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DE1216760B - Verfahren zum Einwickeln von Kerzen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Einwickeln von Kerzen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1216760B
DE1216760B DEV25041A DEV0025041A DE1216760B DE 1216760 B DE1216760 B DE 1216760B DE V25041 A DEV25041 A DE V25041A DE V0025041 A DEV0025041 A DE V0025041A DE 1216760 B DE1216760 B DE 1216760B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
candles
hose
objects
film
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV25041A
Other languages
English (en)
Inventor
Casimir Kranc
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Victrylite Candle Co
Original Assignee
Victrylite Candle Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Victrylite Candle Co filed Critical Victrylite Candle Co
Publication of DE1216760B publication Critical patent/DE1216760B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/06Enclosing successive articles, or quantities of material, in a longitudinally-folded web, or in a web folded into a tube about the articles or quantities of material placed upon it

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einwickeln von Kerzen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einwickeln von Kerzen oder ähnlich geformten wärmeempfindlichen Gegenständen sowie eine Vorrichtung zu seiner Durchführung.
  • Um Kerzen in ansprechender Verpackung anbieten zu können, werden sie häufig einzeln. in eine transparente Folie aus Zellglas oder Polyvinyl verpackt.
  • Die bekannten Verpackungen besitzen aber vielfach nicht das erwünschte gute Aussehen. Es ist auch bekannt, solche Verpackungen dadurch herzustellen, daß die Ränder der Verpackungsfolie heiß versiegelt werden, wodurch eine nach außen ragende Rippe entsteht. Außerdem umgibt die Folie den Gegenstand locker, weshalb die Folie verknittert.
  • Es ist an sich bekannt, in der Wärme schrumpfende Folien zur Verpackung verschiedener Gegenstände zu verwenden, wobei die Folie einer Wärmequelle ausgesetzt wird und so zum Schrumpfen gebracht wird, so daß sie sich fest an den zu verpackenden Gegenstand legt. Die bekannten Verfahren sind entweder gar nicht vollautomatisch durchführbar, oder sie erfordern eine aufwendige Verpackungsmaschine, welche die Gegenstände in entsprechend bemessene Folien einwickelt, worauf die Folienränder miteinander, z. B. durch Schweißung, verbunden werden und dann die Folie zum Schrumpfen gebracht wird.
  • Die bekannten Verfahren, bei denen zur Erwärmung der Verpackungsfolie Wasserbäder oder Heizplatten, gegebenenfalls in Verbindung mit Warmluftgebläsen, oder auch Strahlungsquellen verwendet werden, sind für die Verpackung wärme empfindlicher Gegenstände, insbesondere von Kerzen, schlecht. geeignet, da die Wärme auch in verhältnismäßig starkem Maße auf diese übertragen wird und das Material angegriffen wird.
  • Es sind auch Vorrichtungen bekannt, mit deren Hilfe ein Papierband verformt und um einen zu verpackenden Gegenstand herumgelegt werden kann.
  • Diese Vorrichtungen sind aber nicht geeignet, einen Gegenstand, insbesondere einen solchen mit nicht parallelen Flächen, mit einer enganliegenden, faltenlosen. Hülle zu umgeben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Einwickeln von Kerzen oder ähnlich geformten wärmeempfindlichen Gegenständen zu schaffen, das mit einfachen Mitteln durchführbar ist und eine den Gegenstand faltenlos engumgebende Hülle umgibt, und das eine Beschädigung des zu verpackenden Gegenstandes durch Wärmeeinwirkung weitgehend vermeidet. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine laufende, unter Längsspannung stehende, in der Wärme schrumpfende und statische elektrische Ladungen haltende Folie in Querrichtung schlauchförmig eingerollt wird und auf ihr vor dem vollständigen Schließen des Schlauches Kerzen aufgelegt werden, daß- anschließend die Folienränder so geführt werden, daß sie sich auf Grund elektrostatischer Anziehung fest aufeinanderlegen und der Folienschlauch die Kerzen locker umhüllt, daß anschließend der Folienschlauch kurz vor und hinter den Kerzen ergriffen und unter Länge spannung durch eine Warmluftzone (Schrumpfzone) bewegt wird, in welcher der Schlauch bis auf die Oberfläche der Kerze verengt wird.
  • Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde; eine Vorrichtung zur Durchführung des genannten Verfahrens. zu schaffen, welche bei einfacher Ausführung eine zuverlässige Arbeitsweise bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht. Zut Anwendung gelangt eine Vorrichtung mit einem von einer Vorrats rolle auf einen muldenförmigen Tisch ablaufenden Folienband, einer Beladestation zur Ablage längfilicher Gegenstände auf das Band, Rollen und Führungsbleclien zur Umformung des Bandes zu einem die Gegenstände umhüllenden Schlauch und mit auf einer Kreisbahn bewegten. Greif- und Trennt einrichtungen zum Erfassen, Zusammendrücken und Abtrennen des Schlauches zwischen den Gegenständen bei der erfindungsgemäß im Bereich einer auf ihrem Umfang die Greif- und Trenneinrichtun-. gen für. den Schlauch tragenden Antriebstrommel ein Warmluftgebläse angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Greifervorrichtung mit einem Trennmesser- ausL gerüstet, das durch eine Feder in einer Ruhelage gehalten und durch eine Nockenanordnung in Arbeitsstellung gebracht wird.
  • Bei Anwendung der Erfindung kann eine fortlaufende Folie angewendet werden, wobei es nicht notwendig ist, diese an ihrem sich überlappenden Rändern miteinander zu verschweißen. Es kann deshalb die Verpackung mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit erfolgen. Durch die ausschließliche Verwendung eines Warmluftgebläses für die Erwärmung der Folie wird eine Beeinträchtigung der Kerzen praktisch vollständig vermieden.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen beispielsweise erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer einzuwickelnden Kerze, F i g. 2 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäß verpackten Kerze, Fig.3 eine perspektivische Ansicht, die schematisch die vollständige Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Einwickeln von Kerzen erläutert, F i g. 4 eine vergrößerte abgebrochene Seitenansicht eines Teiles der Verpackungsvorrichtung, F i g. 5 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie 5-5 der Fig. 3, Fig. 6 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie 6-6 der Fig. 3, F i g. 7 eine perspektivische Ansicht einer Kerze, die locker von einem in der Wärme schrumpfenden Folienschlauch umgeben ist, bevor durch Schrumpfung Umhüllung und Kerze einen engen Kontakt erhalten, und F i g. 8 eine perspektivische Ansicht einer Einzelheit einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • In den Zeichnungen ist eine konische, handgetauchte Kerze 5 in F i g. 1 im unverpackten und in Fig. 2 im erfindungsgemäß verpackten Zustand gezeigt.
  • Handgetauchte Kerzen haben meist einen konischen Fußteil 6, der üblichen Kerzenhaltern oder Leuchtern angepaßt ist und einen konischen Hauptteil, an dessen mehr oder weniger spitzen Ende ein Docht 7 hervorragt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung keineswegs auf die Verpackung spezieller Kerzen oder überhaupt auf Kerzen beschränkt ist. Die Erfindung eignet sich vielmehr zum Verpacken aller Gegenstände, die ähnlich wie Kerzen keiner großen Wärme standhalten und daher nicht in heißversiegelbarem oder heißschrumpfbarem Material in üblicher Weise verpackt werden können, in dem man eine beheizte Platte andrückt, um die Siegelung zu bewirken. Der hier und auch nachfolgend verwendete Ausdruck »Kerze« ist daher als Sammelname für ein zu verpackendes Erzeugnis zu verstehen, das nachteilig durch Wärme beeinträchtigt werden kann.
  • Als Verpackungsmaterial eignet sich eine der vielen wärmeschrumpfenden thermoplastischen Folien, die auf dem Markt verfügbar sind.
  • Eine Folie, die besonders gut für diesen Zweck geeignet ist, sollte einen Schrumpffaktor von 600/o aufweisen; die vollständige Schrumpfung muß in sehr kurzer Zeit bei relativ geringer Wärme auftreten.
  • Weiter ist erwünscht, daß die Folie nicht zum Klumpen neigt, und daß sie sich gut in Maschinen verarbeiten läßt, die sich für die Erfindung eignen.
