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Stapeleinrichtung für Fässer Die Erfindung betrifft eine Stapeleinrichtung
für Fässer unter Verwendung eines zwischen einem höhenverstellbaren Stapeltisch
und einer Zufuhrbahn verschiebbaren Übergabewagens sowie von in das Stapelgut oberhalb
des Stapeltisches einsetzbaren Zwischenlagen.
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Es ist bereits eine Bauholzstapelmaschine bekannt, die einen derartigen
Übergabewagen verwendet. Das Stapeln von Bauholz ist aber infolge der kompakten
Form des Stapelgutes wesentlich einfacher. Für das Stapeln von Fässern ergeben sich
bei der Verwendung von Übergabewagen nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten. Der
Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Stapeleinrichtung für Fässer
unter Verwendung eines Übergabewagens so auszubilden, daß bei kurzer und stabiler
Bauweise des Übergabewagens in einfacher Weise das Einsetzen der Zwischenlagen ohne
komplizierte Zusatzmechanismen möglich ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Übergabewagen
an die Zufuhrbahn und den Stapeltisch übergreifenden Tragschienen hängend geführt
ist und daß die Zufuhrbahn als zum Stapeltisch geneigte Rollbahn ausgebildet ist,
wobei die Zwischenlagen seitlich in den Stapel an die Stelle des Tragbodens des
Wagens bei dessen Zurückführung über die Zufuhrbahn einsetzbar sind.
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Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Schwerkraft für die Zufuhr
der Fässer ausgenutzt werden kann, was durch ihre besondere Form möglich ist.
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Durch die hängende Führung des Übergabewagens kann dieser die Fässer
auf ihrer geneigten Rollbahn in einfacher Weise übergreifen, ohne daß parallele
Führungsschienen für den Wagen im Bereich der Rollbahn notwendig sind, die deren
Bau komplizieren und stören würden. Durch die hängende Führung ist auch ein leichtes
Zurückziehen des Obergabewagens über die Rollbahn möglich, so daß der Raum. oberhalb
des Stapeltisches in einfacher Weise für den Einsatz der Stapelböden bzw. der Zwischenlagen
freigegeben werden kann. Schließlich ermöglicht die erfindungsgemäße Anordnung einen
lückenlosen Stapelvorgang.
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Zweckmäßigerweise ist der Übergabewagen mit ebenfalls geneigten,
die Rollbahn in Stapelstellung verlängernden Laufschienen versehen, welche in vorteilhafter
Weise so angeordnet werden, daß sie in der Zuführstellung zwischen bzw. außerhalb
der Rollbahnschienen und unterhalb dieser liegen.
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Um ein sicheres Aufsetzen der Fässer auf die Zwischenlagen bzw. auf
den Stapelboden zu ermöglichen, kann der Übergabewagen mit gegen die
Fässer wirkenden
Ausrichtplatten versehen sein. Dem gleichen Zweck und zusätzlich der Bildung eines
stabilen Stapels dienen dem Faßumfang angepaßte Mulden in den Zwischenlagen. Sperrklinken
am Ende der Rollbahnen, die durch den Übergabewagen betätigt werden können, dienen
der Begrenzung der Zufuhr der Fässer zum Übergabewagen. Die Übergabewagenbewegung,
der Vorschub der Zwischenlagen und die Betätigung der Sperrklinken kann durch pneumatische
Kraftquellen erfolgen, während die Hubbewegung des Stapeltisches zweckmäßigerweise
hydraulisch erfolgt.
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In vorteilhafter Weise kann die Bewegung des Übergabewagens auch
durch im Bewegungsbereich der Fässer angeordnete Schalter ausgelöst werden.
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Zur Auslösung der Zufuhreinrichtung für die Zwischenlagen und zur
Begrenzung des Hubes des Stapeltisches in verschiedenen Stapelstellungen kann am
Stapeltisch eine senkrechte Nockenstange mit Nokken vorgesehen sein, die der Betätigung
entsprechender elektrischer Schaltelemente dient. Diese Nockenstange
kann
auch zur Betätigung der Bewegung des Übergabewagens herangezogen werden.
