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DE1216783B - Vorrichtung zum Befoerdern von Schokoladetafeln oder -riegeln - Google Patents

Vorrichtung zum Befoerdern von Schokoladetafeln oder -riegeln

Info

Publication number
DE1216783B
DE1216783B DEH43720A DEH0043720A DE1216783B DE 1216783 B DE1216783 B DE 1216783B DE H43720 A DEH43720 A DE H43720A DE H0043720 A DEH0043720 A DE H0043720A DE 1216783 B DE1216783 B DE 1216783B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
switch
conveyor
main conveyor
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43720A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Lesch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Haensel GmbH
Original Assignee
Kloeckner Haensel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Haensel GmbH filed Critical Kloeckner Haensel GmbH
Priority to DEH43720A priority Critical patent/DE1216783B/de
Publication of DE1216783B publication Critical patent/DE1216783B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G7/00Other apparatus or process specially adapted for the chocolate or confectionery industry
    • A23G7/0037Apparatus for orientating and reorienting objects, e.g. chocolate, confectionery, trays, moulds, except sticks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befördern von Schokoladetafeln oder -riegeln Zusatz zur Anmeldung: H 39336 XI/81 e -Auslegeschrift 1 199 692 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befördern von Schokoladetafeln oder -riegeln, die in ununterbrochener Folge aus einer Austafel- oder Kühlvorrichtung in aufeinanderfolgenden Reihen quer zur Förderrichtung nebeneinander austreten und einer Stapel- oder Weiterverarbeitungsstelle zugeführt werden unter Verwendung eines die aufeinanderfolgenden Tafelreihen tragenden Hauptförderers und von Zuteilorganen zum Überleiten der Tafelreihen vom Hauptförderer auf einen Querförderer und zeigt insbesondere eine Weiterbildung der Einrichtung, wie sie in der Hauptpatentanmeldung H 39336 XI/81 e (deutsche Auslegeschrift 1 199 692) unter Schutz gestellt ist.
  • Bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent sind mehrere Querförderer über einen gemeinsamen -Hauptförderer hinweggeführt, der die Tafelreihen auf Tabletts liegend zubringt, wobei außerdem für jeden Querförderer eine die Tabletts erfassende tJberhebevorrichtung aus beiderseits des Hauptförderers an endlosen, streckenweise mit diesem mitlaufenden Ketten oder Bändern geführten Hubstempeln mit Greifern und eine die Tafelreihen von den Tabletts entfernende Abstreifvorrichtung vorgesehen ist.
  • Die erfindungsgemäße Weiterbildung gestattet eine noch vollkommenere Automatisierung des gesamten Betriebes und eine exakte Steuerung und Überführung der einzelnen Tafelreihen nach bestimmten dafür vorgesehenen Verarbeitungsstellen, wobei es jederzeit möglich ist, auch den gesamten auf dem Hauptförderer ankommenden Tafelstrom nach der einen oder anderen Stelle hinzuleiten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Überhebevorrichtung für die Greifer ihrer Hub stempel zwei Steuerwege aufweist, die in Abhängigkeit von der Stellung einer gemeinsamen Weiche den Verbleib der Greifer im Leerlaufweg oder den Übergang derselben in ihre Arbeitsstellung, d. h. in den Übergabeweg, gestatten.
  • Zweckmäßig ist eine Betätigungsvorrichtung für die Weiche in Verbindung mit einem einstellbaren Kommandogerät für die Steuerung der Weiche im gewünschten Arbeitstakt vorgesehen, so daß sich jederzeit einstellen und überwachen läßt, welche der ankommenden Tabletts auf dem einen oder anderen Querförderer entleert werden sollen. Andererseits sind für andere Zwecke mit einem Leerlaufweg versehene Transportbahnen und steuerbare Weichenzungen bekannt gewesen, mit denen der Transportweg in bestimmte Richtungen geführt werden konnte.
  • Solche Einrichtungen lassen sich aber für die Belange der Schokoladetafelverpackung nicht verwenden.
