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DE1216301B - Verfahren zur Herstellung von Alkylverbindungen der Elemente Sn, Pb, As, Sb und Bi - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkylverbindungen der Elemente Sn, Pb, As, Sb und Bi

Info

Publication number
DE1216301B
DE1216301B DEF17566A DEF0017566A DE1216301B DE 1216301 B DE1216301 B DE 1216301B DE F17566 A DEF17566 A DE F17566A DE F0017566 A DEF0017566 A DE F0017566A DE 1216301 B DE1216301 B DE 1216301B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compounds
methylene chloride
alkyl
lead
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF17566A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Otto Scherer
Dr Friedhelm Kluge
Dr Georg Schaeffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF17566A priority Critical patent/DE1216301B/de
Publication of DE1216301B publication Critical patent/DE1216301B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Alkylverbindungen der Elemente Sn, Pb, As, Sb und Bi Es ist bekannt, metallorganische Verbindungen nach O r i g n a r d herzustellen. Diese Methode ist zwar für das Labor gut geeignet, jedoch ist ihre Durchführung im technischen Maßstab schwierig. Man hat daher schon Alkylquecksilberhalogenide aus Quecksilberhalogeniden durch Umsetzung mit aluminiumorganischen Verbindungen hergestellt. Ferner ist es bekannt, Bortrialkylverbindungen aus Bortrifluorid durch Umsetzung mit Alkylaluminiumhalogeniden herzustellen, wobei der Alkylrest eine beliebige Kettenlänge haben kann.
  • Endlich sei erwähnt, daß man nach dem Patent 977 309 auch die Fluoride von Zn, Cd, Hg, Sn, P, As und Sb mit Hilfe von aluminiumorganischen Verbindungen in die Alkyle der genannten Elemente übergeführt hat.
  • Es wurde gefunden, daß aluminiumorganische Verbindungen auch zum Austausch von Halogen gegen Alkylgruppen in anderen Metallchloriden, -bromiden oder -jodiden geeignet sind. Umsetzungen dieser Art wurden bisher mit Grignard-Verbindungen, zinkorganischen oder alkaliorganischen Verbindungen durchgeführt.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Alkylverbindungen der Elemente Sn, Pb, As, Sb und Bi, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Chloride, Jodide oder Bromide der genannten Elemente mit aluminiumorganischen Verbindungen vom Typ Alu3, AlR2Hal, AlRHal2 oder Al2R3Hal3 umsetzt, worin R jeweils einen Alkylrest bedeutet und Hal für C1, Br oder J steht.
  • Im allgemeinen ist hierzu die Verwendung von Alkylaluminiumsesquichloriden (AlaR3Cl3) am wirtschaftlichsten, da diese am einfachsten herzustellen sind, jedenfalls wenn R = CH3 oder C2H5 ist. Soll R eine höhere Alkylgruppe sein, so ist es zweckmäßig, Aluminiumtrialkylverbindungen zu verwenden.
  • Es war nicht zu erwarten, daß die Chloride, Jodide oder Bromide der Elemente Sn, Pb, As, Sb und Bi mittels aluminiumorganischer Verbindungen alkylierbar seien; denn es ist dem Fachmann bekannt, daß in Quecksilberverbindungen sowohl in bezug auf Halogen als auch auf Alkylreste besondere Bindungsverhältnisse, nämlich wenig polare Bindungen vorliegen, deren Stabilität die Herstellung von Alkylquecksilberhalogeniden erleichtert.
  • Ebenso war es auch bei Kenntnis der obengenannten Reaktion des Bortrifluorids nicht zu erwarten, daß sich die metallorganischen Verbindungen der Elemente höheren Atomgewichts in so einfacher Weise herstellen lassen.
