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DE1198698B - Aufblasbares Rettungsfloss - Google Patents

Aufblasbares Rettungsfloss

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Publication number
DE1198698B
DE1198698B DEK42262A DEK0042262A DE1198698B DE 1198698 B DE1198698 B DE 1198698B DE K42262 A DEK42262 A DE K42262A DE K0042262 A DEK0042262 A DE K0042262A DE 1198698 B DE1198698 B DE 1198698B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
hose
raft
gas
gas container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK42262A
Other languages
English (en)
Inventor
Brian Richard Arnold Reffell
Kiln Cotes
St Albans Hill
Hemel Hempstead
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Walter Kidde Ltd
Original Assignee
Walter Kidde Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walter Kidde Ltd filed Critical Walter Kidde Ltd
Publication of DE1198698B publication Critical patent/DE1198698B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/24Arrangements of inflating valves or of controls thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/02Lifeboats, life-rafts or the like, specially adapted for life-saving
    • B63C9/04Life-rafts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/08Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
    • B63C9/18Inflatable equipment characterised by the gas-generating or inflation device
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/02Lifeboats, life-rafts or the like, specially adapted for life-saving
    • B63C9/04Life-rafts
    • B63C2009/042Life-rafts inflatable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Autblasbares ltettungstloß Die Erfindung betrifft ein aufblasbares Rettungsfloß für damit ins Wasser springende Flieger oder Seeleute.
  • Es ist ein derartiges aufblasbares Rettungsfloß bekannt, das aus einem Boden und einem an dessen Umfang angeordneten aufblasbaren Schwimmschlauch besteht, in zusammengerolltem Zustand in einer Packhülle gelagert ist und eine Vorrichtung zur Inbetriebnahme des Floßes aufweist, die beim Eintauchen ins Wasser selbsttätig ausgelöst wird, wobei sie das Gas eines ersten Druckgasbehälters freigibt, das einerseits die Freigabevorrichtung für den Verschluß der Packhülle und andererseits eine Aufblasvorrichtung, die das Gas des ihr zugeordneten zweiten Druckgasbehälters zum Aufblasen des Floßes freigibt, betätigt.
  • Es hat sich gezeigt, daß es einem zu rettenden Menschen oft sehr schwer wird, auf ein derartiges Rettungsfloß zu gelangen, besonders naturgemäß dann, wenn er dazu noch verletzt ist.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einem in die See springenden Flieger oder Seemann das Hinaufschieben auf das von ihm mitgeführte, im Wasser aufzublasende Rettungsfloß zu erleichtern, indem das eigentliche Aufblasen des Rettungsfloßes erst in einem zu bestimmenden Zeitintervall nach dem Entfalten des Floßes erfolgt.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe wird bei einem eingangs erwähnten Rettungsfloß erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das nach Auslösung der im Wasser selbsttätig wirkenden Vorrichtung zur Inbetriebnahme des Floßes aus dem ersten Druckgasbehälter freigegebene Gas nach Betätigung der Freigabevorrichtung für den Verschluß der Packhülle, in einem an dem Schwimmschlauch befestigten Hochdruckschlauch kleinen Querschnitts einen hohen, die Streckung des Floßes bewirkenden Innendruck aufbaut, der der damit verbundenen selbsttätig wirkenden Aufblasvorrichtung zum Aufblasen des Schwimmschlauches die Freigabe des Gases des zugeordneten zweiten Druckgasbehälters nach einer vorbestimmten Zeit gestattet.
