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DE1213860B - Farbbandkassette - Google Patents

Farbbandkassette

Info

Publication number
DE1213860B
DE1213860B DEL38942A DEL0038942A DE1213860B DE 1213860 B DE1213860 B DE 1213860B DE L38942 A DEL38942 A DE L38942A DE L0038942 A DEL0038942 A DE L0038942A DE 1213860 B DE1213860 B DE 1213860B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribbon
cup
bridge
cups
flange
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL38942A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter David Landgraf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US30562A external-priority patent/US3008561A/en
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1213860B publication Critical patent/DE1213860B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J32/00Ink-ribbon cartridges

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Farbbandkassette Die Erfindung betrifft eine Farbbandkassette mit zwei miteinander verbundenen, je eine Farbbandspule aufnehmenden, vor Ingebrauchnahme des Farbbandes trennbaren Behältern, die je einen axialen Schlitz aufweisen, durch den das Farbband hindurchläuft.
  • Es sind bereits Farbbandkassetten, wie sie beispielsweise für Schreibmaschinen verwandt werden, bekannt, bei denen zwei Spulen, auf denen die Enden des Farbbandes aufgewickelt sind, in zwei Bechern gekapselt sind, die beim Verkauf miteinander verbunden sind und die vor dem Einsetzen in die Schreibmaschine getrennt werden. In den Wandungen der Becher befinden sich Schlitze, durch die sich das Farbband von der einen Spule in dem einen Becher zu der anderen Spule in dem anderen Becher erstreckt. Der Vorteil einer derartigen Farbbandkassette besteht darin, daß die Finger der das Band einsetzenden Person nicht mit Farbe beschmutzt werden, weil die Finger mit dem Farbband selbst nicht in Berührung kommen können. Da die Farbbänder in der Farbbandkassette im wesentlichen dicht eingeschlossen sind, findet auch bei längerer Lagerung ein Eintrocknen der Farbe nur in ganz geringem Umfang statt. Auch ein Austrocknen des in einer Schreibmaschine eingesetzten Farbbandes wird auf ein Minimum herabgesetzt.
  • Bei der bekannten Farbbandkassette sind jeweils die die beiden Spulen aufnehmenden Becher durch einen gemeinsamen Deckel miteinander verbunden, der beim Einsetzen der Kassette in eine Schreibmaschine zerbrochen wird. Das bedeutet, daß mehrere Herstellungs- und Formgebungsgänge erforderlich sind, zumindest müssen zwei verschiedene Teile gespritzt werden. Da die zusammenzusetzenden Teile genau ineinanderpassen müssen, ist bei der Herstellung die Einhaltung verhältnismäßig enger Toleranzen erforderlich, die den Herstellungsvorgang verteuern. Ein weiterer Nachteil der bekannten Farbbandkassette besteht darin, daß die Becher für die einzelnen Spulen erst in eine solche Lage gebracht werden müssen, daß der brechbare Deckel aufsetzbar ist. Bei der bekannten Farbbandkassette besteht somit die Gefahr, daß das Farbband beim Einsetzen der Spulen zu weit abgewickelt wird und nach dem Einsetzen der Spulen wieder aufgewickelt werden muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Farbbandkassette zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Farbbandkassetten nicht aufweist. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß zwei Becher durch eine Brücke derart miteinander verbunden sind, daß die axialen Schlitze der Becher sich innerhalb der Brücke einander gegenüberliegen und jeder Becher an dem oberen Rand seines zylindrischen Teils eine Lippe trägt, die gegen den Flansch der Spule liegt, wobei der Flansch der Spule einen etwas kleineren Durchmesser hat, bezogen auf den Innendurchmesser der Becher, und daß die Grundflächen der Becher Bohrungen enthalten, in denen die Spulen drehbar gelagert sind.
  • Die erfindungsgemäße Farbbandkassette besteht im wesentlichen. aus zwei Bechern und einer Brücke, die alle zusammen aus einem Stück bestehen und damit in einem Arbeitsgang gespritzt werden können. Enge Toleranzen brauchen dabei nicht eingehalten zu werden, so däß die Herstellung verhältnismäßig billig ist. Darüber hinaus besteht ein weiterer Vorteil des Anmeldungsgegenstandes darin, daß das Einbringen des Farbbandes in die Kassette insofern einfacher ist, als die Becher durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Dadurch ist die gegenseitige Lage genau definiert, und es besteht kaum die Gefahr, wie bei der bekannten Farbbandkassette, daß das Farbband beim Einsetzen der Spulen zu weit abgewickelt wird und nach dem Einsetzen der Spulen wieder aufgewickelt werden muß.
