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DE1089322B - Verfahren zum Verpacken von Nahrungsmitteln mit gut definiertem Umriss in schrumpffaehiges Material - Google Patents

Verfahren zum Verpacken von Nahrungsmitteln mit gut definiertem Umriss in schrumpffaehiges Material

Info

Publication number
DE1089322B
DE1089322B DEG22643A DEG0022643A DE1089322B DE 1089322 B DE1089322 B DE 1089322B DE G22643 A DEG22643 A DE G22643A DE G0022643 A DEG0022643 A DE G0022643A DE 1089322 B DE1089322 B DE 1089322B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
packaging
edges
sheet
packaging material
twisted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG22643A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Rumsey Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WR Grace and Co
Original Assignee
WR Grace and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WR Grace and Co filed Critical WR Grace and Co
Priority to DEG22643A priority Critical patent/DE1089322B/de
Publication of DE1089322B publication Critical patent/DE1089322B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/06Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products
    • B65B25/065Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products of meat
    • B65B25/067Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products of meat combined with its conservation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B53/00Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging
    • B65B53/02Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging by heat
    • B65B53/04Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging by heat supplied by liquids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verpacken von Nahrungsmitteln mit gut definiertem Umriß in schrumpffähiges Material Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpakken von Nahrungsmitteln mit gut definiertem Umriß, z. B. von Fleisch, Speck, Käse usw.
  • Beim Verkauf von Nahrungsmitteln wird steigender Wert darauf gelegt, daß die Erzeugnisse in einer gefälligen Verpackung angeboten werden, die nicht nur dem Erzeugnis einen Schutz bietet, sondern auch das Erzeugnis möglichst vorteilhaft zur Schau stellt und seine Haltbarkeit verbessert. Es ist von Bedeutung, daß das Verpackungsmaterial und das Verfahren zum Einpacken verhältnismäßig billig sind, so daß die Kosten des Erzeugnisses nicht übermäßig erhöht werden. Häufig möchte man auch eine Bezeichnung, eine Werheaufschrift oder eine Gebrauchsanweisung auf der Verpackung anbringen. Wenn zur Verpackung eine durchsichtige Kunststoffolie verwendet wird, läßt sie sich, wenn sie dünn ist, nicht ohne weiteres bedrucken. Bei verschiedenen Nahrungsmitteln, z. B.
  • Fleischwaren, ist es wichtig, daß die Hülle für Luft undurchlässig ist und daß nur eine möglichst kleine Menge Luft mit eingepackt wird, um die Haltbarkeit zu verbessern und um ein glattes und dichtes Anliegen der Hülle zu erreichen. Es ist ferner wichtig, daß die Verpackung durch einfache, jedoch wirkungsvolle Verschlußmittel in der verpackten Form fest verschlossen gehalten wird, wobei sich die Art des Verschlusses für die Massenherstellung eignen muß.
  • Es ist bekannt, als Verpackungsmaterial in der Wärme schrumpfende, durchsichtige Kunststoffe in Blattform zu verwenden. Die Nahrungsmittel, z. B.
  • Geflügel, werden in dem schrumpffähigen Kunststoff eingepackt, der ein Kopolymer des Vinyliden- und Vinylchlorids sein kann, und dann vollständig in heißes Wasser eingetaucht, so daß der Kunststoff gleichmäßig fest auf dem Geflügelkörper aufschrumpft.
  • Es ist auch bekannt, Nahrungsmittel in Säckchen aus diesen Kunststoffen einzufüllen, dann die Säckchen zu evakuieren oder auf andere Weise die Luft aus ihnen herauszutreiben und schließlich diese Pakkungen in heißes Wasser einzutauchen, damit sich das Kunststoffsãckchen zusammenzieht und sich an den Umriß des Nahrungsmittels anlegt.
  • Es ist weiterhin bekannt, Nahrungsmittel mit einem Blatt aus durchsichtiger Zellulose einzuschlagen und die Packung durch Verdrillen der überstehenden Enden zu verschließen. Zur Verstärkung des Packmaterials kann dieses aus zwei Blättern bestehen, von denen das eine im Inneren der Verpackung ringförmig um den größten Teil des Nahrungsmittels herumgeschlagen wird. Das innere, etwas schmalere Blatt kann auch mit Verstärkungsstreifen versehen sein.
