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DE1213989B - Verfahren zum Faerben von Polyamiden - Google Patents

Verfahren zum Faerben von Polyamiden

Info

Publication number
DE1213989B
DE1213989B DEJ25837A DEJ0025837A DE1213989B DE 1213989 B DE1213989 B DE 1213989B DE J25837 A DEJ25837 A DE J25837A DE J0025837 A DEJ0025837 A DE J0025837A DE 1213989 B DE1213989 B DE 1213989B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
naphthol
hydroxy
chromium complex
hydroxyphenylazo
chromium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ25837A
Other languages
English (en)
Inventor
Alistair Howard Berrie
Geoffrey Lionel Collier
Albert Charles Cooper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE1213989B publication Critical patent/DE1213989B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/0091Complexes with metal-heteroatom-bonds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Polyamides (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C08g
Deutsche Kl.: 39 b-22/04
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1213 989
J25837IVc/39b
14. Mai 1964
7. April 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Färbeverfahren von synthetischen, linearen Polyamiden, wie z. B. Polyhexamethylenadipamid oder Polycaprolactam.
Es ist bekannt, daß synthetische, lineare Polyamide in der Masse gefärbt werden können, indem man bei irgendeinem Verfahrensschritt vor dem endgültigen Verspinnen oder Verarbeiten in feste Gegenstände ein Färbemittel einarbeitet, das genügend stabil ist, daß es der Einwirkung des geschmolzenen synthetischen Polyamids standhalten kann. Wegen der stark reduzierenden Wirkung geschmolzener synthetischer, linearer Polyamide sind für die Massefärbung derselben nur einige organische Färbemittel zufriedenstellend. Die bemerkenswertesten organischen Färbemittel, die im allgemeinen für diesen Zweck verwendet werden, sind die Pigmente der Kupferphthalocyaninreihe.
Die Erfindung betrifft nunmehr ein Verfahren zum Färben von synthetischen, linearen Polyamiden mit Chromkomplexen eines Monoazofarbstoffes der Formel
A-N=N-E
worin A einen mono- oder bicyclischen Arylrest darstellt, der in o-Stellung zur Azobindung eine Hydroxylgruppe aufweist, und E den Rest einer Kupplungskomponente darstellt, die in einer zu einer Hydroxyl-, Amino- oder enolisierbaren Ketogruppe benachbarten Stellung kuppelt, wobei sowohl A als auch E nach Belieben zusätzlich zu denjenigen in o-Stellung zur Azobindung, andere Substituenten aufweisen können, vorausgesetzt, daß das Molekül keine Sulfonsäure-, Carbonsäure- oder Sulfonamidgruppen besitzt, das dadurch gekennzeichnet, ist daß diese Farbstoffe zum Massefärben verwendet werden. Die Verwendung ähnlicher Farbstoffe zum Färben von Wolle oder Polyamiden aus wäßriger Flotte ist bekannt.
Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Chromkomplexe können 1,1-Komplexe sein, aber es sind vorzugsweise 1,2-Komplexe, d. h., daß ein Chromatom in komplexer Bindung mit 2 Molekülen von Monoazofarbstoffen vorliegt, wobei die Monoazofarbstoffmoleküle gleich oder verschieden sein können.
Beispiele für mono- oder bicyclische Arylreste, die durch A vertreten sein können, sind 2-Hydroxyphenyl- oder l-Hydroxy-2-naphthylreste, besonders 2-Hydroxyphenylreste, die auch noch ein oder mehrere Chloratome und/oder Nitrogruppen als zusätzliche Substituenten tragen können, wie z. B. 4- oder 5-Chlor-2-hydroxyphenyl-, 4- oder 5-Nitro-2-hydroxyphenyl-, 4,5-Dichlor-2-hydroxyphenyl-, 3,5,6-Trichlor-2-hy-Verfahren zum Färben von Polyamiden
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Fincke, Dipl.-Ing. H. Bohr
und Dipl.-Ing. S. Staeger, Patentanwälte,
München 5, Müllerstr. 31
Als Erfinder benannt:
Alistair Howard Berrie,
Geoffrey Lionel Collier,
Albert Charles Cooper, Blackley, Manchester
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 15. Mai 1963 (19 334),
vom 23. April 1964
droxyphenyl-, 4-Nitro-5-chlor-2-hydroxyphenyl oder 5-Methoxy-2-hydroxyphenylreste.