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Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles
in den Zeichnungen näher erläutert.
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F i g. 1 zeigt in schematischer Darstellung in Draufsicht die erfindungsgemäße
Stapeleinrichtung einschließlich der Zufuhrförderer für die Stapelböden und die
Zwischenlagen; F i g. 2 ist die Ansicht der Stapeleinrichtung etwa nach der Linie
11-11 nach F i g. 1; F i g. 3 zeigt einen Ausschnitt aus der Ansicht nach Fig. 2
im vergrößerten Maßstab; Fig.4 zeigt ebenfalls einen Ausschnitt aus der Ansicht
nach F i g. 2 im vergrößerten Maßstab; F i g. 5 ist die Ansicht V-V nach F i g.
3 und zeigt eine Stirnansicht des Übergabewagens; Fig. 6 ist der Schnitt VI-VI nach
Fig. 3; Fig.7 zeigt in schematischer Darstellung den pneumatischen Strömungskreislauf
für die Sperrklinken; Fig. 8 ist ein Längsschnitt durch den Übergabewagen einschließlich
der umgebenden Bauteile; F i g. 9 zeigt in schematischer Darstellung die Ausrichtvorrichtung
zum Geraderichten der Fässer; F i g. 10 zeigt in schematischer Darstellung den hydraulischen
Stromkreis für den Stapeltisch; Fig. 11 ist eine Draufsicht auf den Stapeltisch
etwa nach der Linie XI-XI nach F i g. 12; F i g. 12 zeigt in schematischer Darstellung
den Zufuhrtörderer für die Stapelböden einschließlich eines pneumatischen Stromkreises
für das Anheben und Absenken von diese Zufuhr aufhaltenden Sperren; Fig. 13 zeigt
die Zufuhreinrichtung für die Stapelzwischenlagen in vergrößertem Maßstab; F i g.
14 zeigt in schematischer Darstellung den Stapelvorgang.
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F i g. 1 zeigt in schematischer Darstellung in Draufsicht einen Teil
einer Förderanlage, die mit einem höhenverstellbaren Stapeltisch 8 versehen ist.
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Dieser höhenverstellbare Stapeltisch wird mit Fässern K von zum Stapeltisch
geneigten Rollbahnen 4 und5 aus beschickt. Der Beschickung des Stapeltisches 8 dient
ein Übergabewagen K40, der an die Rollbahnen und den Stapeltisch übergreifenden
Tragschienen, hängend geführt ist. Stapelunterlagen 10 für die Fässer IC werden
mittels eines Förderers 9 von einem Magazin 11 aus dem Stapeltisch zugeführt, während
Stapelzwischenlagen 12 von einem Magazin 14 aus mittels eines Förderers 112 sowie
eines Verschiebeaggregates 89 dem Stapeltisch 8 zugeführt werden. In Fig. 1 sind
noch in Draufsicht Sperren 72 und 73 für die Zufuhr der Stapelunterlagen 10 zu erkennen.
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In Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Stapeltisches sowie des Übergabewagens
und der benachbarten Teile der Förderanlage, etwa entsprechend der Linie II-II nach
F i g. 1, dargestellt.
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Die F i g. 3 und 4 zeigen die gleiche Ansicht in vergrößertem Maßstab
mit weiteren Einzelheiten.
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Aus den Fi g. 2 bis 4 ist die Anordnung und hängende Führung des
Übergabewagens K40 an Tragschienen 25 zu erkennen. Der Übergabewagen läuft mittels
vier Rollen 27 auf diesen Schienen. Je zwei gegenüberliegende Rollen 27 sind an
den nach oben weisenden Enden eines am Übergabewagen K40 befestigten loches 31 gelagert.
Die Schienen 25 sind
ihrerseits in einem Rahmen 33 befestigt, der außerdem der Aufnahme
eines pneumatischen Verschiebeaggregates 35 zur Betätigung des Übergabewagens K40
dient.
