DE1217051B - Einrichtung zum Steuern einer Schere zum Ablaengen insbesondere eines Furnierbandes od. dgl. - Google Patents
Einrichtung zum Steuern einer Schere zum Ablaengen insbesondere eines Furnierbandes od. dgl.Info
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B 271
Deutsche Kl.: 38 i - 2
Nummer: 1217 051
Aktenzeichen: H 467801 c/38 i
Anmeldetag: 28. August 1962
Auslegetag: 18. Mai 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Steuern einer Schere, die zum Ablängen insbesondere
eines Furnierbandes und auch eines Papier-, Faserstoff-, Kunststofffolien- oder Metallfolienbandes
dienen soll.
Für diese Einrichtung wird als bekannt vorausgesetzt, daß sie ausgerüstet ist:
mit einem Bandzuförderer, der vor der Schere angeordnet ist und dem die Aufgabe zufällt, die
Förderungsgeschwindigkeit des unzerschnittenen Bandes zu bestimmen;
mit einem Bandabförderer, der hinter der Schere angeordnet ist, dem die Aufgabe zufällt, die
Förderungsgeschwindigkeit des zerschnittenen Bandes zu bestimmen und auf einen Betrag einzustellen,
der höher ist als der der Geschwindigkeit des Bandzuförderers;
mit einem Bandtaster, der gleichfalls hinter der Schere angeordnet ist und dem die Aufgabe zufällt, als Fühler für die Steuerung der Schere zu dienen; und
mit einem Bandtaster, der gleichfalls hinter der Schere angeordnet ist und dem die Aufgabe zufällt, als Fühler für die Steuerung der Schere zu dienen; und
mit einer Einrichtung für eine Betätigung der Schere, die von derjenigen Einrichtung unabhängig
ist, die von dem Bandtaster ausgelöst wird.
Es sind Einrichtungen zum Ablängen fortlaufend anfallender Bänder mit Hilfe von Scheren bekannt,
bei denen das Schneidmesser der Schere sich, wie es bei der Einrichtung nach der Erfindung auch vorgesehen
ist, in einer Ebene bewegt, die senkrecht zu der Laufrichtung der Bänder steht.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Steuereinrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, deren Aufbau besonders einfach ist.
Die Erfindung besteht darin, daß der Bandtaster als Geschwindigkeitsmeßgerät ausgebildet ist und
daß der Scherenschnitt in Abhängigkeit von der Anzeige dieses Meßgerätes auslösbar bzw. zur Auslösung
freigebbar ist, wenn die gemessene Bandgeschwindigkeit kleiner als die Fördergeschwindigkeit des Bandabförderers
ist.
Um nun die Wirkungsweise der Einrichtung sowie den wesentlichen technischen Fortschritt, der durch
diese Maßnahme erreichbar ist, zu verdeutlichen, ist im folgenden die Einrichtung zum Ablängen von
Bändern einschließlich der Schere, der Fördereinrichtungen, des Bandabtasters und insbesondere
dessen Aufbauteile an Hand von zwei Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die schematische Scherenanordnung,
Einrichtung zum Steuern einer Schere zum
Ablängen insbesondere eines
Furnierbandes od. dgl.
Ablängen insbesondere eines
Furnierbandes od. dgl.
Anmelder:
Heidenreich & Harbeck,
Hamburg 33, Wiesendamm 30
Hamburg 33, Wiesendamm 30
Als Erfinder benannt:
Arno Schwarz, Hamburg
Arno Schwarz, Hamburg
F i g. 2 den Bandtaster als Geschwindigkeitsmeßgerät.
Die folgende Darstellung geht davon aus, daß als abzulängendes Band ein solches aus Furnierholz
dienen soll.
In Fig. 1 bedeutet 1 das bewegliche Messer der Schere. Das Furnierband 2 wird mit einem Bandzuförderer
3 senkrecht zur Schnittebene der Schere herangefördert, und zwar mit einer Einzugsgeschwindigkeit
V1. Der Bandzuförderer 3 kann als umlaufendes endloses Förderband oder als umlaufende endlose
Kette ausgebildet sein. Der Bandzuförderer ist ferner so ausgebildet, daß die Einzugsgeschwindigkeit von
dem höchsten für sie vorgesehenen Betrage V1 max
bis auf Null stufenlos gesteuert bzw. geregelt werden kann. Die Art dieser Steuerung bzw. Regelung ist
bekannt und nicht Sache dieser Erfindung.
