DE1212871B - Verfahren zur kontinuierlichen, pneumatischen Foerderung von staubfoermigem oder koernigem Material mittels eines Druckfoerdergefaesses - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen, pneumatischen Foerderung von staubfoermigem oder koernigem Material mittels eines DruckfoerdergefaessesInfo
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- DE1212871B DE1212871B DEST20983A DEST020983A DE1212871B DE 1212871 B DE1212871 B DE 1212871B DE ST20983 A DEST20983 A DE ST20983A DE ST020983 A DEST020983 A DE ST020983A DE 1212871 B DE1212871 B DE 1212871B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/04—Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
- B65G53/24—Gas suction systems
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Description
- Verfahren zur kontinuierlichen, pneumatischen Förderung von staubförmigem oder körnigem Material mittels eines I Druckfördergefes Die Erfindung betrifft ein Verfahrea zur kontinuierlichen, pneumatischen Förderung von staubförmigem oder körnigem Material mittels eines Druckfördergefäßes, dem mindestens ein weiteres Druckgefäß vorgeschaltet ist, welches mit einem Beschikkungs- oder Sammelgefäß verbunden ist, wobei die Druckgefäße an ihren Einfüllöffnungen mit automatisch oder von Hand gesteuerten Verschlußorganen versehen sind und die Taktfolge bzw. die Leistung des vorgeschalteten Druckgefäßes so bemessen ist, daß ständig Fördergut im Druckfördergefäß vorhanden ist und das vorgeschaltete Druckgefäß taktweise aus dem Sammelgefäß gefüllt und das Fördergut ebenfalls taktweise in das Druckfördergefäß (Sendegefäß) eingebracht wird.
- Bekannte Druckförderanlagen zum Fördern von staubförmigem oder körnigem Gut arbeiten meistens diskontinuierlich. Das Arbeitsprinzip dieser Anlagen entspricht dem eines Druckbehälters. Diese Druckbehälter werden zunächst mit dem Fördergut gefüllt und dann mit einem den physikalischen Eigenschaften des Fördergutes und den konstruktiven Eigenheiten der Förderanlage angepaßten pneumatischen Druck beaufschlagt, wodurch die Förderung einsetzt. Vor der vollständigen Austragung des Fördergutes aus dem Sendegefäß und der Förderleitung ist eine Unterbrechung des Fördervorganges nicht möglich, da sonst eine Entmischung von Luft und Fördergut entsteht, wodurch die Rohrleitungen und das Gefäß verstopft werden.
- Das Druckfördergefäß (Sendegefäß) kann erst wieder gefüllt werden, wenn eine vollständige Entleerung vorausgegangen ist. Das bedeutet, daß das Verschlußorgan des Sendegefäßes an der Einfüllöffnung erst im drucklosen Zustand desselben geöffnet und der Behälter neu gefüllt werden kann. Dasselbe gilt auch für die ebenfalls bekanntgewordenen Förderanlagen, bei denen aus dem Fördergefäß die Austragung unter Verwendung schräg stehender, eine schraubenlinienartige Strömung der Förderluft erzeugender Düsen erfolgt.
- Man ist also mit diesen Anlagen nicht in der Lage, einen kontinuierlichen Förderbetrieb durchzuführen.
- Ferner haben diese diskontinuierlich arbeitenden An--lagen den Nachteil, daß durch die taktweise Förderung zu viel effektive Stillstandszeiten auftreten, so daß derartige Anlagen für eine bestimmte Leistung immer überdimensioniert werden müssen und dadurch teurer werden.
- Es sind darüber hinaus auch bereits Anlagen vorgeschlagen worden, die einer kontinuierlichen Förderung dienen sollen.
- Diese Anlagen, die ebenfalls dem eigentlichen Druckfördergefäß vorgeschaltete, zeitweise druckbeaufschlagte Gefäße aufweisen, sind so gebaut, daß in dem vorgeschalteten Gefäß niemals ein höherer Druck herrscht als in dem Fördergefäß. Infolgedessen können solche Anlagen nur für garantiert fließfähiges Fördergut verwendet werden. Insbesondere staubförmige Materialien sind aber häufig nicht fließfähig, weil z. B. gewisse Staubsorten infolge elektrostatischer Aufladung zu Brückenbildungen od. dgl. neigen.
- Durch die Erfindung werden die beschriebenen Nachteile behoben und die bekannten Anlagen in der Weise weitergebildet, daß durch den dem vorgeschalteten Gefäß zugeführten höheren Druck eine günstigere Übergabe des Gutes aus dem vorgeschalteten Gefäß in das Druckfördergefäß erzielt wird.
- Hierfür ist die erfindungsgemäße Ausbildung darin zu sehen, daß der in dem vorgeschalteten Druckgefäß taktweise sich aufbauende Fördermitteldruck höher ist als der im Druckfördergefäß bestehende Fördermitteldruck.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt.
