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DE1213319B - Spindel fuer Spinnmaschinen - Google Patents

Spindel fuer Spinnmaschinen

Info

Publication number
DE1213319B
DE1213319B DEF39419A DEF0039419A DE1213319B DE 1213319 B DE1213319 B DE 1213319B DE F39419 A DEF39419 A DE F39419A DE F0039419 A DEF0039419 A DE F0039419A DE 1213319 B DE1213319 B DE 1213319B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
bearing
spring
bearing housing
spinning machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF39419A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1213319B publication Critical patent/DE1213319B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/08Mounting arrangements
    • D01H7/12Bolsters; Bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
D02d
Deutsche Kl.: 76 c-25
F39419VII a/76c
6. April 1963
24. März 1966
Die Erfindung betrifft eine Spindel für Spinnmaschinen mit einem beispielsweise aus gepreßtem Stahlblech hergestellten Spindellagergehäuse, das zum Führen und Abstützen der Spindelklinge ein oberes Halslager und ein unteres in die lediglich als kleine Kapsel ausgebildete Spindelbüchse eingesetztes und darin befestigtes Fußlager aufweist.
Bei bekannten Spindeln dieser Art ist das Fußlager im Spindelgehäuse pendelartig angeordnet und sein Sitz als Kugelfläche ausgebildet, so daß unendlich viele Einstellungen des Fußlagers und demzufolge auch seitliche Schwingungsbewegungen möglich sind. Diese Lagerung des Spindelfußlagers verursacht Spindelvibrationen, die bei den üblichen hohen Spindeldrehzahlen eine vorzeitige Abnutzung der Spindelführungselemente und auch des Spindelschaftes selbst sowie ein Warmlaufen der Spindellagerung zur Folge haben, was zur raschen Zersetzung des Schmiermittels führen kann. Das gilt auch für eine andere bekannte Spindelkonstruktion, bei der zwar das Fußlager von einer seine Bewegungen dämpfenden Spiralfeder umgeben ist, wodurch jedoch die Nachteile, die mit dem Aufsitzen des bei dieser Konstruktion an seinem unteren Ende ebenfalls eine Kugelfläche aufweisenden Fußlagers auf dem Boden des Spindellagergehäuses verbunden sind, nicht gänzlich beseitig werden.
Ähnliche Verhältnisse sind bei einer weiteren bekannten Spindelkonstruktion gegeben, bei der das Fußlager mit ebener glatter Fläche ebenfalls auf einem unteren Widerlager ruht und ohne radiales Spiel in den Innenmantel einer als Spiralfeder ausgebildeten Dämpfungsvorrichtung eingeschoben ist. Diese Spiralfeder ist an ihrer äußeren Mantelfläche durch eine Hülse geführt, in der sie mit Spannung anliegt. Sie kann aber auch unmittelbar an der Wandung des Spindellagergehäuses anliegen. In beiden Fällen wird sie jedoch von oben her durch einen sie bis auf ihre Mittelöffnung abdeckenden und mit einem Ansatz in die Mittelöffnung hineinragenden Zentrierring in ihrer Lage gehalten. Zu dem Nachteil des Aufsitzens des Fußlagers mit ebener glatter Fläche auf einem Widerlager in der Nähe des Bodens des Spindellagergehäuses kommt somit noch der Nachteil, daß bei dieser Konstruktion die Zirkulation des nicht nur zur Schmierung des Fußlagers, sondern auch zu dessen Kühlung dienenden Schmiermittels stark behindert wird.
Bei noch einer anderen ebenfalls bekannten Spindel mit unter Federwirkung festgehaltenem Fußlager besteht das Fußlager aus einem kegelförmigen Becher, der durch einen nach außen gebördelten, Spindel für Spinnmaschinen
Anmelder:
Amparo Fiol Martinez, Barcelona (Spanien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Marsch, Patentanwalt,
Düsseldorf, Lindemannstr. 31
Beanspruchte Priorität:
Spanien vom 7. April 1962 (276 295)
flanschartigen Rand an einem schulterartigen Absatz des Spindellagergehäuses aufgehängt und zentriert ist, wobei der Becherrand durch eine sich gegen einen in einer inneren Rille des Spindellagergehäuses eingelassenen Stellring abstützende Schraubenfeder in axialer Richtung gegen den schulterartigen Absatz des Spindellagergehäuses gepreßt wird. Bei dieser Ausführung der Spindellagerung werden mögliche Vibrationen der Spindel durch sofortige Wiedereinstellung derselben in die Drehachse ausgeglichen. Es hat sich aber gezeigt, daß bei sehr hohen Spindeldrehzahlen zwischen dem Fußende der Spindelklinge und dem als kegelförmigen Becher ausgebildeten Fußlager sowie zwischen dem flanschartigen Aufhängerand des Bechers und dem schulterartigen Absatz des Spindelgehäuses Reibungen entstehen, die ein Warmlaufen verursachen, und daß ferner das Halslager einer vorzeitigen Abnutzung unterworfen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mangel zu beseitigen.
Die Erfindung besteht darin, daß die die Spindelbüchse bildende Kapsel durch ein im unteren Teil des Spindellagergehäuses eingesetztes Dämpfungselement gehalten wird, das durch eine zickzackförmig gebogene Stahlbandfeder gebildet ist, deren einzelne Falten oder Lagen in konzentrischen Kreisbogen verlaufen.
Durch diese Maßnahme ergeben sich die folgenden Vorteile: Durch das Fehlen der üblichen beweglichen Spindelbüchse ergibt sich im Inneren des Spindellagergehäuses ein großer Hohlraum, der als Ölbehälter und zur Abkühlung mit direkter Ausstrahlungswand dient.
Das für die Halterung des Fußlagers vorgesehene, als zickzackförmig gebogene Bandfeder ausgebildete Dämpfungselement, das einen offenen, mehrlagigen