Mit 4 ist ein Bandabförderer bezeichnet. Dieser kann
ebenso wie der Bandzuförderer konstruiert sein; er ist so ausgebildet, daß er in der Lage ist, das abgeschnittene
Furnierbandstück mit einer Abzugsge^ schwindigkeit F2 fortzuschaffen, die größer als die
Einzugsgeschwindigkeit F1 ist. Dadurch entsteht eine Lücke zwischen dem Kopf des von dem Bandzuförderer
3 herangeschafften Bandes und dem Ende des abgeschnittenen Furnierbandstückes, die um so
größer wird, je mehr Zeit verstrichen ist.
609 569/10?
Selbstverständlich müssen die Schneidgeschwindigkeit des Messers 1 der Schere und die Einzugsgeschwindigkeit
des Furnierbandes aufeinander abgestimmt sein. Würde das Messer zu langsam arbeiten,
so würde sich das herangebrachte Band gegen die Messerfläche stauen. Mit modernen, beispielsweise
pneumatisch betriebenen Scheren ist es ohne weiteres möglich, die Schnittzeiten sehr klein zu halten. So
sind Gesamthubzeiten in der Größenordnung von 100 msek möglich und üblich. Dadurch ist sichergestellt,
daß auch bei relativ hohen Einzugsgeschwindigkeiten des Bandes der während des Schneidvorganges
entstehende Anstau des kontinuierlich geförderten Bandes so gering bleibt, daß er sich nach dem
Schnitt, infolge der Elastizität üblicher Bandmaterialien, selbstständig wieder ausgleicht. Dieser
Ausgleich des Anstaus wird außerdem bei der Einrichtung nach der Erfindung in üblicher Weise durch
die höhere Abzugsgeschwindigkeit, die der Bandabförderer an dem abgeschnittenen Bandteil erzeugt,
unterstützt.
In Richtung der Bewegung des Bandes befindet sich weiterhin jenseits der Schere ein Bandtaster, und
zwar in einem Abstand OA von der Schnittlinie 0 des
Scherenmessers 1. Diesem Bandtaster fällt die Aufgabe zu, Impulse abzugeben, die über Hüfsmittel,
die für die Erfindung ohne Belang sind, die Schere zur Schneidbewegung veranlassen.
Die betrachtete Furnierschere hat nun zwei unterschiedliche Aufgaben zu lösen:
1. das Zerlegen des Furnierbandes in Stücke gleicher Länge, diese Länge wird im folgenden
als »Festlänge« bezeichnet;
2. das Herausschneiden von fehlerhaften Stücken.
Wäre nur die erste Aufgabe zu lösen, so gelänge dies auf sehr einfache Weise. Da aber auch die zweite
Aufgabe lösbar sein muß, wird, wie im folgenden beschrieben, durch sie die erste Aufgabe erheblich
kompliziert.
Der Bandtaster ist im Abstand der Festlänge von der Schere angeordnet. Wenn die vordere Kante des
ankommenden Furniers diesen Bandtaster-5, 6, 8 erreicht,
löst er einen Schnitt des Messers aus. Damit ist eine Festlänge mit einem Maß 0-A abgetrennt.
Die Abzugsgeschwindigkeit F2 ist, wie gesagt, größer als die Einzugsgeschwindigkeit F1. Das hat zur Folge,
daß nach dem Abtrennen der ersten Festlänge ein Abstand zwischen dieser und der Vorderkante des
nachfolgenden Furnierbandes entsteht. Man sagt: die abgetrennten Furnierabschnitte werden auf dem Ablaufband
»auseinandergezogen«. Der Abstand wird benötigt, um den Taster in seine Ausgangsstellung
zurückkehren und neue Befehlsbereitschaft einnehmen zu lassen. Der überwiegende Teil der heute in
Betrieb befindlichen Scheren arbeitet auf diese Weise.
