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DE1216147B - Selbsttaetig aufblasbares Rettungsfloss - Google Patents

Selbsttaetig aufblasbares Rettungsfloss

Info

Publication number
DE1216147B
DE1216147B DEW34824A DEW0034824A DE1216147B DE 1216147 B DE1216147 B DE 1216147B DE W34824 A DEW34824 A DE W34824A DE W0034824 A DEW0034824 A DE W0034824A DE 1216147 B DE1216147 B DE 1216147B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressurized gas
liferaft
packing
locking devices
raft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW34824A
Other languages
English (en)
Inventor
Brian Richard Arnold Reffell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Walter Kidde Ltd
Original Assignee
Walter Kidde Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walter Kidde Ltd filed Critical Walter Kidde Ltd
Publication of DE1216147B publication Critical patent/DE1216147B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/02Lifeboats, life-rafts or the like, specially adapted for life-saving
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/24Arrangements of inflating valves or of controls thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/02Lifeboats, life-rafts or the like, specially adapted for life-saving
    • B63C9/04Life-rafts
    • B63C2009/042Life-rafts inflatable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)

Description

  • Selbsttätig aufblasbares Rettungsfloß Die Erfindung betrifft ein selbsttätig aufblasbares Rettungsfloß, das in zusammengefaltetem Zustand in einer am Körper eines Fliegers mittels Traggurten befestigten Packhülle angeordnet ist und das eine Vorrichtung zu seiner Inbetriebnahme aufweist, die beim Eintauchen in das Wässer selbsttätig Druckgas aus einem Druckgasbehälter zur Betätigung der Freigabevorrichtung für die Packhülle und für das Entfalten des Floßes freigibt, nach Patent 1198 698.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein derartiges in Stufen aufblasbares Rettungsfloß so weiter auszubilden, daß eine Trennung des Floßes vom Körper des Fliegers nach dem Entfalten, jedoch vor oder zu Beginn des Aufblasvorganges für den eigentlichen Schwimmschlauch, stattfindet. Bleibt nämlich der Flieger auch während des Aufblasvorganges des Schwimmschlauches mit dem Floß eng verbunden, so besteht, falls sich das Floß in umgekehrter Lage aufbläst, die Gefahr, daß der Flieger unter dem Floß gefangen bleibt und unter Umständen ertrinkt. Diese Gefahr wird auch durch ein Kippen des Floßes, das im noch nicht vollständig aufgeblasenen Zustand des Schwimmschlauches leichter auftreten kann, herbeigeführt. Andererseits ist es aber, da im allgemeinen ein mit dem Fallschirm abspringender Flieger in aufrechter Stellung auf der Wasseroberfläche ankommt, zweckmäßig, diesen während des Entfaltungsvorganges mit dem Floß eng verbunden zu halten.
  • Die obengenannte Aufgabe wird nun bei einem eingangs erwähnten Rettungsfloß erfindungsgemäß dadurch gelöst, d'aß die Traggurte mittels durch Druckgas lösbare Verriegelungsvorrichtungen an der Packhülle befestigt sind, denen nach erfolgter Betätigung der Freigabevorrichtung für die Packhülle und das Entfalten des Floßes, gleichzeitig wie dem Schwimmschlauch, Druckgas zugeführt wird.
  • Mit dieser Anordnung wird also erreicht, daß zun.chst der Entfaltungsvorgang sichergestellt ist, daß anschließend der Flieger vom Floß selbsttätig getrennt wird und daß dieses sich dann in den schwimmfähigen Zustand selbsttätig aufbläst. Der Flieger kann also das Floß bis nach der Entfaltung nicht verlieren und ist dennoch nicht an das Floß während des eigentlichen Aufblasvorganges gefesselt. E:;erbei ist es wesentlich, daß der Entfaltungsvorgang, wie bei der Anordnung nach dem Hauptpatent, im wesentlichen beendet ist, bevor das Aufblasen des Schwimmschlauches einsetzt.
  • Es ist bereits bekannt, pneumatisch lösbare Verriegelungsvorrichtungen für die Freigabe der Verschlußvorrichtung für die Packhüllen von aufblasbaren Rettungsflößen zu benutzen. Die Erfindung macht sich die Vorteile derartiger Verriegelungsvorrichtungen zunutze, indem sie in an sich bekannter Weise als pneumatische Kolben-Zylinder-Einheiten ausgebildete Vorrichtungen verwendet, deren Kolbenstangen in Ösen an den Enden der Traggurte eingreifende Verriegelungsbolzen bilden. Ein Beaufschlagen der Kolben mittels des Druckgases hat mithin ein Lösen derartig ausgebildeter Verriegelungsvorrichtungen zur Folge.