  • Um eine vollständige Automatisierung und Ab- sicherung der gesamten Vorrichtung zu erreichen, ist vorteilhaft das Kommandogerät aus einzelnen, jedem Arbeits- oder Schaltvorgang zugeordneten Schaltwalzen oder -scheiben und damit zusammenarbeitenden Schaltrelais und Kontaktgebern gebildet und als Kommandogebereinheit für die Weichenbetätigung und Weichenüberwachung sowie für den Antrieb der dem Hauptförderband zugeordneten Querförderer und die Steuerung der Abstreifer ausgeführt. Ein von der Weichen- und der Greiferstellung beeinflußter Schalter für die Ausschaltung des Kommandogerätes verhindert, daß eine unerwünschte Weichenumschaltung während des Erfassens eines Tabletts durch die Greifer erfolgt.
  • Zweckmäßig bildet die gesamte Oberhebevorrichtung- mit der Tafelübergabe, den Steuer- und Antriebsaggregaten und den Querförderern ein in sich geschlossenes, selbständiges Aggregat, welches an jeder beliebigen Stelle des Hauptförderweges anbringbar ist. Damit ist die Möglichkeit gegeben, durch Veränderung der Aggregateinstellung und Anordnung die verschiedensten beiderseits des Hauptförderweges angeordneten Weiterverarbeitungsstellen, beispielsweise Verpackungsmaschinen, mit Tafeln zu beschicken. Vor jedem Aggregat ist zweckmäßig eine Kontrolleinrichtung zur Überwachung des Beschikkungszustandes des Hauptförderers vorgesehen, welche das nachgeschaltete Aggregat bei etwaigen Störungen in der Beschickung des Hauptförderers ausschaltet.
  • Der Erfindungsgedanke läßt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zu. Eine davon ist in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teiles des Hauptförderers mit zwei daran angeschlossenen Beschikkungsanlagen für Verpackungsmaschinen oder Stapelstellen, F i g. 2 eine Draufsicht auf F i g. 1, Fig. 3 einen Schnitt durch die Anlage nach den Linien III-III durch F i g. 1, F i g. 4 bis 5 einen Schnitt durch einen Greiferkopf in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • Der aus der Austafelvorrichtung oder dem Kühlschrank austretende Hauptförderer besteht im wesentlichen aus einer Kettenanordnung 1, einem Transportband od. ä. Die Tafeln 2 liegen, wie F i g. 2 zeigt, in Querreihen, beispielsweise jeweils zu fünf Stück, auf Tabletts 3. An jeden Hauptförderer 1 können ein oder mehrere Querförderer angeschlossen sein. Diese bilden jeweils mit den zugehörigen Übergabeorganen ein in sich geschlossenes Aggregat. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei solcher AggregateA und B vorgesehen, die jeweils nach einer Verpakkungsmaschine fördern. In jeder Station A oder ß sind zwei Querförderer, beispielsweise Förderbänder 4 bzw. 4', vorgesehen, wobei das Förderband 4 beispielsweise zu einer Packmaschine oder einer anderen Weiterverarbeitungsstelle führt, während das Förderband 4' nach der anderen Seite wegführt und entgegengesetzt umläuft, so daß hierauf abgegebene Schokoladetafeln nach einer Zwischenstapelstelle oder einer Reservepackmaschine oder irgendeiner anderen Weiterverarbeitungsstelle gefördert werden. Die Förderbänder 4 und 4' laufen über Leit- und Antriebswalzen 5 bzw. 5', die in einem Lagergestell 6 bzw. 6' untergebracht und mit einem Antriebsmotor 7 bzw. 7' ausgestattet sind.
