DE1213989B - Verfahren zum Faerben von Polyamiden - Google Patents
Verfahren zum Faerben von PolyamidenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C08g
Deutsche Kl.: 39 b-22/04
Nummer:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1213 989
J25837IVc/39b
14. Mai 1964
7. April 1966
J25837IVc/39b
14. Mai 1964
7. April 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Färbeverfahren von synthetischen, linearen Polyamiden, wie z. B.
Polyhexamethylenadipamid oder Polycaprolactam.
Es ist bekannt, daß synthetische, lineare Polyamide in der Masse gefärbt werden können, indem man bei
irgendeinem Verfahrensschritt vor dem endgültigen Verspinnen oder Verarbeiten in feste Gegenstände
ein Färbemittel einarbeitet, das genügend stabil ist, daß es der Einwirkung des geschmolzenen synthetischen
Polyamids standhalten kann. Wegen der stark reduzierenden Wirkung geschmolzener synthetischer,
linearer Polyamide sind für die Massefärbung derselben nur einige organische Färbemittel zufriedenstellend.
Die bemerkenswertesten organischen Färbemittel, die im allgemeinen für diesen Zweck verwendet
werden, sind die Pigmente der Kupferphthalocyaninreihe.
Die Erfindung betrifft nunmehr ein Verfahren zum Färben von synthetischen, linearen Polyamiden mit
Chromkomplexen eines Monoazofarbstoffes der Formel
A-N=N-E
worin A einen mono- oder bicyclischen Arylrest darstellt,
der in o-Stellung zur Azobindung eine Hydroxylgruppe aufweist, und E den Rest einer Kupplungskomponente
darstellt, die in einer zu einer Hydroxyl-, Amino- oder enolisierbaren Ketogruppe benachbarten
Stellung kuppelt, wobei sowohl A als auch E nach Belieben zusätzlich zu denjenigen in o-Stellung zur
Azobindung, andere Substituenten aufweisen können, vorausgesetzt, daß das Molekül keine Sulfonsäure-,
Carbonsäure- oder Sulfonamidgruppen besitzt, das dadurch gekennzeichnet, ist daß diese Farbstoffe zum
Massefärben verwendet werden. Die Verwendung ähnlicher Farbstoffe zum Färben von Wolle oder
Polyamiden aus wäßriger Flotte ist bekannt.
Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Chromkomplexe können 1,1-Komplexe sein,
aber es sind vorzugsweise 1,2-Komplexe, d. h., daß
ein Chromatom in komplexer Bindung mit 2 Molekülen von Monoazofarbstoffen vorliegt, wobei die
Monoazofarbstoffmoleküle gleich oder verschieden sein können.
Beispiele für mono- oder bicyclische Arylreste, die durch A vertreten sein können, sind 2-Hydroxyphenyl-
oder l-Hydroxy-2-naphthylreste, besonders 2-Hydroxyphenylreste,
die auch noch ein oder mehrere Chloratome und/oder Nitrogruppen als zusätzliche Substituenten tragen können, wie z. B. 4- oder 5-Chlor-2-hydroxyphenyl-,
4- oder 5-Nitro-2-hydroxyphenyl-, 4,5-Dichlor-2-hydroxyphenyl-, 3,5,6-Trichlor-2-hy-Verfahren
zum Färben von Polyamiden
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Fincke, Dipl.-Ing. H. Bohr
und Dipl.-Ing. S. Staeger, Patentanwälte,
München 5, Müllerstr. 31
Als Erfinder benannt:
Alistair Howard Berrie,
Geoffrey Lionel Collier,
Albert Charles Cooper, Blackley, Manchester
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 15. Mai 1963 (19 334),
vom 23. April 1964
Großbritannien vom 15. Mai 1963 (19 334),
vom 23. April 1964
droxyphenyl-, 4-Nitro-5-chlor-2-hydroxyphenyl oder 5-Methoxy-2-hydroxyphenylreste.
Beispiele für Kupplungskomponenten, deren Reste durch das Symbol E in der obigen Formel vertreten
sein können, sind in o-Stellung kuppelnde Amine, wie
z. B. 2-Naphthylamin, m-Phenylendiamin oder 1-Phenyl-3-methyl-5-aminopyrazol,
insbesondere in o-Stellung kuppelnde Phenole, wie z. B. p-Kresol, p-Chlorphenol,
2-Hydroxy-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin oder 4-Acetylaminophenol, Naphthole, wie z. B. 2-Naphthol,
l-Acetylammo-7-naphthol, 1-Acetylamino-4-naphthol
oder 6-Brom-2-naphthol, 5-Pyrazolone, wie z. B. l-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon, l-(o-Toluyl)-
-methyl- 5-pyrazolon, 1 -Phenyl-3-ätnoxycarbQnyl-5-pyrazolon
oder l-Phenyl-3-(N-phenylcarbamoyl)-5-pyrazolon, oder Acetoacetarylamide, wie z. B. Acetoacet-o-toluidin.
