DE1214267B - Fernsehempfaenger mit zwei Gleichrichterstrecken - Google Patents
Fernsehempfaenger mit zwei GleichrichterstreckenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/44—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
- H04N5/50—Tuning indicators; Automatic tuning control
- H04N5/505—Invisible or silent tuning
-
- H—ELECTRICITY
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Description
- Fernsehempfänger mit zwei Gleichrichterstrecken Die Erfindung betrifft einen Fernsehempfänger mit zwei Gleichrichterstrecken zur getrennten Gleichrichtung und/oder Pegelhaltung von zwei Arbeits- bzw. Signalspannungen, deren Katoden miteinander verbunden sind und von denen die eine Gleichrichterstrecke während des Betriebes ständig leitet.
- Bekannte Fernsehempfänger haben Einzeldiodensysteme, die zumeist als Verbundröhren mit anderen Röhrensystemen, z. B. Duodioden oder Duodioden-Trioden, in einem gemeinsamen Kolben untergebracht sind. Die Verwendung von derartigen Verbundröhren hat aber den Nachteil, daß sie unwirtschaftlich ist.
- Es ist weiterhin bekannt, die Gitter-Katoden-Strecke einer Röhre als Gleichrichterstrecke zu verwenden und die Röhre weiterhin zur Verstärkung des gleichgerichteten Signals oder eines diesem Signal überlagerten Signals zusätzlich auszunutzen oder durch Veränderung oder Tastung einer Röhrenspannung diese Gleichrichtung zu beeinflussen. Soll jedoch eine getrennte Gleichrichtung oder Pegelhaltung zweier Signale erfolgen, wird sich bei den bekannten Schaltungen stets eine starke gegenseitige Beeinflussung bzw. Abhängigkeit der gleichgerichteten Spannungen ergeben.
- Diese Nachteile lassen sich erfindungsgemäß dadurch vermeiden, daß die während des Betriebes ständig leitende Gleichrichterstrecke von der Gitter-Katoden-Strecke und die zweite Gleichrichterstrecke von der Anoden-Katoden-Strecke einer Triode gebildet sind und daß während des Betriebes die am Gitter der Triode anliegende Spannung durch Einsetzen des Gitterstromes begrenzt wird. Dabei kann es sich zur Platzersparnis empfehlen, als Triode das eine System einer Verbundröhre, z. B. einer Doppeltriode, zu verwenden.
- Durch die Begrenzung der während des Betriebes am Gitter der Triode anliegenden Spannung, die hierdurch gleichzeitig stabilisiert wird, wird eine Beeinflussung der Gleichrichtung an der Anoden-Katoden-Strecke vermieden und der Innenwiderstand dieser Gleichrichterstrecke sehr gering gehalten.
- Mit Vorteil läßt sich eine Triode in einer Schaltung verwenden, bei der die von der Gitter-Katoden-Strecke gebildete erste Gleichrichterstrecke in einer an sich bekannten Schaltung zur Anheizbrummunterdrückung an Stelle einer Spannungsbegrenzungsdiode zwischen Masse und einen Schaltungspunkt des Fernsehempfängers geschaltet ist, der jeweils über einen oder mehrere Widerstände mit Schaltungspunkten verbunden ist. Ein erster dieser Schaltungspunkte führt hierbei eine hohe positive Spannung, die einer nach dem Einschalten des Gerätes relativ spät in Betrieb kommenden Einrichtung zur Energierückgewinnung entnommen ist, ein zweiter Schaltungspunkt führt eine negative, durch Gittergleichrichtung der Schwingspannung eines Zeilenoszillators erzeugte Spannung und ein dritter Schaltungspunkt eine Regelspannung für HF- und/oder ZF-Röhren oder eine Gittervorspannung einer NF-Röhre. Die von der Anoden-Katoden-Strecke gebildete zweite Gleichrichterstrecke ist zwischen Masse und einen Schaltungspunkt geschaltet, der eine zeilenfrequente, der Rücklaufverdunkelung dienende Austastspannung einer Zeilenkippanordnung führt.
- In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Ausschnitt aus der Schaltung eines Fernsehempfängers dargestellt.