609 539/265
Ring von etwa 300° bildet, mit der inneren zylindrischen Öffnung die Fußlagerkapsel umschließt und mit der äußeren zylindrischen Mantelfläche in den unteren Teil des Spindellagergehäuses eingesetzt und in irgendeiner Weise befestigt ist, erweist sich beim Vibrieren der Spindel als außerordentlich wirksam, da die konzentrischen Lagen der Bandfeder die kreisförmige Bewegung des Schmiermittels verhindern und auf dasselbe einen Druck ausüben, der einen äußerst günstigen Dämpfungswiderstand verursacht, da das Schmiermittel lediglich nach oben entweichen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
A b b. 1 einen schematischen Längsschnitt des Spindellagergehäuses mit eingesetzter Spindel,
Abb. 2 einen Längsschnitt des Fußlagers,
Abb. 3 einen Längsschnitt der Fußlagerkapsel,
A b b. 4 einen Grundriß des Dämpfungselementes und
Abb. 5 einen Vertikalschnitt des Dämpfungselementes nach der Schnittlinie V-V der A b b. 4.
Die Spindelklinge 1, die wie üblich den Wirtel 2 trägt, wird im Inneren des Spindellagergehäuses 3 durch das Halslager 4, das als Rollenlager ausgebildet sein kann und direkt im Spindellagergehäuse bebefestigt ist, und das Fußlager 5 geführt. Das Spindellagergehäuse 3 und der Befestigungsflansch 6 dieses Gehäuses bestehen vorzugsweise aus gepreßtem. Stahlblech, wobei in dem Gehäuse ein oder mehrere Absätze 7 vorgesehen sind, um das Herabfließen des Schmiermittels zu bremsen. Das Fußlager 5 ist in eine die übliche Spindelbüchse ersetzende Kapsel 8 eingesetzt, die einen oberen, flanschartigen Rand 9 besitzt, mit dem sie sich auf dem später noch beschriebenen Dämpfungselement abstützt, und ferner einen inneren Vorsprung 10 aufweist, gegen den sich das Fußlager 5 abstützt. Das erwähnte Dämpfungselement, das die das Fußlager 5 enthaltende Kapsel 8 trägt und das wichtigste Organ der Spindel nach der Erfindung bildet, ist mit 11 bezeichnet. Dieses Element besteht aus einer zickzackförmig gebogenen Stahlbandfeder, deren einzelne Falten oder Lagen in konzentrischen Kreisbogen verlaufen und zusammen einen offenen, etwa 300° umfassenden Ring bilden, wie dies aus den Abb. 4 und 5 ersichtlich ist.
Diese Feder, die in den unteren Teil des Spindellagergehäuses 3 eingesetzt ist, stützt sich gegen einen inneren, schulterartigen Absatz 12 des Spindellagergehäuses ab und wird in ihrer Lage durch eine in den unteren Teil des Spindellagergehäuses eingepreßte gewölbte Scheibe 13 gehalten, die ihrerseits durch die Verschlußkapsel 14 gehaltert ist. Die Dämpfuhgsfeder. 11 wird somit auschließlich durch ihre äußerste Lage gehalten, da nur diese zwischen der Schulter 12 und der Peripherie der gewölbten Scheibe 13 eingeklemmt ist, während die übrigen
ίο Lagen frei schweben und kleine Bewegungen ausführen können, denen sich die eigene Elastizität der Feder und in noch größerem Maße das Öl, in welches die Dämpfungsfeder eingetaucht ist, entgegensetzen, wodurch die Spindelschwingungen gedämpft werden und die Spindelachse automatisch in die geometrische Drehachse eingestellt wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Spindel für Spinnmaschinen mit einem Spindellagergehäuse, das zum Führen und Abstützen der Spindelklinge ein oberes Halslager und ein unteres, in die lediglich als kleine Kapsel ausgebildete Spindelbüchse eingesetztes und darin befestigtes Fußlager aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Spindelbüchse, bildende Kapsel (8) durch ein im unteren Teil des Spindellagergehäuses (3) eingesetztes Dämpfungselement (11) gehalten wird, das durch eine zickzackförmig gebogene Stahlbandfeder gebildet ist, deren einzelne Falten oder Lagen in konzentrischen Kreisbogen verlaufen.
2. Spindel für Spinnmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Dämpfungselement bildende, zickzackförmig gebogene Stahlbandfeder (11) einen offenen, mehrere konzentrisch verlaufende Lagen aufweisenden Ring bildet, der ausschließlich durch seine äußerste Lage gehalten wird, während die übrigen Lagen frei schweben und kleine Bewegungen ausführen können, denen sich die eigene Elastizität der Feder und das Öl, in welches diese eingetaucht ist, entgegensetzen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1115 165, 959 533,
,,.604 516,358 359.
deutsche Auslegeschrift Nr. 1125 330;
schweizerische Patentschrift Nr. 314 282;
französische Patentschrift Nr. 1 098 561.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF39419A 1962-04-07 1963-04-06 Spindel fuer Spinnmaschinen Pending DE1213319B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ES27629562 1962-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1213319B true DE1213319B (de) 1966-03-24

Family

ID=8428408

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF39419A Pending DE1213319B (de) 1962-04-07 1963-04-06 Spindel fuer Spinnmaschinen

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT242034B (de)
CH (1) CH395827A (de)
DE (1) DE1213319B (de)
FR (1) FR1357222A (de)
GB (1) GB976444A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
AT242034B (de) 1965-08-25
FR1357222A (fr) 1964-04-03
GB976444A (en) 1964-11-25
CH395827A (fr) 1965-07-15

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