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DE1213321B - Vorrichtung zum Verhindern von Fadenwickeln in Fadenfuehrungstrommeln - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern von Fadenwickeln in Fadenfuehrungstrommeln

Info

Publication number
DE1213321B
DE1213321B DER23075A DER0023075A DE1213321B DE 1213321 B DE1213321 B DE 1213321B DE R23075 A DER23075 A DE R23075A DE R0023075 A DER0023075 A DE R0023075A DE 1213321 B DE1213321 B DE 1213321B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
drum
thread guide
winding
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER23075A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Fuerst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER23075A priority Critical patent/DE1213321B/de
Priority to CH6001958A priority patent/CH366480A/de
Publication of DE1213321B publication Critical patent/DE1213321B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/46Package drive drums
    • B65H54/48Grooved drums
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/003Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to winding of yarns around rotating cylinders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verhindern von Fadenwickeln in Fadenführungstrommeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verhindern von Fadenwickeln in Fadenführungstrommeln an Spulmaschinen mit Antrieb der Spulen am Umfang.
  • Bekanntlich ist es erforderlich, das auf den Spinnkopsen hergestellte Garn auf andere, sogenannte Kreuzspulen, aufzuwinden. Hierzu muß der Faden hin- und hergeführt werden, was, wie ebenfalls bekannt ist, z. B. mittels eines rotierenden Fadenführers geschieht. Solche Fadenführer sind im allgemeinen als Trommel ausgebildet und besitzen im Trommelmantel eine Nut, die den Faden hin- und herführt und an den Stirnseiten der Spulen Wendestellen besitzt. Reißt nun der Faden während des Aufspulens auf die Spule, so kann sich in der Fadenführungstrommel ein Wickel bilden, wenn der Faden so schnell nachgezogen wird, daß der Fadenwächter infolge der im Faden verbleibenden Spannung nicht anspricht.
  • Untersuchungen haben ergeben, daß sich das von der Ablaufspule kommende Fadenende während einer kurzen Zeit nach dem Bruch spannungslos in der Trommelnut befindet und sich infolge der ihm innewohnenden kinetischen Energie vorwärts bewegt, wobei die Reibung des Fadens an der Fadenführungsnut bzw. die Mitnahme durch den von der Trommel erzeugten Luftstrom auch weiterhin das Abziehen der Spule unterstützt. Sobald das durch Luftstrom und Reibung um die Trommel herumgeführte Fadenende in den Bereich des nachlaufenden Fadens gelangt, wird es von diesem Faden festgeklemmt, so daß sich der Faden nun in der Fadenführungstrommel aufwickelt.
  • Im allgemeinen sitzen mehrere Fadenführungstrommeln auf einer Welle, so daß zur Entfernung eines Wickels in einer Trommel der gesamte Wellenstrang stillgesetzt werden muß, wodurch nicht nur die durch den Wickel gestörte Spulstelle untätig wird, sondern auch die benachbarten Spulstellen ihre Arbeit einstweilen einstellen müssen.
  • In der deutschen Auslegeschrift 1 009 987 ist eine Fachmaschine beschrieben, bei der bei Fadenbruch oder bei Aufhören des Fadenzulaufs mindestens eines der beiden zu fachenden Fäden von der Rückseite der Spule her ein zwischen die Spule und die Treibtrommel eindringender Schieber eingeführt wird, der ein Anhalten und Abheben der Spule von der Fadenführungstrommel bewirkt. Der Schieber hebt dabei gleichzeitig die Fäden aus der Fadenführungstrommel heraus. Bei einer Fachmaschine ist jedoch die Gefahr der Bildung eines Wickels kaum vorhanden, denn dadurch, daß zwei oder mehrere Fäden in die Faden- führungstrommel einlaufen, ist selbst dann, wenn ein Fadenbruch vorhanden ist, der Kontakt zwischen den einzelnen Fäden so groß, daß das freie, nachfolgende Fadenende von dem nicht gebrochenen Faden mitgenommen wird. Die Spule mag dann einen Fehler aufweisen, aber das Fadenende ist aus der Fadenführungstrommel wieder herausgehoben, und damit ist die Gefahr eines Wickels zunächst beseitigt. Im übrigen laufen diese Maschinen derart langsam, daß es tatsächlich gelingt, einen Faden durch den Fadenwächter überprüfen zu lassen, um so mehr, als der Weg zwischen Fadenwächter und Einlaufstelle in die Fadenführungstrommel lang ist.
