DE120951C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, den Schlagriemen im geeigneten Augenblick anzuspannen
und wieder frei zu geben, um dem in einen Kasten eintretenden Schützen die hierbei von ihm zu leistende und durch das
Aufsitzen der Schlagfallen auf den Schlagsectoren erschwerte Arbeit für das Ausheben
der Schlagfallen abzunehmen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen stellt eine^ Schlagwelle mit der Neuerung von vorn
gesehen dar, und die Fig. 2 bis 5 zeigen dieselbe in verschiedenen Stellungen von der
Seite. Bekannt ist die Schützenschlagvorrich-. tung mit der dazu gezeichneten Ladenstütze
und Stuhlwand, bis auf die oberhalb der Schlagwelle angeordnete Neuerung.
Der Schlagfallenriemen 1, welcher die an der Schlagfalle 2 befestigte Oese 3 mit dem
Fühlerwellenhebel 4 verbindet, wird im vorliegenden Falle infolge der Ladenschwingung
durch eine federnd gehaltene Oese 5 so viel nach der Seite gedrängt, dafs derselbe gespannt
und dadurch die Falle 2 vom Sector 6 abgehoben wird. Die Theile zur Spannung des Riemens bestehen aus einem Hebel 7 mit
Stift 8, welcher drehbar in der Stuhlwand angeordnet und durch die Feder 9 mit der
Stuhlwand kraftschlüssig verbunden ist (Fig. 1). In der Ladenstütze 10 ist ein Winkelhebel
11 mit der Oese 5 vermittelst des Bolzens 12 gelagert, welcher unter Anwendung
der Zugstange 13 mit dem Hebel 7 gelenkig verbunden wird. Dieses Gestänge wird
durch die Ladenschwingung infolge der Pressung der Feder 9 (Fig. 1) mit hin- und hergenommen.
Bei der Bewegung der Lade in der Richtung des Pfeiles 14 (Fig. 4) stöfst der
mit χ bezeichnete Vorsprung des Hebels 11
gegen die vordere Flache der gestrichelten Rippe der Ladenstütze 10 und bei der Bewegung
der Lade in der Richtung des Pfeiles 15 (Fig. 5) die Oese 5 gegen die hintere Fläche
der gestrichelten Rippe. Daraus geht hervor, dafs beim Bewegen der Lade in der Pfeilrichtung
15, also zu der Zeit, in welcher das Austreiben
des Schützens aus seiner Zelle erfolgt, der Riemen durch die Oese 5 aus seiner geraden
Richtung abgelenkt und gespannt, bei der entgegengesetzten Bewegungsrichtung der
Lade (Fig. 4) aber locker wird. Damit das Nachlassen des Riemens möglichst früh erfolgt,
wird mit der Ladenstütze eine geschlitzte Druckstange 16 durch Bolzen 17 gelenkig
verbunden, welche, sobald die Lade in der weitesten Stellung nach links anlangt, durch
Anstofsen an den im Hebel 7 befestigten Bolzen 18 auch das Gestänge mit nach links
nimmt (vergl. Fig. 3). Die Länge des Riemens bezw. die Schlagfalle wird selbstverständlich
wie gewöhnlich eingestellt; nur ist dabei zu beachten, dafs sich die Oese 5 in der
Stellung, wie Fig. 2 und 5 veranschaulichen, befindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Eine Vorrichtung für mechanische Webstühle zur Entlastung des Schützens von dem beim Abheben der Schlagfalle von der Nase des Schlagsectors auftretenden Widerstand, dadurch gekennzeichnet, dafs die Fallenaushebung durch Verdrängen des Fallennemens (1) aus seiner gestreckten Lage vermittelst einer federnd gehaltenen Oese (5) erfolgt, die, wenn sich die Lade in ihrer hinteren Stellung befindet, durch einen Anschlag (16) aufser Wirksamkeit gesetzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. (2. Auflage, ausgegeben am ig. Juli IQ02.)
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE120951C true DE120951C (de) |
Family
ID=389976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT120951D Active DE120951C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE120951C (de) |
-
0
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