DE1217291B - Nasssetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder anderen Mineralien - Google Patents
Nasssetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder anderen MineralienInfo
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- DE1217291B DE1217291B DEW40182A DEW0040182A DE1217291B DE 1217291 B DE1217291 B DE 1217291B DE W40182 A DEW40182 A DE W40182A DE W0040182 A DEW0040182 A DE W0040182A DE 1217291 B DE1217291 B DE 1217291B
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/02—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
- B03B5/10—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
- B03B5/24—Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices
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Description
- Naßsetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder anderen Mineralien Die Erfindung bezieht sich auf eine Naßsetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder anderen Mineralien, bei der unterhalb des Setzsiebes quer zur Förderrichtung des Gutes nach unten offene, mit Druckluft beaufschlagte Pulskammern angeordnet sind. Bei den bekannten Setzmaschinen dieser Art ist die Setzkammer einteilig ausgebildet, und die Pulskammern sind zwischen die Seitenwände des Unterfasses eingesetzt und mit diesen verbunden, wobei .die Seitenwände im Bereich der Pulskammer nach außen führende Öffnungen besitzen. An der Außenseite der Seitenwände sind Kopfkanäle vorgesehen, in die die Pulskammern einmünden (Deutsche Patentschrift 1019 261). Zwecks Beaufschlagung der Pulskammern mit Druckluft ist der eine der Kopfkanäle über ein Steuerventil mit einer Druckluftquelle, z. B. einem Windkessel, verbunden. Eine solche Bauart hat einerseits den Nachteil, daß jede Setzmaschine eine Einzelanfertigung für die gewünschte Leistung darstellt. Andererseits ist die Druckverteilung in der Pulskammer infolge der einseitigen Beaufschlagung unbefriedigend.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, Setzmaschinen dieser Art so auszubilden, daß sie serienmäßig für verschiedene Leistungen hergestellt werden können und dabei die Luftzuführung zur Pulskammer zu verbessern. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jede Pulskammer in einer nach unten trichterförmig ausgebildeten, für sich am Setzmaschinenoberteil befestigten Unterfaßkammer untergebracht ist. Dadurch, daß dabei gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung die Seitenwände der Pulskammer und die ihnen zugeordneten Seitenwände der Unterfaßkammer spiegelbildlich unter gleichem Winkel gegenüber der Senkrechten geneigt sind, entsteht um das obere Ende der Pulskammer - herum ein Ringkanal, der mit der Druckluftzuführung in Verbindung steht. Auf diese Weise wird die Druckluft gleichmäßig um die Pulskammer herum verteilt und beaufschlagt diese somit auch auf allen Seiten gleichmäßig. Der Ringkanal kann dabei zur weiteren Aufteilung der Druckluft noch durch ein oder mehrere Querkanäle verbunden sein. Der sich bei einer solchen Bauart seitlich der Pulskammer ergebende Druckwasserraum erweitert sich diffusorartig nach oben, woraus sich eine sehr gleichmäßige Verteilung des Wasserdruckes in der Setzmaschine ergibt und somit eine gleichmäßige Beaufschlagung des Setzbettes.
- In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsvorschlages kann nunmehr das Unterfaß einer Setzmaschine aus mehreren hinter- und/oder nebeneinander angeordneten Unterfaßkammern zusammengesetzt werden. Das hat den Vorteil, daß zur Erstellung einer Setzmaschine bestimmter Leistung das Unterfaß aus den vorgefertigten Unterfaßkammern hinsichtlich Breite und Länge zusammengestellt werden kann und nur das dazu passende Setzmaschinenoberteil anzufertigen ist, an das dann die erforderliche Anzahl Unterfaßkammern angesetzt wird. Das Ergebnis ist eine rationellere Fertigung der Setzmaschine. Außerdem ergibt sich eine wesentlich niedrigere Bauhöhe der Setzmaschine.