  • In der USA.-Patentschrift 1 990 620 ist in der Fig. 16 eine Fadenführungseinrichtung dargestellt, welche aus einer Nutentrommel und einem Hilfsfadenführer besteht. Erst die Kombination dieser beiden Teile ermöglicht eine zum Anmeldezeitpunkt dieser Patentschrift zufriedenstellende Fadenführung.
  • Derartige Fadenführungseinrichtungen genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Sie sind nicht in der Lage, mit einer so weitgehenden Sicherheit die Fäden zu verlegen, wie dies für die Bildung von hochwertigen Spulen, insbesondere von Färbespulen, erforderlich ist. Außerdem ist bei dieser Einrichtung die Fadenführungssicherheit wesentlich geringer als bei der heute üblichen Form der Fadenführungstrommel, so daß diese Einrichtung für die jetzt gebräuchlichen hohen Fadengeschwindigkeiten nicht brauchbar ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bildung von Fadenwickeln in Fadenführungstrommeln zu verhindern.
  • Der Lösung dieser Aufgabe lag die Erkenntnis zugrunde, daß es möglich ist, den Faden an der Wendestelle, d. h. also in der Nähe des Trommelrandes, aus der Trommel herauszubefördern, sofern ein besonderes Schleuderorgan vorhanden ist, das den an sich spannungslosen Faden zur Stirnseite aus dem Bereich der Trommel, z. B. in axialer Richtung, herausschleudert. Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß an der Wendestelle der Fadenführungsnut eine Abschlagführungsnut vorgesehen ist, welche den beim Spulen zuerst führenden Nutenzweig über die Wendestelle in gleicher Richtung hinaus fortsetzt und daß die Trommelwelle beiderseits der Fadenführungstrommel durch den Trommelrand untergreifende Fadenfangglieder abgedeckt ist. Hierdurch wird erreicht, daß das von der Ablaufspule kommende Fadenende nach dem Fadenbruch hinter der Wendestelle durch ein besonderes Schleuderorgan gefangen und herausgeschleudert wird. Dies gelingt um so besser, je höher die Fadengeschwindigkeit beim Spulen und demzufolge je größer die Drehzahl der Fadenführungstrommel ist. Die den Trommelrand untergreifenden Fadenfangglieder nehmen sodann das herausgeschleuderte Fadenende auf und halten es von den umlaufenden Teilen, insbesondere der Trommel und der Welle, fern, so daß es von den rotierenden Teilen nicht wieder erfaßt werden kann.
  • Derartige Fadenfangglieder sind zwar durch. die schweizerische Patentschrift 213 879 an sich bekannt, jedoch nicht an Fadenfiihrungstrommeln, sondern an Spulen, wobei der Spulenrand nicht von dem Fadenfangglied untergriffen wird. Die Fadenfangglieder gemäß der Erfindung können als Saugluftrohr oder als Bürste ausgebildet sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Über einer umlaufenden Trommelwelle 1 ist ein Schirmblech 2 angebracht, welches sich seitlich bis in eine Ausnehmung 3 einer Fadenführungstrommel 4 erstreckt, nach vorn aber durch den überragenden Rand der Trommel abgedeckt ist. Die Fadenführungstrommel 4 besitzt eine an sich bekannte Fadenführungsnut mit den Nutenzweigen 5 und 5 a. An der Wendestelle 6 ist nun eine Abschlagführungsnut 7 angebracht, welche in ungefähr gleicher Richtung wie der zuerst fadenführende Nutenzweig 5 verläuft. Eine geringe Knikkung in Richtung zum Nutenzweig 5 a kann hierbei von Vorteil sein. Bei Inbetriebnahme der Spulstelle kommt der Faden F von einem Fadenspanner 8 und läuft in bekannter Weise im Nutenzweig 5a und 5 zur Auflaufspule 9, die in einem Rahmen 10 getragen wird. Solange nun Spannung auf dem Faden liegt, d. h. der Faden mit der Auflaufspule verbunden ist, wird der Faden sowohl in dem oberen Nutenzweig 5 als auch in dem unteren Nutenzweig 5 a normal lau- fen und hin- und hergeführt werden. Läßt dagegen die Spannung infolge Fadenbruchs im Bereich der Trommel nach, so wird der Faden (StellungF') an der Kreuzungsstelle in gleichbleibender Richtung weiterfliegen, d.