  • Obwohl bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Farbbandkassette ein Deckel nicht erforderlich ist, isi doch eine verhältnismäßig gute Kapselung der Farbbänder gegeben, ohne daß eine erhöhte Reibung zwischen Spulenflansch und dem die Spule aufnehmenden Becher zu befürchten ist. Der äußere Durchmesser des Flansches ist etwas kleiner als der Innendurchmesser des Bechers, und die einzig auftretende Reibung ist die zwischen einer Haltelippe am Rande des Bechers und der Spule. Die Berührungsfläche ist außerordentlich klein, und außerdem besitzen die gebräuchlichen Kunststoffe einen so niedrigen Reibungskoeffizienten, daß eine Reibung zwischen diesen Teilen vollkommen vernachlässigt werden kann.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind in der die beiden Becher miteinander verbindenden Brücke Materialschwächungen vorgesehen, die das Zerbrechen an dieser Stelle begünstigen. Dadurch wird auch bei unaufmerksamer Behandlung der erfindungsgemäßen Farbbandkassette eine saubere Trennung zwischen den beiden Bechern an der richtigen Stelle gewährleistet.
  • Eine andere Weiterbildung betrifft eine Farbbandspule für die erfindungsgemäße Kassette, wobei an der Nabe der Farbbandspule ein Zapfen angeordnet ist, der in die Bohrung der Becher eingreift. Dadurch ist eine exakte Führung der Farbbandspule in den Bechern gewährleistet.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel zeigt, näher erläutert. F i g. 1 zeigt einen Doppelbehälter gemäß der Erfindung; F i g. 2 ist ein Schnitt auf der Linie 2-2 der F i g. 1; F i g. 3 ist ein Schnitt auf der Linie 3-3 der F i g. 1; F i g. 4 zeigt in einer anderen perspektivischen Ansicht die Vorrichtung nach F i g. 1; F i g. 5 ist eine perspektivische Darstellung der auseinandergenommenen Vorrichtung eines Doppelbehälters nach F i g. 1 und F i g. 6 zeigt perspektivisch, wie die Brücke zwischen den Bechern getrennt werden kann, wenn die Spulen in eine Schreibmaschine eingesetzt werden sollen.
  • In den Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 10 einen Becher und das Bezugszeichen 11 einen anderen Becher eines Zwillingsbecherbehälters für ein Farbband. Die Becher 10 und 11 umfassen jeweils eine Grundfläche 12 und 13, zylindrische Wände 14 und 15 und axiale Öffnungen 16 und 17 in den Grundflächen. Identische Spulen 18 sind für die Becher 10 und 11 vorgesehen.
  • Die Spulen 18 besitzen einen scheibenförmigen Flansch 20, der als Deckplatte wirkt und der einen etwas kleineren Durchmesser als der Durchmesser innerhalb der zylindrischen Wände 14 und 15 hat und sich daher gut passend, aber drehbar einsetzen läßt. Von jedem Flansch 20 erstreckt sich zentrisch eine Nabe oder die eigentliche Spule 21, auf die ein Ende eines Bandes 22 aufgewickelt werden kann. Um das Band 22 auf der Nabe oder der Spule 21 zu befestigen, ist jedes Bandende mit einer Schlinge 23 versehen, die in einem axialen Schlitz 24 der Nabe befestigt wird.
  • Jede Nabe 21 ist mit einem zentrischen zylindrischen Schaft 25 ausgestattet, dessen eines Ende sich etwas über die Basisfläche der eigentlichen Nabe hinauserstreckt, so daß die Enden der Schäfte 25 in die öffnungen 16 oder 17 eingesetzt werden können.
  • Die Ränder der Becher 10 und 11 sind jeweils mit einer sich nach innen erstreckenden Lippe 26 versehen, deren innerer diametraler Abstand etwas kleiner ist als der Durchmesser des Flansches 20. Die Höhe der Spule plus der Stärke des Flansches ist so gewählt, daß der obere Rand des Flansches unter die Lippe gedrückt werden kann, jedoch in dem Becher ruht, ohne daß eine bemerkenswerte Reibung entsteht oder vertikales oder seitliches Spiel auftritt. Gegenüberliegende Axialschlitze 27 sind in den zylindrischen Wänden der Becher 10,11 vorgesehen, damit sich das Band aus dem einen Becher in den anderen und umgekehrt bewegen kann.
  • Die Schlitze 27 geben den zylindrischen Wänden 14 und 15 eine Elastizität, wodurch sie sich, wenn die Spule 18 eingesetzt wird, etwas auseinanderbewegen können. Diese Elastizität wiederum bewirkt einen guten Sitz des Flansches 20 innerhalb des Bechers. In vertikaler Richtung besitzen die Grundflächen 12 und 13 der Becher ausreichend Elastizität, um die Ränder der Flansche 20 gegen die untere Seite der Ränder 26 zu halten.
  • Die Becher 10 und 11 sind durch zwei parallele Stege 31, 32 verbunden, die wiederum durch eine Grundfläche 33 verbunden sind, so daß sich zwischen den Bechern eine Brücke ergibt. Außerdem entsteht dadurch ein Schutz für jenen Teil des Bandes 22, der sich zwischen den Bechern, d. h. zwischen den öffnungen 27, erstreckt. Öffnungen 34 sind in den Stegen 31, 32 und in der Grundfläche 33 angeordnet, um das Band beobachten zu können, um Farbe oder Art feststellen zu können, und ferner, um ein Durchtrennen der Brücke zu ermöglichen.