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Die Schienen 25 übergreifen sowohl den Stapeltisch 8 als auch das
Ende der Rollbahnen 4 und 5 Der Stapeltisch 8 nimmt, wie in Fig. 2 dargestellt,
die Stapelunterlagen 10 auf, die ihm mittels des Förderers 9 zugeführt werden. In
Fig. 2 ist ferner im einzelnen die Zufuhreinrichtung für die Stapelzwischenlagen
12 dargestellt, die aus dem pneumatischen Verschiebeaggregat 89 sowie einem mittels
eines weiteren Pneumatikaggregates 93 betätigbaren Üb ergabewagen 91 besteht. Schließlich
sind in F i g. 2 noch am Traggestell 33 für den Übergabewagen K40 befestigte Anschlagrollen
48, zur Begrenzung der Rollbewegung der Fässer K, sowie die Fässer am Ende der Rollbahnen
haltende und aus dem Bahnbereich heraus bewegbare Sperrklinken K 1 zu erkennen.
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Der Aufbau des Übergabewagens und seiner Betätigungseinrichtung wird
nun im folgenden im einzelnen an Hand der F i g. 3 und 4 beschrieben.
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In Fig. 4 ist der Übergabewagen K40 in ausgezogener Stellung in derjenigen
Lage gezeichnet, in welcher er sich oberhalb des höhenverstellbaren Stapeltisches
8 befindet. In der gestrichelt gezeichneten Lage befindet er sich über den Enden
der Rollbahnen 4 und 5. An den Tragschienen 25 sind Anschläge23 und 24 angebracht,
um die Verschiebebewegung des Übergabewagens K40 exakt zu begrenzen. Die Tragschienen
25 selbst sind über Träger 34 am Rahmen33 befestigt. Querträger34' dienen der Befestigung
des Rahmens 33 an einer schraffiert dargestellten Decke.
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Das pneumatische Verschiebeaggregat 35 ist mit seinem Zylinder gleichfalls
am Rahmen 33 gelagert, während die Kolbenstange 38 seines Kolbens 37 am den Rollbahnen
zugewandten Ende des Übergabewagens K40 an einem dort angebrachten Gegenlager 39
angreift.
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Der Zylinder des pneumatischen Verschiebeaggregates 35 ist beidseitig
seines Kolbens 37 über Steuerventile 54 und 51 elektrisch betätigbare Schaltventile
527 und 520 an eine Druckluftleitung 17 in der Decke angeschlossen. Eine Betätigung
der Schaltventile 527 und 520 hat also eine Bewegung des Übergabewagens K40 in der
einen oder anderen Richtung zur Folge. Zweckmäßigerweise sind die hier nicht dargestellten
elektrischen Geber für die Schaltventile 527 und 520 so im Bewegungsbereich. des
Übergabewagens K40 angeordnet, daß dieser am Ende seiner jeweiligen Translation
das diese Bewegung hervormfende Schaltventil erneut zum Zwecke der Stillsetzung
der Bewegung betätigt.
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Der Auslösung der Verschiebebewegung des Übergabewagens K40 bzw.
dessen Stillsetzung kann insbesondere eine mit der Tragplatte des höhenverstellbaren
Stapeltisches 8 verbundene Nockenstange 175 (F i g. 3) dienen, die mit verschiedenen
Nocken 177, 178, 180 und 181 zur Betätigung von Schaltern zur Auslösung verschiedener
Steuervorgänge versehen ist. Zusätzlich kann die Betätigung der Schaltventile 520
und 527 aber auch durch Zeitrelais bewirkt werden.
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Fig. 5 zeigt den Übergabewagen K40 in der Ansicht V-V nach Fig. 3,
während Fig. 6 die Ansicht VI-VI des Übergabewagens nach Fig.3 ist.
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Aus den F i g. 5 und 6 geht im Zusammenhang mit Fig. 3 hervor, daß
der Übergabewagen K40 zur Aufnahme der Fässer IC mit geneigten, die Rollbahnen 4,
5 in Stapelstellung verlängernden Laufschienen 45 und 47 versehen ist. Die inneren
Laufschienen 45 sind an einen Querträger 44 angebracht, der seinerseits an einem
senkrechten Mittelträger 40 des Übergabewagens befestigt ist. Die äußeren Laufschienen
47 sitzen an Querträgern 46, die ihrerseits an senkrechten Trägern 42 des Übergabewagens
angeordnet sind.