  • Vorzugsweise wird die selbsttätige Wirkung der Aufblasvorrichtung zum Freigeben des Gases aus dem zweiten Druckgasbehälter zum Aufblasen des Schwimmschlauches nach einer vorbestimmten Zeit durch ein wasserempfindliches Element hervorgerufen, das durch eine kolbenartige, in dem zylindrischen Gehäuse der Vorrichtung verschiebbare Abdeckkappe gegen die Berührung mit Wasser geschützt ist, bis der im mit dem zylindrischen Gehäuse verbundenen Hochdruckschlauch aufgebaute Druck die Abdeckkappe aus der Abdeckstellung in die nicht deckende Stellung verschiebt. Dabei soll als wasserempfindliches Element der Vorrichtung zur Inbetriebnahme des Floßes und der Aufblasvorrichtung in bekannter Weise jeweils ein in Wasser auflösbarer Pfropfen dienen, der in einer Verriegelungsvorrichtung eines federbelasteten, das Öffnen des jeweils zugeordneten Druckgasbehälters bewirkenden Kolbens vorgesehen ist.
  • Vorzugsweise wird zum Aufblasen des Schwimmschlauches auf gegenüberliegenden Seiten desselben je eine den zugehörigen Druckgasbehälter betätigende Aufblasvorrichtung vorgesehen, die beide das Gas dem Schwimmschlauch gleichzeitig zuführen. Ein erfindungsgemäß ausgebildetes Rettungsfloß gestattet es dem zu Rettenden, sich in dem Zeitintervall zwischen dem Entfalten und dem Aufblasen des Floßes auf dieses mühelos und ohne Kraftaufwand hinaufzuschieben, was insbesondere für Verletzte von größter Bedeutung ist.
  • Nachstehend ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung des Rettungsfloßes im nicht aufgeblasenen Zustand, F i g. 2 eine schematische Darstellung des Rettungsfloßes im entfalteten Zustand, F i g. 3 eine schematische Darstellung des Rettungsfloßes im aufgeblasenen Zustand, F i g. 4 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung zur Inbetriebnahme des Rettungsfloßes, F i g. 5 einen Längsschnitt durch eine der Aufblasvorrichtungen zum Aufblasen des Schwimmschlauches des Rettungsfloßes und F i g. 6 einen Längsschnitt durch die Freigabevorrichtung für den Verschluß der Packhülle.
  • Das Rettungsfloß weist einen Boden 1 und einen für niedrigen Gasdruck bestimmten Schwimmschlauch 2 auf. Ein biegsamer Hochdruckschlauch kleinen Querschnitts 3, der beispielsweise einem Innendruck von 7 kg/cm2 widersteht, ist am Umfang des Schwimmschlauches 2 befestigt.
  • Das Rettungsfloß liegt für gewöhnlich zusammengerollt und befestigt in einer mit einem lösbaren Verschluß versehenen Packtasche oder Packhülle.
  • Die Freigabe des Packhüllenverschlusses 4 und das Aufblasen des Hochdruckschlauches 3 erfolgt durch Freigabe des Gases eines Druckgasbehälters 6, dessen Inhalt sorgfältig der Kapazität des Hochdruckschlauches 3 angepaßt ist. Die Gasfreigabe aus dem Behälter 6 erfolgt durch eine vom Wasser betätigte Vorrichtung zur Inbetriebnahme des Floßes 7 (F i g. 4), die einen auflösbaren Pfropfen 35 aufweist, der gegen das Einströmen von Wasser so lange verdeckt gehalten wird, bis eine Sperre durch eine für gewöhnlich an dem Schleudersitz des Flugzeuges befestigte Leine 8 zurückgezogen wird, so daß die Freigabe des Packhüllenverschlusses 4 erfolgt, sobald sich der Flieger von seinem Schleudersitz trennt.
  • Der lösbare Pfropfen 35 ist so bemessen, daß die Freigabe des Gases aus dem Behälter 6 ungefähr 15 Sekunden nach dem Eintauchen des Floßes in das Wasser erfolgt. Das Gas strömt zuerst in die Freigabevorrichtung 9 für den Verschluß der Packhülle. Diese später an Hand der F i g. 6 noch näher beschriebene Freigabevorrichtung 9 verhütet den Gaszustrom zu dem Hochdruckschlauch 3 so lange, bis der Verschluß 4 der Packhülle freigegeben worden ist. Hat die Vorrichtung 9 diese Freigabestellung erreicht, dann strömt das Druckgas aus dem Druckgasbehälter 6 in den Hochdruckschlauch 3, baut in diesem einen Druck von etwa 7 kg/cm2 auf und entfaltet bzw. streckt so das zusammengefaltete bzw. zusammengerollte Floß. Sobald der in dem Hochdruckschlauch 3 herrschende Gasdruck auf einen vorherbestimmten Wert gestiegen ist, werden die Abdeckkappen 10 der vom Wasser zu betätigenden Aufblasvorrichtungen 11 verschoben, um dem Wasser den Zutritt in die Vorrichtungen zu gestatten. Dies ist die in F i g. 2 dargestellte Stellung.
