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DE1216931B - Als Zeitgeber dienende Schaltungsanordnung - Google Patents

Als Zeitgeber dienende Schaltungsanordnung

Info

Publication number
DE1216931B
DE1216931B DES94782A DES0094782A DE1216931B DE 1216931 B DE1216931 B DE 1216931B DE S94782 A DES94782 A DE S94782A DE S0094782 A DES0094782 A DE S0094782A DE 1216931 B DE1216931 B DE 1216931B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
diagonal
voltage source
circuit arrangement
operating voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES94782A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Eckart Maenicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES94782A priority Critical patent/DE1216931B/de
Priority to CH1284065A priority patent/CH426934A/de
Priority to FR39437A priority patent/FR1457809A/fr
Publication of DE1216931B publication Critical patent/DE1216931B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching

Landscapes

  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Als Zeitgeber dienende Schaltungsanordnung Die Erfindung betrifft eine als Zeitgeber dienende Schaltungsanordnung mit einer das Zeitglied bildenden Brückenschaltung, bei der an die eine Diagonale durch Einschaltung einer Betriebsspannungsquelle bei Auftreten eines Eingangssignals eine Gleichspannung angelegt wird, so :daß an der anderen Diagonalen eine .Spannung entsteht, die bei Erreichen eines bestimmten Wertes eine Auswerteeinrichtung zur Abgabe eines gegenüber dem Eingangssignal verzögerten Ausgangssignals beeinflußt.
  • Es ist eine als Zeitgeber dienende Schaltungsanordnung bekannt, bei der das Zeitglied nach Art einer Brückenschaltung aufgebaut ist.. Die Brückenschaltung weist in einem Brückenzwig einen Kon-,densator und in den übrigen Brückenzweigen ohmsche Widerstände auf. Infolgedessen bildet die eine Brückenhälfte einen mit einer Zeitkonstanten behafteten Spannungsteiler, während die andere Bruckenhälfteeinen ohnischen Spannung-steiler darstellt. -Wird der bekannten Schaltungsanordnung eine Gleichspannung in der Speisediagonalen der Brückenschaltung eingeprägt,- dann wird infolge der Zeitkonstante des die eine Brückenhälfte bildenden Spannungsteilers die Spannung in der Anzeigediagonalen nach einer vorbestimmten Zeitdauer .das Vorzeichen wechseln. Um diesen »Nulldurchgang« zu bestimmen, ist ,an die Anzeigediagonale ein Detektor angeschlossen, dessen Betriebsspannung an dem ohms.chen Spannungsteiler abgenommen wird. Etwa beim Nulldurchgang der Spannung erregt :der Detektor ein Relais; das Schließen seiner Kontakte stellt das um eine vorbestimmte Zeitdauer gegenüber dem Eingangssignal verzögerte Ausgangssignal dar.
  • Die ,bekannte Schaltungsanordnung ist insofern nachteilig, als in der Brückenschaltung wegen der an dem ohmschen Spannungsteiler abgegriffenen Betriebsspannung für den Detektor eine um so höhere Leistung verbraucht werden muß, je ,größer die Schaltleistung des Detektors sein soll; eine die Gleichspannung liefernde Batterie wird also durch die bekannte Schaltungsanordnung. ,stark belastet, und die Schaltung hat eine große Wärmeentwicklung. Ein weiterer Nachteil dieser Schaltungsanordnung besteht darin, daß das Ausgangssignal .des Detektors über einen Kontakt an weitere Schaltungen übertragen wird, was auf Grund der bekannten Eigenschaften von Kontakten nachteilig sein kann.
  • Diese Nachteile lassen sich bei einer als Zeitgeber dienenden Schaltungsanordnung mit einer das Zeitglied bildenden Brückenschaltung gemäß der Erfindung dadurch vermeiden, daß zwischen Betriebsspannungsquelle und Brückenschaltung ein eine galvanische Trennung beider veranlassendes Schaltungsglied liegt und daß dieses Schaltglied unter dem Einfluß der Betriebsspannung die an die eine Diagonale (Speisediagonale) der Brückenschaltung anzulegende Gleichspannung abgibt: Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung soll im folgenden auf die Eigenschaften- eines nach Art einer Brückenschaltung aufgebauten Zeitgliedes näher eingegangen werden.