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- A b b. 1 ist ein Längsschnitt durch die Setzmaschine; A b b. 2 ein Querschnitt und A b b. 3 (obere Hälfte) ein Schnitt nach Linie b-b bzw. a-a der A b b. 1; untere Hälfte mit Querkanälen. Die Setzmaschine setzt sich zusammen aus dem Setzmaschinenoberteil 1 mit dem Setzsieb 2. Das Unterfaß der Setzmaschine besteht aus den nach unten trichterförmig ausgebildeten Unterfaßkammein 3, die, wie A b b. 3 zeigt, in der erforderlichen Anzahl hinter- und nebeneinander angeordnet werden. In jeder Unterfaßkammer 3 befindet sich quer zur Förderrichtung des Gutes auf dem Setzsieb 2 eine Pulskammer 4, deren schräge Seitenwände zusammen mit den Seitenwänden der Kammer 3 Setzwasserkammern 5 bilden, die sich nach oben diffusorartig erweitern. Jede Pulskammer 4 steht in ihrem oberen Teil mit einem Ringraum 6 in Verbindung, der den oberen Teil der Unterfaßkammer 3 umgibt und durch die senkrechten Wände 7 und den Boden 8 begrenzt wird. Der Ringraum 6 mündet seinerseits in einen Luftzuführungsraum 9 ein, der seitwärts an der Setzmaschine angeordnet ist. Jedem LuftzufÜhrungsraum ist eine Verbindungskammer 10 zugeordnet, die den Luftzuführungsraum 9 mit dem gemeinsamen Windkessel 11 verbindet. Der Lufteintritt vom Windkessel in die Verbindungskammer 10 wird jeweils durch ein Lufteintrittsventil12 gesteuert. Die Luftaustrittsventile 13 befinden sich unterhalb des Windkessels 11 in den Seitenwänden der Verbindungskammer 10. Die zur Bewegung des Setzwassers benutzte Druckluft tritt also aus dem Windkessel 11 über das Einlaßventi112 in die Verbindungskammer 10 und über den Luftzuführungsraum 9 in den Ringkanal 6, der die Luft an den beiden Schmalseiten in die Pulskammer 4 eintreten läßt. Durch die in die Pulskammern eingedrückte Luft wird, wie bei den bekannten Setzmaschinen dieser Art, das Setzwasser in die Pulskammer 4 herabgedrückt, so daß es in den Kammern 5 aufsteigt und das Setzgut auf dem Setzsieb 2 anhebt. Durch Schließen des Lufteinlaßventils 12 und öffnen der Auslaßventile 13 wird beim Rückhub des Setzwassers die Luft nach außen abgeblasen, bis durch Umsteuern der Ventile der nächste Setzhub eingeleitet wird.
- Der untere Teil der A b b. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der Ringkanal 6 noch zusätzlich durch einen Querkanal 14 unterteilt ist, so daß jeweils zwei Setzwasserkammern 5, 5' gebildet werden. Die Pulskammer 4 erhält auf diese Weise eine weitere Luftzuführung in ihrer Mitte.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Naßsetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle und anderen Mineralien, bei der im Setzfaß unterhalb des Setzsiebes quer zur Förderrichtung des Gutes nach unten offene, mit Druck beaufschlagte Pulskammern angeordnet sind, d adurch gekennzeichnet, daß jede Pulskammer(4) in einer nach unten trichterförmig ausgebildeten, für sich am Setzmaschinenoberteil (1) befestigte Unterfaßkammer (3) untergebracht ist.
- 2. Naßsetzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der Pulskammer (4) und die ihnen zugeordneten Seitenwände der Unterfaßkammer (3) spiegelbildlich unter gleichem Winkel gegenüber der Senkrechten geneigt sind.
- 3. Naßsetzmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Pulskammer (4) von einem Ringkanal (6) umgeben ist, der mit der Druckluftzuführung in Verbindung steht.
- 4. Naßsetzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal (6) jeder Pulskammer (4) durch ein oder mehrere Querkanäle (14) verbunden ist.
- 5. Naßsetzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterfaß einer Setzmaschine aus mehreren hinter- undloder nebeneinander angeordneten Unterfaßkammern (3) zusammengesetzt ist.
- 6. Naßsetzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Luftzuführungsraum (9) über eine Verbindungskammer (10), welche die Luftein- und -auslaßventile trägt, mit dem gemeinsamen Windkessel (11) in Verbindung steht.
- 7. Naßsetzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da,ß das Lufteinla.ßventil (12) im Windkessel (11) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW40182A DE1217291B (de) | 1965-10-27 | 1965-10-27 | Nasssetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder anderen Mineralien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW40182A DE1217291B (de) | 1965-10-27 | 1965-10-27 | Nasssetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder anderen Mineralien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1217291B true DE1217291B (de) | 1966-05-26 |
Family
ID=7602370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW40182A Pending DE1217291B (de) | 1965-10-27 | 1965-10-27 | Nasssetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder anderen Mineralien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1217291B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3408378A1 (de) * | 1984-03-08 | 1985-09-19 | Krupp Polysius Ag, 4720 Beckum | Luftgesteuerte setzmaschine |
-
1965
- 1965-10-27 DE DEW40182A patent/DE1217291B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3408378A1 (de) * | 1984-03-08 | 1985-09-19 | Krupp Polysius Ag, 4720 Beckum | Luftgesteuerte setzmaschine |
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