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DE1217245B - Dreipunktlafette fuer Feuerwaffen - Google Patents

Dreipunktlafette fuer Feuerwaffen

Info

Publication number
DE1217245B
DE1217245B DEB77470A DEB0077470A DE1217245B DE 1217245 B DE1217245 B DE 1217245B DE B77470 A DEB77470 A DE B77470A DE B0077470 A DEB0077470 A DE B0077470A DE 1217245 B DE1217245 B DE 1217245B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
weapon
strut
horizontal
struts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB77470A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brevets Aero Mecaniques SA
Original Assignee
Brevets Aero Mecaniques SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brevets Aero Mecaniques SA filed Critical Brevets Aero Mecaniques SA
Publication of DE1217245B publication Critical patent/DE1217245B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/08Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
    • F41A23/32Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings with split trails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Dreipunktlafette für Feuerwaffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Dreipunktlafette für Feuerwaffen, insbesondere für automatische Kleinkalibergeschütze mit zwei spreizbaren Streben, die gegenüber der dritten Strebe und unabhängig davon gegenüber dem Waffenhalter um eine waagerechte Achse schwenkbar ist.
  • Bei bekannten Dreipunktlafetten für Feuerwaffen kleinen Kalibers der vorerwähnten Art ist es bekannt, eine hintere Stützstrebe um eine waagerechte Achse gegenüber dem Lauf für den Transport nach oben und für die Abstützung der Waffe beim Schießen nach unten zu verschwenken und unabhängig hiervon auf die beiden vorderen Stützstreben um eine gesonderte waagerechte Achse zu verschwenken. Die Höhenrichtachse der Waffe fällt dabei mit der Schwenkachse der vorderen Streben zusammen, während die Waffe selbst auf einem Rohrträger erheblich oberhalb der Höhenrichtachse gelagert und um eine zur Höhenrichtachse senkrechte Seitenrichtachse verschwenkbar ist.
  • Bei einer anderen Lafette, bei der der Waffenhalter auf der Achse zweier Räder mittels einer Schere abgestützt ist, werden zwei hintere Stützstreben zur Aufnahme der beim Schießen auftretenden Rückstoßwirkung je um eine etwas oberhalb der Radachse liegende waagerechte Achse verschwenkbar gelagert, und oberhalb dieser Strebenschwenkachse ist die Waffe auf dem Halter montiert. Bei dieser Ausbildung handelt es sich nicht um eine Dreipunktlafette.
  • In beiden bekannten Fällen liegt der Mittelpunkt der Kardanaufhängung der Waffe oberhalb der Schwenkachse der hinteren Streben der Lafette, so daß die Rückstoßwirkung der Waffe sich mit dem Hebelarm aus dem Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Kardanaufhängung und der Schwenkachse der hinteren Streben multipliziert.
  • Gegenüber dem Bekannten besteht die Aufgabe der Erfindung darin, bei Dreipunktlafetten dieses Produkt aus Kraft (Rückstoßkraft) mal Hebelarm bei gegeneinander versetzten Achsen zu vermeiden und damit zu erreichen, daß die Rückstoßkräfte unmittelbar von den Streben aufgenommen und auf den Boden übertragen werden.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß bei einer Dreipunktlafette der eingangs erwähnten Art die beiden spreizbaren hinteren Streben mit je einer Hälfte eines geteilten Waffenhalters über die beiden Wellenstümpfe der waagerechten Schwenkachse verbunden sind, so daß sie eine gemeinsame senkrechte Schwenkachse haben, die die Seelenachse des Laufes schneidet, und daß sie mit einem inneren Element des Waffenhalters eine Kardanaufhängung für die Waffe bilden.
  • Durch diese Ausbildung werden die Rückstoßkräfte von den hinteren Streben unmittelbar in deren Längsrichtung aufgenommen, d. h., diese Streben werden nicht mehr auf Biegung beansprucht, wie es bei den bekannten Ausführungen infolge des erwähnten Hebelarmes der Fall ist, und dementsprechend können die hinteren Streben leichter und billiger ausgeführt sein und außerdem wird die Schießgenauigkeit, infolge Verringerung der Streuung, durch die erfinfindungsgemäße Aufnahme der Rückstoßkräfte verbessert.
  • Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshälber erläutert.