  • Das Wasser gelangt nunmehr zu den in den Aufblasvorrichtungen 11 ebenfalls vorhandenen lösbaren Pfropfen 35, die so bemessen sind, daß sie nach etwa 10 Sekunden zusammenfallen, worauf die Vorrichtungen das in den Druckgasbehältern 12 befindliche Gas freigeben (F i g. 3). Das aus den Behältern 12 kommende Gas strömt über Rückschlagventile 14 in den Schwimmschlauch 2. Die Druckgasbehälter 12 enthalten naturgemäß eine solche Gasmenge, daß der Schwimmschlauch bei allen auftretenden Umgebungstemperaturen voll aufgeblasen wird. Der Schwimmschlauch 2 ist mit einem nicht dargestellten überdruckventil versehen, durch das überschüssiges Gas entweichen kann. Der Schwimmschlauch kann also auch bei hohen Umgebungstemperaturen nicht reißen. Durch die vom Wasser betätigten Aufblasvorrichtungen 11 (F i g. 5) wird somit eine Zeitverzögerung zwischen der Gaszuführung zum Hochdruckschlauch 3 aus dem Druckgasbehälter 6 und der Gaszuführung zum Schwimmschlauch 2 aus den Druckgasbehältern 12 bewirkt, so daß ein genügend großes Zeitintervall entsteht, in dem sich das Floß entfalten kann, ehe das Aufblasen des Schwimmschlauches beginnt.
  • Eine vom Wasser zu betätigende Vorrichtung zur Inbetriebnahme des Rettungsfloßes 7 ist des näheren in F i g. 4 dargestellt. Diese Vorrichtung weist ein Gehäuse 20 mit einem mit Innengewinde 21 versehenen Gewindestutzen auf. In das Innengewinde 21 wird ein entsprechendes Gewinde des Behälters 6 eingeschraubt. Das Gehäuse 20 hat einen Gasauslaß 22, durch den das Gas ausströmt, wenn die am Behälter 6 befindliche Verschlußmembran zerstört worden ist. Das Gas durchströmt dann einen Auslaßring 23, aus dem es über einen biegsamen Schlauch zur Freigabevorrichtung 9 für den Packhüllenverschluß strömt.
  • Das Zerstören der Verschlußmembran des Behälters 6 erfolgt durch einen hohlen Stößel oder Kolben 24, der in die Membran in Bruchrichtung von einer starken Feder 25 gedrückt wird, die zwischen einem Anschlag des mit dem Gehäuse 20 verschraubten Gehäuseteiles 26 und einem Anschlag auf dem Kolben 24 eingeschaltet ist. Der Kolben 24 wird für gewöhnlich in der in F i g. 4 dargestellten zurückgezogenen Stellung von einer Sperrkugel 27 gehalten, die an einer Schrägfläche 28 einer Führungsbuchse 29 anliegt.
