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DE1213217B - Verfahren zum Herstellen von Wabenmaterial - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Wabenmaterial

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Publication number
DE1213217B
DE1213217B DEV20058A DEV0020058A DE1213217B DE 1213217 B DE1213217 B DE 1213217B DE V20058 A DEV20058 A DE V20058A DE V0020058 A DEV0020058 A DE V0020058A DE 1213217 B DE1213217 B DE 1213217B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive
web
sections
adhesive strips
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV20058A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Milton Holland
Henry Leo Knoll
Roger Clarendon Steele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH filed Critical Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH
Priority to DEV20058A priority Critical patent/DE1213217B/de
Publication of DE1213217B publication Critical patent/DE1213217B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D3/00Making articles of cellular structure, e.g. insulating board
    • B31D3/02Making articles of cellular structure, e.g. insulating board honeycombed structures, i.e. the cells having an essentially hexagonal section
    • B31D3/0223Making honeycomb cores, e.g. by piling a plurality of web sections or sheets
    • B31D3/0276Plane webs having essentially transverse adhesive strips being folded transversely into stacks or being cut transversely into sections which are piled

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Her- Verfahren zum Herstellen von Wabenmaterial stellen von Wabenmaterial durch Auftragen von zueinander parallelen Klebstoffstreifen quer zur Richtung einer Werkstoffbahn und übereinanderstapeln finit von Lage zu Lage gegeneinander versetzten Klebstoffstreifen.
  • Bekannte Verfahren dieser Art erlauben zwar die kontinuierliche Herstellung von mit gegeneinander versetzten Klebstoffstreifen versehenen Abschnitten, erfordern jedoch das Umdrehen dieser Abschnitte mittels zusätzlicher Einrichtungen, z. B. Wendevorrichtungen oder sich hin- und herbewegender Platten, um die gewünschte Staffelung der Leimbänder zu erreichen. Das bekannte Verfahren ist dadurch umständlich und läßt nicht immer einen Endabfall vermeiden, da es z. B. notwendig ist, das Streifenmaterial in einem Umlappungsverfahren hin- und herzufalten und die übergefalteten Enden als Abfall abzuschneiden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, nach welchem ein übereinanderstapeln von Wabenmaterial mit von Lage zu Lage versetzten Klebstoffstreifen vereinfacht, d. h. ohne wenden bzw. Hin- und Herbewegen des Materials, durchführbar ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der fortlaufende Bahnwerkstoff mittels eines Querschneiders derart in die Länge der Lagen bestimmende gleiche Abschnitte aufgeteilt wird, daß jeweils abwechselnd Abschnitte mit und Abschnitte ohne Klebstoffstreifen an den beiden Schnittkanten entstehen. Auf diese Weise werden kontinuieriche Abschnitte mit gegeneinander versetzten Klebstoffstreifen herstellbar, ohne daß es der obererwähnten zusätzlichen Einrichtungen bedarf, um die gewünschte Staffelung der mit den Klebstoffstreifen versehenen Abschnitte zu erreichen.
  • In vielen Fällen ist es vorteilhaft, wenn zusätzlich blanke, d. h. klebstofffreie Bänder verwendet werden, derart, daß zwischen je zwei Abschnitten aus der mit Klebstoff beschichteten Bahn ein Abschnitt aus der klebstofffreien Bahn gelegt wird. Auf diese Weise wird es möglich, die Auftragearbeit zu verringern und gegebenenfalls an Klebstoff zu sparen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Zur weiteren Erläuterung dienen die Zeichnungen, in welchen gleiche Bezugszeichen in den einzelnen Abbildungen für gleiche Teile gelten.