  • Wie F i g. 3 zeigt, bildet jede Station A oder B mit den Querförderbändern 4 und 4' und deren Lagerungen sowie der später nöch zü beschreibenden Überhebe oder Zusatzfördereinrichtung ein in sich geschlossenes Aggregat,7 welches an geeigneter Stelle an das den Hauptförderer 1 aufnehmende Gestell 8 ansetzbar ist. Die noch'zu beschreibende Oberhebeeinrichtung ist in ein'eni:Gehäuse9 untergebracht, welches, die Querförderer 4 überdeckend, auf die Oberseite der Gestellwände aufgesetzt wird.
  • Vor jeder Station Ä oder B ist ein -Kontrollgerät vorgesehen, welches'--den Beschickungszustand des Hauptförderers 1 überwacht und die nachfolgende Station A bzw. B in ihrem Betrieb ausschaltet, sobald beispielsweise auf dem Hauptförderer 1 mehrere Schokoladetafeln übereinanderliegen oder die Tafelreihen bzw. die Tabletts verschoben oder ähnliche Störungen feststellbar sind. Solche Störungen werden dadurch eine Kontrollperson behoben, worauf die nachfolgende Station A oder B wieder eingeschaltet werden kann.
  • Wie ersichtlich, laufen die Querförderbänder 4 und 4'parallel zueinander dicht über den Hauptförderer 1 hinweg. Die auf dem Hauptförderer hintereinander ankommenden Tabletts 3 mit den Schokoladetafeln 2 werden in bestimmter Auswahl und bestimmtem Rhythmus durch die Überhebe- oder Zusatzfördervorrichtung aufgenommen und auf die Querförderer entleert, so daß die Tafeln 2 in einer endlosen Reihe hintereinander auf dem Querförderband der Packmaschine zulaufen, so wie die F i g. 2 und 3 erkenne lassen.
  • Die Üb erhebevorrichtung bzw. Zusatzfördereinrichtung besteht im wesentlichen aus zwei paralle] zueinander umlaufenden Ketten 10, die in Abständen voneinander Schlitten 11 aufweisen, an denen Hubstempelführungen 12 angeordnet sind. Die Ketten 10 laufen in lotrechten Ebenen oberhalb des Hauptförderers über entsprechende Führungen und werden von Kettenrädern 13, die auf horizontalliegenden Achsen 14 sitzen, angetrieben. Die Ketten 10 laufen kontinuierlich um, entsprechend der Arbeitsgeschwindigkeit des Hauptförderers 1.
  • Die einzelnen Hubstempelführungen 12 bilden Buchsen, in denen sich ein Hubstempel oder Stößel 15 längsverschiebbar führt. Jeder Hubstempel oder Stößel hat an seinem innenliegenden Ende eine Kurvenrolle 16, mit der er sich in einer Hubkurve 17 führt. Diese ist gemäß F i g. 4 so gestaltet, daß die auf ihrer Außenseite je einen Greiferkopf 18 tragenden Hub stempel oder Stößel 15 in ihrer Führung 12 über die Querförderer 4 hinweg nach oben gezogen werden, so daß sie ungehindert über die Querförderer 4 hinweglaufen. Im Innern eines jeden Greiferkopfes 18 ist eine schwenkbare Greiferbacke 19 gelagert. Zu diesem Zweck bildet der Greiferkopf 18 eine querverlaufende Führung für eine Oreiferstange 20, die an ihrem äußeren Ende ein Lagerstück 21 aufweist, in welchem eine Laufrolle 22 und die Schwenkachse 23 für die Greiferbacke 19 vorgesehen sind.
  • Eine am Lagerstück 21 und dem Greiferkopf 18 angreifende Zugfeder 24 ist bestrebt, die die Greifer backe 19 und die Rolle 22 tragende Stange 20 in den Greiferkopf einzuziehen. Für die Steuerung der Greiferbacke 19, d. h. für das Öffnen und Schließen derselben, weist der Clreiferkopf 18 eine Nutkurve 26 auf, in der sich eine Steuerrolle 27 führt, die ihrerseits von einem an der Greiferbacke 19 sitzenden Hebel getragen wird. Aus F i g. 5 ist ersichtlich, daß beim Ausfahren der Stange 20 das Öffnen des Greifers 19 und beim Einziehen der Stange in den Greifer kopf 18 das Schließen der Greiferbacken 19 bewirkt wird. Diese Steuerbewegung wird durch Führungsbahnen 29 bzw. 30 bewirkt. -Die beiden Führungsbahnen 29 und 30 bilden rundherumlaufende Leitflächen; an denen die Führungsrollen 22 der Greiferbacken 19 entlanglaufen.