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Wie aus F i g. 6 hervorgeht, sind die Laufschienen 45 und 47 in einem
derartigen Abstand zueinander angeordnet, daß die Enden der Schienen 20 der Rollbahnen
4 und 5 in der zurückgezogenen, d. h. der gestrichelten Lage nach Fig.4 des Übergabewagens
zwischen die Laufschienen 45 und 47 eintreten können. Infolge der Neigung der Rollbahnschienen
liegen in der zurückgezogenen Lage des tÇbergabewagens K40 die Oberkanten der Schienen
20 oberhalb der Kanten der Laufschienen 45 und 47.
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Aus den Fig. 6, 7 und 8 ist die Anordnung der Sperrklinken K1 und
ihre pneumatische Betätigung im einzelnen zu erkennen. Die Sperrklinken K1 sind
jeweils am Ende der Rollbahnen 4 und 5 angeordnet und ragen über die Oberkante der
Schienen 20 hinaus, so daß sie im ausgefahrenen Zustand die auf den Rollbahnen 4
und 5 ankommenden Fässer K am Ende der Rollbahnen festhalten. Befindet sich der
Übergabewagen in der in F i g. 3 voll ausgezogen gezeichneten Lage, so werden die
Sperrklinken K 1 zurückgezogen, so daß die Fässer K auf die Laufschienen 45 und
47 des Übergabewagens rollen können.
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Wie insbesondere aus den Fig. 6 und 7 hervorgeht, ist jene Sperklinke
K1 mit einem pneumatischen Verschiebeaggregat 18 bzw. 19 versehen, die über ein
Steuerventil 32 mit Rückstellfeder 26 und Zylinder 28 mittels eines Schaltventils
29 betätigbar sind. Das Schaltventil 29 und das Steuerventil 32 sind an die Druckluftleitung
17 angeschlossen.
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Wie aus Fig. 8 hervorgeht, ist das Schaltventil 29 ortsfest am Traggestell
33 für den Übergabewagen K40 befestigt und wird durch einen Arm 129 am Übergabewagen
K40 betätigt, wenn sich dieser oberhalb des höhenverstellbaren Stapeltisches 8 befindet.
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In dieser Betätigungslage gibt das Schaltventil 29 den Weg der Druckluft
aus der Leitung 17 zum Zylinder 28 des Steuerventils 32 frei, wodurch die zur Oberseite
der pneumatischen Verschiebeaggregate 18 und 19 führende Leitung mit Druckluft beaufschlagt
wird und die Sperrklinken K1 aus dem Bewegungsbereich der Fässer K abgesenkt werden.
Sie können also nunmehr auf den Übergabewagen K40 rollen. Bei Schließung des Schaltventils
29 durch Entfernen des Armes 129 von diesem werden durch Beaufschlagung der Gegenleitung
die Klinken wieder in ihre Sperrlage angehoben.
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In den F i g. 5, 8 und 9 ist ferner eine Einrichtung dargestellt,
durch welche selbsttätig durch die Bewegung des Übergabewagens K40 etwa auf den
Rollbahnen 4 und 5 schräggestellte Fässer gerade gerichtet werden. Diese Einrichtung
besteht im wesentlichen aus in Höhe der Stirnseiten der Fässer K parallel zu den
Laufschienen 45 und 47 des Übergabewagens K40 verlaufenden Ausrichtlatten 56, die
durch Klinken 67 elastisch gegen die Fässer K gedrückt werden.
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Ihre Anordnung und Wirkungsweise ist insbesondere aus F i g. 9 zu
entnehmen.