  • Die Reaktionen mit aluminiumorganischen Ver- bindungen verlaufen grundsätzlich analog den bekannten Verfahren. Man kann das aluminiumorganische Alkylierungsmittel in allen Fällen bis zu seiner Umwandlung in Aluminiumtrihalogenid ausnutzen, jedoch ist es oft zweckmäßig, einen Überschuß an Alkylierungsmittel zu verwenden. Allgemein gelten also folgende Gleichungen: 3 MeHaln t nAIR3 + 3 MeRn t nAlHal3 2 MeHal, t AlR2Hal + 2 MeRn t nAlHal3 MeHaln + nAlRHal2 + MeRn t nAlHal3 3 MeHaln t nAl2R3Hal3 + 3 MeRn + 2n AlHal3 Hierin haben Hal und R die obige Bedeutung.
  • Die Alkylierung geht bei einigen Elementen ausschließlich nach diesen Gleichungen bis zum Ersatz aller Halogenatome durch eine Alkylgruppe. Bei anderen Elementen ist es möglich, halogenhaltige Metallalkylverbindungen herzustellen, wenn man entsprechend weniger aluminiumorganische Verbindungen einsetzt. Als Beispiel sei die Herstellung der Alkylzinnverbindungen angeführt.
  • Die Verwendung von Methylenchlorid als Lösungs-bzw. Suspensionsmittel ist bei der Ausführung der vorliegenden Reaktion besonders vorteilhaft. Man arbeitet dann zweckmäßig bei Temperaturen zwischen O und 42"C. Die Lösungen der aluminiumorganischen Alkylierungsmittel in diesem Lösungsmittel sind ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen zu handhaben, da der Dampfdruck des Methylenchlorids bei gewöhnlichen Temperaturen einen ausreichenden Schutz gegen den Luftsauerstoff bietet. Außerdem ist Methylenchlorid im Gegensatz zu allen anderen in Frage kommenden indifferenten Lösungsmitteln, d. h. hauptsächlich Kohlenwasserstoffen, nicht brennbar, was beim Arbeiten mit den selbstentzündlichen aluminium organischen Substanzen von Vorteil ist.
  • Allgemein erfolgt die Umsetzung der festen Halogenide wie PbCl2 oder BiCl3 vorteilhaft als Suspension in einem indifferenten Lösungsmittel, vorzugsweise in Methylenchlorid; die löslichen Halogenide werden vorteilhaft in einem derartigen Lösungsmittel gelöst.
  • Man kann jedoch die Reaktionsteilnehmer auch direkt aufeinander einwirken lassen, z. B. wenn man die Metallhalogenide in die Al-alkylverbindungen vorsichtig einrührt.
  • Man kann auch zunächst die Reaktion in einem Lösungsmittel beginnen, letzteres dann abdestillieren und die Umsetzung bei höheren Temperaturen, z. B.
  • 80 bis 100"C, in Abwesenheit von Lösungsmitteln zu Ende führen.
  • Die Abtrennung des gewünschten Verfahrensproduktes vom entstandenen Aluminiumtrihalogenid bzw. von der nicht umgesetzten überschüssigen aluminiumorganischen Verbindung kann durch Zersetzen der Aluminiumverbindungen mit Eis oder Wasser erfolgen, da die gewünschten Verbindungen gegen Wasser oder verdünnte Säuren beständig sind.
  • Die zinnorganischen Verbindungen lassen sich am einfachsten aufarbeiten, da man die Reaktionslösung nur mit Wasser zu versetzen hat, wobei das Aluminiumtrihalogenid und das überschüssige Alkylierungsmittel hydrolysiert werden und in der wäßrigen Phase in Lösung gehen. Die abgetrennte organische Phase wird getrocknet und das Lösungsmittel von der zinnorganischen Verbindung abdestilliert. Diese wird schließlich durch Destillation gereinigt.
