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DE1214295B - Isolierstoffgehaeuse fuer gekapselte elektrische Verteilungs- und Schaltanlagen - Google Patents

Isolierstoffgehaeuse fuer gekapselte elektrische Verteilungs- und Schaltanlagen

Info

Publication number
DE1214295B
DE1214295B DES65531A DES0065531A DE1214295B DE 1214295 B DE1214295 B DE 1214295B DE S65531 A DES65531 A DE S65531A DE S0065531 A DES0065531 A DE S0065531A DE 1214295 B DE1214295 B DE 1214295B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
window
sealing ring
lid
electrical distribution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65531A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Nerlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES65531A priority Critical patent/DE1214295B/de
Publication of DE1214295B publication Critical patent/DE1214295B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/46Boxes; Parts thereof or accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Isolierstoffgehäuse für gekapselte elektrische Verteilungs- und Schaltanlagen In gekapselten elektrischen Verteilungs- oder Schaltanlagen werden für die elektrischen Geräte u. dgl. Gehäuse verwendet, die in der Regel aus undurchsichtigem Baustoff (Guß, Isolierstoff) bestehen. Es besteht aber öfter der Wunsch, die Einbauten bei geschlossenem Deckel von außen erkennen zu können. In Anlagen, deren Kästen aus Isolierstoff gefertigt werden, hat man Deckel vollständig aus durchsichtigem Formstoff hergestellt. Solche vollständig durchsichtigen Deckel haben verschiedene Nachteile. Vor allem lassen sie sich nicht aus den gleichen Formen herstellen wie die Deckel aus undurchsichtigem Formstoff, die nach wie vor verlangt werden. Infolgedessen sind die vollständig durchsichtigen Deckel wesentlich teurer als die undurchsichtigen Deckel. Auch geben sie Anlageteile, z. B. Leitungsgut, der Sicht frei, deren Erkennen unwichtig ist und störend empfunden wird. Ferner ist es bekannt, den Deckel des Gehäuses zum Teil aus undurchsichtigem Baustoff herzustellen und an der Stirnwand eine ebene Sichtscheibe vorzusehen. Man benutzt zur Befestigung der Sichtscheibe an dem Deckel einen zusätzlichen Rahmen unter anderem aus Stahl, der von der Innenseite oder Außenseite des Deckels her die Sichtscheibe gegen den Deckel mit Hilfe von Verschraubungen preßt. Von dieser Befestigungsweise macht man in der Regel Gebrauch, wenn es sich im Vergleich zu dem Deckel um kleine Sichtscheiben handelt. Sie wird aber kostspielig, wenn der Deckel mit Sichtscheiben versehen wird, die sich weitgehend über seine Vorderseite erstrecken. Schließlich ist es bekannt, an Zählergehäusen aus Stahl die Sichtscheibe durch einen Rahmen aus Spritzguß in der Öffnung des Gehäuses zu halten. Eine solche Befestigungsweise ist für isolierstoffgekapselte Verteilungsanlagen ungeeignet. Der metallene Rahmen würde an dem Gehäuse die Spannung von innen nach außen treten lassen, wodurch das Prinzip der vollständigen Isolierung der Einbauten durch das Gehäuse durchbrochen wird. Dazu kommt noch, daß ein solcher Spritzgußrahmen, insbesondere wenn es sich um die Befestigung großer Sichtscheiben handeln sollte, in seiner Herstellung sehr teuer ist. Auch ist seine Anbringung kostspielig, da für das Umbördeln des Rahmens besondere Werkzeuge und eine lange Arbeitszeit erforderlich sind.
  • Es ist auch vorgeschlagen worden, an Deckeln von IsoLierstoffgehäusen die Sichtscheibe mit Hilfe eines im Querschnitt U-förmigen Dichtungsringes zu halten, der mit beiden Schenkeln den Rand der Sichtscheibe umfaßt. Zur Sicherung des Sitzes dienen Schrauben, die von der Innenseite des Deckels durch den Dichtungsring in die Sichtscheibe geschraubt werden.
  • Die Erfindung befaßt sich mit einer vorteilhaften Befestigung einer ebenen Sichtscheibe an einem zumindest an den Rändern aus undurchsichtigem Baustoff bestehenden Deckel eines Isolierstoffgehäuses. Der Deckel hat an der Vorderseite die Sichtscheibe, vorzugsweise aus anorganischem Glas, wobei die Sichtscheibe gegenüber dem Deckel durch einen Dichtungsring aus elastischem Isolierstoff, z. B. Gummi, abgedichtet ist. Erfindungsgemäß ist die Sichtscheibe zugleich durch den Dichtungsring in ihrem Sitz am Deckel befestigt, indem ein in eine umlaufende Rille eingeführter Spreizkern das Anliegen des Dichtungsringes an den beiden Seiten des Deckels und der Sichtscheibe sichert.