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Die Ausrichtlatten 56 sind mit einem Lager 58 versehen, mit dem sie
schränkbar am Traggestell 33 angelenkt sind. Am gegenüberliegenden Ende der Ausrichtlatte
56 ist gleichfalls am Traggestell 33 bzw. am Rahmen der Stapeleinrichtung ein Schraubenbolzen
60 ortsfest befestigt. Dieses Ende der Ausrichtlatte 56 ist mit einer Ausnehmung
59 versehen, die den Bolzen 60 übergreift, wobei beidseitig der Ausrichtlatte 56
auf dem Bolzen 60 zwei Druckfedern 61 und 62 angeordnet sind. Die Spannung der Druckfeder
62 ist mittels einer Mutter 63 einstellbar.
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Die Ausrichtlatte 56 ist ihrerseits ebenfalls relativ leicht elastisch
verformbar. Die Federn 61 und 62 haben den Zweck, die Ausrichtlatte 56 nach ihrer
noch zu beschreibenden Auslenkung in die in F i g. 9 dargestellte Ruhelage zurückzuführen.
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Am Übergabewagen K 40 sind, wie insbesondere aus F i g. 5 hervorgeht,
waagerecht verlaufende U-förmige Träger 57 angebracht, die die Ausrichtlatten 56
teilweise übergreifen. In den Fig. 5 und 9 ist zu erkennen, daß in einem mittleren
Abschnitt die Ausrichtlatten 56 mit einer Nockenplatte 64 versehen sind, welche
der Betätigung einer an den U-TrägernS7 schwenkbar gelagerten Klinke 67 dient.
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Die Klinke 67 ist mit zwei Zugfedern 68 und 69 verbunden, deren freie
Enden an den U-Trägern 57 befestigt sind. Die Federn 68 und 69 haben den Zweck,
die Klinke 67 senkrecht zu halten, d. h. ihr freies, gegen die Ausrichtlatte 56
gerichtetes Ende gegen diese bzw. die Nockenplatte 64 zu drücken.
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Bei einer Bewegung des Übergabewagens kommt also das freie Ende der
Klinke 67 in Eingriff mit einem der Enden der Nockenplatte 64, wodurch die Klinke
67 mitgenommen wird, sich aufrichtet und die Ausrichtlatte 56 gegen die Fässer K
drückt. Dieser Vorgang wiederholt sich bei der Bewegung des Übergabewagens K40 in
der entgegengesetzten Richtung.
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In Fig. 8 sind noch durch die Fässer betätigbare elektrische Schalter
516 und 518 sowie 522 und 524 dargestellt, wobei die Schalter 516 und 518 im Bereich
der Rollbahnenden eingeordnet sind und der Beaufschlagung des Schaltventils 520
(F i g.4) dienen, durch welches der Übergabewagen K40 in seine Stellung über den
höhenverstellbaren Stapeltisch 8 geführt wird. Die Schalter 522 und 524 dienen der
Betätigung des Schaltventils 527 und damit der Rückführung des Übergabewagens über
die Rollbahnen, wodurch gleichzeitig die Fässer K auf ihre Unterlagen abgelegt werden.
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Schließlich ist in Fig. 8 noch ein Bandförderer S2 zu erkennen, der
oberhalb der Rollbahnen 4 und 5 bzw. der Schienen 20 angeordnet ist und der gleichmäßigen
Zufuhr der Fässer K dient.
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Fig. 10 zeigt in schematischer Darstellung eine Anordnung zur hydraulischen
Betätigung des höhenverstellbaren Stapeltisches 8. Diese weist ein Hydraulikaggregat
172 mit einem Kolben 173 auf, das durch zwei zu einer Baueinheit zusammengefaßte
elektrisch betätigbare Steuerventile 591. und 530 beaufschlagbar ist. In der Abfuhrleitung
vom Hydraulikaggregat 172 ist noch ein Kontrollierventil 174 zur Regelung der Absinkgeschwindigkeit
vorgesehen. Die Zufuhr des hydraulischen Mediums zu den Steuerventilen 591 und 530
erfolgt mittels einer Zahnradpumpe 168, die von einem Motor 167 angetrieben
wird
und die das hydraulische Medium aus einem Behälter 166 fördert. Im Strömungskreis
ist noch ein Überdruckventil 170 sowie ein Druckmesser 169 vorgesehen.