  • Es ist fernerhin eine Vorrichtung zum Schließen von Säcken bekannt, bei der ein Stab aus Metall in den an den Enden überstehenden Sackstoff eingewik- kelt und mit einem Teil der Umwicklung zusammen umgebogen wird.
  • Das Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zum Verpacken von Nahrungsmitteln, bei dem man von einer oder zwei Blättern Kunststoffolie ausgeht und zu einer Verpackung gelangt, aus der die Luft im wesentlichen ausgetrieben ist, wobei die Folie fest am Umriß des Nahrungsmittels anliegt.
  • Bei einem Verfahren zum Verpacken von Nahrungsmitteln mit gut definiertem Umriß, z. B. Fleisch, bei dem das Nahrungsmittel locker mit einem Blatt aus in der Wärme schrumpffähigem Material umwickelt und die umwickelte Packung zur Erzielung der Schrumpfung in eine erwärmte Flüssigkeit, z.B. in heißes Wasser eingetaucht wird, werden gemäß der Erfindung beim Umwickeln die beiden gegenüberliegenden, etwa parallelen Ränder des Blattes zur Uberlappung gebracht, ohne sie abzudichten, so daß während des Eintauchens und Schrumpfens Luftblasen aus dem Innern der Packung durch den Bereich zwischen den Rändern entweichen können.
  • Zum besseren Verständnis des Verfahrens gemäß der Erfindung seien die Figuren beschrieben.
  • In der Zeichnung ist Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht des Verpackungsmaterials gemäß der Erfindung, bevor es um die Ware herumgewickelt ist; Fig. 2 ist eine schaubildliche Ansicht einer Verpakkung, bei der das Verpackungsmaterial lose aufgebracht ist, bevor es aufgeschrumpft wird; Fig. 3 ist eine Seitenansicht, welche die Verpackung in einer im Schnitt dargestellten erhitzten Flüssigkeit zeigt, in der das Verpackungsmaterial aufgeschrumpft und die freie Luft aus der Verpackung entfernt wirt; Fig. 4 ist eine schaubildliche Ansicht der fertigen Verpackung, bei der das Verpackungsmaterial sich nach dem Schrumpfen straff um den Inhalt herumlegt; Fig. 5 ist eine schaubildliche Teilansicht der Verschlußmittel, die bei der Verpackung verwendet werden; Fig. 6 ist eine Draufsicht auf das eine zusammengedrehte Ende der fertigen Verpackung, und Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 1, der die miteinander verbundenen Ränder der beiden Lagen des Verpackungsmaterials darstellt.
  • Die Verpackung gemäß der Erfindung läßt sich bei vielen Arten von Nahrungsmitteln, z. B. Fleischwaren wie geräuchertem Schweineileisch, Fleischpasteten, Wurstwaren od. dgl., verwenden und enthält im allgemeinen eine Anzahl von Schichten einer thermoplastischen Folie, die um die Ware in Form einer Rolle herumgewickelt wird, wobei die Längsräder einander überlappen und die beiden seitlichen Enden des Materials über die Verpackung hinausragen und fest zusammengedreht werden. Eine Vorrichtung zum Verschluß oder zum Festhalten des Materials mit Hilfe der Reibung läuft längs der Packung in die zusammengedrehten Enden hinein, um die Ware eingewickelt in fest verpackter Form zu halten.
  • In Fig. 1 sind zwei Lagen des Einwickelmaterials 10 und 11 dargestellt, die aus einer thermoplastischen Folie bestehen, welche nach dem Einhüllen der Ware zum Schrumpfen gebracht werden kann, indem sie einer Erwärmung bis zu einer unterhalb des Schmelz-oder Erweichungspunktes liegenden Temperatur ausgesetzt wird. Zu diesem Zweck kann eine Polyvinylfolie, z. B. eine Polyvinylchloridfolie, verwendet werden, die unter dem Handelsnamen »Saran« erhältlich ist, oder eine Gummihydrochloridfolie, die unter der Handelsbezeichnung »Pliofilm« vertrieben wird. Die beiden Schichten sollten vorzugsweise aus dem gleichen Einwickelmaterial bestehen, so daß sie den gleichen Koeffizienten der Zusammenziehung aufweisen und gleichförmig schrumpfen, wenn die verpackte Ware in der weiter unten beschriebenen Weise einer Erwärmung ausgesetzt wird.