  • Die Kugel 27 liegt in einer in der Wand des hohlen Kolbens 24 befindlichen Bohrung 30 und wirkt nur so lange als Sperre, wie sie über den Umfang des Kolbens 24 hinausragt. Die Kugel 27 wird in dieser vorgeschobenen Stellung von dem Vorderende 31 der Auslösespindel 32 gehalten. Sobald die Auslösespindel 32 aus ihrer Berührung mit der Kugel 27 zurückgezogen wird, wird der Kolben 24 freigegeben und führt einen plötzlichen Hub aus, bei dem die Membran zerstört wird. Die Spindel 32 wird in Auslöserichtung von einer Druckfeder 33 gedrückt, die in einer Ausnehmung des Gehäuseteiles 26 und in eine an der Spindel 32 befestigte Endkappe 34 eingesetzt ist. Die Bewegung der Auslösespindel32 wird von einem ringförmigen auslösbaren Pfropfen 35 blokkiert, der sich zwischen der Endkappe 34 und einem Gehäuseteil 36 befindet, das auf den Gehäuseteil 26 aufgeschraubt ist. Der Gehäuseteil 36 hat auf seinem Umfang eine Reihe von Schlitzen 37, die sich rings um den Pfropfen 35 befinden und mit in einer Außenkappe 39 befindlichen Schlitzen 38 fluchten. Die Schlitze 37 sind jedoch von einer gleitbaren Abdeckkappe 40 verschlossen, die von einer Druckfeder 41 in Öffnungsrichtung gedrückt wird. Die Abdeckkappe wird gegen eine solche Bewegung von einer Sperrkugel 42, in die die Leine 8 zum Schleudersitz eingeschraubt ist und die zwischen der Seitenwand einer in der Außenkappe 39 befindlichen Bohrung 43 und einem winkelförmigen, auf der Oberseite der Abdeckkappe 40 befindlichen Anschlag 44 gehalten wird, blockiert.
  • Der auflösbare Pfropfen 35 wird also gegen das Zuströmen von Wasser so lange gedeckt, bis die Abdeckkappe 40 mittels der Leine 8 freigegeben wird.
  • Die Abdeckkappe 40 wirkt außerdem auch mit einer Zwangsverriegelung zusammen, die die Auslösespinde132 gegen eine unbeabsichtigte Bewegung festhält, falls der auflösbare Pfropfen schadhaft werden oder zerbröckeln sollte, d. h. ohne daß eine Freigabe der Abdeckkappe 40 erfolgt ist. Diese Verriegelung erfolgt durch einen Sperrzapfen 45, der in eine im Umfang der Endkappe 34 vorhandene flache Ausnehmung 46 eingreift. Nach Längsbewegung der Abdeckkappe 40 mittels der Feder 41 kann sich der Zapfen 45 nach außen schieben, so daß die Spindel 32 aus ihrer Zwangsverriegelung frei ist.
  • Bei der dargestellten Ausführung ist die Spannung der Feder 33, die die Auslösespindel 32 in der Entriegelungsrichtung bewegt, schwach im Verhältnis zu der Spannung der Feder 25, die den Kolben 24 in Membranrichtung treibt. Der statische Druck auf den auflösbaren Pfropfen 35 ist daher viel geringer, als wenn der Druck der Feder 25 auf den Pfropfen zur Einwirkung gebracht würde. Auflösbare Pfropfen haben jedoch eine Neigung, unter starkem statischem Druck zu zerbröckeln.
  • Das Freilegen des auflösbaren Pfropfens 35 durch die Verschiebung der Abdeckkappe 40 bringt die Vorrichtung in Bereitschaftsstellung, so daß der Kolben 24 freigegeben wird, nachdem die Vorrichtung so lange in Wasser getaucht wurde, bis sich der auflösbare Pfropfen 35 zersetzt hat. Die Herstellung von Pfropfen ist möglich, die sich beim Eintauchen in Wasser in gleichbleibender Zeit zersetzen. In der dargestellten Ausführung ist der Pfropfen 35 so gewählt, daß er in etwa 15 Sekunden zerbricht. Infolgedessen wird also Druckgas aus dem Vorratsbehälter 6 etwa 15 Sekunden später freigegeben, nachdem der das Rettungsfloß tragende Flieger im Wasser landet.