  • Sehr wichtig ist, daß das Folienmaterial eine große Ladung statischer Elektrizität aufnehmen kann, durch die sich die Ränder des Verpackungsfilms beim Überlappen fest aneinanderlegen.
  • Um zu verstehen, warum die Erfindung die gestellte Aufgabe lösen kann, ohne zunächst in der bekannten Weise die Längsrandteile der Umhüllung warmzuversiegeln, muß man berücksichtigen, daß geeignetes wärmeschrumpfendes Folienmaterial die Eigenschaft hat, daß es nicht mehr schrumpft, sobald es mit dem zu umhüllenden Gegenstand in Berührung kommt. Vor allem diese Eigenschaft des wärmeschrumpfenden thermoplastischen Materials macht das letztere für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens brauchbar. Nunmehr ist es möglich, den die Kerze lose umhüllenden Schlauch zu schrumpfen, bis er die Oberfläche der Kerze innig berührt, ohne daß hierbei die sich überlappenden Längsrandteile des Schlauches auseinanderreißen, obwohl sie nicht im bisher üblichen Sinne wärmegesiegelt sind, sondern im wesentlichen nur auf Grund der statischen Elektrizität fest aneinander haften.
  • Die in den Zeichnungen schematisch dargestellte Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus einem länglichen horizontalen Tisch 8. Über diesen Tisch 8 wird von einer Rolle 10 unter dem einen Ende des Tisches eine Bahn 9 aus wärmeschrumpfenden thermoplastischen Folienmaterial gezogen. Beim Lauf von der Rolle 10 zum Tisch 8 wird die Bahn 9 über eine Führungsrolle 11 gezogen, die an diesem Ende des Tisches 8 vorgesehen ist. Die Bahn läuft kontinuierlich über den Tisch, da sie von einer Mehrzahl von umlaufenden Greifern 12 gezogen wird, die nacheinander die Bahn am gegenüberliegenden Ende des Tisches erfassen.
  • Zum Tisch 8 gehören zwei in Längsrichtung benachbarte Abschnitte 13 und 14. Der Abschnitt 13 hat einen flachen mittleren Trogteil 1S, an den sich zwei horizontale Seitenteile oder Flansche 16 anschließen. Der andere Tischabschnitt 14 hat einen tieferen U-förmigen Querschnitt.
  • Der Endteil des Tischabschnittes 13, der der Führungsrolle 11 am nächsten ist, bildet eine Aufgabestation Der andere Tischabschnitt 14 bildet zusammen mit dem Endteil des ersten Abschnittes eine Formstation B. Der Teil der Vorrichtung, in der die umlaufenden Greifer 12 arbeiten, bildet eine Schrumpfzone C, in der auch eine Wärmequelle angeordnet ist.
  • In der Aufgabestation A legt eine Bedienungsperson die Kerzen auf die laufende Bahn derart ab, daß sich die Kerzen in Längsrichtung der Bahn erstrecken. Das Herunterrollen von der Bahn wird durch den konvexen Trog verhindert, den der Mittelteil des Tisches 13 bildet. Die Bahn mit der darauf abgelegten Kerze verläßt dann die Aufgabestation A und läuft in die FormstationB ein, Hier wird die Bahn nach und nach zu einem Schlauch 17 geformt, welcher die Kerze locker umgibt.
  • Selbstverständlich ist die Formung einer laufenden Bahn zu einem Schlauch nichts Neues, so Idaß auch die üblicherweise hierfür verwendeten Mittel zur Anwendung kommen können. Bei der dargestellten Vorrichtung erfolgt die Schlauchbildung dadurch, daß die Bahn zwischen zwei stehenden Zylindern 18 hindurchgeführt wird, die auf den Seitenteilen oder Flanschen 16 des Tischabschnittes 13 angeordnet sind.