Beispiele für Kupplungskomponenten, deren Reste durch das Symbol E in der obigen Formel vertreten sein können, sind in o-Stellung kuppelnde Amine, wie
z. B. 2-Naphthylamin, m-Phenylendiamin oder 1-Phenyl-3-methyl-5-aminopyrazol, insbesondere in o-Stellung kuppelnde Phenole, wie z. B. p-Kresol, p-Chlorphenol, 2-Hydroxy-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin oder 4-Acetylaminophenol, Naphthole, wie z. B. 2-Naphthol, l-Acetylammo-7-naphthol, 1-Acetylamino-4-naphthol oder 6-Brom-2-naphthol, 5-Pyrazolone, wie z. B. l-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon, l-(o-Toluyl)- -methyl- 5-pyrazolon, 1 -Phenyl-3-ätnoxycarbQnyl-5-pyrazolon oder l-Phenyl-3-(N-phenylcarbamoyl)-5-pyrazolon, oder Acetoacetarylamide, wie z. B. Acetoacet-o-toluidin.
Von besonderem Interesse bei dem erfindungsgemäßen Verfahren sind die 1,2-Chromkomplexe von Farbstoffen mit der Formel
OH
N=N-B
worin Y ein Wasserstoffatom, Halogen- (insbesondere Chloratome) oder eine Nitro- oder Methoxygruppe,
609 557/356
3 4
«1, 2 oder 3 ist und B folgendes bedeutet, und zwar linearen Polyamids aufzubringen, worauf man. dann
entweder die gefärbten Schnitzel schmilzt und in Fäden ver-
(1) einen Naphthylrest mit einer Hydroxylgruppe in spinnt oder feste Gegenstände daraus herstellt. o-Stellung zum Azorest, gegebenenfalls nach Be- Gegebenenfalls kann das Rommein mit einer Disperlieben noch weiter substituiert, insbesondere durch 5 sion des Färbemittels in einem flüchtigen Lösungseine Methoxycarbonyl-, Acetamid- oder Hydro- mittel, wie z. B. Wasser oder. Alkohol, oder mit einer xylgruppe, oder durch Vermählen des Färbemittels mit Wasser und
(2) einen l-ArVw-methylpyrazol-S-on^-yl-rest, worin eif ™ feinteiligen synthetischen, linearen Polyamid der Arylrest aus der Benzolreihe stammt und erhaltenen stabilen Dispersion ausgeführt werden.
insbesondere ein Phenyl- oder p-Toluylrest ist, 10 ^}^ Z^^T®?-^ "\dT bntistJen.Patent-
der schrift 839 712 beschrieben. Andere Zubereitungen,
,„ . /, Tr ^. ο /XT ι ι -j\ οι in die das genannte Färbemittel vor der Verwendung
(3) einen 2-Keto-3-(N-arylcarbonamid)-prop-3-yl- ^ dem erfindungsgemäßen Verfahren eingearbeitet rest, worm der Arylrest aus der Benzolreihe werdeQ kmn> sind in der britisclieri Patentschrift stammt
stammt. ig S47959 und in der britischen Patentanmeldung
Die Komplexe, die bei dem erfindungsgemäßen 4534/61 beschrieben.
Verfahren vorzugsweise verwendet werden, sind die Die durch das erfindungsgemäße Verfahren erzeugten
1,2-Chromkomplexe von Farbstoffen der Formel. Färbungen haben eine vorzügliche Echtheit gegenüber
n__ Licht, Reiben, Trockenreinigen und den gewöhnlichen
ao Textilwaschbehandlungen.