  • Die Freigabevorrichtung 9 für den Packhüllenverschluß (F i g. 6) weist ein Gehäuse 51 mit einer zwei verschiedene Durchmesser aufweisenden Bohrung auf. In die Bohrung kleineren Durchmessers führt der Einlaß 50, an den der Zuführschlauch vom Druckgasbehälter 6 angeschlossen ist. Mit der Bohrung größeren Durchmessers steht eine Gasauslaßöffnung 52 in Verbindung, an die der Schlauch zum Hochdruckschlauch 3 angeschlossen ist. Der Auslaß 52 ist gegenüber dem Einlaß 50 durch einen Kolben 53 abgedichtet, der Dichtringe 54 trägt.
  • Das aus dem Druckgasbehälter 6 ausströmende Druckgas bewegt den Kolben 53 in der Bohrung gegen den Auslaß 52, jedoch kann Gas erst dann aus dem Auslaß 52 strömen und mit dem Aufblasen des Hochdruckschlauches 3 beginnen, wenn der Kolben 53 über den Auslaß 52 hinaus verschoben ist. Der Kolben 53 ist durch eine eine Stopfbuchse 56 durchsetzende Kolbenstange 55 mit einer Verbindungsschiene 57 verbunden, an der eine Verriegelungsstange 58 befestigt ist. Diese bildet die Verriegelung des Verschlusses für die Packhülle. Wird die Verriegelungsstange 58 in F i g. 6 nach rechts verschoben, dann wird der Verschluß 4 freigegeben.
  • Die Ausführung einer Aufblasvorrichtung 11 zum Aufblasen des Schwimmschlauches 2 ist in F i g. 5 dargestellt. Diese Vorrichtung hat im wesentlichen den gleichen Aufbau wie die in F i g. 4 dargestellte Vorrichtung 7. In F i g. 5 werden daher gleiche Bezugszeichen verwendet, um Teile zu bezeichnen, die beiden Ausführungen gemeinsam sind. Diese Teile i werden nicht näher beschrieben. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden vom Wasser betätigten Freigabevorrichtungen liegt in der Art, in der der auflösbare Pfropfen 35 freigelegt wird. Bei der in F i g. 5 dargestellten Ausführung gleitet eine Abdeckkappe 60 auf der Außenfläche des Gehäuseteiles 36. Diese Kappe 60 hat Schlitze 61, die in Fluchtung mit den im Gehäuseteil 36 vorhandenen Schlitzen 37 dadurch gebracht werden können, daß die Kappe 60 gegen den Druck einer Rückführfeder 62 verschoben wird. Die Kappe 60 hat Außennuten für Dichtringe 63, die eine an der Wand der Außenkappe 64 liegende Gleitdichtung bilden. Die Außenkappe 64 wirkt als Zylinder, der einen Gaseinlaß 65 hat, dem Gas aus dem Hochdruckschlauch 3 des Rettungsfloßes zugeführt wird. Das Verschieben der den Kolben darstellenden Abdeckkappe 60 durch die Zuführung von Druckgas über den Einlaß 65 schaltet die Aufblasvorrichtung 11 dadurch ein, daß die Schlitze 37 und 61 in Fluchtung gebracht werden, so daß Wasser über die in der Außenkappe 64 befindlichen Schlitze 66 einströmen und den auflösbaren Pfropfen 35 angreifen kann, so daß der Kolben 24 nach einer vorbestimmten Zeit nach der Verschiebung der Abdeckkappe 60 freigegeben wird. Da die Vorrichtung 7 für das Aufblasen des Hochdruckschlauches 3 nur beim Eintauchen in Wasser arbeitet, kann sich auch die Abdeckkappe 60 der Aufblasvorrichtung 11 in ihre Freilegstellung in bezug auf den auflösbaren Pfropfen nur bewegen, wenn das Floß und damit die Vorrichtung 7 ins Wasser eintaucht.