Von besonderem Interesse bei dem erfindungsgemäßen Verfahren sind die 1,2-Chromkomplexe von
Farbstoffen mit der Formel
OH
N=N-B
worin Y ein Wasserstoffatom, Halogen- (insbesondere Chloratome) oder eine Nitro- oder Methoxygruppe,
609 557/356
3 4
«1, 2 oder 3 ist und B folgendes bedeutet, und zwar linearen Polyamids aufzubringen, worauf man. dann
entweder die gefärbten Schnitzel schmilzt und in Fäden ver-
(1) einen Naphthylrest mit einer Hydroxylgruppe in spinnt oder feste Gegenstände daraus herstellt.
o-Stellung zum Azorest, gegebenenfalls nach Be- Gegebenenfalls kann das Rommein mit einer Disperlieben
noch weiter substituiert, insbesondere durch 5 sion des Färbemittels in einem flüchtigen Lösungseine
Methoxycarbonyl-, Acetamid- oder Hydro- mittel, wie z. B. Wasser oder. Alkohol, oder mit einer
xylgruppe, oder durch Vermählen des Färbemittels mit Wasser und
(2) einen l-ArVw-methylpyrazol-S-on^-yl-rest, worin eif ™ feinteiligen synthetischen, linearen Polyamid
der Arylrest aus der Benzolreihe stammt und erhaltenen stabilen Dispersion ausgeführt werden.
insbesondere ein Phenyl- oder p-Toluylrest ist, 10 ^}^ Z^^T®?-^ "\dT bntistJen.Patent-
der schrift 839 712 beschrieben. Andere Zubereitungen,
,„ . /, Tr ^. ο /XT ι ι -j\ οι in die das genannte Färbemittel vor der Verwendung
(3) einen 2-Keto-3-(N-arylcarbonamid)-prop-3-yl- ^ dem erfindungsgemäßen Verfahren eingearbeitet
rest, worm der Arylrest aus der Benzolreihe werdeQ kmn> sind in der britisclieri Patentschrift
stammt
stammt. ig S47959 und in der britischen Patentanmeldung
Die Komplexe, die bei dem erfindungsgemäßen 4534/61 beschrieben.
Verfahren vorzugsweise verwendet werden, sind die Die durch das erfindungsgemäße Verfahren erzeugten
1,2-Chromkomplexe von Farbstoffen der Formel. Färbungen haben eine vorzügliche Echtheit gegenüber
n__ Licht, Reiben, Trockenreinigen und den gewöhnlichen
ao Textilwaschbehandlungen.
Da die bei den erfindungsgemäßen Verfahren ver-
-N = N — D wendeten Färbemittel in geschmolzenen Polyamiden
löslich sind, stellt das Dispergieren über die ganze Masse kein Problem dar, und während nachfolgender
worin X Chloratome oder eine Nitrogruppe bedeutet, 25 Spinnverfahren werden keine Schwierigkeiten bezug-
ml, 2 oder 3 ist und D einen l-Aryl-3-methylpyrazol- Hch Verstopfung der Spinndüsenplatte angetroffen*
5-on-4-yl-rest (in welchem der Arylrest aus der Benzol- Trotz ihrer Löslichkeit wandern die Färbemittel
reihe stammt) oder einen Naphthylrest bedeutet, der während des Plissierens von Textilstoffen jedoch nicht
in o-Stellung zum Azorest eine Hydroxylgruppe an die Oberfläche, so daß die Farben in den plissierten,
aufweist. 30 Textilstoffen eine vorzügliche Echtheit gegenüber
Besondere Beispiele für Chromkomplexe, die bei Reiben aufweisen.
dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden Die Erfindung wird durch folgende Beispiele
können, sind die 1,2-Chromkomplexe von 1-Phenyl- erläutert. Alle Teile sind in Gewichtsteilen ausge-
3-methyl-4-(5'-chlor-2'-hydroxyphenylazo)-5-pyra- drückt.