Da die bei den erfindungsgemäßen Verfahren ver-
-N = N — D wendeten Färbemittel in geschmolzenen Polyamiden
löslich sind, stellt das Dispergieren über die ganze Masse kein Problem dar, und während nachfolgender
worin X Chloratome oder eine Nitrogruppe bedeutet, 25 Spinnverfahren werden keine Schwierigkeiten bezug-
ml, 2 oder 3 ist und D einen l-Aryl-3-methylpyrazol- Hch Verstopfung der Spinndüsenplatte angetroffen*
5-on-4-yl-rest (in welchem der Arylrest aus der Benzol- Trotz ihrer Löslichkeit wandern die Färbemittel
reihe stammt) oder einen Naphthylrest bedeutet, der während des Plissierens von Textilstoffen jedoch nicht
in o-Stellung zum Azorest eine Hydroxylgruppe an die Oberfläche, so daß die Farben in den plissierten,
aufweist. 30 Textilstoffen eine vorzügliche Echtheit gegenüber
Besondere Beispiele für Chromkomplexe, die bei Reiben aufweisen.
dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden Die Erfindung wird durch folgende Beispiele
können, sind die 1,2-Chromkomplexe von 1-Phenyl- erläutert. Alle Teile sind in Gewichtsteilen ausge-
3-methyl-4-(5'-chlor-2'-hydroxyphenylazo)-5-pyra- drückt.
zolon, i-(5'-Chlor-2'-hydroxyphenylazo)-2-naphthol, 35 Beisoiell
l-Phenyl-3-methyl-4-(4'-nitro-2'-hydroxyphenylazo) -
5-pyrazolon, 1-(4'-Nitro-2'-hydroxyphenylazo)- 1 Teil des 1,2-Chromkomplexes von 4-(5-Chlor-
2 - naphthol, 1 - (5' - Nitro - 2' - hydroxy - phenylazo)- 2-hydroxyphenylazo)-l-phenyl-3-methyl-5-pyrazolon
2-naphthol, l-(5'-Nitro-2'-hydroxyphenylazo)-2-naph- (in Form der freien Säure) wird in Aceton gelöst,
thylamin, l-(3',5',6'-Trichlor-2'-hydroxyphenylazo)- 4° und die Lösung wird mit 98 Teilen kleiner Polyhexa-
2-naphthol, l-(5'-Methoxy-2'-hydroxyphenylazo)- methylendiapamidschnitzel gerommelt. Dem Aceton
2-naphthol, l-(3',5'-Dinitro-2'-hydroxyphenylazo)- wird gestattet, in warmer Luft abzudampfen, und die
2-naphthol, l-(4'-Chlor-2'-hydroxyphenylazo)-2-naph- Schnitzel werden gleichmäßig mit dem Chromkomplex
thol, l-(5'-Chlor-2'-hydroxyphenylazo)-2-naphthyl- bedeckt. Die Schnitzel werden in einem herkömmlichen
amin, l-Phenyl-3-metiiyl-4-(3',5',6'-trichlor-2'-hy- 45 Apparat geschmolzen und gesponnen, wobei Fäden
droxyphenylazo)-5-pyrazolon, 1-Phenyl-3-methyl- mit einem sehr attraktiven roten Farbton erhalten
4 - (5' - nitro - 2' - hydroxyphenylazo) - 5 - pyrazolon, werden, der eine vorzügliche Echtheit gegenüber
1 - Acetylamino - 8 - (5' - chlor - 2' - hydroxyphenylazo) - Waschen, Reiben und Trockenreinigungsbehandlungen
7-naphthol, l-Acetylamino-8-(5'-chlor-2'-hydroxy- sowie gegenüber Licht aufweist,
phenylazo) - 4 - naphthol, 1 - (Γ - Hydroxynaphthol- 50 In diesem Beispiel kann an Stelle des Acetons
2'-ylazo)-2-naphthol oder 6-Brom-l-(5'-chlor-2'-hy- Alkohol verwendet werden.
droxyphenylazo)-2-naphthol, der gemischte 1,2-Chrom- Auch kann der 1,2-Chromkomplex von 4-(5-Chlor-
komplexvonl-Phenyl-S-methyM-^-chlor^-hydroxy- 2-hydroxyphenylazo)-l-(4'-methylphenyl)-3-methyl-
phenylazo)-5-pyrazolon oder l-(5'-Chlor-2'-hydroxy- 5-pyrazolon oder sein Natrium-, Kalium- oder
phenylazo)-2-naphthol, oder die 1,1-Chromkomplexe 55 Ammoniumsalz verwendet werden,
von l-Phenyl-3-methyl-4-(4'-nitro-2'-hydroxyphenyl- . .