  • Dabei ist die Anordnung der Laufbahnen29 und- 30 so getroffen, daß sich die außenliegende Bahn 30 über den-gesamten Bewegungsbereich der Hubstempel bzw. Stößel hinwegerstreckt, d: h. die Bahn 30 bildet einen in einer lotrechten Ebene liegenden, in sich geschlossenen ovalen Kranz (vgl. Fig.3). Die innenliegende Lauffläche 29 hingegen erstreckt sich nur in dem unteren Bahnteil der Greifer, welcher dicht oberhalb des Hauptförderers 1 liegt. Die Bahn 30 stellt den sogenannten Leerlaufweg dar, denn sie erzwingt immer die Offenstellung der Greifer 19, wohingegen die parallel dazu verlaufende Führungsbahn 29 den sogenannten Übergabeweg bildet. Wenn die Greiferrolle 22 unter Wirkung der Feder 24 an dieser Bahn 29 bzw. zwischen den beiden Bahnen 29 und 30 entlangläuft, so ist der Greifer 19 geschlossen.
  • Der Einlauf der Greiferrolle 22 in die eine oder andere Bahn wird durch eine am Anfang der Bahn 29 angeordnete Weiche 31 gesteuert. Die Betätigung der Weiche erfolgt durch ein noch später zubeschreibendes Kommandogerät. Die die Greifer betätigenden Steuerungsmittel sind auf beiden Seiten des Hauptförderstromes vorgesehen, weil die die Tafeln 2 tragenden Tabletts 3 an beiden Enden von den Greifem 19 gleichzeitig erfaßt werden müssen.
  • Am Ende der Führungsbahn 29 ist wiederum eine Weiche 32 vorgesehen, die aber frei in ihre Ausgangsstellung zurückfedert, um den Greiferrollen 22 den Übergang von der innenliegenden Laufbahn29 auf die äußere Leitbahn 30 zu gestatten.
  • Die Steuerung der einzelnen Elemente bzw. die Formgebung der Steuerkurven 17 und 29, 30 ist derart, daß gemäß F i g. 2 in der Station A jedes zweite der auf dem Hauptförderer ankommenden Tabletts 3 nicht von den Greifern aufgenommen wird, weil infolge der Stellung der Weiche31 die betreffenden Greiferrollen22 auf der Außenbahn30 entlanglaufen, in der die Greiferbacken 19 geöffnet sind. In der Station B hingegen sind die Weichen 31 so gestellt, daß die dort jenen Tabletts zubestimmten Greiferrollen 22 in die innenliegende Bahn 29 eintreten, d. h. in die Obergabestellung gelangen. Die Greifer 19 schließen sich und erfassen dabei das in ihrem Bereich liegende Tablett 3 mit den daraufliegenden Schokoladetafeln, welches nunmehr vom Hauptförderer 1 abgehoben und über die Querförderer 4 hinweggeführt wird. Je nachdem ob die Packmaschine arbeitet oder nicht, wird die auf dem jeweiligen Tablett befindliche Tafelreihe 2 auf den Querförderer 4 oder 4' abgelegt.