  • In diesen Zeichnungen, die Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise und schematisch wiedergeben, ist F i g. 1 eine im wesentlichen schematische perspektivische Ansicht, aus welcher die Prinzipien der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zu ersehen sind; F i g. 2 und 2 a zeigen in ebener Ansicht einen Teil eines nichtexpandierten Stapels von erfindungsgemäß hergestellten Wabenwerkstoffen, wobei ein Teil in urexpandiertem und der andere in expandiertem Zustand gezeigt ist; F i g. 3 ist eine im wesentlichen schematische Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform des Verfahrens; F i g. 3 a zeigt in ebener Ansicht einen Abschnitt eines nach dem in F i g. 4 dargestellten Verfahren erzeugten Wabenwerkstoffstapels, wobei ein Teil des Stapels urexpandiert und der andere expandiert dargestellt ist; F i g. 3 b ist eine ebene Ansicht des nach dem in F i g. 3 illustrierten Verfahren hergestellten Wabenwerkstoffstapels, wobei ebenfalls ein Teil expandiert und der andere urexpandiert dargestellt ist; F i g. 4 ist eine fragmentarische, im wesentlichen schematische Ansicht einer weiteren abgewandelten Ausführungsform der Erfindung; F i g. 5 ist eine im wesentlichen schematische Ansicht in Perspektive, welche zeigt, wie der Werkstoff mit schwächeren perforierten Scheren- oder Sägeführungslinien versehen werden kann; F i g. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines Wabenwerkstoffteiles, hergestellt entsprechend Fig. 5; F i g. 7 ist eine vergrößerte ebene Teilansicht der in F i g. 5 gezeigten Bahn. In F i g. 1 ist mit 10 eine fortlaufende Bahn des Materials bezeichnet, aus welchem der Wabenwerkstoff hergestellt werden soll, z. B. Papier, harzgetränktes Glas- oder Textilgewebe oder Metallfolie. Das genannte Material wird von einer Rolle 11 durch eine Anordnung 12 mit einem Rotogravierdruckknopf geführt und kontinuierlich aufgegeben. Die Anordnung 12 kann im wesentlichen von herkömmlicher Art und Konstruktion sein und einen Druckzylinder oder eine -tromme113 umfassen, auf welcher Linien 14 eingraviert sind, die aus vertieften oder auch erhabenen Zellen bestehen, welche beim Rotieren und Eintauchen in den mit flüssigem Klebstoff gefüllten Tank 16 den Klebstoff aufnehmen und festhalten. Das übliche Abstreifmesser 17 ist an dem Zylinder 13 montiert und streift überschüssigen Klebstoff von den nichtgravierten Teilen des Zylinders ab. Wenn die Bahn 10 zwischen dem Zylinder 13 und der Gummidruckwalze 18 hindurchgeht, wird eine Oberfläche 19 der Bahn 10- mit auseinanderliegenden, parallelen Klebstoffstreifen 21 bedruckt, welche sich quer zur Längsachse der Bahn 10 erstrecken.
  • Wenn der Wabenwerkstoff unter Verwendung eines dreistufig warmhärtenden harzigen Klebstoffs (z. B. Polyvinylbutyral) hergestellt wird, welcher im Ofen zu einem relativ trockenen, nichtklebrigen Zustand getrocknet und später durch Anwendung zu- sätzlicher Wärme in einen thermoplastischen, fließfähigen Zustand gebracht werden kann, in welchem er fließt und an einer Oberfläche haftet, können die Klebstoffstreifen 21 getrocknet werden, indem man die Bahn unter einer geeigneten Infrarotlampe oder einer anderen Wärmequelle 22 durchführt. Das Trocknen des Klebstoffs erleichtert das folgende Hantieren, Schneiden und Stapeln des Werkstoffs, ohne daß die Gefahr des Verschmierens der Klebstoffstreifen auftritt.
  • Das Bezugszeichen 23 bezeichnet allgemein eine Schneidestelle, welche eine gewöhnliche Bahnenschneidevorrichtung mit einem.rotierenden Messer 24 umfassen kann, das mit einem feststehenden' Messer 26 zusammenarbeitet und den Bahnenwerkstoff 10 zu Abschnitten 10 a von gleicher und gewünschter Länge schneidet. Dann werden die abgeschnittenen Stücke 10a aufeinandergelegt und. züsammengeklebt, um einen Stapel oder Block 30 aus Wabenwerkstoff zu bilden. Wenn für den Druck der Streifen 21 ein nasses Klebemittel verwendet wird, wird jedes Blech oder Blatt an dem nächsten Blech längs der Linien 21 auf den im Stapel angeordneten Blechen haften. Wenn ein ofengetrocknetes thermoplastisches oder warmaushärtendes Harzklebemittel verwendet wird, soll der ganze Stapel zunächst auf einen Rütteltisch gestellt werden, damit das gleichförmige Stapeln der Bleche gewährleistet ist, worauf der Stapel in eine Warmpresse gesetzt wird, in der die Linien 21 nach Anwendung von geeignetem Druck und Wärme dazu gebracht werden, daß sie weich werden und mit der anliegenden Oberfläche eines im Stapel benachbarten Bleches in klebenden Kontakt fließen. Druck und Temperatur hängen dabei von der Natur des verwendeten Klebmittels ab und sind wohlbekannte Faktoren oder können leicht bestimmt werden.
