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DE121569C - - Google Patents

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Publication number
DE121569C
DE121569C DENDAT121569D DE121569DA DE121569C DE 121569 C DE121569 C DE 121569C DE NDAT121569 D DENDAT121569 D DE NDAT121569D DE 121569D A DE121569D A DE 121569DA DE 121569 C DE121569 C DE 121569C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
slide
bevel gear
stop
drive shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT121569D
Other languages
English (en)
Publication of DE121569C publication Critical patent/DE121569C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/02Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 121569 KLASSE 14 e.
Rundschiebersteuerung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung des Antriebes für den Abschlufsschieber bei Rundschiebersteuerungen. In den beiliegenden Zeichnungen zeigt
Fig. ι in ihrer linken Hälfte einen Längsschnitt und in ihrer rechten Hälfte eine Aufsenansicht eines Dampfcylinders, welcher mit einer Rundschiebersteuerung mit Abschlufsschiebern und dem verbesserten Antrieb für die Abschlufsschieber versehen ist;
Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch denselben Cylinder in der Achse des Steuerungsschiebers dar;
Fig. 3 zeigt die Stellungen des Steuerungsschiebers und des Abschlufsschiebers zu einander im Augenblicke der Einströmung;
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den Steuerungsschieber und den Abschlufsschieber in gröfserem Mafsstabe;
Fig. 5 zeigt schematisch die Zusammenstellung der Organe, durch welche die Antriebswelle und der Regler auf den Abschlufsschieber wirken, und
Fig. 6 und η zeigen einige Einzelheiten dieser Organe in gröfserem Mafsstabe.
Der Steuerungsschieber a, welcher mit der Einlafsöffhung b versehen ist, ist auf dem Cylinder in gleicher Weise wie bei den Corlifsmaschinen angeordnet; er verschiebt sich vor der Einlafsöffnung c des Cylinders und erhält durch Vermittelung der Kurbel d und der Stange e seine hin- und hergehende Bewegung, welche durch die Endpunkte des Boger
begrenzt ist. Der Abschlufsschieber /?, welcher sich in dem Steuerungsschieber α bewegt, wird, wenn sich der Steuerungsschieber von g nach f bewegt, durch einen Anschlag i auf dem Schieber α mitgenommen. Er ist auf einer Stange j festgekeilt, welche ihrerseits in der Mitte einer Kurbelscheibe k befestigt ist, an welcher eine Zugstange m angelenkt ist. Diese Stange steht mit einer als Kolben wirkenden Büchse η in Verbindung, welche beim Aufwärtsgehen eine Feder q gegen den Deckel ο des Luftcylinders ρ drückt. Die Kurbelscheibe k besitzt einen Einschnitt s, welcher mit dem Zahn r eines Klinkenhebels t in Eingriff treten kann. Ein Anschlag u, welcher auf einer Stange ν angeordnet ist, der eine hin- und hergehende Bewegung mitgetheilt wird, hat die Bestimmung, auch den Hebel t hin- und herzubewegen- und infolge dessen den Zahn r aus seinem Eingriff mit dem Einschnitt s zu bringen. Der Anschlag u ist auf der Stange ν verstellbar.
Die Einrichtung ist so getroffen, dafs, wenn der Steuerungsschieber a, welcher den Abschlufsschieber h mit Hülfe des Anschlages i mitnimmt, bei / angelangt ist, der Einschnitt s der Kurbelscheibe k dem Zahn r des Klinkenhebels if gegenüber und mit demselben in Eingriff gekommen ist. Wenn der Steuerungsschieber nach g zurückgeht, bleibt der Abschlufsschieber h in seiner in Fig. 3 angegebenen Stellung und. die Einströmung beginnt, sobald die Oeffnung b der Oeffhung c

Claims (1)

  1. des Cylinders gegenübersteht. Im Augenblick aber, wo die Expansion beginnen soll, gelangt der Anschlag u der Stange ν in Berührung mit dem Hebel t, welcher dann den Zahn r aus seinem Eingriff mit dem Einschnitt s der Kurbelscheibe k bringt. Die Stange m führt dann unmittelbar unter der Wirkung der Feder q die Kurbelscheibe k in ihre Anfangsstellung zurück und der Abschlufsschieber h stöfst gegen den Anschlag i und schliefst die Oeffnung b wieder.
    Die Hin- und Herbewegung der Stange ν wird von der Antriebswelle in folgender Weise übertragen:
    Die Antriebswelle überträgt durch Vermittelung der Winkelräder w und χ und der Welle y eine beständige Drehbewegung auf ein Kegelrad \. Dieses Kegelrad \ tritt mit einem Kegelrad ι in Eingriff, welches durch ein anderes mit ihm fest verbundenes Rad 2 durch Vermittelung eines Kegelrades 4 die Bewegungen auf ein Kegelrad 3 überträgt. Die Räder 1 und 4 laufen lose, während das Rad 3 auf seiner Achse 5 festgekeilt ist. Diese Achse hat die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit'wie die Antriebswelle und trägt eine Kurbelscheibe 6, welche eine Zugstange 7 bethätigt, die an einem T-förmigen Hebel 8, der um die Achse 9 beweglich, angelenkt ist. Mit dem Hebel 8 sind die beiden Stangen ν gelenkig verbunden. Die von der Antriebswelle der Welle 5 mitgetheilte Drehbewegung wird mittelst der Kurbel 6 und der Stange 7 in eine Hin- und Herbewegung umgewandelt, welche durch den Hebel 8 auf die Stangen ν übertragen wird.
    Mit Hülfe des Anschlages u, der auf der Stange ν verstellbar ist, kann man die Maschine mit dem geeigneten Expansionsverhältnifs laufen. lassen.
    Die Veränderung der Dampfeinströmung durch den Regler wird durch folgende Einrichtung erzielt:
    Das eine Ende der Achse 10 des lose laufenden Rades 4 ist mit einem Zahnsector 11 fest verbunden, während das andere Ende, welches eine Hülse 12 bildet, sich frei auf der Achse 5 drehen kann. Der Zahnsector 11 steht mit der Zahnstange 13 in Eingriff, deren Stange 14 mit der Muffe 15 des Reglers so verbunden ist, dafs sie den Verschiebungen, welche der Muffe durch den Regler mitgetheilt werden, folgen kann. Jeder Verschiebung der Stange 14 entspricht dann eine Drehung der Achse ίο des Kegelrades 4 mittelst der Hülse 12 um die Welle 5, und dieses hat die relative Verschiebung des Angriffspunktes der Stange 7 an die Scheibe 6 in Bezug auf die Stellung der Kurbel der Antriebswelle zur Folge. Wenn infolge dessen die Geschwindigkeit der Maschine sich ändert, so erfolgt das Ausklinken der Kurbelscheibe k zu verschiedenen Zeiten; es folgt daraus eine Aenderung in der Dauer der Dampfeinströmung.
    Patenτ-Anspruch:
    Rundschiebersteuerung mit in dem Grundschieber concentrisch angeordnetem Expansionsschieber, dadurch gekennzeichnet, dafs der von einem Anschlage (i) des Grundschiebers (a) mitgenommene und bei der Rückbewegung des letzteren festgehaltene Expansionsschieber (h) durch einen in hin- und hergehende Bewegung versetzten Anschlag (u) ausgeklinkt und durch Einwirkung einer Feder (q) in die'Anfangsstellung zurückgeführt wird, wobei das Ausklinken je nach der Geschwindigkeit der Maschine vom Regler aus durch eine geeignete Uebertragung behufs Füllungsänderung früher oder später bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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