DE121567C - - Google Patents
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- DE121567C DE121567C DE1900121567D DE121567DA DE121567C DE 121567 C DE121567 C DE 121567C DE 1900121567 D DE1900121567 D DE 1900121567D DE 121567D A DE121567D A DE 121567DA DE 121567 C DE121567 C DE 121567C
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- DE
- Germany
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- locking lever
- alarm clock
- locking
- thumbwheel
- lever
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- Expired
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B23/00—Arrangements producing acoustic signals at preselected times
- G04B23/02—Alarm clocks
- G04B23/10—Alarm clocks with presignal; with repeated signal; with changeable intensity of sound
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 121567 KLASSE 83«.
Absetzend wirkende Weckeruhr.
Bei vorliegender Erfindung wird wie bei der durch Patent 102451 geschützten absetzend
wirkenden Weckeruhr die periodische Freigabe und Sperrung des Weckerwerks mittelst
eines Daumenrades und eines dadurch beeinflufsten Sperrhebels in der Weise bewerkstelligt,
dafs letzterer bei seinem momentan stattfindenden Einfallen in die Lücken des Daumenrades
eine plötzliche Sperrung ermöglicht, im Gegensatz zu langsamem Anheben des Sperrhebels
aus der Sperrlage. Die Sperrung selbst findet gemäfs dem Haupt-Patent durch Festhalten
eines auf der Hammerwelle angeordneten Sperrarmes statt, eines Armes also, der eine schwingende
Bewegung ausführt. Diese Vorrichtung ist dahin abgeändert, dafs der sperrende Hebel
an dem Steigrade angreift und durch Verhinderung der Drehung desselben die hiervon abgeleitete
Schwingbewegung der Hammerwelle aufhören läfst. Eine solche mittelbare Sperrung
ist für eine augenblickliche Abstellung des Weckerbetriebs aus dem Grunde vortheilhafter,
weil dabei vermieden wird, dafs beim Sperrungsvorgange das Sperrhebelende eine ungleiche,
die regelmäfsige Ein- und Ausrückung beeinträchtigende Beanspruchung erfährt, welche
dadurch entsteht, dafs dieses Ende entweder unter oder über den schwingenden Sperrarm
fafst.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Hinteransicht der Weckeruhr mit der neuen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben, insbesondere zur Darstellung der winkelförmigen
Abbiegung des Sperrhebels für den Eingriff am Weckersteigrad;
Fig. 3 veranschaulicht im Einzelnen die Anordnung des Sperrhebels, des Daumenrades
und des Weckersteigrades in der Stellung, die der Freigabe des letzteren zum Wecken entspricht.
Der Läutewerkhammer α sitzt an der Hammerwelle
b, welche mittelst des Ankers η von dem Weckersteigrade c bewegt werden kann. Mit
i ist das Daumenrad bezeichnet, von dem aus die intermittirende Thätigkeit der Weckervorrichtung
geregelt wird und welches von dem Gehwerk der Weckeruhr seinen Antrieb empfängt.
Der zweiarmige Sperrhebel h schwingt z. B. an der rückwärtigen Platine um einen festen
Zapfen bei 0 und wird durch eine Feder_/ so beeinfiufst, dafs sein Unterende in die Lücken
zwischen die Daumen des Daumenrades i einzufallen strebt. Das Oberende des Sperrhebels
ist mit einem abgebogenen Arm oder Fortsatz e versehen, welcher sich, wenn das vorher
genannte Hebelunterende in den Daumenrad-
lücken liegt, im Eingriff mit dem Steigrade c
befindet. Diese Sperrlage ist in Fig. ι veranschaulicht.
Bei der Drehung des Daumenrades i wird jedesmal nach einer bestimmten Pause durch
einen der Daumen desselben der Hebel h so (entgegen der Wirkung der Feder /) bewegt,
dafs der Fortsatz e vom Zahnungsumfange des Steigrades c zurücktritt und dasselbe zur
Drehung und zum Hammerantrieb freigiebt. Dieser währt so lange, als das Unterende des
Hebels h von dem Daumenscheitel am Daumenrade i gestützt wird (Fig. 3). Wenn bei Weiterdrehung des letzteren das Hebelende hinter
dem Daumen einfällt, kommt der Sperrhebel h mit seinem Fortsatz e sofort zum Eingriff am
Steigrade c und hemmt dasselbe plötzlich, so dafs der Wecker abgestellt wird, bis- durch
den nächsten Daumen die wiederholte Freigabe und darauffolgende Sperrung in derselben
Weise stattfindet. Die Vorgänge wiederholen sich, bis das Weckerwerk abgelaufen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Absetzend wirkende Weckeruhr mit plötzlicher, durch Einfallen eines Sperrhebels an einem Daumenrad stattfindender Sperrung nach Patent 102451, dadurch gekennzeichnet, dafs der Sperrungsangriff des Sperrhebels statt an einem Arme der Hammerwelle an dem dieselbe in Schwingung versetzenden Steigrade (c) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102451T | 1897-11-14 | ||
| DE121567T | 1928-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE121567C true DE121567C (de) | 1901-06-21 |
Family
ID=390552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1900121567D Expired DE121567C (de) | 1897-11-14 | 1900-11-01 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE121567C (de) |
-
1900
- 1900-11-01 DE DE1900121567D patent/DE121567C/de not_active Expired
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