  • Die innere Schicht 11 ist etwas schmaler als die äußere Schicht 10, jedoch haben beideSchichten vorzugsweise die gleiche Länge, so daß die Endkanten in gleicher Höhe abschneiden. Die beiden Schichten können frei gegeneinander beweglich oder auch in geeigneter Weise, z. B. durch ein Lösungs- oder Bindemittel, miteinander verbunden sein; die Ränder an den Längsenden können auch, wie dies aus Fig. 7 an der Stelle 12 hervorgeht, miteinander durchWärmeeinwirkung verbunden sein. Diese Wärmeverbindung kann dadurch hergestellt werden, daß die beiden Ränder bis über den Erweichungspunkt des Materials erwärmt werden. Ein Verfahren zur Ausführung dieser Verbindung besteht darin, daß die Ränder der Schichten 10 und 11 mit Hilfe einer erwärmten Schneide, die z. B. in demUSA.-Patent 2635272 vom 21.April 1953 dargestellt ist, abgeschnitten werden, während sie einander berühren.
  • Die äußere Schicht 10 ist vorzugsweise dünner als die innere Schicht 11; die äußere Schicht kann tatsächlich so dünn sein, daß sie sich zur Herstellung eines Aufdruclres nicht eignet. Die innere Schicht jedoch sollte so dick sein, daß sie bedruckt werden kann.
  • Außen ist eine Warenbezeichnung, ein Werbeaufdrud oder eine Anleitung 14 aufgedruckt, so daß der Aufdruck sich gegen die Innenseite der Schicht 10 legt und durch diese Schicht hindurch nach dem Einwikkeln sichtbar ist. Die äußere Schicht, die dünner ist, ist auch weniger teuer als die innere Schicht. Wie oben erwähnt, ist die äußere Schicht in der einen Richtung größer als die innere Schicht, so daß sie die ganze Ware umhüllt. Die innere Schicht kann verhältnismäßig schmal sein und braucht sich nur über einen Teil der Breite der Ware zu erstrecken, so daß hierdurch die Kosten der Verpackung gesenkt werden.
  • Das Einwickelmaterial, welches aus zwei aufeinanderliegenden Schichten besteht, wird in der richtigen Größe zugeschnitten, um die Ware einwickeln zu können. Anders ausgedrückt, sollen die beiden Schichten eine solche Länge aufweisen, daß die Hülle um die Ware in Rollenform herumgewickelt werden kann, wobei die Querränder einander überlappen. Die äußeren Schichten 10 sollten so breit sein, daß die beiden seitlichen Ränder über die seitlichen Enden der Ware hinausragen und die überstehenden Ränder zusammengedreht werden können, um die Ware vollständig einzuhüllen.
  • Wie oben erwähnt, ist die innere Schicht 11 vorzugsweise schmaler als die äußere Schicht; sie kann tatsächlich auch schmaler als die eingehüllte Ware sein.
  • Wenn jedoch eine erhöhte Festigkeit des Verpackungsmaterials erwünscht ist, kann die innere Schicht 11 sich auch ganz in Querrichtung über die Länge der verpackten Ware erstrecken. Die beiden Schichten 10 und 11 werden mit der Schauseite nach unten auf den Verpackungstisch gelegt, und die Ware wird auf die Innenseite des Verpackungsmaterials aufgelegt. Bei diesem Verfahrensschritt des Verpackungsvorganges oder auch schon vorher wird die Verschluß- oder Haltevorrichtung 15 auf das Verpackungsmaterial in der Nähe des einen Randes und parallel dazu nach Fig. 1 gelegt. Danach werden die übereinanderliegenden Schichten des Verpackungsmaterials zusammen mit der Verschlußvorrichtung 15 um die Ware in Form einer Rolle herumgewickelt, wobei die Ränder bei 16 einander überlappen und die Verschluß- oder Haltevorrichtung 15 ganz quer über die Verpackung verläuft und sich bis über die beiden Enden der Ware hinaus erstreckt. Die überstehenden seitlichen Ränder der äußeren Schicht des Verpackungsmaterials 10 zusammen mit den Enden der Verschluß- oder Haltevorrichtung 15 werden dann an den beiden Enden der Ware bei 17 zusammengedreht, um die Ware in fest verpacktem Zustand zu halten. Die äußere Schicht, die dünner ist als die innere Schicht, kann leicht zusammengedreht und auch besser in der zusammengedrehten Form gehalten werden. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß der Hauptteil der Ware an der Stelle, wo erhöhte Festigkeit erforderlich ist, in zwei Schichten des Materials verpackt ist.
