DE121416C - - Google Patents
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- DE121416C DE121416C DENDAT121416D DE121416DA DE121416C DE 121416 C DE121416 C DE 121416C DE NDAT121416 D DENDAT121416 D DE NDAT121416D DE 121416D A DE121416D A DE 121416DA DE 121416 C DE121416 C DE 121416C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/46—Details
- F23D14/48—Nozzles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
.Μ 121416 KLASSE 4 a.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Brennerdüsen mit mehreren Düsenöffnungen,
welche, ohne eine Drosselung des Gases vor der Ausströmungsöffnung herbeizuführen,
gruppenweise durch ein Abschlufsorgan abgedeckt bzw. freigegeben werden. Bei den bisher
bekannten ähnlichen Vorrichtungen wurden die Düsenöffnungen gruppenweise durch eine
drehbare Schieberplatte abgedeckt bzw. freigegeben.. Diese Anordnung ist indessen insofern
wenig vortheilhaft, als ein gasdichter Abschlufs dabei kaum zu erzielen ist. Im Gegensatze
hierzu erfolgt die Abdeckung bzw. Freigabe der Düsenöffnungen im Düsenmantel gemäfs
vorliegender Erfindung dadurch, dafs durch Vermittelung eines Schraubengewindes der
Düsenmantel von einem Kern abgehoben bzw. auf denselben herabgedrückt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine solche Düsenanordnung veranschaulicht, welche hauptsächlich
für carburirtes Gas Verwendung finden soll.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Brenners.
Fig. 2 ist eine Oberansicht der Brennerdüse.
Fig. 3 ist eine Oberansicht wie Fig. 2, aber mit zwei Stellungen (I und II) eines Regulirorganes.
Fig. 4 ist in gröfserem Mafsstabe ein Schnitt nach der Linie A-A durch die Stellung I der
Fig._3, und
Fig. 5 ist in gröfserem Mafsstabe ein Schnitt nach der Linie B-B durch die Stellung II der
Fig- 3·
Der gezeichnete Brenner hat eine Düse, welche aus zwei Theilen —■ einem Düsenkern
α und einem Düsenmantel b-.-+-■ besteht.
Der Düsenkern sitzt auf dem Zuleitungsrohr c fest. Der Düsenmantel ist mittels eines Gewindes
d auf dem Düsenkern verschraubbar, auf dessen hohlcylindriscben, oben geschlossenen
Theil e er gasdicht geführt ist. Der Düsenmantel ist über dem Theil e des Düsenkernes
durch eine Decke f abgeschlossen. In der Decke f befinden sich vier im Kreise um die
Achse des Düsenmantels gruppirte Düsenöffnungen g h. Je zwei derselben stehen sich
radial gegenüber. Die Durchmesser der Düsen-Öffnungen
g sind gröfser als diejenigen der Düsenöffnungen h. Die Höhlung des Düsenkerns
steht durch ein Loch i mit dem Inneren des Düsenmantels in Verbindung. Das Loch i
mündet an der oberen Stirnfläche des Theiles e in eine Quernuth k. Wenn der Düsenmantel
so weit auf den Düsenkörper aufgeschraubt ist (Stellung I, Fig. 3 und 4), dafs die Stirnfläche
des Theiles e gegen die Decke f anstöfst, so stellt die Quernuth k eine Verbindung des
Loches i mit den zwei kleinen Düsenöffnungen h her. Letztere sind so grofs bemessen, dafs
eine aus dem Düsenkern durch diese Düsenöffnungen nach aufsen gelangende Menge Gas
genügend ist, um einer richtig brennenden Flamme während des Anfanges der Gasentwickelung
Nahrung zu geben. Wenn der Düsenmantel auf dem Düsenkern so weit hochgeschraubt worden ist, dafs das durch Loch
aus dem Düsenkern austretende Gas sich über der ganzen Stirnfläche ausbreiten kann (Stellung II, Fig. 3 und 5), so kann das Gas durch die Düsenöffnungen g und h ausströmen. Letzteres ist dann nöthig, wenn die Gasentwickelung schwächer wird und in keinem
aus dem Düsenkern austretende Gas sich über der ganzen Stirnfläche ausbreiten kann (Stellung II, Fig. 3 und 5), so kann das Gas durch die Düsenöffnungen g und h ausströmen. Letzteres ist dann nöthig, wenn die Gasentwickelung schwächer wird und in keinem
richtigen Verhältnifs zu der in die Mischkammer / über den Düsen durch Löcher m
eintretenden Luft steht.
Die Steigung des Gewindes d ist so grofs. bemessen, dafs der Düsenmantel nur um einen
relativ kleinen Winkel gedreht zq werden braucht, um aus Stellung I in Stellung II gebracht zu
werden.
Um die Drehung des Düsenmantels bewerkstelligen zu können, sind an dem Düsenmantel
zwei nach entgegengesetzten Seiten abstehende Arme η angebracht. An diesen Armen greifen
Zugketten ο an, welche durch Oesen q in (den Armen η gegenüberstehenden) Armen r geführt
sind. Letztere sitzen am feststehenden Düsenkern, und einer von ihnen dient einem der
Arme η als Anschlag, wenn der Düsenmantel in Stellung II (Fig. 3) gebracht worden ist.
Die Stirnwand des Düsenmantels b kann natürlich auch mit mehr als je zwei Düsenöffnungen
g und h ausgestattet sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Brennerdüse mit gruppenweise abgedeckten bzw. freigegebenen Düsenöffnungen, gekennzeichnet . durch einen auf einen feststehenden Düsenkern (a) mit profilirter Oberfläche auf- und abschraubbaren Düsenmantel (bj, in dessen Stirnfläche, (f) die Düsenöffnungen (g bzw. h) gruppenweise durch Drehung und Abhebung des Düsenmantels vom Düsenkern geöffnet bzw. geschlossen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE121416C true DE121416C (de) |
Family
ID=390413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT121416D Active DE121416C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE121416C (de) |
-
0
- DE DENDAT121416D patent/DE121416C/de active Active
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