  • Der Abstand zwischen diesen Zylindern 18 ist geringer als die Breite der laufenden Bahn, so daß beim Durchlauf der Bahn die letztere eine ausgeprägtere Muldenform erhält. Kurz nach dem Verlassen der Zylinder 18 greifen an den Längsrändern der Bahn Schrägwalzen 19 und 19' an. Diese Schrägwalzen arbeiten mit Längsplatten 20, über die die Randteile der Bahn hinweglaufen, zusammen. Die Führungsrollen 21 laufen auf den Randteilen der Bahn, um diese in Querrichtung gegeneinander führen, so daß es zu einer Überlappung kommt.
  • Da die Platten20 relativ dünn und im wesentlichen koplanar ausgebildet sind, liegen die sich überlappenden Längsrandteile der Bahn sehr dicht beieinander, wenn sie die Schrägwalzen verlassen. Die starke Anziehung zwischen den einander überlappenden Randteilen, die sich durch die hohe statische Aufladung im Folienmaterial ergibt, hat zur Folge, daß die Randteile sich fest aneinanderlegen. Es entsteht somit ein Schlauch 17, der die Kerze mit Abstand umgibt. Da die sich überlappenden Randteile der Bahn einen erheblichen Abstand von der Oberseite der Kerze haben, umhüllt der soeben erzeugte Schlauch die Kerze sehr locker. Jeder Greifer 12 besteht aus zwei gelenkig verbundenen Backen 23, 24, die scherenartig zusammenwirken, um etwas zwischen die Backen gelegtes zu ergreifen. Die zusammenarbeitenden Backenteile werden von einer Trommel R getragen und von dieser auf einer Kreisbahn bewegt, so daß die einzelnen Greifer nach und nach am Schlauch 17 angreifen können. Wenn sich die Backen der Aufnahmestellung nähern, öffnen sie sich, um sich später in der Aufnahmestellung selbst automatisch zu schließen. Der Abstand zwischen benachbarten Backenpaaren hängt von der Länge der zu verpackenden Kerzen ab. Der Abstand muß etwas größer sein als die Länge der Kerze. Der Zeittakt beim Ablegen der Kerzen auf der laufenden Bahn und die Zeit, die die Kerze benötigt, um auf der Bahn von der Aufgabestation A zu den Backenpaaren, an der der Schlauch 17 erfaßt wird, zu gelangen, müssen so eingestellt sein, daß das Backenpaar in der Greifstellung den Schlauch kurz vor der eintreffenden Kerze und kurz hinter dem Hinterende der voranlaufenden Kerze erfassen kann.
  • Durch dieses Ergreifen des Schlauches 17 mit den Greiferbacken 12 und deren Umlauf wird die Bahn angetrieben und an der Aufgabe- und Formstation vorbeigezogen. Da die Greifer mit gleichförmiger Geschwindigkeit rotieren, ergibt sich auch ein gleichmäßiger Vorschub der Bahn. Der natürliche Laufwiderstand der Bahn, der sich dadurch ergibt, daß die Bahn von der Rolle 10 abgezogen werden muß, stellt sicher, daß die Bahn immer straff gehalten wird, wenn sie sich über den Tisch bewegt. Es können aber auch noch zusätzliche Vorrichtungen vorgesehen werden, um die Längsspannung der Bahn zu vergrößern. Wichtig ist, daß die Bahn ständig unter Spannung bleibt. Dies gilt vor allem, wenn die Bahn zu einem Schlauch 17 geformt ist und sich im Griff von zwei benachbarten Greifern befindet, da allein die Greifer die vom Schlauch umhüllten Kerzen in der Schrumpfzone 10 an der Wärmequelle vorbeiführen.
  • Bei der dargestellten Vorrichtung besteht die Wärmequelle der Schrumpfzone C aus einem Warmluftstrahl, der aus einem oder mehreren Gebläsen 15 kommt und mit einer nicht dargestellten elektrischen Beheizung erwärmt wird. Das oder die Gebläse befinden sich neben dem Weg der schlauchartigen Umhüllung mit den Kerzen, leiten aber die austretende Heißluft auf die vorbeilaufenden eingehüllten Kerzen.
  • Es ist zu beachten, daß die einander überlappenden Längsränder der Umhüllung der Wärmequelle zugewandt sind, wenn die eingehüllten Kerzen an der Wärmequelle vorbeigeführt werden. Somit ergibt sich durch die Wärme eine gewisse Kohäsion zwischen den überlappenden Randteilen der Umhüllung; in erster Linie hält jedoch die Überlappung auf Grund der statischen Aufladung die Randteile zusammen.