  • Die Halte- oder Verschlußvorrichtung ist in Fig. 5 im einzelnen dargestellt und besteht aus einem flachen und bandförmigen Element, das aus zwei übereinanderliegenden Schichten von Papier gebildet ist, die zusammen mit einem Metalldraht 19 durch Kleben verbunden sind, wobei der Draht, der sich durch den mittleren Teil erstreckt, ohne weiteres in eine bleibende Form gebracht werden kann. Die Vorrichtung hat daher die Form eines weichen Metalldrahtes, der gebogen oder anderweitig verformt werden kann und der seineForm beibehält, wobei er mit zwei verhältnismäßig steifen seitlichen Streifen versehen ist, die einander diametral gegenüberliegen. Wenn die überstehenden Enden des Verpackungsmaterials mit der Verschlußvorrichtung 15 darin zusammengedreht werden, verbinden sich die überstehenden Streifen 18 auf den beiden Seiten des Drahtes mit dem Verpackungsmaterial, wie dies im Querschnitt aus Fig. 6 gezeigt ist. Der Draht verbleibt in der zusammengedrehten Form stehen; der Eingriff zwischen den Streifen und dem Verpackungsmaterial verhindert ein Aufdrehen oder Lösen des Verpackungsmaterials, so daß die verdrillten Enden oderZipfel in fest verschlossener und abgedichteter Lage gehalten werden.
  • Wenn das Verpackungsmaterial auf diese Weise um die Ware herumgewickelt worden ist und die beiden überstehenden Enden zusammengedreht worden sind, befindet sich die Verpackung nach Fig. 2 in einem verhältnismäßig losen und faltigen Zustand. Um eine Verpackung herzustellen, die die Ware in günstigster Form zur Schau stellt, wird das Verpackungsmaterial um die Ware gleichmäßig zum Schrumpfen gebracht, so daß es das saubere, gefällige Aussehen und die straff anliegende Form nach Fig. 4 aufweist. Dies wird dadurch erreicht, daß sämtliche Teile des Verpackungsmaterials gleichförmig erwärmt werden, indem die lose verpackte Ware in eine erwärmte Flüssigkeit, z. B. heißes Wasser, nach Fig. 3 eingebracht wird. Wenn das Verpackungsmaterial aus Polyvinylchlorid oder Gummihydrochlorid besteht, dann sollte das Wasser eine Temperatur von 190" F (880 C) oder etwas mehr haben. Die verpackte Ware wird vollständig in das heiße Wasser nach Fig. 3 eingetaucht. Zu diesem Zweck kann ein kleiner Behälter20 mit einer erwärmten Flüssigkeit, z. B. heißem Wasser, vorgesehen sein, der so groß ist, daß die Ware bequem in das Wasser eingetaucht werden kann. Die Ware wird so lange Zeit eingetaucht, daß eine Wärmeschrumpfung des Verpackungsmaterials stattfindet. Während das thermoplastische Material schrumpft, bewirkt die Erwärmung gleichzeitig eine Ausdehnung der im Inneren der Hülle eingefangenen Luft. Die kombinierte Wirkung der Ausdehnung der Luft und der Zusammenziehung des Verpackungsmaterials treibt die Luft zwischen den übereinandergreifenden Rändern des Verpackungsmaterials 16 nach außen. Hierdurch erhält man eine saubere und straffe Verpackung mit nur sehr wenig Luftblasen darin; außerdem verhindert die entweichende Luft, daß das Wasser zwischen den übereinandergreifenden Enden 16 eintritt, während sich die Ware im Wasser befindet. Die verpackteWare sollte aus dem Wasser genommen werden, wenn praktisch die gesamte freie Luft aus der Verpackung entfernt ist und entweder bevor, oder erst dann, wenn der Schrumpfvorgang beendet ist. Der Schrumpfvorgang bewirkt nicht nur, daß das Verpackungsmaterial sich spannt und straff und glatt den Inhalt der Verpackung umhüllt, sondern bewirkt auch, daß die Schrumpfung in Übereinstimmung mit der Form und Gestalt der verpackten Ware stattfindet mit dem Ergebnis, daß die Umhüllung sich dem Umriß des Inhaltes anpaßt und angleicht. Dies verbessert nicht nur das äußere Aussehen der verpackten Ware, sondern bewirkt auch, daß die übereinandergreifenden Ränder 16 sich dicht aufeinanderlegen, so daß es nicht notwendig ist, diesen Flächenteil durch Wärme zu verbinden. Wenn mehrere Schichten des gleichen Verpackungsmaterials benutzt werden, dann schrumpfen sie auch gleichförmig. Die hier beschriebene Reihenfolge bei der gleichförmigen Erwärmung durch Eintauchen in eine erwärmte Flüssigkeit läßt sich auch bei Verpackungen anwenden, die nur eine einzige Schicht aus wärmeschrumpfendem Verpackungsmaterial haben.