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Die Steuerventile 591 und 530 sind mittels elektrischer Schalter
betätigbar, wobei Schalter zur Einleitung der Hubbewegung des höhenverstellbaren
Stapeltisches im Bewegungsbereich der Stapelunterlagenl0 vorgesehen sein können.
Weitere Schalter werden durch die Nocken 177, 178, 180 und 181 an der Nockenstange
175 (Fig. 3) betätigt und dienen dem Abstoppen der Bewegung des Stapeltisches in
verschiedenen, der Höhe der einzelnen Zwischenstapel entsprechenden Höhenlagen.
Diese verschiedenen Höhenlagen sind schematisch in Fig. 14 dargestellt.
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Fig. 11 zeigt eine Draufsicht auf den höhenverstellbaren Stapeltisch,
entsprechend etwa der Ansicht XI-XI nach Fig. 12. In Fig. 11 sind die senkrecht
verschiebbaren Sperren 72 und 73 für die Stapelunterlagen oder Stapelböden 10 zu
erkennen, wobei die Sperre 72 dem Aufhalten der Bewegung der mittels des Förderers
9 zugeführten leeren Stapelböden dient, während die Sperre73 der Steuerung der Abfuhr
des vollbeladenen Stapels dient.
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F i g. 12 zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung zur pneumatischen
Steuerung dieser Sperren. Jeder der Sperren 72 und 73 ist ein pneumatisches Verschiebeaggregat
86 zugeordnet, welches über ein Steuerventil 215 bzw. 212 mittels dem Bewegungsbereich
des Stapeltisches angeordneter Schaltventile 208 und 213 betätigbar ist. Durch das
Steuerventil 215 und damit durch das Schaltventil 213 ist noch ein weiteres Verschiebeaggregat
87 betätigbar, das der Freigabe der StapelbödenlO aus ihrem Magazin 11 auf den Förderer
9 dient. Der Förderer 9 wird durch Kettenräder 71 kontinuierlich angetrieben.
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Ein Schaltventil 203 dient der Rückfuhr der Sperre 73 nach deren
Absenken und der Abfuhr des Stapels in seine Ausgangslage.
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Fig. 13 zeigt die bereits beschriebene Zufuhreinrichtung für die
Stapelzwischenlagen im einzelnen.
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Diese besteht aus zwei pneumatischen Verschiebeaggregaten 89 und 93,
von denen das Verschiebeaggregat 89 die senkrecht zur Zeichenebene vom Magazin 14
(F i g. 1) ankommenden Stapelzwischenlagen 12 nach rechts auf den sich gleichfalls
in der Fig. 13 rechts befindlichen Übergabewagen 91 verschiebt. Der Ubergabewagen91
ist mit Rollen 122 versehen, die auf ortsfesten Schienen 123 verlaufen.
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Bei der daran anschließenden Bewegung des Wagens 91 nach links wird
die Zwischenlage 12 in dieser in Fig. 13 rechts dargestellten Lage durch elastische
oder schränkbare Finger 128 festgehalten, so daß der Wagen 91 unterhalb der Zwischenlage
12 hervorgleitet und diese schließlich auf Träger 124 abgesetzt wird. Eine erneute
Betätigung der pneumatischen Verschiebeaggregate 89 und 93 hat einmal die Ubergabe
der rechts liegenden Zwischenlage 12 auf den Stapeltisch - durch die links liegende
Kante des Wagens 91 und zum anderen eine Übergabe einer neu zugeführten Zwischenlage
12 auf den Wagen 91 zur Folge. Die Träger 124 sind am Wagen 91 befestigt und unterstützen
die Übergabe der Zwischenlage 12 auf den Stapel. Um die Rückbewegung der auf den
Stapel geförderten Zwischenlage zu verhindern, ist am Traggestell 33 ebenfalls ein
schwenk-
barer Finger 636 (F i g. 3) vorgesehen, der in die Mulden der Stapelzwischenlage
12 eingreift und diese auf dem Stapel festhält.