- Das Gitter l einer Triode 2, deren Katode 3 mit Masse verbunden ist, liegt an einem Schaltungspunkt 4, so daß die Strecke zwischen Gitter l und Katode 3 als Spannungsbegrenzerdiode für den Schaltungspunkt 4 wirkt. Dieser ist über Widerstände 5 und 6 mit zu HF- und ZF-Stufen 7 und 8 führenden Regelleitungen und mit einem Regelspannungserzeuger 9 für die automatische Verstärkungsregelung verbunden. Am gleichen Schaltungspunkt ist ein Gitterableitwiderstand 10 einer Niederfrequenzverstärkerstufe 11 sowie über einen Widerstand 12 ein nicht näher dargestelltes Steuergitter einer Oszillatorröhre einer Zeilenkippanordnung 13 und über einen Widerstand 14 eine von der Zeilenkippanordnung 13 gespeiste Einrichtung 15 zur Energierückgewinnung angeschlossen. Hierbei sind die Widerstände 5, 6, 12 und 14 so bemessen, daß die Spannung am Schaltungspunkt 4 kurz nach dem Einschalten des Gerätes zunächst durch die von der Zeilenkippanordnung 13 gelieferte negative Spannung und einige Zeit danach durch eine erst langsam von der Energierückgewinnungseinrichtung 15 gelieferte positive Spannung bestimmt ist, wobei die von dem Gitter 1 und der Katode 3 der Triode 2 gebildete Spannungsbegrenzerdiode den Schaltungspunkt 4 auf einer konstanten, gegenüber Masse schwach positiven Spannung festhält. Die Zeilenkippanordnung 13 liefert die Reihenschaltung eines Kondensators 16, eines Widerstandes 17 und eines weiteren Kondensators 18 an eine Klemme 19 eine negative Impulsspannung zur Rücklaufverdunkelung einer nicht näher dargestellten Bildröhre. Der Verbindungspunkt 20 des Widerstandes 17 mit dem Kondensator 18 ist einerseits mit der Anode 21 der Triode 2 und andererseits über einen Widerstand 22 mit einer eine positive Betriebsspannung führenden Klemme 23 verbunden. Die zwischen den Verbindungspunkt 20 und Masse geschaltete, von der Anode 21 und der Katode 3 der Triode 2 gebildete zweite Diodenstrecke dient dabei der Beschneidung der von der Zeilenkippanordnung 13 gelieferten Impulsspannung, die zur Rücklaufverdunkelung des Elektronenstrahles der Bildröhre dient. Bei richtiger Bemessung der Bauelemente 22, 17, 16 sowie der positiven Spannung an der Klemme 23 wird die Impulsspannung derart beschnitten, daß die zwischen den negativen Rücklaufimpulsen vorhandenen Partialschwingungen abgeschnitten und dadurch Streifenbildungen auf dem Bildschirm vermieden werden.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Fernsehempfänger mit zwei Gleichrichterstrecken zur getrennten Gleichrichtung und/oder Pegelhaltung von zwei Arbeits- bzw. Signalspannungen, deren Katoden miteinander verbunden sind und von denen die eine Gleichrichterstrecke während des Betriebes ständig leitet, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die während des Betriebes ständig leitende Gleichrichterstrecke von der Gitter-Katoden-Strecke und die zweite Gleichrichterstrecke von der Anoden-Katoden-Strecke einer Triode gebildet sind und daß während des Betriebes die am Gitter der Triode anliegende Spannung durch Einsetzen des Gitterstromes begrenzt wird.
- 2. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Triode das eine System einer Doppelröhre, z. B. einer Doppeltriode, ist.
- 3. Fernsehempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Gitter-Katoden-Strecke gebildete erste Gleichrichterstrecke in einer an sich bekannten Schaltung zur Anheizbrummunterdrückung als Spannungsbegrenzungsdiode zwischen Masse und einem Schaltungspunkt (4) des Fernsehempfängers geschaltet ist, der jeweils über einen oder mehrere Widerstände (5, 6, 10, 12, 14) mit Schaltungspunkten verbunden ist, von denen ein erster (über 14) eine hohe positive Spannung einer nach dem Einschalten des Gerätes relativ spät in Betrieb kommenden Einrichtung (15) zur Energierückgewinnung, ein zweiter (über 12) eine negative, durch Gittergleichrichtung der Schwingspannung eines Zeilenoszillators (in 13) erzeugte Spannung und ein dritter (über 5 und 6) eine Regelspannung für HF- und/oder ZF-Röhren (in 7,8) oder eine Gittervorspannung (über 10) einer NF-Röhre (in 11) führt, und die von der Anoden-Katoden-Strecke gebildete zweite Gleichrichterstrecke zwischen Masse und einen Schaltungspunkt (20) geschaltet ist, der eine zeilenfrequente, der Rücklaufverdunkelung dienende Austastspannung einer Zeilenkippanordnung (13) führt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1076 745; britische Patentschrift Nr. 790 225; »Funkschau«, 1955, Heft 24, S. 546/547; »Radio Mentor«, 1960, Heft 9, S. 689.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB60665A DE1214267B (de) | 1960-12-28 | 1960-12-28 | Fernsehempfaenger mit zwei Gleichrichterstrecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB60665A DE1214267B (de) | 1960-12-28 | 1960-12-28 | Fernsehempfaenger mit zwei Gleichrichterstrecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1214267B true DE1214267B (de) | 1966-04-14 |
Family
ID=6972919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB60665A Pending DE1214267B (de) | 1960-12-28 | 1960-12-28 | Fernsehempfaenger mit zwei Gleichrichterstrecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1214267B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB790225A (en) * | 1954-12-15 | 1958-02-05 | Pye Ltd | Improvements in or relating to television receivers |
| DE1076745B (de) * | 1958-11-28 | 1960-03-03 | Fernsprecher Ges M B H Deutsch | Lager fuer die Achsen eines Nummernschalters in Fernsprechapparaten |
-
1960
- 1960-12-28 DE DEB60665A patent/DE1214267B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB790225A (en) * | 1954-12-15 | 1958-02-05 | Pye Ltd | Improvements in or relating to television receivers |
| DE1076745B (de) * | 1958-11-28 | 1960-03-03 | Fernsprecher Ges M B H Deutsch | Lager fuer die Achsen eines Nummernschalters in Fernsprechapparaten |
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