zolon, i-(5'-Chlor-2'-hydroxyphenylazo)-2-naphthol, 35 Beisoiell
l-Phenyl-3-methyl-4-(4'-nitro-2'-hydroxyphenylazo) -
l-Phenyl-3-methyl-4-(4'-nitro-2'-hydroxyphenylazo) -
5-pyrazolon, 1-(4'-Nitro-2'-hydroxyphenylazo)- 1 Teil des 1,2-Chromkomplexes von 4-(5-Chlor-
2 - naphthol, 1 - (5' - Nitro - 2' - hydroxy - phenylazo)- 2-hydroxyphenylazo)-l-phenyl-3-methyl-5-pyrazolon
2-naphthol, l-(5'-Nitro-2'-hydroxyphenylazo)-2-naph- (in Form der freien Säure) wird in Aceton gelöst,
thylamin, l-(3',5',6'-Trichlor-2'-hydroxyphenylazo)- 4° und die Lösung wird mit 98 Teilen kleiner Polyhexa-
2-naphthol, l-(5'-Methoxy-2'-hydroxyphenylazo)- methylendiapamidschnitzel gerommelt. Dem Aceton
2-naphthol, l-(3',5'-Dinitro-2'-hydroxyphenylazo)- wird gestattet, in warmer Luft abzudampfen, und die
2-naphthol, l-(4'-Chlor-2'-hydroxyphenylazo)-2-naph- Schnitzel werden gleichmäßig mit dem Chromkomplex
thol, l-(5'-Chlor-2'-hydroxyphenylazo)-2-naphthyl- bedeckt. Die Schnitzel werden in einem herkömmlichen
amin, l-Phenyl-3-metiiyl-4-(3',5',6'-trichlor-2'-hy- 45 Apparat geschmolzen und gesponnen, wobei Fäden
droxyphenylazo)-5-pyrazolon, 1-Phenyl-3-methyl- mit einem sehr attraktiven roten Farbton erhalten
4 - (5' - nitro - 2' - hydroxyphenylazo) - 5 - pyrazolon, werden, der eine vorzügliche Echtheit gegenüber
1 - Acetylamino - 8 - (5' - chlor - 2' - hydroxyphenylazo) - Waschen, Reiben und Trockenreinigungsbehandlungen
7-naphthol, l-Acetylamino-8-(5'-chlor-2'-hydroxy- sowie gegenüber Licht aufweist,
phenylazo) - 4 - naphthol, 1 - (Γ - Hydroxynaphthol- 50 In diesem Beispiel kann an Stelle des Acetons
2'-ylazo)-2-naphthol oder 6-Brom-l-(5'-chlor-2'-hy- Alkohol verwendet werden.
droxyphenylazo)-2-naphthol, der gemischte 1,2-Chrom- Auch kann der 1,2-Chromkomplex von 4-(5-Chlor-
komplexvonl-Phenyl-S-methyM-^-chlor^-hydroxy- 2-hydroxyphenylazo)-l-(4'-methylphenyl)-3-methyl-
phenylazo)-5-pyrazolon oder l-(5'-Chlor-2'-hydroxy- 5-pyrazolon oder sein Natrium-, Kalium- oder
phenylazo)-2-naphthol, oder die 1,1-Chromkomplexe 55 Ammoniumsalz verwendet werden,
von l-Phenyl-3-methyl-4-(4'-nitro-2'-hydroxyphenyl- . .
azo)-5-pyrazolon, l-Phenyl-3-methyl-4-(5'-chlor- Beispiel 2
2'- hydroxyphenylazo) - 5 - pyrazolon, 1-(5'-Chlor- 1 Teil des im Beispiel 1 verwendeten Chrom-
2'-hydroxyphenylazo)-2-naphthol oder l-(5'-Nitro- komplexes wird in Form eines wäßrigen Breis mit
2'-hydroxyphenylazo)-2-naphthol. 60 1 Teil Polyhexamethylenadipamid in Form einer
Das genannte Färbemittel kann durch jedes der feinteiligen wäßrigen Paste gemischt, und das erhaltene
beim Massefärben bekannte Verfahren in das syn- Gemisch wird mit 200 Teilen Polyhexamethylenadip-
thetische, lineare Polyamid eingearbeitet werden, amidschnitzeln gerommelt. Die beschichteten Schnitzel
beispielsweise durch Einarbeiten in die Monomeren werden getrocknet und in einem herkömmlichen
oder Vorpolymeren während der Polymerisation oder 65 Apparat geschmolzen und versponnen, wobei Fasern
durch Einpressen in die Schmelze während eines mit einem attraktiven roten Farbton erhalten werden,
Spinnvorgangs. Es ist zweckmäßig, das Färbemittel der eine vorzügliche Echtheit gegenüber den normalen
durch Rommein auf Schnitzeln des ,synthetischen, Textilbehandlungen und gegenüber Licht aufweist.