Die erwähnte Komplikation kommt durch die zweite Aufgabe zustande, die gleichzeitig mit der
ersten Aufgabe anfällt. Die Schnittbefehle für die zweite Aufgabe gibt der Scherenführer nach Beobachtung
des Furnieres. Diese Befehle haben Vorrang vor den Befehlen gemäß der ersten Aufgabe. Die
fehlerhaften Stücke haben durchweg eine geringere Länge als 0-A. Wenn ein fehlerhaftes Stück den
Bandtaster 5, 6, 8 erreicht, würde dieser einen Schnitt auslösen, der natürlich unerwünscht ist. Man kann
auch sagen: Die von Hand ausgeschnittenen Stücke würden am Bandtaster 5, 6, 8 eine ihre eigenen Län-
gen repetierende Folge von Schnitten auslösen. Das gilt es zu verhindern. Die bekannten Scherensteuerungen
arbeiten daher mit Einrichtungen, die den Bandtaster 5, 6, 8 erst aktivieren, wenn eine Zeit abgelaufen
ist, die nahezu der Durchlaufzeit einer Festlänge entspricht. Derartige Steuerungen haben aber den
Nachteil, daß die Laufzeiten der Zeiteinrichtungen in zweifacher Abhängigkeit stehen, nämlich
1. vor der Festlänge und
2. von der veränderlichen Einzugsgeschwindigkeit F1.
Eine automatische Verstellung der Zeiteinrichtung wäre sehr aufwendig. Die üblichen Handeinstellungen
belasten die Aufmerksamkeit des Bedienenden.
In der Regel erfolgt zwar das Herausschneiden von fehlerhaften Stücken durch Handschaltung der
Schere. Dies ist aber für die Ausführung der Erfindung nicht unbedingt erforderlich.
Die Aufgabe, die durch die Einrichtung nach der Erfindung gelöst wird, ergibt sich also immer dann,
wenn außer den Schnitten zur Schaffung der Festlänge des Bandes noch irgendwelche andere Schnitte
ausgeführt werden müssen.
a5 Mit der Einrichtung nach der Erfindung gelingt es
nun, diese Mängel zu beheben, und zwar auf besonders einfache Weise. Dies gelingt dadurch, daß der
Bandtaster erfindungsgemäß als Meßgerät für die Geschwindigkeiten ausgebildet ist und der Scherenschnitt
in Abhängigkeit von der Anzeige dieses Meßgeräts auslösbar bzw. zur Auslösung freigebbar ist,
sobald die gemessene Bandgeschwindigkeit kleiner als die Abzugsgeschwindigkeit des Bandförderers ist.
Auf äußert einfache und betriebssichere Weise wird so ein Kriterium dafür geschaffen, ob das ankommende
Furnier mit dem auf der Einzugsseite der Schere befindlichen Furnierband noch zusammenhängt,
oder ob es bereits abgetrennt ist. Das Kriterium für die Festlänge wird dabei aus der Geschwindigkeit
gewonnen, die das ankommende Furnier bei Betätigung des Bandtasters 5, 6, 8 besitzt. Die Festlänge
läuft mit der Geschwindigkeit F1, das Fehlerstück mit der Geschwindigkeit F2 unter den Bandtaster.
Als Bandtaster kann ein beliebiges Gerät verwendet werden, das bei Veränderung der Geschwindigkeit
von F2 auf F1 einen Befehl gibt. In aller Regel
braucht hier auf die unterschiedliche Einzugsgeschwindigkeit überhaupt keine Rücksicht genommen
zu werden, indem der Scherenschnitt immer dann ausgelöst wird, wenn die vom Bandtaster gemessene
Geschwindigkeit einen bestimmten Wert zwischen seiner größten Einzugsgeschwindigkeit und
seiner Abzugsgeschwindigkeit, die im allgemeinen konstant ist, annimmt. Es kann sich jedoch der Umstand
nachteilig auswirken, daß das Meßgerät bei geringen Einzugsgeschwindigkeiten stärker verzögert
wird als bei einer hohen Einzugsgeschwindigkeit, so
- daßes gegebenenfalls zur Behebung dieser Nachteile
zweckmäßig ist, den Geschwindigkeitswert, bei dem der Messerschnitt ausgelöst wird, etwas in Abhängigkeit
von der Einzugsgeschwindigkeit zu verändern. Hierbei handelt es sich jedoch nur um geringfügige
Korrekturen, die mit sehr einfachen Mitteln durchge-■ führt werden können.