  • F i g. 1 bis 3 zeigen eine erfindungsgemäße Feldlafette für ein automatisches Kleinkalibergeschütz in Seitenansicht, in Draufsicht und in Stirnansicht; F i g. 4 ist eine schaubildliche Ansicht des Teils der Lafette, welcher die Waffe hält und ihre Seitenrichtung und Höhenrichtung ermöglicht.
  • Die Erfindung wird nachstehend in ihrer Anwendung auf eine Feldlafette für ein automatisches Kleinkalibergeschütz 1 von z. B. 20 mm erläutert, welches insbesondere zur Ausrüstung von Infanterieeinheiten bestimmt ist.
  • Die Lafette besitzt zum Halten des Laufes 1 eine Kardanaufhängung, welche die Seitenrichtung und Höhenrichtung des Geschützes um zueinander senkrechte Achsen Z-Z bzw. Y-Y ermöglicht.
  • Diese Kardanaufhängung wird, wenn sich die Lafette in der Schießstellung befindet, in einer erhöhten Lage durch eine Dreipunktabstützung gehalten, welche zwei hintere Streben 2 und wenigstens eine vordere z. B. V-förmige Strebe 3 umfaßt, deren Spitze dem Boden zugewandt ist, wobei die Streben 2, 3 zweckmäßig mit einem Sporn 4 zur Verankerung am Boden versehen sind.
  • Diese Anordnung kann zweckmäßig zur Ortsveränderung mit einem Satz abnehmbarer Räder 5 versehen sein, welche gegebenenfalls, wenn sie abgenommen sind, als Beschwerung für die Lafette dienen können.
  • Die beiden hinteren Streben 2 sind um Achsen derart schwenkbar, daß die Sporne 4 .derselben einerseits durch Schwenkung um eine im wesentlichen lotrechte Achse, welche mit der Seitenrichtachse Z-Z der Waffel zusammenfällt, auseinandergespreizt oder einander genähert werden können, wobei die Streben 2 mit den Spornen für das Schießen auseinandergespreizt und für Ortsveränderungen der Lafette einander genähert sind, während sie unabhängig voneinander in der Höhe um eine im wesentlichen waagerechte Achse X-X verschwenkbar sind, um die Lafette den Geländeunebenheiten anzupassen.
  • Erfindungsgemäß wird nun die Ausbildung so getroffen, daß sich diese Schwenkachsen Z-Z und X-X der hinteren Streben 2 auf der Achse des Laufs der Waffe 1 an einem Punkt schneiden, welcher wenigstens in der Nähe des Zentrums der Kardananordnung liegt, welche zur Aufhängung der Waffe 1 dient und das Seiten- und Höhenrichten derselben ermöglicht, wobei dieser Schnittpunkt mit diesem Zentrum der Kardananordnung zusammenfallen kann.
  • Jede hintere Strebe 2 ist an einem Wellenstumpf 6 mit der Achse X-X schwenkbar, wobei die Strebe eine gewisse axiale Verschiebungsmöglichkeit hat und ein Zahneingriff 7 od. dgl. vorgesehen wird, welcher gestattet, mittels eines axial festziehbaren Organs 8 die Strebe in einer beliebigen von mehreren möglichen Winkelstellungen in bezug auf den Wellenstumpf 6 festzulegen.
  • Die eigentliche Kardanaufhängung weist, wie aus F i g. 4 hervorgeht, ein inneres Element 9 und ein äußeres Element 10 auf, die um die Höhenrichtachse Z-Z zueinander schwenkbar sind. Die Waffe ist an dem inneren Element 9 um eine Achse schwenkbar, welche zu der vorhergehenden senkrecht liegt und die andere Richtachse Y-Y bildet.
  • Es ist zweckmäßig, die Achse Y-Y zur Anlenkung des Geschützes 1 an das innere Element 9 der Aufhängung in bezug auf die Gelenkachse Z-Z zwischen dem inneren und dem äußeren Element der Kardanaufhängung nach rückwärts zu verlegen, um den Ausbau des Geschützes aus der Aufhängung und den Wiedereinbau zu erleichtern.
  • In konstruktiver Hinsicht können das innere Element 9 und das äußere Element 10 der Kardanaufhängung aus zwei ähnlichen Rahmen bestehen, wobei die Wellenstümpfe 6, an welchen die hinteren Streben 2 schwenkbar sind, an den Außenseiten des äußeren Rahmens 10 etwa auf halber Höhe derselben befestigt sind. .
  • Damit die hinteren Streben 2 für den Transport praktisch aneinandergelegt werden können, so wie dies gestrichelt mit 2 a in F i g. 2 angedeutet ist, ist der äußere Rahmen 10 der Kardanaufhängung aus zwei Bügeln gelenkig zusammengesetzt, deren Gelenkachse gleichzeitig die Seitenrichtachse Z-Z bildet, wie in F i g. 4 dargestellt ist.