  • Eine besonders vorteilhafte Befestigung und Ausbildung der Packhülle mit den Verriegelungsvorrichtungen ergibt sich, wenn bei in bekannter Weise als Sitzfläche für den Flieger dienender Oberseite der Packhülle, die Traggurte dessen Oberschenkel überspannen und mit ihren freien Enden in die Verriegelungsvorrichtungen eingreifen. Bei der Verwendung von zwei Traggurten ist es zweckmäßig, die vier dazugehörigen Verriegelungsvorrichtungen unterhalb der Oberseite der Packhülle jeweils in der Nähe von deren Ecken anzuordnen und an eine gemeinsame Ringleitung anzuschließen, wobei der Ringleitung Druckgas über ein Rückschlagventil aus einem der dem Aufblasen des Schwimmschlauches dienenden Druckgasbehälter zugeführt wird. Mit der Druckgaszufuhr aus einem lediglich dem Aufblasen des Schwimmschlauches dienenden Behälter ist sichergestellt, daß keine vorzeitige Trennung zwischen Flieger und Rettungsfloß stattfindet.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines auf den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt in schematischer Darstellung ein Rettungsfloß nach dem Hauptpatent mit der Vorrichtung zur Inbetriebnahme der Freigabevorrichtung und den Aufblasvorrichtungen; F i g. 2 zeigt schematisch die Befestigung der das zusammengefaltete Rettungsfloß enthaltenden Packhülle am Körper des Fliegers; F i g. 3 stellt einen Schnitt längs der Linie 3-3 der F i g. 2 dar und zeigt das Leitungssystem zur Beaufschlagung der Verriegelungsvorrichtungen.
  • Das in F i g. 1 dargestellte Rettungsfloß 24 ist mit einem Boden 1, einem Schwimmschlauch 2 und einem äußeren, zum Entfalten dienenden Hochdruckschlauch 3 versehen und befindet sich im zusammengefalteten Zustand in einer mit einem lösbaren Verschluß 4 versehenen Packhülle. Ein Druckgasbehälter 6 dient über eine beim Eintauchen in das Wasser selbsttätig öffnende Vorrichtung zur Inbetriebnahme 7 und eine Freigabevorrichtung 9 für den Packhüllenverschluß 4 dem Aufblasen des Hochdruckschlauches 3. Druckgasbehälter 12 dienen über durch den Hochdruckschlauch 3 bei dessen Entfalten auslösbare Vorrichtungen 11 und Rückschlagventile 14 dem Aufblasen des Schwimmschlauches 2.
  • In F i g. 2 sind schematisch die Oberschenkel 20 eines Fliegers angedeutet, der auf der Oberseite 25 der Packhülle 23 sitzt. Es sind zwei Traggurte 22 vorgesehen, die die Oberschenkel 20 überspannen und mittels derer die Packhülle 23 am Körper des Fliegers befestigt ist. Die freien Enden der Traggurte sind in die unterhalb der als Sitzfläche dienenden Oberseite 25 der Packhülle 23 für das zusammengefaltete Rettungsfloß 24, in der Nähe der vier Ecken angeordneten Verriegelungsvorrichtungen 21, eingeklinkt.
  • Das Leitungssystem zur Beaufschlagung der Verriegelungsvorrichtungen 21 besteht aus einer Ringleitung 32 (F i g. 3), an die die vier Verriegelungsvorrichtungen 21 angeschlossen sind, und aus einer Zweigleitung 10 (F i g. 1), über welche das Druckgas dem Anschlußstutzen 34 eines Anschlußstückes 33 mit einem Rückschlagventil 36 und einem Abzweigstück 37 zur Ringleitung 32 zugeführt wird.
  • In F i g. 3 ist auch eine der Verriegelungsvorrichtungen 21 im Schnitt wiedergegeben. Diese weist einen Verriegelungsbolzen 38 auf, der in Verriegelungslage in eine Öse 39 am Ende eines Traggurtes 22 (F i g. 2) eingreift. Der Bolzen 38 stellt die mit dem im Zylinder 42 der Kolben-Zylinder-Einheit geführten Kolben 40 verbundene Kolbenstange dar. Der Hubraum 41 auf der der Öse 39 zugewandten Seite ist an die Ringleitung 32 angeschlossen. Die Öse 39 tritt durch eine Ausnehmung 46 im Zylinderblock 42 in den Bewegungsbreich des darin und in dem der Ausnehmung 46 gegenüberliegenden Ende des Zylinders 42 eingeschraubten Verschlußstück 47 gleitbar gelagerten Verriegelungsbolzens 38 ein. Eine Ringdichturig 35 dichtet den Hubraum 41 gegen die Seite der Ausnehmung 46 ab.