Claims (4)

  1. Die fertige Verpackung hat dann das saubere, gefällige Äußere nach Fig.4, wobei das Verpackungsmaterial den Inhalt schützt und ihn vorteilhaft darbietet, wobei ferner die Aufschrift, der Werbetext oder die Anweisung klar durch die glattgezogene äußere Schicht hindurch erkennbar sind und durch sie geschützt werden und wobei die zusammengedrehten Enden 17 des Verpackungsmaterials fest und dicht zusammengehalten werden. Während der Erwärmung schrumpft das thermoplastische Verpackungsmaterial in den zusammengedrehten Enden, und die Beanspruchung des Materials dient dazu, die zusammengedrehten Enden fest und eng zusammenzuhalten. Infolge des streifenförmigen Aufbaues der Verschlußvorrichtungl5 können die Enden leicht aufgedreht werden, wenn die Verpackung geöffnet werden soll, um den Inhalt freizulegen. Die Verpackung besteht aus verhältnismäßig billigen Materialien und kann in einfacher Weise durch Massenherstellungsverfahren verarbeitet werden. pATENTANSPRUCHE: 1. Verfahren zum Verpacken von Nahrungsmitteln mit gut definiertem Umriß, z. B. Fleisch, bei dem das Nahrungsmittel locker mit einem Blatt aus in der Wärme schrumpffähigem Material umwickelt und die umwickelte Packung zur Erzielung der Schrumpfung in eine erwärmte Flüssigkeit, z. B. in heißes Wasser eingetaucht wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Umwickeln die beiden gegenüberliegenden, etwa parallelen Ränder des Blattes zur. Überlappung gebracht werden, ohne sie abzudichten, so daß während des Eintauchens und Schrumpfens Luftblasen aus dem Inneren der Packung durch den Bereich zwischen den Rändern entweichen können.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, die Endabschnitte des Blattes durch Verdrillen des überstehenden Materials abgedichtet werden, so daß dadurch längs der sich überlappenden Ränder eine Spannung hervorgerufen wird.
  3. 3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei übereinanderliegende Blätter aus dem schrumpffähigen, thermoplastischen Einwicklungsmaterial verwendet werden, von denen das äußere durchsichtig ist und das innere eine geringere Breite parallel zu den sich überlappenden Rändern als das äußere, eine größere Dicke und je nach Wunsch einen Aufdruck aufweist, der durch das äußere Blatt zur Schau gestellt wird.
  4. 4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrvorrichtung, z. B. ein langer Draht in die Packung parallel zu den beiden gegenüberliegenden Rändern des Blattes eingelegt wird, von dem den verdrillten Enden der Packung eine gesteigerte Festigkeit verliehen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 904 513; österreichische Patentschrift Nr. 39 229; USA.-Patentschriften Nr. 2 009 511, 2 468 700, 2545 243, 2651 313, 2 691 956, 2745 419.
DEG22643A 1957-07-29 1957-07-29 Verfahren zum Verpacken von Nahrungsmitteln mit gut definiertem Umriss in schrumpffaehiges Material Pending DE1089322B (de)

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