  • Die Schenkel der vorderen V-förmigen Strebe 3 Ziönnen aus zwei getrennten Teilen bestehen, die auf den beiden Wellenstümpfen 6 gelagert und vorzugsweise um diese schwenkbar sind, wobei Einrichtungen vorgesehen sind, um die Schräglage dieser Schenkel einzustellen. Diese Einrichtungen können z. B. dadurch gebildet- werden, daß an jedem Wellenstumpf 6 ein mit Löchern versehener Sektor 11 befestigt wird, wobei ein Stift 12 vorgesehen wird, welcher in ein in dem entsprechenden Schenkel der vorderen Strebe vorgesehenes querliegendes Loch und in eines der Löcher des Sektors eingesteckt werden kann.
  • Ferner ist zu bemerken, daß bei einer derartigen Lafette die Teile für die Feuerleitung vorzugsweise von dem im inneren Rahmen befestigten Geschütz getragen werden, wie z. B. ein Schießwähler 13 für Einzelfeuer oder Salvenfeuer und ein Abzug 14.
  • Schließlich kann zweckmäßig zwischen dem Geschütz 1 und dem inneren Rahmen 9 und/oder zwischen dem inneren Rahmen und dem äußeren Rahmen 10 ein Stoßdämpfer 15 vorgesehen werden.
  • Der betreffende Stoßdämpfer muß dann so ausgebildet sein, daß er nicht die Richtbewegungen der Waffe beeinträchtigt, und nur die erheblich schnelleren Schwingungen, welche beim Schießen entstehen können, dämpft.
  • Beispielshalber ist schematisch bei 15 in F i g. 4 ein derartiger zwischen dem inneren Rahmen 9 und dem Geschütz 1 angeordneter z. B. hydraulischer Stoßdämpfer dargestellt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Dreipunktlafette für Feuerwaffen, insbesondere für automatische Kleinkalibergeschütze mit zwei spreizbaren Streben, die gegenüber der dritten Strebe und unabhängig davon gegenüber dem Waffenhalter um eine waagerechte Achse verschwenkbar sind, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die beiden spreizbaren, hinteren Streben (2) mit je einer Hälfte eines geteilten Waffenhalters (10) über die beiden Wellenstümpfe (6) der waagerechten Schwenkachse (X-X) verbunden sind, so daß sie eine gemeinsame senkrechte Schwenkachse (Z-Z) haben, die die Seelenachse des Laufes (1) schneidet, und daß sie mit einem inneren Element (9) des Waffenhalters eine Kardanaufhängung für die Waffe bilden.
  2. 2. Lafette nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (Y-Y) der Kardanaufhängung für das Höhenrichten der Waffe in bezug auf die Achse (Z-Z) der Kardanaufhängung für das Seitenrichten der Waffe (1) vorzugsweise etwas nach hinten verschoben ist.
  3. 3. Lafette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kardanaufhängung der Waffe (1) aus zwei, den äußeren Rahmen der Aufhängung bildenden Bügeln (10) besteht, wobei jeder Bügel einen waagerechten Wellenstumpf (6) trägt, um dessen Achse je eine hintere Strebe (2) schwenkbar und feststellbar ist, und beide Bügel (10) durch ein Gelenk verbunden sind, dessen Achse mit der Seitenrichtachse (Z-Z) der Waffe (1) zusammenfällt.
  4. 4. Lafette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den beiden waagerechten Wellenstümpfen (6) je eine vordere Strebe (3) gelagert ist, die mit der Spitze einen gemeinsamen Fußpunkt am Boden bilden, wenn die hinteren Streben (2) in der Schießstellung auseinandergespeizt sind und so die Dreipunktauflagerung bewirken.
  5. 5. Lafette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstellung jeder vorderen Strebe (3) durch Verschwenken um den entsprechenden Wellenstumpf (6) mit verriegelbaren Vorrichtungen (11,12) einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 232 772; schweizerische Patentschrift Nr. 216 979.
DEB77470A 1963-07-22 1964-07-01 Dreipunktlafette fuer Feuerwaffen Pending DE1217245B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
LU1217245X 1963-07-22

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DE1217245B true DE1217245B (de) 1966-05-18

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ID=19734874

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB77470A Pending DE1217245B (de) 1963-07-22 1964-07-01 Dreipunktlafette fuer Feuerwaffen

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DE (1) DE1217245B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2737290A1 (fr) * 1995-07-27 1997-01-31 Giat Ind Sa Systeme de pointage d'une arme a feu montee sur un engin blinde par exemple

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DE232772C (de) * 1910-07-20
CH216979A (de) * 1940-08-28 1941-09-30 Rheinmetall Borsig Ag Schiess- und Fahrgestell für grosskalibrige Schulterwaffen, insbesondere Tankbüchsen.

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