- Das zu fördernde Gut gelangt über einen Sammel-oder Vorratsbehälter 3 in das Druckgefäß 2, welches in der Zeichnung unmittelbar mit dem Sendegefäß 1 verbunden ist. Das Verschlußorgan 4 des Behälters 2 wird unabhängig vom Druck im Sendegefäß 1 geöffnet, da zwischen den Behältern 1 und 2 ebenfalls ein automatisch oder handgesteuertes Verschlußorgan 5 angeordnet ist. Die Verschlußorgane 4 und 5 sind im Ausführungsbeispiel als Kegelverschlüsse dargestellt.
- Nach Füllung des Behälters 2 wird dieser mit einem höheren Druck beaufschlågt als den eigentlichen Förderdruck im Behälter 1. Es erfolgt die Entleerung des oberen Behälters. Die dadurch entstehende geringe Drucksteigerung im; Behälter 1 wirkt sich nicht nachteilig auf den Fördervorgang aus. Ist der Behälter 2 entleert, wird- der Durchgang zümSendegefäß 1 verschlossen und das Druckgefäß 2 entlüftet. Danach kann es wieder neu beschickt werden. Während des gesamten Ablaufes wird aus dem Sendegefäß 1 das Fördergut kontinuierlich ausgetragen. Dies ist dadurch gewährleistet, daß entweder die Leistung des vorgeschalteten Druckbehälters 2 so bemessen ist, daß ständig' Fördergut im Sendegefäß zur kontinuierlichen Austragung vorhanden ist oder daß die obere gabeöffnung zwischen den Druckbehälternl und 2 größer ist als der-Querschnitt der Förderleitung.
- Die Druckgefäße l und 2 sind übereinander angeordnet. Eine getrennte Anordnung mit Hilfe einer Verbinduljgsleitung ist jedoch ebenso möglich. Ferner können sie unabhängig von der im Ausführungsbeispiel dargestellten trichterförmigen Ausbildung, z. B. eine zylindrische oder eine eckige Form haben.
- Die Anordnung der Förderleitung am Sendegefäß ist in bezug auf die Erfindung ohne Bedeutung. Die Förderung kann, wie in der Zeichnung dargestellt, nach unten durch den trichterförmigen Auslauf des Druckfördergefäßes erfolgen oder auch mit Hilfe eines innerhalb desselben angebrachten Rohres nach oben.
- Im -weiteren: Ausbau der Erfindung ist es möglich, daß, um die Leistung zu erhöhen, mehrere Druckgefäßpaare parallelgeschaltet werden können.
Claims (1)
- Patentanspruch:: Verfahren zur kontinuierlichen pneumatischen Förderung von staubförmigem oder körnigem Material mittels eines Druckfördergefäßes, dem mindestens ein weiteres Druckgefäß vorgeschaltet ist, welches mit einem Beschickungs- oder Sammelgefäß verbunden ist, wobei die Druckgefäße an ihren Einfüllöffnungen mit automatisch oder von Hand gesteuerten~^-Verschlußorganen ver sehen sind und die Taktfolge bzw. die Leistung des vorgeschalteten Druckgefäßes so bemessen ist, daß ständig Fördergut im Druckfördergefäß vorhanden ist und das vorgeschaltete Druckgefäß taktweise aus dem Sammelgefäß gefüllt und das Fördergut ebenfalls taktweise in das Druckföri dergefäß (Sendegefäß) eingebracht wird, d a -durch gekennzeichnet, daß der in denj vorgeschalteten Druckgefäß (2) taktweise sich aufbauende Fördermitteldruck höher ist als der" im Druckfördergefäß (1) bestehende Fördennitteldruck.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 094 662; britische Patentschrift Nr. 553 670.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST20983A DE1212871B (de) | 1963-08-13 | 1963-08-13 | Verfahren zur kontinuierlichen, pneumatischen Foerderung von staubfoermigem oder koernigem Material mittels eines Druckfoerdergefaesses |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST20983A DE1212871B (de) | 1963-08-13 | 1963-08-13 | Verfahren zur kontinuierlichen, pneumatischen Foerderung von staubfoermigem oder koernigem Material mittels eines Druckfoerdergefaesses |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1212871B true DE1212871B (de) | 1966-03-17 |
Family
ID=7458791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST20983A Pending DE1212871B (de) | 1963-08-13 | 1963-08-13 | Verfahren zur kontinuierlichen, pneumatischen Foerderung von staubfoermigem oder koernigem Material mittels eines Druckfoerdergefaesses |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1212871B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB553670A (en) * | 1940-07-15 | 1943-06-01 | John Charles Woodward | Means for introducing solid particles into a steam or air delivery line |
| DE1094662B (de) * | 1954-10-28 | 1960-12-08 | Steven Theodore Golden | Vorrichtung zum Beschicken einer pneumatischen oder hydraulischen Foerderleitung mitfliessfaehigem Material |
-
1963
- 1963-08-13 DE DEST20983A patent/DE1212871B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB553670A (en) * | 1940-07-15 | 1943-06-01 | John Charles Woodward | Means for introducing solid particles into a steam or air delivery line |
| DE1094662B (de) * | 1954-10-28 | 1960-12-08 | Steven Theodore Golden | Vorrichtung zum Beschicken einer pneumatischen oder hydraulischen Foerderleitung mitfliessfaehigem Material |
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