DE278439C - - Google Patents
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- DE278439C DE278439C DENDAT278439D DE278439DA DE278439C DE 278439 C DE278439 C DE 278439C DE NDAT278439 D DENDAT278439 D DE NDAT278439D DE 278439D A DE278439D A DE 278439DA DE 278439 C DE278439 C DE 278439C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flaps
- jacket
- chimney
- hoods
- adjustable
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- Active
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
- F23L17/02—Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Ventilation (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 278439 KLASSE 36 d. GRUPPE
ADAM SCHAAD in OBER-HALLAU, Schweiz.
Die Erfindung betrifft einen Schornsteinaufsatz
mit einem von einem Außenmantel umgebenen Rauchkanal. Gegenüber den bekannten Schornsteinaufsätzen dieser Art unterscheidet
sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der Rauchkanal durch radiale Wände in Einzelkanäle zerlegt ist, in deren
jedem eine mit einem einstellbaren Gewicht versehene Klappe angeordnet ist. Die Teilung
des Rauchkanals in Einzelkanäle hat den Vorteil, daß der Wind nur in einen oder zwei dieser Einzelkanäle hineinblasen kann,
worauf sich dann die in diesen Kanälen angeordneten Klappen schließen, die andern aber
unter dem Einfluß der auf der Leeseite sich zeigenden Saugwirkung sich um so mehr öffnen.
Der Schornsteinaufsatz weist außerdem verstellbare Hauben auf, mit denen der lichte
Querschnitt der über den Klappen der Einzelkanäle in dem Außenmantel liegenden Austrittsöffnungen
für die Gase geregelt werden kann. Die Hauben dienen gleichzeitig zum Ablenken der Windströmungen und zum Reinigen
der Zwischenwände.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt: ■
Fig. ι einen lotrechten Achsenschnitt.
Fig. 2 zeigt auf der einen Hälfte einen Schnitt nach Linie A-B und auf der anderen
Hälfte einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. i.
ι bezeichnet einen Blechmantel von viereckigem Querschnitt, der auf das Mauerwerk
des Schornsteins aufgesetzt wird. Der Mantel ι trägt einen Rahmen 2, auf welchem
vier Klappen 3 drehbar gelagert sind. Die Klappen 3 sind auswechselbar im Rahmen
angeordnet und werden durch Gegengewichte 4 ausbalanciert, derart, daß die Klappen für
gewöhnlich auf den Rahmen 2 aufliegen und den Weg der Gase dicht abschließen. Der
Rahmen 2 hat eine zentrale Öffnung, in welcher eine Stange 5 verschiebbar angeordnet
ist. Letztere trägt Hauben 6, die an den Wänden 7 eines äußeren Mantels 8 anliegen,
und die zur Ablenkung der Windströmungen dienen. Die Wände 7 gehen von den Ecken
des Mantels 8 bis an die Stange 5. Die Stange 5 ragt durch den Schornstein nach unten bis zur obersten Rußtür des Schornsteines,
wo sie in einer in der Zeichnung nicht dargestellten Vorrichtung lösbar befestigt ist.
Die Stange 5 kann auf und nieder bewegt und in beliebiger Höhenlage festgestellt werden.
Im Mantel 8 sind Austrittsöffnungen 9 für die heißen Gase vorgesehen, und zwar
liegen diese Öffnungen über den Klappen 3, damit die Windstöße nicht unmittelbar auf
die Klappen 3 einwirken können. Der Mantel 8 ist durch eine Decke 10 abgedeckt; in
letzterer kann eine zentrale Öffnung 11 vorgesehen sein. Durch Einstellen der Hauben 6
mittels der Stange 5 wird der Weg der durch den Mantel 1 hochsteigenden heißen Gase mehr
oder weniger freigegeben, und dadurch werden die Zugverhältnisse verändert. Um ein Überschlagen
der Klappe 3 zu verhindern, sind Anschläge 13 am Mantel befestigt. Die
Stange 5 kann, wie erwähnt, von der oberen Rußtür des * Schornsteins aus auf und nieder
gestoßen werden, wobei die Hauben 6, die
auf den Wänden 7 schleifen, die letzteren reinigen; außerdem aber können auch durch
Verstellen der Stange 5, wie bereits erwähnt, die Zugverhältnisse verändert werden, indem
die Öffnungen 9 mehr oder, weniger freigelegt werden. Zwischen den beiden Mänteln 1
und 8 kann frische Luft eintreten, und der Wind wird, in welcher Richtung er auch geht,
den Rauch nicht in den Schornstein zurücktreiben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schornsteinaufsatz mit einem von einem Außenmantel umgebenen Rauchkanal, dadurch gekennzeichnet, daß dieser durch radiale Wände in Einzelkanäle zerlegt ist, in deren jedem eine mit einem einstellbaren Gewicht (4) versehene Klappe (3) angeordnet ist, und daß der Außenmantel (8) mit über den Klappen (3) liegenden Austrittsöffnungen (9) für die Rauchgase versehen ist, deren lichter Querschnitt durch Hauben (6), die an einer nach unten ragenden verschiebbaren Stange (5) befestigt sind und zugleich zum Reinigen der Zwischenwände und zur Ablenkung von Windströmungen dienen, verstellbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE278439C true DE278439C (de) |
Family
ID=534443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT278439D Active DE278439C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE278439C (de) |
-
0
- DE DENDAT278439D patent/DE278439C/de active Active
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