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Die Zufuhr der Stapelzwischenlagen zur thbergabeeinrichtung nach
Fig. 13 kann mittels eines Kettenförderers 51 erfolgen. Die Auslösung der Bewegungen
der soeben beschriebenen tSbergabeeinrichtung erfolgt zweckmäßigerweise über Elektromagnetventile,
die durch elektrische Schalter beaufschlagt werden, die ihrerseits durch Nocken
der Nokkenstange 175 betätigbar sind.
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F i g. 14 zeigt in schematischer Darstellung den Stapelvorgang im
einzelnen.
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Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende: Der absinkende
Stapeltisch 8 betätigt die Schaltventile 208 und213, wodurch die Sperre 73 angehoben
und die Sperre 72 abgesenkt wird. Dadurch kann ein Stapelboden 10 mittels des Förderers
9 auf den Stapeltisch 8 gefördert werden, bis er an der Sperre 73 anliegt. Der Stapeltisch
8 bewegt sich nunmehr in seine oberste Lage, wodurch die Sperre 73 wieder abgesenkt
und die Sperre 72 angehoben wird. Der Übergabewagen K40 befindet sich in dieser
Lage oberhalb der Rollbahnenden 4 und 5.
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Durch Betätigen des Schaltventils 520 (Fig. 4) mittels eines Zeitrelais
oder auch durch einen Schaltnooken am Stapeltisch 8 oder auch durch die Betätigung
der Schaltventile 516 und 518 (F i g. 8) bewegt sich jetzt der Übergabewagen K40
über den Stapeltisch. Dabei betätigt sein Arm 129 das Schaltventil 29, wodurch die
Sperrungen K1 abgesenkt werden und vier Fässer K in den Übergabewagen K40 hinein
auf dessen Laufschienen 45 und 47 rollen. Diese Fässer wiederum betätigen die Schalter
522 und 524, wodurch die Füllung des Ubergabewagens angezeigt ist. Dadurch wird
das Schaltventil 527 (Fig.4) beaufschlagt und die Rückbewegung des tXbergabewagens
K40 eingeleitet. Gleichzeitig verläßt der Arm 129 das Schaltventil 29, so daß die
Sperren K1 wieder angehoben werden. Bei der Rückbewegung des Übergabewagens K40
rollen nun die Fässer K auf den Laufschienen 45 und 47 abwärts, wobei die vorderen
Fässer auf den Anschlagrollen 48 abrollen. Auf diese Weise werden die Fässer K auf
dem Stapelboden 10 abgelegt. Gleichzeitig mit der Vor- und Rückwärtsbewegung des
Ubergabewagens werden in beschriebener Weise die Ausrichtlatten 56 zum Ausrichten
der auf dem Obergabewagen und dem Stapeltisch befindlichen Fässer K betätigt.
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Das nunmehr folgende Absinken des Stapeltisches geht bis zu einem
Punkt, wo sein Abwärtshub durch die Betätigung eines elektrischen Schalters, der
die Steuerventile 591 und 530 (F i g. 10) beaufschlagt, gestoppt wird. Diese Hublänge
entspricht der Höhe eines Zwischenstapels. Gleichzeitig wird durch einen weiteren
elektrischen und mittels der Nockenstange 175 betätigbaren Schalter die Übergabeeinrichtung
für die Stapelzwischenlagen in der beschriebenen Weise in Gang gesetzt, die nunmehr
Stapelzwischenlagen auf die Fässer K aufsetzt. Dieser Arbeitsgang setzt sich dann
entsprechend der Anzahl der Stapel fort, bis der Stapeltisch seine unterste Lage
erreicht und damit wiederum ein Absenken der Sperre 73 bewirkt. Der nunmehr mittels
des Förderers 9 abgeförderte Stapel betätigt das Schaltventil203, wodurch die Sperre
73 wieder in ihre angehobene Lage gebracht wird, so daß ein neuer Stapelboden 10
auf den Stapeltisch gefördert werden kann.