  • Das Behälterpaar wird im verbundenen Zustand verkauft, d. h. in einem Zustand, in -dem die Brücke beide Behälter miteinander verbindet. Wenn der Käufer das Band in eine Schreibmaschine einsetzen will, wird die Brücke beispielsweise vermittels einer Schere oder eines anderen scharfen Gegenstandes an den öffnungen 34 durchschnitten, und die Becher 10 und 11 werden getrennt. Die Becher werden in die Schreibmaschine so eingesetzt, daß die Grundflächen 12 und 13 nach oben weisen. Die Deckplatten 20 sind mit einer Serie von öffnungen 36 versehen, in die die Antriebsvorrichtung der Schreibmaschine eingreift. Diese Antriebsvorrichtung dreht sich, wenn auf der Maschine geschrieben wird und dreht damit auch die Deckplatten 20 und damit die Spulen 21 in bekannter Weise. Die Spulen und Deckplatten können dabei nicht springen oder schlagen, weil sie auf den Schäften 25 mit Lagerflächen versehen sind und weil außerdem eine Lagerfläche am Rand des Flansches 20 vorhanden ist, nämlich dort, wo der letztere gegen die innere Fläche der Wand 14 oder 15 anliegt und nach oben hin von der unteren Fläche der Lippe 26 gehalten wird.
  • Die Becher und die Deckplatten stellen einen nahezu vollkommenen Abschluß dar, weil sich die Antriebsöffnungen in die Nabe 21 erstrecken, die wiederum vom Innenraum der Becher 10,12 durch den Zentnerschaft isoliert ist, daher wird auf diese Weise das Band wesentlich vollkommener gegen Austrocknen geschützt als das bei bekannten Ausgestaltungen bisher möglich war.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Farbbandkassette mit zwei miteinander verbundenen, je eine Farbbandspule aufnehmenden, vor Ingebrauchnahme des Farbbandes trennbaren Behältern, die je einen axialen Schlitz aufweisen, durch den das Farbband hindurchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Becher (14, 15) durch eine Brücke (31, 32, 33) derart miteinander verbunden sind, daß die axialen Schlitze (27) der Becher sich innerhalb der Brücke einander gegenüberliegen und jeder Becher (14,15) an dem oberen Rand seines zylindrischen Teils eine Lippe (26) trägt, die gegen den Flansch (20) der Spule liegt, wobei der Flansch der Spule (18) einen etwas kleineren Durchmesser hat, bezogen auf den Innendurchmesser der Becher, und daß die Grundflächen (12,13) der Becher (14,15) Bohrungen (16,17) enthalten, in denen die Spulen drehbar gelagert sind.
  2. 2. Farbbandkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Becher (14, 15) mit der Brücke (31, 32,33) aus einem Stück geformt sind und in der Mitte der Brücke Materialschwächungen (34) vorgesehen sind, die das Durchtrennen der Brücke an dieser Stelle begünstigen.
  3. 3. Farbbandspule für die Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Nabe (21) der Spule ein Zapfen (25) angeordnet ist, der in die Bohrung (16 bzw. 17) der Becher (14 bzw.15) eingreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1074 599; schweizerische Patentschrift Nr. 107 749.
DEL38942A 1960-05-20 1961-05-09 Farbbandkassette Pending DE1213860B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1213860XA 1960-05-20 1960-05-20
US30562A US3008561A (en) 1960-05-20 1960-05-20 Typewriter spools
FR862228A FR1289323A (fr) 1960-05-20 1961-05-18 Bobines à rubans pour machines à écrire

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1213860B true DE1213860B (de) 1966-04-07

Family

ID=33101796

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL38942A Pending DE1213860B (de) 1960-05-20 1961-05-09 Farbbandkassette

Country Status (2)

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DE (1) DE1213860B (de)
FR (1) FR1289323A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH107749A (fr) * 1923-06-18 1924-11-17 Colcombet Francois Et Cie Soci Tambour pour l'enroulement ou le déroulement dans son intérieur des rubans ou produits similaires livrés au commerce.
DE1074599B (de) * 1960-02-04 Royal McBee Corporation West Hartford Conn (V St A) Verpackungs ausbildung fur Farbbandspulen 27 6 so V St Amerika

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074599B (de) * 1960-02-04 Royal McBee Corporation West Hartford Conn (V St A) Verpackungs ausbildung fur Farbbandspulen 27 6 so V St Amerika
CH107749A (fr) * 1923-06-18 1924-11-17 Colcombet Francois Et Cie Soci Tambour pour l'enroulement ou le déroulement dans son intérieur des rubans ou produits similaires livrés au commerce.

Also Published As

Publication number Publication date
FR1289323A (fr) 1962-03-30

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