Auch können an Stelle des einfachen Mischens der Polyhexamethylenadipamidpaste mit dem Brei des
1,2-Chromkomplexes die beiden Bestandteile in einer Kugelmühle gemahlen werden, wobei eine Zubereitung
erhalten wird, wie sie in der britischen Patentschrift 839 712 beschrieben ist und wie oben verwendet
werden.
Weiterhin kann der 1,2-Chromkomplex in Form
einer Zubereitung wie oben verwendet werden, die durch Mischen desselben mit Polyhexamethylenadipamid
und ausreichend Ameisensäure erhalten worden ist, wobei eine scherbare Masse durch Verwendung
eines Baker-Perkins-Mischers entsteht. Dieses Verfahren ist in der britischen Patentanmeldung 4534/61
beschrieben.
1 Teil des im Beispiel 1 verwendeten 1,2-Chromkomplexes wird in Form eines trockenen Pulvers
mit 100 Teilen eines soeben hergestellten Polyhexamethylenadipamids gemischt, und zwar in dem Autoklav,
der für die Polymerisation verwendet wurde. Das gefärbte Polymere wird in Bandform ausgepreßt
und abgekühlt, in Schnitzel geschnitten und anschließend in einem herkömmlichen Apparat geschmolzen
und versponnen, wobei Fäden mit einem tiefroten Farbton und einer vorzüglichen Allgemeinechtheit
erhalten werden.
An Stelle des in den Beispielen 1 bis 3 verwendeten 1,2-Chromkomplexes wird der 1,2-Chromkomplex
von l-(5-Chlor-2-hydroxyphenylazo)-2-naphthol verwendet. Die erhaltenen Fäden besitzen einen kräftigen
rötlichmarineblauen Farbton mit vorzüglicher Echtheit gegenüber Waschen, Reiben, Trockenreinigen
und Licht.
An Stelle des in den Beispielen 1 bis 3 verwendeten 1,2-Chromkomplexes wird der 1,2-Chromkomplex
ίο von 4 - (4 - Nitro - 2 - hydroxyphenylazo) -1 - phenyl-3-methyl-5-pyrazolon
verwendet. Die erhaltenen Fäden besitzen einen kräftigen bläulichroten Farbton mit
vorzüglicher Echtheit gegenüber Waschen, Reiben, Trockenreinigen und Licht.
An Stelle des in den Beispielen 1 bis 3 verwendeten 1,2-Chromkomplexes wird der Chromkomplex von
4 - (5 - Chlor - 2 - hydroxyphenylazo) - 1 - phenyl-3-methyl-5-pyrazolon (als Natriumsalz) verwendet.
Die hergestellten Fäden besitzen einen tiefroten Farbton und vorzügliche Allgemeinechtheitseigenschaften.
An Stelle des in diesem Beispiel verwendeten Natriumkomplexes können die Kalium- oder Ammoniumkomplexe
ebenso verwendet werden.
In der folgenden Tabelle sind in Spalte 3 die Farbtöne angegeben, die durch die Komplexe in Spalte 2
an Stelle des in den Beispielen 1 bis 3 verwendeten Komplexes erhalten werden. Alle Farben besitzen
eine vorzügliche Echtheit gegenüber Licht, Reiben, Trockenreinigen und Waschen.