  • Die zum Ablegen bzw. Abgeben der Tafelreihen erforderliche Einrichtung besteht im wesentlichen aus einem Abstreifer 33, der von einem Gestänge 34 getragen und mittels eines Elektromagneten 35 gesteuert wird. Es ist ersichtlich, daß beim Einschalten des entsprechenden Elektromagneten 35 der über dem Band 4 oder der über dem Band 4' liegende Abstreifer 33 in Tätigkeit tritt und beim Vorbeilaufen eines Tabletts 3 die auf demselben liegenden Schokoladetafeln auf das Band 4 abstreift. Nach der Entleerung laufen die Tabletts 3 infolge der Gestaltung der Hubkurve 17 wieder auf den Hauptförderer 1 zurück, worauf sich die Greiferbacken 19 öffnen und die Tabletts hier ablegen. Der Umlauf der Greifer setzt sich dann in der vorherbeschriebenen Weise wieder fort.
  • Für die gesamte Steuerung der Anlage, also für die Betätigung des Antriebs der Querförderer 4 wie auch für die Steuerung der Weichen 31 und der Abstreifer 33 bzw. für die Überbrückung der Weichensteuerung und der Abstreifersteuerung, ist ein gemeinsames Kommandogerät vorgesehen. Dieses ist mit im Gehäuse 9 einer jeden Station A oder B untergebracht und besteht aus einzelnen Schaltscheiben 36, die je mit einem Schaltrelais bzw. Kontaktgeber 37 zusammenarbeiten. Wie aus F i g. 1 und 2 ersichtlich, sind fünf Schaltscheiben 36 und fünf Kontaktgeber 37 vorgesehen, von denen einer die Weichensteuerung und der folgende die Weichenüberbrückung kontrolliert. Der dritte Kontaktgeber schaltet das erste Querförderband 4 und der nächste das zweite Querförderband 4', während der fünfte Kontaktgeber die Schaltung des vordersten Abstreifers 33 übernimmt. Man kann einstellen, ob die Station A oder B oder beide gemeinsam arbeiten sollen. Daraus ergibt sich für das Kommandogerät auch die Einstellung dafür, welche Tabletts vom Hauptförderer abgehoben werden müssen und welche weiterlaufen. Aus F i g. 1 ist er- sichtlich, daß in Station A jeweils das erste, dritte, fünfte usw. Tablett abgehoben wird, während das zweite, vierte, sechste usw. zur Station B weiterläuft.
  • Das Kommandogerät sorgt auch dafür, daß die Weichenumstellung nur im richtigen Augenblick erfolgt und daß das die Tafelreihe aufnehmende Querförderband 4 bzw. 4' im Augenblick der Tafelübergabe stillsteht, damit die Tafeln bei der Übergabe nicht verrutschen, was zu Störungen in der Packmaschine führen könnte. Ist die Packmaschine nicht arbeitsbereit, so ist der zugehörige Abstreifer 33 ausgerückt, und es erfolgt dann ein Abstreifen durch den folgenden Abstreifer 33 auf das Querförderband 4', welches die Tafeln zu einem Zwischenstapler oder einer Reservemaschine führt.
  • Die gezeigte Maschine gestattet es auch, verschiedene Tafelsorten oder Tafelgrößen, die hintereinander auf dem Hauptförderer ankommen, auf die einzelnen Stationen A und B zu verteilen. Ebenso ist es auch möglich, mehr als zwei Stationen vorzusehen oder innerhalb jeder Station A oder B das eine Querförderband 4 nach einer Packmaschine und das andere nach einer weiteren Packmaschine fördern zu lassen. Das Kommandogerät sorgt für die ordnungsgemäße Verteilung der Tafeln auf das eine oder andere Band in der einen oder anderen Station.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Befördern vonSchokoladetafeln oder -riegeln, die in ununterbrochener Folge aus einer Austafel- oder Kühlvorrichtung in aufeinanderfolgenden Reihen quer zur Förderrichtung nebeneinander austreten und einer Stapel- oder Weiterverarbeitungsstelle zugeführt werden unter Verwendung eines die aufeinanderfolgenden Tafelreihen tragenden Hauptförderers und von Zuteilorganen zum Überleiten der Tafelreihen vom Hauptförderer auf einen Querförderer, wobei mehrere Querförderer über einen gemeinsamen, die Tafelreihen auf Tabletts liegend, zubringenden