  • Es ist möglich, die Reaktion selbst durch Wahl der Menge des genannten Alkylierungsmittels so zu steuern, daß eine der Verbindungen vom Typ SnRHal3, SnR2Hal2, SnR3Hal oder SnR4 praktisch als einziges Produkt entsteht. Zweckmäßiger verfährt man jedoch, indem man das Alkylierungsmittel im Überschuß einsetzt, das nunmehr über die gewünschte Alkylierungsstufe hinaus alkylierte Produkte analysiert und durch kurzes Erhitzen mit der berechneten Menge Zinntetrahalogenid unmittelbar das reine Produkt der gewünschzen Alkylierungsstufe erhält.
  • Die Zinnverbindungen stellen Stabilisatoren in der Kunststoffchemie dar und sind Zwischenprodukte für zinnhaltige Schädlingsbekämpfungsmittel.
  • Auch die bleiorganischen Verbindungen des vierwertigen Bleis sind gegen Wasser und Luft beständig.
  • Geht man von Blei(II)-halogeniden und der zur Bildung der Blei(Il)-aWylverbindung notwendigen Menge Aluminiumalkylhalogenid aus, so tritt Disproportionierung des zweiwertigen zum vierwertigen Blei und Metall ein; 2 PbCla + 2 Al (C2H6) 2Cl = 2 AlC13 + Pb + Pb (C2H5)4 Es entstehen auf diese Weise in keinem Fall halogenhaltige Bleialkylverbindungen.
  • Allgemein arbeitet man so, daß man das feingepulverte Blei(II)-chlorid in einem indifferenten Lösungsmittel suspendiert und die Lösung des Alkylierungsmittels unter Rühren zulaufen läßt. Will man Tetraalkylblei herstellen, so ist es zweckmäßig, bei höheren Temperaturen zu arbeiten, z. B. in siedendem Cyclohexan, da so die Reaktionszeit abgekürzt wird. Dabei führt die Disproportionierung des zweifellos zuerst entstehenden Dialkylbleis vollständig zu Tetraalkylblei.
  • Die Gewinnung des zunächst in Lösung zusammen mit Aluminiumtrichlorid bzw. mit Alkylaluminiumchloriden entstandenen Tetraalkylbleis erfolgt ebenso wie bei den Zinnverbindungen. Das anfallende elementare Blei ist sehr feinkörnig und kann für solche Reaktionen des Bleis, die eine feine Verteilung voraussetzen, verwendet werden. So kann man während der Reaktion gleichzeitig Alkylchlorid, z. B. Äthylchlorid, einleiten und das entstehende Blei z. B. in Gegenwart des Alkylierungsmittels in Pb (C2H5) 3Cl überführen: 2 Pb + 4 C2H5Cl + Al(C2H5)2Cl 2 Pb(C2H5)3Cl + AlCl3 Man kann so auch Verbindungen herstellen, die verschiedene Alkylreste enthalten.
  • Arsentrihalogenide setzen sich, vorzugsweise in Methylenchlorid gelöst, sehr lebhaft mit aluminiumorganischen Verbindungen um. Diese Umsetzung führt zu Arsentrialkylverbindungen, jedoch nicht zu Alkylarsendihalogeniden, die man bekanntlich durch Alkylierung mit Quecksilberdialkylverbindungen erhalten kann. Die Gewinnung der Arsentrialkylverbindungen geschieht z. B. durch Zersetzung der zugleich entstandenen Aluminiumverbindungen mittels Eis und Destillation unter Luftabschluß.
  • Sowohl vom drei- als auch vom fünfwertigen Antimon gibt es je eine Reihe stabiler Halogenverbindungen. Beide Reihen reagieren mit aluminiumorganischen Verbindungen unter Ersatz von 3 Halogenatomen durch je eine Alkylgruppe, so daß man aus den Antimontrihalogeniden die Antimontrialkylverbindungen und aus Antimonpentahalogeniden die Trialkylantimondihalogenide erhält.