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende: Beim Eintauchen in das Wasser wird durch die Vorrichtung zur Inbetriebnahme 7 des Floßes zunächst die Freigabevorrichtung 9 für den Packhüllenverschluß 4 betätigt und anschließend durch Aufblasen des Hochdruckschlauches 3 das Rettungsfloß 24 entfaltet. Durch das Entfalten werden die Aufblasvorrichtungen 11 ausgelöst, die nunmehr über die Rückschlagventile 14 den Schwimmschlauch 2 aufblasen. Gleichzeitig wird über die Zweigleitung 10 und das Anschlußstück 33 die Ringleitung 32 (F i g. 3) mit Druckgas versorgt, wodurch die Kolben 40 beaufschlagt werden und die Verriegelungsbolzen 38 aus den Ösen 39 der Traggurte 22 herausgezogen werden. Zu Beginn und während des Aufblasvorganges des Schwimmschlauches 2 wird also der Flieger von der Sitzfläche 25 (F i g. 2) gelöst, so daß er bei einem etwa umgeschlagenen Rettungsfloß nicht an dieses gefesselt und der Gefahr des Ertrinkens ausgesetzt ist.
  • Bei Verwendung einer einzigen Druckgasquelle zum Aufblasen sowohl des Hochdruckschlauches 3 als auch des Schwimmschlauches 2 mit entsprechender Verzögerung zwischen beiden Aufblasvorgängen kann die Ringleitung 32 auch an diese Druckgasquelle angeschlossen werden, sofern dafür Sorge getragen ist, daß das Druckgas in die Ringleitung 32 erst nach dem Entfalten des Rettungsfloßes strömt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttätig aufblasbares Rettungsfloß, das in zusammengefaltetem Zustand in einer am Körper eines Fliegers mittels Traggurten befestigten Packhülle angeordnet ist und das eine Vorrichtung zu seiner Inbetriebnahme aufweist, die beim Eintauchen in das Wasser selbsttätig Druckgas aus einem Druckgasbehälter zur Betätigung der Freigabevorrichtung für die Packhülle und für das Entfalten des Floßes freigibt, nach Patent 1198698, dadurch gekennzeichnet, daß die Traggurte (22) mittels durch Druckgas lösbare Verriegelungsvorrichtungen (21) an der Packhülle (23) befestigt sind, denen nach erfolgter Betätigung der Freigabevorrichtung (9) für die Packhülle und das Entfalten des Floßes (24), gleichzeitig wie dem Schwimmschlauch (2), Druckgas zugeführt wird.
  2. 2. Rettungsfloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtungen (21) in an sich bekannter Weise als pneumatische Kolben-Zylinder-Einheiten (40, 42) ausgebildet sind, deren Kolbenstangen in Ösen (39) an den Enden der Traggurte (22) eingreifende Verriegelungsbolzen (38) bilden.
  3. 3. Rettungsfloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei in bekannter Weise als Sitzfläche für den Flieger dienender Oberseite (25) der Packhülle (23), die Traggurte (22) dessen Oberschenkel (20) überspannen und mit ihren freien Enden in die Verriegelungsvorrichtungen (21) eingreifen.
  4. 4. Rettungsfloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Traggurte (22) vorgesehen sind und daß die vier dazugehörigen Verriegelungsvorrichtungen (21) unterhalb der Oberseite (25) der Packhülle (23) jeweils in der Nähe von deren Ecken angeordnet und an eine gemeinsame Ringleitung (32) angeschlossen sind, wobei der Ringleitung (32) Druckgas über ein Rückschlagventil (36) aus einem der dem Aufblasen des Schwimmschlauches (2) dienenden Druckgasbehälter (12) zugeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr.1274 287.
DEW34824A 1962-07-04 1963-07-03 Selbsttaetig aufblasbares Rettungsfloss Pending DE1216147B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1216147X 1962-07-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1216147B true DE1216147B (de) 1966-05-05

Family

ID=10883251

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW34824A Pending DE1216147B (de) 1962-07-04 1963-07-03 Selbsttaetig aufblasbares Rettungsfloss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1216147B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1274287A (fr) * 1959-11-30 1961-10-20 Kidde Walter Co Ltd Canot pneumatique à dépliage automatique

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1274287A (fr) * 1959-11-30 1961-10-20 Kidde Walter Co Ltd Canot pneumatique à dépliage automatique

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