  • Beim Schneiden und Stapeln der Abschnitte-10a ist- es wesentlich, so vorzugehen, daß die Abschnitte im Stape130 richtig orientiert und angeordnet sind, so daß die Klebstoffstreifen 21, welche je zwei nebeneinanderliegende Abschnitte zusammenhalten, im Stapel gegeneinander - versetzt, damit letztere zu zellenförmigem Wabenwerkstoff . expandiert werden können.
  • F i g. 2 der Zeichnungen zeigt schematisch die Anordnung und das Muster der gestapelten Abschnitte 10a sowie die relative Anordnung der Klebstoffstreifen 21 in einem Stapel 30.
  • F i g. 2 a illustriert, wie ein Stück eines solchen Werkstoffs zu dem dargestellten Wabenmuster expandiert werden kann, welches durch eine Vielzahl gekrümmter oder gewellter Bänder 10 b bestimmt wird, die sich in eine gemeinsame Richtung erstrecken, wobei ihre aneinanderliegenden Rücken 21a miteinander verhaftet sind. Jede Zelle der Wabenmatte gemäß F i g. 2 a ist im wesentlichen sechseckig und hat sechs Kanten von. gleicher Länge, wobei je zwei nebeneinanderliegende Kanten zueinander einen Winkel von etwa 120° bilden. Um diese im wesentlichen vollkommene Sechseckform der Zellen zu erzielen, werden die Klebstoffstreifen 21 auf die Bahn 10 in dem angegebenen Muster gedruckt, in welchem der Abstand zwischen den benachbarten Linien 21 dreimal so breit ist wie jeder einzelne Streifen 21 selbst. Diese Beziehung ist durch den Buchstaben T gekennzeichnet, welcher die Breite jedes Leimstreifens 21 anzeigt, und durch das Symbol 3 T, welches den Abstand zwischen den nebeneinanderliegenden Klebstoffstreifen 21 angibt.
  • Das .Schneiden der ablaufenden Bahn 10 in Abschnitte 10a von gleicher Abmessung und längs Schnittlinien, welche - wie vorher beschriebendie Klebstoffstreifen im Stapel richtig versetzt orientieren, erfolgt beispielsweise so, daß der erste Abschnitt oder das erste Stück, welches von der Bahn abgeschnitten wird, mittels der rotierenden Schneidevorrichtung oder anderer Hilfsmittel nach folgender Formel geschnitten wird: X = T (4N -f- 2) wobei X die Länge des Abschnittes in Zentimetern ist, T die Breite jeder Klebstofflinie in Zentimetern und N die Anzahl der über die Blechlänge gewünschten Zellenknoten 21a. Unter Zellenknoten oder -rücken sind die miteinander verklebten Abschnitte der einzelnen aneinanderliegenden Zellen zu verstehen. .
  • Wenn das erste oder Ausgangsstück entsprechend dieser Formel geschnitten wurde und anschließend die Bahn in Abschnitte von der gleichen Länge geteilt wird, sind die Klebstoffstreifen nebeneinander oder nacheinander abgeschnittener Abschnitte nach dem Aufstapeln in dem Stapel so angeordnet, däß ihre Leimstreifen genau ausgerichtet und gegeneinander versetzt sind. Die Zeichnung zeigt, daß die Ränder der Abschnitte abwechselnd frei von Klebstoff und damit bedeckt sind. Die obenerwähnte Formel soll nur einen Weg aufzeigen, um in befriedigender Weise das Schneiden der Bahn unter richtiger Ausrichtung der Schnittlinien im Stapel durchzuführen, aber man kann auch auf andere Weise mathematisch oder empirisch den geeigneten Schneidezyklus für die Bahn bestimmen.