  • In den Wismuttrihalogeniden werden alle 3 Halogenatome mittels aluminiumorganischen Verbindungen durch Alkylgruppen ersetzt. Man arbeitet zweckmäßig so, daß man das feingepulverte Wismuthalogenid trocken in einem indifferenten Lösungsmittel suspendiert und eine Lösung des genannten Alkylierungsmittels zufließen läßt. Die Reaktion läßt sich durch Erwärmen beschleunigen und ist beendet, wenn alles Wismuthalogenid umgesetzt ist. Da Wismuttrialkylverbindungen wasserunempfindlich sind, zersetzt man die gleichfalls entstandenenen Aluminiumverbindungen durch Zugabe von luftfreiem Wasser und destilliert von der abgetrennten, nicht wäßrigen Phase das Lösungsmittel ab. Die Wismuttrialkylverbindungen bleiben zurück und werden unter Ausschluß von Sauerstoff durch Vakuumdestillation gereinigt.
  • Beispiel 1 Tetraäthylzinn SnCl4 + 2 Al(C2Hj2Cl Sn(C2H5)4 + 2 AlCl3 In eine Lösung von 550 g Aluminiumäthylsesquichlorid in 11 Methylenchlorid werden unter Rühren 500 g Zinntetrachlorid so schnell eingetropft, daß der auf den Kolben aufgesetzte Rückflußkühler die Reaktionswärme durch Kondensation des verdampfenden Methylenchlorids abführen kann. Anschließend wird das Methylenchlorid abdestilliert und der Kolbeninhalt 4 Stunden bei 100"C gehalten.
  • Nach Zurückgehen des Methylenchlorids wird das Reaktionsprodukt mit Eis und Salzsäure versetzt, die organische Phase abgetrennt und mit Wasser gewaschen. Durch Schütteln mit Kaliumtluoridlösung wird etwas Triäthylzinnchlorid abgeschieden. Aus der verbleibenden Lösung von Tetraäthylzinn wird das Methylenchlorid abdestilliert und das Tetraäthylzinn anschließend durch Destillation gereinigt.
  • Kr.13 = 78"C, Ausbeute 360 g.
  • Beispiel 2 Triisobutylzinnchlorid In eine Lösung von 240 g Tri-(isobutyl)-aluminium in 0,5 1 Methylenchlorid werden unter Rühren 260 g Zinntetrachlorid in derselben Weise eingetropft wie im Beispiel 1. Nach Abdestillieren des Methylenchlorids wird der Kolbeninhalt 3 Stunden bei 100"C gehalten, dann wird er nach Zurückgeben des Methylenchlorids mit Eis und Salzsäure versetzt. Die abgetrennte Methylenchloridphase wird getrocknet und das Lösungsmittel abdestilliert. Der Rückstand wird im Vakuum destilliert (bei 13 Torr von 140 bis 145° C).
  • Man erhält 245 g einer Flüssigkeit, deren Analyse einen Chlorgehalt von 9,7 0!o ergibt und die durch kurzes Erwärmen mit 7 g Zinntetrachlorid in reines Triisobutylzinnchlorid übergeführt wird.
  • Beispiel 3 Tetraäthylblei 2 PbCl2 + 2 Al(C2H5)2Cl Pb + Pb(C2H5)4 + 2 AlCla 278 g feingepulvertes Blei(II)-chlorid werden in 0,5 1 Methylenchlorid suspendiert. In die siedende Flüssigkeit läßt man unter Rühren 140 g Diäthylaluminiumchlorid, gelöst in 300 ccm Methylenchlorid, eintropfen. Nach 10 Stunden bei 42"C ist alles Bleichlorid unter Bildung einer Suspension von schwarzem metallischem Blei umgesetzt. Die überstehende Flüssigkeit wird in einen anderen Kolben übergeführt, die vorhandene Aluminiumverbindung mit Eis und Salzsäure zersetzt und die Methylenchloridphase getrocknet.
  • Nach Ab destillieren des Methylenchlorids werden durch Vakuum-Destillation 120 g einer bei 13 Torr und 80 bis 84° C siedenden Flüssigkeit gewonnen.