azo)-5-pyrazolon, l-Phenyl-3-methyl-4-(5'-chlor- Beispiel 2
2'- hydroxyphenylazo) - 5 - pyrazolon, 1-(5'-Chlor- 1 Teil des im Beispiel 1 verwendeten Chrom-
2'-hydroxyphenylazo)-2-naphthol oder l-(5'-Nitro- komplexes wird in Form eines wäßrigen Breis mit
2'-hydroxyphenylazo)-2-naphthol. 60 1 Teil Polyhexamethylenadipamid in Form einer
Das genannte Färbemittel kann durch jedes der feinteiligen wäßrigen Paste gemischt, und das erhaltene
beim Massefärben bekannte Verfahren in das syn- Gemisch wird mit 200 Teilen Polyhexamethylenadip-
thetische, lineare Polyamid eingearbeitet werden, amidschnitzeln gerommelt. Die beschichteten Schnitzel
beispielsweise durch Einarbeiten in die Monomeren werden getrocknet und in einem herkömmlichen
oder Vorpolymeren während der Polymerisation oder 65 Apparat geschmolzen und versponnen, wobei Fasern
durch Einpressen in die Schmelze während eines mit einem attraktiven roten Farbton erhalten werden,
Spinnvorgangs. Es ist zweckmäßig, das Färbemittel der eine vorzügliche Echtheit gegenüber den normalen
durch Rommein auf Schnitzeln des ,synthetischen, Textilbehandlungen und gegenüber Licht aufweist.
Auch können an Stelle des einfachen Mischens der Polyhexamethylenadipamidpaste mit dem Brei des 1,2-Chromkomplexes die beiden Bestandteile in einer Kugelmühle gemahlen werden, wobei eine Zubereitung erhalten wird, wie sie in der britischen Patentschrift 839 712 beschrieben ist und wie oben verwendet werden.
Weiterhin kann der 1,2-Chromkomplex in Form einer Zubereitung wie oben verwendet werden, die durch Mischen desselben mit Polyhexamethylenadipamid und ausreichend Ameisensäure erhalten worden ist, wobei eine scherbare Masse durch Verwendung eines Baker-Perkins-Mischers entsteht. Dieses Verfahren ist in der britischen Patentanmeldung 4534/61 beschrieben.
Beispiel 3
1 Teil des im Beispiel 1 verwendeten 1,2-Chromkomplexes wird in Form eines trockenen Pulvers mit 100 Teilen eines soeben hergestellten Polyhexamethylenadipamids gemischt, und zwar in dem Autoklav, der für die Polymerisation verwendet wurde. Das gefärbte Polymere wird in Bandform ausgepreßt und abgekühlt, in Schnitzel geschnitten und anschließend in einem herkömmlichen Apparat geschmolzen und versponnen, wobei Fäden mit einem tiefroten Farbton und einer vorzüglichen Allgemeinechtheit erhalten werden.
Beispiel 4
An Stelle des in den Beispielen 1 bis 3 verwendeten 1,2-Chromkomplexes wird der 1,2-Chromkomplex von l-(5-Chlor-2-hydroxyphenylazo)-2-naphthol verwendet. Die erhaltenen Fäden besitzen einen kräftigen rötlichmarineblauen Farbton mit vorzüglicher Echtheit gegenüber Waschen, Reiben, Trockenreinigen und Licht.
Beispiel 5
An Stelle des in den Beispielen 1 bis 3 verwendeten 1,2-Chromkomplexes wird der 1,2-Chromkomplex ίο von 4 - (4 - Nitro - 2 - hydroxyphenylazo) -1 - phenyl-3-methyl-5-pyrazolon verwendet. Die erhaltenen Fäden besitzen einen kräftigen bläulichroten Farbton mit vorzüglicher Echtheit gegenüber Waschen, Reiben, Trockenreinigen und Licht.
Beispiel 6
An Stelle des in den Beispielen 1 bis 3 verwendeten 1,2-Chromkomplexes wird der Chromkomplex von 4 - (5 - Chlor - 2 - hydroxyphenylazo) - 1 - phenyl-3-methyl-5-pyrazolon (als Natriumsalz) verwendet.
Die hergestellten Fäden besitzen einen tiefroten Farbton und vorzügliche Allgemeinechtheitseigenschaften.
An Stelle des in diesem Beispiel verwendeten Natriumkomplexes können die Kalium- oder Ammoniumkomplexe ebenso verwendet werden.