  • Für die Expansion des zusammengeklebten Stapels 30 der geleimten Bleche 10 a ist es vorteilhaft, den Stapel - wenn gewünscht - zuerst in kleinere Abschnitte von gewünschter Dicke -zu schneiden und erst dann zu expandieren. In diesem Sinn kann der Stapel 30, wie in F i g.1 gezeigt; längs Linien 27 geschnitten oder gesägt werden, welche quer zu den Klebstoffstreifen 21 im Stapel verlaufen.
  • F i g. 3, 3 a und 3 b bezeichnen eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung. In F i g. 3 wird die fortlaufende Bahn 50 von einer Rolle 51 durch eine erste Rotogravurdruckvorrichtung 52 geführt, welche den Klebstoff aufträgt und im einzelnen einen gravierten Zylinder 53 umfaßt, welcher mit einem Klebstofftank 54 und einem Abstreifmesser 56 zusammenwirkt. Wenn die Bahn zwischen dem gravierten Zylinder 53 und der Druckwalze 57 hindurchläuft, werden auseinanderliegende parallele, querverlaufende Klebstoffstreifen 58 auf die Vorderseite 50 a der Bahn aufgetragen.
  • Die Bahn wird kontinuierlich durch eine zweite Gravurdruckvorrichtung 59 geführt, welche Klebstoff aufträgt und ebenfalls einen gravierten Zylinder 61, einen Klebstofftank 62, ein Abstreifmesser 63 und eine Druckwalze 64 umfaßt. Um ein Verschmieren der Leimstreifen 58 auf der Oberseite 50a der Bahn während des Durchgangs zwischen Zylinder 61 und Druckwalze 64 zu vermeiden, kann letztere mit umlaufenden auseinanderliegenden Einschnitten oder Kerben 66 versehen sein, deren Abstand und Umlauf entsprechend dem Abstand und der Umlaufgeschwindigkeit der Klebstreifen 58 gewählt wird, welche in die Ausschnitte 66 in der Walze 64 fortlaufend eingreifen und so nicht verschmieren. Der Zylinder 61 kann in direkt synchroner Richtung und Geschwindigkeit mit der Geschwindigkeit und Rotation des Zylinders 53 gedreht werden, wobei der gravierte Teil 61 a des Zylinders 61 auf der Unterseite 50 b der Bahn 50 auseinanderliegende parallele Klebstreifen 68 aufbringt und zwar so, daß die Linien 68 versetzt und parallel zu den Linien 58 verlaufen.
  • ein anderes harziges Klebemittel mit thermoplasti-Wenn ein mehrstufig wahnaushärtendes Harz oder ein anderes harziges Klebemittel mit thermoplastischen Eigenschaften verwendet wird, kann die Bahn, 50 durch eine mit 71 bezeichnete Trockenvorrichtung geführt werden, damit die Klebstoffstreifen zu einem im wesentlichen trockenen nichtklebrigen Zustand getrocknet werden, der das anschließende Schneiden und Stapeln des Materials erleichtert.
  • Die Bahn, auf deren beiden Seiten die vorzügsweise durch Wärme getrockneten Streifen 58 und 68 aufgebracht wurden, kann dann durch eine Schneidevorrichtung ähnlich der mit Bezug auf F i g. 1 beschriebenen geführt werden, die ebenfalls ein rotierendes Messer 72 und ein feststehendes Messer 73 aufweist, welche zusammenwirken, um die Bahn 50 in Abschnitte von gleicher Länge und Abmessung zu schneiden. Die nacheinander geschnittenen Streifen werden, wie gezeigt, aufeinandergestapelt, und aufeinanderliegende Streifen im Stapel 75 (F i g. 36) werden längs aufeinanderpassender Klebstoffstreifen zusammengeklebt. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß sowohl die an der Ober- als auch die an der Unterseite verlaufenden Klebstreifen 58 und 68 jedes Abschnittes jeweils innerhalb des Stapels abwechselnd versetzt sind, je nach den entsprechenden Klebstreifen an der Ober- und Unterseite jedes darauf- bzw. darunterliegenden Abschnittes, wobei. die oberen .Streifen 58 jedes Abschnitts genau mit den unteren Streifen eines daraufliegenden Bleches übereinstimmen und mit diesem in Berührung stehen. Um eine genaue Ausrichtung der geschnittenen Teile zu erreichen, ist es notwendig, daß die Bahn 50 in Abschnitte von gleicher Länge und in ein Vielfaches von Klebstreifen mit ungerader Zahl, welches die Gesamtzahl der pro Abschnittslänge auf Ober- und Unterseite aufgebrachten Klebstreifen darstellt, geteilt wird. In F i g. 3 ist eine Schneidelinie 76 auf fünf Kleblinien vor>anden.