  • In der F i g. 1 ist .eine solche als Zeitglied wir=' kende Brückenschaltung dargestellt. Der Brücken= schalturig wird an der einen Diagonalen (Speisediagonalen), d. h. an den Klemmen K1 und K2, die Gleichspannung U1 eingeprägt, idie die Ströme 11 und 12 .durch die Brückenhälften I und II treibt. In der Brückenhälfte I liegt ein von der Reihenschaltung des ohmschen Widerstandes R1 und des Kondensators C gebildeter, mit einer Zeitkonstanten be-. hafteter Spannungsteiler und in der Brückenhälfte 1I .ein von der Reihenschaltung der Widerstände R 2 und R3 gebildeter weiterer Spannungsteiler. Beim Einschalten der Gleichspannung U1 besitzt der zu diesem Zeitpunkt entladene Kondensator C den Widerstand O und stellt somit einen Kurzschluß dar; die Kondensatorspannung Uc steigt nach dem Ein-. schalten der Gleichspannung U1, wie bekannt, gemäß der im oberen Diagramm der F i g. 2 dargestellten Kurve 1 an. Da der aus ,den Widerständen R 2 und R 3 bestehende weitere Spannungsteiler keine Zeitkonstante besitzt, steigt die Spannung U2 am Widerstand R 2 sofort .auf ihre volle Höhe an. Der Verlauf dieser Spannung in Abhängigkeit von der Zeit t ist ebenfalls in dem oberen Diagramm der F i g. 2 dargestellt, und zwar durch die Kurve 2. Nach einer bestimmten, in der F i .g. 2 mit t 0 bezeichneten Zeitdauer stimmen die Spannungen Uc und U2 in ihrer Amplitude überein. Die Zeitdauer t0 läßt sich mathematisch durch ,die Gleichung beschreiben, in der z = C -.k I die Zeitkonstante des in der F i g. 1 dargestellten Zeitgliedes ist. Die Gleichung zeigt, daß die Länge der Zeitdauer t0 von -der Höhe der an die eine Diagonale der trückenschaltung (Klemmen K1 und K2) angelegten-Gleichspannung U1 unabhängig ist und bei nicht veränderter Zeitkonstante z nur von dem Quotienten .des in dem nicht mit ,einer Zeitkonstanten behafteten Spannungsteilers liegenden Widerstände abhängt.
  • Nach Ablauf der Zeitdauer t0 ist die gemäß Kurve 1 weiter ansteigende Spannung Uc größer als die konstante Spannung U2 am Widerstand R 2, d. h., zur Zeit t0 wechselt die an der Anzeigediagonalen der Brückenschaltung, d. h. .die an den Klemmen K3 und K4 entstehende Spannung U3, ihre Polarität. Der Verlauf der Spannung U3 in Abhängigkeit von der zeit t ist in -dein: unteren` Diagramm der F i g: 2 dargestellt: Die Auswertung des dargestellten Zäitverlaufs der an der Anzeigediagonalen -der Brückenschaltung entstehenden Spannung UJ bereitet insofern Schwierigkeiten, als im allgemeinen sowohl die die an die Speisediagonale der Brückenschaltung anzulegende Gleichspannung U1 liefernde Betriebsspannungsquelle als auch die den Verlauf der Spaniaung U3 auswertende Einrichtung bzw. die_ dieser nachgeschalteten Einrichtungen geerdet sin. Um über Erde fließende Ausgleiehströme zu vermäiden, wird bei der eingangs erwähnten, bekannten Schaltungsänordnutlg das Ausgangssignal über den Kontakt eines Relais auf nachgeschaltete Einrichtungen übertragen, Über die damit verbundenen Nachteile ist bereits gesprochen worden.
  • Wie sich diese Nachteile vermeiden lassen, zeigt das in der F i g. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel der erlllndungsgemägen, als Zeitgeber dienenden Schaltungsanordnung: An die von den Klemmen K1 und K2 gebildete Speisediagonale der das Zeitglied bildenden Brückenschaltung B ist das Sch.altun:gs= glied SG angeschlossen, das die $etriebsspainnungsquelle üb von der Brückenschaltung B galvanisch trennt. Das Eingangssignal wird an den Klemmen KS und K6 eines Schalters S zugeführt, wodurch die Einschaltung der Betriebsspannungsquelle Ub erfolgt. An .die die Anzeigediagonale -der BrückenschaltungB bildenden Klemmen K3 und K4 ist eine Auswerteeinrichtung A angeschlossen, die bei Erreichung eines bestimmten Wertes der :an dieser Diagonalen -entstehenden Spannung U3 zur Abgabe eines gegenüber dem Eingangssignal verzögerten Ausgangssignals U4 beeinflußt wird. Nach Ablauf der vorbestimmten Zeitdauer tritt also an den Klemmen K7 und K8 der Auswerteeinrichtung A das Ausgangssignal Ü4 auf. Als Auswerteeinrichtung A kann beispielsweise ein Stromtrigger verwendet werden.
  • Wenn die Betriebsspannungsquelle der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung eine Gleichspannungsquelle ist, dann ist das Schaltungsglied SG zweckmäßigerweise als ein in bekannter Weise aus einem Wechselrichter und einem damit in Reihe geschalteten Gleichrichter aufgebauter Umrichter ausgebildet. Da der Gleichrichter an die Sekundärwicklung des Wechselrichtärs angeschlossen ist, ist sowohl die an die Speisediagonale der Brückenschaltung B angelegte Gleichspannung U1 als auch die an der Anzeigödiägdnalän eütstehetide Späilnung t13 von der Betriebsspannung Ub galvanisch getrennt. Damit ist sichergestellt, .daß die als Zeitgeber dienende Schaltungsanordnung auch dann einwandfrei arbeitet, wenn sowohl die Betriebsspannungsquelle Ub als auch die Auswerteeinrichtung A ge- erdet ist. Außerdem besteht nunmehr die Möglichkeit, die Schaltungsanordnung unmittelbar mit im allgemeinen .geerdeten, nachgeschalteten Schaltungseinrichtungen zu verbinden und somit diese Schaltungseinrichtungen direkt mit dem verzögerten Ausgangssignal zu beeinflussen.
