abgeblasen, bis durch Umsteuern der
Ventile der nächste Setzhub eingeleitet wird.A b b. 1 is a longitudinal section through the jig; A b b. 2 a cross section and A b b. 3 (upper half) a section along line bb or aa of A b b. 1; lower half with transverse channels. The jig is composed of the jig upper part 1 with the setting screen 2. The lower barrel of the jig consists of the funnel-shaped Unterfaßkammein 3, which, like A b b. 3 shows, can be arranged one behind the other and next to one another in the required number. In each Unterfaßkammer 3 is located transversely to the conveying direction of the goods on the setting sieve 2, a pulse chamber 4, the inclined side walls together with the side walls of the chamber 3 form setting water chambers 5, which widen upward like a diffuser. Each pulse chamber 4 is connected in its upper part with an annular space 6 which surrounds the upper part of the lower barrel chamber 3 and is delimited by the vertical walls 7 and the floor 8. The annular space 6 in turn opens into an air supply space 9 which is arranged on the side of the jig. A connecting chamber 10 is assigned to each air supply space, which connects the air supply space 9 to the common air chamber 11. The air inlet from the air chamber into the connecting chamber 10 is controlled by an air inlet valve 12 in each case. The air outlet valves 13 are located below the air chamber 11 in the side walls of the connecting chamber 10. The compressed air used to move the setting water therefore exits the air chamber 11 via the inlet valve 12 into the connecting chamber 10 and via the air supply space 9 into the annular channel 6, which supplies the air the two narrow sides can enter the pulse chamber 4. As in the known setting machines of this type, the air pressed into the pulse chambers pushes the setting water down into the pulse chamber 4, so that it rises in the chambers 5 and lifts the material on the setting screen 2. By closing the air inlet valve 12 and opening the outlet valves 13, the air is blown out during the return stroke of the setting water until the next setting stroke is initiated by reversing the valves.
Der untere Teil der A b b. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher
der Ringkanal 6 noch zusätzlich durch einen Querkanal 14 unterteilt ist, so daß
jeweils zwei Setzwasserkammern 5, 5' gebildet werden. Die Pulskammer 4 erhält auf
diese Weise eine weitere Luftzuführung in ihrer Mitte.The lower part of the A b b. 3 shows an embodiment in which
the ring channel 6 is additionally divided by a transverse channel 14, so that
two settling water chambers 5, 5 'are formed in each case. The pulse chamber 4 receives
this way another air supply in their middle.