  • Bei der Destillation tritt Bleiabscheidung auf, was auf einen Gehalt von Hexaäthyldiblei hinweist.
  • Nach einer nochmaligen Destillation werden 100 g reines Tetraäthylblei erhalten.
  • Beispiel 4 Triäthylarsen Zu einer Lösung von 150 g Diäthylaluminiumchlorid in 0,5 1 Methylenchlorid läßt man unter Rühren bei 40"C eine Lösung von 121 g Arsentrichlorid in 0,2 1 Methylenchlorid im Verlauf von 30 Minuten einfließen. Die Reaktionslösung wird 2 Stunden bei 42"C gehalten, abgekühlt und vorsichtig mit Eis versetzt. Die Methylenchloridphase wird über Chlorcalcium getrocknet und das Methylenchlorid abdestilliert.
  • Es bleibt Triäthylarsen zurück, das durch Destillation gereinigt wird. Man erhält 80 g, Kp. = 140 bis 142"C.
  • Beispiel 5 Triäthylwismut BiJ3 + Al2(CH5)3Cl3 Bi(C2H5)g + AlCl3 + AlJ3 Zu einer Suspension von 100 g trockenem, gepulverten Wismutjodid in 300 ccm Methylenchlorid werden 50 g Äthylaluminiumsesqnichlorid gegeben.
  • Nach 9 Stunden Erhitzen bei 42"C unter Rühren ist alles Wismutjodid umgesetzt. Die vorhandenen Aluminiumverbindungen werden durch langsames Zutropfen von Wasser unter Stickstoffüberlagernng zersetzt, die Methylenchloridlösung wird abgelassen und getrocknet. Nach Ab destillieren des Methylenchlorids wird das Produkt im Vakuum unter Stickstoffüberlagerung destilliert.
  • Bei 30 Torr und 95 bis 98"C gehen 27 g Triäthylwismut über.
  • Beispiel 6 Triäthylantimondichlorid 2 SbCl5 + 3 Al(C2H5)2Cl = 2 Sb(C2H5)2Cl + AlCl3 Zu einer Lösung von 189 g Diäthylaluminiumchlorid in 0,5 1 Methylenchlorid werden bei 42"C unter Rühren 300 g Antimonpentachlorid innerhalb 90 Minuten eingetropft. Die Reaktionslösung wird mit Eis versetzt und mit Wasser gewaschen, bis in der organischen Phase keine Fällung mehr entsteht.
  • Nach dem Filtrieren und Trocknen der Lösung und dem Abdestillieren des Methylenchlorids im Vakuum der Wasserstrahlpumpe hinterbleiben 100 g Triäthylantimondichlorid als schwach gefärbtes 01.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von Alkylverbindungen der Elemente Sn, Pb, As, Sb und Bi, d a d u r c h g e k e II n z e i c h n e t, daß man die Chloride, Jodide oder Bromide der genannten Elemente mit aluminiumorganischen Verbindungen vom Typ Alu3, AlR2Hal, AlRHal2 oder Al2R3Hal3 umsetzt, worin R jeweils einen Alkylrest bedeutet und Hal für Cl, Br oder J steht.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 977 309.
DEF17566A 1955-05-20 1955-05-20 Verfahren zur Herstellung von Alkylverbindungen der Elemente Sn, Pb, As, Sb und Bi Pending DE1216301B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977309C (de) * 1954-05-20 1965-11-11 Herbert Dr Jenkner Verfahren zur Herstellung der Alkyle von Zink, Cadmium, Quecksilber, Zinn, Phosphor,Arsen und Antimon

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977309C (de) * 1954-05-20 1965-11-11 Herbert Dr Jenkner Verfahren zur Herstellung der Alkyle von Zink, Cadmium, Quecksilber, Zinn, Phosphor,Arsen und Antimon

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