  • Die beschriebene Ausführung schafft nicht nur eine vollautomatische Anlage zum Entfalten und Aufblasen eines aufblasbaren Rettungsfloßes, sondern jede der Vorrichtungen zur Freigabe von Gas ist auch gegen dessen unbeabsichtigte Freigabe verriegelt, so daß ein vorzeitiges Aufblasen des Schwimmschlauches 2 oder des Hochdruckschlauches 3 verhütet wird. Ein derartiges verfrühtes Aufblasen könnte z. B. ernste Folgen in dem engen Raum -eines einsitzigen Flugzeuges haben.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Aufblasbares Rettungsfloß, das aus einem Boden und einem an dessen Umfang angeordneten aufblasbaren Schwimmschlauch besteht, in zusammengerolltem Zustand in einer Packhülle gelagert ist und eine Vorrichtung zur Inbetriebnahme des Floßes aufweist, die beim Eintauchen ins Wasser selbsttätig ausgelöst wird, wobei sie das Gas eines ersten Druckgasbehälters freigibt, das einerseits die Freigabevorrichtung für den Verschluß der Packhülle und andererseits eine Aufblasvorrichtung, die das Gas des ihr zugeordneten zweiten Druckgasbehälters zum Aufblasen des Floßes freigibt, betätigt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das nach Auslösung der im Wasser selbsttätig wirkenden Vorrichtung zur Inbetriebnahme des Floßes (7) aus dem ersten Druckgasbehälter (6) freigegebene Gas nach Betätigung der Freigabevorrichtung (9) für den Verschluß der Packhülle in einem an dem Schwimmschlauch (2) befestigten Hochdruckschlauch kleinen Querschnitts (3) einen hohen, die Streckung des Floßes bewirkenden Innendruck aufbaut, der der damit verbundenen selbsttätig wirkenden Aufblasvorrichtung (11) zum Aufblasen des Schwimmschlauches (2) die Freigabe des Gases des zugeordneten zweiten Druckgasbehälters (12) nach einer vorbestimmten Zeit gestattet. 2. Aufblasbares Rettungsfloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Wirkung der Aufblasvorrichtung (11) zum Freigeben des Gases aus dem zweiten Druckgasbehälter (12) zum Aufblasen des Schwimmschlauches (2) nach einer vorbestimmten Zeit durch ein wasserempfindliches Element (35) hervorgerufen wird, das durch eine kolbenartige, in dem zylindrischen Gehäuse (64) der Vorrichtung verschiebbare Abdeckkappe (60) gegen die Berührung mit Wasser geschützt ist, bis der im mit dem zylindrischen Gehäuse verbundenen Hochdruckschlauch (3) aufgebaute Druck die Abdeckkappe (60) aus der Abdeckstellung in die nicht deckende Stellung verschiebt. 3. Aufblasbares Rettungsfloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als wasserempfindliches Element der Vorrichtung zur Inbetriebnahme des Floßes (7) und der Aufblasvorrichtung (11) jeweils ein in Wasser auflösbarer Pfropfen (35) dient, der in einer Verriegelungsvorrichtung eines federbelasteten, das Öffnen des jeweils zugeordneten Druckgasbehälters (6, 12) bewirkenden Kolbens (24) vorgesehen ist. 4. Aufblasbares Rettungsfloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (24) zwangsweise gegen Bewegung durch zusätzlich zu dem in Wasser auflösbaren Pfropfen (35) vorhandene Einrichtungen (27, 45) verriegelt ist, solange die Abdeckkappen (40, 60) in der Abdeckstellung sind. 5. Aufblasbares Rettungsfloß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf gegenüberliegenden Seiten des Schwimmschlauches (2) je eine den zugehörigen Druckgasbehälter (12) betätigende Aufblasvorrichtung (11) vorgesehen ist, die beide das Gas dem Schwimmschlauch (2) gleichzeitig zuführen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 374 200.
DEK42262A 1959-11-30 1960-11-28 Aufblasbares Rettungsfloss Pending DE1198698B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4066859A GB903876A (en) 1959-11-30 1959-11-30 Improvements in or relating to inflatable dinghies

Publications (1)

Publication Number Publication Date
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DEK42262A Pending DE1198698B (de) 1959-11-30 1960-11-28 Aufblasbares Rettungsfloss

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DK (1) DK106029C (de)
GB (1) GB903876A (de)
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