  • Die Verwendung .der erfindungsgemäßen Schal= tungsanordnung ist nicht an eine als Gleichspannungsquelle ausgebildete 13etriebsspannungsquelle üb gebunden. Die Betriebsspannungsquelle kann auch eine Wechselspannungsquelle sein. In diesem Falle ist das Schaltungsglied SG zweckmäßigerweise aus .einem Itansförmätor und einem Gleichrichter aufgebaut.
  • Als Schaltet S, der beim Auftreten eines Eingangssignals die BetrIebsspannungsquelle Ub einschaltet, ist vorzugsweise ein Transistor verwendet.
  • In der F i g. 4. ist ein Äusführungsbeispiel einer als Stromtrigger ausgebildeten Auswerteeinrichtung dargestellt. Der Stromtrigger besitzt die beiden Beispielsweise als NPX-Transistoren ausgeführten Transistoren T1 und T'2, deren P-mitter miteinander verbunden und an Masse angeschlossen sind. Die Idol= lektoren :der beiden Transistoren 11 und T'2 sind in bekannter Weise über Arbeitswiderstände R 5 und R 6 an den positiven Pol -h U einer Betriebsspannungsquelle angeschlossen. Im Eingangskreis des Stromtriggers, d. h. zwischen .den Klemmen K3 und K4, liegen' ,die in Reihe geschalteten Gleichrichter elemente D 1 und D 2, die derart gepolt sind,, daß sie nur von einem Strom in Richtung von der Klemme K4 zur Klemme K3 .durchflossen werden können. Das Gleichrichterelement D 1 liegt zwischen dem Emitter und der Basis .des Transistors T1 und das Gleichrichterelement D 2 zwischen der Basis des Transistors T1 und der Klemme K3. Die Wider= stände R 7 und A8, die ebenfalls mit der Basis des Transistors T1 verbunden sind, erzeugen -die Basisvorspannung für den Transistor T1. Zwischen dem Kollektor des Transistors T1 und der Basis des Transistors T2 liegt ein weiteres Gleichrichterelement D3, das zur Steuerung des Transistors T2 dient. An den Klemmen K7 und K8 des Stromtriggers kann das Ausgangssignal U4 abgegri fen werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Als Zeitgeber dienende Schaltungsanordnung mit einer das Zeitglied ,bildenden Brückenschaltung, bei .der an die eine Diagonale (Speise= diagonale) durch Einschaltung einer Betriebs= spannungsquelle bei Auftreten eines Eingangssignals eine Gleichspannung angelegt wird, so daß an der anderen Diagonalen (Anzeigediagonale) eine Spannung entsteht, die bei Erreichen eines bestimmten Wertes eine Auswerteeinrichtung zur Abgabe eines gegenüber dem Eingangssignal verzögerten Ausgangssignals beeinflußt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß zwischen Betriebsspannungsquell.e und Brückenschaltung ein eine galvanische Trennung beider veranlassendes Schaltungsglied liegt und daß dieses .Schaltglied unter dem Einfluß der Betriebsspannung die an die eine Diagonale (Speisediagonale) der Brückenschaltung anzulegende Gleichspannung abgibt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der die Betriebsspannungsquelle eine Gleichspannungsquelle ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltungsglied aus einem Wechselrichter und einem Gleichrichter besteht.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den voraufgehen-,den Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der Betriebsspannungsquelle über einen vorzugsweise als Transistor ausgebildeten Schalter erfolgt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsspannungsquelle eine Wechselspannungsquelle ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ,das Schaltungsglied aus einem Transformator und einem Gleichrichter besteht. 6. .Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, -daß die Auswerteeinrichtung als Stromtrigger ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1117159.
DES94782A 1964-12-18 1964-12-18 Als Zeitgeber dienende Schaltungsanordnung Pending DE1216931B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DES94782A DE1216931B (de) 1964-12-18 1964-12-18 Als Zeitgeber dienende Schaltungsanordnung
CH1284065A CH426934A (de) 1964-12-18 1965-09-16 Als Zeitgeber dienende Schaltungsanordnung
FR39437A FR1457809A (fr) 1964-12-18 1965-11-23 Montage à usage de minuterie

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DE1216931B true DE1216931B (de) 1966-05-18

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DE (1) DE1216931B (de)
FR (1) FR1457809A (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117159B (de) * 1959-08-25 1961-11-16 Emi Ltd Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mit verzoegertem Impulseinsatz

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117159B (de) * 1959-08-25 1961-11-16 Emi Ltd Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mit verzoegertem Impulseinsatz

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CH426934A (de) 1966-12-31
FR1457809A (fr) 1966-11-04

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