Hauptförderer hinweggeführt sind und für jeden Querförderer eine die Tabletts erfassende Überhebevorrichtung aus beiderseits des Hauptförderers an endlosen, streckenweise mit diesem mitlaufenden Ketten oder Bändern geführten Hubstempeln mit Greifern und eine die Tafelreihen von den Tabletts entfernende Abstreifvorrichtung vorgesehen ist, nach Patentanmeldung H 39336 XI/81 e (deutsche Auslegeschrift 1 199 692), dadurch gekennzeichn e t, daß die Überhebevorrichtung (15 bis 27) für die Greifer (19) ihrer Hubstempel (15) zwei Steuerwege (29, 30) aufweist, die in Abhängigkeit von der Stellung einer gemeinsamen Weiche (31) den Verbleib der Greifer (19) im Leerlaufweg (30) oder den Übergang derselben in ihre Arbeitsstellung, d. h. in den Übergabeweg (29), gestatten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Betätigungsvorrichtung für die Weiche (31) in Verbindung mit einem einstellbaren Kommandogerät (36, 37) für die Steuerung der Weiche (31) im gewünschten Arbeitstakt, in welchem die ankommenden Tabletts (3) auf den einen oder anderen Querförderer (4, 4') entleert werden sollen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen von der Weichen- und der Greiferstellung beeinflußten Schalter für die Ausschaltung des Kommandogerätes (36, 37) zur Vereint derung der Weichenumschaltung während des Erfassens eines Tabletts (3) durch die Greifer (19).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kommandogerät (36, 37) aus einzelnen, jedem Arbeits- oder Schaltvorgang zugeordneten Schaltwalzen oder -scheiben (36) und damit zusammenarbeitenden Schaltrelais und Kontaktgebern (37) gebildet und als Kommandogebereinheit für dieWeichenbetätigung und Weichenüberwachung sowie für den Antrieb der dem Hauptförderband (1) zugeordneten Querförderer (4, 4') und die Steuerung der Abstreifer (33) ausgeführt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Überhebevorrichtung (15 bis 27) mit der Tafelübergabe, den Steuer- und Antriebsaggregaten (29 bis 37) und den Querförderern (4, 4') ein in sich geschlossenes, selbständiges, an jeder Stelle des Hauptförderweges anbringbares Aggregat (9) bildet.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß vor jedem Aggregat (9) eine Kontrolleinrichtung zur Überwachung des Beschickungszustandes des Hauptförderers (1) vorgesehen ist, welche das Aggregat (9) bei etwaigen Störungen in der Be schickung des Hauptförderers (1) ausschaltet.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß parallel zu jedem der die Hub stempel (15) mit daransitzenden umsteuerbarer Greiferköpfen (18) und Greifern (19) tragender Transportorgane Ketten oder Bänder (10), Steuer. kurven (17) für die Betätigung der Hubstempe: (15) und weitere Steuerkurven (29, 30) für die Bewegung der Greifer (19) in den Greiferköpfer (18) vorgesehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, daß die Ketten oder Bänder (10; für die Hubstempel (15) oberhalb des Hauptförderorgans (1) um horizontal liegende Achsen umlaufen und die Steuerkurven für die Betätigung der Greifer(19), im unteren Trum der Ketter oder Bänder (10) liegend, aus zwei horizonta] nebeneinander und parallel zueinander verlaufenden Führungsschienen (29, 30) gebildet sind, die außerhalb des Übergabebereiches über eine Weiche (31) zu einer Schiene vereint sind, wobei sich die in den Greiferköpfen(18) schwenkbar gelagerten Greifer (19) mit einer Leitrolle (22) an der einen oder anderen Schiene (29, 30) führen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 336 750, 422 719, 432 489, 582 053, 826 270, 1 002 583; französische Patentschrift Nr. 1 257 586.
DEH43720A 1961-09-25 1961-09-25 Vorrichtung zum Befoerdern von Schokoladetafeln oder -riegeln Pending DE1216783B (de)

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