  • F i g. 3 a und 3 b wiederum zeigt, daß ein Stapel 75 der aufeinandergesetzten Abschnitte einer Werkstoffbahn zu einem sechseckigen Wabenwerkstoff expandiert werden kann. Auf Einzelheiten wird noch eingegangen.
  • F i g. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung und kann insbesondere als ein weiterer Ausbau oder eine Abänderung der in F i g. 3 illustrierten Apparatur angesehen werden. Es sei angenommen, daß die Bahn 150 in F i g. 4 genau nach der in F i g 3 gezeigten Methode hergestellt wurde, bei welcher Klebstreifen 158 auf die Oberseite 150 a der Bahn und Klebstreifen 168 auf deren Unterseite 150 b aufgebracht werden. Die linke Seite der F i g. 4 zeigt die aus der Trockenstation 171 herauskommende Bahn. Einige Elemente der F i g. 4 sind entsprechend den gleichartigen Elementen der F i g. 3 numeriert, aber in der Hunderterreihe.
  • F i g. 4 zeigt ferner eine Rolle 180 aus blankem Bahnenmateria1181, welche über Zuführungswalzen 182 zu einer rotierenden Schneidevorrichtung 183 geleitet wird. Die von dieser blanken Bahn geschnittenen Abschnitte 181 a, auf welche keine Klebstreifen aufgebracht wurden, werden zwischen an der Schneidevorrichtung 160 aus der Bahn 150 geschnittene Abschnitte oder Bleche 159 gelegt.
  • Wieder einmal ist festzustellen, daß die richtige Ausrichtung der Klebstreifen 158, 168, welche alle Abschnitte 181a und 159 im Stapel als urexpandierter Wabenwerkstoff zusammenhalten, durch die besondere Art und Weise erreicht wird, nach welcher die Abschnitte von der fortlaufenden Bahnenlänge geschnitten werden. Bei der Methode nach F i g. 4 sieht man, daß jeder der geleimten Bahnenabschnitte mit einer geraden Vielzahl von aufgegebenen Klebstreifen pro geschnittenem Abschnitt geschnitten wird, womit die Gesamtzahl der Streifen 158 und 168 auf Ober- und Unterseite bestimmt ist. In F i g. 4 beträgt die Gesamtzahl der Streifen pro Abschnitt vier. Die blanken Abschnitte 181 a werden auf die gleiche Länge geschnitten wie die Abschnitte 159 und aufeinandergesetzt und mit diesen zu einem Stapel 185 verklebt. Wie in vorher beschriebenen Ausführungsformen werden aufeinanderüegende Abschnitte aus blattdünnem Werkstoff innerhalb des Stapels längs abwechselnd versetzter Klebstreifen zusammengeklebt, worauf der Werkstoff zu einem Bauteil mit offenen sechseckigen Zellen expandiert werden kann, wie F i g. 3 a ihn zeigt. Die Bezugszeichen in den F i g. 3 a und 3 b entsprechen den F i g. 4 und 3.
  • F i g. 5, 6 und 7 zeigen eine weitere Ausbildung der Erfindung, welche auf die Herstellung von Wabenwerkstoff nach jedem der vorbeschriebenen Verfahren angewendet werden kann. Der Bahnenwerkstoff 210 der F i g. 5 mag dabei als Beispiel für einen in übereinstimmung mit den in Zusammenhang mit F i g. 1 beschriebenen Praktiken hergestellten Werkstoff dienen. Dabei wird die Bahn 210 als mit parallelen, querverlaufenden Klebstoffstreifen 221 auf der einen Oberfläche 219 ausgestattet gezeigt. Dieses .Streifenmuster kann dadurch erzielt werden, daß die Bahn 210 durch die gravierte Klebstoffdruckvorrichtung 12 der F i g. 1 läuft, worauf sie vorzugsweise über eine in F i g. 5 mit 222 bezeichnete geeignete Trockenvorrichtung geführt wird. Nach dem Trocknen der Klebstoffstreifen 222 wird die Bahn durch eine Perforierungszone 240 geführt, die aus irgendeinem herkömmlichen Blattschlitz-oder perforierungsmechanismus, wie er in der Papierherstellung oder Druckerei üblich ist, bestehen kann.