  • Bei der erfindungsgemäßen Befestigungsweise entfällt der bisher verwendete zusätzliche Rahmen, der an den Deckel angeschraubt wird. Der Deckel wird in einer Preßform mit der gewünschten Öffnung gepreßt. Die gleiche Preßförm läßt sich verwenden, wenn der Deckel vollständig undurchsichtig sein soll. In diesem Fall erhält die Preßform eine Einlage. Die Herstellung des mit der Öffnung für die Sichtscheibe versehenen Deckels ist also sehr verbilligt. Nach dem Pressen des undurchsichtigen Teiles des Deckels braucht an diesem keine weitere Bearbeitung durchgeführt zu werden. Irgendwelche Gewindelöcher für Schrauben sind nicht zu bohren. Um die Sichtscheibe zu halten, wird nur die an sich notwendige Dichtung benutzt. Zu diesem Zweck erhält die Dichtung eine umlaufende Rille. In die Rille wird ein Spreizkern eingefüllt, wodurch eine Verspannung zwischen Sichtscheibe und Deckel erfolgt. Die erfindungsgemäße Befestigungsweise ist nicht nur billig, sondern auch montagetechnisch schnell durchführbar. Vor allem kann der Benutzer der Verteilungsanlage die Sichtscheibe, falls sie beschädigt ist, rasch durch eine andere ersetzen. Durch die Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, die Gehäuse gekapselter elektrischer Verteilungsanlagen, bei denen im geschlossenen Zustand ein Erkennen der Einbauten gewünscht wird, besonders preisgünstig zu gestalten. Dazu kommt noch der Vorteil, daß durch die erfindungsgemäße Befestigungsweise das Prinzip der vollständigen Isolierung der Einbauten durch das Gehäuse nicht durchbrochen wird. Da der Dichtungsring aus Isolierstoff besteht, kann an dem Gehäuse nicht Spannung von innen nach außen dringen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die F i g. 1 und 2 zeigen ein Gehäuse gemäß der Erfindung im Schnitt und in Aufsicht.
  • Das Gehäuse gemäß der Erfindung, das in gekapselten elektrischen Verteilungs- bzw. Schaltanlagen Verwendung findet, besteht aus dem Kasten 1 und dem Deckel 2. Der Kasten und der Deckel bestehen aus Isolierstoff, der undurchsichtig ist. Zwischen Kasten und Deckel ist eine Dichtung 3 angeordnet. Durch an den Ecken des Gehäuses sitzende Schrauben 4 aus Isolierstoff ist der Deckel an dem Kasten befestigt.
  • Der Deckel 2 ist an der Vorderseite mit einer weitgehend über die Vorderseite sich erstreckenden ebenen Sichtscheibe 5 versehen. Die Sichtscheibe kann aus organischem Glas bestehen. Vorzugsweise ist sie aber aus anorganischem Glas (Silikatglas) hergestellt. Besteht die Sichtscheibe aus anorganischem Glas (Silikatglas), so ergeben sich im Vergleich zu den vollständig aus durchsichtigem Kunststoff hergestellten Deckeln weitere Vorteile. Der Deckel gemäß der Erfindung ist beständig gegen alle atmosphärischen und chemischen Einflüsse. Eine nachteilige Einwirkung von UV-Strahlen ist ausgeschlossen. Auch ist der Deckel gemäß der Erfindung ausreichend hitzebeständig. Eine statische Aufladung, die zu rascher Verstaubung und damit Trübung der Durchsicht führt, ist unmöglich. Auch läßt sich die Oberfläche nicht ohne weiteres zerkratzen. Erfindungsgemäß ist die Sichtscheibe 5 durch einen Dichtungsring 6 zugleich in ihrem Sitz am Deckel 2 befestigt. Der Dichtungsring, der vorzugsweise aus Gummi besteht, hat ein Profil, in dessen umlaufende Rille ein Spreizkern? einführbar ist. Der Spreizkern? ist ein bandförmiges Gebilde, das nach dem Einsetzen des Dichtungsringes 6 in den Deckel 2 und nach dem Einsetzen der Sichtscheibe 5 in den Dichtungsring 6 eingebracht wird. Der Spreizkern drückt den Dichtungsring durch seine Keilwirkung aufeinander und sichert das Anliegen des Dichtungsringes 6 an den beiden Seiten des Deckels 2 und der Sichtscheibe 5. Der Deckel 2 besteht in seinem undurchsichtigen Teil aus dem gleichen Werkstoff wie die vollständig undurchsichtigen Deckel für die in der Anlage vorkommenden Kästen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Isolierstoffgehäuse für gekapselte elektrische Verteilungs- oder Schaltanlagen, dessen Deckel zumindest an den Rändern aus undurchsichtigem Baustoff besteht und zum Erkennen der Einbauten der elektrischen Geräte od. dgl. an der Vorderseite eine ebene Sichtscheibe, vorzugsweise aus anorganischem Glas, hat, wobei die Sichtscheibe gegenüber dem Deckel durch einen Dichtungsring aus elastischem Isolierstoff, z. B. Gummi, abgedichtet ist, .d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Sichtscheibe (5) zugleich durch den Dichtungsring (6) in ihrem Sitz am Deckel (2) befestigt ist, indem ein in eine umlaufende Rille eingeführter Spreizkern (7) das Anliegen des Dichtungsringes an den beiden Seiten des Deckels und der Sichtscheibe sichert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 952 284; deutsche Auslegeschrift Nr. 1115 333; schweizerische Patentschrift Nr. 141077; »Die Elektropost« (1954), Nr. 11, S. 183; »Der Elektromeister< (1957), H. 15 (v. 5. B. 1957), S. 612 bis 616.
DES65531A 1959-10-23 1959-10-23 Isolierstoffgehaeuse fuer gekapselte elektrische Verteilungs- und Schaltanlagen Pending DE1214295B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DES65531A DE1214295B (de) 1959-10-23 1959-10-23 Isolierstoffgehaeuse fuer gekapselte elektrische Verteilungs- und Schaltanlagen