In der folgenden Tabelle sind in Spalte 3 die Farbtöne angegeben, die durch die Komplexe in Spalte 2 an Stelle des in den Beispielen 1 bis 3 verwendeten Komplexes erhalten werden. Alle Farben besitzen eine vorzügliche Echtheit gegenüber Licht, Reiben, Trockenreinigen und Waschen.
Beispiel 1,2-Chromkomplex Metallkomplex Farbton
7 1,2-Chromkomplex von 8-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-l-acetylamino-7-naphthol Blau
8 1,2-Chromkomplex von l-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-6-brom-2-naphthol Purpur
9 1,2-Chromkomplex von 3-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-l-acetylamino-4-naphthol Dunkelblau
10 1,2-Chromkomplex von 2-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-l,5-naphthylendiol Blau
11 1,2-Chromkomplex von a-Acetyl-«-(2'-hydroxy-5'-chlorphenylazo)-acetanilid Orange
12 1,2-Chromkomplex
thoat
1,2-Chromkomplex
von l-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-2-naphthylamin stumpf Violett
13
14
1,2-Chromkomplex
5-pyrazolon
1,2-Chromkomplex
von Methyl-l-(2'-hydroxy-5'-chlorphenylazo)-2-hydroxy-3-naph-
von l-(2'-Hydroxy-3',5',6'-trichlorphenylazo)-2-naphthol
Violett
Purpur
15
16
1,2-Chromkomplex
azolon
1,2-Chromkomplex
von l-Phenyl-3-methyl-4-(2'-hydroxy-3',5',6'-trichlorphenylazo)-
von l-(2'-Hydroxy-5'-nitrophenylazo)-2-naphthol
Rötlichorange
Schwarz
17
18
1,2-Chromkomplex von l-Phenyl-3-methyl-4-(2'-hydroxy-5'-nitrophenylazo)-5-pyr-
von l-(2'-Hydroxy-5'-nitrophenylazo)-2-naphthylamin
Rot
stumpf Braun
19 1,2-Chromkomplex von l-(2'-Hydroxy-4'-nitrophenylazo)-2-naphthol Marine
20 1,2-Chromkomplex von l-(2'-Hydroxy-5'-methoxyphenylazo)-2-naphthol Blau
21 1,2-Chromkomplex von l-(2'-Hydroxy-3',5'-dinitrophenylazo)-2-naphthol Schwarz
22 1,2-Chromkomplex von l-(2'-Hydroxy-4'-chlorphenylazo)-2-naphthol Violett
23 1,1-Chromkomplex
azolon
1,1-Chromkomplex
von l-(2'-Hydroxynaphth-l'-ylazo)-2-naphthol Dunkelblau
24
25
1,1-Chromkomplex von l-Phenyl-3-methyl-4-(2'-hydroxy-5'-chlorphenylazo)-5-pyr-
von l-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-2-naphthol
Scharlach
Violett
26 1,1-Chromkomplex
azolon
von l-(2'-Hydroxy-5'-nitrophenylazo)-2-naphthol Marine
27 von l-Phenyl-3-methyl-4-(2'-hydroxy-4'-nitrophenylazo)-5-pyr- Rot

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Färben von synthetischen, linearen Polyamiden mit Chromkomplexen eines Monoazofarbstoffes der Formel
A-N=N-E
worin A einen mono- oder bicyclischen Arylrest darstellt, der in o-Stellung zur Azobindung eine Hydroxylgruppe aufweist, und E den Rest einer Kupplungskomponente darstellt, die in einer zu einer Hydroxyl-, Amino- oder enolisierbaren Ketogruppe benachbarten Stellung kuppelt, wobei sowohl A als auch E nach Beheben zusätzlich zu denjenigen in o-Stellung zur Azobindung,
andere Substituenten aufweisen können, vorausgesetzt, daß das Molekül keine Sulfonsäuren Carbonsäure- oder Sufonamidgruppen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Farbstoffe zum Massefärben verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Farbstoffe zum Massefärben von Monomeren oder Vorpolymeren der Polyamide verwendet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr, 1045 363;
österreichische Patentschrift Nr. 190 486.
609 557/356 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEJ25837A 1963-05-15 1964-05-14 Verfahren zum Faerben von Polyamiden Pending DE1213989B (de)

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