-h.-in die Abschlagführungsnut 7 einlaufen und von dort an den Rand (Stellung F") geführt werden. Das zwischen Nutenzweig 5 a und Abschlagführungsnut 7 liegende Dreieck 11 dient hierbei als Schleuderorgan. Dadurch, daß der Faden seitlich nach außen geschleudert wurde, wird er auch auf das dort befindliche Schirmblech 2 geleitet, welches ihn von der Welle bzw. Trommel fernhält. Ferner können zur Festsetzung des Fadens an oder auf dem Schirmblech Fadenfangglieder 12, 13, beispielsweise in Form einer Bürste oder eines Saugluftrohres angebracht sein.
  • Die Einrichtung verhindert in einfacher Weise, ohne besondere zusätzliche Mittel die Bildung eines Wickels. Sie verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit der bekannten Spulmaschinen. Durch ihre einfache Bauart ist sie besonders betriebssicher und erfordert keine Wartung oder besondere Bedienung.
  • Die Erfindung kann sowohl bei Trommeln mit sich kreuzenden Fadenführungsnuten, als auch bei solchen mit sich nicht kreuzenden Fadenführungsnuten verwirklicht werden. Auch für Trommeln, welche einzeln angetrieben werden, ist ihre Anwendung vorteilhaft.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verhindern von Fadenwickeln in Fadenführungstrommeln an Spulmaschinen mit Antrieb der Spulen am Umfang, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wendestelle (6) der Fadenführungsnut eine Abschlagsführungsnut (7) vorgesehen ist, welche den beim Spulen zuerst führenden Nutenzweig (5) über die Wendestelle (6) in gleicher Richtung hinaus fortsetzt, und daß die Trommelwelle (1) beiderseits der Fadenführungstrommel (4) durch den Trommelrand untergreifende Fadenfangglieder (12, 13) abgedeckt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenfangglieder als Saugluftrohr oder Bürste ausgebildet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 891 517, 469 862; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 009 987; schweizerische Patentschrift Nr 213 879; USA.-Patentschrift Nr. 1 990 620.
DER23075A 1958-04-05 1958-04-05 Vorrichtung zum Verhindern von Fadenwickeln in Fadenfuehrungstrommeln Pending DE1213321B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER23075A DE1213321B (de) 1958-04-05 1958-04-05 Vorrichtung zum Verhindern von Fadenwickeln in Fadenfuehrungstrommeln
CH6001958A CH366480A (de) 1958-04-05 1958-05-29 Verfahren und Fadenführungstrommel zur Verhinderung der Wickelbildung an Trommeln von Spulmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER23075A DE1213321B (de) 1958-04-05 1958-04-05 Vorrichtung zum Verhindern von Fadenwickeln in Fadenfuehrungstrommeln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1213321B true DE1213321B (de) 1966-03-24

Family

ID=7401299

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER23075A Pending DE1213321B (de) 1958-04-05 1958-04-05 Vorrichtung zum Verhindern von Fadenwickeln in Fadenfuehrungstrommeln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1213321B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE469862C (de) * 1928-12-28 Ferdinand Aemmer Entstaubungseinrichtung fuer Schlitztrommeln
US1990620A (en) * 1933-06-27 1935-02-12 Schweiter Hans Traverse thread winder
CH213879A (de) * 1940-06-22 1941-03-31 Hamel Gmbh Zwirnmaschinen Spindelloser Spulenhalter.
DE891517C (de) * 1941-08-09 1953-09-28 Carl Hamel Ag Fadenfuehrungstrommel fuer Kreuzspulmaschinen
DE1009987B (de) * 1952-02-21 1957-06-06 Edmund Hamel Abstellvorrichtung an einer Kreuzspulmaschine mit Treibtrommeln, insbesondere zur Herstellung von gefachten Kreuzspulen

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