e5:>
Eine besonders einfache Ausführung des Band-E tasters stellt ein Laufrad dar, das auf dem Ablauftisch
[läuft und daher eine Drehzahl entsprechend F2 an- «nimmt und dessen Drehzahl sich entsprechend ver-
mindert, wenn die vordere Kante einer Festlänge unter dem Laufrad ankommt. Dieses Laufrad treibt
einen Drehzahlmesser an, der bei einer bestimmten Geschwindigkeit Vn einen Befehl oder einen als Befehl
zu verwertenden Spannungswert gibt. Dabei ist Vx<Vn<V%. Zum Beispiel:
Abzugsgeschwindigkeit F2=90 m/min
Einzugsgeschwindigkeit F1=O bis 60 m/min veränderlich
Einzugsgeschwindigkeit F1=O bis 60 m/min veränderlich
Dann wird Vn eingestellt auf z. B. 75 m/min.
Ein einfache Ausführung des Drehzahlmessers ist z. B. ein an sich bekanntes Wirbelstromsystem, bestehend
aus einem rotierenden Dauermagnet und einem Wirbelstromzylinder als Stator. Der Stator ist
gegen eine Feder drehbar gelagert und betätigt einen Kontakt bei Vn. Für normale Ansprüche an die
Genauigkeit der Festlänge genügt die Schnittauslösung, und der Fehler, der durch die Verzögerungszeit des Systems von F2 auf Vn entsteht, kann vernachlässigt
werden. Zwecks Erhöhung der Genauigkeit kann das System zur Aktivierung eines genau
schaltenden Tasters herkömmlicher Bauart (z. B. Lichtschranke) benutzt werden.
Ein Wirbelstromtachometer zur Ausführung der Erfindung ist in F i g. 2 schematisch dargestellt. Auch
in F i g. 1 ist dieses Wirbelstromtachometer eingezeichnet. Es besteht aus dem Laufrad 5, das über eine
Welle 6 unmittelbar einen Permanentmagnetrotor 7 antreibt. Das Wirbelstromtachometer ist über einen
Lenker 9 an einen Festpunkt 10 der Maschine schwenkbar angelenkt.
Der Permanentmagnetrotor 7 ist drehbar in einem als Wirbelstromanker dienenden Aluminiumzylinder
11 angeordnet, an dessen lose drehbar gelagerter Welle 12 eine Spiralfeder 13 zur Fesselung des Wirbelstromankers
angreift. Auf der Welle 12 ist ein bewegliches Schaltstück 14 befestigt, das mit einem
festen Schaltstück 15 zusammenarbeitet. Das bewegliche Schaltstück 14 legt sich im Ruhestand gegen
einen Anschlag 16. Die Schaltstücke 14 und 15 sind zusammen mit der Feder 13 in einen Kreis 17 eingeschaltet,
der ein Relais 18 aufweist. Das Relais 18 steuert auf bekannte und daher nicht darzustellende
Weise die Schnitte der Schere 1.
Wird der Magnet 7 gedreht, so erzeugt auf bekannte Weise das mit ihm gedrehte Magnetfeld in
dem Wirbelstromanker 11 Wirbelströme, die proportional der Umlaufzahl dem Magneten sind und den
Wirbelstromanker gegen die Rückstellkraft der Feder 13 auslenken. Hierbei ist der Winkel der Auslenkung
ein Maß für die Drehzahl des Magneten. Die Spannung der Feder 13 wird derart gewählt, daß der Kreis
17 bei einer bestimmten Geschwindigkeit Vn, die größer
als F1 und kleiner als F2 ist, geschlossen wird.
Wie bereits erwähnt, kann unter Umständen dieser Wert Vn einstellbar vorgesehen werden, was auf einfache
Weise dadurch bewerkstelligt werden kann, daß der Festpunkt 19 der Rückstellfeder 13 verändert
wird.
Der Wirbelstromanker 11 ist im Ausführungsbeispiel von einem Joch oder Rückschlußring 20 aus
Weicheisen zur besseren Führung der Kraftlinien des Magneten umgeben.
Das Wirbelstromtachometer stellt nur ein besonders einfaches Beispiel für die Ausführung der Einrichtung
nach der Erfindung dar. Da dieses System auch für niedrige Drehzahlen günstig ausgelegt werden
kann, hat man die Möglichkeit, das Laufrad auf der Welle des Drehzahlmessers zu befestigen. Die
geringen Massen des Wirbelstromzylinders und des Kontaktarmes führen zu außerordentlich kurzen An-Sprechzeiten.