  • Sobald das Folienmaterial die Oberfläche der Kerze berührt, findet keine weitere Schrumpfung mehr statt.
  • Dabei können auch die einander überlappenden Längsrandteile der Umhüllung nicht auseinandergezogen werden.
  • Wenn die eingehüllten Kerzen die Schrumpfzone C verlassen, umfaßt die Umhüllung die Kerzen unabhängig von ihrer Gestalt mit einem hautfesten Sitz.
  • Schraubenartig ausgebildete Kerzen, bei denen die Oberfläche schraubenförmige Rinnen aufweist, können genauso wie gewöhnliche konische Kerzen mit Erfolg und gut aussehend nach dem erfindungsgemäßenVerfahren eingewickelt werden.
  • Die Umhüllung schrumpft nicht nur auf innigen Kontakt mit der Oberfläche der Kerze, sondern es schrumpft auch der Teil des Schlauches, der sich im Bereich der Backen 12 befindet, so daß die fertige Umhüllung, wie in F i g. 2 dargestellt, an den Endteilen der Umhüllung im wesentlichen geschlossen ist.
  • Verständlicherweise muß die Temperatur der Wärmequelle in der Schrumpfzone C und die Geschwindigkeit, mit der die Kerzen an der Wärmequelle vorbeigeführt werden, aufeinander abgestimmt werden, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
  • Wenn die eingewickelte Kerze die Schrumpfzone verläßt, wird sie von der nachfolgenden Kerze und damit von der Bahn abgetrennt. Dies geschieht vorzugsweise automatisch durch Niederdrücken eines federgespannten Messers 30, welches an jeder Backe 24 vorgesehen ist, sobald die Backe eine Messerbetätigungsnocke überläuft, die nicht näher dargestellt ist. Somit kann die eingewickelte Kerze nach dem Abschneiden von der Bahn in eine Förderrutsche oder einen nicht dargestellten Elevator hineinfallen, der die Kerze zu einer Verpackungsstation führt, an der die eingewickelten Kerzen in Kartons gelangen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Einwickeln von Kerzen oder ähnlich geformten wärme empfindlichen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß eine laufende, unter Längsspannung stehende, in der Wärme schrumpfende und statische elektrische Ladungen haltende Folie in Querrichtung schlauchförmig eingerollt wird und auf ihr vor dem vollständigen Schließen des Schlauches Kerzen aufgelegt werden, daß anschließend die Folienränder so geführt werden, daß sie sich auf Grund elektrostatischer Anziehung fest aufeinanderlegen und der Folienschlauch die Kerzen locker umhüllt, daß anschließend der Folienschlauch kurz vor und hinter den Kerzen ergriffen und unter Längsspannung durch eine Warmluftzone (Schrumpfzone) bewegt wird, in welcher der Schlauch bis auf die Oberfläche der Kerze verengt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem von einer Vorratsrolle auf einen muldenförmigen Tisch ablaufenden Folienband, einer Beladestation zur Ablage länglicher Gegenstände auf das Band, Rollen und Führungsblechen zur Umformung des Bandes zu einem in Gegenstände umhüllenden Schlauch und mit auf einer Kreisbahn bewegten Greif- und Trenneinrichtungen zum Erfassen, Zusammendrücken und Abtrennen des Schlauches zwischen den Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich einer auf ihrem Umfang die Greif- und Trenneinrichtungen (23, 24, 30) für den Schlauch (17) tragenden Antriebstrommel (R) ein Warmluftgebläse (25) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, daß die Greifervorrichtung (23, 24) mit einem Trennmesser (30) ausgerüstet ist, das durch eine Feder in einer Ruhelage gehalten wird und durch eine Nocken anordnung in Aribeitsstellung gebracht wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1089 322, 1 131 136; USA.-Patentschriften Nr. 2 280 405, 2555758, 2 904 943, 2956672.
DEV25041A 1963-04-08 1963-12-17 Verfahren zum Einwickeln von Kerzen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1216760B (de)

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