| Beispiel | 1,2-Chromkomplex | Metallkomplex | Farbton |
| 7 | 1,2-Chromkomplex | von 8-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-l-acetylamino-7-naphthol | Blau |
| 8 | 1,2-Chromkomplex | von l-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-6-brom-2-naphthol | Purpur |
| 9 | 1,2-Chromkomplex | von 3-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-l-acetylamino-4-naphthol | Dunkelblau |
| 10 | 1,2-Chromkomplex | von 2-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-l,5-naphthylendiol | Blau |
| 11 | 1,2-Chromkomplex | von a-Acetyl-«-(2'-hydroxy-5'-chlorphenylazo)-acetanilid | Orange |
| 12 | 1,2-Chromkomplex thoat 1,2-Chromkomplex |
von l-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-2-naphthylamin | stumpf Violett |
| 13 14 |
1,2-Chromkomplex 5-pyrazolon 1,2-Chromkomplex |
von Methyl-l-(2'-hydroxy-5'-chlorphenylazo)-2-hydroxy-3-naph- von l-(2'-Hydroxy-3',5',6'-trichlorphenylazo)-2-naphthol |
Violett Purpur |
| 15 16 |
1,2-Chromkomplex azolon 1,2-Chromkomplex |
von l-Phenyl-3-methyl-4-(2'-hydroxy-3',5',6'-trichlorphenylazo)- von l-(2'-Hydroxy-5'-nitrophenylazo)-2-naphthol |
Rötlichorange Schwarz |
| 17 18 |
1,2-Chromkomplex | von l-Phenyl-3-methyl-4-(2'-hydroxy-5'-nitrophenylazo)-5-pyr- von l-(2'-Hydroxy-5'-nitrophenylazo)-2-naphthylamin |
Rot stumpf Braun |
| 19 | 1,2-Chromkomplex | von l-(2'-Hydroxy-4'-nitrophenylazo)-2-naphthol | Marine |
| 20 | 1,2-Chromkomplex | von l-(2'-Hydroxy-5'-methoxyphenylazo)-2-naphthol | Blau |
| 21 | 1,2-Chromkomplex | von l-(2'-Hydroxy-3',5'-dinitrophenylazo)-2-naphthol | Schwarz |
| 22 | 1,2-Chromkomplex | von l-(2'-Hydroxy-4'-chlorphenylazo)-2-naphthol | Violett |
| 23 | 1,1-Chromkomplex azolon 1,1-Chromkomplex |
von l-(2'-Hydroxynaphth-l'-ylazo)-2-naphthol | Dunkelblau |
| 24 25 |
1,1-Chromkomplex | von l-Phenyl-3-methyl-4-(2'-hydroxy-5'-chlorphenylazo)-5-pyr- von l-(2'-Hydroxy-5'-chlorphenylazo)-2-naphthol |
Scharlach Violett |
| 26 | 1,1-Chromkomplex azolon |
von l-(2'-Hydroxy-5'-nitrophenylazo)-2-naphthol | Marine |
| 27 | von l-Phenyl-3-methyl-4-(2'-hydroxy-4'-nitrophenylazo)-5-pyr- | Rot | |
Claims (2)
1. Verfahren zum Färben von synthetischen, linearen Polyamiden mit Chromkomplexen eines
Monoazofarbstoffes der Formel
A-N=N-E
worin A einen mono- oder bicyclischen Arylrest darstellt, der in o-Stellung zur Azobindung eine
Hydroxylgruppe aufweist, und E den Rest einer Kupplungskomponente darstellt, die in einer zu
einer Hydroxyl-, Amino- oder enolisierbaren Ketogruppe benachbarten Stellung kuppelt, wobei
sowohl A als auch E nach Beheben zusätzlich zu denjenigen in o-Stellung zur Azobindung,
andere Substituenten aufweisen können, vorausgesetzt, daß das Molekül keine Sulfonsäuren
Carbonsäure- oder Sufonamidgruppen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Farbstoffe zum Massefärben verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Farbstoffe zum Massefärben von Monomeren oder Vorpolymeren der Polyamide verwendet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr, 1045 363;
österreichische Patentschrift Nr. 190 486.
Deutsche Auslegeschrift Nr, 1045 363;
österreichische Patentschrift Nr. 190 486.
609 557/356 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB1933463A GB1055281A (en) | 1963-05-15 | 1963-05-15 | Process for the coloration of polyamides |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1213989B true DE1213989B (de) | 1966-04-07 |
Family
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1213989B (de) |
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| BR7604661A (pt) * | 1975-07-18 | 1977-08-02 | Ugine Kuhlmann | Complexos cromiferos 1/2 castanhos e processo para preparacao dos mesmos |
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| AT190486B (de) * | 1955-02-26 | 1957-07-10 | Basf Ag | Verfahren zum Färben von natürlichen oder synthetischen Polyamidfasern |
| DE1045363B (de) * | 1956-06-19 | 1958-12-04 | Basf Ag | Verfahren zum Faerben von Gebilden aus Wolle, linearen Polyamiden und Polyurethanen |
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1963
- 1963-05-15 GB GB1933463A patent/GB1055281A/en not_active Expired
-
1964
- 1964-05-14 DE DEJ25837A patent/DE1213989B/de active Pending
- 1964-05-15 BE BE648057A patent/BE648057A/xx unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1055281A (en) | 1967-01-18 |
| BE648057A (de) | 1964-11-16 |
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