Das Zeitverhalten des Befehlsgebers wird im wesentlichen bestimmt durch die Dimension
des Laufrades. Dieses kann wiederum sehr leicht gebaut werden, da es keine nennenswerten Kräfte zu
übertragen hat.
ίο Natürlich besteht die Möglichkeit, ein beliebiges
anderes Drehzahl-Meßgerät zu verwenden, z. B. eine kleine Gleichstrom- oder Wechselstrom-Tachometermaschine
bekannter Bauart. Dabei werden die Geschwindigkeiten F1, Vn und F2 als Spannungen dar-
gestellt und durch eine entsprechende Schaltung ausgewertet.
Auch eine stroboskopische Drehzahlmessung wäre möglich. Für den praktischen Einsatz jedoch wird
das beschriebene Wirbelstromtachometer häufig vor-
zuziehen sein, weil es äußerst robust ist und mit geringstem Aufwand hergestellt werden kann.
Claims (7)
1. Einrichtung zum Steuern einer Schere zum Ablängen insbesondere eines Furnierbandes, eines
Papier-, Faserstoff-, Kunststoff- oder Metallfolienbandes, mit einem für die Fördergeschwindigkeit
des unzerschnittenen Bandes maßgebenden Bandzuförderers vor der Schere, einem Bandabförderer
mit höherer Fördergeschwindigkeit hinter der Schere, einem hinter der Schere angeorneten
Bandtaste"r für die Steuerung der Schere, und mit Einrichtungen für eine vom Bandtaster
unabhängige Betätigung der Schere, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bandtaster (5, 6, 8) als Geschwindigkeitsmeßgerät ausgebildet
ist und der Scherenschnitt in Abhängigkeit von der Anzeige dieses Meßgerätes auslösbar oder
zur Auslösung freigebbar ist, wenn die gemessene Bandgeschwindigkeit kleiner als die Fördergeschwindigkeit
des Bandförderers (4) ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (0^4) des Bandtasters
(5, 6, 8) von der Schere (1) gleich der gewünschten Festlänge des Bandes ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandtaster (5,
6, 8) ein auf dem Bandabförderer (4) laufendes bekanntes Laufrad (5) aufweist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandtaster
(5, 6, 8) ein an sich bekanntes Meßgerät
(8) aufweist, das die Rotation des Laufrades (5) in einem der Rotationsgeschwindigkeit proportionalen
Anschlag eines Hebels (14) umwandelt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgerät (8) als an sich
bekanntes Wirbelstromtachometer mit einem Magneten (7), insbesondere mit einem umlaufenden
permanenten Magneten und einem Wirbelstromanker (11), insbesondere einem federgefesselten
Wirbelstromanker, die gegeneinander drehbar vorgesehen sind, ausgebildet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (5) von dem abgezogenen
Band bzw. Bandabförderer (4) durch
Reibungsschluß angetrieben ist und unmittelbar den umlaufenden Teil (7) des Meßgeräts antreibt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel
(14) des Meßgerätes (8) als Eontaktgeber (14,15)
für die Auslösung bzw. -verhinderung der Betätigung der Schere ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 803 269.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 569/109 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH46780A DE1217051B (de) | 1962-08-28 | 1962-08-28 | Einrichtung zum Steuern einer Schere zum Ablaengen insbesondere eines Furnierbandes od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH46780A DE1217051B (de) | 1962-08-28 | 1962-08-28 | Einrichtung zum Steuern einer Schere zum Ablaengen insbesondere eines Furnierbandes od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1217051B true DE1217051B (de) | 1966-05-18 |
Family
ID=7156214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH46780A Pending DE1217051B (de) | 1962-08-28 | 1962-08-28 | Einrichtung zum Steuern einer Schere zum Ablaengen insbesondere eines Furnierbandes od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1217051B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE803269C (de) * | 1948-10-02 | 1951-04-02 | Clemens Fa Ludwig | Querschneider fuer fortlaufend bewegte Bahnen aus Papier, Pappe o. dgl. |
-
1962
- 1962-08-28 DE DEH46780A patent/DE1217051B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE803269C (de) * | 1948-10-02 | 1951-04-02 | Clemens Fa Ludwig | Querschneider fuer fortlaufend bewegte Bahnen aus Papier, Pappe o. dgl. |
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