  • Der Mechanismus 240 wird so betätigt, daß er eine Vielzahl paralleler Linien 241 von dicht aneinanderliegenden .Schlitzen oder Durchlöcherungen erzeugt. Die perforierten Linien 241. werden in Richtung-der Bahnachse und senkrecht zu der Richtung der querverlaufenden Klebstreifen 221 gebildet. Nachher wird die Bahn durch eine Schneidezone 224 geführt, welche beispielsweise so arbeiten kann, daß die Bahn in übereinstimmung mit der zu Fig.1 gegebenen Formel geschnitten wird. Die perforierten Bleche werden nacheinander so gestapelt, wie sie geschnitten sind, und die Klebstreifen 221 werden dazu gebracht, aufemanderliegende Blätter im Stapel längs abwechselnd versetzter Klebstreifen zusammenzukleben, wie vorher beschrieben. Es ist verständlich; daß eine richtige Ausrichtung -der Bleche oder Abschnitte 210 a im .Stapel 230 (F i g. 6) auch die -Perforierungslinien 241 miteinander in Reihe bringt, und zwar in auseinanderliegenden, parallelen, übereinstimmenden Kolonnen, die sich über die ganze Dicke des .Stapels (von oben nach unten, wie gezeigt) erstrecken und so eine Vielzahl schwächerer, perforierter Scheren- und/oder Sägeführungslinien im Stapel bilden.
  • F i g.,6 zeigt, wie ein, Stapel 230 aus dem Material längs der schwächeren perforierten .Scherenlinien 241, die sich durch die Dicke des Stapels erstrecken, gesägt werden kann. Es ist vorteilhaft, die .Schlitze oder Durchlöcherungen 221 annähernd so breit zu machen wie die Säge oder Messerklinge, welche zuletzt verwendet wird, um den Block 230 in einzelne Scheiben oder Abschnitte zu sägen oder zu schneiden. Wenn man so verfährt, braucht die Klinge nur durch einen verhältnismäßig geringen Prozentsatz festen Materials zu schneiden bzw. dieses zu entfernen, um eine der perforierten Reihen vollständig durchzuschneiden, wodurch beim Zerschneiden des Blocks Arbeit, Zeit und Ausrüstung gespart werden.
  • Bei gewissen Wabenwerkstoffen, z. B. solchen aus Papier, kann die Anordnung schwächerer perforierter Reihen das Abbrechen oder Abschneiden von Streifen ohne .Sägen oder Durchschneiden des Materials gestatten.
  • F i g. 7 zeigt schließlich noch in größerem Maßstab die Oberfläche eines Abschnitts 219 aus der Bahn 210 mit den Klebstreifen 221 und den Längsperforierungen 241.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen von Wabenmaterial durch Auftragen von zueinander parallelen Klebstoffstreifen quer zur Richtung einer Werkstoffbahn und übereinanderstapeln mit von Lage zu Lage gegeneinander versetzten Klebstoffstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der fortlaufende Bahnwerkstoff mittels eines Querschneiders (24, 26) derart in die Länge der Lagen bestimmende gleiche Abschnitte aufgeteilt wird, daß jeweils abwechselnd Abschnitte mit und Abschnitte ohne Klebstoffstreifen an den beiden Schnittkanten entstehen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich blanke, d. h. klebstofff,reie Bänder verwendet werden, derart, daß zwischen je zwei Abschnitten aus der mit Klebstoff beschichteten Bahn ein Abschnitt aus der klebstofffreien Bahn gelegt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1070 011; britische Patentschrift Nr. 832 763; französische Patentschrift Nr. 1182 857; USA.-Patentschriften Nr. 2 649131, 2 553 054.
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