Publications (1)

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DE1214295B true DE1214295B (de) 1966-04-14

Family

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DES65531A Pending DE1214295B (de) 1959-10-23 1959-10-23 Isolierstoffgehaeuse fuer gekapselte elektrische Verteilungs- und Schaltanlagen

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH141077A (de) * 1929-08-10 1930-07-15 Landis & Gyr Ag Blechgehäuse mit einem aus Spritzguss bestehenden, eine Schauscheibe tragenden Rahmen.
DE952284C (de) * 1952-05-14 1956-11-15 Kloeckner Moeller Elek Zitaets Durchsichtige Abdeckung fuer mit einem Dichtungsgummi staubdicht gekapselte elektrische Schaltgeraete
DE1115333B (de) * 1958-12-20 1961-10-19 Gustav Hensel K G Abdeckung eines Isolierstoffkastens fuer elektrische Installationen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH141077A (de) * 1929-08-10 1930-07-15 Landis & Gyr Ag Blechgehäuse mit einem aus Spritzguss bestehenden, eine Schauscheibe tragenden Rahmen.
DE952284C (de) * 1952-05-14 1956-11-15 Kloeckner Moeller Elek Zitaets Durchsichtige Abdeckung fuer mit einem Dichtungsgummi staubdicht gekapselte elektrische Schaltgeraete
DE1115333B (de) * 1958-12-20 1961-10-19 Gustav Hensel K G Abdeckung eines Isolierstoffkastens fuer elektrische Installationen

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